Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 36 (6.5.1927)
- Date
- 1927-05-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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JUEDISCHS RUNDSCHAU Nr 30 Nr. 30 ’ Sehe 258 Nation and Nationalität In letzter Zeit wurden vielfach Stimmen laut, die eine Besinnung auf die geistigen Grundlagen, eine Vertiefung der Ideologie des Zionismus forderten. Die drängende politische und wirtschaftliche Tätigkeit hat mitunter vergessen lassen, daß die Jahre, die dem Weltkriege folgten, eine Fülle geschiehtliehen Materials hervorgebracht haben, dessen Auswertung bisher nur in geringem Maße vorgenommen werden konnte. Diese Zeit stellt einen seltenen Querschnitt durch die Geschichte dar, der es dem Zeitgenossen ermöglicht, bedeutsame geschichtliche Vorgänge, Erscheinungen, Wandlungen aus zeitlicher Nähe zu betrachten und die gewonnenen Erkenntnisse in sein Weltbild auf/unehmen. Die Erscheinungen der Nation und der Nationalität stehen im Mittelpunkt des allgemeinen geschichtlichen Geschehens. In dieser Situation ist es zu begrüßen, daß mit dem modernen Rüstzeug der jungen soziologischen Wissenschaft eine Untersuchung des Wesens der nationalen Gruppenbildungen unternommen wurde. ״Nation und Nationalität“ (1. Ergänzungsband des Jahrbuches für Soziologie, herausgegeben von Prof. G. Sakmion, Verlag G. Braun, Karlsruhe 1927 X u. 217 S.) ist der Titel einer internationalen Sammelschrift, die Beiträge verschiedener Forscher zum Thema bringt. Den breitesten Raum nimmt die Arbeit von F. Hertz (Wien) über ״Wesen und Werden der Nation“ ein, die sich durch die Fülle des aus Geschichte und Literatur vervverteten Materials auszeichnet. Im Gegensatz zu der großen Zahl der Bemühungen um eine begriffliche Darstellung des Wesens der Nation wird diese hier dargestellt als eine historisch individualisierte Erscheinung, ein geschichtlicher Typus, vor allem des modernen europäischen Kulturkreises und seiner Aus- Strahlungen, nicht als eine ewige und überall verbreitete, begrifflich haarscharf abgrenzbare Kategorie. Zunächst gibt der Verfasser einen wort- und begriffsgeschichtlichen Ueberblick auf leise angedeutetem kulturellen Hintergrund, grenzt vor allem den Begriff der Nation von dem des Volkes ab. Die ״energische Minderheit“ zeigt sich bei der Herausbildung der Nation als bedeutsam. Auf die Frage nach dem Wesen einer Nation gab es stets eine der drei Antworten: 1״. Die Nation ist ein Staatsvolk, also die Gesamtheit der Staatsbürger ohne Rücksicht auf Sprache und Abstammung, innerhalb der gegebenen Staatsgrenzen oder innerhalb der als notwendig geforderten historischen oder ״natürlichen“ Grenzen (Staatsnation). 2. Die Nation ist eine Gemeinschaft, die an objektiven Merkmalen, vor allem an Sprache, Rasse, Kultur und Charakter feststellbar ist, ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen (Sprach- oder Kulturnation). 3. Die Nation beruht lediglich im subjektiven Merkmal des Zusammengehöngkeitswiliens oder Gemeinschaftsgefühls (Willens- oder Gefühlsnation).“ Die Vertreter dieser Theorien werden in lebendiger Darstellung unter Heran- Ziehung zahlreicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart einer kritischen Erörterung unterzogen. ״So entscheidend aber auch ein bestimmtes Gemeinschaftsgefühl für die Existenz einer Nation ist, so muß doch noch“ — so definiert der Verfasser — ״nach vorwiegender Anschauung ein zweites Moment hinzukommen, nämlich ein Territorium, ein Vaterland. Ohne ein solches handelt es sich nur entweder um den Schatten einer gewesenen Nation oder möglicherweise um den Keim einer neuen.