Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 31-32 (22.4.1927)
- Date
- 1927-04-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 232 JUEDISCBE RUNDSCHAU Nr. 31/32 nicht sie ~, sondern Oott liebe: also überdies eine echt roma mische Natur. Die Lehre ist folgende: nur in den Händen einer solchen Synthese des Patriarchalischen und Nihilistischen in der Person einer Frau liegt die Lösung der Schicksalsfrage des jüdischen Volkes. Riwka ist das ideal, dem weder die bourgeoise Sulamith, noch die /,weite jüdische Frauengestalt, Picker, kann Benzion erlösen. Die Picker ist reich, jung, schön und eine begabte Dichterin, sie ist aber Assimilantin, sogar Antiscmitin. Ihre jüdische Abstammung gilt ihr nur als ״noblesse fatale“, wie sie sich selbst ausdrückt. Aber auf die Frage des echten Benzion Lurje dürfen wir keine Antwort im Buche suchen: wir wollen ja auch nicht vergessen, daß wir es nicht mit einem ״jüdischen“, sondern einem ״französischen“ Roman zu tun haben. Es ist nicht ratsam, mehr zu verlangen, als das, was wir im Anfang des Werkes gefunden haben: eine Anspielung auf eine sehnsüchtige Seele, eine Anspielung aut’ die ewige jüdische Sehnsucht nach dem ״Reiche der Gerechtigkeit“. Eine Anspielung -- die immerhin schon etwas wert ist. S. G o m e! s k i. (Begabung zeigt sich im Erfolg, der kommt aus der Begabung — man sieht den Zirkulus). Der Imperialismus wird ohne seine tieferen Zusammenhänge mit dem Kapitalismus betrachtet die Engländer sind die geborenen Imperialisten (S. 402); dabei fehlt es vereinzelt nicht an tieferen soriologischen Einsichten wie im Abschnitt über die Parteien, wo gesagt wird: ״Es bedarf keiner ausdrücklichen Vereinbarutig zwischen den Parteien des Besitzes um ihre Reihen gegen das Proletariat zusammenzuschlicßen.“ (S. 438). Die der Judenfrage gewidmeten Ausführungen stehen auf keinem höheren Niveau und entbehren in gleicher Weise, trotz gewisser Einzclerkenntnisse, einer tieferen Einsicht in die Zusammenhänge. Die Juden sind für ihn unzweifelhaft keine Nation, bilden jedoch eine völkische Geschlossenheit. Es fehle ihnen der eigene Staat und die eigene Kultur. Die völkische Geschlossenheit, deren Auseinanderbrechen durch den Zustrom der Ostjuden verhindert werde, habe an ihrem Aufstieg innerhalb der Völker ihren Anteil. Es sei eine erstaunliche Tatsache, daß das Judentum in der Bewegung des Kapitalismus und des Umsturzes führend sei. ״Der alttestamentarische Machttrieb ist in ihm immer noch rege, mit treffsicherem Instinkt hat es die Wege der Macht ausgespürt, die durch die besonderen Verhältnisse der Gegenwart eröffnet sind“ (S. 371). Es ist nicht mehr nötig, zu diesen Meinungen Stellung zu nehmen; aber es ist zu bedauern, daß in diesem großen Werke, das über fast alle irgendwie mit dem Machtgedanken zusammenhängenden Erscheinungen spricht und oft Treffendes zu dem Problem von Führer und Masse, Rechfsmacht und Rechtsform oder über das ״geschichtliche Werk der Gewalt und das Gesetz der abnehmenden Gewalt“, und auch über die ״Wege der Macht in der Gegenwart“ spricht, dennoch so wenig gesagt wird, was wirklich in die Tiefe dringt und Zusammenhänge von wesentlichem soziologischen Belang nicht gibt, obwohl der Verfasser ein so bedeutender Oekonom war. Dr. F. M i 11 n e r. Dr. E. M. Dreifuß: Die Familiennamen der Juden unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in Baden zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Geschichte der Emanzipation. J. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. M. 1927. Preis 6 M. In seiner Arbeit gibt der Verfasser ein Gesamtbild über das Entstehen der jüdischen Familiennamen, wobei er vor allem die Veränderungen des Namenbestandes zur Zeit der Emanzipation und die Neuannahme von Familiennamen behandelt. Der Wert der wissenschaftlich einwandfreien, dennoch aber für weitere Kreise gedachten Abhandlung liegt weniger darin, daß u. a. mehr als 800 verschiedene Namen erklärt werden, als in der unser ganzes Wissen über dieses Thema zusammenfassenden Art der Darstellung. Darüber hinaus hat der Verfasser an Hand bisher unveröffentlichter Akten uns einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Geschichte der Emanzipation und zur Familienforschung gegeben. Das hebräische Zentralorgan ״Haolam“ hat anläßlich der Peßach-Feiertage eine Sondernummer mit reichem litcrarischem Inhalt herausgebracht. Ehe namhaftesten Personlichkeiten der zeitgenössischen hebräischen Literatur haben zu dieser Nummer Beiträge geliefert. Die Nummer enthaft auch zahlreiche Illustrationen sowie den ordentlichen politischen und Nachrichtenteil. Es gab einen Augenblick, in dem es schien, als wäre Benzion bereits im Netz dieser ewigen Eva gefangen. Rasny, ein Christ, mußte die göttliche Mission erfüllen, ihm die Augen über dieses schreckliche Weib, das sich ihrer Abstarinmmg schämt, zu öffnen. Wir glauben dem Verfasser die Absicht, mehr zu sagen, als er in diesem Werke sagt. VS ir müssen glauben — da es künstlerisch im Roman nicht bewiesen ist — daß Benzion einen Märtyrerweg der Wandlungen zurücklegt. Je weiter wir in dem Buche Vordringen, desto klarer wird es uns, daß wir eines im Buche nicht suchen dürfen: die Begründung des Daseins des jüdischen Volkes, eine Antwort auf die judenfrage. Der Autor ist noch nicht frei genug von der mephistophclischen Skepsis unserer Zeit, um eine Antwort auf dieses zentrale Problem geben zu können. Deshalb ist auch der Leitton des Buches derartig schwankend zwischen ״ja“ und ״nein“: eine Reihe einzelner zersplitterter Gedanken und Gefühle. Der Verfasser ist nicht nur von der jüdischen Bourgeoisie (Sulamith) und von der jüdischen Assimilation (Picker) enttäuscht, sondern auch vom Zionismus, den er im Kreise der ostjüdisehen Studentenschaft kcnnenlernt, wo er solche ״Repräsentanten“ wie das Chamäleon Satanowsky und den aufgeblasenen Kaplan findet. Deshalb vielleicht glaubt er den Retter in der Person des christlichen Warners, des Musikers Rasny, gefunden zu haben. Rasny ist ein problematischer Typ, eine Art moderner Jesus Christus, der die ganze Welt erlösen kann und die abgegriffene Lehre von der ״Mission“ des jüdischen Volkes predigt. (״Die Mission der Frau ist es, den Mann zu befreien, wie es die Mission des jüdischen Volkes ist, die Menschheit zu befreien.“) Es ist erheiternd fcstzustellen, welchen Einfluß dieser Apostel auf seine Umgebung ausübt, und wie papageienhaft seine Apercus und Paradoxe über das jüdische Volk und das Judentum wiederholt werden. Noch erheiternder ist es zu lesen, mit welchem Enthusiasmus der rachesuchende Shylock- Benzion sich freiwillig, ״zum Schutze des Vaterlandes“, in die Arme der russischen Armee wirft. Schade ist es aber, daß die Tragik des Benzion Lurje zur subjektiven Episode irgendeines Benzion reduziert worden ist. Man verzichtet sogar auf die Frage, ״was sollen aber die jüdischen Benzions tun?“ Was der Benzion, dem eine glückliche Liebe nicht genügt, der Benzion, der eine Synthese zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht? Wie soll sich das Schicksal des ״Irrenden auf dem Lebenspfad“ unserer Epoche gestalten, dessen ״Roman“ nicht immer in der anmutigen französischen Sprache, sondern mit dem Blute seiner Seele geschrieben ist, die von einer wahrhaften Sehnsucht nach dem ״Reiche der Gerechtigkeit“ getrieben ist? Wer und was kann seine Leiden lindern? Biichmchan Friedrich Wieser, Das Gesetz der Macht. Verlag Julius Springer, Wien. Geb. 27,— M. ״Die Menschen stehen unter dem Gesetz der Macht. Das ganze gesellschaftliche Leben wird durch die Macht regiert.... Doch ist es nicht ... die äußere Macht, die alles entscheidet, sondern im letzten Grunde ist die innere Macht der Kern der Machtentscheidung, der, wie er geschichtlich nach und nach ausreift, das Gehäuse der äußeren Macht sprengt, unter dessen Schutz er seine Reife gewinnt... Wie sich das strenge Gesetz der äußeren Macht im Laufe der Zeit zu den milderen Geboten von Recht und Sittlichkeit wandelt.