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Jüdische Rundschau · 1927-02-18 · Heft 14 (18.2.1927) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 14 (18.2.1927)
Date
1927-02-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 98 JUEDTSCHE RUNDSCHAU Nr. 14 in einem Gespräch mit Freunden behauptet haben sollte, die Bibel sei nicht Gottes Wort, da sie Widersprüche enthalte, kurz und gut, die Knechte der Religion ver* ketzerten wieder einmal wirkliche Religiosität und verrammelten wieder einmal, wie so oft noch nachher, wirk* Iicher Religiosität die Tür. Erst als man merkte, daß die Entfremdung Spinozas von! Judentum eine immer größere wurde, erst als man begann zu befürchten, das Judentum könne einen verlieren, mit dein sich in der außerjüdischen Welt würde Ehre einlcgen lassen, bot man ihm eine Jahrespension von tausend Gulden, für die er denken können sollte, was er wollte, die ihn aber verpflichten sollte, seine äußere Zugehörigkeit zum Judentum durch häufigeren Synagogenbesuch und ritueiles Leben zu dokumentieren. Spinoza aber, zurückgestoßen und in äußerste Not der Seele gebracht, hatte begonnen, die Juden um ihrer Enge und um ihrer Stagnation willen zu hassen. Er hatte genug von ihnen, bei denen die Diskrepanz zwischen Glauben und Bewährung, zwischen Leben und Lehre eine ungeheuerliche war; er hatte genug von den Lehrern, welche sich anmaßten, eine Jugend zu lehren, ohne willens zu sein, ihr das Ohr zu leihen; er hatte genug von den Juden, welche dreimal am Tage den Namen ihres Gottes nannten und nur die erstarrten Buchstaben seiner Gesetze meinten, genug von ihnen, welche dreimal am Tage den Namen ihres Gottes an* riefen und die verketzerten, die um ihres tieferen Glaubens und um ihrer größeren Liebe willen wie Jakob auf dem Berge Moiia mit Gott rangen und wie Rahel mit ihm rechteten. So floh er aus dem wankenden Gt> bäude der Vorstellungen, in denen man ihn erzogen, um, gestellt auf sich selber, aus eigenem Gewissen und auf eigene Verantwortung, eine Ethik zu finden, welche Ausdruck seines Ethos war, eine Form zu finden für seine Gläubigkeit und für sein Leben. In einer fast übermenschlichen Bemühung um die Wahrheit ging er an den Bau seiner Lehre heran. Von den Untersuchungen über Bibel und Gott kommend, errichtete er sein ethisches System, und seine Beschäitigung mit dem Staatswesen der Hebräer gab ihm wichtigste Anregungen für den ״politisch-theologischen Traktat“. So wurde Spinoza der erste Bibelkritiker, und jener Satz, der von den Propheten sagt, ״alle Erschelnungen der heiligen Männer seien nur aus ihrer trügerischen Einbildung hervorgegangen“, in dem er bei den Propheten gewissermaßen das Vorhandensein einer Autosuggestion annahm, zeigt bereits, zu welcher Modernität der psychologischen Auffassung Spinoza gelangt war. Seine beiden Hauptwerke, die ״Ethik“ und der ״politisch-theologische Traktat“, haben im Grunde genommen ein- und dieselbe Basis: daß nämlich jede ethische Maxime, jeder Glaube, jede *1Kenntnis, zu der ein Mensch ft# Ä Mengen <ni persönlichen Lebt: -Jfe» Aitas sich nath dein Erkannten richte. Der " sch*<heol ,‘•che Trak־’־''^' sucht zu begründen, daij־ ab Staatswtsei' ׳ seine Fot'tn nicht aus utilitaristischen Erwägungen ableitcn, sondern auf große ethische Maximen gründen müsse. Es sind dies Gedankengänge typisch jüdischer Prägung. So wie oft auf die Zweiheit des Pentateuch hingewiesen worden ist: daß er nämlich einerseits ein religiöses Dogma, andererseits ein bürgerliches Gesetzbuch darstelle, so Ist diese Verquickung von Religiosität und Staatsgestaltung, Dogma und Lebenshaltung, diese Art, das Leben des Einzelnen und das der Gesamtheit praktisch abhängig zu machen von religiösen, ethischen oder philosophischen Erkenntnissen, so ist. diese alte jüdische Forderung nach Bewährung des Glaubens, in jüdischen Menschen verschiedener Epochen immer wieder aufgestanden: im Mittelalter des europäischen Ostens war der Chassidistnus eine neue Form dieser alten jüdischen Idee, in der Geschichte des Westjudentums im Mittelalter und zugleich in der der Philosophie der gleichen Epoche