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Jüdische Rundschau · 1926-06-18 · Heft 47 (18.6.1926) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 47 (18.6.1926)
Date
1926-06-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Nr. 4־ Seite 344 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 47 heute noch kein sichtbares Resultat andeuten können, so kann es morgen doch schon etwas Reales sein. Infolgedessen ist eine friedliche Entwicklung der Be- Ziehungen zwischen 1ms und unseren Nachbarn von grundlegender Bedeutung. Jede Uebertreibung und falsche Forderung kann unsere Arbeit auf Jahre verzögern. Ich glaube, wir Juden sind dazu berufen, den nahen Osten mit aufzubauen, und das kann auf zweierlei Grundlagen geschehen. Erstens, indem wir unser Zentrum in Palästina stärken und zweitens, indem wir die friedlichen Beziehungen zu unseren Nachbarn entwickeln. Jede andere Politik halte ich für verderblich. Das sind die Schlußfolgerungen, die ich aus der jetzigen Lage in Palästina ziehe. Es ist sehr viel über die Möglichkeit, die Notwendigkeit und die Unzulänglichkeit der letzten Emigration nach Palästina geschrieben und gesprochen worden. Ich scheue mich nicht zu sagen, solange die Geschicke der Bewegung meinen Freunden und mir anvertraut sind, daß eine Einwanderung von 40000 Menschen im Jahre für das jetzige Palästina eine ungeheuere, kaum tragbare Quantität ist. Es ist dies eine bittere Wahrheit, und ich hätte sie nicht in Berlin gesagt, wenn ich sie nicht schon in Tel-Awiw gesagt hätte, wo es schwerer ist, so etwas auszusprechen. Es nützt nichts, sich auf die Brust zu schlagen und zu sagen, es sollen eine Million Menschen nach Palästina kommen. Mit diesem zarten Nationalheim darf man in dieser Weise nicht spielen. Der Unterschied zwischen Palästina als Emigrationsland und Amerika ist, daß der Emigrant, der nach Amerika kommt, Geld findet, während nach Palä* stina das Geld zuerst kommen muß. Das ist unangenehm, aber es ist so. Die heutige Krise in Palästina besteht in der Unzulänglichkeit zwischen der großen Zahl der Emigranten und den Mitteln, die wir ins Land geschickt haben. Wenn die Mittel fehlen, muß die Emigration eingeschränkt werden. Die englische Regierung wird es tun müssen, weil sie dafür verantwortlich ist. Ich habe Ihnen in kurzen Worten die heutige Situation und die künftigen Aussichten geschildert. Ich habe Ihnen die beiden Gegensätze gezeigt und habe gar keine Bedenken zu sagen, welchen Weg ich wählen werde. Ich habe sehr wenig oder eigentlich nichts über unsere Gegner oder unsere Freunde zu sagen. Die letzten Jahre waren derart von der Arbeit in Palästina ausgefüllt, daß man sich Scheuklappen anlegen mußte, um nur das eine Ziel vor Augen zu haben und mit den Gegnern gar nicht zu rechnen. Aber von Zeit zu Zeit kommt eine Warnung und die besteht darin, daß die Gegner sich rüsten und aus unseren Schwächen für sich eine Stirkie ^schaffen. Man muß damit rechnen. Aber das eine können wir unseren Gegnern sagen: Sie haben ihre Hände gezeigt auf der ganzen Front, bei der Mandatarmacht, beim Völkerbund und überall. Vielleicht bekämpfen sie uns gerade in dieser Stunde. Zwischen uns und die Araber haben sie einen Keil getrieben. Aber ich möchte wiederum ohne Ueberhebung und Uebertreibung sagen, ich glaube, unsere Gegner haben fehlgeschlagen. Ich möchte nur das letztere anführen. Unsere Beziehungen zum arabischen Volk werden von Tag zu Tag besser. Wenn irgendein Reisender durch Palästina fährt, gleichgültig, durch welche Gegend des Landes er reist, wird er von irgendeiner Schärfe der Gegensätze nichts bemerken. Das ist für uns ein kostbares Gut, das gepflegt werden muß. Trotz der großen Wühlarbeit gewisser dunkler Faktoren, die auf unterirdischen Wegen die Beziehungen zwischen uns und den Arabern zu verschärfen suchen, ist dies bisher fast überall mißlungen. Es ist durchaus