Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 50 (24.6.1927)
- Date
- 1927-06-24
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Einzelnummer 0,30 Goldmark JÜDISCHE RUNDSCHAU Redaktion und Verlag Berlin W15, Meinekestraße 10. Erscheint jeden Dienstag und Freitag. Bezugspreis bei der Expedition monatlich 1,85 Goldmark, vierteljährlich 5,25 Goldmark. Auslaodsabonnements werdet? tn der Währung der einzelnen Linder berechnet. Anzeigen -Verwaltung Jüdisch« Rundschau G. m.b. H., Berlin W15, Meinckestr.10 Telephon: Amt Bismarck 7165—70. Anzeigenpreis: 8gespalt.Nonpareillazeile0,50G.-M. Stellengesuche0,25 G.-M. Anzeigenschluß: Dienstag und Freitag nachmittag 4 Uhr. Telephon: Bismarck 716570 ־. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392 Für Oesterreich: Postsparkassenamt Wien, Konto Nr. 156 030. Für Tschechoslowakei 1 Postaparkaisenamt Prag, Konto Nr. 59 410 Für Polen: Po&lsparkassenamt Warschau, Konto Nr. 190 708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. Nummer SO | Berlin, 24. VI. 1927 כ״ד סיון. תרס״ז | xxxil Jahrg. Oer Zionismus erstrebt fllr das jüdische Volk die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm." Die Aufgaben des Kongresses Zu Weizmanns Besuch in Berlin In den nächsten Tagen haben die deutschen Zionisten die Freude, Dr. Weizmann wieder in ihrer Mitte zu begrüßen. Dr. Weizmann ist nicht nur der erste Mann der Zionistischen Organisation, er ist auch geradezu die Verkörperung der zionistischen Idee. In ihm verkörpert sich der zionistische Qptirnismus, der ungebrochene Glaube an den Sieg der Idee; ein Glaube, der nicht Zuflucht nimmt zu Selbstbetrug und Selbsttäuschung, sondern der alle Schwierigkeiten, alle harten und «widerstrebenden Tatsachen des wirklichen Lebens mit offenem, scharfen Auge sieht, — und dennoch glaubt. Nur dies ist in unseren Tagen wahrer Zionismus. Weder die skeptische Passivität der Wankelmütigen, noch das Strohfeuer der lllusionisten kann den Zionismus heute tragen. Denn noch nie erforderte er so sehr wie jetzt eine Verbindung von unbestechlichem Realitätssinn und innerlichster Treue zur Idee. Wenn wir den Zionismus verwirklichen wollen, müssen wir die Welt so sehen wie sie ist und dürfen uns nicht Bilder vorgaukeln, die zwar einem Versammlungspublikum für den Augenblick angenehm erscheineil, dem Volk aber süßes Gift sind, weil ihr späteres In-nichts-zergehen die Kraft des Glaubens im Volke erschüttert. Für die Idee der Befreiung des jüdischen Volkes, der Erneuerung des jüdischen Geistes hat in unseren Tagen niemand so zwingenden Ausdruck gefunden wie Chaim Weizmann. Aus ihm spricht die tausendjährige Seele des Volkes, des Volkes ungebrochene Kraft. Weizmann kommt zu uns nach einer Zeit schwerster, aufreibender Arbeit. Er hat monatelang in Amerika, wo heute der Schlüssel der zionistischen Verwirklichung liegt, mit widerstreb benden Mächten gerungen, von schwerster Sorge um die Existenz und Weiterentwicklung des begonnenen Palästina- Werkes erfüllt. Seit Jahren weiß er, daß es darauf ankpmmt, in unseren ,Tagen einen gesunden Unterbau zu schaffen, auf dem sich die nationale Heimstätte aufbauen kann. Für dieses enorme Werk bedarf es außerordentlicher Kräfte, die in unserem Lager noch nicht konzentriert waren, als die Stunde der Ver- Die Zionistische Organisation an die Mandats- Kommission Wie schon gemeldet, hat die Zionistische Organisation auch in diesem Jahre der Mandatskommission des Völkerbundes zu ihrer jetzigen Tagung in Genf, bei welcher auch Palästina auf der Tagesordnung steht, ein Memorandum überreicht, das einen Bericht über den Fortgang der jüdischen Aufbauarbeit enthält. Der volle Text des Memorandums ist im zionistischen Zentralorgan ״The New Judaea“ publiziert. Der Bericht ist begleitet von einem Schreiben der zionistischen Exekutive, in welchem auf die vorjährige Verhandlung der Mandatskommission Bezug genommen wird. In diesem Brief wird zunächst festgestellt, daß in der Angelegenheit der Beistellung von Staats- und Brachland für Zwecke einer