war Spinoza der Wortführer dieses alten jüdischen Ideals, das noch heute von Juden — und heute stärker als je — gelebt und verfochten wird. Denn es ist kein Zweifel, daß in keinem anderen Volk der Gegenwart Menschen um einer Idee und nicht um eines Abenteuers willen in ein unbebautes Land ziehen. Es ist kein Zufall, daß die Forderung nach der ״Verwirklichung“ der Idee von Martin Buber und daß das Wort von der ״Verwirk- Hchung des Geistes im Staate“ von dem Juden Kurt Hiller stammt. Es kann nicht die Aufgabe eines Zeitungsaufsatzes sein, die universelle Lehre Baruch Spinozas darzustellen. Ich meine auch, daß das Bild eines Menschen unter Umständen wichtiger ist als seine Lehre. Zum mindesten aber scheint mir festzustehen, daß sehr oft in der Geschichte das Bild eines Menschen seine Lehre überdauert. Die Weisheit Galileis, daß die Erde sich um die Sonne bewege, ist zwar noch für uns gültig, aber sie erregt uns nicht mehr, weil sie als selbstverständliches Element in unsere Vorstellungswelt eingegangen ist Von der Gestalt des Menschen aber, der gegen eine ganze Welt für seine Wahrheit zeugte, gehen erschütternde und bereichernde Wirkungen noch immer für uns aus. So erschütternd und so bereichernd muß für uns die Gestalt Baruch Spinozas sein, in dessen Schicksal nichts von dem fehlt, was das Geschick des Juden in der Diaspora ausmacht. Denn Baruch Spinoza war trotz aller Verschiedenheiten beider Epochen der Vorläufer der großen Emanzipations- und Assimilationsperiode, die mit dem Ausgang des 18. Jahrhunderts begann. Wenn auch der Unterschied zwischen der Wesensart Moses Mendelssohns beispielsweise und der Baruch Spinozas darin klar ist, daß Mendelssohn das Judentum erhalten und nicht glauben wollte, daß der von ihm gegangene Weg notwendig aus dem Judentum herausführen müsse, und daß Spinoza demgegenüber aus dem Judentum floh und es haßte. Der grelle Gegensatz zwischen der außerordentlichen Befähigung des Einzelnen und der Enge des jüdischen Ghettolebens, die die Auswirkung dieser Fähigkeiten nicht gestattete, ist das Problem und die Tragik von vielen gewesen. Wenn einer nach seiner Anlage ein Staatsmann ist, dann kann er nicht seine Befriedigung in dein kleinen Umkreis der Kehillah finden. Deshalb wurde Disraeli ein ״englischer“ Staatsmann. Wenn einer das große Bild eines Staatswesens, wie es sein sollte, zu zeichnen und zu fordern wünscht, dann kann er nicht von der erbärmlichen Kleinheit einer jüdischen Gemeinde ausgehen. Deshalb wurde der ״politisch-theologische Traktat“ eine ״holländische“ Staatsschrift. .<rv-<v. i ■:•*s '/fr i r -״v ייי'^נ י«*! Die Zerstreutheit des Volkes, seine Landlosigkeit und die Enge seines Daseins haben das Schicksal Baruch Spinozas im Tiefsten geformt. So wie es zweitausend Jahre unserem unglücklichen Volke nicht möglich war, seine großen Männer und ihre Taten für sich zu erhalten, so wuchs dieses Schicksal in dem vereinsamten Leben Spinozas zu einem Abbild des gesamten Volksschicksals. Wenn man die Aeußerungen seiner Zeitgenossen und die Briefe Spinozas sich vor Augen hält, dann ist das, was zuerst in die Augen springt, die große, fast übermenschliche Reinheit dieses Mannes. Alle seine Schriften tiabaj . kämpferischen, Charakter. ״ Der . pplitisch-ttieoiagische ׳ ist. «ti*. j«R6t^ un**1ictat erhaltenen, ‘spanteth •geschriebenen׳'Vert«Mtguwp»c1#rtft gegen'"den I“mit entstanden und kimpftje überdies, wenn auch nicht ausgesprochen, für damals aktuelle, sta־ tspolitische Pläne I seines Freundes Jan de Witt. Fast allen seinen Ar־:*V.