Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 87 (5.11.1926)
- Date
- 1926-11-05
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 620 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 87 Nr. 87 danken des Mandates in Einklang bringen lasse. Warum, fragt. man, soll den Syrern niclit eine ähnliche Verfassutig gewährt werden wie England sie dein Irak gab? Gewiß liegen die Verhältnisse in Syrien mit seinen Sekten und Stämmen schwerer, aber eine geeignete Form wäre auch hier zu finden. Die Mandatskommission hat sich Frankreich gegenüber bisher äußerst zurückhaltend benommen und immer wieder Fristen gewährt, tun die Operationen der Mandatannacht nicht zu stören, ln der Tat steht die Kommission vor einer überaus delikaten Aufgabe, und einen Vorgeschmack der Konflikte, die sich ergeben können, hatte man schon bei der letzten Tagung des Rates, wo Briand sich sehr indigniert über die Indiskretionen der Mandatskommission ausließ und darauf hinwies, daß die inquisitorische Methode der Untersuchung der Verhältnisse in den Mandatsgebieten einem levantiniscliem Intrigenspiel Tür und Tor öffne. Die jetzt beginnende Sitzung der Mandatskommission ist überhaupt dadurch charakterisiert, daß sie unnüttelbar nach jener Auseinandersetzung im Rate stattfindet, bei welcher sich die Hauptmandatarmächte, England und Frankreich, sehr ungehalten gezeigt haben über die Versuche der Kommission, ihre Aufgabe ernst zu nehmen. Die Mandatarmächte betrachten das Mandat als eine Abart der Souveränität und es gilt bekanntlich als oberster geheiligter Grundsatz souveräner Staaten, sich in ihre Regierung und Verwaltung nichts dreinreden zu lassen. Daß dieser Grundsatz durch Schaffung des Völkerbundes fundamental erschüttert wurde, ist bisher nicht ins Bewußtsein der maßgebenden Faktoren gedrungen, aber es scheint so, daß sie eine rückläufige Entwicklung anstreben. Wir müssen mit großem Interesse verfolgen, wie die Mandatskommission sich mit dem Fall Syrien abfinden wird. Denn diese Sache wird von entscheidendem Einfluß auf die ganze Stellung der Mandatskommission und ihre Kompetenzsphäre sein. In den letzten Wochen wurde die Nachricht verbreitet, Frankreich beabsichtige auf das Mandat über Syrien zugunsten Italiens zu verzichten. Der gut informierte ״Daily Telegraph“ hat diese Meldung gebracht und es heißt, daß auch Chamberlain in der vertraulichen Sitzung der britischen Reichskonferenz eine ähnliche Mitteilung gemacht hat. Die Spannung zwischen Frankreich und Italien ist gegenwärtig eine der gefähr- Hchsten Tatsachen der europäischen Politik. Wenn Frankreich den Wunsch hat, mit Italien zu einem Einvernehmen zu kommen, so wird die erste Bedingung in kolonialen Konzessionen bestehen. An zwei Punkten stoßen italienische und französische Interessen am heftigsten aufeinander: in Nordafrika und in der i evantc. Italien aspiriert bekanntlich auf die: nördlich an Syrien grenzenden Provinzen der Türkei, die während de«? Krieges von der Entente Italien versprochen sein sollen. Würde Frankreich wirklich das syrische Mandat an Pa- ,lies ׳gegenijbef'Är TiirleL; ■fehlst 'also• sehr' Izegreifilch, daß man in Angora die erwähnten Gerüchte mit großer Besorgnfs aufiüinnit und daß di׳? Türkei sogar bereit sein soll, in den Völkerbund einzt!treten, um bei der Bdtaridlung der Mandatsfrage mitreden zu können. Eine Uebertragung des Mandates wäre natürlich nur mit Zustimmung des Völkerbundes möglich. Der Völkerbundspakt spricht sogar von einer Zustimmung der Bevölkerung des Mandatsgebietes, doch dürfte dies ohne Bedeutung sein. Der Imperialismus des faszistischen Italien, der auch im Jemen Einfluß auf die arabische Welt zu gewinnen sucht, wird wahrscheinlich nicht eher ruhen, als bis er einen