Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1926-11-26 · Heft 93 (26.11.1926) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 93 (26.11.1926)
Date
1926-11-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2651273-2652785-2652868--18706-2676502
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 668 Nr. 63 Das Land als Gegenstand der Kolonialpolitik Von Hermann Kranold-Steinhaus. Sprottau, im November. 111 der jüdischen Kolonisation. Palästinas und insbesondere in der Arbeit des Jüdischen Natiönalfonds, der jetzt sein Jufailäum feiert, spielen ganz bestimmte Erwägungen über die Bedeutung einer richtigen Bodenpolitik für das Oelingeit der Kolonisationsarbeit im ganzen eine erhebliche Rolle. Ohne daß ich verkenne, daß bei der Wahl der Bodenpolitik des K. K. L. gerade auch gewisse Beziehungen zum religiösen Kulturgut der Juden heit mitsprachen, glaube Ich doch, daß auch die Erfahrungen, die bisher mit der Lösung der Bodenfrage beim Kolonisieren gemacht waren, dabei eine erheblicjie Rolle gespielt haben. Historisch geht zwar Kolonisation keineswegs in allen Fällen von dem Streben nach neuem Orund und Boden aus. Vielmehr ist recht oft in der Vergangenheit und gelegentlich auch noch in der Gegenwart das Streben nach ganz andern Gütern für das Ingangkommen einer Kolonisationsbewegung* maßgebend gewesen. So haben z. B. die Spanier, Portugiesen und Holländer nicht auf Erwerb von Land, sondern auf billigen Erwerb, womöglich auf Raub, von Edelmetallen, kostbaren Steinen, seltenen Früchten usw. es ursprünglich abgesehen gehabt, erst um der nachhaltigeren Beschaffung dieser Güter willen entschlossen sie sich, große überseeische Erdstriche zu erobern. So haben die Hugenotten, die Ostkanada, die Puritan er, die Neuengland besiedelten, nicht Bodcnkomplexe zu ihrer Bereicherung, sondern Sicherheit vor religiöser Drangsaiierung gesucht So läuft Europa und Amerika jetzt nicht ln Asien um die Wette, um Boden, sondern um Erdöl sich zu sichern. So nahm man Aden, Singapore, Hongkong nicht wegen ihrer (kleinen) Flächen, sondern wegen ihrer 8trätegischen Lagen. Bei weitem also nicht in allen Fällen, wenn auch gewiß oft (wie z. B. bet der russischen Besiedlung Sibiriens, bei der italienischen Okkupation von Tripolis usw.) Ist di« Parole gewesen: ״Volk ohne Raum“. Aber in allen Fällen hat sich doch sehr bald geltend gemacht, daß Boden, das in wirtschaftlichem Sinn am schwersten zu vermehrende Mittel der Produktion, in der Totalität mensch* liehen Wirtschattens eine ganz besonders wichtige Rolle spielt, und daß deshalb das Schicksal der Kolonialgebiete soziologisch in erster Linie von der Art und Weise abhängt, wie die Verteiiung und Nutzbarmachung des Bodens durch gesellschaftliche Vereinbarung, durch Macht und ökonomisches Gesetz geregelt wird. Es hat sich gezeigt, daß der Boden selbst Eigenschaften hat, die ihn zum Teil aus der Gesetzmäßigkeit des sonstigen Gesellschaftsablaufs hinausheben und ihm in Ökonomie und Soziologie eine weitreichende Sonderstellung verleihen. Und so ist Geschichte der Kolonisation in großem Umfange Geschichte des kolonialen Bodens, so ist Kokmialpolitik immer in erster Linie Bodenpolitik. Stets und auch heute noch ist Bodenbesitz, weil er ein wichtiges Mittel zur Macht sein kann, gleichzeitig auch Aus-, druck der Machtverteilung gewesen, infolgedessen haben die Herrenmenschen, die die europäische Kolonisation der überseeischen Gebiete besonders stark vorwärts getrieben haben, sieh immer bestrebt gezeigt, wenn schon nicht Königreiche öud Fürstentümer, so doch wenigstens Orundherrschaften über *ו1ו*ו%מ1ין. ■ &ortugi^ksh^ ,.FrtiiÄftW :v$m •;fölttftr Englunr tmter, den letzten Stuarts und den ersten Welfen überwiegend haben die Landesherren die Verdienste ihrer Kolonisationskapitäne um Krone, Reich und Staatskasse mit Land- Schenkungen belohnt Wenn es sein mußte, mit Land des Herrschere in Europa, wenn es sein konnte, lieber mit Land farbiger Eingeborener über See, das weniger kostete und nicht so unmittelbar wie europäische Lehen Vasallenmacht schuf, die auch gegen den Lehnsherrn sich wenden konnte und, wie wir wissen, oft genug gewendet hat In jenen Zeiten hat die europäische Kolonisation ganz überwiegend darin bestanden, daß große Herren riesige Strecken Landes besiedelten: entweder mit den Vorgefundenen unterjochten Eingeborenen oder, wenn das nicht ging, mit importierten Sklaven, und sie dann großbetrieblich als ״Pflanzungen“, Plantagen bewirtschafteten. Die Indianer Amerikas südlich des Rio Grande del Norte, die Einwohner großer Strecken Afrikas und Indonesiens haben solches Schicksal ertragen müssen und ertragen es zum großen Teil noch heute. Und wo die Eingeborenen zu solcher Sklaverei nicht gebracht werden konnten, wo also Sklaveneinfuhr nötig wurde, da hatte man sich in der Hautfärbe nicht wählerisch erwiesen, mit weißen nahm man gerade so wie mit schwarzen, mit kurzfristigen Sklaven (Kontraktarbeitern) ebenso vorlieb, wenn man lebenslängliche Sklaven nicht haben konnte. Allmählich freilich hat sich die Sklaverei selbst vernichtet Der Stamm, aus dem weiße Sklaven sich rekrutierten, schrumpfte mit dem Wachsen der religiösen Toleranz, der politischen Freiheit und der industriellen Produktion in Europa immer mehr zusammen, die Negerjagd wurde immer schwieriger, unergiebiger, gefährlicher und kostspieiiger, die roten und malayengelben Eingeborenen sahen ihren Herren Freiheitsallüren und Widerstandsmethoden ab, die vorhandenen Sklaven wollten trotz aller Predigt des Evangeliums der Fruchtbarkeit und Vermehrung zu reichlicher und gesunder Fortpflanzung sich nicht animieren lassen, und so kam denn in jedem Kokmialgebiet schließlich der Tag der großen Sklavenemanzipation, die ein landloses Proletariat neben den Großgrundbesitzern, den Squattern, Hacendeiros usw. schuf. Die freiwillige europäische Einwanderung in die Kolonisationsgebiete, der Bevölkerungsäuftrieb der bereits drüben angesiedelten weißen. Besitzer vermehrten die Zahl derer, die Land haben wollten: nicht als Mittel ausbeuterischer B«■ reicherung, sondern weil nun wirklich drüben selbst Volk ohne Raum sich drängte, darbte und am Rande des Existenzminimums tiahinhungerte. Nun ergossen sich die Scharen in die neuen, noch unbesetzten Räume, Trekk um Trekk marschierte in die Steppen des afrikanischen Südens, des amerikanischen Westens, Karr00 und Savanne, Pampas und Selvas wurden erst spritzerweise, dann in zusammenhängenden Streifen, schließlich in Flächen besiedelt, man nahm soviel Land, wie man mit seinen Familienangehörigen und den mitgebrachten Sklaven gerade bewirtschaften konnte, und noch einen Fetzen mehr Vorrat für die Zeit, wo die Söhne heirateten. Mit der allmählichen Verdichtung der Siedlungspunkte, gelegentlich auch infolge von Mineralienfunden oder aus transkontinentälem Ver• kehrsbedürfnis ging man zu dem Bau von Eisenbahnen über, und nun schenkte die politische Zentrale den in den Eisenbahnbau- und -batriebsgesellschafteit z1|samnjengeschlossfinea Groß- TUFDISC HE RtlNOSCPTU Zum Jubiläum des Jüdischen Nationalfonds Unsere Fonds sind unsere Staatswesen, unsere Finanzen, unser Wirtschaftsministerium, unser Handels- und Arbeltsdepartement, — kurz, unsere Regierung. Andere Völker haben für sich Organisationsformen