möglich, daß die jetzigen guten Beziehungen einen Rückschlag erleiden können. Man darf nicht zu optimistisch sein. Aber heute ist von irgendwelchen nennenswerten Schwierigkeiten kaum etwas zu merken. Und das hat das Bewußtsein im Jischuw sehr gestärkt. Als weiteres Charakteristikum möchte ich noch folgendes anführen: Vor vier Jahren gab es im Lande große Arbeitslosigkeit und die Stirnmung war damals eine sehr bittere. Man konnte mit dem Problem nicht fertig werden, Auch heute gibt es große Arbeitslosigkeit, aber die Wege für ihre lieber- Windung sind viel klarer geworden und sie wird viel schneller überwunden als vor drei und vier Jahren. Das sind alles Fortschritte, die sich auf Tatsachen und schwere Arbeit stützen. Es gibt keinen ״Derech Hamclech“ nach Palästina, wer ihn gehen will, muß es außerhalb der Zionistischen Organisation tun. Es wird kein Wunder entstehen, man wird sich den Weg langsam und mit Geduld erkämpfen müssen. Es ist leichter, die Tribüne zu besteigen, die Welt und die Regierung anzuklagcn, Forderungen zu formulieren und vielleicht eine Minute lang sich einer Illusion liiuzugeben. Wir begehen den Fehler, daß wir unser jüdisches Temperament England aufzuzwingen suchen, anstatt uns das englische Temperament anzueignen. Dieses englische Temperament der Geduld, der Ruhe und der Distanz ist Englands Größe. Sie können ein Jahrhundert warten, um ein Ziel zu erreichen. Wir haben das noch nicht gelernt, aber wir müssen es lernen. Ich weiß auch sehr genau, daß Hunderttausend mehr sind als Vierzigtausend. Aber bei unserer jetzigen Situation könnten sie manchmal weniger werden. Das ist die einfache Lehre, die, wie ich hoffe, der Jischuw und die Organisation lernen werden, wenn sie die systematische und aufbauende Arbeit mit demselben Erfolg wie bisher weiterführen sollen. Wir sind ein Stück vorwärts gekommen in der Welt und wir müssen den Weg, den wir zurückgelegt haben, weiter konsolidieren. Und wenn die nächste Konjunktur kommt, einen weiteren Sprung nach vorn machen. Es ist schwer, vorauszusagen, wann das kommen wird. Es ist schwer, die Zukunft vorauszusagen, am schwersten denen, die berufen sind, die Zukunft vorzubereiten. Nach dieser Rede bereiteten die Anwesenden Prof. Weizmann eine stürmische Ovation. Mit der Absingung der Hatikwah fand der erste Teil des Abends seinen Abschluß. In geselligem Beisammensein verblieben die meisten Erschienenen bis nach Mitternacht. # Dienstag mittags reiste Prof. Weizmann nach Genf ab, nachdem er noch vorher mehrere Besprechungen abgehalten und’ einige Besuche gemacht hatte. Sitziag les A.-C D>e nächste Sitzung des Aktions-Gomitfe der Zionistischen Organisation ist für den 22. Juli nach London einberufen. 300 000 aene Rebe■ Jerusalem, 9. Juni. (P.C.) In der gegenwärtigen Saison wurden ungefähr 300000 neue Reben in den vom Keren Hajessod gegründeten jüdischen Siedlungen angepflanzt. Das landwirtschaftliche Department der zionistischen Palästina-Exekutive teilt mit, daß fast 1000/0 der Reben Wurzel geschlagen haben. Auch die in den früheren Jahren gepflanzten Reben entwickeln sich befriedigend. Die während der letzten zwei Jahre auf den Markt gebrachten Tafeltrauben sind beim Publikum sehr beliebt. Die Bananenpflanzungen in den bewässerten Siedlungen des Emek Jesreel und im Jordantal entwickeln sieh ebenfalls gut; sie bringen per Dun am etwa £E 30.— ein, was die Einnahmen aus Orangenpflanzungen um rund £E 10.— per Dunam übersteigt. Weiznan■ Nach Welzmanns Rede auf dem Oesellschaftsabend der Berliner Zionisten im Beethoven-Saal sagte mir ein jüdischer Journalist (der noch ein Ostjude pur sang ist, wiewohl er schon mehrere Jahre in Berlin lebt): ״Weizmann ... Weizmann ... unser Mensch!