entsprechenden Gebietszuwachs an den Küsten des Mittelmeers erlangt hat. Es kann uns nicht gleichgültig sein, daß diese Aspirationen sich in Gebieten auswirken, die Palästina unmittelbar benachbart sind. Palästina ist von den syrischen Unruhen bisher nicht betroffen worden, äber es steht in engem wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Kontakt mit Syrien und die Beruhigung und Gesundung des Nachbarlandes ist eine wichtige Vorbedingung auch für die Prosperität Palästinas. Der Völkerbund steht hier vor schweren Aufgaben und die Mandatskommission wird diesmal begreifen, daß die Lage in Palästina, mit der sie sich in ihrer vorigen Sitzung befaßte, dank der Aufbauarbeit der Juden unvergleichlich besser ist als in Gebieten, wo es die Judenfrage und! die Balfour-Deklaration, die angeblich die Ursache von außergewöhnlichen Schwierigkeiten sein sollte, nicht gibt. * * Der zionistische Parteitag in Oesterreich, über den wir an anderer Stelle berichten, hat sich in seiner politischen Debatte vielfach mit dem deutschen Zionismus und mit den Ergebnissen des Delegiertentages in Erfurt beschäftigt. Dies gibt uns das Recht, auch unsererseits über die österreichischen Verhandlungen ein offenes Wort zu sagen, obwohl wir es sonst nicht für unsere Sache halten, uns in die Angelegenheiten eines zionistischen Nachbarverbandes einzumischen. Schon seit einiger Zeit wird in der österreichischen Organisaton von einer der führenden Persönlichkeiten, deren große Verdfenste um den österreichischen Zionismus unbestreitbar sind, nämlich von Herrn Stricker eine Kampagne für die Wiederherstellung einer reinen Judenstaats-ldeologie geführt. Es ist außerordentlich schwer, und bedarf allen Wohlwollens psychologischer Einfühlung, auf diese Agitation, die niemals mit Argumenten und Tat- Sachen, sondern lediglich mit einem Appell an Versamm- Iungsinstinkte operiert, ernsthaft einzugehen. Wir möchten es vermeiden, sie einfach als demagogisch abzutun, weil mit dieser Charakteristik wenig gewonnen wäre. Wir müssen uns doch fragen, was einen Mann wie Stricker, der in seiner ganzen politischen Betätigung stets ein erbitterter Feind des Militarismus, besonders» des ״Preußentums“, und ein Gegner jeder Unterdrückung war, der auch als Oesterreicher für den Gedanken nationaler Gleichberechtigung von zusammenwohnenden Völkern Verständnis gehabt hat, in diese Richtung getrieben hat, daß er in der jüdischen Sache, also dort, wo man zum erstenmal Grundsätze nicht gegenüber andern, son* dern gegenüber sich selbst zu verfechten hat, in das entgegengesetzte Lager geraten ist. Wenn man heute als zionistisches Ziel den ״Judenstaat“ proklamiert und die Gleichstellung von Juden und Arabern als zwei Staatsnationen Palästinas innerhalb eines binationalen Gemeinwesens ablehnt, muß sich der Vertreter dieser Anschauung doch klar sein'über alle Konsequenzen. Ganz abgesehen davon, daß wir uns durch eine solche Forderung bei allen politischen Faktoren, die die Tatsachen kennen, nur lächerlich machen, wollen wir einen Augenblick annehmen, daß das Ziel erreichbar wäre. Wie wäre es erreichbar? Nur durch Vertreibung der Araber, durch Waffengewalt, Aufrichtung einer Gewaltherrschaft, wie sie Stricker sonst verabscheut hat. Sogar innerhalb des Zionismus gab es eine Zeit, wo Stricker, der Antimilitarist, zu den entschiedensten Gegriern Jabotinskys gehörte, Vielleicht bildet er sich auch jetzt noch ein, daß ihn etwas von jabotinsky trennt. Das Trennende zwischen beiden besteht darin, daß Stricker in der Verschwommenheit bleibt, während Jabotinsky mit klarer und zwingender Logik seine Anschauung durchdacht hat. Wir sind überzeugt, daß Stricker und viele seiner Anhänger noch heute vor den wirklichen Konsequenzen ihrer