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Jüdische Rundschau · 1926-10-05 · Heft 78 (5.10.1926) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 78 (5.10.1926)
Date
1926-10-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 558 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 78 » :׳! Die Presse Uber , Habiraah” Sämtliche Berliner Zeitungen widmen der ״Habimah“ eingehende Würdigungen, die ui der großen Mehrzahl ganz enthusiastisch sind. Wir geben hier aus der Fülle der Kritiken eine kleine Anzahl von charakteristischen Aeußerungen wieder, Franz Leppmann schreibt in der ״R. Z. am Mittag“: ״. . . Es fällt schwer, sich eine Aufführung vorzustctlen, die wesentlicher gewesen wäre als die gestrige, die aus der alten Sakralsprache letzte Urtümlichkeit, Eigenart und Fülle empfing. Außergewöhnlich war dieser Abend, den ein ״Ereignis“ zu nennen ruhigen Herzens verantwortet werden darf. Außergewöhnlich nie restlose Hingabe sachlich entflammter Schauspieler. Es gab keine Haupt- und Nebenrollen, es gab keinen ״Helden“ . . . oder vielleicht doch einen: den Gott des alten Bundes. Religiöse Weihe verlieh den Dingen ein phantastisches Pathos, und man lernte glauben an den Glauben, der Berge versetzen kann, , . Ganz auf die Stimme gestellt, auf die vokalreiche getragenc Sprache, gelegentlich von Musik gestützt, wurde das Sprechdrama mehr als einmal in natürlichem Uebergange zur Oper aus synagogalem Psalmodieren wuchs Melodie, aus Dialogen wurden liturgische Rcsponsen. Plötzlieh sangen die Leute auf der Bühne, und plötzlich tanzten sie, und kein Zuschauer wunderte sich darüber, denn jeder fühlte, daß diese gebärdenreichen motorischen Menschen asiatischen Blutes nur in Gesang und tänzerisch gesteigerten Gesten ihre Gefühlsinnigkeit und ihren Ausdrucksdrang voll ausleben können. . . , Hier war Legendenluft, hier war Patriarchenluft, man ist versucht zu sagen: hier war der liebe Gott, und etwas Unglaubliches geschah: Eine Geisterbeschwörung wurde glaublich, ohne auch nur den leisesten Zweifel. . .“ In der ״Voss. Ztg.“ schreibt Max Krell: ״Wir haben vom Theater herab einen tiefen Eindruck empfangen, der mehr als Theater war. Ein Volk ist zu uns gekommen, und aus seiner kultischen Haltung, die mit dem Spiel sich auf geradezu magische Weise mischt, sind wir fast wieder an die Anfänge des Theaters gedrängt, dorthin, wo Theater und religiöser Kult eins waren. Wir hatten das wohl längst vergessen unter den Zuckungen von Jazz, und kläglichem Witz. . . . Die Bilder Marc Chagalls sind lebendig geworden. So wie er. der russische Jude, die geheimnisvollen Weisen in ihren schäbigen Mänteln, in ihrer Armut und Gottbesessenheit schaute, sind sie auf die Bühne gekommen. Verzückten Leibes, Säuger ihres Leids und Glücks, Tänzer ihrer Triebe und beschwörende Lehrer ihrer östlichen Weisheit. Ja, Volk in ein paar Leuten, die geboren sind, zu spielen, weil sie nichts tun, als ihr natürliches Sein zu erfüllen, immer wieder ein ganzes Volk — plötzlich vom deutschen Applaus getragen, als es in einem Tanz von Breughelscher Groteske sich entlud. Hier trat — vielleicht nur für unsere Begriffe — der Dämon dieses heiligen Spiels in schreckhafter Größe zutage.