“ (Im Original lautete der Ausspruch ״Ins er Ment sch“.) Damit wollte der Journalist sagen, daß Weizmann tief im jüdischen Volkstum wurzelt und darum wie kein Zweiter in der Gegenwart den Weg zum Herzen des Volkes findet, wenn er diesem Aug in Aug auf Versammlungen entgegentritt. Unser Mensch — Einer aus dem Volke — Verkörperung des jüdischen Volkstums — Brennpunkt jüdischer Volkssehnsucht . . . Weizmann ist Jude, nichts als Jude und das, glaube ich, bildet das Geheimnis der Selbstverständlichkeit, mit der er für das jüdische Volk fordert und handelt. Ich erinnere mich an ein bezeichnendes Vorkommnis. Es liegt Jahre zurück. Da erklärte einer unserer scharfsinnigsten Zionisten, gewappnet mit dem Rüstzeug letzter geistiger Moderlchtungen, warum er Zionist sei und warum Juden Zionisten sein sollen. Weizmann hörte aufmerksam zu und meinte: ״Sie mögen recht haben; aber ich . . . verstehe nicht viel davon . . . ich bin aus Pinsk.“ Das will heißen: Zionismus ist die einfachste Sache der Welt; wozu die langen Reden? Man ist Jude und darum ist mau Zionist. Zu welchem Zweck bedarf es da noch spitzfindiger Deutungen und scharfsinniger Definitionen? Mag sein, daß manchem dieser natürliche Springquell zionistischer Gesinnung zu primitiv erscheinen mag! Wehesten Gedanken, die größten Taten und wirkliches Führergenie haben jedoch ihre Wurzel im Herzen . . . Alles andere ist Ueberbau . . . Weizmann lebt schon Jahrzehnte im Westen. Er ist Europäer und Weltmann im besten Sinne des Wortes und doch steckt er noch ganz tief in der jüdischen Masse. Das bildet seine Kraft und macht ihn allen anderen überlegen. Er kennt die Welt, er meistert die Methoden Europas, aber er ist im tiefsten Grunde seines Wesens anderer Art. Darum hat er Distanz zu den Dingen, darum unbestechliehe Schälle des Urteils und kritische Augen für Europa und seine Sitten, Was ist Weizmann? Maskilischer Misnagid oder Chassid? Geistiger Nachfahr des Wilnaer Gaon oder Adept des Baal schem tow? Liest man seine Reden, dann ist man geneigt, in ihm nur den trockenen, unerbittlichen Tatsachenmenschen, den unbeirrbaren lilusionstöter zu sehen. Sieht man ihn aber und hört dabei dieselbe Rede, die bei der Lektüre mahnend und ernüchternd wirkt, — so glaubt man Chaim Weizmann die leidenschaftslose Beharrlichkeit nur hinsichtlich der Beharrtichkeit. Denn alles an ihm ist Leidenschaft, ist chassidisehes Temperament, gebändigt und gezügelt. Chaim Weizmann ist kein kalter maskilischer Misnagid. Er ist ein heimlieber Chassid. Sein Wesen wird nicht durch kühlen Verstand, sondern durch ein glühendes Herz bestimmt. Der Motor, der ihn treibt, ist nicht der kalte rationalistische ״Ssechel“ des Misnagid, sondern der heimliche, glühende ״Brenn“ des Chassid. Was also ist Weizmann? Misnagid? Chassid? Keines von beiden, sondern beides zusammen: Ein misnagidischcr Chassid, der hinter Ruhe und Nüchternheit, hinter Geduld und Vorsicht chassidische Extase verbirgt. M. W, Amstdlnngsilrelfe In der Akademie. Die Akademicausstellung, noch im vorigen Jahre alles andere eher als eine Sammetstätte frischer Kräfte, ist dieses Jahr in jedem Sinne ״ausgewechaelt“. Zwei wundervolle OHbilder von Daumier, ,,Die Last", dieses Bild mit der gewattigen Malerfaust und das prachtvolle, kleine ״Straßenmusikanten“, mit den Gestalten wie aus Rollands Meister Breugnon, sehr schöne Leibi, ein herrlicher Goya sicheren der' Aus- Stellung von vornherein Bedeutung. Dieser Klassikersaal mit Courbet, Menzel, C&anne, Manet, Degas, Renoir, Toulouse Lautrec und dem wenig genannten ausgezeichneten Maler Ferdinand von Rayski ist für die Jüngeren lebendige Historie und Ansporn. Und diese Jüngeren zeigen diesmal in der Akademie tatsächlich Werke von gesammelter Kraft! Die schönen Landschaften von Thoma leiten in g»ethischem Sinne von der strengen Herrin Kunst in das weniger strenge Leben. — Und da wir gerade von Klassikern sprechen, wäre es un• gerecht nicht einen jungen Lebenden zu nennen. Von vait 0er Waal Leumi In Ge■! JF., Genf, 11. Juni 192a. Die Delegation des Waad Leumi erhielt nunmehr