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Jüdische Rundschau · 1926-06-15 · Heft 46 (15.6.1926) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 46 (15.6.1926)
Date
1926-06-15
Page
– (sequence 3)
Language
German
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46 Nt 40 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 337 Oenti . be. wir 'stcn, n Dies Un. Refisch ihre zielt, ichts rieh. vor ingsder Zu. idum;sion iderc radelt Die ,inen ieg“ ache Vom For- ־den. okuüber vor bge- Ver-;sen, und :htsanbezur füh- 5sels uns elbst r in aber!ich- Parauf nach llen, rten, :gieilefS?gen iterrden sich inen und igen viertkm ring, ׳ung!aus olge ־den der 925, daß das der daß?der rohaft 1ögestibau, den. uns vorisio- 'aad 1iedimider der und ent•) -ng• währen; trotzdem war es nicht möglich, höhere Ziffern zu erreichen. In Kanada gibt die dortige Regierung Boden und Gebäude, England einen Betriebskredit von 300 Pfund, rückzahlbar in 25 Jahren, ln Australien werden junge Menschen sechs Monate ausgebildet, dann arbeiten sie unter Aufsicht der Regierung in Farmen, mit 21 Jahren erhalten sie eine Farm für sich. In Südafrika hingegen wehrt sich die Arbeiterschaft gegen die Einwanderung aus Furcht vor Lohndruck, insbesondere, weil schwarze Arbeiter in Ueberzahl vorhanden sind. Diese Zahlen zeigen auf der anderen Seite, wie großartig die Leistungen der Zionisten in Palästina sind. Aber trotzdem mahnen sie uns, nicht den Blick für die realen Möglichkeiten zu verlieren und uns dem Zahlen wahn hinzu geben. Wenn wir glauben, daß die nötige Erlangung der Majorität im Lande eine Sache weniger Jahre sei, falls uns nur die Regierung zu Hilfe kommt, so werden wir eine schwere Enttäuschung erleben, und da es bei unserer Arbeit vor allem auf psychische Antriebe ankommt, so würde auf sie diese Enttäusohung lähmend wirken. Auch die revisionistische Geistesverfassung des Zahlenwahns ist deshalb schädlich für uns. Nicht darin liegt unsere Stärke, daß wir raschest die Majorität gewinnen werden, sondern unsere Position beruht darauf, daß der ganze Auftrieb der palästinensischen Wirtschaft unseren Leistungen, ihrer Qualität zu verdanken ist, daß sie der Motor der Entwicklung und der Kulturhöhe des Landes •d. daß aus Palästina das werden wird, was wir ־׳aus machen. Was wir daraus machen! D. h., daß es von grundv nder Bedeutung ist, daß wir nach wie vor die Haupttragen. Davon kann, wird und will uns niemand reien. Wir selbst wollen das auch nicht. Die Lethargie ׳ Regierung kann daher keine Ausrede für unsere ene sein. Unsere politische Macht wird stets eine mktion unserer eigenen Leistung bleiben und deshalb die stärkste Politik die, welche imstande ist, die;.äßie Leistung der Juden zuwege zu bringen. Das ist der Sinn der Reden Weizmanns in Palästina. Zweierlei Maß Wir haben uns bereits mehrmals, zuletzt vor einer Woche, mit der Stellung der ״Frankfurter Zeitung“ zu zionistischen Fragen auseinandersetzen müssen. Unsere in Nummer 44 zum Ausdruck gebrachte Meinung, daß sich die ״Frankfurter Zeitung“ in der Bekämpfung des Zionismus wie ein innerjüdisches Parteiblatt benimmt und sich in dieser Hinsicht nicht einmal von der C. V.