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Jüdische Rundschau · 1927-01-07 · Heft 2 (7.1.1927) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXII (1927)
Issue
Heft 2 (7.1.1927)
Date
1927-01-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 8 Lehren und Ideen des Judentums jüdische Scclenhaftigkelt und jüdisches Schicksal, die gottgewollte Bestimmtheit des jüdischen Menschen, zu dieser Religion mit dazu gehört, daß ihre wesentliche Begrenzung keine Not und kein Hebel, auch kein unverzeihliches Versehen der Weltgeschichte, sondern die Frucht ihres Kernes ist. Denn ״Gott hat uns auserwählt aus allen Völkern und uns seine Tora gegeben“. Liegt der Irrationalismus des Christentums im Ge• halt seines Dogmas, der bewußt Mysterium ist, so steckt derjenige des Judentums als Religion im Geheimnis seiner Berufung, in der üeberzeugung, daß dem jüdischen Volke und ihm allein die Offenbarung der göttlichen Wahrheit zuteil geworden ist. Sein Nationalgefühl wird durch die Religion selber geweiht, in deren Selbstbewußtsein es gegründet Ist. Man kann in diesem letzteren klar die beiden in der Wirklichkeit des Lebens freilich fest ineinander verschlungenen Elemente scheiden, den Vernunftgehalt der Lehre und die Gegebenheit, die Schicksalspcwollte und von Gott geprägte Bestimmtheit seiner Träger, des Jüdischen Volkes; und wenn der humane Charakter jener Lehre seinen hellsten Ausdruck in der messianischen Idee findet, so besagt diese niemals die Preisgabe des Volkstümlichen ״in den späten Tagen“, also schon für uns, das Ideal der Abschiebung und Nivellierung, sondern allein die Harmonie aller Völker und Stämme im Gottesreiche. Ergibt sich uns so aus dein Wesen der jüdischen Religion das Bekenntnis zur stamm haften Art des Judentums, so muß uns auffallen, wie manche Kreise des Nationaljudentums den Sinn der jüdischen Entwicklung in einer vollkommenen Säkularisierung haben erblicken können. Ein religionsloser Judenstaat ist theoretisch natürlich möglich. Die Frage, auf die wir hier die Aufmerksamkeit lenken wollen, ist aber die, ob jene Renaissance* des jüdischen Instinkts, jene Neubelebung und Verjüngung der Triebkraft, die sich als Motoren für die Rückkehr zum Judentum bewähren, als echt und naturgeboren angesehen werden können, wenn ihre Abstammung von der einen Wurzel verleugnet wird. Nationales Gefühl ist wie jedes Gefühl für die Menschen, die von ihm ergriffen sind, eine dunkle unableitbare geheimnisvolle Sache. Die Kraft seiner Wirkung, die Stärke seines Erfolges beruht zum galt Teil auf dem unbefragbaren Grunde seiner Tatsächlichkeit. Indem man ihm nachgibt, indem man sich ihm hingibt, gleitet man unver- Sehens in eine der religiösen verwandte Sphäre hinüber, da der Mensch sein Leben als das Gebot ehrfürchtig verwehrten Schicksals lebt. Das ist ja gerade der Glaube an ursprüngliche Quellkraft und Fruchtbarkeit seelischen Daseins, daß man ihm ein Schaffen aus unergründlichen Tiefen zutraut, daß man nicht mit dem durchsichtigen Schema von vornherein gesetzter, rein vemunftinäßig kpiKtriJlerter Ziele und Zwecke ihm seine Freiheit be* schneidet, daß man dem Geist ein inneres Müssen und gleichzeitig echte Vollendung in seinem Vollbringen zumutet. Der Mensch, der sich einer wesensmäßig bestimmten Gemeinschaft einordnet, der in seinem Stamm, seiner arthaften Gruppe nicht einen Zweck- oder Notverband zur Erreichung mehr oder weniger vorübergehender nützlicher Ziele sieht, sondern die Wurzel letzten persönlichen Seins und eigentlichsten Schicksals, ist ganz gewiß religiös bestimmt, religiös disponiert. Denn was in aller Welt kann in einem tieferen Sinne religiös genannt werden als der