Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 84 (26.10.1926)
- Date
- 1926-10-26
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2651273-2652785-2652859--18627-2676414- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Beirut 2× ep/1047833
OCR text
Seite 508 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr 84 Nr. 84 seit eineinhalb Jahren nicht vom Fleck gekommen. Die Lage des jüdischen Volkes gestattet aber nicht ein derartiges Zögern. Die Verhandlungen waren in der letzten Zeit beinahe abgebrochen, nicht formell, aber faktisch. Wenn demnach die Vorgänge auf der Joint-Koiifereuz in Chicago am 12. d. M. als eine ״Verständigung zwischen Zionisten und Nichtzionisten“ dargestellt wurden, so ist das mir in sehr begrenztem Sinne zu verstehen. In Wahrheit handelt es sich nicht um eine durch Verbandhingen erzielte ״Verständigung“, sondern um eine einseifige Erklärung der Joint-Fiihrer, in derselben Art wie die Erklärungen bei früheren Konferenzen waren. Es ehrt die Führer des Joint, daß sie sich nicht in die Verärgerung der Parteilager hineinziehen ließen, sondern verstanden haben, daß Palästina eine Sache ist, die über den orgatiisatorischen Konflikten des Alltags steht. Es scheint auch, daß bei dieser Joint-Konferenz kein Versuch gemacht wurde, den törichten Vergleich zwischen dein Palästinawerk und dem sogenannten Krimprojekt zu erneuern,!}je jüdische Kolonisation in Rußland muß dorthin vorwiesen werden, wohin sie gehört, nämlich in das Gebiet der Hilfsarbeit des Joint, so wie 1. B. die Organisierung der Leihkassen in Rumänien oder der ökonomischen Hilfe in Polen. Daß Palästina, daß Zion eine Kategorie ganz anderer Art ist, wird auch von den Führern des Joint anerkannt. Die Erklärungen von Chicago haben keine unmittelbare praktische Bedeutung, aber eine große moralische. Denn sic beseitigen viel von dem angesammelten Konfliktsstoff und ebnen den Weg für eine Einigung. Eine Einigung aber scheint uns unbedingt geboten zu sein. Das jüdische Volk ist heute in einer Situation, wo es sich einen solchen Kampf, wie der in Amerika wäre, nicht leisten kann. Denn dort geht es ja nicht in erster Linie um ideologische und geistige Auseinander- Setzungen, nicht um aufwühlende Frage kultureller Neu* gestaltung, sondern um gewisse praktische Differenzen innerhalb eines Komplexes von Aktionen, von denen jede einzelne als notwendig anerkannt wird. Wir Zionisten haben niemals die Notwendigkeit der Hilfsarbeit geleugnet, Herr Marshall und seine Freunde haben ihrer Ueberzeugung von der epochalen Bedeutung des jüdischen Nationalheims in Palästina wiederholt unzweideutig Ausdruck gegeben, in den letzten Jahren hat sich aber mit aller Deutlichkeit erwiesen, daß Palästina ein nicht wegzudenkendes Glied in dem Organismus des jüdischen Volkslebens ist, daß die größt Judentragödie auch in Palästina spielt und unzählige Beziehungen mischen dem Lande und den anderen jüdischen Zentren vorhanden sind. Hätten die*Kreise, die wirklich etwas zur Milderung eines Teiles de*׳; Judenfrage tun wollen, in den letzten Jahren energisch in Palästina eingegriffen, die Rückwanderung, die jetzt gestrandete Elemente zurückführt und das Elend vermehrt, hätte wesentlich verringert werden köBtteg. Die Massenetawaitderung sogenannter bemitteltu ^^^(^^.jjpp5946:>TeU./jra^gatui fiitagt׳.