auf ilu Ersuchen, von der Mandatskommission gehört zu werden, einen offiziellen abschlägigen Bescheid. Der Brief dir Mandatskommission ist ganz kurz und sachlich gehalten, in dem üblichen Stil politischer Höflichkeitsfloskeln; es heiii! darin, daß die Mandatskommission dem Wunsche der De legation, angehört zu werden, nicht entsprechen kann. Freilich hat die Delegation mit einem solchen Bescheid gerechnet, da er der bisherigen Praxis entspricht. (Auch in der ,.Jüdischen Rundschau“ ist bereits am 18. Mai und dann im Artikel von Bileski am 4. Juni darauf hingewiese« worden, daß die von vielen Seiten gehegten Erwartungen, die Delegation des Waad Leumi werde vor der Mandatskommission erscheinen, auf Unkenntnis der Sachlage beruht. In diesem Zusammen■ hang sei auch noch darauf hingewiesen, daß der Bericht, den die ITA. über die Eröffnungssitzung der Mandatskommission verbreitet hat — Jüdische Rundschau Nr. 45 gleichfalls mißverständlich ist. Es heißt dort: ,,Als Vertrete!־ der palästinensischen Judenlieit wohnten der Eröffnungs■ Sitzung der frühere Bürgermeister Diesengoff und Dr, Arlosoroff bei“. Natürlich taten sie dies nicht in offizieller Funktion, sondern sie waren bei dieser offen tliehen Sitzung eben unter dem Publikum. (Es scheint uns nicht überflüssig, auf diesen Sachverhalt hinzuweisen In der prinzipiellen Frage der Zulassung und Anhörung von Delegationen aus den Mandatsländern hat die Kommission noch keinen endgültigen Entschluß gefaßt. Anscheinend steht die Frage so, daß sie die Anhörung entweder überhaupt ablehnen oder nur unter besonderen Um* ständen zulassen will, da sie sich nicht in ein kontradiktorisches Tribunal verwandeln will. Größere Aussicht scheint auf Zulassung der Zionistischen Organisation als Jewish Agency, die im Mandat einen besonderen Status hat, zu bestehen, dagegen scheint die Meinung vorzuherrschen, daß eine Delegation des Waad Leumi nur dann offiziell angehört werden könnte, wenn auch eine arabische Delegation aus Palästina angehört wird. Während der laufenden Woche werden verschiedene französische Kolonialmandate in Afrika, wie Kamerun usw. geprüft werden. Palästina kommt erst in der am 21. Juni beginnenden Woche an die Reihe. Die Mitglieder der Delegation des Waad Leumi werden am kommenden Freitag von dem Schweizer Bundes- Präsidenten, Dr. Hacberlin, empfangen. Sie werden von Nationalrat Dr. D. Farbstein (Zürich) eingeführt werden. Der Empfangsabend in Genf am 12. Juni nahm einen sehr gelungenen Verlauf. Der Ortsrabbiner S. B a 1 i z e r eröffnete mit einer prozionistischen Erklärung, darauf sprach Rabbi Usiel hebräisch, sodann Diesengoff französisch, wobei er insbesondere die industrielle und privatwirtschaftliche Entwicklung Palästinas schilderte, Arlosoroff hielt hierauf einen Vortrag über die Arbeitersiedlung und das Streben nach neuen Gemeinschaftsformen. Ungeachtet des Unwetters war ein zahlreiches Publikum erschienen, darunter auch eine Anzahl von Nichtjuden, die mit dem Völkerbund in Verbindung steht. Zu i Natfaa• Strass Aber stiie Jerualeaer lastltaiUie■ Jerusalem, 9. Juni. (P. C.) In einem Brief ״!s׳ raelsMessenger'Gn Shanghai berichtet Nathan Straus aus New York über seine Wohlfahrtseinrichtungen in Palästina. Er schreibt: ״Ich weiß, daß Sie gern etwas über mein jüngstes Werk hören möchten. Ich errichte eine große und vollständig ausgestattete Gesundheitsstelle in Jerusalem, welche den Juden, Christen und Mohammedanem des heiligen Landes zur Verfügung stehen wird. In dem Gebäude soll öffentliche Wohlfahrtspflege mit einer das administrative Büro der Hadassa untergebracht werden. — Miß Henriette Szold ist jetzt unterwegs nach Palästina. Sie hat die Aufgabe übernommen, einen passenden Bauplatz auszusuchen und die Errichtung des Gebäudes zu überwachen. Ich erwarte von dieser Gesundheitsstelie eine große Förderung der Wiedergeburt unseres Volkes. Die erste Bedingung für einen guten Erfolg ist doch vor allem Gesundheit. Wenn die Gesundheit der Jugend und der C h a I u z i nt gesichert ist, ist ein großer Schritt vorwärts im Aufbau Erez Israels getan.