freudige Glaube an sein Schicksal als gottgesetztes, gottgeschaffenes, — dieses Schicksal sei so freudvoll oder so wehe, wie es wolle? Und ist nicht gerade das Judentum, ja, das Judentum als Religion der deutlichste Ausdruck dieses Glaubens, die lauteste Bekundung der Gewißheit, daß in meiner Zugehörigkeit zu einer abstammungsmäßig sich aufbauenden Gemeinschaft mir Gott mein Lebenslos zugeteilt hat? Es scheint uns, daß jeder echte, nicht durch Eitelkeit und Haß entstellte Nationalismus als innerste Triebkraft Bescheidenheit und jene tiefe Demut vor dem Schicksal besitzen muß, die nicht anders wie religiös gedeutet werden können. Man kann mit der Flagge des Nationalg'efühls den Imperialismus maskieren, man kann — und die kleinen oft so armseligen Verhältnisse des jüdischen Lebens zeigen es oft — mit einem angeblich nationalen Bewußtsein sich gegen Haß und Hohn und Verachtung seitens der Umweit wappnen wollen, — man möchte dieses Nationalismus aus Ressentiment heißen, und dieses Judentum ist keinen Deut besser als das ihm Seelenverwandte der reinen Abwehr, wo das Judentum zusammenfällt mit Anti-Antisemitismus alleinberechtigt, sinnvoll und dann heilig ist nur jenes nationale Bewußtscin, das clrc Forderung positiver Leistung• aus der Stimme des nationalen Geistes hört und ihr als dem Rufe Gottes gehorcht. Werden wir uns nur darüber klar, daß der ethische Wert nationalen Empfindens und Lebens in der Treue und Hingebung für den in uns waltenden Instinkt unseres Stammes als der Offenbarung göttlichen Schicksals besteht, — dann können wir nicht mehr den Sinn der Religion verneinen. Denn was sie unter Offenbarung versteht, ist — klar gesehen — nichts anderes als das Bewußtwerden von Wahrheit und Lebenssinn aus geheimnisvollen Quellen, in denen wir das Göttliche strömen fühlen. Da wie dort leiten Ehrfurcht und Demut, die aufs innigste mit dem Stolz auf eigene Schicksalsmäßige Art Zusammenhängen. Wir glauben nicht, daß der moderne Mensch der Religion als solcher ferner steht als seine Ahnen zu irgendeiner Zeit Was ihm Schwierigkeit bereitet, ist vielmehr die Bekundung, die Aeußerung frommen Empfindens, die nur als Ausdruck von Gemcinschaftsgcfühlcn möglich erscheint. Es kommt ihm hart an, gerade in dieser Beziehung den JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 2 Rundschau Die antijüdische Wahlgeometrie - Wer baut die hebräische Universität? Die Wahlen zur Arbeiterkonferenz - Vorbereitung des Kongresses Berlin, 5. Januar. Die Maßnahmen der palästinensischen Regierung anläßlich der bevorstehenden Munizipalwahlen sind ge* eignet, starkes Befremden in zionistischen Kreisen hervorzurufen. Die Regierung hält cs für ihre Aufgabe, durch Wahlgcometrie den gegenwärtigen Besitzstand der nichtjüdischen Bevölkerung auch dort zu wahren, wo durch die jüdische Zuwanderung der letzten Jahre sich das Verhältnis zugunsten der Juden verschoben hat. Am eklatantesten ist der Fall in Jerusalem, wo die jüdischen Wohnviertel von den Wahlen zur Stadtverwaltung ausgeschlossen werden. Man muß bedenken, daß die Juden dieser Viertel nicht nur Bürger von Jerusalem sind, die ihren Beruf in Jerusalem ausüben, sondern daß die Stadt ihren Aufschwung ui der letzten Zeit wesentlich der Arbeit dieser Juden verdankt Es gibt keine Gründe für eine Maßregel, die gerade diesen aktivsten Teil der Bevölkerung von der Verwaltung der städtischen Angelegenheiten ausschließt. Eine solche Politik steht nicht nur im Widerspruch zum Geist des Mandates, sondern liegt auch nicht im Interesse des Landes. Die Streichung des § 11 der Verfassung Tcl-Awiws, d. h. die Entziehung des Wahlrechtes der Tcl-Awiwer Bürger bei den Jaffaer