Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 91 (19.11.1926)
- Date
- 1926-11-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 650 JUEDISCHE RUNDSCHAU bestehende Demonstrationstagung, die voraussichtlich nur alle paar Jahre einmal zusammentreten wird, und ein aus den Landesverbänden gewählter Rat, der aber auch in der Regel nur einmal im Jahre zusammentreten wird. Das preußische Judentum bildet zwar % der deutschen Judenheit; seine Vertretung im Rat ist aber auf 24 festgelegt, und da auch in Preußen selbst das demokratische Prinzip durch die bewußte Entrechtung des Berliner Judentums erheblich eingeschränkt ist, so wird der Einfluß von vier Berliner Juden erst hinreichen, um denselben Einfluß auszuüben wie ein Jude in Birkenfeld oder in Bückeburg. Diese Geometrie ist ein Hohn auf jedes demokratische Empfinden, und es ist durchaus verständlich, wenn Herr Oberlandesgerichtsrat Dr. Neumeyer aus München in Nr. 46 der ״Jüdisch-liberalen Zeitung“ von der ״weisen Zurückhaltung“ spricht, die der Preußenverband in dieser Situation gezeigt hat. Eine noch schärfere Verzerrung des demokratischen Charakters der Organisation bedeutet aber die Mitwirkung des sächsischen und des hessischen Landesverbandes, deren Gemeinden zum Teil Wahlen überhaupt nicht kennen, z. T. aber ihre Vertretungen nach Wahlordnungen wählen, gegen die das frühere preußische Dreiklassenwahlrccht als ein revolutionäres Institut gelten kann. Daß nicht einmal gegen diese, dem primitivsten Empfinden der modernen Politik hohnsprechenden Verhäitnisse irgendwelche Kautelen geschaffen worden sind, ist bezeichnend für den Geist, aus dem dieser Gesetzentwurf erwachsen ist, und es paßt durchaus in den Rahmen dieses Bildes, daß in dem grundlegenden § 1 ausdrückliche Vorsorge dagegen getroffen ist, daß der Reichsverband selbst gegen die reaktionärsten Zustände in einzelnen Landesverbänden seine Stimme erheben darf und damit eine gewisse erzieherische Wirkung wenigstens ausüben könnte. Völlig bagatellisiert ist plötzlich die Frage, ob die neue Reichsorganisation die Rechte einer öffentlich-rechtliehen Korporation erhalten wird. Vor wenigen Jahren galt dieser Umstand als so fundamental bedeutend, daß die Verwirklichung des am 23. Januar 1921 vom gesamten deutschen Judentum gefaßten Beschlusses, den Deutsch-israelitischen Gemeindebund zur Gesamtorganisation der deutschen Juden auszugestalten, lediglich aus diesem Grande verhindert wurde. Dieselben Leute aber, die diese Frage als die äusschlaggebende damals angesehen haben, setzen sich jetzt leichthin darüber hinweg, daß die neue Reichs- Organisation viel geringere Chancen hat, die Anerkennung als Körperschaft öffentlichen Rechts zu erreichen, als der Gemeindebund. Wir Zionisten sind gewiß gegen den Verdacht geschützt, jüdische Dinge von Einflüssen der nichtjftdischen Umwelt beherrschen zu lassen. Trotzdem oder vielmehr gerade deshalb bedauern wir, daß der preußische Landesverband als die Vertretung von s/6 der deutschen Juden- $9, RPhrmg «,־ diesfrtE®p״jvl»ll>g׳;dem Landesverband überlassen hat Es sieht beinahe so aus; als ob alle unseligen Erbschaften, unter denen das deutsche politische Leben leidet, immer wieder ihre starken Schatten in das jüdische Leben hineinwerfen müssen und daß wir jede Rückwärtsentwicklung in der deutschen Politik sofort in einem entsprechenden Widerhall in jüdisch-politischen Fragen zu spüren bekommen. Für uns darf es weder eine jüdische Mainlinie, noch eine jüdische Elblinie geben, und wir müssen mit allem Nachdruck verhindern, daß partikuiaristische Gesichtspunkte eine vergiftende und zersetzende Rolle im deutschen Judentum spielen. Wir kennen in der jüdischen Politik weder bayerische noch Birkenfeldsche ״Belange“, sondern nur ein einheitliches Gesamtinteresse des deutschen Judentums. Herr Dr. Neumeyer hat in seinem Artikel mit dankenswerter Offenheit all die offiziellen Gründe, die gegen die Demokratisierung angeführt wurden und deren fauptsächlichster die angebliche Kostspieligkeit der Demokratie war, preisgegeben und den wahren Grund enthüllt, warum an Stelle einer lebendigen volkstümlichen Demokratie ein nur schlecht verhülltes Notabeinsystem, ein nur etwas neu eingekleideter alter Verband der deutschen Juden treten soll. Deser Grund ist Mißtrauen gegen das deutsche Judentum. Anders ist es ja wohl nicht zu verstehen, wenn er die Durchführung der Organisation auf einer breiteren Grundlage in Aussicht nimmt, sobald der Reichsverband durch seine Arbeit das Vertrauen der jüdischen Bevölkerung und die Achtung unserer Mitbürger erworben haben wird. Wir sind der Meinung, daß das deutsche Judentum nicht erst nötig hat, eine Prüfung abzulegen, ob es bereits den nötigen Reifegrad für die Gewährung einer wirklich autonomen Selbstverwaltung erreicht hat, und wir bestreiten sowohl Herrn Oberlandesgerichtsrat Dr. Neumeyer wie jedem anderen, der sich, ohne durch eine Urwahl zum Führer der deutschen Juden berufen zu sein, das Zensoramt über die Reife des deutschen Judentums anmaßt, die Korapetenz. Wir haben das Vertrauen, daß das deutsche Judentum, wenn man ihm den Weg hierfür eröffnet, seine Geschicke mit Klugheit und Verständnis, aber auch mit dem heiligen Eifer, dessen es bedarf, führen wird, und wir müssen uns gegen ein System wenden, das das ״Gängelband“ als das geeignete Erziehungsmittel für reife Menschen verewigen will, ln diesem Sinne werden unsere Freunde auf dem preußischen Verbandstag den Kampf zu führen haben, und wir sind überzeugt, daß sie bis zum äußersten versuchen werden, die Vorlage ihrer Mängel zu entkleiden. Ob sie hierbei Erfolg haben werden, hängt letzten Endes von der Frage ab, wieweit die liberale Mehrheit des Verbandstages bereit ist, ihre so oft betonte demokratische Einstellung angesichts der bayerischen Drohungen mit Nichtbeitritt durchzusetzen. Nr. 91• Nr. 91 Der Judenmord von Czemowitz Die furchtbare Tragödie, die sich in Czernowitz zugetragen hat, gehört zu jenen leider nicht seltenen Ereignissen, die die Situation des jüdischen Volkes in der ganzen Welt blitzartig beleuchten. Heute hier und morgen dort, heute in diesem Lande lind morgen in einem anderen kann durch bestimmte Verhältnisse ein Zustand geschaffen werden, der nicht nur durch Ab- Bangigkeit, Demütigung und Haß gegen die Juden gekennzeichnet ist, sondern eine unmittelbare Bedrohung der jüdischen Existenz, eine Bedrohung des jüdischen Lebens in physischem Sinne darstellt. Ein Student, der gegen die Entrechtung der jüdischen Jugend protestiert hat, der den gerechten Ansprach der Juden auf Bildung und geistige Betätigung in einem Lande, wo die Juden wenigstens nominell gleichberechtigte Staatsbürger sind, in Gemeinschaft mit seinen Kollegen verfochten hat, wird von einem jungen und unreifen Menschen, der offenbar durch die gewissenlose hetzerische Agitation des völkischen Antisemitismus entmenscht wurde, im Gerichtssaal in aller Oeffentlichkeit erschossen. Der Zwischenfall hat natürlich die größte Aufregung hervorgerufen, auf beiden Seiten sind die Gemüter erhitzt und erregt, und die Judenschaft in Czernowitz durchlebt eine schwere Zeit, einen jener Momente, die für die Geschichte des jüdischen Galutli so charakteristisch sind. Wir können nur die Hoffnung aussprechen, daß das traurige Ereignis nicht zu weiterem Unglück Anlaß geben wird. Aber weithin über die Welt, wo Juden wohnen, soll der Schuß von Czernowitz gehört werden und sein Echo finden. Der junge Student David Falik ist ein Opfer unserer abnormalen, unerträgliehen jüdischen Situation. Ereignisse wie diese dürfen nicht vergessen werden, das Judentum der Welt darf nicht nach einem kurz dauernden Schrecken wieder in seine Lethargie zurücksinken. Wir alle sind mitverantwortlich für unschuldig vergossenes Blut unserer Brüder. Wir alle haben die Pflicht und die Aufgabe, unsere Kräfte einzusetzen für eine Erlösung des Judentums und nicht eher zu ruhtn, als bis das jüdische Volk aus seiner unerträglichen, demütigenden und gef ih'lirlirn | ״•!