“ Diese Sätze aus dem Vorwort bezeichnen am besten die Gcdanken und Absichten dieses Werkes, die in 19 ausgedehnten Kapiteln mit weit ausgreifendem Inhalt erörtert werden. Dieses Buch ist das letzte Werk W i e s e r s , dessen ökonomische Schriften zu. den bedeutendsten und grundlegendsten Werken der ökonomischen Literatur überhaupt gehören. Das vorliegende Buch jedoch wird nicht den Platz einnehmen, den es in der soziologischen Literatur gern einnehmen möchte. Es ist in einer Weitschweifigkeit geschrieben, die mehr einer mangelnden theoretischen und systematischen Grundlegung als einer umfassenden Einbeziehung aller gesellschaftlichen Erscheinungen entspring!. Der Wille Wiesers, Licht und Schatten gleichmäßig zu verteilen, führt nicht zu einer prinzipiellen Gegenüberstellung der Dinge, sondern zu einer Aneinanderreihung und Auseinanderentwicklung der gesellschaftlichen Erscheinungen, die die gewollten Ergebnisse vorweg als bereits gesichert hinstellt, wobei diese sowohl wie ihre Grundlagen oft recht problematischer Natur sind. Dies wird ganz deutlich bei der Behandlung von Fragen,, die a!1 dieser Stelle besonders interessieren. So heißt es in dem Abschnitt über ״Führer und Masse“ wie folgt: ״Die Führervölker edlen Blutes sind die Träger aller großen Geschichte gewesen, die Fiihrerständc und Führer- Massen der späteren Entwicklung stammen zum guten Teil aus dem Blute der Führervölker“ (Seite 59). Dieser Satz widerspricht zwar dem an anderer Stelle (S. 22) geäußerten, wonach alle Stämme reinen Blutes auseinandergefallen und mit anderen zusammengeflossen sind, so dab also edles Blut auch gemischtes Blut sein kann, aber die Tendenz dieser Sätze erhält sich durchgehend: Es gibt ״begabte Völker“, ״Völker mit Herrensinn“ und ״es ist wohl kein Zufall, daß die j musikalisch begabtesten Völker aus den entscheidenden Kämpfen um die Vormacht nicht als Sieger hervorgegangen j sind“. Wieser fragt, ob das nicht daran liege, daß diese Völker I allzusehr nach innen gekehrt sind, als daß sie die Kraft nach 1 außen wenden könnten (S. 103). So kommt das Werk bei aller I geäußerten Ablehnung gegenüber einem Rassenstandpunkt zu j Meinungen, die mit anderen Worten schließlich dasselbe sagen Zionistensteuer ־ Statistik Orte 192 Eingang 5 Zahler 1926 Eingang Zahler 19 Büh.Eingsoä f. 1. Quartal (abgeschlam 3t. 3 27) 27 Jahreskontingent Orte 1925 Eingang J .Zahler 1924 Eingang Zahler 19 BiakEiaganf 1.L Quartal fabgeschi. am 31.3.21} 27 Jahreskontingent Aachen 268.- 22 296— 24 49— 3(»— Hamborn 386— 19 303— 19 86— 400— Allenstein 430.- 6 214— 10 52— 240.-- Hannover 550— 66 830— 86 183— 860— Aschaffenburg 206.— 8 229— 8 63— 260— Heidelberg m 156— 13 312— 20 64— 320— Bamberg 243— 18 180— 12 6— 200— Heilbronn 263— 19 170— 10 43— 200— Berlin 28567— 1804 28172— 1800 5 018— j 30 000. — Hindenburg 160— 18 160— 18 — 160— Misrachi 1408— 53 1 789.- 144 350— ) Insterburg 227— 13 324— 20 37— 300— Beuthen 792— 62 750— 86 317— 1200— Karlsruhe 837— 40 554— 25 109— 600— Bielefeld 146— 10 178— 13 43 50 200— Kiel 212— 22 148— 13 33— 1«).- Bochum 265— 22 236— 21 65— 300— Köln 2026— 72 1817— 97 506— ( 2 400— Bonn 478— 17 190— 14 49— 300— ״ Misrachi 90— 3 112— 12 36— ) Bremen 425— unsp. 340— 32 73 50 320— Königsberg 2 400— 174 2 200— 174 — 2400— Breslau 2 400— 205 3290— 204 969 50 4000— Konstanz 188— 25 213— 17 47,50 220— ״ Misrachi 250— unsp. 200— unsp. 75— 300— Landsberg 120.