־ | rtingen kann man neben der Bemühung um die Wahrheit eine solche Entstehung aus dem Kampf nachweiieh. Niemals aber wurde dieser Mann von der Verbitterung des Verbannten überwältigt, niemals vergriff er sich in der Wahl seiner Mittel, niemals wurde er von Zorn oder Haß fibermannt: so blieb er, von Haß umgeben, und im Bann vereinsamt, immer der Gerechte und der Reine im Kampf. Er setzte in seinem Werke die große Linie der jüdischen Geistesgeschichte fort. Von persönlichen jüdischen Erlebnissen ausgehend, gelangte er zu Resultaten, deren Bedeutung weit über den jüdischen Bezirk hinausreicht. Sein Satz, ״daß in einem freien Staate jedem erlaubt sein müsse, zu denken, was er wolle, und zu sagen, was er denke“, ist — wer wüßte es nicht noch heute — erbittert wie je — umkämpft und von höchster Aktualität. In seinem reinen Leben machte er mit seinem Werke Ernst, einer der wenigen, die ihre Lehren selber bis ins letzte erfüllten. Von den Juden verstoßen, von den andern nur geduldet (nur die wenigen ihrer Zeit Vorauseilenden seiner Freunde verehrten ihn wirklich, wie es seiner würdig war), strahlte sein Werk, dem Judentum nicht mehr gehörig, seine Wirkungen in fremde, nur nicht in die jüdische Welt. Eine Wirkung vor allem ist er noch heute zu üben fähig: als Abbild jüdischen Schicksals zu lehren und zu erschüttern. So gegenwartsnah, so wichtig sein Werk für uns als Juden und als Europäer des 20. Jahrhunderts immer noch sein mag: das Bild eines Menschen überdauert auch hier seine Lehre, Bild eines Menschen jüdischer Prägung und Schicksals, eines ganz Reinen im Leben und eines tiefen Suchers nach der Wahrheit. (Von Hans Rosenkranz, dem Verfasser des vorstehenden Artikels, erscheint in wenigen Tagen ein Essay über Baruch Spinoza, das von Siegfried Ahveiß für die Mitglieder der Sondno-Gesellschaft gedruckt wird.) Deedes nach Amerika Sir Wyndham Deedes, der mit so großem Erfolg vor wenigen Wochen eine Reise im Interesse des Keren Haiessod nach Polen unternahm, spricht im Laute des Monats Februar für den Keren Hajessod in den Städten Leicester und Nottingham. Am 26. Februar verläßt Sir Wyndham Leedes England und begibt sich nach Amerika, wo er an dem United Palestine Appeal-Drive teilnehmen wird. Die Arbeii$10sen~Frage Beschloss« der Arbeiter •Organlsalion Die Beratung (Moazah) der jüdischen Arbeiterorganisation, über deren Beginn wir in Nr. 12 berichtet haben, hat ihren Abschluß in einer Reihe von Beschlüssen gefunden, die sich sämtlich auf das Problem der Arbeitslosigkeit beziehen. Die erste Resolution lautet: Die Beratung der Histadruth erklärt, daß die Arbeitslorigkelt das ganze zionistische Werk im Lande in Gefahr bringt und stellt fest, daß es auf Seite der Zionistischen Organisation an ausreichender Tätigkeit und Sorge zur Rettung der Situation mangelt. DI3 Beratung erklärt, daß, wenn un Laufe eines Monats nicht arbeitslose Arbeiter in einem die Forderung der Hi tadruth befriedigendem Ausmaß zur Arbeit befördert werden, die Zionistische Qrganisatlon die ganze Verantwortung für die dem jüdischen Arbeiter, dem Aufbau des Landes und der Zionistischen Bewegung drohende Gefahr trägt (Der Antrag, daß in diesem Falle die Histadruth keine Möglichkelt der weiteren Anteilnahme ihrer Mitglieder in der zionistischen Exekutive sieht, wurde wegen seiner Wichtigkeil zum Referendum an alle Mitglieder der Moazah bestimmt.) Die Beratung fordert ferner von der zionistischen Exekutive, einen Betrag von £ 200 000 aufzubringen, der zur Durchführung der von der Histadruth vorgelegten Arbeiteplane erforderlich ist; als Weg zur Aufbringung schlägt die Histadruth vor einen zwanzigprozentigen Abzug von den Bezügen aller Gehaltsempfänger aus zionistischen Quellen, d. h. der Beamten des Keren Hajessod, Keren Kajemeth, der Banken, der Hadassah, der zionistischen Exekutive, der Schulen usw., in Palästina und im Ausland, ferner eine äußere Anleihe und eine Besteuerung. Die Beratung fordert, im Monat Februar mindestens 1500 Arbeitslose zu beschäftigen, abgesehen von den beim Straßenbau Jaffa—Petach- Tikwah und bei den öffentlichen Arbeiten in Tel-Awiw Beschäftigten. Die Beratung hat einen Ausschuß eingesetzt, der alle Arbcitsmöglichkeiten 1'm Lande studieren und mit den in Betracht kommenden Stellen Verhandlungen führen soll. Ein spezieller Ausschuß soll zusammen mit der zionistischen Exekutive die Forderungen an die Regierung ausarbeiten, und zwar: Beschäftigung jüdischer Arbeiter bei Regicrungsarbeiien, Veranstaltung von Notstandsarbeiten, Ge- Währung von Darlehen au die Institutionen des Jischuvv und der Zionistischen Organisation, stärkere Beteiligung am Erziehungs* und Oesundheitsbudget, um zionistische Gelder