-Zeitung den Rang ablaufen läßt, fand prompt eine neue Bestätigung. Die ״Frankfurter Zeitung“ beschäftigt sich am 11. Juni, eine Woche, nachdem die famose ״Bemerkung“ über das arabische Memorandum an die Mandatskotnmlssion «sduenen war, mit dem Ahgetot Jouveneb bebreffend die Kolonisierung im Hauran und schreibt dazu: ״Der französische Hochkommissar für Syrien, de Jouvenel, hat im Anschluß an seinen jüngsten Besuch in Palästina den Zionisten das Anerbieten gemacht, jüdische Kolonien im Hauran zu gründen. Die französische Verwaltung sei bereit, einer solchen Kolonisationstätigkeit weitesten Vorschub zu leisten. Der Hauran aber ist, wie man weiß, mit dem Dschebel Drus identisch. Die Taktik der französischen Regierung ist ohne weiteres klar: sie will im Hauran, dem durch den Mandatsbeschluß des Völkerbundes innere Autonomie zugesichert ist, durch das Mittel der jüdischen Kolonisation ein kiinstliches ״Gleichgewichtsverhältnis“ gegenüber den Drusen hersteilen. Der zionistische Führer Dr. Weizmann wird, wie verlautet, demnächst nach Paris kommen, um in Gegenwart von M. de Jouvenel mit Briand über diese Frage zu verhandeln. Wie aus dem ״Palestine Weekly“ ersichtlich, scheint man in gewissen zionistischen Kreisen eine künftige Kolonisationstätigkeit im Hauran als eine wünschenswerte Erweiterung der zionistischen Aktivität außerhalb Palästinas zu betrachten; die trotzdem noch vorhandenen Bedenken sind lediglich wirtschaftlicher Natur... Eine solche Haltung der Zionisten würde natürlich eine weitere Rückwirkung in der Einstellung der arabischen Welt zum zionistischen Problem haben. Sie würde jenen recht geben, die behaupten, daß dem Zionismus an einem Ausgleich mit den Arabern nur soweit gelegen ist, als es seine eigenen Ziele erfordern, daß der Zionismus im übrigen nicht nur taktisch, sondern auch gefühlsmäßig dem europä- Ischen Imperialismus verbunden ist. Es fragt sich nun, ob sich die Zionisten bei ihrer Entscheidung über das Angebot de Jouvenels dieser Zusammenhänge bewußt sein werden.“ Die ״Frankfurter Zeitung“ scheint in dieser Bemerkung auf die völlige Unkenntnis der Leser in der Geographie Syriens zu spekulieren. Der Hauran ist ein großes Gebiet, in dem sich auch der Dschebel Drus (Dschebel Hauran) befindet. Jouvenels Vorschlag bezieht sich nicht auf die Siedlungszone der Drusen, sondern auf andere Teile des Hauran, Oedländereien, die fast menschenleer sind. Außerdem befindet sich die ganze Angelegenheit in einem Stadium, das in keiner Weise Anlaß gibt, irgendeine Kritik an dem Verhalten der Zionisten zu üben, die bisher noch gar keine Stellung zu diesem französischen Vorschläge genommen haben. Die Heranziehung der Kronzeugenschaft des ״Palestine Weekly“ beweist schlagend die Voreingenommenheit und den bösen' Willen des Glossators der ״Frankfurter Zeitung“, dem es gar nicht zum Bewußt- »ein zu kommen scheint, daß er den Zionismus mit einem Maß mißt, das er sonst in allgemeinen Kokmisationsfragen besonders in der Frage der deutschen Kolonialansprüche ver- XXI. Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland in Erfurt Im ״Kaisersaal“ vom 22.-24. August 1926. Tagesordnung: Erster Tag. Vormittagssitzung 10—2 Uhr! 1. Eröffnung des Delegiertentages durch den Vorsitzenden der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. 2. Begrüßungen. 3. Wahl des Bureaus. 4. Ansprache des Vertreters der Exekutive. 5. Referat des Vorsitzenden der Z. V. f. D,: ״Zionistische Arbeit in Deutschland.