“ Hieran anschließend spricht Hertz dann von den Juden, die er auch sonst verschiedentlich als Beispiel heranzieht ״Beides trifft auf die Juden von heute zu. Die Zionisten sind vielleicht eine werdende Nation, aber neben ihnen gibt es zahllose Juden, die sich national nur der deutschen, französischen, englischen oder einer anderen Nation zugehörig fühlen. Selbst wenn eine bodenständige jüdische Nation in Palästina entstehen sollte, was eine mindestens chtigernwßen geschlossene Besiedlung voraussetzt, so werden sehr ■viere Juden doch Ihren bisherigen Nationen und Vaterländern treu bleiben, und es würde sich dann der merkwürdige Zustand zeigen, daß es Juden gibt, die der jüdischen Nation angehören und solche, die dies nicht tun. Viele Juden bekennen sich allerdings schon heute zur jüdischen Nation, aber diese ist derzeit doch noch mehr ein Ideal als Wirklichkeit, in Osteuropa gibt es ferner sogar manche Gebiete, wo die Juden die Mehrheit der Bevölkerung bilden. Aber es sind dies doch keine größeren geschlossenen Gebiete. Immerhin nähern sich diese Ostjuden dem Begriff der Nation oder besser der Nationalität.“ (S. 62.) (Eine kritische Erörterung der Meinungen dieses wie auch der anderen Autoren würde in diesem Rahmen zu weit führen.) Die Entstehung der Nation wird weiterhin dargestellt als das Produkt der Machtkämpfe von König, Kirche, Adel und Volk einerseits und des Machtstrebens der Dynastien und Staaten im Kampfe mit anderen Dynastien und Völkern andererseits. Die Rolle der christlichen Kirchen und des Islam sowie des sich in Anziehung oder Abstoßung .äußernden fremden Einflusses auf die Bildung von Nationen wird untersucht. Den Beschluß dieser wie auch der anderen Arbeiten bildet eine Zusammenstellung der wichtigsten Literatur. ״Die Nationalität und ihr Wille“ ist der Titel des Beiträges von G. R. Steinmetz (Amsterdam). Den Abgangspunkt bildet die Erkenntnis, daß die eigentliche Seele, das Lebensprinzip der Nationalität der Gegensatz zum Staate und seiner Nation ist. Religion und Sprache werden in ihrer Bedeutung für die Nationalität untersucht, das stärkste Band sieht der Verfasser aber in der gemeinsamen Geschichte als Gesamtausdruck für alles Erleben und den daraus resultierenden Willen, zusammen und geeint, anerkannt und selbständig zu sein und zu bleiben. Soll ein praktisch brauchbarer Maßstab für die Zugehörigkeit zur Nationalität gefunden werden, so wird man die äußeren Kennzeichen der Sprache, Rasse und Religion nach Ansicht Steinmetz׳ als unzuverlässig ansehen müssen. Aber auch die Wiliensentscheidung des Einzelnen ist zu sehr vom Zufall abhängig. Der Verfasser schlägt daher vor, den wirklichen Willen der Nationalität durch richterliches Urteil aus allen Symptomen der Vergangenheit und der Gegenwart festzustellen. Erörterungen über Lebenskraft und Gefahren der Nationalität und über den Wert der Nationalität im Völkerleben beschließen die anregenden Ausführungen. Besondere Beachtung verdient die Arbeit über ״Die Nationalitätenfrage“ von M. II. Bochm (Berlin-Spandau), des Verfassers des für das Verständnis der europäischen nationalen Bewegungen grundlegenden Buches ״Europa irredenta“. Pohtische Perspektiven auf Grund der historischen und soziologischen Gegebenheiten zeichnen diesen Beitrag aus. Unter grollen Gesichtspunkten wird die zentrale Bedeutung der Nationalitätenfrage in ihren vielfachen Erscheinungsformen und Lösungsversuchen dargestellt. Die Schlagworte Nationalitätsprinzip, Irredentismus, Selbstbcstimmungsrecht, •Minderheitenrecht und Völkerbund, Nationale Autonomie, Nationalität und subpolitisches Stammestum, Nationalstaatskrise bezeichnen den Gegenstand der Darstellung. ״Zur Soziologie des Nationalismus und der nationalen Parfeien“ liefert G. Roffenstein (Wien) beachtenswerte Beiträge. An der Entstehung des Nationalismus aus Kosmopoliti;- mus und Liberalismus wird der soziologisch so außerordentlich bedeutsame und so vielfach nachzuweiscnde Vorgang dargelegt, daß aus einer Bewegung leicht durch immanente Entwicklung die ihr entgegengesetzte erwachsen kann. Die andere Wurzel hat der Nationalismus in der Romantik, dem universalistischen Kollektivismus. Die stärksten Impulse zum