Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 48 (22.6.1926)
- Date
- 1926-06-22
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2651273-2652785-2652828--18354-2676110- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 356 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 48 Der Enplaagsakend bei Direkt«־ Wassermann lieber den von uns in der vorigen Nummer erwähnten Empfangsabend m Ehren Prof. Weidmann 1m Hause Direktors Wassermanns berichtet die Ziko: Der Vorsitzende des Präsidiums des deutschen Keren Hajessod, Herr Oscar Wassermann, hatte anläßlich der Anwesenheit Professor Dr. Chaim Wetzmanns am 14. Juni einen engen Kreis führender jüdischer Persönlichkeiten aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben Berlins zu sich geladen, im Verlauf des Abends gab Prof. Dr. W c i / - mann, der von Dr. F e i w e I und Dr. Eder, Mitglied der Zionistischen Exekutive, begleitet war, aufschlußreiche Ausführungen über die jetzige wirtschaftliche und politische Lage des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. An der Aussprache beteiligten sich die Herren Direktor Wassermann, Professor Albert Einstein, Generalkonsul Eugen Landau, Direktor Arnold und Siegmund Hirsch. Immer neue Zionisten •Verlelgangei in Rußland Das Büro des ״Alhvcltlichen jüdischen sozialen Arbeiterverbandes Poale Zion“ (vereinigt. Z. S.-Verband) teilt mit: Aus Rußland kommen neue Nachrichten über die Welle von Massenverhaftungcn, die bisher nicht ihresgleichen hatten. In den letzten Monaten wurden über 1000 Mitarbeiter der Zionistisch-Sozialistischen Partei des Haschomer Hazair, des Z. S.-Verbandes und des legalen Hechaluz verhaftet und zum Teil bereits in die Verbannung geschickt. Allein im Monat Mai wurden über 150 Genossen der Partei und des Jugendverbandes verhaftet. Mehr als KM) wurden in die Verbannung geschickt, zum großen Teil in Konzentrationslager und ,,PoTit-lsolatoren“ (das entspricht ungefähr der ״Katorga“ zu Zeiten des Zarismus). Die G. P. U. bemüht sich, mit Terrormittcln die Eltern der jüngeren und schwächeren Genossen dazu zu zwingen, in den Zeitungen Erklärungen über ihren Austritt aus der Bewegung ״wegen ihres konterrevolutionären Charakters“ zu veröffentlichen. In einigen Orten hat die G. P. lf. sogar auf eigene Paust derartige Erklärungen im Namen verhafteter Genossen veröffentlicht. Die Zeitungen weigern sich, die Dementis der Genossen abzudrucken. Die materielle Lage der Verhafteten und ihrer Familien ist eine verzweifelte. 20090 Exemplare des Maiaufrufes der Z. S. P. sind der G. P. U. in die Hände gefallen. * Der Sekretär des Hechaluz in Sowjetrußland, Don P ine s, wurde zu 3 Jahren Verbannung nach Sibirien verurteilt. (Ziko.) Die jüdisfhr and litauische Völkerbnadligt Aus Kowno wird berichtet: Vorige Woche fand hier zwischen den Vertretern der litauischen Völkerbundliga und der jüdischen Völkerbuudliga für Litauen eine Beratung statt, in welche:■ die Vereinigung beider Ligen erörtert wurde. Es wurde schließlich von einer Vereinigung abgesehen, hingegen beschlossen, einen aus den Präsidien beider Ligen zusammengesetzten Rat zu gemeinsamem Vorgehen in den wichtigsten Fragen zu schaffen. Selbstmordvmieh Piolrowskis Lemberg, 19. Juni. Der Gerichtsauskultant Dr. Raman Piotrowski verübte einen Selbstmordversuch. Piotrowski spiotte während des Steiger*Br.oze,«ßs״ei«e große Rolle. Damals Berliner Kalender Büro: Berliner Zionistische Vereinigung, Berlin W 15, Meinekestr, 10. Telephon: Bismarck 7165—70. Postscheckkonto Nr. 37830 Berlin NW 7. Kassenverwaltung der B. Z. V. Gruppe Ost. Jeden Mittwoch abends 8 Uhr Zusammensein Brauerei Lipf, Am Friedrichshain 16/23. Poale Zion, Jeden Sonnabend abends 8 Uhr im Heim, Linienstraße 159, III. Zeire Mhrachl, Jeden Sonnabend nachmittags 5t/j Uhr im Misrachi-Büro, Monbijouplatz 1. Jüdischer Geschichtskursus. Leiter: stud. phil. Flescher. Hapoel-HazaYr, Jeden Donnerstag abends 8!