Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXII (1927)
- Issue
- Heft 5 (18.1.1927)
- Date
- 1927-01-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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JUED ISCHE RUNDSCHAU Seite' 32 Nr. 5 Nr. 5 Kraft an, mit der er Religion und ein vertieftes Judentum verkündigte. Nachman Krociunai verband die Wärme des Verständnisses für Religion mit der Schärfe philosophischer Begriffe; seine Philosophie der Gcschichte, d. h. die Anschauung, daß die jüdische Nation ein historisches Gebilde sei, gab vielen die heißersehnte bessere Ausgleichung der verschiedenen Lebensperioden des Judentums. Durch sein tiefes Interesse für Religion wirkte dieser Denker stärker vielleicht als die anderen jüdischen Gelehrten seiner Zeit dafür, daß das Judentum, in der Auffassung seiner Bekenner von den Schalen befreit wird, die sich um seinen Kern gebildet haben und1 ihn immer mehr unsichtbar machen, so daß die Kraft verloren geht, mit der dieser Glaube die Menschen anzieht und antreibt, wie das bei allen Bewegungen eintritt, sobald sie zu Einrichtungen erstarren. Aus diesem Grunde muß man ja immer wieder auf die Anfänge einer Einrichtung zurückgelicn. Kroclimals Bot- Schaft war nicht ein Ruf zur Buße, sondern ein Ruf zu viel Wertvollerem und Köstlicherem, zu den Lehren jüdischer Propheten. Die doppelte religiöse und plu'losophische Grundlage, von der er ausging, machte ihn zu einer der stärksten bewegenden Kräfte im religiösen und philosophischen Denken unseres Volkes in der Neuzeit. Er versuchte eine Synthese jüdischer Glaubensprinzipiell und erkenntniskritischer Intellcktualität und begründete den geistigen jüdischen Nationalismus. Dies Ist unbestritten die große Aehnlichkeit zwischen den beiden bedeutendsten philosophischen Geistern unseres neuzeitlichen hebräischen Schrifttums: Nachman Krochmal und Achad Haain. Aber Nachman Kroclnnal blieb in der Theologie und der Philosophie stecken, während Achad Haam tief in das Leben hirieingriff. Nachman Kroclnnal war tiefernst und schwer. Er war erhaben und oft schwer verständlich, wie (nach einem bekannten talnrudischen Worte) der Prophet Arnos. Ihm fehlte die milde Weichheit, die Zärtlichkeit, jenes Helle und Sonnige, mit dem Achad Haam, wie mit Zaubergewalt, auf seine Leser wirkt. Nachman Kroclnnal versetzt den Leser in eine schwüle wissenschaftliche Atmosphäre, indem er nirgends mit der Sprache herausgeht, aber alles Mögliche zwischen den Zeilen lesen läßt; vielleicht war auch die hebräische Sprache seiner Zeit für die Popularisierung der Philosophie noch nicht reif. Achad Haam hingegen ist von einer Klarheit, die ihresgleichen sucht. Er sieht das Judentum in einer modernen Perspektive und behandelt in einer leichtfaßlichen Sprache die wichtigen I.ebensproblemc der Gegenwart. Seine Lehren. Erkenn 111 i s d rang und Wahrheitsliebe sind die hervorragendsten Merkmale der schriftstelle* rischen Tätigkeit Acha¥“HIäms. Er •war wurzelfest palästinensisch, Es ist eine Uebertreibung, wenn man behauptet, daß er in Erez-Israel nur jüdische Geistes* arbeit sehen wollte. Er wollte wie jeder von uns den Boden, die Arbeit, das Maximum jüdischer Leistungs* fähigkeit. Er war kein Politiker, hatte sich nie mit internationaler Politik befaßt und erhob keinen Anspruch auf Kompetenz in diesem Bereiche. Ich halte es für einen Anachronismus, daß man diese oder jene polemische Kontroverse der Vergangenheit ausgräbt, die kaum noch eine historische Bedeutung hat. Achad Haam war Kritiker und er war es nicht nur gegen den politischen Zionismus, er war es auch gegen seine eigene frühere Partei: gegen den ״Chowewe-Zionis* mus“. In