“ fm ״Berliner Tageblatt“ schreibt Leo Hirsch: ״. . . . Die für uns geltenden Stilgesetze gibt es bei der ״Habimah“ nicht. Hier gelten andere, anderem Leben entsprechende. Bei uns singt und tanzt nur, wer das große Los gewonnen, drüben ist Singen und Tanzen Leben. Wir erklären den Ausgelassenen für verrückt, drüben summen sie noch den Sterbenden hinüber. Und: wir besetzen mit Prominenten; die ״Habimah“ hat keinen falschen Ton, die stumme Charge noch spielt prominent . . . Die Sprache des Alten Testaments und der mittelalterliche Singsang als Bühnensprache bleibt ein unvergeßlicher Eindruck. Der getragene Rhythmus ihrer natürlichen Zäsuren und das Gutturale ihrer Konsonanten und Halbvokale weiten das Spiel zur sakralen Handlung. Unten in Palästina sprechen sie dieses Sephardisch, das für das Altneuland wieder aufersteht; hier geistern sie ihr ewiges Leben von der ״Tribüne“ hinein in unser Schauen und Erschauern.“ Im ״Montag-Morgen" schreibt Stefan Großmann: ״Die hebräische Rede wird erst zum Singsang und gleitet allmählich in reinen Gesang über. Diese hebräischen Melodien, klagende, sehnsüchtige, hysterisch jubelnde, gehen zu Herzen. Dann ist es die phantastische Pantomime, die bezwingt. Einen Tanz, wie den der zur Hochzeit geladenen Schnorrer um die erbleichende Braut, hat man, meines Wissens, auf der Bühne noch nicht gesehen. Hier vermählt sich slawisches und jüdisches Wesen, Phantastik und Realität, dramatischer Sinn und Regisseur- Arabesken. Nichts, nichts ist mit diesem grauenhaften Spuk auf dem deutschen oder europäischen Theater vergleichbar! Als letztes Element, das zu dem' unvergeßlichen Eindruck verhalt, der ungewöhnliche malerische Eindruck. Ein Meister des Lichtes, der Farbe, der Physiognomik hat hier gewirkt. ... Ein Abend der Verzauberung.“ Kurt Pinthus im 8״-Uhr-AbendbIatt“: ״. .. Auch wenn wir all das vergessen, bleibt unser bewunderndes Hingerissensein•, erstens über die ekstatische Hingabe dieser körperdürren, seelcnstarken Schauspieler an die’ Gruppenkunst ihrer _ Truppe und zweitens über die innerlichste Menschlichkeit dieser Menschen, mit heißer Suggestion auch jeden anwehend, der kein Wort der hebräischen Sprache versteht, nichts ahnt von den hier zelebrierten fremdartigen Bräuchen und vielleicht sogar den Stil ihrer Darstellung ablehnt. Denn die entfesselte Gesamtheit der Darsteller wird wirklich beherrscht von einem Stil: der scharfe Realismus des körperlichen Ausdrucks wird stilisiert, indem gewissermaßen die fruchtbarsten, eindringlichsten der scharfen Gesten für einige Augenblicke länger erstarren als in der Wirklichkeit. Vor allem aber fügt sich die Summe dieser übersteigerten Gesten sämtlicher Mitspieler in jedem Augenblick zu einem Gruppenbild, das in feinster Gliederung, in durchgearbeitetster Komposition Raum und Umwelt völlig überwindet, von Augen, Hirn und Herz des Zuschauers geradezu wollüstig eir.gcsogcn, aufgesogen wird. . , .