Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1926-10-05 · Heft 78 (5.10.1926) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 78 (5.10.1926)
Date
1926-10-05
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2652785-2652853--18580-2676361
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Nr. 78 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 557 Eine seltsame Erklärung Unter diesem Titel haben wir in der vorigen Nummer einen Artikel der revisionistischen Zeitung ״Hazafon“ (Haifa) wiedergegeben» worin über eine Unterredung mit dem als wirtschaftlichen Sachverständigen entsandten Delegierten der Exekutive, Herrn Kastelliansky, berichtet wurde. ü>:e nunmehr eingelangte Nummer desselben Blattes vom 21. September bringt folgende interessante Aufklärung. Das Blatt schreibt: ״Die Herren Dr. Jacob Wei «schal und I>r. v. Weist, welche an der erwähnten Unterredung teiigenommen haben, ersuchen uns, mitzuteilen, daß diese Unterredung «inen absolut privaten Charakter hatte, und weder eine offizielle Kundgebung, noch auch ein Interview für den ״Hazafon“ gewesen ist. ' Dr. Kastelliansky wollte die wirtschaftlichen‘ Anschauungen der Revisionisten kennenlernen, und die Mitglieder des. Zentralkomitees der Revisionisten, welche gerade in Tel-Awiw weilten, hielten es für richtig ihm das wirtschaftliche Programm der Revisionisten sdarn1!eg׳e״n. Dr. Kastelliansky zeigte sich völlig vertraut mit den besprochenen Fragen, und was seine Aeufiming betrifft, nur der Kongreß könne die Lage verbessern, und die Revisionisten sollten sich bemühen, eine starke Opposition?11 schaffen, auf die gestützt Weltmann seine Htndhmgsfreilreit gewinnen Und die nötigen Veränderungen vornehmen könne, — 60 machte dies auf Dr. Weinschal und Dr. Weial den Eindruck, als ob es eine höfliche Art gewesen ist, einer praktischen Antwort auf das revisionistische Programm auszuweichen, aber auf keinen Fall kann man es als eine Zustimmung rum revisionistischen Programm ansehen.“ Wenn die Redaktion des Blattes in ihrer Nachbemerkung zu dieser Zuschrift erklärt, ihr Artikel sei ,ironisch“ autzufassen gewesen, so mag sich das vielleicht auf den Kommentar beziehen, nicht aber kann damit die entstellte Wiedergabe der Erklärung Dr. Kastellianskvs selbst gerechtfertigt werden. Es ist erfreulich, daß Mitglieder der eigenen Partei es für nötig gefunden haben, die revisionisiisclie Großsprecherei einmal zu desavouieren und dadurch rar Aufklärung des Falles beirutragen. J«int-Ausstellung ia Berila Mittwoch, den 29. September, 12 Uhr mittags, wurde in den Ausstellungshallen am Zoologischen Garten die Aus- Stellung von Schülerarbeiten der von der Ableitung für Kinderfürsorge des American Joint Distribution-Comitte geleiteten Fachschulen eröffnet. Es hatten sich Vertreter der deutschen und ausländischen Presse sowie Repräsentanten der zentralen jüdischen Organisationen in großer Zahl einge- Funden. Der Presseleiter des Joint, Herr Hermann S w e t, begrüßte die Erschienenen, woraufhin der 'Vizedirektor des Europabüros des Joint, Herr Dr. David Schweizer, einen kurzen Abriß der Entwicklungsgeschichte