Nationalismus liefert der Lebenskreis des Militärs und der der Intellektuellen. In Mitteleuropa tritt hinzu die Spannung zwischen Juden und Nichtjuden. Dieser Gegensatz ist ein Beweis für das soziologische Gesetz von der primär auf den Gegensatz von gewohnt und ungewohnt zurückgehenden Fremdheit als wirksamer Ursache der Gruppenbildung und der Gruppenfeindschaft. Der Glaube, ausgebeutet zu werden, die Rolle der Juden in den radikalen Bewegungen bilden weitere Motive. ״Jedenfalls zeigt sich hier, wie die Stellung der Juden und die Art, wie sie im Volksleben eingestreut sind (was wiederum von ihrer Geschichte und ihrer Zahl wesentlieh mitbedingt wird), für die innerpolitisenen Gruppierungen, für das Gegeneinander der nationalistischen und sozialistischen Kräfte von gar nicht unerheblicher Bedeutung ist.“ (S. 193.) Untersuchungen über charakteristische Erscheinungen des nationahstischen Parteiwesens beschließen die interessante Arbeit. Der Aufsatz ״Psychologie des Internationalismus“ von E. v. Karman (Budapest) stellt als Stufenfolge der gesellschaftlichen Entwicklung fest: Siammesgesellschaft, Ständegeseilschaft, nationale Gesellschaft. Die Arbeiterinternationale imiiin Ä1V >1 wird als eine Bewegung gedeutet, die aut eine Weiterbildung der Arbeiter innerhalb dieser Stufenfolge gerichtet ist Weiterhin wird dann die Entwicklung der Internationale der Nationen verfolgt, die zu der Feststellung führt, daß das Verhältnis der Nationen untereinander noch auf der mittelalterlichen Stufe steht. Die Bedenken gegen die allzu schematisierende Methode sollen hier, wo eine referierende Darstellung zu geben ist, unerörtert bleiben. Die Lektüte des inhaltsreiche« Baches zeigt wie * von der Wissenschaft in zunehmendem Maße die einmalige, besondere Situation der Juden erkannt und gewürdigt wird. Weiterhin aber bietet die fortschreitende Klärung des Wesens von Nation und Nationalität wertvolle Anregungen für die Erkenntnis vom Wesen des jüdischen Volkes und damit für die Gestaltung jüdischer Politik. Dr. Rudolf L e v y. * _________ Ein rumänisch-Jüdischer Kongreß Bukarest, 1. Mai. (J.T. A3 In einer Konferenz von Vertretern der jüdischen Organisationen Rumäniens, an der auch Vertreter der Union rumänischer Juden teilnahmen, wurde beschlossen, von jetzt ab darüber zu wachen, daß die Rechte der Judenschaft des Landes gewahrt werden. Die rumänischen Juden werden um ihre Rechte und um ihre Ehre kämpfen. Die Konferenz beschloß, in absehbarer Zeit einen Kongreß der Juden ganz Rumäniens einzuberufen. Das Ziel dies Kongresses wird die Schaffung einer einheitlichen Organisation der Judenheit ganz Rumäniens sein. Die zionistische Organisation in Rumänien Bukarest, 29. April. (j.T. A.) ln diesen Tagen fand in Bukarest eine Zusammenkunft von Vertretern der Zionistisehen Länderorganisationen in Alt-Rumänien (vertreten durch den Vorsitzenden Adolf Bernard, Senator Oberrabbiner Dr. Niemirower, Dr. Mibaschan, Dr. S t e r n , Dr. Singer), der Bukowina (vertreten durch Deputierten Dr. Ebner, Dr. Reifer, Ing. Zwilling!, Transsylvaniens (vertreten durch Dr. M a r t o n , Dr. Weinberg, Dr. S e n i), Beßarabiens (vertreten durch Jacob Wassermann, Tarkanoweki) statt. Es wurde beschlossen, die in Groß- Rumänien bestehenden vier Länderorganisationen zusammenzuschließen und eine Organisation zu schaffen, die die Zionisten ganz Rumäniens zusammenfaßt. Ein Zentralkomitee, bestehend aus je zwei Vertretern jedes Landes mit dem Sitz in Bukarest, wird geschaffen. Spätestens in sechs Monaten soll eine Reichskonferenz der rumänischen Zionisten abgehalten werden. Blutige Maifeier in Warschau Warschau, 2. Mai. (J.T. A.) Aus Anlaß der gestrigen Maifeier in Warschau kam es zu scharfen Zusammenstößen zwischen Polizei und Kommunisten. Die Polizei zog blank und schlug wahllos auf Ansammlungen ein, so daß auch zahlreiche Unbeteiligte verletzt wurden. Etwa 100 polnische und jiidi sehe