יMittel Fittich״JllsaiL «■müßte.1 die "Kraft ׳der ionistischen Organisation gewaltig übersteigen und die verantwortlichen Zionisten haben von Anfang an erklärt, daß unter den gegebenen Umständen und mit den vorhandenen Mitteln diese Einwanderung mit größter Besorgnis gesehen werden müsse. Wäre die Jewish Agency bereits in ihrer erweiterten Form vorhanden gewesen, sie hätte in diesem Stadium aktiv cingrcifen müssen und wir glauben, daß für die konstruktive Arbeit, die sich dann ergeben hätte, auch die amerikanische Gruppe ein stärkeres aktives Interesse gezeigt hätte. Dies ist vorbei, und es mag eine Lehre sein, sowohl für diejenigen Zionisten, die die Bedeutung der praktischen Aufgaben und den Umfang der Probleme nicht sehen wollen, als auch für die Menschen, die jüdische Hilfsarbett richtig zu machen wähnen, wenn sie sich von den elementarsten und in seinen Voraussetzungen gesündesten jüdischen Entwicklungen abwenden. Dr. Weizmann wird in Amerika die Besprechungen über die Agency wieder aufnehmen. Es ist klar, daß sie diesmal zu einem Ergebnis oder zu einem Abbruch führen müssen, denn nochmals das Volk durch bloße Erklärungen und Pläne in Nervosität versetzen, wäre unerträglich. Die Reden von Chicago können wohl als freundliche Avancen gedeutet werden. Auf Seite der zionistischen Exekutive besteht zweifellos die Absicht, die Beschlüsse des XIV. Kongresses treulich auszuführen. Dr. Weizmann wird im Bewußtsein der Würde der Sache, die er vertritt, und zugleich in voller Sachlichkeit seine Entscheidungen zu treffen haben. Weizmann kommt zu den amerikanischen Juden mit einem Gutachten von Persönlichkeiten, deren Namen auch in Amerika ausgezeichneten Klang haben. Die Wirtschaftskonferenz, die in diesem Monat unter dem Vorsitz von Herbert Samuel stattfand, und bei der u. a. auch der Präsident des deutschen Keren Hajessod, Herr Direktor Oskar Wassermann, aktiven Anteil nahm, hat Richtlinien für die Palästinaarbeit ausgegeben, deren Durchführung die Zionistische Organisation übernommen hat. Diese Tatsache wird auf das amerikanische Judentum seinen Eindruck nicht verfehlen. Aehnlich wie diese Wirtschaftskonferenz können in Zukunft die Organe der erweiterten Jewish Agency arbeiten, nur mit dem wesentlichen Unterschied, daß dann auch die beschließenden Persönlichkeiten selbst für die Durchführung verantwortlich sein werden. Weizmanns Aufgabe ist keine leichte. Denn er ist nicht nur gekommen, um zu verhandeln, sondern er muß auch für den augenblicklichen Notstand in Paiästina schnelle Erleichterung schaffen. Schon einmal hat Weizmanns Eingreifen in Amerika die Krise in Palästina beseitigt Palästina erwartet heute Aehnliches von ihm. Nur ist heute die Aufgabe unendlich größer und schwerer. Die Zionisten der ganzen Welt verfolgen die Vorgänge in Amerika mit größter Aufmerksamkeit und hoffen, daß Weizmanns Tätigkeit von Erfolg begleitet sein wird und von dem XV. Kongreß, der uns nach diesem schweren bevorstehenden Winter erwartet, der Beginn einer neudn Zeit für Palästina und für den Zionismus datieren wird. In Zeiten der Not lernt man nicht nur beten, sondern auch vieles andere. Und die Maßstäbe verändern sich. Viele Gegensätze, die im überspitzten Parteikampf innerhalb und außerhalb Palästinas so stark zu werden drohten, daß sie die Kraft für aufbauende Arbeit beinahe paralysierten, werden vor dem Gebot der Not auf ihr natürliches Maß zurücksinken. Alle müssen bereit sein, Irrtümer zu revidieren, und wenn diese Krise, die wir jetzt durchmachen, vorüber ist, nicht wieder so schnell an die Not vergessen wie heute manche Völker die Not des Krieges zu vergessen drohen, sondern sich zusammentun zu konzentrierter gemeinsamer Arbeit an einem Werk, das nur durch ein Maximum an Anstrengung, Leistung und Einigkeit vollbracht werden kann. R.W. Sie lape 0er Jalen in Syrien Jerusalem, 3. Oktober. (J.T.A.) Herr Kalvarisky, der soeben von .einer Reise durch Syrien zurückgekehrt ist, wo er die Lage der jüdischen Bevölkerung erforscht hat, erstattete der Zionistischen Exekutive einen eingehenden Berieht, dem zu entnehmen ist: ln Beirut ist die Lage der Juden nicht ungünstig. Die Gemeinde läßt jetzt eine Synagoge