Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 9 (1.2.1927)
- Date
- 1927-02-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Säte 60 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 0 viele konnten nicht stand halten, viele wurden in ihrer Gesundheit und Arbeitskraft geschwächt, ein großer Teil des Geldes mußte auf Konto des Lebensunterhaltes statt der Wirtschaftsanlage ausgegeben werden, ein anderer Teil wurde durch allerlei provisorische und daher völlig unproduktive Einrichtungen verschlungen. Dies alles war entschuldbar, solange wir nicht genaue Erfahrungen über das Ausmaß unserer Möglichkeiten hatten. Nachdem aber das Keren H a j essod-Budget sich einigermaßen stabilisiert hat, mußte man als erste und oberste Aufgabe die Notwendigkeit anerkennen, die bestehenden Siedlungen wirtschaftlich zu konsolidieren und selbsterhaltend zu machen. Alles andere mußte schon darum zurücktreten, weil erst die Selbsterhaltung der bestehenden Siedlungen die Möglichkeit schafft, eine neue Kolonisation in breitem Umfang auf Grund der Erfahrungen fortzusetzen. Trotzdem kann man sich dazu nicht entschließen. Das A.-C. hat auf seiner letzten Sitzung einem Projekt sofortiger Neugründung von Arbeiter- Siedlungen zugestimmt; nur ein einziger, nämlich Dr. Arlosoroff, hatte den Mut, dagegen zu stimmen. Der ״Merkas Chaklai“ der Arbeiterorganisation verlangte stürmisch neue Siedlungen, die Arbeiterparteien legten sich auf umfangreiche Projekte fest. Diese Neukolonisation wurde vor einigen Wochen auch wirklich begönnen, obwohl doch klar ist, daß angesichts der unvermeidlichen kolossalen Steigerung des Arbeitsbudgets (für Arbeitslosenunterstützung) keine Mittel dafür verfügbar sein werden. Man beginnt also wieder neue Siedlungspunkte mit unzulänglichen Mitteln, was bedeutet, daß man das Kolonisationsbudget auf weitere vielleicht fünf Jahre festlegt, und die kolonisierten Chaluzim wieder unerträglichen Lebensbedingungen aussetzt. Dieses System mag idealsten Beweggründen entspringen, es muß sich doch verderblich auswirken. Die verantwortliehe zionistische Oeffentlichkeit muß darauf bestehen, daß eine Wiederholung der alten Fehler vermieden wird. Nur dies ist der Weg, um die gegenwärtigen Arbeitersiedlungen zu retten. Im Interesse der Siedler, im Interesse der Arbeiter müssen alle Kräfte auf die Kon solldierung der Wirtschaft konzentriert werden. Es ist uns unbegreiflich, daß gerade das Arbeiterorgan ״Dawar“ uns wegen der Vertretung dieses Standpunktes, der auch in den Artikeln von Kurt Ruprpin und Dr. Van Vriesland zum Ausdruck kam, angreift In diesem Augenblick kommt es nicht darauf an, das politische Prestige dieser oder jener Gruppe zu verteidigen, sondern es kommt darauf an, das Siedlungswerk zu retten, indem man es auf gesunde Basis stellt * Die Politik der Arbeiterorganisation trägt auch auf anderen*-Gebieten den Realitäten der Läge itn Lande nicht Rechnung. Die großen Summen, die heute für Arbeitslosenunterstützung und Notstandsarbeiten ausgegeben und so indirekt der produktiven Arbeiterwirtschaft entzogen werden, hätten weit besser angelegt werden können, wenn die Arbeiterorganisation in diesem Moment nicht eine so intransigente Lohnpolitik getrieben hätte. Wir sind gewiß für eine Hebung des Lebensstandards des Arbeiters. Aber man müßte sich einmal fragen, ob dieses Ziel mit den heutigen Mitteln auch tatsächlich erreicht wird. Denn wenn ein großer Teil der Arbeiter arbeitslos ist, wenn die Arbeiter selbst diesen ihren Genossen beispringen, wenn ferner die Arbeitstage rationiert werden, und wenn man obendrein Arbeiten nur aus dem Grunde ablehnt, weil das geforderte Lohnniveau nicht zu erreichen ist, dann müssen doch auch dem Wohlmeinendsten Bedenken aufsteigen. Auf diese Zusammenhänge hingewiesen zu haben ist ein großes Verdienst von Franz Oppenheim er. Es ist offenkundig, daß hier eine ge werkschaftliche Praxis nach Palästina übertragen wurde, die auf die besonderen Verhältnisse des Landes keine Rücksicht nimmt. Wenn die Zionistische Organisation