Arbeiter wurden verhaftet. Mehr als 20 jüdische junge Leute erlitten erhebliche Verletzungen und wurden in den Spitälern verbunden, mehrere andere erhielten private Hilfe. — Die Mai-Kundgebungen der jüdischen Arbeiterparteien, Rechte und Linke Poale Zion, verliefen ohne jede Störung. * Warschau, 2. Mai. (I.T.A.) Die Arbeiter und Angestellten der Warschauer Straßenbahnen in der Zahl von mehreren Tausend haben ein Memorandum an die Straßenbahngeseilschaft und an den Stadtrat gerichtet, in welchem dagegen protestiert wird, daß zw ei jüdische Arbeiter bei der Straßenbahn an gestellt worden sind. Es sind dies die einzigen jüdischen Angestellten bei der Straßenbahn. In dem Memorandum wird mit Streik gedroht, wenn nicht die zwei Juden sofort entlassen werden. Vom Verband der russischen Jaden Am 2. Mai legte die Leitung des Verbandes russischer Juden in Deutschland vor Vertretern der Presse die Ziele und den Umfang der Arbeiten des Verbandes dar, der sich angestrengt bemüht, den in Not gcratenen seit Jahren ln Deutschland lebenden jüdisch-russischen Flüchtlingen zu helfen. Die Tätigkeit des Verbandes, der im Jahre 1920 gegründet wurde,‘ beschränkte sich zunächst auf rein philanthropische Maßnahmen. Seit einiger Ait ist die Leitung dazu übergegangen, den Notleidenden kanstruktiv zu helfen. Insgesamt leben in Berlin, — es existiert darüber leider keine exakte Statistik — 20 009 russische Juden, von denen dem Verbände als Interessenten, Spender und Unterstützte, ungefähr 12000 nahestehen. Das Jahresbudget des Verbandes beläuft sich aut 132 000 M., von welcher Summe durch Mitgliederbeiiräge und Sammlungen in Berlin 79000 M., und im Wege von Subventionen ausländischer Organisationen und von Sammlungen im Auslande 53 000 M. aufgebracht wurden. Der Verband unterhält Lchrkurse, eine juristische Beratungsstelle, er befaßt sich mit Krankenpflege, gewährt Unterstützungen (besonders an Studierende) und Darlehen und richtete eine Kleiderverteilungsstelle ein. Der Vorsitzende, Staatsrat Teitel, schilderte die Ziele des Verbandes und der Leiter der juristischen Abteilung, R.-A. Dr. Goldenweiser, gab ein ergreifendes Bild von der Rechtslosigkeit der unglückseligen Flüchtlinge, die nach unserer Meinung in einem dreifachen Golus leben: im allgemein-jüdischen, dem spezifisch-russischen und dem Golus innerhalb der deutschen Judenheit. Zu allen Zeiten der jüdischen Geschichte ist es so gewesen, daß die Judenheit der Länder, wohin Juden aus andern Ländern flüchten mußten, es als ihre Ehrenpflicht betrachteten, diese Flüchtlinge als Brüder aufzunehmen, und ihnen zu helfen. Wenn man bedenkt, daß das Budget des Verbandes 132000 M. jährlich beträgt, und durch eine Verdopplung dieses Budgets doppelt so viel für die Notleidenden geschehen könnte, so muß man seiner Verwunderung Ausdruck geben, daß die deutsche Judenheit im Grunde genommen so wenig für die russisch-jüdischen Flüchtlinge tut. Der Hilfsverein der deutschen Juden erfüllt als einziger in dieser Hinsicht seine Pflicht. Hingegen lassen es die öffentlichen jüdischen Körperschaften in Deutschland an wirklich brüderlicher Gesinnung und an werktätiger Unterstützung fehlen. Für die größte jüdische Gemeinde Mitteleuropas, für die Berliner Jüdische Gemeinde, müßte es eine Selbstverständlichkeit sein, für diese Flüchtlinge spezielle Kurse und Schulen zu unterhalten, um wenigstens die heramvachscnde Jugend lebenstüchtig zu machen. Es kann nicht dabei sein Bewenden haben, daß die Jüdische Gemeinde Berlin kranke russischjüdische Flüchtlinge in ihre Krankenhäuser aufnimmt, und dem Verbände ein Lokal zur Verfügung gestellt hat. Für die Juden Deutschlands sollen und dürfen die russischjüdischen Flüchtlinge keine Ausländer sein. In dieser Be- Ziehung müßte sich der so oft betonte Klal-Gedanke im Leben bewähren. Die Sladtratswahlen in Warschau Znm Schatze der Jüdischen Rechte New York, 1. Mai. (J.T. A.) Der