dichteren jüdischen Besiedlung gemäß der Bestimmung des Mandatsstatuts bisher noch keinerlei Entscheidung seitens der Palästinaregierung getroffen worden ist. Die zionistische Exekutive steht aber mit der britischen und der Palästinaregierung diesbezüglich in dauernder Verbindung, und es besteht Grund zur Annahme, daß die Verhandlungen schon in kurzer Zeit in einer Weise abgeschlossen werden, daß dem zionistischen Standpunkt in angemessener Weise entsprochen wird. Was die Frage der Staatsbeihilfe für das jüdisehe Schulwesen betrifft, so gibt die Exekutive ihrem Dank dafür Ausdruck, daß die Palästinaregierung in ihrem Budget für 1926/27 in gewisser Hinsicht Vorsorge getroffen hat. Die erhöhte Beihilfe ist natürlich immer nochbeträchtlieh geringer als die verhältnismäßige Zuwendung für das andere Schulwesen — wenn man die Zahl der Schüler der jüdischen Schulen mit derjenigen der Schüler der anderen Schulen vergleicht —, immerhin wird diese Beisteuer das Unterrichtsdepartement der palästinensischen zionistischen Exekutive entlasten und ihm die Aufgabe erleichtern. Die Exekutive gibt der Hoffnung Ausdruck, daß in Verbindung mit der im November 1926 erfolgten Veröffentlichung eines Entwurfes für ein Arbeiterschutzgesetz schon in kurzer Zeit Maßnahmen für den Schutz von Frauen und Kindern in der Industrie getroffen und eine allgemeine konstruktive Arbeitsgesetzgebung gemäß den Bedürfnissen des Landes eingeführt werden wird. Die Exekutive ergreift gern die Gelegenheit, um ihrer Anerkennung dafür Ausdruck zu geben, daß die Palästinaregierung Maßnahmen zur Linderung der Arbeitslosigkeit durch Gewährung von Krediten an Stadtverwaltungen und durch Inangriffnahme öffentlicher Arbeiten durchgeführt hat. Schließlich lenkt die Exekutive die Aufmerksamkeit der Mandatskommission auf die Tatsache, daß die vom Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation und den Führern der amerikanischen nichtzionistischen Juden im Winter 1926/27 geführten Verhandlungen erfolgreich gewesen waren. Das Abkommen, mit dem die Besprechungen abgeschlossen wurden, bedeutet einen wesentlichen Schritt vorwärts in der Richtung der Er- Weiterung der Jewish Agency für Palästina auf den im Artikel 4 des Mandats vorgezeichneten Linien; ein gleicher Fortschritt wird wohl auch in anderen Ländern in kurzer Zeit zu verzeichnen sein. _ In diesen Tagen sind in Jerusalem 37 Juden aus Rußland, unter ihnen 13 von den Sowjetgerichten verbannte Zionisten, eingetroffen• wirklicliung gekommen war. Es ist Dr. Weizmann gelungen, trotz vielen Schwierigkeiten einen neuen Ausgangspunkt für die künftige Arbeit zu finden. Er hat eine Einigung mit den Führern des amerikanischen Judentums herbeigeführt, auf der Basis, daß eine Kommission erstklassiger wissenschaftlicher Experten den konkreten Plan für die Aufbauarbeit der nächsten zehn Jahre ausarbeiten soll, der dann von dem ganzen palästinafreundlichen Judentum, unter Führung des vereinigten amerikanischen Judentunis, in Wirklichkeit umgesetzt werden soll. Noch einmal hat Dr. Weizmann eine große Chance für den Zionismus geschaffen. Ob sie nutzbar gemacht werden kann, liegt zum großen Teil an der zionistischen Bewegung selbst. Dr. Weizmann ist der Zionist, der in den letzten zehn Jahren — die Balfour-Deklaration wird bald zehn Jahre alt — sich nicht ein einziges Mal den Luxus erlauben konnte, müde zu werden. Gestehen wir offen, daß nicht alle Zionisten ihm darin gleichen. Hätten alle Zionisten, jeder an seinem Platze, ihre Pflicht so getan wie er, dann stünde heute die zionistische Sache und der Aufbau Palästinas ein beträchtliches Stück weiter. Gerade im heutigen Moment sind wieder besondere Hindernisse zu überwinden, um den Weg für die kommende Entwicklung freizurnachen. Die Lösung der aktuellen Aufgaben, die Milderung der Arbeitslosigkeit in Palästina und die Sanierung׳ der in allzu großem, die finanziellen Kräfte übersteigenden Umfang begonnenen Arbeit, erfordert große Mittel. In den nächsten Monaten muß sich zeigen, ob die zionistische