die Beträge, die sie für Arbeitslosenunterstützung ausgibt, dazu verwenden würde, um den Arbeitern gewisse Erleichterungen der Lebensführung zu verschaffen, — z. B. tiurch billige Arbeiterwohnungen (Schchunath owdim), Arbeiterküchen und ähnliche Gemeinschaftsinstitutionen — dann wäre eine Senkung des Lohnniveaus ohne große Opfer möglich und das Entstehen von Industrien in gewissem Umfange sowie das Wiederaufleben der Baubewegung wäre wesentlich erleichtert. Darum trifft auch Moses Bei- Iinson in seinem Artikel ״Irreführen durch Schlagworte“ in der vorigen Nummer der ״Jüdischen Rundschau“, nicht den springenden Punkt, wenn er gegen Einzelheiten polemisiert, die sich gewiß anfechten lassen. Wir stimmen den Ansichten von Heinrich Margulies nicht zu, weil wir seine Abschätzung der industriellen Möglichkeiten für stark übertrieben halten; aber der grundsätzliche Gedankengang kann nicht, wie Beiiinson es versucht, durch eine Apologetik der Arbeiter- Wirtschaft widerlegt werden. Wir stehen hoffentlich über dem Verdacht einer feindseligen Haltung gegenüber den Arbeitern; aber daß auf Grund der bisherigen Erfahrungen eine Korrektur unseres Wirtschaftssystems nötig ist, scheint uns unbezweifelbar und müßte u. E. gerade von der Arbeiterschaft postuliert werden. Statt dessen aber meint Beilinson, daß durch einen Appell an das Gewissen des Volkes, es möge mehr Geld geben, die Lage zu sanieren ist Gewiß ist mehr Geld erforderlieh, um weiterzukommen, aber nicht Geld allein, sondern mehr Geld und eine Reform der Verwaltung und des Kolonisationssystems. * Reform der Verwaltung scheint uns eine entscheidende Aufgabe zu sein. Die Verwaltung muß durch Fachleute geführt werden, die von politischen Einflüssen fref sein müssen und auch nicht im Einzelnen durch Kongreßbeschlüsse gebunden sein dürfen. Der Zionisten-Kongreß ist von Herzl geschaffen worden als eine Tribüne zur Erörterung der Judenfrage, als Manifestation des zum Selbstbewußtsein zurückgekehrfen Volkes. Niemals aber hat Herzl daran gedacht, daß dieser alle zwei Jahre zusammentretende Kongreß eine leitende Kolonisationsinstanz sein soll, die das Budget für die Palästina-Arbeit bindend festsetzt, zumal ohne garantierte Einnahmen. Sprechen wir einmal ruhig aus, daß an diesem fundainentalen Mißverständnis (gab es doch bei uns schon Gruppen, die von der Heiligkeit des Budgetrechtes des Kongresses sprachen!) unsere ganze Arbeit seit dem Kriegsende krankt. Wir haben die Synthese zwischen ideologischer Bewegung und kolonisierender Körperschaft noch nicht zu schaffen vermocht. Vor dem 14. Kongreß wurden lange Debatten über Kongreßreform und Organisationsreform geführt, ohne daß diese Wunde aufgedeckt wurde. S chockens Rede auf dem 14. Kongreß, die auf diese Anomalie hinwies, fand keine Resonanz. Heute aber stehen wir mit aller Schärfe vor dem Problem. Es muß ein Wirtschafts -und Arbeitsplan, verbunden mit einem Finanzplan ausgearbeitet werden, der, fußend auf den genau zu erforschenden Möglichkeiten der Siedlungsarbeit in Palästina, die Aufgaben und finanziellen Erfordernisse der nächsten fünf oder zehn Jahre festsetzt. Eine solche Arbeit wäre auch im Rahmen der rein zionistischen Tätigkeit unerläßlich gewesen, denn auf anderer Grundlage kann der 15. Kongreß überhaupt nichts Praktisches leisten. Da nun eine Kommission von Experten die erste Unternehmung der bezüglich der Erweiterung d er Jewish Agency übereingekommenen Gruppen sein soll, so halten wir es für unsere Pflicht, auszusprechen, daß wir dieses Resultat von der Kommission erwarten. Die jüdische Oeffentlichkeit, die jetzt mißtrauisch geworden ist, gegenüber den aus der Luft gegriffenen Ziffern agitatorisch gemeinter Reden, wird mit viel mehr Lust und Vertrauen an die Arbeit gehen, wenn sie weiß, daß ein wohlfundierter Plan vorliegt. Wir glauben, es ist eine gewaltige Unterschätzung des jüdisehen Publikums, zu meinen, daß es weniger opferbereit sein wird, wenn man ihm nicht Einwandererziffem nennt, die nicht erreichbar sind. ♦ "־ Trotz der optimistisch