seiner ״Wahrheit aus Erez-Israel“ hat er das frühere kolonisatorische System der ״Chowewc Zion“ einer überaus scharfen Kritik unterzogen. Er verstand, daß es nicht genügt, die Heimtücke des Gegners anzuklagen, seinen Unverstand zu schelten und überhaupt mit dem Geschick zu grollen. Leider gehört nur eine durchgreifende Selbstkritik zu den schwierigsten Dingen der Welt, und sie verlangt fast. Uebermcnschliches von einer Nation, die jeden neuen Tag einen neuen Kampf um Ihr Dasein beginnen muß und also nur mit äußerster Selbstüberwindung daran gehen kann, die Lücken und Risse 111 ihrer eigenen Rüstung auszuspähen und vor aller Welt offetuulegen. Es gehört viel Mut dazu und er hat diesen Mut aufgebracht, der Wahrheit ins Antlitz zu sehen. In jeder Kritik steckt ein guter, gesunder, der Erhaltung würdiger Kern. Seine Aufsätze enthalten eine klare, vom prophetischen Geiste erfüllte Philosophie der nationaljüdischen Bestrebungen. Er bewies, daß man nicht die eigene Sache und zugleich die entgegengesetzte als wahr anerkennen kann. Er zeigte, wo die Wege sich trennen.... על פרשת דרכים!״" Er gab eine klare, unzweideutige Grenzziehung zwischen Assimilation und nationalem Judentum. Und er lehrte, daß sich ein Volk nicht im Handumdrehen verwandelt, daß eine solche Renaissance nicht in einem Treibhaus der Plötz* lichkeit gedeihen kann, sondern daß man das Volk erziehen muß. Er war ein Anhänger des großen ge* Schichthöhen Grundsatzes, daß jede Umbildung des Volkslebens eine natürliche Entwicklung desselben erfordert und an seine Vergangenheit anknüpfen muß. Er forderte ein seelisches Sichaufraffen; er lehrte, geistig auf eigene Füße sich zu stellen. Und wie tief verstanc er die Unentbehrlichkeit einer Wiederbelebung der he* bräischen Sprache! Ruht ja in der Sprache eines jeden Volkes sein Genius. Die Sprache ist ja volkliches Urgut, welches den besonderen Geist, den besonderen Wohlklang und die besondere bildnerische Kraft des Volkes besitzt Jedes andere Volk hat neben diesem Gilt noch andere nationale Güter, und trotzdem bringt jedes Volk für dieses Gut die schwersten Opfer. Um wieviel mehr müssen wir beflissen sein, dieses einzige Gut zu wahren. Und wie hat er Hebräisch geschrieben! Sein Vortrag hafte etwas Würdiges, Priesterlichcs, Feieriches. Und er hat eine Saat ausgestreut, die hundert* fähige Früchte tragen wird. Die Ziele des Zionismus sind nur dann zu erreichen, wenn im jüdischen Volke eine geistige Wiedergeburt erfolgt, wenn die jüdische Bildung des Volkes gründlich und das Interesse für unsere geistigen Güter, für jü* dische Literatur und Wissenschaft in allen Kreisen wärmer und fruchtbarer wird. Die lebendig gedachte Nation, die lebendig und ganz in ihrer Art gedachten Großen dieser Nation müssen im Bewußtsein, im menschlich einfachen Volksbewußtsein fortleben und fortwirken. Denn auch das größte Werk wird, wenn es einmal von der Kultur seiner oder auch nur einer späteren Zeit verstanden ist, von ihr aufgesogen, es wird zum namenlosen Grundelement, seine Urheber aber in dem Maße, als ihre Zeit zurückweicht, mythischer, oder sie versinken ganz im Nebel des Vergesscns. Nur das Leben wird von dem Leben aufbewahrt, weil es immer wieder erneuert werden kann. In dem selbstbewußten Volkstum, das sich intuitiv als eine seiner Auferstehung entgegengehende Nationalität betrachtet, in der Erkenntnis dieser Aufgabe als lebenserhaltendes, zum Leben zurückziehendes und lebensförderndes Eiement liegt das Samenkorn einer großen Zukunft. Hier beginnt ein riesiges fast noch ganz brach liegendes Arbeitsfeld für Zionismus und Judentum und seltsamerweise hatten viele selbst unter uns keine Augen