“ Die ״Deutsche Allgemeine Zeitung“ schreibt: ״. . . . Was das Moskauer künstlerische Theater ״Habimah“ aus der einfachen Handlung gestaltete, war freilich eine Leistling von höchster künstlerischer Bedeutung, nur inög-!ich durch eine beispiellose Hingabe jedes einzelnen an ein allen Mitwirkenden gemeinsames künstlerisches Ideal. . . . Der Einzelne ist nicht mehr da, er ist aufgelöst im Ganzen, ist eine Gebärde, ist eine Linie, die eine andere Linie ergänzt, ist ein Ton, der einem anderen Ton seine Fülle, seine Schärfe, sein Beben zu geben hat, — nicht mehr, allerdings auch nicht weniger: eine einzige falsche Schwingung, und die Harmonie dieser dunkel auf und nieder wogenden leidenschaftlichen Musik aus Bewegung, Tanz und Sprache wäre zerstört, . . Dem Lektionskataloge der tschechischen Universität in Prag für das Wintersemester 1926/1927 ist zu entnehmen, daß nebst dem Althebräischen auch das Neuhebräische vom praktisch-literarischen Standpunkte gepflegt werden wird. Im Seminar für sem. Philologie wird der Lektor Dr. j. Hirsch zwei Kurse abhalten, einen zweistündigen für Anfänger nach der neuen Methode, die auch in Palästina angewandt wird, und einen zweistündigen, der bescheidene Kenntnisse voraussetzt und in die Lektüre von 1 esestückcn einführen soll. Aus der neuhebräischen Literatur kommen diesmal Bialik und Tschernichawski zur Behandlung. Presse-Schaa Im ״Da war“ vom 14. September findet sich eine Be- Pachtung 4L Halperins über die gegenwärtige Auswandcrung aus Palästina. Der Verfasser betont zunächst, daß Auswanderung eines Teiles der Eingewanderten auch in Ländern mit normaler und gesunder Wirtschaftsstruktur eine regelmäßige Erscheinung sei; in Palästina selbst habe es auch in den besten Jahren stets eine Auswanderung gegeben. Wenn wir die Auswanderungsziftern in ein Verhältnis zu den Einwanderungsziffern setzen, dann ergibt sich für die Jahre 1919 bis 1925, daß die Gesamtauswanderung dieser Jahre mit 9751 nur 10,1 ».0׳ der in dieser Zeit eingewanderten 90 254 Personen beträgt. Es handelt sich also im ganzen um einen geringfügigen Bruchteil. Das bisher günstigste Jahr 1925 weist nur eine Auswanderung von 2151 — 5,80'״ der Immigranten auf, während das vorletzte Krisenjahr 1923 mit 3466 -= 36,50';״ der Eingewanderten eine Höchstzifter erreicht hat. Im Laufe der letzten sechs Monate seien 2255 Personen ausgewandert, das sind 21,1 ״/o gegenüber Die erste BUciisensammlunp im 3UBILÄUMS3AHR DES KEREN KA3EMETH beginnt am 15. Oktober 1926 ★ IM JUBIUKUMSJAHR MUSS JEDE BUCHSE 1 BEI JEDER LEERUND S MARK ERGEBEN I I HMRHHMMBMHHMHMflNHBHMMHflHsS52iSS55S5E5E£S55E555E£lUi 10185, die in dem gleichen Halbjahr einwanderten. Das zweite Halbjahr werde allerdings ein Anschwellen der relativen Auswanaerungsziffern bringen. Was die Auswanderungsbewegung selbst angeht, so sei sie als ein natürlicher Ausleseprozeß zu erklären, der das für das Land geeignete Menschenmateriai zunächst einmal entsprechend sichte. Nicht alle Auswandernden würden dem Lande für dauernd den Rücken kehren. Von denjenigen, die 1923 zurückgewandert sind, seien jetzt z. B. viele wieder im Lande und von den heute Wegziehenden hoffe ein großer Teil, zu günstigerem Zeitpunkte wieder zurückzukehren. Die Nachrichten, die von ״Tausenden von Emigranten pro Monat“ sprechen, seien natürlich grotesk übertrieben. Ueber die Zusammensetzung der Aus- Wanderer lasse sich aus den Zahlen selbst kein klares Bild gewinnen. Immerhin läßt sich soviel erkennen, daß sie ihrer Mehrzahl nach Angehörige des Mittelstandes sind: kleine Unternehmer, Händler und Agenten, Krämer und Limonaden- Verkäufer, von denen ein Teil sogar aut Zertifikate hin gekommen sind. Die meisten von ihnen waren Einwohner Tel- Awiws und sind von der letzten Immigrationswelle ins