und eine monumentale jüdische Schule erbauen. Die aus Damaskus geflohenen Juden wurden, bis Unterstützungen aus Amerika, sowie von der Alliance Israälite und dem Bnai Brith cintrafen, von der Jüdischen Gemeinde in Beirut unterhalten. Fast alle diese Flüchtlinge sind nun nach Damaskus zurückgekehrt. Dort hat sich die Lage der Juden wesentlieh verschlimmert, besonders verarmt sind etwa 500 Familien, die ihren Lebensunterhalt vom Kleinhandel mit den umhegenden Dörfern zogen. Es gab eine Zeit,. da fast die Hälfte der jüdischen Gemeinde von Damaskus von Unterstützungen leben mußte. Letzte Woche Habimah Nur noch wenige Tage ist die Habimah bei uns in Berlin Der große Erfolg, den sie bei ihrem Erscheinen bei Presse und Publikum hatte, hält unvermindert an. Nach Dy buk haben die Moskauer bisher ״Golem“, ״Der ewige Jude“ und schließlieh Montagabend (nach Fertigstellung dieses B'attes) Jaakobs Traum gespielt. Das Repertoire der letzten Woche veröffentlichen wir au anderer Stelle. Wer die Habimah noch nicht gesehen hat, versäume es nicht, solange nocli Zeit ist! Besonders verweisen wir auf das Konzert am Sonntagnachmittag, das Gelegenheit gibt, die Künstler von einer anderen Seite kennenzulernen. Wer an dem Bankett im Logenhaus teilgenommen hat, weiß, daß diese Einzelvorträge wahre Kabinettstücke der Kleinkunst sind, die das Publikum zu begeistertem Jubei hinreißen. * Die Premiere des ״Ewigen Juden“ von Pinski fand eine wanne Aufnahme, die mehr den Darstellern und der enthuasiastischen, hingebungsvollen Gesamtleistung galt als dem Stücke, das kaum ein Ansatz zu einem Drama genannt werden kann und ganz im Schemenhaften stecken bleibt. Der Seichtheit des Stückes entspricht die Flachheit der Sprache, die kaum wirkliche dichterische Höhe erreicht und nicht zu erwärmen vermag. Die Habimah gibt aber auch hier Bemerkenswertes, zum Teil Außerordentliches. Z e mach als Prophet umreißt scharf die Gestalt eines weltentrückten Wüstenwanderers, dessen schneidende Stimme durch die menschlichen Dimensionan bindurchdrlngt Und wenn die Rowina über den Untergang Jerusalems schluchzt, dann ist in ihrer weichen dunkeln Stimme der Schmerz und das Weh von Generationen eines nach Erlösung sehnsüchtigen Volkes. Ueber Stück und Darstellung wird noch — im Zusammenhang mit jaakobs Traum — von unserem Referenten einiges zu sagen sein. Habimah-Fest Also ist der blinde Barde: Alt und traumverloren; Stimmt er an ein fröhlich Liedchen, Wird es schließlich traurig. Taras Schewtschenko: Kobsar. Diese in der Uebersetzung matt klingenden Verse eines der größten europäischen Lyriker des 19. Jahrhunderts, des ukrainischen Natkmakliehters Schewtschenko, pflegten mir immer durch den Kopf zu schwirren, wenn ich an einem von Juden veranstalteten Feste teilzunehmen Gelegenheit hatte. Im Klagelied ״An den Wassern Babels saßet! wir und weinten“ ist der Grund angegeben, warum Juden keine Feste zu feiern vermochten. Jüdische Lustigkeit mußte *ordiniert sein, denn hn Hintergründe lauerte stets Trauer und Resignation. . * Ist es nun schon anders geworden? Vermag unser Geschlecht, das letzte der Knechtschaft, das erste der Befreiung, bereits den Unterton der Trauer zu vergessen? Das Habimah- Fest war, wiewohl das bei seiner Veranstaltung kaum in der Absicht der Veranstalter gelegen war, eine Probe aufs Exempel. Eine ganze lange Herbstnacht jubelte, sang, tanzte eine fröhliche Menge und kein Wermutstropfen störte die Freude und kein Trauerschatten lauerte im Hintergründe. Vergessen waren die Nöte des Alltags, vergessen die Schwere des altneuen Heimlands, sieghaft strömte Lebenskraft, wenn auch, wie’s einem uralten Volke geziemt, nicht hemmungslos, von einem zum andern und umfaßte Alt und Jung, Nahe- und Fernstehende, Vertraute