/» Uhr Zusammensein Versammlungsort ward jeweilig bekanntgegeben. Landesverband der Zionisfen-Rcvisionisten befindet sich in der Lietzenburger Straße 8a. Sprechstunden von 1 bis 3 Uhr. Dort befindet sich auch das Büro der Berliner Zionistischen- Revisionistischen Vereinigung. stellte sich nämlich heraus, daß er als Protokollführer die Steiger entlastenden Aussagen nicht zu Protokoll gab und dadurch das Untersuchungsmaterial zuungunsten Steigers entstellte. Piotrowski stand damals deshalb in Disziplinär- Untersuchung. Pressesehaa Die ״Jüdische Zeitung für Ostdeutschland“ beschäftigt sich in ihrer Nummer vom 18. d. M. mit der neuesten Ritualmordlüge, die in Breslau anläßlich des dortigen Kindermordes aufkam und schreibt dazu: ״Wir wollen auf die Angelegenheit nicht weiter eingehen, denn sie ist, wie schon gesagt, bis zum Ueberdruß in der Oeffentlichkeit abgehandelt worden. Aber noch ein prinzipielles Wort, das wir bisher in den Kundmachungen des Polizeipräsidiums und in der Presse von links bis rechts vergeblich suchen. Wir wollen kurz und offen sagen: wir empfinden es als einen ungeheuerlichen Skandal, daß in den Pressekonferenzen des Polizeipräsidiums und in der Tagespresse vom Hakenkreuzlerblatt bis zur ,Breslauer Zeitung‘ und ,Volkswacht* inklusive die Möglichkeit eines Rituafmordes ernsthaft zur Debatte gestanden hat, als ob es so etwas wirklich gäbe. Ucberall die Ueberschriften: Ritualmord oder Lustmord? usw. — Und niemand ist auf die Idee gekommen, auszusprechen, daß das Märchen vom Ritualmord der Juden, im Mittelalter, in schlechter Nachahmung der gegen die Christen in den ersten Jahrhunderten der Zeitrechnung erhobenen Beschuldigungen, ein aus Fanatismus geborener phantastischer Aberglaube, heute ein plumper politischer Schwindel ist. Sollen wir hier noch einmal all die Gründe auseinandersetzen, die kritischen, historisehen Untersuchungen aufzählen, deretwegen heute kein Historiker, kein Theologe, kein In dieser Richtung wissenschaftlich tätiger Gelehrter, mehr daran glaubt, daß die Juden oder auch einzelne Juden, oder eine jüdische Sekte die liebliehe Gewohnheit hätten, Christenblut als Zutat zur Bereitung ihrer ,Osterkuchen‘ oder zu irgendeinem sonstigen Zweck zu gebrauchen? Sollen wir hier die Anfangsgründe der Historik und Logik lehren? Wir lehnen das ab. Aber warum müssen wir, das jüdische Blatt, die ersten sein, die gegen die ungeheuerliche Verunglimpfung des Judentums protestieren, die in dieser ganzen öffentlichen Debatte lag? Wir wollen nicht auf die Einzelheiten eingehen, nicht darauf, daß die ,Schlesische Zeitung“ die Aussprache in der Pressekonferenz, in der die Polizei erstmalig erklärte, daß der Fall Haase nichts mit dem Kindermord zu tun hätte, so aufmachte, daß jeder Ahnungslose glauben mußte, es wäre möglicherweise doch etwas an der Sache dran. Ist das deutschnationale Politik? Auch nicht darauf, daß die ,Breslauer Zeitung‘ die Diskussion, ob es sich in diesem Falle um einen Ritualmord handele, lustig mitmachte. Fst das die Bildung und die Logik demokratischer Redakteure? Wir wollen auch zugeben, daß mail hier und da verklausuliert nicht von Ritualmord, sondern religiösem Wahnsinn sprach. Wir sind bereit, dem Sensationsbedürfnis des Journalisten und der Aufregung der Bevölkerung vieles zugute zu halten. Trotz alledem: die Tatsache, daß man 1m Jahre 1926 in Breslau, einer Großstadt Deutschlands, ernsthaft über einen Ritualmord diskutiert hat, bleibt bestehen. Aber die Schmach, die in dieser Tatsache liegt, fällt nicht auf uns Juden.