Land gebracht worden. Doch ist es bedeutsam, zu sehen, daß unter ihnen fast niemand aus den Kolonien oder in ländlichen oder städtischen Kibuzim organisierten Arbeitern sich befindet. Diese Tatsachen können der zionistischen Bewegung in vieler Hinsicht eine Lehre sein: einmal wegen der Eignung des Mittelstandes für die Besiedlung des Landes überhaupt und dann im Hinblick auf die Methoden der Zertifikatsverteilung. Hier müsse eine viel strengere Auswahl des für Palästina in Betracht kommenden Menschenmaterials Platz greifen. Autklärung und umfassende Belehrung einerseits, Kampf gegen Demoralisation, wo sie im Zusammenhang mit diesen Dingen auch immer zu finden sei andererseits, müsse die Lösung für die Einzelnen und die zionistischen Instanzen sein, denen diese Aufgabe anvertraut sei. Anläßlich der letzten Sitzung des Waad Leumi schreibt H. I. im ״Haare 7“, daß die vorhergehenden Sitzungen des Waad Leumi nichts zur Linderung der herrschenden Not im Lande beigetragen hätten. Die Bank ״Ozar Hajischuw“, ein Werk, auf das der ganze Jisehuw so viele Hoffnungen setzte, sei bis jetzt nicht nur nicht geschaffen worden, sondern geradezu auf den letzten Platz verwiesen. Nach einem Sommer der Arbeitslosigkeit drohe ein Winter zu kommen^ in dem die Not durch die natürlichen Schwierigkeiten in vielfach vergrößertem Umfange in Erscheinung treten werde. Es sei gerade in diesem Augenblick höchste Zeit, eine Einrichtung wie ״Ozar Hajischuw“ zu schäften, die Tausende von Menschen durch produktive Hilfe davor retten könne, auf Almosen angewiesen zu sein. In der gleichen Nummer des ״Haarez“ schreibt Sch. T. über einen ähnlichen Gegenstand, der den Umkreis der Hilfsbedürftigen betrifft. Es sei leider unverkennbar, daß wir schon seit einer Weile gezwungen sind, von unseren ursprünglichen Methoden der konstruktiven Hilfe abzuweichen und zu der vielgemiedenen philanthropischen zu greifen. Neben der natürlichen Zahl von Arbeitsunfähigen, Kranken, Witwen usw. bewirke die lange Dauer der Krise und Arbeitslosigkeit, daß die Grenzen zwischen Mangel an Arbeit und Mangel an Existenzmitteln verschwimmen. In den Listen der Arbeitsnachweise der Histadruth sind auch Krämer, kleine Kaufleute und Handwerker eingetragen. Es gäbe allerdings w₪m₪₪₪₪₪₪₪m₪₪₪₪₪₪₪B^₪* Gastspiel das moskauer künstlerischen Theaters ״HaMmah״ הבמה im Theater am Nollendorfplatz Täglich 8 Uhr abends: Dybuk. Nr. einen Unterschied: während sich die Arbeiterschaft einmütig ihrer arbeitslosen Kollegen annehme, und den letzten Groschen mit ihnen teile, beteilige sich die übrige Oeftentlichkeit in völlig ungenügender Weise an den Hilfswerken, die der Waad der (religiösen) Gemeinde organisiere. Dieser Qemeindrat hat schon verschiedene segensreiche Einrichtungen geschaffen, wie unentgeltliche Küchen, Brotverteilung, Darlehenserteilung usw. Doch all das sei nur ein Tropfen. Vielleicht liege eile Erklärung für die Passivität der Tel-Awiwer Bürger in dem mangelnden Appell an ihre Hilfsbereitschalt, aber Aufrufe wie die vom Waad der Gemeinde letzthin ergangene müßten unbedingt eine starke Teilnahme der Besitzenden zur Folge haben. Die Nummer 5 der Zeitschrift ״Palestine and Near East Economic Magazine“ (Herausgeber ״Mischar W’taassia“ Co Ltd., Tel-Awiw) ist soeben erschienen. Diese Nummer ent• hält viele interessante Artikel, darunter von S. H o o f i e n ״Die neue Währung“; Dr. I. Zagorodsky über di( ״Aufhebung der Zenensteuer“; Uri Feldmann: ״Landwirtschaftliche Versuchsstation der P. I.C. A.