des Joint und eine Charakteristik der PersÖnlichkeit’der Führer gab. Der Generalsekretär, Herr Dr. Werner Senator, unterstrich insbesondere, daß Joint die unter der Judenscha't Osteuropas autgekommenen Tendenzen zu produktiven Berufen überzugehen, rechtzeitig erfaßt und mit großen Mitteln und Opfern versucht hat, sic in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Aus- Stellung gibt nur ein Bila eines Zweiges der Joint-Arbeit: der Kinder-und Waisenfürsorge, ln den vom Joint unterhaltenen Anstalten in den Ländern Tschechoslowakei, Lettland, Litauen, Oesterreich, Polen, Rumänien, Türkei und Ungarn werden etwa 19 090 Kinder erzogen, davon allein in Polen 14000. Von diesen׳■ sind erst 5300' in einem Alter, da sie für ihren Lebensweg berufstechnisch ausgebildet wenden können. ׳Er erzählte sodann die Geschichte der Abteilung für Kinderfürsorge, ,die von Herrn Crerski geleitet wird. Als die za rische Armee im Kriege Hunderttausende jüdische Familien aus den Kriegs- und Etappenzonen in das Innere Rußlsncis vor sielt hertrieb, da wurden zahlreiche Familien ausein.indergerissen. Tausende Kinder irrten hemm, deren Ehern zugrunde gegangefl waren. Als nach dem Krieg die Pogromverheerungen anfingen, blieben viele tausende Kinder hingeschlachteter Eltern ohne Hilfe zurück und verwilderten. Joint sammelte diese Unglücklichen und brachte sie in Heimen unter. Der Sorge um die Zukunft dieser eiternlosen Kinder entsprang der Entschluß, sie in besonderen herufstechnischen Anstalten auszubilden. Die von Joint eingerichteten Musterfachschulen wirkten aut die jüdische Bevölkerung und förderten die unter den Massen bestehende Tendenz, sich in der Produktion einzuordnen. Es begann nun die Führung durch die Ausstellung, die in ihrem.Reichtum, ihrer Mannigfaltigkeit, ihrer Auserlesenheit der Objekte die Beschauer "fesselte. Bewundert wurden die feinmechanischen Erzeugnisse, aber auch die Objekte der Scbinjedekunst und. der Kunstschlosserei. Schöne Stücke sah man in der Weberei und Teppichabteilung. Die Kunstgewerbeschulen in Lemberg und Wien zeichnen sich durch gute Leistungen im Kimstgewerbe aus. Dis Stickereiabteilutfg zeigte Motive verschiedener Völker und Kulturen, überall aber klingt die besondere jüdische Note an. Die Ausstellung gellt nach Amerika, wo sie als Wanderausstellung in allen größeren Städten gezeigt werden wird. Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 13, Meinekestr. 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37 830 Berlin NW 7. Kassen#rwaltung der B. Z. V. Dienstag, den 5. Oktober nachm. 4»/t Uhr Jüdisch-Nationale Frauenvereinigung, Frauengruppe Charlottenburg, Zusammenkunft bei Frau Mittwoch, Kantstr. 88. Duhnow: Geschichte des jüdischen Volkes. Interessierte Oerinnungsgenossinnen werden um Teilnahme gebeten. Mittwoch, den 6, Oktober abends S>/a Uhr Jüdisch-nationale Frauenvereinigung, Frauengruppe Süd, bei Frau Dr. Zadik, Neukölln, Kaiser-Friedrieh-Str. 13 Zyklus: Jüdische Arbeit in Palästina 2. Vortrag: Frau Dr. Ooetz: Grundfragen der Arbeiterbewegung. Donnerstag, den 7. Oktober abends 8(4 Uhr im Sitzungssaal der Z. V. I. D., Meinekestr. 