׳• befreit wird. Czernowitz, 14. November. (J. T.A.) Durch das Ableben des im Oerichtssaal durch einen Hakenkreuzler- Studenten tödlich verletzten 20jährigen David Falik ist die jüdische Gemeinde von Czernowitz in tiefe Trauer versetzt worden. Die israelitische Kultusgemeinde hielt eine Trauer- Sitzung ab, in der beschlossen wurde, eine offizielle Traueranzeige zu veröffentlichen und dem jugendlichen Märtyrer ein Ehrengrab zu stiften. Sämtliche jüdischen studentischen und bürgerlichen Korporationen sagten zum Zeichen der Trailer aßg öffentlichen Veranstaltungen ab. , Aüf. iämtlebe» tGeWwwiund. Anstalten .der.4Wte5fiw*'G«»*iüde. w# die Träuerffagge, Auf die Einladung des Ministers. Dort Popovici, an dem Empfange zu Ehren des Marschalls Badoglio teilzunehmen, erwiderte das Präsidium der Kultusgemeinde mit einem Schreiben, in welchem es heißt: Der Einladung zu dem Empfange des hohen italienischen Gastes wären wir gern gefolgt, um der italienischen Nation, in der sich die Juden voller Gleichberechtigung erfreuen, unseren Gruß zu entbieten. Die Judenschaft ist aber durch die infolge systematischer Verhetzung gegen unser Volk geschehene Ermordung des jüdischen Studenten Falik in tiefste Trauer versetzt. Wir fühlen uns deshalb außerstande, an der Veranstaltung teilzunehmen. — Der Bürgermeister wurde von den jüdischen Gemeinderäten verständigt, daß sie an der nächsten Gemeinderatssitzung zum Zeichen der Trauer nicht teilnehmen werden. Heute vormittag fand die Bestattung David Faliks statt. Der Sarg wurde von jüdischen Studenten zum Tempel getragen, wo eine Trauerandacht stattfand. Hierauf bewegte sich der Zug zum jüdischen Friedhof, wo Falik in einem Ehrengrab der jüdischen Gemeinde bestattet wurde. Schon am Tage vorher waren zum Zeichen der Trauer sämtliche jüdischen Geschäfte der Stadt von 11 Uhr vormittap Ws 3 Uh׳ nachmittags geschlossen. Käiigift Maria 11 der Syiagege Chicago, 16. November. (J. T. A.) Die Königin Maria von Rumänien besuchte heute in Chicago die neuerbaute Synagoge der rumänischen Juden. Die rumänischjüdische Gemeinde hatte sich fast vollzählig eingefunden, um die Königin zu begrüßen. Die Königin hielt eine Ansprache an die versammelten, in der sie erklärte, die Juden in Rumänien seien ein wichtiger und sehr geschätzter Teil (!) der rumänischen Bevölkerung. Drü Jüdinnen, die sich in der Mitte der Versammelten befanden, erhoben laute Protestrufe dagegen, daß die Königin von Rumänien, in deren Land die Juden grausamen Verfolgungen ausgesetzt sind, von einer rumänisch-jüdischen Gemeinde begrüßt wird. Polizei schritt ein und verhaftete die Protestlerinneii. Am Tage vorher veranstaltete ein Teil der Arbeiterschaft in Chicago eine Protestkundgebung gegen den Empfang der Königin in dieser Stadt. Ein starker Trupp Kommunisten versuchte die Polizeikette zu durchbrechen und sich dem Wagen der Königin entgegenzustellen. Die Demonstranten riefen: ״Nieder mit der Blut-Königin“ 1 Es kam zu scharfen Zusammenstößen mit der Polizei. Das amerikanische Komitee für die Rechte der religiösen Minderheiten, dem u. a. Louis Marshall, Dr. Stephen S. wise, Henry Morgenthau und Bernard M. Baruch angehören, erließ eine Protestkundgebung gegen jene