geschaffen, in denen und für die sie Steuern erheben. Bei uns ist alles auf den Zufall, die Begeisterung, auf Geschicklichkeit und Hingabe der Leiter, auf die Einsicht und den guten Willen der Massen angewiesen. Also ein Staatswesen, das auf Imponderabilien beruht, — Rationalstes auf Irrationalstem. Aber sollte nicht wieder einmal das scheinbar Unpraktische sich als das zutiefst Zweckmäßige bewähren? Rund um das Steuerzahlen liegt eine Atmosphäre von Unwillen, Peinlichkeit, Schwindel, Zwang, Foppen und Gefopptwerden. Rund um unsere Fonds eine Stimmung der Liebe. Ja, wir lieben den Nationalfonds und ich gestehe, daß Ich diese blaue Büchse, in der sich Unhelliges In Heiliges, Geld in freie glückschaffende Erde verwandelt, nie ohne ein Gefühl der Andacht betrachtet habe. Max B r o d. kapitalisten meilenweit rechts und links und längs der Schienenstränge das Land, um es zu ״erschließen“; eine neue Form des Latifundiums trat auf diese Weise auf, je mehr Länder in den kolonialen Zusammenhang einbezogen wurden, die man im Zeitalter der Konquistadores noch unberührt hatte liegen lassen. Die Sozialgeschichte der Gebiete, in denen das Europäertum kolonisierend aufgetreten ist, ist ein einziges großes Epos vom Kampf der ״befreiten“ Sklaven um ein Stückchen Anteil am Land, und nicht immer, bei weitem nicht immer hat bisher Erfolg diese Kämpfe gekrönt Noch heute wiegt im spanisehen Amerika, im niederländischen Indien, im australischen Wüstenland, auf den Hoch- und Tiefebenen des mittleren und südlichen Afrika der Großgrundbesitz vor, noch immer ringen dort weiße, schwarze, rote, braune und gelbe Menschenraassen um ein Gärtchen und Feldchen, das ihr eigen sein soll, noch immer haben wir dort jenes vielleicht grauenvollste soziale Paradoxon als Normalerscheinung vor uns, daß des Menschen Sohn keine Stätte findet, da er sein Haupt niederlegen darf, es sei denn, er erfrone die Erlaubnis des Latifundisten dazu, sich in ״freier“ Arbeit, die ihn rechtloser, hilfloser, elender leben und sterben läßt, als selbst Im Durchschnitt die Sklavenhalterei es tat, die doch auch nicht gerade eine Einrichtung der Wohlfahrtspflege gewesen ist Die blutigen und die unblutigen Revolutionen im KoloniaUand der weißen Rasse sind fast immer Klassenkämpfe ums Land, sie überdecken alle andern, würdigeren und mit menschlicheren Mitteln zu entscheidenden Kämpfe in diesen kolonialen Ge- Seilschaftsgebilden. Und selbst da, wo die Landaristokratie nach und nach aus den Latifundien ausgetrieben wird, geht alles, mag es auch zu noch sx> viel blutigen Einzelzwischenfällen kommen, schließlich doch außerordentlich ״gesittet“ zu: wer hat, dem wird gegeben. Eigentum darf nur zum gemeinen Besten und nur gegen ״Entschädigung“ enteignet werden. Steigen wir eiupal an Hand der aüßerpjderitUch umfayngyeichen .»pfciti#tUche«..,-F0rech«^#»'vJ»»; dÄ‘.;fEÄltf|äluagsga«g',״־it^r Drei Forderungen der SonderAktion des Keren Hajessod: Sofortige Zeichnung für das Jahr 5687! Maassar - Zeichnung! Größere Vorauszahlung! großen amerikanischen Vermögen hinein, lesen wir jene beiden Bände, in denen Gustav!» Myers dramatisch die Ergebnisse der Forschungen ganzer Kompanien trockner, aber wahrredender Gelehrter dar gestellt hat, so sehen wir, daß, in den verschiedensten Gestaltungen des Zwischenstücks, fast alle amerikanischen Riesen vermögen, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts den Grund zu Amerikas Spekulantenkapitalismus legten, schließlich auf jene große Monopolisierung des Bodens in den Händen einer kleiner Militär- und Wirtschaftsaristokratk zurückgehen, so _ daß man, einen Voltairevers, den schon Napoleon J. nicht