10 Beginn des Palästina-Zyklus der B. Z. V. 1. Vortrag: ״Me arabische Bevölkerung“ (mit Lichtbildern) Referent: Aschbel Sonnabend, den 9. Oktober abends 9 Uhr Gesellschaftsbau der B. Z. V. und des K. K. L. in den Gesamträumen des Hotels Esplanade, Bellevuestr, 16/18 Aus dem Programm: Kapellen: Fred Roß, Frank Brothers, Tosty Band Um 1 Uhr: 1 ls e Bois in der Revue-Parodie ״Rin und Raus“ Tanzturnier. Tombola: Hauptpreise: eine komplette AnricWteküche, gestiftet vom Küchenmöbelhaus Laserstein, Luckatier Str. 1, eine Pilästina-Reise mit dem Luxusdampfer ״Champollkm", gestiftet vom Palestine Lloyd, eine Fahrt 1. Kajüte nach Southampton und zurück, gestiftet vom Norddeutschen Llovd. Eintrittskarten zum Preise von 10 M. und Vorzugskarten für 6 M. (in beschränkter Anzahl) erhältlich im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, Meinekestr. 10 (Bismarck 7165/70) und in den jüdischen Buchhandlungen. «Kuaa Die Konferenz des Joint Distribution Committee, die den Abschluß der vom Joint eingeleiteten Campagne zur Autbringung von 25 Millionen Dollar für ■jüdische AuSbauzwecke im europäischen Osten vorbereiten soll, wird am 9. und 10. Oktober iti Chicago stattfinden. Julius Rosenwald steht an der Spitze des Komitees zur Vorbereitung der Konferenz. Die Herren Dp Bernhard Kahn, der Direktor des europäischen ,/Büros des■ Joint, und Dr, Joseph Rösch, der Direktor ״des Ägro-foint in Rußland sind bereits in Amerika ei מ getroffen und werden an der Konferenz und der Campagne teilnehmen. 48» # HiEkK. jB&iSr 1QSKBBL!B8RJI UfiAüT& U 8 1 beginnt am Donnerstag, den 7. ökt., abends 8'/* Uhr im Sitzungssaal der Z. V. f. D., Meinekestraße 10, mit einem Lichtbildervortrag über ״Die araM8ct« BeeaiBeruns“ Referent: Aschbeb M 1 Pf Ab* len Berliner Theater« Theater am Nollendorfplatz: Gastspiel des hebräischen Theaters ״Habitnah“ (Moskau): Dybuk. Staatstheater: 5. Amphitryon; 6., 9., 10. Napoleon; 7. Räuber; 8., 11, Merodes und Mariamnc. — Schiller-Theater: 5., 6., 7., 10., II. Die Welf, in der man sich langweilt; S. Minna von Barnhelm; 9. Peer Gynt. •- Städtische' Oper: 5. Boheme; 6. Carmen; 7. Zauberflöte; 8. Tose»; 9. Don Pasquale; 10. Fatinifz»; 11. Fidelio. — Deutsches Theater: Peripherie. — Komödie: Die Cifftngene. — Kartwnerspfcles Androklus und der Löwe; ab 8c der fliegende Hut. — Komödicnhaus: Einbruch. — Großes Schauspielhaus: Vem Mund zu Mund. — Lessing-Theirter: Ab 5,: Mensch und Uebermensch. — Volksbühne: Lysistrat». —- Deutsches Künstler-Theater: Das große Abenteuer. — Theater am KurfQrstendamm: Es geht schon besser. — Theater in der Klosterstraße: Ghetto. — Tribüne: Die Wildente. — Theater am Schilfbauerdamm: Das Grabmal des unbekannten Setdaten. Vcraliclles Trauung. Sonntag, den 10. Okt, um 4 Uhr nachmittags, findet in der Synagoge Münchener Sfr. 37 die Trammg von Frl. Dr. Fsthcr-Eugenie Klee, der Tochter unseres Dr. Alfred Klee, mit unserem Mitarbeiter Dr. Simon Riwi« d o w i e z statt. Wir bringen dem Brautpaar und den Eher« unsere herzlichsten Glückwünsche dar. Die Berliner Zinnistisehe Vereinigung fceabsichtigt, im Laufe