Ideologie zurückschrecken. Wie also kommt Stricker zu den Revisionisten? Die Sache ist darum bedeutungsvoll, weil es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern um einen typischen Fall, utn ein wirklich schwerwiegendes psychologisches Problem des heutigen Zionismus. Der Zionismus arbeitet mit Menschen, die großenteils aus ganz anderen Voraus- Setzungen herkommen als die der heutigen zionistische« Wirklichkeit. Er hat das Erbe einer Zeit übernommen, in der Zionismus lediglich Ideologie, lediglich Polemik und abstrakte Konstruktion war. Heute stehen wir jedoch vor der Aufgabe, in Palästina wirklich etwas aufzubauen, was einen lebensfähigen Keim einer autonomen jüdischen Gemeinschaft darstellt. Diese Aufgabe ist viel schwerer als hundert Versammluugsreden. Die Aufgabe des Zionismus ist heute Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, Gestaltung einer Wirk- I i c 11 k e i t. Viele Zionisten haben aber bis heute nicht die leiseste Ahnung von den Eiementen dieser Wirklichkeit. Sie wollen auch davon nichts wissen lind flüchten sich in die seelige« Gefilde eines abstrakten Doktrinarismus. Natürlich finden sich immer Volksversammlungen, denen dieser Vorgang höchst angenehm ist, denn in ihrer abstrakten und konstruierten, mir in ihrem Gehirn vorhandenen Welt, sind sie allein Aid unter sich ׳und sich nach Belieben ausleben. Daß dies alles'mit Hem wirklichen Leben und mit unserem Schaffen, auch mit den realen Aufgaben des Zionismus nicht das geringste zu tun hat, vergessen die durch hundertjährige Ghetto-Erziehung der Wirklichkeit völlig entfremdeten Köpfe sehr gern und leicht. Das Resultat ist ein kindliches Spiel mit Begriffen, die nicht nur auf die Wirklichkeit unanwendbar sind, sondern beinahe wie eine Ironie wirken müssen. Man könnte freilich die Anschauung, die, unter Ablehnung der Konzeption eines jüdisch-arabischen Nationalitätenstaates, die Errichtung eines jüdischen Nationalstaates fordert, als solche kindliche Spielerei bagatellisieren. Aber die Ideologie, die in der Resolution des österreichischen Parteitages Ausdruck gefunden hat, scheint uns eine schwere Bedrohung des Zionismus. Nicht etwa nur die außenpolitischen Folgen einer solchen Propaganda können für uns verhängnisvoll sein, sondern — was viel wichtiger und schlimmer ist —: der innere Zustand des Zionismus wird dadurch immer kritischer. Denn wenn wir, statt unsere zionistischen Mitarbeiter gewissenhaft über alle Tatsachen aufzuklären und sie zu einer konsequenten Realpolitik zu erziehen, sie in einen Dunst von Phrasen und Illusionen einhülle«, dann wird das Resultat eine fortgesetzte Kette schwerer Enttäuschungen und Depressio n e n sein, die keine Bewegung auf die Dauer ertragen kann. Nicht die Tendenz einer mit der Wirklichkeit übereinstimmenden Politik führt ״zur Lähmung dgr Schlagkraft“, wie die naive Resolution meint, wohl aber können die Schläge, die wir uns selbst durch phantastisehe Experimente zuziehen und die Mißerfolge in Palästina, die eine Illusionspolitik erleiden muß, den Zionismus vernichten. Etas ungeheure Unternehmen, die Juden in ihrem alten Heimatlande wieder zu einer schöpferischen, freien, völkerrechtlich gesicherten Nation werden zu lassen, die in Frieden mit einer anderen Nation in ihrem Lande lebt, darf von Zionisten nicht herabgewürdigt werden. Es wird uns genügend Kraft und Anstrengung kosten, diesem Ziele näherzukommen. Es bedarf jedoch einer entsprechenden Erkenntnis des Erstrebten und einer diesem gemäßen Gesinnung. Diese Tatbereitschaft zu erzeugen ist das höchste und edle Ziel zionistischer Propaganda und Erziehung. Strömungen wie die, welche jetzt im Wiener Zionismus die Oberhand behalten hat, verurteilen den Zionismus zu unfruchtbarem Resentiment