“ Waraing! Das Vereinigte Komitee für jüdische Auswanderung (Emigdirekt) Berlin W 62, Kieiststr. 9, warnt alle jüdischen Auswanderer, die nach Südamerika reisen wollen, vor den Agenten einiger den Dienst nach Südamerika versehenden Schiffsgesellschaften, da die Emigranten in vielen Fällen übervorteilt wurden und da die Schiffe dieser Gesellschaften in keiner Weise für die sich ihnen anvertrauenden Reisenden zweckentsprechend eingerichtet sind. Alle Emigranten werden aufgefordert, sich durch den Emigdirekt und dessen Filialen in den einzelnen Ländern vor dem Ankauf von Schiffskarten beraten zu lassen. Beuthen, O.-S. Aut Initiative von Herrn L. Gold wurde hier vor kurzem eine Gruppe der Zionisten-Revistonisten gegründet. Der Gruppe gehören, außer Zionisten aus verschiedenen Parteien, hiesige Chaluzim an. Adresse der Gruppe: Pinchas Schächter, Krakauer Straße 32, bei Tichauef. Wissenschaftlich befähigte Lehrer und Nachhilfelehrer für Gymnasialfächer, insbesondere für Hebräisch und Neu-Hebräisch sowie Uebersetzer (vor allem der östlichen Sprachen) weist der Jüdische Studentenverein (e. V.) nach. Adresse: Berlin N. 24. Friedriehstr. 1151, am Oranienburger Tor. Telephonbeher Anruf genügt (Mittags!1/2—3 Uhr: Norden 11789). Zionisten in Karlsbad. Die Karlsbader Zionistische Organisation hält ihre Besprechungen jeden Donnerstag um 8 Uhr abends im Hotel Glattauer, Parkstraße, ab. Auskünfte erteilt Dr. med, Walther Kohner, Karlsbad, Haus ״Rjva“. ---N Die glückliche Geburt einer Tochter *eigen hocherfreut an: Rechtsanwalt Paul Stfel und Frau Erna geh• Meyer Aachen, l/aisenmtr. 20. den 19■ Jam 19® j Lebensfachleute die sich zur Besetzung neu zu errichtender 6aacral>A8entHren oder zur Organisation größerer Bezirke eignen, werden mit Direktionsvertrag ausgestattet — Vertrauliche Behändlung der Bewerbung sichern wir zu. CiSEIA Dresden« Gr. Zwingerstr. (Postplatz). floate irüb veuchitxi plötzlich in Wien unaere 1 geliebte Mutter. Großnmtter. SrhwieisennuMer. fl Schwägerin. Tante und Cousine 3 Frau Auguste Piitcxower I geh, Kraenke fl im Alter von 72 Jahren. fl Dies zeigen in tiefer Trauer an: 1 Im Namen der Hinterbliebenen: fl Dr. Adoli Pinczower, Breslau fl Mas und Is»dor Pinczower, Katibo״ fl Ratibor, Breslau. Memel, Wien. München. d ld.6 2H. B Kurhausnotel Battenberg a. d. Eder Fernspr. 54 Besitzer A. Anet. Neuzeitlich eingorichtet. Beste Pension 6 Rmk. a. n. d. K. Täglich Kuastlerkonzert der Haaskapelle. Ruhigste, waldreiche Höhenlage. — . ------- JUdisehes Landneim uioilraishausen bei München, im Isartal. 570 m über d. Meere. linderEriiolmiieii streng rituell. Anmeldungen f. d. Sommerferlen baldigst erbeten. Prospekte usw. kostenfrei. Tagespr.M.5.-. Leitender Arzt ständig im Heim. Unser Anwalts• und Notariatsbttro befindet sich jetzt. Berlinlll5ll.iauenlzienslr.13 (Pschorr-Haus am Zoo) Femspr. Steinplatz 9444 u. 12010 Gronemann, Dr. Klee, Dr. Fritz Simon, Dr. Leiewer. Engländerin »Tang jüd. Mädchen aus England, 19 Jahre, Universität■־ bildang, sucht per sofort zura Abschluß ihrer deutschen Studien für 3 Monate Aufnahme bei gebildeter Familie in rit. Haushalt, gegen Erteilung ▼.englischem Unterrioht• Off. n. C. 2010 an die Exped. der Jüdischen Rundschau, Berlin W 15, Meinekestr. 