für öffentliche Arbeiten freizumachcit, Sicherstellung einer Bcschäftigmng jüdischer Arbeiter bei Verwendung der Regierungsanleihe, insbesondere beim Hafenbau in Haifa. In bezug auf die Arbeitslosenunterstützung fordert die Moazah die Festsetzung eines Minimums von 35 Pt. (7 M.) pro Woche für einen Ledigen, 45 Pt (9 M.) für eine Familie und Zulage von 5 Pt. für jedes Kind, bis zur Höchstgrenze von 70 Pt Schließlich protestierte die Moazah in einer besonderen Resolution gegen die Einstellung der Ein wänderun e; sie erkürt, daß darin eine Gefahr für die Chain zbewegung liegt und fordert von der zlonistisehet! Exekutive, die Möglichkeit einer Einwanderung' von vorbereiteten uitd organisierten Chaluzgruppen slclierzusteJitu. - Wir werden tu! ׳«Ilesf- ׳$e»driiime;.n0cj|j׳ *stühril#5rj|§ sprechen. kommen. ■';•‘►־ 1׳ י' ’ _ "•' ׳-־- - =״:י׳ ״׳ V• - Die Landesk011terc7״ der ungarischen Zionisten Ans Budapest wird uns berichtet: "'• ־■־ «־, h tf1r*;shriger Unterbrechung fand am 2. Februai in' Budapp" ried■ .m ehe' Landeskonferenz der ungarischen Zionisten statt. Begrüßungsschreiben waren von der Zionistischen Exekutive in London und von Herrn Sokolow aus Paris eingetroffen. An der Konferenz, die einen überaus würdigen Verlauf nahm, nahmen 47 Delegierte aus der Provinz und 60 aus Budapest teil. Die Konferenz, zu deren öffentlicher Abhaltung die Budapester Polizeidirektion eine besondere Bewilligung erteilt hatte, fand, wie auch das anschließende Meeting, unter Aufsicht der Polizeibehörden statt, die auch die Referate und Reden ganz genau notierten. Dieser Umstand dürfte dazu beitragen, daß auch die Polizeibehörden endlich konstatieren, daß die Zionistische Organisation Ungarns als ״Geheimorganisation“ nichts zu verheimlichen hat. Vorsitzender der Konferenz war Dr. Leopold O s z t e r n, der über die zionistische Bewegung in Ungarn referierte. Weitere Referate hielten Dt. Nisson K a h a n über die allgemeine zionistische Bewegung und die Lage in Palästina, Dr. Moritz Künstler über den Keren Hajessod, Bela Szekely über den Keren Kajemeth, Dr. Friedrich Fried über die Jugendbewegung, Ing. Armin Bcregy über das Palästinaamt und Dr. Josef Schönf e 1 d über die zionistische Presse. Die Konferenz nahm einstimmig folgende Resolution n en an: ״Die Konferenz spricht der zionistischen Exekutive und ihrem Präsidenten Prof. Chaim Weirmann ihr vollstes Vertrauen aus und würdigt dankerfüllt ihre unter den schwierigsten Bedingungen vollzogene Tätigkeit. Die Konferenz nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, daß im Rahmen der Palästina-Exekutive ein Departement zur Förderung von Handel und Industrie organisiert wurde und hofft, daß Vorsorge getroffen werden wird, daß auch auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Kolonisation der Seßhaftmachung mittelständischer Elemente auf privatwirtschaftlicher Basis Vorschub geleistet werde. Die Konferenz nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, daß eine Sachverständigen-Kommission die bisherigen Kolonisationsresultate und die landwirtschaftlichen und industriellen ProduktionsmöglLhkeiten Palästinas untersuchen wird und erachtet es als wünschenswert, daß die Durchführung weiterer Siedlungspläne bis zum Vorliegen der Sachverständigen-Gutachten suspendiert werde.“ Die Konferenz nahm zum Schluß die Wahl der Exekutive und des Landeskomitees vor. Zum Präsidenten der Organisation wurde Rechtsanwalt Dr. Leopold Os z te rn und zum Präsidenten der Exekutive Rechtsanwalt Dr. Nisson Kah an gewählt. Anschließend an die Konferenz fand ein öffentliches Meeting statt, an dem über 1000 Personen teilnahmen. Es sprachen Dr. Richtmann, Dr. Schönfeid, Ing. Beregy und Dr. Georg W 011 s t e i n , der in Vertretung des K. K. £.- Hauptbüros in Jerusalem an der Konferenz teilnahm. Nach dem ״Felestin“ wurde in Jerusalem eine arabische Vereinigung unter dem Namen ״Aerzt'.iche Akademie jerusalern“ gegründet, die unter dem Protektorat des High Cominissioners steht. Der High Comniissioner habe auch an der ersten Sitzung teiigenomroen.

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