Wahlen, verletzt gleichfalls wichtige jüdische wirtschaftliche Interessen. Angesichts dieser Tatsachen ist es begreiflieh, daß in manchen jüdischen Kreisen die Meinung laut wurde, die Wahlen sollten boykottiert werden. Wir können nur hoffen, daß die Regierung im letzten Augenblick noch sich überzeugen lassen wird, daß durch die von ihr geplanten Maßregeln dem Lande selbst erheblicher Schaden zugefügi wird, was im Gegensatz steht zu den englischen Prinzipien eines ״good government“. * Beharrlich erhält sich das Gerücht, daß der ganze Universitätsbau dem englischen Architekten Mears übertragen wurde. Die jüdische Welt ist der Ansicht, daß eine der größten künstlerischen Aufgaben, die das jüdische Volk in unserer Zeit zu vergeben haben wird, nur einem Manne gebührt, der nach sorgfältiger Auswahl als der ge eigneteste erkannt wurde. Wir haben nicht‘ das geringste gegen die Persönlichkeit des englischen Architekten einzuwenden, der allgemein als sehr tüchtig bezeichnet wird; aber hier handelt es sich um eine so wichtige und verantwortungsvolle Sache, daß alle Möglichkeiten zuerst geprüft werden müssen. Nach unserer Auffassung muß der Architekt, der den künstkrischen Plan entwirft, nicht unbedingt ein Jude sein; wenn aber ein Jude dafür gefunden werden kann, der anderen Kandidaten ebenbürtig ist, dann wäre es von nicht zu unterschätzender Bedeutung, daß der zentrale, das Stadtbild beherrschende Bau auf dem Scopus, dieses Sinnbild jüdischer geistiger Tätigkeit, die einzige jüdische Universität, auch das Werk eines Juden sei. In, der zionistischen Bewegung spielt der Faktor der öffentlichen Meinung eine-große Rolle, und wir können nicht glauben, daß die* Universitätsleitung bereits Verpflichtungen von so weittragender Bedeutung eingegangen ist, ohne die öffentliche Meinung zu' berücksichtigen. Das gegebene Verfahren wäre eine öffentliche Konkursausschreibung. Glücklicherweise scheinen die Besorgnisse verfrüht zu sein, denn wie uns von autoritativer Seite mitgeteilt wird, ist für die in der nächsten Zeit zu errichtenden Gebäude des Judaistischeii Instituts (Rosenbloom- Stiftung) eine öffentliche Ausschreibung geplant. Trotzdem halten wir es für richtig, der nicht nur in der jüdischen Technikerschaft Palästinas, aus deren Kreisen der von uns veröffentlichte Artikel stammt, sondern auch in der weiteren jüdischen Welt bestehenden Unruhe Ausdruck zu geben. * Die Wahlen zur Konferenz der Allgemeinen Arbeiter- Organisation haben wieder eine Majorität der bisher führenden Partei, der Achduth Awodah, ergeben. Dies ist um so bemerkenswerter, als die Achduth Awodah, gerade weil sic die Leitung inne hat, in der letzten Zeit vielfach mit Opposition zu kämpfen hatte. Nichts ist begreiflicher, als daß in einer Zeit der Depression, wo viele Tausende Arbeitslose vergehlieh auf Arbeit warten und enttäuscht sind, der Unwille sich zunächst gegen die Leiter der Arbeiterorganisation,' die ja zugleich auch Arbeitgeberin und Arbeitsvermittlerin ist, wendet. Die Achduth Awodah hatte darum einen schweren Stand, weil sie auch gegenüber den erstarkenden radikalen Strömungen die Idee des Zionismus, des nationalen Aufbaus Palästinas zu verteidigen hatte. Die Achduth Awodah hat, wie die Wahlen beweisen, in bewunderungswürdiger Weise verstanden, der Arbeiterschaft klarzumachen, daß die jetzige Krise ein unvermeidlicher Rückschlag ist, gegen dessen Folgen zwar mit allen Mitteln angekämpft werden muß, der aber eine Abkehr von dem nationalen Ideal, das für die Arbeiterschaft Palästinas von ihrem sozialistischen untrennbar ist, nicht rechtfertigt. Es ist ein Verdienst der Führer der Histadruth, in dieser schweren Zeit die Disziplin