vertrug, leicht abwandelnd, deklamieren könnte: Der erste Wallstreetkönig war ein glücklicher Lafifundist Das Latifundium selbst ist, wie es scheint, überall nur ein (manchmal allerdings lange und zäh haftender) Zwischenzustand der kolonisatorischen Entwicklung. Schließlich* weicht der Großgrundbesitz überall dem Andrängen landhungr'ger und durch den Landhunger zu jeder Fron und zu jeder Verzweiflungstat entschlossen gemachter kleiner Leute. Aber nur langsam! Und welche Menschenopfer bleiben auf der Strecke! Wie wird die Entfaltung der Produktivkräfte gehemmt und verzögert! Wie wird kostbarstes Menschentum im Kampf verschleudert! Und welche Reste bleiben übrig in Gestalt einer Besitzverteilung, die nach dem Jobeljahr, nach der Seisachtheia als einzigem Mittel der Wiederherstellung der Gleichheit in der Menschenwürde geradezu schreit! So sehr auch die politischen Ueberzeugungen und Wünsche in Europa durcheinander und auseinander gehen, so sehr verschieden sich auch in den Köpfen die Zukunft malt, die jeder möchte, darin, daß sie die amerikanische Besitzverteilung perhorreszieren, darin sind sich doch wohl 90 ziemlich alle Europäer einig. Die einen wollen sie im Grundsatz nicht, die anderen verdämmen sie als ״Auswuchs“, aber alle könnten sehen, daß, soweit unsere soziologische Urteilsfähigkeit heute reicht, auf dem Boden des privateigentümerischen Bodenmonopolismus im KoloniaUand eine Gesellschaftsform wie die amerikanische schon das Maximum der Freiheit ist, diese Gesellschaft, die, trotz alles demokratischen Aufputzes, nach unseren europäischen Begriffen noch nicht einmal das Existenzminimum maischllcher Freiheit hervorzubringen vermochte Das ist eine der bemerkenswertesten Seiten des Keren Kajemetb Lejisrael, daß er dies nicht will. Und des■ halb ist er nicht eine speziell zionistische oder jüdische Sache, sondern die Sache des Menschengeschlechts, soweit diesem Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mehr als leere Reminiszenzen sind. Schoeaalebs PaHsfloa-Bnch Wir in Deutschland wissen, wer Oeneral von Schoenaich ist Er selbst hat vor kurzem seine Lebenserinnerungen Veröffentiieht, die auch an dieser Stelle angezeigt wurden; sie belehren uns darüber, wie dieser Mann aufgewachsen ist, in der Zucht des alten preußischen Geistes, in der Gedankenweit des Junkertums und Militarismus. Nach dem Umsturz hat dieser Mann selbst in seiner Seele eine Revolution erlebt, die alten Werte brachen zusammen und er erkannte, daß di« Zukunft der Welt nur in der Richtung des Weltfriedens liegen müsse, wenn nicht die Menschheit zusammenbrechen soll. Verdient schon der Mut, mit dem dieser Mann mit alten An- Behauungen gebrochen und sieh in eine neue Gedankenwelt Ä1gelebt־i.r|»f, erfreulicher, daß Schoenaich nun daran ging, die ihm überkommenen Anschauungen auch auf anderen Gebiete!! zu r?v1 dieren, gewissermaßen an den Tatsachen zu kontroTe en.' Und er hat stets aus dem Erkannten die Konsequenzen gezogen. So war es nur natürlich, daß Schoenaich auch bald einer der entschiedensten Gegner des Antisemitismus wurde. Es ist für uns selbstverständlich von größtem Interesse wie ein solcher Mann, der der weitverzweigten jüdischen Problematik fernsteht, ein Mann von geradem, aufrechtem Charakter und klarem, natürlichem Blick die jüdische Ar■ beit in Palästina und die zionistische Idee beurteilen wird. Darum haben wir Schoenaichs Palästinareise mit Span düng entgegengesehen. Nun liegt sein Berhht gedruckt vor uns: Palästina, eine Fahrt ins Gelobte Land (H. Meyers Verlag in Halberstadt). Wir kennen Reise- Beschreibungen von Zionisten, lyrische und sachliche; hier aber haben