und können nur in schweren inneren Krisen und Enttäuschungen enden. Colonel Josiah Wedgwood, Mitglied des Unterhauses und früherer Minister, ist mit seiner Gemahlin in Palästina eingetroffen. Colonel Wedgwood, der von je ein begeisterter Anhänger des jüdischen Aufbaus in Palästina ist, wird sich einige Zeit im Lande aufhalten, um die jüdische Arbeit zu studieren. Dr. Weizmann in New York eingetroffen New York, 1. November. (J.T.A.) Am 30. Oktober nachmittags traf die ״Berengaria“ mit Dr. Chaim Wcizma 11 n und dem Direktor des J. C. T. Dr. Georg Halpern an Bord im Hafen von New York ein. Am Landungsplatz hatten sich zur Begrüßung die Mitglieder der Exekutive der Amerlkamsehen Zionistischen Organisation, viele Freunde Weizmarms, zahlreiche Pressevertreter und Abordnungen der verschiedenen Staaten eingefunden. Das erste öffentliche Auftreten Weilmanns während seines jetzigen Aufenthaltes In den Vereinigten Staaten wird am Sonnabend, den 20. November, abends, in Boston aus Anlaß der feierlichen Eröffnung der Konferenz der Vereinigten Zionistischen Kampagne (United Palestine Appeal) zur Aufbringung von 7!/s Millionen Dollar für den Keren Hajessod und die anderen zionistischen Fonds stattfinden. " Am 1. November wurde Professor Weizmann im Weißen Hause in Washington vom Präsidenten Cooildge empfangen. Für den 3. November ist die Beteiligung Weizmanns an der ln Washington stattfindenden Konferenz des amerikanischen Misrachi vorgesehen. In einem Gespräche mit Zeitungsvertretern erklärte Dr. Weizmann, daß er in das amerikanische Judentum das stärkste Vertrauen setzt, daß er im gegenwärtigen Augenblick zum Wiederaufbau Palästinas beitragen werde. Wetzmann betonte, daß die Beteiligung der Nichtzionisten an der Jewish Agency von guten Folgen begleitet sein müsse. Sein Eindruck ist, daß das gesamte amerikanisch(' Judentum bereit sei, an dem großen Werke in Palästina 1”׳׳ zuarbeiten. Der pallitiieBsisebe Land-Kataster Jerusalem, f. November. (J.T.A.) Offiziell wird mitgeteilt, daß Sir Emest Dow son, der vor kurzem zwecks Studiums der Frage der Registrierung des Bodens in Palästina geweilt hat und soeben nach London zurückgekehrt ist, Ende November nach Palästina zurückkehren wird, um die nötigen Vorbereitungen zur Durchführung einer vollständigen Katastrierung sämtlichen Landbesitzes und aller unbeweglichen Güter zu treffen. Diese Katastrierung, die sowohl seitens des Völkerbundes als auch seitens der Zionistischen Organisation seit langer Zeit gefordert wird, wird den ständigen Streitigkeiten und Differenzen, die sich bei Landkäufen ergeben, und nicht selten zu langwierigen Prozessen wegen des Eigentumsrechts geführt haben, ein Ende bereiten. Die Aufstellung eines vollständigen Katasters des gesamten in Palästina vorhandenen Bodens wird auch eine genaue Fest- Stellung des Umfanges des Staatsbodens in Palästina zur Folge haben. Auch wird dadurch eine Handhabe gegeben sein, das jetzige System der Landbesitzsteuern grundlegend zu reformieren. Sir Emest Dowson ist zum Landvermessungskommissar (Commissloner of Land«) ernannt worden, Die Aaswaadenng Jerusalem, 1. November. (J.T A.) Laut de» soeben mitgeteilten Ziffern sind im September 795 Juden aus Palästina ausgewandert. Im gleichen Monat wanderten aus Pallstit* 202 Niclitjuden, meist Araber, aus. Insgesamt verließen also fei Septefeb# ,1087״ Peisofleiüpif Land.. .‘ Vereinigt!»