der Arbeiterschaft aufrecht erhalten zu haben. Die Gruppen der linken Oppasition sind keineswegs einheitlich. Wir haben vor einiger Zelt das Programm einer neuen oppositionellen Gruppe wiedergegeben, der Gdüd Awodah ist in zwei Gruppen 2erfallen, die beide in Opposition stehen. Der kommenden Arbeiterkonferenz wendet sich unter diesen Umständen ein besonderes Interesse zu. Sie wird keine leichte Aufgabe zu lösen haben. $ Das Jahr 1927 ist das Jahr des XV. Zionistenkongresses. Die gedankliche Vorbereitung des Kongresses hat bereits begonnen. Der Kongreß steht vor der zentralen Frage der Liquidierung der heutigen schwierigen wirtschaftlichen Lage in Palästina und der Festsetzung der Richtlinien für die künftige Aufbauarbeit Die sechsjährige Arbeit in Palästina liefert genügend Material der Erfahrung auf allen Gebieten und die Kritik an dem bisher Geleisteten muß für die künftige Arbeit fruchtbar gemacht werden. Wir haben stets betont, daß nach unserer Auffassung die Beendigung der vor sechs Jahren begonnenen Siedlungen im Mittelpunkt des kolonisatorischen Interesses des Zionismus stehen muß. lieber diesen Punkt haben sich in den letzten Wochen in der ״Jüdisehen Rundschau“ die Herren Kurt Ru p p i n und Dr. v a 11 Vrfesland geäußert und Anregungen 711 geben versucht, die die Durchführung dieser Aufgabe erleichtern könnten. 1BC'ir-.jgliluben» daß;׳durch*- diese >Diskussio»--1die; Vorbereit»g׳ des Kongresses sehr gefördert werden kann, und wenn auch natürlich derartige Fragen nicht restlos in allen Einzelheiten durch Artikel in der Presse geklärt werden können, so dürfen wir doch erwarten, daß die Exekutive rechtzeitig einen umfassenden Plan vorbereitet, der den Delegierten des Kongresses eine Beurteilung ünd Entscheidung dieser Fragen möglich macht Der XV. Kongreß muß einen Wendepunkt in unserer Bewegung bedeuten. Wenn er uns die Lehren aus den Fehlem der letzten Jahre ziehen läßt und zu einem konstruktiven System gelangt, dann Ist auch die schwere Krise der letzten Zeit nicht vergeblich gewesen. Gemeingeist und seine Manifestation als bevollmächtigten Vertreter persönlichster Seelenart anzuerkennen, und so geht mancher Jude wohl noch in die Synagoge; aber schon die Responsion Amen entschwebt nicht mehr seinen Lippen. Man soll die feine Scham nicht verkennen, die sich bisweilen — nicht immer —■ in solchem Verhalten birgt. Der psychologische Grund liegt nicht in der Diskrepanz der Innerlichkeit mit dem objektiven Gehalt der in Worte gegossenen Sätze, als vielmehr in der Scheu lauten Bekenncns. Das Nationalgefühl ist Gemeinschaftsgefühi par excellence. Sollte nicht gerade ein durch feine Furchung aufgelockertes Gemüt auch den Weg zu jener anderen Stimmung zurückfinden, der religiösen, die als Echo tiefer Gewißheit unserer letzten Bestimmtheit durch den vernünftigen Grund aller Dinge in uns tönt? Achad Haans Begräbnis Das Begräbnis Achad! laatns gestaltete sich, wie aus Jerusalem telegraphiert wird, zu einer imposanten nationalcn Trauerkundgebung. Aus allen Städten und Kolonien Palästinas waren die Massen herbeigeeilt, um dem verstorbenen Führer die letzte Ehre zu erweisen. Mehr als 15000 Personen gaben Ihm das letzte Geleit. Der High Commissloncr von Palästina ließ sich bei der Beerdigung durch seinen Sekretär vertreten. Trauerreden hielten namens der zionistischen Exekutive Dizengoff, namens des Waad Lcumi David Jellin, für das Herzl-Gymnasium in Tel-Awiw Dr. Bogratschow, für die Jüdische Gemeinde Oberrabbiner Uslel und Su pr a ski, für die Stadtgemeinde von Tel-Awiw Dr. Mosslnsohn, namens der hebräischen Schriftsteller Bialik, sodann noch Dr. Schmarja Levin und Ussischkin. Für ganz