“ und Dr Feitelowitz: ״Milchbelieferung Palästinas“. Herr S Popper schreibt über Teermineralien (Bitumen 1 in Pa• lästina; Dr. Grunwald über die älteste Stadt der Welt, und Count P. de la Valette, ein angesehenes Mitglied der ״Egypt Promotion Association“, über das Touristen• wesen in Aegypten. Besonders ausführlich sind die An gaben über die Finanzlage, Landwirtschaft, Handel und Industrie, und verschiedene Berichte in bezug auf Palästina, Aegypten, Syrien und Persien. * Im Moskauer ״E m e s“ vom 22. September veröffentlicht David Bergeisohn unter dem Titel ״Drei Anwärter au! den Weg in die Krim“ einen langen Bericht über die verschiedenen Typen der neuen Kolonisten in der Krim. Am ausführlichsten beschäftigt sich Bergeisohn, der bekanntlieh vor einigen Monaten in einem Briefe an den ״Emes“ seine frühere sowjet-gegnerische Haltung feierlich verleugnet hatte, mit den zionistischen C h a 1 u z i m in den Krimkolonien. Bergeisohn schildert die großen kolonisatorischen Erfolge gerade dieser Ansiedler, deren Wirtschaften mustergültig sind, und die auf allen landwirtschaftlichen Ausstellungen in jener Gegend die ersten Preise zu erringen pflegen. Dann aber hält es Bergeisohn für nötig, vor dem mangelnden ״Patriotismus“ dieser zionistischen Siedler — ganz nach dem Muster westeuropäischer Assimilanten — zu warnen. Et schreibt: ״Juden haltet euch vor Augen: mit einem Fuße hier und mit dem zweiten in Erez-Israel!“ Diese Chaluzim, sagt Bergeisohn, haben für die Gegenwart, ihre nichtzionistischen Kolonistengenosscn, für das Golus kein Verständnis. ..Juden gedenket: die Hauptsache ist der olam haba (künftige Welt) ... . hier aber ist Golus. Was ihr tun möget, ist letzten Endes doch nur eine Beschäftigung mit kleinlicher unwürdiger Arbeit des olam haseh (diese Welt)“ ... Diese Wendung ist ironisch gemeint und, man verzeihe uns das Wort. Sie ist eine Denunziation der zionistischen Chaluzim bei der Jewscktia. Es ist peinlich, feststellen zu müssen, daß ein so begabter Schriftsteller und urteilsfähiger Mensch wie David Bergeisohn derartiges schreibt. Man kann nicht annehmen, daß sich Bergeisohn der möglichen Wirkung einet solchen Schilderung nicht bewußt geworden wäre. Hat aber Bergeisohn bewußt diese Darstellung der Chahtzim in der Krim gegeben, dann bleibt die Charakteristik Denunziation leider zu Recht bestehen. Un einen (Haifa) dem a gierten wurde, vom?' Das B und I> teilgem Untere« und \ve für de die wii ler neu, nisten, richtig darnile tfen >be. nur t!« Revisio 711 sch freilich könne, den II einer f atisruw Zust'm: W< zu die: znfisse Kom me W i e d selbst 1 der eig tiisiisch zur Au Mil dem Ai Stellung Kinder t leiteten deutsch der zen fiimien. begrüß 1 Luropal kurzen Charak! sekret 51 sondere gekomn rechtni sticht 11 Stellung der K i r.nlerha Lettland Ungarn Kleine Nachrichten Colonel Kisch ist nach einer Abwesenheit von nicht ganz drei Monaten nach Jerusalem zurückgekehrt. Herr Sprinzak, der als Mitglied der Exekutive das Arbeitsdepartement leitet, kam in diesen Tagen nach Jerusalem zurück. Nach der Sitzung des A.