und Gäste, * Ein großer lichtdurchfluteter Saal; zweihundert Gäste sollten kommen, mehr als das Doppelte waren anwesend, ms allen Schichten, aus allen Lagern, Prominente und einfache Leute: Im Glück pflegt man viel Freunde zu haben. Und als um Mitternacht das Habimah-Ensemble unter Musikklingen den Saal betrat, rauschte der Beifall auf und wiederholte sieb Palästina and die britische Reichskonlerenz Nach Beendigung des Berichtes des Kolonialministers Amery über die Lage in den Kolonien und den Mandats• ländern und nach einer Diskussion, an der sich der Premier Australiens, Herr Bruce und der Premier Südafrikas, General Herzog, beteiligten, beschloß die Reichskonferenz, eine Kornm 1 s s i o n einzusetzen, die sich mit den Fragen der Mandato zu befassen hat. Amery׳* Bericht über Palästina werden wir in der nächsten Nummer bringen. Der diplomatische Mitarbeiter des ״Daily T e l c g r a p h“ schreibt hierzu: Es möge daran erinnert werden, daß der Außenminister die Liste der 118 Fragen, die laut Vorschlag der Mandatskommission an die Mandatsmächte hätten gerichtet werden sollen, scharf kritisiert hat. Die Staatsmänner der Dominions zeigten sich in diesem Punkte nicht weniger emp- Endlich, als Sir Austen Chamberlain; es wurde im Verlauf der Verhandlungen sogar betont, daß es ratsam wäre, das Mand a t s s y s t e m zu liquidieren, wenn die Mandatarm ächte auch weiterhin einem schikanösen Dazwischenreden der Mandatskommission ausge.etzt sei» sollten. Schließlich aber kam man darin überein, daß die Umstände vorläufig nicht so sind, daß sie einen so drastischen Schritt rechtfertigen würden. Schwenkung der arabischen Politik? Für arabischjüdische Zusammenarbeit. Jerusalem, 22. Oktober, (J. T. A.) Das offizielle Organ der Palästinensisch-arabischen Exekutive ״Falastin“ befürwortet fn seiner letzten Nummer einen radikalen Wechsel in der Haftung der Exekutive gegenüber der Balfour- Deklaration und eine Ebnung des Weges zu einer Versöhnurjg und Zusammenarbeit mit den Juden. Seine Ausführungen sind um so bemerkenswerter, als bisher die arabische Exekutive und ihr Organ ״Falastin“ die extrem nationalistische Arabergruppe in Palästina repräsentierten. ״Falastln" läßt sich zu dem bemerkenswerten Geständnis herbei, daß die palästinensischen Araber durch die Weigerung, die Balfour-Dzklaration anzuerkennen, ihren eigenen Interessen zuwiderhandein. Den größten Fehler haben die Araber Palästinas dadurch begangen, daß sie das Angebot der Regierung, eine Gesetzgebende Körperschaft, eine Beratende Körper- Schaft and eine Arab Agency zu schaffen, zurückgewiesen haben. Die Tatsache, daß in Palästina nicht einmal Jene parlamcntarischön Einrichtungen bestehen, wie sie sogar unter der türkischen Herrschaft Platz hatten, ist auf das Schuldkonto der Araber zu schreiben. Die wenig voraussehende Politik der arabischen Nationalisten hat auch Großbritannien davon überzeugt, daß die palästinensischen Araber nicht die Fähigkeiten zu einer Selbstregierung haben. In der arabischen Presse wird gegenwärtig eine Diskussion darüber geführt, wer für die unter den arabischen Parteien herrschende Zwietracht verantwortlich ist. ״Falastin“ bringt einen Artikel Dschemel AI-Husseinis, in weichem erklärt wird, die arabische Exekutive sei bereit, um des inneren Friedens willen alle Opfer zu bringen; Mosa Kazim Pascha Al-Husseini werde ifacb Zusammentritt des Palästinensisch- Arabischen Kongresses auf die FübrenchAft verjdchtep, wenn '׳ms% 4d!*L|Äw»el ,AlrWmÄ' EXektltt^der OpjtosittaBZu überlassen. Er sei vollkommen damit einverstanden, daß Ncgib Nassar, der Herausgeber von ״Al Carmd“ (des gemäßigteren arabischen Organs) das Sekretariat übernimmt. Der Weg der Exekutive, schließt Dschemel Al-Husseini, ist nicht mit Rosen bestreut. PalSstiia Lvttfahrfstalloa Jerusalem. 