! der zlonisDfelieB Orgaiisittenea ia RutnSnfei Bukarest, 1. November. (J.T.A.) Die 16. Konferenz der Zionisten Rumäniens wurde für den 6-, 7. und 8. Januar 1927 nach Bacau (Moldau-Provinz) einberufen. Auf der Tag«- Ordnung steht u. a. die Frage da־ Vereinigung der Ziomstisehen Organisation Alt-Rumäniens mit den Organisationen in Beßarabien, der Bukowina und Siebenbürgen. Die Abordnung der rumänischen Zionisten, die sieh zwecks Vorbereitung der Gründung einer rumänisehen Kolonie vor kurzem nach Palästina begab, ist soeben zurückgekehrt. In ihrem Bericht teilt sie mit, daß der Nationalfonds 4000 Dunatn Boden für eine Kolonie rumänischer Juden ־ bereitgestellt hat. Die Vorbereitungsarbeiten für die Siedhing werden demnächst in Angriff genommen. Stephan S. Wise für die ramlnischen Jaden New York, 22. Oktober. (J.T.A.) In einer Konferenz der Führer des Amerikanisch-Jüdischen Kongress« mit prominenten jüdischen Persönlichkeiten Amerikas wurde die Lage der Juden in Europa und insbesondere in Rumänien erörtert. Stephan S. Wise, der Präsident des Atnerikanisch-Jüdischen Kongresses, referierte über die schwere poljtische und soziale Lage der Juden in Rumänien. Gerade jetzt, führte er aus, da die rumänische Königin als Gast in Amerika weilt, ist es unsere Pflicht, die öffentEche Meinung in Amerika über die wirkliche Lage der Juden in Rumänien aufzuklären und daran zu erinnern, daß in dem gleichen Lande, dessen Königin jetzt in Amerika gefeiert wird, unsere Brüder schwersten Verfolgungen ausgesetzt sind. Dr. Wise schloß: Mit allem Respekt und allem Nachdruck bitten wir die Königin und die anderen maßgebenden Personen Rumäniens, ihre Stellung zu den Juden dieses Land« so aufzufassen, daß diese nicht um Gnade bitten müssen, sondern Gerechtigkeit verlangen können. — In der Versammlung traten als Redner noch Louis Lipsky, Richter Gustav Hartmann u. a. auf. Hille Nr die Osliadea Amsterdam, 1. Nov. (J.T.A.) Das in Holland bestellende Komitee Israel, welches in diesem Lande der Träger der Idee des Rettungswerk« zugunsten der Judensdiaft in Osteuropa ist, faßte vor einiger Zeit den Be- Schluß, seine Arbeit zu intensivieren. Es soll zum Zwecke des jüdischen Aufbaus und der Hilfstätigkeit ein Fonds von 50000 Gulden geschaffen werden. Dem Zentralkomitee Israel in Amsterdam gehören u. a. an: Oberrabbiner von Amsterdam A. L. Onderwijzer (Ehrenvorsitzender), Mr. J, E. Hille sum (Vorsitzender), Dr. A. van Raalte (Vize-Vorsitzender), Mr, Izak Prins (Sekretär), Dr. Raphael Polak (Schatzmeister). Auch der Schweizer Israelitische Gemeindebund hat in seiner letzten Sitzung unter dem Vorsitz von Herrn Dreyfuß-Brodski beschlossen, als Auftakt zu der Kampagne zugunsten der Aufbauziele der im Gemeinschaftlichen Hilfskomitee vereinigten Organisationen ״Ort-Ose- Einigdirekt״ eine Summe von WO Schweizer Franken zu spenden als Zeichen der Sympathie für die Ziele der in! Gemeinschaftlichen Hilfskomitee vereinigten Verbände und als Signal für die Judenheit in der Schweiz, die Aktion zu unterstützen. Die Politische Da ו In den Avviws üb stehen sch Wählerliste wollte wiss den Wahl( statt, in de Der Kampi eingesetzt, von dem v langsam ar schiedenen Die B Tcl-Awiw eines groß helteu. Vo im Lande 1. einer inner auch als B stündlich - lebhafte E Methoden herrschend: Budgetkatn heute mehi Kreise an < Verständnis gaben ist Tages. Wi Palästina; genommen Der Ji< politischen Natural Schaft Pa!ä Allgemein!! sondern m trachten. I des jüdiset bereits vor provisoriscl liches Intel endgültige! wegung a Oeffentlich der Paragri überhaupt nalen Insta gewisser .V dem erford nomische I!. Gebühren ' Stimmung G«etz als zugunsten stickte. Di die vielleid und eine 11 dazu, um! Unterd wesen. In hingen gep: a b s e 11 u .0׳״ 50-70 seiner letzt Weg frehr ausgreifend bringt die 1 schritte Punkten. I daß der Di ausgelöst v hat, hier B der Gradm Juden. Schon spüren, ob verstehen י das vor ke Vorbedingu bürgerschai Entwurf de Punkt gete als Bedingt Regierung; Naturalisa ti halten hab< In den Deb Wahlen zu Rolle. 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