wir es mit einem ganz andersartigen Buch zu tun, das auch für uns Zionisten etwas Ungewöhnliches darstellt Wir sehen unsere Arbeit durch das Medium eines ander, konstruierten Gehirns und aus einer solchen Darstellung können! auch erfahrene Zionisten Gewinn ziehen. Schoenaich sieht Palästina in dreifacher Funktion: als Tourist, als pazifistischer Politiker und als erfahrener sachkundiger Landwirt. Als abjektiver Beurteiler wägt er die ihm aus dem politischen Leben. Deutschlands nicht unbekannten Argumente gegen den Zionismus genau so sorgsam ab wie die zionistischen. Er äußert sich vorsichtig, aber es ist nicht zu verkennen, dafl die Sympathien dieses Idealisten auf Seite des Zionismus sind, dessen Arbeit er beobachtet hat. Er versteht die Ziele des jüdischen Nationalismus und erkennt richtig, daß das wichtigste Problem der palästinensischen Zukunft das ״föderalistische“ ist, d. h. die Frage des friedlichen Nebeneinander von Juden und Arabern. Als Landwirt mustert er mit Kennerblick jedes Stück Vieh, jeden Keller und jede Baumpflanzung und gibt darüber sein Urteil, ab; in den meisten Fällen ist er sehr befriedigt von den Resultaten, die die so junge jüdische Landwirtschaft bereits erreicht hat. Was Schoenaich zu den einzelnen sachliehen Problemen zu sagen hat; möge jeder in seinem Büchlein selber nachlesen. Schoenaich interessiert aber doch vor allem der Mensch, der neue menschliche Typus, der in Palästina entsteht, und er we,iß auch genau, daß in diesem Lande, der' Gebürtsstäfte der Religionen, menschliche Werte und Ideen von besonderer gestaltender Macnt sind. Er sieht in Palästina geradezu ein symbolisches Land der Friedensidee, das in sich selbst den Frieden verwirklichen und von sich aus die Botschaft des. Friedens in die Welt zu senden berufen ist; So1 kommt er von seinem pazifistischen Standpunkt zu einer besonderen Würdigung des Zionismus und seines so sc.!wie!i ,en Werkes. Ohne Schlagworte wie Kommunismus ©. i. zu benützen, fühlt er die Bedeutung des Ver- Stiches der Gestaltung neuer Lebensgemeinschaft in den KWtizoth. Man ist in Palästina heute noch nicht auf Rosen gebettet, weiß er. ,,Aber noch nie“ —• so fährt er fort — ,sah ich Menschen so freudig in freiwillig gewählter Schicksal- . liches Werk der Gerechtigkeit und des Friedens.“ Es sei noch erwähnt, daß der Verlag dem Buch eine ansprechende Form und Ausstattung zuteil werden ließ und daß vor allem die zahlreichen vorzüglichen Bilder, Schoenaichs eigene Aufnahmen, auf denen so mancher von uns Freunde und Bekannte erkennen wird, eine wertvoll: 2׳ elc e indes empfehlenswerten, erfreulicherweise auch billigen Buches darstellen. Mi. Nr. 93 Der st Landesvert welchen VS Bischen Ju hat. Es is schaffen, v! turns besj Gruppen z und näher aber auch über Frag! Diskussion gen von j bildete zw Teil der ר eingenomti Blumen tem Nivea bildete. D Fraktionen Blumenfelr liehen Fra zu erhebet von der z jüdischen heutigen nach, daß 1 Konstrukt: ן die wirkli verbirgt, des erstai neuen jü< Beweis, c kenntnis nochmals Möglichkr einige W: Taktik g! Redner, E zu hagati keiten zu schon bt sprechen versuchte ■Satzung׳.! Antithese Rede gij greifen, der Spree war offe zeigte dei indem er genossen In d< beit, den eindrucks jüdischen trat ener! vor der versinker! Lebens ו nicht nut auch auf Das Tagung unerwart Bald na« auch die den vorl deutsche darf wo! der uner 1 der sich des über Entwurf! vielmehr Damit i! Gesamte AUerdinj Seite au aber dei aufzuhal partikuU Daß nach wi der Min« weise b! partei ai s e s der orthodo: lungen eigene vertritt, entstanc dische ' seinem

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.