Palästina wurde National• trau er proklamiert, alle Geschäfte waren geschlossen, alle Arbeit ruhte. Alle Häuser in Tel-Awiw waren schwarz beflaggt. Aus allen Teilen der Welt sind telegraphische Beileids* kundgebungen bei der Familie Achad Haams eingelaufen. Die Zionistische Vereinigung für Deutsch• land sandte gleichfalls ein Beileidstelegramm. Herbert Samuel sandte aus London ein Beileidstelegramm, In welchem er seiner tiefsten Sympathie für die geistige Persöttlichkeit Achad Haams Ausdruck gibt. Er nennt Achad Haam i einen wahren geistigen Führer, auf dessen Inspiration her: vorragende Leistungen des Judentums zurückzuführen sind. * In den Räumen der zionistischen Exekutive in London fand eine Trauerfeier für Achad Haam statt, an der die Mitglieder der zionistischen Exekutive, soweit sie in London weilen, und die Vertreter der englisch-zionistischen Föderation tcilnahmen. Die Gedenkrede auf Achad Haam hielt N a h 11 m S o k o 1 o w , der mit den Worten begann: ״Mein geistiger Vater weilt nicht mehr unter den Lebenden. Wir beklagen nicht nur den Tod eines Einzelnen, sondern das Ende einer ganzen Epoche. Meine Generation ist dahin. Ich bin Zeuge gewesen des Aufganges der Sonne von Achad Haam, zuletzt habe ich ihn in Palästina gesehen. Seine Seele glühte, wenn er von Erez-lsrael sprach, bis zum letzten Augenblick bangte er um den Aufbau Erez- Israels.“ Nach Sokolow sprachen Mr. Leon Simon und Berthoid FeiweI. Deedes in Warschau Sir Wyndham Deedes ist in Warschau eingetroffen. Am 3. Januar wurde im Theater Nowy zu Ehren des Gastes eine feierliche Zusammenkunft abgehalten. Die Einleitungsrede hielt Oberrabbiner Prof. Sc hör, der Deedes in hebräischer und dann in polnischer Sprache begrüßte. Es sprachen noch Abg. Farbstein, Abg. Grün bäum, Levite, Dr. J. Gottlieb u. a. m. Abg. Grünbaum machte von dem Ab• leben Achad Haams Mitteilung. Die ganze Zuhörer* Schaft erhob sich von den Plätzen und verharrte einige Minuten in Trauer. Die Lichter wurden ausgelöscht, die' blau-weißen Fahnen senkten sich. Nachdem Grünbaum eine Gedenkrede auf Achad Ha a m gehalten hatte, wandte er sich an den Gast mit einer herzlichen Begrüßung. Sir Wyndham Deedes hielt dann eine anderthalbs fündige Rede über das Thema: -Die Rolle der zionistischen Bewegung in der . englischen Palästinapolitik“. Er stellte den Erfolg der jüdischen Landwirtschaft in Palästina fest, bezeichnete die Aussichten der städtischen Kolonisation als sehr gute und die Politik der englischen Regierung gegenüber dem Aufbau des Jüdischen Nationalheims als eine stets positive und unabänderlich freundliche» Deedes wurde vom polnischen Außenminister sowie vom Innenminister empfangen. Nach einer , Tlmes“-Meldung aus Haifa sind Sultan Attrasch uhd Hussein Attrascn, die Führer der drusischen Aulstandsbewegung, aut britisches Mandatsgebiet Nr. 2 Rei Erwide Drei der ״Jüdi« 1. unges 2. Besch lungei es d £ 2CK 3. keine stell ui sind. In d erschien 250 Fami gestellte In N zember zuweisen, eine Null eine Uni lediglich £ 20000 gestellt; auch nex lungswer aufnehme Naci eine Bes als die t tabilität Ich darin üb Setzung Wann liehen £ nach nui tote Inv! vorher In 1 setzung ohne Ai Plan d Kolonisa und Ve rüstung strengut erreiche welche Vrieslan Sin! sucht v kürzeste Ich ■wollen; heutige: Geldgel r u n g plus Zi Ich kann, < in de! 100 pro heutige Kredit können Betrag« Beding langen die be! mit eil habe i dem h! von £ Berner ln von E und Anmei sehen Notw« biete E. Sei sumiei D zu d< Lesen beant' treffei Litera wie 1 nicht Man sprich fremd l über Ist. nicht Agno des . Wert nur ' oberf sovle setzu steht fassu

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