des Winter* eine Reihe von Kursen für gymnastisch•* Tomen für Herren und Damen J« verschmier«■« Stadtteilen ein»{• richten. Die Ausbildung erfolgt durch die fachlich geschulten Lehrkräfte de* Bar Kochba. Der Unko stenbeitrajf betrifft 3,— M. Monatlich. Sofortige Meldungen an das Büro der B. Z. V., Meinet»• siraße 10, Bismarck . זי, •־, rrNrien, Der Jüdische Hilfsverein Chrtanow, Sitz Berlin, veransta'tet am Sonnabend, den 9. Okt., ein Fest in der Gesellschaft der Freunde, Potsdamer Str. 9. Das Fest ist verbunden mit einem eigenen Büffett und eigener Ton»- bols. Der Rein gewinn ist für wohltätige Zwecke bestimmt. Die ,.Gemeinschaft für neue Thcaterkultur“ veranstaltet am Sonntag, den 10. Oktober, vormittags 111/s Uhr, im ,,Neuen Theater am Zoo“ ihre erste Theater-Matinee in dieser Spielreit. Es gelangt zur Itraiifführung: ,Die Nadel“ von Ernst Kamnitzer. Einleitend spricht ÄrnoM Zweig über: ,,Die dramatische Situation der Stunde“. Karten im Vorverkauf hei A. Wertheim, Hermann Tietz und Ka-De-We. Freie Jüdische Volkshochschule. Das neue Trimester beginnt am 10. Oktober mit einer Eröffnungsfeier, in der nach kurzer Ansprache des Vorsitzenden Dr. Joseph Lebmann Herr Prof. Felix Perl es einen Vorfrag über di? Wissenschaft vom Judentum in Amerika halten wird, Das Programm Herbsttrimester 1926: 1. Dr. j. Bergmann: Religicnsstifter; 2. Dr. Emil Cohn: Aufgaben und Ziele der jüdisch-religiösen Erziehung; 3. Dr. S. Feist: Stammeskünde der Juden, mit Lichtbildern; 4. Dr. Fritz Goldberg: jüdische Autoren in der modernen deutschen Literatur; 5. Studienrat Kurt Hammerstein: Neuhebräischer Unter* rieht, für Fortgeschrittene; . 6, Dr״. Joseph 1e h»a n 1t: Prophetengestäfte«,־;?; Teil; 7,■Dr. Paur'־N,a״׳flta»; Humanitäre Weltorganisationen der Juden; 8. Dr. Fritx ־$ e h 1 f f: Die Bibel in der bildenden Kunst bis zum Beginn der Renaissance, mit Lichtbilder«; 9. Dr. H. Torezyner: Ausgewählte Psalmen in hebräischer Sprache; 10. Dr. Mas Wiener: Geschichte der Religionsphilosophie. — Hörergebühr für jeden Vortragszyklus 1 bk. Mitglieder der Freien Jüdischer! Volkshochschule sind berechtigt, gegen Vorzeigung ihrer Mitgliedskarte einen beliebigen Vortragszyklus unenf geltüch zu besuchen. Eintrittskarten und Vorlesuagsverzeichnisse sind erhältlich in allen jüdische» Buchhandlungen, den Theaterkassen Kaufhaus des Westens, Hermann Tietz, Dönhoff- und Alexanderplatz, und im Sekretariat bei Goldmann, Berlin SW. 61, Yorekstr. 88, Hasenheide 472. Hebräische Sprachschule, Essen. Ab Momag, den 4. Okt., beginnt der Unterricht wie in den Sommermonaten. Es bestehen folgende Kurse: 1. Anfängerkurs für Kinder: Montags und Mittwochs von 3/• bis 4/; Uhr; Anfängerkurs für Kinder; Montags und Mittwochs vor! 4י/ז bis 51,4 Uhr; 3. Anfängerkurs für Erwachsene: Montags und Mittwochs von 7 bis 8 Uhr; 4. fortgeschrittener Kurs für Erwachsene: Mittwochs von S bis 9■/! Uhr. Die Teilnehmer werden gebeten, zu dm Kurs zu erscheinen, in dem sie. lernen wollen. Der Nachmittagsuntcrricht findet in der Berneschule, der Abendunterrieht bis auf weiteres im Gemeindehaus statt. An Lehrbüchern werden gebraucht für Anfänger: Sfatenu, 1. Teil: für Fortgeschrittene: Halaschon, ‘1. Teil. Anmeldungen nimmt entgegen S, Brauer, Essen, Turmstraße 6. Tel.: 1762. Der diesjährige GBSEXLSCHAFTSBAIX der Berliner Zionistischen Vereinigung und des Jüdischen Nitionalfonds findet am Sonnabend, den 9. Oktober, abends 9 Uhr, in den üesamträumen des Hotels Esplanade, Bellevuestr. 