“ In de ohne Abä Unterschif einem net für inancl das türki: Fiskus di blieb. All! wohlbekai nen, Zucf und manc freit. Diese Fabriken, in keiner nötige R< diesen Ar Konkurrer gegen übe! entweder können.! einheimisc ländischer! denken. 1 0/0 vom Es k einigen F Rechte da Teil der entschloß hierüber schiebt u Von Brenr Mazuth. Diese Industrien durch im! verbillige! Fern{ zoll befr! Für c ist an un! Zucker ei muß, was zeitig vo eingehobe in diesen־ wichtige so zu m; kanten di bleibt. A! sie direkt kauft wc Die ( heit von woli-, Le von Oliv daß die Seifenind! Seifenind! unsere g über 100 Die 1 zollfrei e Der Baumwol ganz bes< bedenkt, schütz vi 15?0 be lieh best׳ Halbfabr; Pasteur-Einrichtung, eine Diätküche, eine Suppenküche und wuroe, \\ wolle um sich hier Gesetzes! die Absi< im Land׳ her nur aus mit Produkt bcsitzers, ausgefall verkauft, mehr ih die Farl Haut ist ein Werk vorhanden, das es verdient, daß man es schon jetzt oder doch bald zu den klassischen ,Werken unserer jungen Modernen zählen wird. Es ist das Bildnis der Grit Hagesa. Die überbetonte Klarheit hindert nicht das siegreiche Einbrechen der vollen Schönheit von Farbe, Form und Gleichmaß. Im Werke der Lebenden ist die jüdische Kunst diesmal gar nicht vertreten, nur der jüdische Künstler als einzelner, doch bleibt noch genug Wissens- und Sehenswertes. Max Lieb er mann zeigt im Bildnis, genauer gesagt in einem Porträt, im ״Doppclbildnis“ und in der K0111- Position ״Dame im Garten", alle die bekannten Vorzüge :-eines klaren Stils. Besonders das Bildnis der Dame im Garten ist herrlich in der Behandlung von Licht und Luft. M;1 O p p e n h e i m e r (Mopp), bringt die Orska als lebendig freches Montmartre.Mädel, mit den! kultivierten Strich, den wir von ihm kennen. Man kann sich diesmal auch einen neuen Künstler merken: Rudolf Lcvy (aus Sanary in Südfrankreich) sagt der Katalog. Ein Bild, ״der Tisch am Fenster“, benutzt russische Symbole, zeigt aber im übrigen Pariser Einfluß; ein Mädchenbildnis, es ist das Bildnis eines jungen leidenschaftlichen Weibes, bringt frühes Wissen, Zorn und Drohung des Blickes und die ganze jugendliche Kraft mit beträchtlichem Können zum Ausdruck. Auch Gert Wollheim zeigt wieder ein beachtenswertes neues Werk: Die Verhimmelung des Schwimmfestes benutzt bewußt mittelalterliche Darstellungen ekstatischer i’rozcssionen. Die Schwimmer, in geteilten Zügen, sind die nackten ekstatischen Wallfahrer, den Engel aus der Höhe vertritt ein Schwimmer, der mit ausgebreiteten .Armen aus der blauen Höhe in die kühlen Fluten ״taucht“. Prächtig gekleidete Kinder, ein Mädchen in leuchtender weißer Seide, repräsentieren die Liebe zu kostbaren Stoffen und Farben, die wir von Gert Woll heims früheren Bildern kennen. Auch die Plastik zeigt mit vielen guten Arbeiten, daß sie ihre frühere Stellung allmählich wieder zuriiekgewinnt. Das Tollerbildnis der Rene Sintenis — das Material ist Terrakotta — ist so lebensvoll und charakteristisch wie ich bisher kein! sah. Das Geistig-Sinnliche, diesen Zug, der bisher am stärksten in der Wandlung sichtbar wurde, zeigt Rein* Sintenis' Porträt als herrschend auch im Menschen. Ein ״Verkünder", ein« große Statue vor! Martin Günther ist wirklich ein Prophet im Sinne der großen Ueberlieferung. Auch das Bild des Tages fehlt nid Wentscht Prof. Kli Hauptma Porträt . j e w s k a ausstellur malte R < ist hier mehr als päers vor auf der D Was Berliner Kunst h ve mb er gi Chagall, und eine Besser in der Die Einsendu auf den Slevogts und des sind die Außer I Akaderni verden", bild, Zu, von Eric Malerten: V o g a t. ist, zumi Sein ״S m herrlic Die Köj Größe j gossa“ 2 junge Jü

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