dafür. Nur ein geistloser Materialismus kann sich mit der Seichtheit einiger Schlagwörter zufrieden geben und die Pflege jüdischen Wissens mit hochmütigem Lächeln bei Seite schieben. Wer ernstlich nachdenken kann und will, wird wünschen, daß man das jüdische Wissen, das doch die Grundlage unserer nationalen Kultur ist, nicht den anderen überläßt, sondern daß wir unter dem Gesichtspunkte der nationalen Wiedergeburt dieses Geblet beobachten und uns ernstlich damit beschäftigen. Handelt es sich doch um den lebendigen Geist des jüdischen Volkes und um die edelsten Güter seines Genius! Der Zionismus braucht eineu Geist und kann keinen anderen brauchen als einen Geist des nationalen Lebens. Das Korrelat des politischen sowie des praktischen Zionismus ist die nationale Erziehung, d. h. die Er- Ziehung zu einem höheren jüdischen Menschentum, zu einem jüdischen Nationalismus, der echtes Menschentum bedeutet. Nationale Erziehung bezweckt aber nicht nur das abstrakte Wissen, das auch früher als ״Wissenschaft des Judentums“ geschätzt war, sondern auch das lebendige Bewußtsein. Diese Erkenntnis stellt das Judentum als einen lebendigen Organismus vor. Da* durch, durch den großen Reiz des wahren, vielseitigen nationalen Lebens, wie auch durch das Vorhandensein eines Zentrums in Erez-Israel vermag das Judentum auch den realsten und modernsten Juden zu erziehen, zu begeistern und verhindert so seine Entfremdung, seinen Indifferentismus und bietet ihm eine sichere Schutztnauer gegen das verschlingende, assimilierende Chaos. Ohne jüdisches Wissen wird der Jude in der Regel ■— wenige rühmliche Ausnahmen bestätigen nur die Regel — indifferent und aller wirklichen Selbstachtung, alles jüdischen geistigen Gemeinbesitzes bar. Eine zio* nistische Propaganda kann auch hier auf die Dauer nicht helfen. Was nottut, ist zionistisch-jüdische Belehrung. Und erreicht diese Erkenntnis auch nicht leicht und nicht in kurzer Zeit die Wirklichkeit, so ist es ein großes Wollen, eine Intuition, die eine unerläßliche Voraus- Setzung jüdischen Lebens und jüdischer Zukunft ist. Aber das ist schon jetzt mehr als ein Wollen. In Erez-Israel ist die nationale Erziehung schon jetzt ein wichtiger Teil des Aufbauwerkes. Der Mensch. Achad Haam war eine einheitliche, geschlossene und zielbewußte Persönlichkeit. Er war groß in seiner Schlichtheit und edlen Einfachheit. Er war teilnahmsvoll und hilfsbereit. Seine Tugend der Verschwiegenheit, seine zarte Diskretion verlieh dem Verhältnis seiner zahlreichen Freunde zu ihm einen unaussprcch* liehen Reiz. Er verstand die seltene Kunst, Freund seiner Freunde in der jedem Naturell zusagenden Weise zu sein. Ohne jemals sich ausschließlich hinzugeben, wußte er doch jeden, den er einmal erprobt hatte, sich ganz anzueignen und gleichwohl jede Eifersucht fernzuhalten, alle auf die für sie passende Weise zu ehren und zu erfreuen. Wie ehrfurchtgebietend sein ganzes Wesen immerhin blieb, so machte er doch seine Ueberlegenheit nur in seltenen, prägnanten Fällen geltend, und dann auch nur im Gewände humoristischer Aeußerungen, die, wie jede Gattung feinsten Scherzes, ihm in hochster Meisterschaft zu Gebote standen. Satire, Parodie und Mißlaune dagegen waren ihm im Innersten verhaßt. Alles, was seine Schriften an Geist und klarer Darstellungsgabe enthalten, ward durch die Liebenswürdigkeit seiner persönlichen Mitteilungen überboten. Alle, die das Glück genossen, ihm in traulichem Kreise näher zu kommen, werden meine Behauptungen ans voller Seele bestätigen. Niemand besaß sooft er nur wollte, die Kunst der Unterhaltung, der Erzählung, der äugenblieklich geistreichsten, schlagenden und doch dabei