- unsp. 227— 22 -ifr— 240— Cassel 1002— 23 1 316— 31 310— 1 360— Leipzig 1 554— 101 2 509— 146 379— 3000— Chemnitz 595— unsp. 788— 50 198 - 900— Liegnitz 264— 23 294— 25 69— 300— Cöthen 224— 11 247— 12 69— 300— Lübeck 491— 24 450— 24 — 500— Cottbus 200— 23 150— 23 — 200— Magdeburg 466— unsp. 1 056— 69 212— 1100— Darmstadt 272— 39 185— 21 25— 200— Mainz 342— 40 416— 32 99.50 440— Dessau 200— unsp. 400— unsp. — 400.- Mannheim 700— unsp. 994- 62 252,50 1200— Dortmund 300— unsp. 401 — 33 89— 420— München 670— 117 1 336.50 109 337— 1400— Dresden 865— 56 894— 41 70 - 1 000— München-Gladbach ICK).— 10 80— 10 25— 100— Duisburg 1 063— 21 650— 24 165.50 740— Münster 237.— 12 171— 7 48— 200— Duisburg-Ruhrort 139— 9 87— 9 17— 100- Nordhausen 283— 24 332— 17 78.— 380— Düsseldorf 1 239— 29 1 246— 63 340— 1 400- Nürnberg 2 356— 133 2 521— 148 500— 2 500— Elberfeld 1095— 31 777— 37 216.50 1000.- Oberhausen 128.- 11 152— 15 6— 260— Emden 180— 12 169— 9 30.50 160— Oppeln 520— 8 618— 8 135— 600— Erfurt 6(»— 33 600— 33 150— 600— Osnabrück 608— 12 660— 19 178.50 740— Essen 786— 41 548— 46 172.50 700.- Pforzheim 43— 10 133— 14 30— 140— Eydtkuhnen 176— 9 91 — 8 24— 100— Plauen 452— 30 274— 25 52— 280— Frankfurt a, M. 3 875— 190 3 980.50 210 933.75 ( 4 400- Ratibor 407— unsp. 588— 15 144.50 800— ״ Misrachi 52— 7 155— 20 69.50 J Recklinghausen 38 — 6 87— 9 24— 120— Frankfurt a. O. 326— 23 259— 15 ״-.52 260— Saarbrücken — — 30— 2 15— 200— Freiburg 99— 21 136— 17 30— 160— Schönlankc 169— 9 91 — 8 16.25 100— Fulda 210— 15 76— 7 30 50 140.- Stettin 400— 20 456— 29 112— 500— Gelsenkirchen-Wanne 293— 22 148— 16 54— 240— Stolp 325— 18 287— 16 69— 300— Giessen u. Umg. 622— 33 434— 23 102.75 480— Stuttgart 395— 33 378— 31 83— 400— Gleiwitz 166— unsp. 365— 16 84— 4(»- Trier 800— unsp. 180— unsp. — 400— Görlitz 233— 13 197— 9 37— 200— Wiesbaden 600— unsp. 929— 91 192.75 1000- Gotha 88— 10 276— 19 27— 300— Worms 269.— 30 162— 15 39— 180. - Halberstadt 1 629— 49 1 976— 40 388.50 2 000.- Würzburg 197— 12 165— 11 19— 180— Halle 546— 27 530— 22 112.- 500.- Zwickau 2 473— 12 2 592— 19 696— 2800— Hamburg (2 628— unsp. 3 490— 254 955.50 i 5100— Einzelne Zionisten 6 604— 454 6 261— 337 1 316— 6000— * Misrachi \ 1 027— 120 288.50 1 Bemerkungen su der vorliegenden Statistik Diese Statistik umfaßt ausschließlich diejenigen Zionisten, die einen regelmäßigen Organisationsbeitrag (Zionistensteuer) an die Zionistische Vereinigung für Deutschland entrichten. Nicht enthalten ist in den vorliegenden Ziffern die große Anzahl der Mitglieder, die nur Schekel, Ortsgrnppenbeiträge und Landesbeitrag zahlt. Die als ״Sonderbeitrlge" oder als ״gelegentliche Spenden“ gezahlten Beträge sind ebenfalls nicht in der Statistik enthalten. Die Erziehungsarbeit liegt jetzt — mit geringen Ausnahmen — in den Händen der Zentrale. Es ist festzustellen, daß bei den im Jahre 1926 übernommenen Ortsgruppen die Eingänge durch die zentrale Arbeit — wenn auch die Kontingente fast nirgends erreicht wurden — überall gesteigert worden sind. Das trifft besonders auf folgende Gruppen zu: Breslau, Chemnitz, Gotha, Hamburg, Landsberg, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Wiesbaden. Bei einer Anzahl von Ortsgruppen dagegen, in denen im Jahre 1925 gute Erfolge erzielt wurden, verschlechterte sich leider das Ergebnis im Vorjahre, was zum Teil auf den Mangel jeglicher Unterstützung seitens der betreffenden Ortsgruppen-Vorstände zurückzuführen ist. — Wir richten hiermit an unsere Ortsgruppen und Vertrauensleute die dringende Bitte, die Zentrale bei ihrer schwierigen Finanzarbeit durch Werbung von Zionistensteuer-Zablern zu unterstützen und ihr dabei behilflich zu sein, in diesem Jahre die in der Statistik angegebenen, unter Berücksichtigung der Möglichkeiten jeder Ortsgruppe aufgestellten Mindest-Kontingente zu erreichen.