“ Nachmittagssitzung 4—8 Uhr: 1. Bericht des Wahlprüfungsausschusses. 2. Generaldebatte. 3. Wahl des Permanenzausschusses. Abendsitzung, Beginn 10 Uhr: Geschlossene Sitzung der Vertrauensleute des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth unter Teilnahme der Delegierten und Ersatzdelegierten. 1. Keren Hajessod-Arbeit in Deutschland. 2. Keren Kajemeth-Arbeit in Deutschland. Zweiter Tag. Vormittagssitzung 10—2 Uhr: 1. Referat Dr Kanowitz: ״Zionistische Erziehung." 2. Referat Dr. Wolfsberg: ״Das zionistische Bildungsproblem in Deutschland.“ 3. Aussprache. Nachmittagssitzung 4—7 Uhr: 1. Fortsetzung der Aussprache. 2. Referat Dr. B u b e r: ״Volkserziehung als unsere Aufgabe.“ Der Abend bleibt frei für Sitzungen von Kommissionen und Fraktionen. Dritter Tag. Vormittagssitzung 10—2 Uhr: 1. Referat über ״Innerzionistische Politik.“ 2. Referat über ״Probleme des Palästina-Aufbaus." Die Namen der Referenten werden noch bekanntgegeben. 3. Aussprache. Nachmittagssitzung, Beginn 4 Uhr. 1. Fortsetzung und Schluß der Aussprache. 2 Anträge. 3. Wahlen. « Dem in Broschürenform vorgelegten Tätigkeitsbericht des f*f!sidfiims;‘;a» ,'den5" •׳Defe^lerttntag, der' ‘ anfahgs?' August '־er• scheint, wird als Anlage ein alphabetisch geordnetes Ver- 7eichnis der Beitragsleistungen aller Zionisten für das ernte Halbjahr 1926 beigegeben sein. Aus drucktechnischen Gründen können in diesem Verzeichnis nur Beiträge berücksichtigt werden, die bis spätestens 15. Juli bei der Z. V. f. D. eingehen. Wir nehmen an, daß alle Gesinnungsgenossen Wert darauf legen werden, in diesem Verzeichnis mit entsprechenden Beiträgen ausgewiesen zu sein. Das Präsidium der Zionistischen Vereinigung für Deutschland missen läßt. Die ״Frankfurter Zeitung“ folgt in zionistischen Fragen treu dem Beispiel der antizionistischen Assimilation. Sobald es sich um den Zionismus handelt, vergißt sie alle Grundsätze unvoreingenommener, sorgfältiger Prüfung des Tatbe- Standes und der Wahrhaftigkeit, die auch gegenüber einer jüdischen Bewegung am Platze sind, selbst wenn sie gewissen Anschauungen über jüdische Fragen innerhalb der Redaktion unsympathisch ist. Diese Grundsätze betätigt die ״Frankfurter Zeitung“ übrigens sonst gegenüber allen geistigen und politischen Strömungen. Die unterschiedliche Haltung gegenüber dem Zionismus schadet, nach unserer Meinung, viel mehr dem Ansehen der ״Frankfurter Zeitung“ als den zionistischen Interessen. - Palästinas Außenhandel Die in Palästina seit einigen Monaten herrschende Krise blieb auch auf den Außenhandel nicht ohne Einfluß. Besonders stark hat der Import abgenommen. Er betrug laut ״Mischar Wetaassiah“ im November £E 710 062, im Dezetnber £E 580 954, im Januar £E 488974 und im Februar £E 527320. Der Export betrug im Februar £E 123 594, darunter für £E 87 402 Orangen. * Laut Angaben des Zolldepartements der palästinensischen Regierung wurden aus Palästina Orangen exportiert: im November 38 696 Kisten für £E 11507, im Dezember 151538 Kisten für £E 45 905, im Januar 265738 Kisten für £E 80061 und im Februar 291304 Kisten für £E 87 402 (Ziko.) Amerikanischer Zionismus Von Julius Berger. Ist der amerikanische Zionismus wirklich so anders, vielleicht sogar schlechter als der Zionismus in Europa? Oder ist es die reine Böswilligkeit, die die europäischen Zionisten