bezüglich der Zukunft Palästinas Und der jüdischen nationalen Heimstätte. Die ersten Kolonien, Petach Tikwah, Rischon, Sichren u. a~ sind im Verlauf ihrer Entwicklung wiederholt in verzweifelter Lage gewesen, Chedera wurde siebenmal von seinen Einwohnern verlassen. Die Kolonisten mußten immer wieder an Philanthropen appellieren. Die Verwaltung der Rotschildscben Administration und der Ica hatte viele Nachteile und lastete schwer auf den Siedlern. Dennoch haben sie sich schließlich günstig entwickelt und sind heute, insbesondere dank der Orangenkultur, wirtschaftlich stark aktiv. Wir sind überzeugt, daß En Charod und Nahala! diesen Weg in viel kürzerer Zeit zurücklegen werden, wenn man ihnen die faire chance einer unbehinderten Entwicklung gibt. Aber diese Entwicklung muß planmäßig erfolgen und darf nicht immer wieder durch Ueberspa anung der eigenen Kräfte durchkreuzt werden. Die Einsicht muß sich bei uns durchsetzen, daß der langsame Weg einer gesunden Entwicklung und fundierten Ansiedlung der schnellste Weg ist, den es für uns gibt. Der scheinbar schnellere Weg übermäßiger Einwanderung erzeugt uns Lasten, denen wir nicht, gewachsen sein können, psychologische Rückschläge und einen Verlust an Prestige, der viel schwerer wiegt als der durch offenes Eingeständnis der Tatsache, daß die Einwanderungsmögiichkeiten im gegenwärtigen Moment und unter den heutigen Umständen relativ bescheiden sind. Wir wissen, daß die Pflanzungswirtschaft, vor allem die Orangenkuitur, noch erhebliche Möglichkeiten in Palästina hat, daß durch die Ausgestaltung des Verkehrssystems, die durch die projektierten neuen Eisenbahnen, durch den Hafenbau in Haifa und die Anlage lies Lufthafens in Gaza gekennzeichnet ist, zahlreiche Erwerbsmöglichkeiten in Palästina entstehen werden. Alle diese Mög- Hchkeiten sollen von der Kommission,5 die den Plan ausarbeitet, sorgfältig erwogen und in die Rechnung eingesetzt werden. Aber zugleich muß mit aller Deutlichkeit klargemacht werden, daß Palästina keineswegs ein Land ist, wo man mit geringeren Kapitalien und geringerer Sachkenntnis als in anderen Ländern reüssieren kann. Die Vorstellung, irgendeine nationale Instanz werde schon mit Unterstützung zu Hilfe kommen, muß ausgerottet werden. Nur für ganz konkrete und lebensfähige Unternehmungen kann eine Hilfe geleistet werden. * Zusammenfassend also möchten wir als die unmittelbaren Aufgaben der zionistischen Palästina-Arbeit bezeichnen: l. Möglichst schnelle Liquidierung der Arbcitsloslgkeit nach einem klaren System, durch genaue Registrierung, Abschätzung der zu schaffenden Arbeitsmöglichkeiten, Hilfe bei der Rückbeförderung der für jede im Lande zu schaffende Arbeit Ungeeigneten, Gewinnung der jüdischen Hilfsorganisationen für die Arbei tslosenunterstützung. 2. Umfassende Sach- und Zweckrevision des gesamten zionistischen Betriebes, Ueberprüfung der Verwaltung und des Apparates, Entpolitisierung der Wirtschaftsverwaltung; Konsolidierung der zionistischen Siedlungen unter Ausschaltung jeder Neukolonisation bis zur Durchführung der Konsolidierung; strenge Regulierung der Einwanderung und Verhütung des Zuzugs ungeeigneter, notwendig der Enttäuschung ausgesetzter Elemente. 3. Aufstellung eines detaillierten Wirtschaftsand Finanzplans für die nächsten zehn Jahre durch eine autoritative Expertenkommission; Koalition mit allen nichtzionistischen palästinafreundlichen Gruppen im Judentum dieses Planes. (Jewish Agency.) 4. Radikale Reform des Zionisten-Kongresses und Trennung der sachlichen von den politischen Fragen auch in diesem Gremium; Neuordnung des Budgetrechtes. 