-C. besuchte Sprinzak Polen. Dr. David Yellin, der zu Beginn des September zum Direktor des Erziehungsrates (Waad Hachinuch) der Zionistisehen Organisation in Palästina ernannt worden ist, erklärte, diesen Posten nicht annehmen zu können. Dr. Josef Lurie, der vor längerer Zeit zum Protest gegen die unzulänglichkeit des Erzienungsbudgets der zionistischen Exekutive sein Amt als Direktor des Erziehungsrates nieöcrgelegt hatte, wurde nun wieder auf diesen Posten beniten. Der Waad Leumi in Jerusalem beschloß in seiner letzten Sitzung, anläßlich des Jubiläumsjahres des Keren Kajemeth einen Aufruf an das jüdische Volk zu erlassen. Die erste Nummer der nach mehrjähriger Pause erneuerten hebräischen Tageszeitung ״Hazefiran“ ist soeben zur Ausgabe gelangt. ״H a z e f i r a h“ wurde bekanntlich im Jahre 1862 von Caim Selig Slonimski gegründet und viele Jahre hindurch von Nahum S o k 0 i o w geleitet. Sie ist jetzt die einzige hebräische Tageszeitung außerhalb Palästinas. Polen 1 können. Kinderfi die za ri milicri t lentis י auscinni Ellern dl:‘ l’o Kin.!er wilderte sie in 11 losen K rufstech f t ך| •ן | p völkerur Tendern Eis in ihren■ der Ol die fein Schmied man in 1 schulen sturmen Mit den etwa 900 jüdischen Einwanderern, die im August nach Palästina kamen, erreicht die jüdische Einwanderung im Jahre 5686 die Zahl 21 280, d. h. einen Monatsdurchschnitt von beinahe 2000 in dieser Berichtsperiode, gegenüber einer monatlichen Durchschnittsziffer von 2600 im vorhergehenden Jahre. Die vierte Deutsche Orientalistentagung in Hamburg begann mit einem Kongreß der Alttestamentler. D. Bertholet (Göttingen) sprach über ״Das Dynamistische im alten Testament“; Robinson (Cardiff) über ״Die prophetischen Bücher“ und Dr. Hans Schmidt (Gießen) über ״Das Neujahrsfest im alten Testament". Der Berliner Historiker, Prof. Eduard Meyer, berichtet in außerordentlich fesselnder Form über die historischen Ergebnisse seiner letzten Orient- und Palästinareise. Die Jahreskonferenz des Zionistischen Landesverbandes im Königreiche Jugoslavien findet am 17., 18. und 19. Oktober statt. Leopold Pilichowskl ist gegenwärtig in London mit der Vollendung seines Kollossalgemäldes ״Die feierliche Eröffnung der Hebräischen Universität aut dem Berge Scopus“ beschäftigt Wie der Londoner Korrespondent des ״Haarez“ berichtet, soll das Colonial Office zur Ueberzeugung gelangt sein, daß der Ausbau des Hafens von Port Fuad geeignet sei, die Entwicklungsmöglichkeiten der Häfen in Palästina wie auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu. benachteiligen, weshalb jetzt das Colonial Office gewillt sei, den geplanten Hafenbau in Port Fuad vorläufig zu verschieben. (Ziko.) Das palästinensische Organ des Hapoel-Hazair, die weitverbreitete und gediegene Wochenschrift ״H a p o e I - H a zalr“, trat mit Beginn des Jahres 5687 in das zwan• zigste Jahr seines Bestehens. Die Leitung det Partei Hapoel-Hazair hat beschlossen, aus diesem Anlaß eine Jubiläumsnummer herauszugeben, die zu Chanukkah dieses Jahres erscheinen soll. Die Orangenpflanzungen in Chederah haben in letzter Zeit um 650 Dunam zugenommen. Die neuen Pflanzungen entwickeln sich sehr schon, ln Kürze sollen weitere 3—•4C0 Dunam mit Orangen bepflanzt werden. (Ziko ) Motive die besc Amerika Städten

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