Bewegung־ für ihr Werk einsteht. Weizmann ist darin ein Vorbild. Die Zionistische Organisation ist bereits in dem Stadium der Kooperation mit anderen jüdischen Faktoren angelangt. Von uns hängt es ab, ob sie in dieses neue Verhältnis mit einem starken, gefestigten Bewußtsein, mit einem einheitlichen Willen und mit einem gesunden, entwicklungsfähigen Palästinawerk ciutreten wird. Die deutschen Zionisten heißen den zionistischen Führer, den zionistischen Freund, in ihren Reihen willkommen. Die Experteii-Konmission (Von unserem palästinensischen Korrespondenten.) AG. Jerusalem, 14. Juni. Die lange erwartete Expertenkommission der Jewish Agency hat ihre Arbeit in Palästina aufgenommen. Noch sind nicht alle Mitglieder im Lande, einige werden erst in zwei Wochen erwartet. Die Kommission ist zurzeit damit beschäftigt, einen Ueberbück über die Verhältnisse und die im Lande geleistete Arbeit zu bekommen. Ihr erster Besuch galt der landwirtschaftlichen Versuchsstation in Tel-Awiw, die sie in allen ihren Abteilungen prüfte. Von dort aus wurde eine Fahrt ins judähehe Orangengebiet unternommen, ebenfalls nur als erste Fahrt, um überhaupt einen Eindruck zu bekommen. Zurzeit sind die Kommissionsmitglieder im Etnck, um die Siedlungen und die neu eingerichteten Felder der Versuchsstation zu besichtigen. Der Begleiter der Kommission ist Ruppin, abgesehen von den verschiedenen F'achleuten, die in der landwirtschaftlichen Kolonisation tätig sind (wie Kaplanski als Leiter des Kolonisationsdepartements, Wilkansky als Direktor der Versuchsstation usw.). Die Kommission wird ungefähr sechs Wochen bis zwei Monate im Lande zu tun haben. Colonel Kisch, der Leiter der zionistischen Exekutive in Palästina, veranstaltete einen Empfang zu Ehren des Mitglieds der Jewish Agency-Kornmission, Dr. Lee K. Frau• kel. Dr. Frankel führte in seiner Rede u. a. aus: ״Ich weile nun schon 14 Tage in Palästina, und immer noch stürmen die Eindrücke auf mich ein. Ich bin besonders hingerissen von der Tatsache, daß sich in Palästina der Typ des jüdischen Landwirts als ein hochwertiger Menschentyp heranbildet.“ Die Regierung über die Palästina-Anleihe Jerusalem, 23.Juni. (J.T. A.) Die ״Offizial Gazette“ publiziert die offizielle. Mitteilung der Regierung über die Ausgabe einer Landesanleihe in Höhe von 4(4 Milk Pfund, und teilt gleichzeitig mit, daß das Reichsparlament in einer Resolution die Reichsfinanzkatnmer ermächtigt hat, die Garantie für diese Anleihe zu ii b e r n e h - men. Der Oberkommissar Lord Planier ist ermächtigt, die Ausgabe von Aktien oder Bons für eine Sifmme von 4(4 Millionen Pfund durch die Bank von England zu veranlassen. Die Rückzahlung erfolgt aus den Einkünften der Palästinaregierung. Krawalle bei einem Schalom Asch-Vortrag Paris, 17. Juni. (J.T. A.) Der Dichter Schalom Asch, der soeben von einem mehrwöchigen Aufenthalt in Palästina nach Paris zurückgekehrt ist, hielt hier einen Vortrag über seine Eindrücke. Mitten während der Rede veransfalteten anwesende jüdische Kommunisten einen Tumult. Ein Kommunist fragte, weshalb Schalom Asch nicht von den palästinensischen Gefängnissen erzählt, in denen die Kommunisten schmachten. Schalom Asch erwiderte, er habe wohl auch die Gefängnisse besucht, aber keinen Kommunisten dort angetToffen. Der Kommunistenklub in Palästina betätigt sich frei, veröffentlicht Prokiamationen und hält Versammlungen ab, während zu leicher Zeit in Rußland die Zionisten nach ibirien verbannt werden. Er schloß mit der Erklärung, er sei Mitglied des Komitees zur Förderung der jüdischen Kolonisation in Rußland, jedoch solche skandalösen Vorgänge könnten ihn veranlassen, die Tätigkeit in diesem Komitee aufzugeben. Von Dr. M. Bileski. I. Die Leistungen der zionistischen Palästinaarbeit sind mit Mängeln behaftet, die die schleunige Einleitung eines Gesundungsprozesses dringend notwendig machen. Wir haben nach einem System gearbeitet, das mit der ewigen Krise als naturgegebenen Zustand rechnete; dieses System muß beendet wenden. In unserer Wirtschaftspolitik