10. Suche Ferienaufenthalt für 16 )ähr. Sohn m rituellem Hause oder Kinderheim. RoKDber^ Berlin, Schönhauser Allo« 106 a. SEKRETÄR ODER SEKRETÄRIN für die Bearbeitung eines umfangreichen zionistischen Archivs und zur selbständigen Erledigung zionistischer Korrespondenz zu bal* digem Eintritt gesucht.Erforderlich ist vollkommene Beherrschung des Hebräischen und Englischen. Ausführliehe Angeb. unter C- 2011 an die Exped. der Jüdischen Rundschau, Berlin W 16, Meinekestrafie 10. An der der UraeHtiieh.KuUusg©meinde in Graz gehörig, israelitischen Privatvolksschule mit Oeffentlichkeit■• recht in Graz (Steiermark) gelangen di״ Stellen eines voiksschttüshrars und einer uoiMuileltrerii( mit Beginn des Schuljahres 1927 20־ (l. September 1926) zur Besetzung Beide Lehrpersonen müssen befähigt ■ein, nicht nur in den profanen Fächern zu nnterrichten, sondern auch den Religlonsanterricht za erteilen• Lehrkräfte, die die nenhebreieche Sprache beherrschen »nd in die«er unterrichten können, werden bevorzagt Grundsätzlich werden ale Mindestbezäge die an den öffentlichen Volksschulen in Grai geltenden Bezüge festgelegt, wobei eventuell die bisherigen an anderen Schalen zarüekgelegten Dienstjahre der aufgenommenen Lehrpersonen herfteksichtigt werden. Bewerber nnd Bewerberinnen wollen ihre mit Zeugnisabschriften und Schilderung ihres Lebenslaufes und ihrer bisherigen Verwendung nnd mit Angabe ihres Alters und Familienstandes ▼ersehenen Gesuche richten an die Leitung der israelitischen Volksschule in Gras Grieskai Nr. 5S. Blinden-Biirstenwerkstätte Maurycy Rasenivrclg, Berlin SW 19. R0B*tr»ßf> 7. Telephon Merkur 502 1 Schwererziehbare Auskunft — Beratung — (bei sduiftl. Anfragen Rück porto 1) — Wlllemkurse für Kinder — Gedächtnis- 1 1 Kinder Coneenfrferungtübungen. DT. Levy, lelld. Atrrt d... Ärrtl. Ktuderhetm»'־ Michendorf b. Berlin Telephon: Michendorfs (Femenit), fn Berlin: SfelnpL 7144 r Babe meine Praxi« von Temowit* nach Penzlg O.-S. Luther«tr.O, verlegt Dr. med. Martin Sehwirt J la. Eiderfetthäse 9 na. mr. tranRo. DamptKäselabriK Rendsburg mddi. Zimmer «of. preiswert za vermieten- Bloch, Elsässer Straße 471 Telephon Korden 718a Bücherrevisor David Epstein Claudiusstr. 18 Telephon: Moabit 8103. Ordnen and Führung ▼on Büchern, Bilanzen, Stener* beratang. Für Annahm« jeder Art Haus- und Leibwäsche empfiehlt sich bei bester Ausführung unter kul«nten Bedingungen, Dampfwäscherel ״NORDSTERN״ Berlin N 58. Dunckerstr. 68 Femspr. Humboldt 2S78. Pianos 0ÖJ.~ ,400.876,—.624,—.560,-־.— Sehwechtenpiano, Biesepiano, Bechsteinpieno Blüthnertlügel, TbaehllÜgel gebrauchte neu• Quallt&tspiaaos preiswert MMRdren l Bahmnunn Berlin« BülowstraBe 4L Muches KARLSBADER SPRUPELSAIZ SALZ isldas allein echte Karlsbader ,Ver Nachahmungen und Fälschungen wird gewarnt.j מתקבלת החתימה על mkmkwm שזור פועלי ארץ ישראל המו״ל: «תברח משביים בא"" היייז ב• כצנלסוי• «דבר» mn *אין טריני וססתזוי׳ אינסורטפיבי ותנוכי׳ בלתי תלד 8 magד0י «יל« וסוקי «ל מפפלו סל »ביר הפופלים בארץ י«ראל׳ בכל יום «*• יז» מתיז בששה עמודים ומיסוי ספרותי׳ מלס• תוספות אחרית הימאות טדי פ«ם כמס• תנאי החתימה בבל תפוצות הגולה: לשנה 13 דולרים׳ לחצי שנה 7 דולרים׳ לרבע שנה 4 דולרים תמשלפים לפתות מד רב« «נוז מרה*׳ נמים טפרסיפ 0*רותייס בהנחות ית*ת נע מלל׳ והפשלמים מד שנה או מי סנה מדא« זוכים בפרסי יונס• גליץ לדוגמא נשלח חנם לבל דורש• הכחבת: «דבר» תל־אביב׳ ה* ד• 199 »Tel-Rvlv, P. O. B. 199, Palestin ״onvnR״ הזדמנות יוצאת מו הכלל למודעות! «ר ב ר» נקרא בבל נקודות הארץ ונפוץ בבל תלקי מובל! Verutwortlieker Rtdekteor: Dr. Siegfried Kgaowitx, Berlin-H»lea»e«, Verleg Jiidiieke Rtmdickiu G. m. b. H., Berlin W15. Verantwortlich für des!nur et enteil: R. Segel, Berlin-Wiloeradorf, Ani.-Verw. Jüduehe Rtmdeeheu G, m.b. H, Berlin W15, Mcinekeetf. lfl. Druck von Siegfried Scholen, Berih-Sohtoebecg