16/18, statt. Aus dem Programm t Kapellen: Fred Ross / Frank Brothers / Tosty Band Um 1 Uhr: Ilse Bois in der Revue-Parodie ״Rin und Raus" Tamtarnier / Tombola HHnlraiTB• ®lne komplette AnrlchtekCdie, gestiftet von dem Kütfcenmöbelhous Laserstein, Ludauer Sfr. 1. IMUpipMoV• Eine Pal&stina-Reise mit dem Luxusdampfer ״ChampolHon", gestiftet vom Palestine Lloyd. Eine Fahrt 1. Kajüte nach Southampton und zurück, gestiftet ״om Norddeutschen Lloyd. Damenspende der Trumpf-Schokoladenfabrik. Eintrittskarten zum Preise von Hk. 10.- und (in beschrankter Anzahl) erhältlich im Büro der Berliner Zionistischen Vereinigung, Berlin W 15, Melnekestrake 10. Telephon: Bismarck 7145-70 und in den Jüdischen Buchhandlungen. Da nur etoe beschränkte Anzahl von liwfcen reserviert werden kann, wird um redilzelHge Bestellung gebeten. Die Ortsgrnppen Dortmund. Die Wintcrarbeit der Ortsgruppe wurde durch eine Mitgliederversammlung am 28. September eröffnet. Herr Spanier erstattete einen 1 Vsstiindigen sehr interessanten Bericht über den Erfurter Delegiertentag. Sodann wurde die Einrichtung hebräischen Unterrichts ia" Dortmund grü»d~ lieh erörtert und eine Kommission gewählt. Es besteht Aus״ sicht, demnächst eines hebräische« Sprachlehrer hierher tu gewinnen. Hamborn. Am 25. September sprachen Herr Dr. Epstein, Duisburg, und Herr Brodinger, Duisburg, über die Gemeindepofitik. Es entspann sich »«schließend eise lebhafte Diskussion. Gesucht werden Stellen für: a) kaufmännische« Person^ männliche und weibliche Kräfte, für Büro und Verhaut, &! sind höchstqualifizierte Kräfte mit langjährigen Zeugnisse■ und guten Referenzen vorgemerkt. Tüchtige ötcnojypi «hinnen mit perfekten Sprachkenntnisaen können jederzeit zugewfesea werden, desgleichen Anfängerinnen. Nachweisungen van sabbatfreien Stellen waren sehr erwünscht, b) Htuspersowd^ Hausdamen, Wirtschafterinnen in frauenlosen Haushalte«, fttr Kindergärtnerinnen und Klnderpflegcrinnen in Heimen cad Kindergärten, e) Ungelernte Arbeiter und Arbeiterinnen, d) Erwcrbsmöglichkeiten für Werksiiiuenftnnen und Studenten, e) Für Lehrlinge in der Kürschnerei, Schneiderei, Schlosserei, Elektrotechnik, in der Herren- und Damenschneiderei, «%- liehst in Betrieben, die am Sabbat geschlossen baltei, mt kaufmännische und handwerkliche Lehrlinge in klein«« Städter» mit Kost und Logis. $ Für Lehrmädchen ia der Schneiderei, Putzmacherei, im Friseurfach, Jener kmtm. Lehrstellen in Betrieben, die am Sabbat gwchlo•»«■ ImBea. g) Erwünscht wäre: Zuweisung von leichter Heimnrbeft ftr ältere Mädchen und Frauen, die nicht außer dem Hause tiflg sein können. Meldungen an: Jüd. Arbeitsnachweis, Berlin M24, Augnststr, IT, Tel.: Nordes?085—8? und «3®.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.