wurde bisher angenommen, daß die Gesetze der Wirtschaft für die jüdische Wirtschaft in Palästina keine Geltung hätten; statt dessen brauchen wir nun eine Wirtschaftspolitik, die auf der Beachtung der Wirtschaftsgesetze aufgebaut ist. In Zukunft werden wir — nachdem der gegenwärtige Krisenzustand überwunden ist — unsere Position in Palästina nach einer Methode ausbreiten müssen, die den Ein- Wanderern in möglichst kurzer Zeit endgültig gesicherte Existenzen bietet; ein wenn auch langsames ständiges Wachstum muß stürmischen, mit immerwährenden Rückschlagen verbundenen Expansionen vorgezogen werden. Die zahlenmäßige Ausdehnung des Ansiedlungsprozesses, die wir mit größtem Nachdruck erstreben, kann nur durch Vergrößerung, nicht durch übermäßige Anspannung der zur Verfügung stehenden Mittel erstrebt werden. Der Beginn der Verwirklichung der zionistischen Idee hat uns gelehrt, daß wir mehr Realismus in unserer praktischen Arbeit brauchen. Realistische Kolonisations- Politik ist die Forderung, die sich aus der Lage des Zionismus ergibt. II. Der konkrete Ausdruck dieser Forderung ist die Reform der Palästinawirtschaft. Voraussetzung für jede Reformarbeit ist die Reduzierung der Arbeitslosigkeit. Hierfür sind alle brauchbaren Mittel einzusetzen. Im Augenblick sind keine anderen Wege im Kampfe gegen die Arbeitslosigkeit zu erkennen als die Hilfe der Regierung und Vorschüsse auf die Einnahmen des Keren Hajessod. Zugleich mit dem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist der feste Entschluß zur Reform des Aufbauwerks notwendig — gleichgültig wann und in welchem Umfange die zunächst zu behebenden dringenden Sorgen der Arbeitslosigkeit seine Aufnahme wieder möglich machen. Die Reform bedeutet zunächst, daß die Mittel in erster Linie für den Abschluß der in Angriff genommenen Unternehmungen verwendet werden (Konsolidierung). Ein Unternehmen ist dann abgeschlossen, wenn die zu ihm gehörigen Siedler eine Ausstattung erhalten haben, welche für ihre Existenz durch eigene wirtschaftliche Leistung notig ist. Mit diesem Zeitpunkt scheiden sie aus der Kolonisationstätigkeit der Organisation aus. Die Reform bedeutet ferner, daß solche Wirtschaftsformen und diejenigen Systeme der Wirtschaftsführung angewandt werden, die den besten wirtschaftlichen Erfolg versprechen (Rationalisieurng). Die Forderung der Rationalisierung richtet sich nicht gegen eine bestimmte Gruppe. Dieser Grundsatz ist bei wirtschaftlichen Unternehmungen von verschiedenster wirtschaftlicher Struktur durchzusetzen. Denn die Aufgäbe der Rationalisierung besteht darin, daß Fehler in der Wirtschafts- und Geistesverfassung zu kurieren sind, die gleichmäßig bei Unternehmungen verschiedener Klassen anzutreffen sind. Bei den Unternehmungen der Zionistischen Organisation ist die Rationalisierung durchzuführen durch eine Kontrolle auf sachliche Leistungsfähigkeit und richtige persönliche Besetzung. Soweit es nötig ist, muß der Apparat geändert werden. Bei Unternehmungen geschäftlicher Form entscheidet der wirtschaftliche Erfolg. Nach ihm sind die Leitungen solcher Unternehmungen zu beurteilen, aus Mißerfolgen sind Konsequenzen zu ziehen. Die Reform bedeutet schließlich: Uebergang zu vernünftiger Budgetpolitik. Bewilligungen dürfen nur im Rahmen der vernünftiger Weise zu erwartenden Mittel erfolgen. Budgets, die diesem Grundsatz widersprechen, müssen formell abgclehnt werden. Innerhalb der Budgets sollen die produktiven Zweige immer mehr in den Vordergrund gerückt werden. HL In der auf diese Weise aufgebauten wirtschaftlichen Arbeit der Organisation gebührt der Förderung einer gesunden Landwirtschaft der Vorrang. Auch hier haben diejenigen Formen den Vorzug, welche in der Verhältnismäßig kürzesten Zeit den verhältnismäßig größten Erfolg für die nationale Aufgabe versprechen. Die Ansiedlung muß in Konsequenz des Prinzips der Wirtschaftlichkeit von Anfang an auf vertraglich geregeiter Basis erfolgen. Die Verträge mit den schon an- י gesetzten Siedlern müssen schleunigst geregelt werden.