Amerikanischjüdische Kongreß hat beschlossen, sich auf dem im August a. I. in Genf stattfindenden, von dem Komitee der jüdisehen Delegationen in Paris einberufenen Kongreß zum Schutze der jüdischen Rechte durch eine, eigene Delegation vertreten zu lassen. Die Delegation wird sich aus 23 Mitgliedern zusammensetzen. Führer derselben wird Richter Julian W. Mack sein. Aber auch der Präsident des Amerikanischjüdischen Kongresses, Dr. Stephen S. W i s e, wird ihr gehören. Ein neues hebräisches Lehrbuch Der H andc Jahr 1926 zei eichte B [1925 vermin lurch eine! bleibendem [die Passivit jahren immc Emigrations fiel infolge sache, daß 1 ist ganz nat fische Exp Die nac [liandels Pa bedeuten T Verhandlungen Aber das Jndengesetz f In Hannover und Cassel haben unter Teilnahme von Vertretern des Rates des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Besprechungen über die Ueberieitungs« bestimmungen zu dem Gesetz betreffend die Verfassung der jüdischen Religionsgesellschaft in Preußen stattgefunden. Die Verhandlngeun sind noch nicht zum Abschluß gelangt. 1922 1923 1924 1925 1926 Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden hat gemeinschaftlich mit dem Preußischen Landesverband gesetzestreuer Synagogengenieinden, Sitz Halberstadt, (in von der hierzu bestellten Sonderkommission ausgearbeiteten Entwurf einer Prüfungs- und Studienordnung für die Prüfung in jüdischer Religion bei der höheren Lehramtsprüfung dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung überreicht. E n t w In ate n. IV lim Verglei IJahres, son [von Oktob [zu bcobacl [begriffen י [ |ahres das | Jahres erre I handeis zui 1926 hat d gegenüber Impc kategorien i dann Nahi Die n: tigsten Im Warschau, 1. Mai. (J. T. A.) Auf die Initiative des Oberrates der Zionisten Polens wurde aus Anlaß der bevorstehenden Warschauer Stadtratswahlen schließlich doch ein jüdischer Wahlblock gebildet, in welchem alle jüdi־ sehen Parteien vereinigt sind. Es wurde ein gemeinschaftliches Wahlkomitee gegründet, dem Senator Körner , Stadtrat Trockenheim, Abg. Dr. Feldmann, Senator Trusker, Stadtrat Rasner, Stadtrat Stein und Ing. SegaII angehören. an- Die Zionistische Vereinigung für Deutschland hat soeben ein hebräisches Lehrbuch: ״Einführung in das Hebräisch der Gegenwart“, von David Josef Bo r n s t e i n herausgegeben. Die ״Prager Selbstwehr“ äußert sich über das Buch u. a. in folgender Weise: ״Man muß allen, denen am Erlernen eines vollend e t e n Hebräisch gelegen ist, dringend raten, sich dieser Arbeit zu bedienen. Die Sprache erwächst vor den Augen des Lernenden, und er hat das Gefühl, als ob er sie selbst mit aufbaue. Erleichtert wird das Studium dieses Werkes noch dadurch, daß die Texte nicht aus zusammenhanglosen Sätzen bestehen, sondern reizvolle Skizzen und Betrachtungen sind, in denen trotzdem nie eine Wendung gebraucht wird, die in den vorhergehenden Kapiteln noch nicht erörtert wurde. Wir sind überzeugt, daß viele von denen, die behaupteten, Hebräisch sei zu schwer und meinten, es gäbe keine Methodik der hebräischen Sprache, nach dem Studium der Bornsteinschen Arbeit erkennen werden, daß Hebräisch ebenso leicht oder schwer zu erlernen ist wie jede andere Sprache. Die äußere Gestalt des Buches, die Druckanordnung und der Druck selbst sind mustergültig und sowohl sachlich als auch ästhetisch außerordentlich befriedigend.“ Das Buch wird ausschließlich durch den Verlag ״Jüdische Rundschau“, Berlin W15, Meinekestraße 10, vertrieben und broschiert für 7,50 Rm., in Ganzleinen gebunden für 9 Rm. (zuzüglich 0,40 Rm. für Porto und Verpackung) nur gegen Voreinsendung des Betrages oder per Nachnahme abgegeben. Tex Mel Kot Pet Ma! Rei Sei( Zuc Ber Aut Inter« schaftlich! andere eil zeichnen Einfuhr v aut £83( Zementin ist. Die 1 Die 1 land, Del Nach Zucker, 1 Textilu 1 a n d: T land: N A m e r i Italiei schinen; kisten). 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