den amerikanischen Zionismus so eigentümlich beurteilen läßt? Die Frage sollte, scheint mir, gerade von Amerika aus einmal aufgeworfen werden. Denn es kann keinem Zweifel unterliegen, daß der amerikanische Zionismus innerhalb des (jesamtzionismus isoliert ist. Und das ist nicht nur mit dem amerikanischen Zionismus, sondern sogar mit den amerikanischen Zionisten der Fall, und diese sind es, die das am stärksten empfinden, ich werde die schmerzliche Bewegung nicht vergessen, mit der mir eine der Führerinnen des amerikanischen Zionismus, eine der ganz großen Figuren des Zionismus überhaupt, in Jerusalem sagte, daß sich die amerikanischen Zionisten in Palästina vereinsamt, unverstanden, ja mehr als das: verspottet fühlen. Und das, obwohl gerade diese Frau und ihr Werk heute schon ihren festen Rang in der Geschichte des zionistischen Palästina entnehmen. Es entstellt die Frage: was weil! der Zionismus draußen vom Zionismus in Amerika? Eins ist sicher: er kennt seine materiellen Leistungen, was keineswegs heißt, daß er sie immer richtig cinsctiätzt. Aber das ’ist auch alles. Die amerikanisch-zionistische Literatur kennt der nichtamerikanische Zionist im allgemeinen nicht, denn die englische Sprache spielt im Zionismus außerhalb Amerikas noch eine sehr bescheidene Rolle. Eine Zeitschrift, wie ״New Palestine“, die man doch ohne zu übertreiben zu den besten Erzeugnissen zionistischer Publizistik rechnen darf, ist dem Durchschnittszionisten außerhalb Amerikas, ja sogar den meisten führenden Zionisten, einfach wegen Unkenntnis der Sprache, nicht bekann! (In der Hinsicht hat es z. B. die ״Jüdische Rundseijau“ viel besser.) Tatsächlich besteht fast die einzige Mög- Iicnkeit für den nichtamerikanischen Zionisten, den amerikanischen Zionismus kennenzulernen, beim Zionistenkongreß. Dort trifft man sich, dort ist man in der Lage, Anschauungen auszutauschen. Und dort kann man sieh verständigen, auch ohne Kenntnis der englischen Sprache. Es muß aber gesagt werden, daß diese Gelegenheit vom amerikanischen Zionismus leider schlecht ausgenutzt wird. Die amerikanische Kongreßdelegation bei den letzten Kongressen war in ihrer Gesamtheit keineswegs so, daß sie den europäischen Zionisten imponieren konnte. Die Gründe sind bekannt. Es ist für den amerikanischen Zionisten eine ungemein teure Angelegenheit, zum Kongreß zu fahren. Und so hat man sich denn darauf beschränkt, abgesehen von einer kleinen Auswahl führende Persönlichkeiten mit der Wahrnehmung der Kongreßmandate in der Regel oder zum großen Teil diejenigen Mitglieder der zionistischen Organisation in Amcrika zu betrauen, die zufällig um diese Zeit in Europa weilten, Touristen, Gelegenheitsreiscnde. Das hat tatsächlich dazu geführt, daß ein etwas eigenartiger Eindruck vom amerikanischen Zionismus entstanden ist, und es ist nicht übertrieben, wenn mau gerade auf diese Erscheinung einen guten Teil der Mißverständnisse z.urückführt, die auf und nach dem Kongreß die normale Verständigung zwischen amerikanischem und nichtamerikanischem Zionismus hindern. Es ist letzten Endes wahrscheinlich zu viel vom Kongreß verlangt, daß er Entscheidungen der amerikanischen Kongreßdelegation respektieren soll, die auf ihn infolge ihrer Zusammensetzung einen betrüblichen Eindruck macht. (Wobei man mit der bekannten psychologischen