22. Oktober. (J.T.A.) Bei Gaza wird eine Landungsstelle für den britischen Weitflugverkehr errichtet. Es wird dies die erste Luftfahrtstation der Teillinie die von Kairo nach Karachi geht, auf der Hauotlinie zwischen England und Indien, sein. Zur Beschaffung der notwendigen Fläche für die Luftfahrtstation wird die Regierung, wie j-tzt offiziell bekanntgegeben wird, auf Grund des Expropriafionsgesetzes im öffentlichen Interesse den nötigen Boden für die Imperial Airways Company, die in London als Körperschaft ■eingetragen und in Palästina registriert ist, expropriireu Die Reichs-Luftlinie wird im nächsten Jahr eröffnet werden Zur L Die W;endcs fest t. Ken liehen Grut 2. Dari durch einzc nicht durch 3. Dari besonders i Mit all Primat des Aufbauarbe unserer Fo und kultur demütig he tative Kon: Wirtschaft, arbeit mög auch ״für achten von Kraft sein, die Anhän und ihnen gründung 1 Hajes sod“ ständigenkc jessod wed rufenden, 11 denn der initiative, t liehe Bedet Arbeit für achten der ihr Votum; die Ideen d *chaftswich Aber d daß Keren ist nach d Keren Haje bei gestrig stehende er die bestehe ist nur in wenn statt heit und f die Industri fügung ges gleichen oc gerecht we arbeiten im als aus la t fügung stel BwIeftflfieHi noch nicht niemanden Ausmaß se beträchtlich und besonc Beendigung zu bringen, arbeit sicht alten Siedli neu zu kol großen K< unsere pol große Mitt Dies stellt die Aufnah gleich für für die zu Industrie. Aufgabe ui Staune! deutscher Sozialdemoi fliehenden Westens, d schaute mi unbeteiligte krat hatte legenes Lä rade da al wurde, fra er nicht mi der Bibel e Wir a! nacht. immer wieder bei den Begrüßungen und Ansprachen. Höhepunkte des offiziellen Teiles waren die Reden Tschernichowskig und des Habimah-Vertreters, Tschemerinsk y s, in deren Mund die hebräische Sprache schmeichelnd und getragen, bezaubernd und beglückend klang. Insbesondere übte Tschemerinskys Dank an die Schöpfer und Förderer der Habimah und das durch ihn ausgedrückte starke Bekenntnis der Bhnah zum urewigen jüdischen Geist tiefe Wirkung. Auf denjenigen um so mehr, der in der Nacht des Vortages der Diskussion über die Habimah im Schalom Alechem-Klub beigewohnt hatte. Alle im Schalom Alechem-Klub erhobenen Eimvände, gemachten Ausstellungen und kritischen Bemerkungen über Wesen, Ziel und Methode der Habimah, verblaßten und waren vergessen. Nach dem Schwung und Ernst der Begrüßungen und Ansprachen folgten Darbietungen von Mitgliedern des Bimah- Ensembles. Und bei dieser Gelegenheit macht« man eine Feststellung: Nicht nur die Bimah als Ganzes übt hohe Kunst und ihre Mitglieder sind hierbei nur Artisten, sondern die Einzelnen selbst sind Individualitäten von großem Können. Die vargeführten Solotänze, die vorgetragenen Lieder, die mimische Darstellung des Schneiders und Junggesellen, die Rezitation einer Skizze von Schalom Alechem, und hauptsächlich der Vortrag der Arien am Figaros Hochzeit und aus dem Barbier von Sevilla mit unterlegtem hebräischen Text werden allen, denen das Glück beschieden war, diese Darbietungen zu sehen und w hören, ihr Leben lang unvergeßlich bleiben. Und dann folgten ungezwungene Chassidimchorgesänge des Ensembles, die in Tanz übergingen. In bunter Reihe saßen Schauspieler und Dichter, Künst'er und im Alltagsleben nüchterne Gelehrte und Geschäfts’eute und sangen Chassidim- ' weisen mit, und ehe man sich dessen versah, wurde rundgetanzt. Zuerst ein ostjüdiseher Chassidimtanz und dann die Horrah: mi jiwne hagalil? i * Die L< inne. Den loewe 1 jüdischen F schern die dankba Hoffnung; möge. Dr. Partei den Dank. Ts namens de und Schöp Unter D ö b 1 i n, Nadel, Sobe r nh nach, Pi Reihenfolg« Die E Zern ach wurde. Be die Gäste eine stürm