heitersten Gegenrede in höherer Virtuosität; dabei verstand er es aufs feinste, jedem hinlänglichen Raum zur eigenen Geltendmachung zu lassen, ja gleichsam jedem das Beste, was er zu geben vermochte, zwanglos abzugewinnen. Nie ließ er eine gerechte Forderung unerfüllt. Er verlangte vom Leben nichts als einen ehrlichen Namen und wußte, daß das viel ist. Jede Unbilligkeit ging gegen den Grundzug seines Wesens. Er war ein Freund für die, welche von ihm abhingen, er verlangte nie das Unmögliche und verstand den guten Willen für die Tat zu nehmen. Die Streb tenden riefen ihn zum Schlichter an, denn sein Gefühl für das Recht war untrüglich. Er war strenge gegenüber Lüge, Verrat und Verleumdung, unerbittlich gegen Falschheit, nachsichtig gegen die aus Schwäche Strauchelnden, stets bereit, dein Reuigen Wege zu bahnen. Im Verkehr nahm er Rücksicht auf die Gefühle seiner Mitmenschen. Er spottete nie über das, was ihnen heilig war. Das Unglück war ihm besonders heilig. Er kannte keine Schadenfreude gegenüber seinen Gegnern. Seine zufälligen Unüberlegtheiten suchte er gutzumachen. Unrecht gestand er ehrlich ein. Er rächte sich nie für angetane Unbill, denn er, der Gerechte, glaubte an ewige Gerechtigkeit und schlieBlichen Ausgleich. Er war ein edler und bescheidener Mensch und nichts war ilnn mehr zuwider, als daß man mit ihm einen Kultus treibe. Neben dem wirklichen Achad Haam hatte sich auch eine Achad Haam-Legende entwickelt, mit der er nichts Gemeinschaftliches hatte. Im Bereich dieser L.cgende hat die Phantasie manche charakteristische Züge treffend hervorgehoben, zugleich aber auch manche Eigentümlichkeiten aufgebauscht oder entstellt. Wenn z. B, von Achad Haam gesagt wurde, daß er die Nation, aber nicht das Volk liebte, oder daß er aristokratisch eingestellt war, so ist dies grundfalsch. Er ging selten in Volksversammlungen, weil es ihm sein Beruf und sein Gesundheitszustand nicht gestattete; er war auch kein Redner, obwohl er bei seltenen Gelegenheiten gediegene Vorträge hielt. Aber er war durch und durch Volkstümlich und ein tief überzeugter Demokrat. Nach London brachte ihn sein kaufmännischer Beruf und hier lebte er eine Reihe von Jahren in seinem kleinen Familienkreise, von einem Kreis von Freunden und Verclircrn umgeben. Wohl hatte er London gerne, aber sein ruhiges Wesen und Gelassenheit hatte er weder dem englischen Klima, noch manchen englischen Philosophen zu verdanken. So war er schon in Skwira und in Odessa, und er hat alle Philosophen studiert. Ei־ war der Typus eines jüdischen ״Talmid Chacham“ der guten alten Zeit. * Ihn beweinen die Genossen im Kampf, die Brüder in der Arbeit, die Nachbarn im Reiche der Ideen, die zahlreichen Schüler und Jünger. Ihre Tränen werden zu Perlen, die als ein wohl gehüteter Schatz von Geschlecht zu Geschlecht vererbt werden. ״Ein Stern ist untergegangen“ — aber sein Licht bleibt. London, 12. Sch’wat 5687. Die Trauer un Achad Haam Die Zionistische Föderation ״Misrachi“ in Deutsch-!and veröffentlicht eine Kundgebung zum Ableben Achad Haams, in welcher es 11. a. heißt: Achad Haam ist in die Ewigkeit eingegangen ... er ist nicht auf unserem Standpunkt gestanden, aber sein Einfluß auf die gesamte zionistische Bewegung, mit der er jahrzehntelang in heißem geistigen Kampf stand, deren heutige geistigen Grundlagen er kämpfend ge• schaffen, machte sieh auch bei 11ns geltend. Auch aus unserer Einstellung zu den Fragen der Erneuerung jüdischen Lebens ist die Gedankenwelt Achad Haams nicht fortzudenken.... Mögen wir stets durchdrungen sein von dem heiligen Ernst, mit dem Achad Haam die Aufgaben des Judentums erfaßte, dann wird dieses Leben nicht umsonst