5. Befreiung der zionistischen Gedankenwelt von allen Sensations- und Konjunkturelementen; Proklamierung der Achad Haamschen Erkenntnis, daß die Liebe zu Israel, die Liebe zu Zion die zentrale Macht des Zionismus ist, die das Volk von Grund auf erschlittern und die Herzen wieder erwecken muß. Das Bewußtsein, daß das ungeheure Werk des Zionismus nur ein allmählicher Prozeß des Wachstums sein kann, kann einen in diesen Grundmächten verankerten Zionismus nicht erschüttern. R. W. Verschiebung des Zionisten'Kongresses? New York, 25. Januar. (J.T.A.) Der XV. Zionistenkongreß, dessen Zusammentritt für den Monat August 1927 angenommen wurde, wird — wie der New Yorker Jüdischen Telegraphen-Agentur aus autoritativer Quelle mitgeteilt wird, wahrscheinlich verschoben werden. Grund zur Ver- Schiebung des Kongresses gäbe die Tatsache, daß die unpartei* ische Kommission, die gemäß dem Abkommen zwischen Prof. Wei zm a n n und Louis Marsha 11 sich demnächst nach Palästina begeben soll, nicht in der Lage sein wird, vor Herbst 1927 ihren Bericht vorzulegen, weswegen die Erweiterung der Jewish Agency auch nicht vor dieser Zeit erfolgen könnte. London, 26. Januar. (J. T. A.) Etas Hauptbüro der zionistischen Weltorganisation erklärte auf eine Anfrage, cs sei nicht in der Lage, die New Yorker J. T. A.-Meldung von der möglichen Verschiebung des zionistischen Weltkongresses offiziell zu bestätigen. Jerusalem, 28. Januar. (Ziko.) Es ist gelungen, eine Einigung der Parteien im Tel-Awiwer Stadtrat herbeizuführen, so daß die Verwaltung der Stadt wiederum in den Händen einer koalierten Mehrheit hegen wird. Bluiuenfeld-Bloch ist wiederum zum Bürgermeister gewählt worden. (Der ״Bürgerblock“ in Tel- Awiw bestand bekanntlich aus einer zusammengewürfelten Mehrheit von 2t gegen 20. Die Arbeiterfraktioti war die stärkste Partei, und es wurden fortgesetzt Verhandlungen wegen Koalition geführt. Es scheint nun eine neue Koalition, der auch die Linke angehört und die demzufolge eine breitere Basis hat, gebildet worden zu sein. Es ist jedenfalls zu begrüßen, daß in dieser Zeit schwerster Not für die Stadt Tel-Awiw nicht noch ein vernichtender Parteikampf innerhalb der Stadtverwaltung die Kräfte verzehrt. — A. d- R) Gründung einer Planlagen - Gesellschaft Jerusalem, 18. Januar. (J.T.A.) Im Hause des Herrn H. Levin zu Tel-Awiw fand eine Zusammenkunft englischer und amerikanischer Herren statt, in der die Gründung einer Plantagcn-Gesellschaft in Palästina beschlossen u׳orden ist. Das Ziel dieser Gesellschaft ist es, Orangcn-Haine anzulegen, sie dann zu parzellieren und an Kleinbesitzer abzugeben. Es soll auf diese Weise Leuten mit bescheidenen Mitteln die Möglichkeit gegeben werden, sich in Palästina anzusiedeln und schon vom ersten Augenblick an für den Unterhalt sorgen zu können. Das nominale Kapital der Ge- Seilschaft wurde vorläufig auf £E 100000 angesetzt, davon subskribierten die Herren Asher Pears aus Montreal, Lipschitz, Matz, Clapner und Miller aus den Vereinigten Staaten, Symonds aus Australien und Hankin aus Tel-Awiw zusammen £E 30000. Die Gesellschaft führt den Namen Erez-lsrael Plantation Company. Die Kompetenzen der Mandatskommission Das Gcneralsekretariat des Völkerbundes veröffentlichte am 25. Januar ein Schreiben der Regierung von Australien, in dem diese zu den von der Mandatskommission dem Völkerbundrat eingereichten Vorschlägen über die neuen Fragebogen an die Mandatarmächte, sowie über die direkte Anhörung der Vertreter der Mandatsgebiete Stellung nimmt. Die australische Regierung erklärt, sie sei überzeugt, daß das von der Mandats- Kommission angestrebte Ziel des Schutzes der Bewohner der Mandatsgebiete besser erreicht werde, wenn die bisherige Form der Zusammenarbeit zwischen der Mandatskommission und dem Völkerbundrat erhalten bleibt. Die australische Re• f' . recht gegenüber den Mandatarmächten in be* zug auf die Verwaltung der Mandatsgebiete ein räumen. Sie erachtet es nicht für angängig, daß diese beiden Organe des Völkerbundes den Mandatarniächten detaillierte Vorschläge über die Verwaltungsmcthoden in den Mandatsgebieten erteilen dürften. Die Regierung von Austra- Iien sei nach wie vor bereit, der Mandatskommission alle Auskünfte über ihr Mandatsgebiet zu gewähren. Sie halte es aber nicht für erforderlich, daß die Kommission die Vertreter der Mandatsgebiete anliöre. Es liege ihres Erachtens keine Veranlassung vor, die gegenwärtigen Arbeitsmethoden der Mandatskommission abzuäodern.