amerikanisehen Bankiers, die in Anleiheverhandlungen mit Rumänien stehen. Es wird gesagt, es dürfe kein amenkanisches Geld nach Rumänien gehen, solange dort nicht Gleichberechtigung für die Angehörigen aller Konfessionen herrscht. Rumänische Delegierte besuchten in London mehrere jüdische Politiker und Bankiers und ersuchten diese um Unter- Stützung der rumänischen Anleihe. Wie die J. T. A. erfährt, erklärte das Unterhausmitglied S. Finburgh der Abordnung, er werde sich solange der Gewährung einer Anleihe an Rumänien widersetzen, als dort die Juden verfolgt werden. Herr Finburgh erhielt soeben eine offizielle Mitteilung der rumänischen Regierung, daß eine Untersuchung«- kommission zur Prüfung der anttjüdischen Anschläge eingesetzt worden ist. Die JadeieBlreehlmg in Rnmänien London, 15. November. (J. T. A.) In der gestrigen Sitzung des Board of DeputiCs berichtete Herr Luden Wolf, daß das Joint Foreign Committee (Komitee für auswärtige jüdische Angelegenheiten) durch Vermittlung des rumänischen Gesandten in London, Herrn Titulescu, ein T e 1 e g r a m m des rumänischen Außenministers erhalten habe, in welchem die folgenden Ergebnisse mitgeteilt werden: Vom Beginn. Jff J^ref4Ä,WsÄtAer49iÄsi#ai« riWiMl '־* 10012 •Mpeliaftonei, ftb^..vo«gj|h^t«1es..,BMÄf' recht ‘eiitpfängeil. von den Appellänteh .wiren 6930 liiafiu 5954 Appellationen wurdet erledigt, 4644 sind nodh in Scjiwebe. Luden Wolf gab zu diesen Ziffern einen Kommentar und führte aus, im Telegramm seien nicht die genauen Zahlen der jüdischen Appellationen registriert. Die Juden bildern drei Fünftel aller entrechteten Bürger in der Bukowina. Man nimmt an, daß 3700 jüdischen Appellationen stattgegeben worden ist. Die im Telegramm angegebenen Zahlen stimmen mit den von Herrn Wolf erhaltenen Zahlen nicht überein. Hinsichtlich der entrechteten jüdischen Bürger in Polen stellte Herr J-ucien Wolf fest, daß der Außenminister Graf Zaleski bis heute sein Versprechen, die genauen Zahlen mitzuteilen, noch nicht erfüllt hat. .-.—."־־.—.-. ..־-" -.....-. T׳- ״ Wir leugnen nicht, daß unsere Erwartungen in dieser Be- Ziehung nicht allzuhoch gespannt sind; um so mehr würden wir es begrüßen, wenn es gelingen würde, Hand in Hand mit den demokratischen Teilen der Mehrheit diesen Gesetzentwurf zu beseitigen oder umzugestalten, der unzweifelhaft dem Willen der gewaltigen Mehrheit des deutsehen Judentums widerstrebt, und der den Unsinn zum politischen Prinzip erhebt, daß auf reaktionäre Einstellungen kleiner Teile des deutschen Judentums hin, die für die Gesamtorganisation eine irgendwie ausschlaggebende Rolle nicht zu spielen vermögen, der Mehrheit ein geradezu unverständliches Opfer ihrer politischen Ueberzeugung zugfmutet wird. Sollte hierbei das Zustandekommen des Reichsverbandes eine Verzögerung erfahren, so würde dieses Opfer kaum allzuschwer erscheinen. Es ist vorzuziehen, den Kampf um die Reichsorganisation noch weiterzuführen und eine Organisation zu schaffen, die ihrer ganzen Struktur nach das zu leisten imstande ist, was das deutsche Judentum von ihr erwartet, als nur, damit recht schnell etwas zu geschehen scheint, den Reich sverband in einer für modern-jüdische Begriffe unmöglichen Form zu errichten und damit jeden Fortschritt auf unabsehbare Zeit 711 vertagen. Felix Rosenblüth Ober seine Wiener Reut Wir hatten Gelegenheit, mit Herrn Felix Rosenblüth, der auf einer Durchreise nach London in Berlin weilte, über seine Wiener Rede und über die Wirkungen seiner Ausführungen in der Judenstaats-Diskussion zu sprechen. Im Laufe dieser Unterhaltung erklärte Herr Rosenblüth, indem er auf den (an anderer Stelle des Blattes veröffentlichten) Text seiner Rede verwies: ,;Ich habe in meiner Rede ausdrücklich