gelebt sein. Bei der Gedenkfeier für Achad Haam am 11. d. Mts. in London unter dem Vorsitz Nah um Sok o I o w s wurde ein Brief Sir Herbert Samuels verlesen, der sein Bedauern ausdrückte, der Versammlung nicht persönlich bei• wohnen zu können. In dein Schreiben heißt es dann: Der Geist Adiad Haams vereinigt in sich den schaffenden Denker und den zielsicheren Kritiker. Er überzengte nicht nur als F'ührer und Weiser des rechten Weges, er war auch bezwingend in seinen Warnungen vor den falschen Wegen. Er half, die Euergien des jüdischen Volkes auf das beste verwenden, indem er uns zeigte, wie man solche Energien für positive Werke amnutzt und deren Mißbrauch zu falschen Zwecken verhütet. Es war ihm noch beschiedeu, die Verwirklichung eines Teiles seiner Ideen zu erleben, für die er mit Begeisterung kämpfte. — Es sprachen dann Dr. M. Gast er, Rev. Dr. Joel Blau und Leon Simon. Zum Schluß wurde ein Schreiben_von Oberrabbiner Dr. Ffertz, verlesen, in welchem es heißt, jeder Jude, der heute an dem Werk der jüdischen Wiedergeburt mitarbeitet, tue dies — bewußt oder unbewußt -- unter der Eingebung Achad Haams. Sofia, 11. Januar. (J. T. A.) Am 9. Januar wurde von der Sofioter Jüdischen Gemeinde gemeinsam mit dem Zionistischen Verein ״Dr. Theodor Herzl“ in der Zentral-Synagoge eine Achad Haam-Gcdenkfeier veranstaltet. Gedenkreden hielten der Maskil Haribi Jom-tow Bechmoaram und Dr. B. Lcvy. Eine Sammlung zur Eintragung des Namens Achad Haams in das Goldene Buch ergab ein Resultat, daß der Name mehrmals eingetragen werden kann. Das Zentral- Konsistorium der Juden Bulgariens hat eine Trauerkundgebung verbreitet. In allen Städten Bulgariens, wo Juden wohnen, werden Gedenkfeiern veranstaltet. Kowno, 11. Januar. (|.T. A.) ln der Kownoer Chor-Synagoge, die bis auf den'letzten Platz gefüllt war. wurde eine Gedenkfeier für Achad Haam abgehalten. Gedenkreden hielten pr. Berger, Dr- Feldstein, Chefredakteur R. Rubiusteiu und Redakteur M. Kahn. Auch in den Städten der litauischen Provinz wurden Trauerfeiern abgehalten. Ueberail beteiligte sich die orthodoxe Judenscliaft an den Kundgebungen. Prag, 11. Januar. (J.T.A.) Der zionistische Zentralverband und der Keren Kajemeth für die Tschechoslowakei erließen einen Aufruf zur Schaffung eines Achad Haam-Hains in Palästina. Das Exekutivkomitee des Zentralverbandes hielt in Mährisch-Ostrau eine Sitzung ab, die dem Andenken Achad Haams gewidmet war. W ei 1 mann und der englische Abgeordnete Ken* worthy sind vom Präsidenten Coolidge im Weißen Haus empfangen worden. s Seit Sir W der nalästi: am 14. d. in Berlii derte Sir Leben in seines Bes Er verspre Hinsicht: polnischen auch der daß die D Zionisten wunden energische schildern Aufenthalt — jüdisch durch das Bahnstatio anstaltung nicht nur 1 Bewegung Aus t anstaltung gegeben: Heedes at dioser Em grüßten it Abends ft Heedes ai Begeistern neben ane nasium. 1 Boris Eitii der Regie lisch e K01 von Lod2 Makkabt auf dem die Vertr Die zionis mung üfc w׳eitere A Freita schau zi Gesandtsc Heedes Mittag e! empfange Komitees statt. Pri Minist« für den minister; aber schv auch theo nicht, für muß alsc die eine > mit der L Sonni abschiedc! überaus 1 statt. Sei Stadtbehö Begrüßun biirgcrme winski, d Dr. Aller! FrühstücJ überfüllt, ein Bank ungefähr Präsident feilnahme ״Ich höri sich so S. Po jüdii S. Sei lags-. Jene 17. Jahrl zuvor ai in Tiefen ein Ans! dichterisc tragische heit jene der poln muß dies Bewunde Juden, c getrieben ihrer alt Messias den Pei Amsterd; Gerüchte sonst so sie alles Mensche und l’au sie zu t zu vern worben, bricht a vor nacl Zewi, de Schauspi dieser 2 ders die tritt zui lange n rieh nid verantwi