Tatsache rechnen muß, daß der Mensch und insbesondere der Parteimensch viel eher geneigt ist, sich sein Bild von ein paar schlechten Erscheinungen bestimmen zu lassen als von den guten, selbst dann, wenn die guten überwiegen.) Demjenigen, dem es als das Gebot der Stdnd'e'׳• erilebdüff “*daß''׳׳־der:׳־ saifctttenifCfif Zionismus viel mehr Macht ünd viel mehr Verantwortung innerhalb der Gesamtorganisation haben müßte, drängt sich die dringende Bitte an die Leiter der amerikanischen Organisation auf: daß sie eventuell durch Ersatz der Reisekosten für Kongreßdelegierte die amerikanische Kongreßdelegation in Zukunft so gestalten, daß diese tatsächlich den amerikanischen Zionismus repräsentiert und ihm in der Einschätzung der Außenwelt zu seinem Recht verhilft. Denn das ist über jeden Zweifei erhaben, daß man vom amerikanischen Zionismus ein anderes Bild bekommt, wenn man ihn in seiner Heimat kennenlernt. Man sieht einen Zionismus, der seine Schwächen hat, wie jeder andere auch, aber auch Vorzüge, die keinesfalls kleiner als anderswo zu sein scheinen. Nehmen wir aus vielen nur ein Beispiel: die zionistische Frauenbewegung in Amerika. Sic hat in ihrem Umfang, in ihrer organisatorischen Geschlossenheit, in der Qualität ihrer Führerinnen und in ihrem Reichtum an nüge dieser eine Hinweis, man könnte mehrere anführen. Ist es also auf der einen Seite die mangelhafte Rcpräsentation auf dem Kongreß, die zur falschen Beurteilung des amerikanischen Zionismus verführt, so ist es auf der anderen Seite die eigentümliche Beharrlichkeit, mit der der amerikanische Zionismus die Inferäotat der amerikanischen Juden dauernd in die Welt hinausruft, die nicht zum wenigsten an dem Mißverständnis Schuld trägt. Wenn man nämlich in Amerika darüber spricht, ob es nicht möglich ist, die Propaganda so zu gestalten, daß sie mehr die ideelle Seite unserer Forderung betont, mehr einen erziehungsmäßigen Charakter annimmt, (so wie das der europäische Zionist gewohnt ist) hat man immer wieder den Einwand vernommen: daß das in Amerika nicht möglich sei. Die Psychologie des amerikanischen Juden lasse das nicht zu. Er reagiert angeb■ lieh nicht auf ideelle Momente. Wenn man vom amerikanischen Juden Geld für Palästina haben wolle, so dürfe man eben mir auf Geld abzielcn, cs müsse eine Propoganda der cash on delivery sein. Neuerdings will man ja jetzt auch in Amerika der Erziehung zum Zionismus die ihr gebührende Rolle zuweisen, aber das heißt noch keineswegs, daß man die entsprechenden Folgerungen auch für die Propaganda iin allgemeinen, insbesondere für die Gcldpropnganda zieht. Es sollte nun aber nicht überraschen, daß die Zionisten draußen von dem amerikanischen Zionismus oder von den amerikanischen Zionisten keine höhere Einschätzung haben, ais die, die ihre eignen Führer ihnen angedeihen lassen, wenn sie sie für unfähig erklären, zu anderen als zu reinen Geldleistungen für den Zionismus, bewogen werden zu können. Wie oft hat man mir während meines Aufenthaltes in Amerika vorgehalten, daß der amerikanische Jude zwar dazu zu bringen sei, Geld für Palästina zu geben, daß man von ihm aber keineswegs eine Leistung verlangen Am 15. Juni Empfangsabend ffiir Prof. Weizmann im Saale der Philharmonie, Bernburger Str.22-23 ton, nen. oße

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