hervorgehoben, daß ich auf eigene Verantwortung spreche, glaube aber nicht; irgend etwas gesagt zu haben, was nicht jedes andere Mitglied der Exekutive auch hätte erklären können. Die Erregung über meine Ausführungen ist durch eine ungenaue und wie ich glaube auch nicht ganz wohlwollende Berichterstattu 11 g der Ita genährt worden. Erstens hat diese Berichterstattung wenig Wert auf die Wiedergabe der Aeußerungen gelegt, in denen ich ausführlich darzulegen suchte, daß der Kern des Herzl’schen Gedankens durch die spätere Entwicklung der zionistischen Politik unberührt und in seiner Reinheit erhalten geblieben ist. Zweitens hat diese Berichterstattung nicht erkennen lassen, daß mir hauptsächlich daran lag, nachzuweisen, daß der von Stricker behauptete Zusammenliang zwischen einer geistigen Krise der Bewegung und einem Mangel an judenstaatlichem Radikalismus nicht besteht. Auch sonst war die Berichterstattung ungenau. Die englische Ausgabe der Ita, auf die sich die Angriffe des ״Jewish Chronicle“ gründeten, spricht z. B. von einer von Stricker eingebrachten Resolution, die ״die Aufgabe des End- Zieles des Zionismus durch die Zionistische Exekutive“ verurteilt. In Wahrheit, enthält die Resolution weder einen direkten noch indirekten Hinweis auf die Exekutive, im Gegenteil hat sogar Herr Stricker in seiner Begründung ausdrücklich und ausführlich dargelegt, daß die Resolution keine Stellungnähme zur Politik der Exekutive enthalte oder enthalten solle. Die Resolution spricht von ״einzelnen Teilen der Zionistischen Weltorganisation“, in denen die gegen die Idee vom Juden- Staate gerichtete Propaganda geduldet oder gefördert werde und die Begründung von Herrn Stricker ließ keinen Zweifel darüber, daß hiermit insbesondere die deutschen Zionisten gemeint seien, und nicht, wie er ausdrücklich erklärte, die Exekutive. Wenn die Ita in ihrer englischen Ausgabe das Gegenteil feststellt, so ist die Absicht, politische Komplikationen zu schaffen, erkennbar genug. Nach eben dieser Berichterstattung hat Herr Greenberg, der Herausgeber des ״Jewish Chronicle“ angenommen, daß die Resolution eine Antwort auf meine Darlegungen war. Tatsächlich hatte Herr Stricker vor mir gesprochen und bereits in dieser Rede angekündigt, daß er die Resolution einbringen werde. All das sind Kleinigkeiten, aber es ist bedauerlich, daß die Diskussion, die erhebliches theoretisches Interesse, aber wenig praktische Bedeutung hat, in einer Zeit, in der wir vor ernsten und schwierigen praktischen Problemen stehen, mißbraucht wird, um Sensationen und Skandale hervor- . zurufen.“ Dr. Arthur Hautke, der gemeinsam mit Herrn Leib Jaffe die Leitung des Keren Hajessod mit dem Sitz des Hauptbüros in Jerusalem, übernommen hat, ist in Jerusalem eingetroifen. Die Regler! schuf Entspr« großer Sch großen Ve; von Reserv mehrten si über die; Munizipalit pflichtunge Den Kandi (nute, wem Ausgange Selbstverst; maßlos üb stehen, de Unter Stadtrats י Aber dies nur einen dem zugli finanzielle sammenfas 5000 bis t kamen un 15 000 Sei in Amerik C 73000 Stadt in d mehr als ו die Unter ansehnlich Tausende in der Mi keit sich letzten Ei Noch vor unbe Wachstun eine Ans Man recl gestern, Und dies tausende Einnahme vorigen S Kasse de nehtnungi wachsend ausgebau zu seiner Die Ertri aus den < die Mun realisierei vSweife! und der mehr Ze Unte Mitteln; nächsten Hebung < lungeti heute ge der wich diesen l die für d Fortschri nehmen, glücken gierung sich die י ר Munizipa Am Sachs beigeset; Eine Verstorb kurze T Dr. Ada Bild sei Rab Verstorb ten Frei seiner I ״nobelst Miscbun Adalbert sich des und de! frischen wie eir Frühling weggefe Härten < Herz m ihm, de! Klagelie Aus erklären gar nicl habe ei Lande 1 drängt i gerade der wei die Art!