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Jüdische Rundschau · 1926-06-04 · Heft 43 (4.6.1926) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 43 (4.6.1926)
Date
1926-06-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 314 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 42 Nr. 42 die für unsere Steilung in Palästina maßgebend sind, in allererster Linie in London getroffen werden; und wenn einmal der Rat des Völkerbundes Lust verspüren würde, an politischen Entscheidungen, die für uns wichtig sind, in mehr als formeller Weise teilzunehmen — seit der Bestätigung der Mandate ist das nicht mehr geschehen — so würden auch diese Entscheidungen in Wirklichkeit von den Kabinetten getroffen werden, deren Repräsentanten in Genf nicht von den Linien abweichen werden, die an den Sitzen der Mächte festgelegt werden. Der Völkerbund ist keineswegs der Ueberstaat, als den ihn sich etwa der ״Haarez“ verstellt, wenn er wiederholt davon spricht, daß die Juden Palästinas, wenn sie anders nichts gegen die Mandatarniacht ausrichten können, nach Genf als an die ״höchste Instanz“ gehen würden. Wenn Brasilien den Eintritt Deutschlands in den Völkerbund aufhalten konnte, ist es unwahrscheinlich, daß Großbritannien auf Veranlassung des palästinensischen Judentums vom Völkerbund zu Entscheidungen gezwungen werden wird, die ihm nicht passen. Die wünschenswerte Mitwirkung des Jischuw an unserer politischen Arbeit muß leiden, wenn Wunschbilder an Stelle der politischen Tatsachen gesetzt werden, damit auf diese Weise im eigenen Kreise die eigene Bedeutung gesteigert werde. Unsere Politik muß mit dem Verstände, mit klarem, nüchternen Blick gemacht werden, wenn sie dauernde Erfolge erzielen soll. Deswegen sollen wir uns jeden Fall wohl überlegen, in dem wir die Leidenschaft zum Gegenstand von Demonstratioricn auf dem kühlen Felde der Tagespolitik machen. Auch in diesem Zusammenhänge muß gesagt werden, daß in der Musik, die die Delegation nach Genf begleitet, einige verstimmende Töne mitschwingen. In vielen Reden im Waad Leumi, in zahlreichen Artikeln der palästinensischen Presse wird der Beschluß, die Delegation nach Genf zu schicken, als Explosion des Jischuw gegen die Mandatarmacht hingestellt, wird als ihre wuchtigste Aufgabe bezeichnet, der Erbitterung über das englische Regime den gehörigen Ausdruck zu verleihen. Besonders im Zusammenhang mit der Gendarmeriefrage soll nach diesen Stimmen die Delegation Klagen und Beschwerden gegen die Mandatarmacht Vorbringen. Die Zusammensetzung der Delegation bietet eine gewisse Bürgschaft dafür, daß diese Auffassung von der Aufgabe der Delegation in Genf nicht zur Geltung kommt. Aber die Möglichkeit dieser Auffassung, die überdies sehr weit verbreitet ist, zeigt, daß die Einrichtung der Delegation unter Umständen eine Belastung für unsere politische Arbeit in Genf und London mit sich bringen kann. Die Verbesserung unserer Situation in Genf beruht ausschließlich darauf, daß wir uns von einem extrem-politischen Radikalismus ferngehalten, daß wir die Weiztpanij-Llnie eingehalten fäbert. Eine palästinensische Delegation, die als ftepräsentanz des Jischuw Forderungen erheben würde, die von unserer Seite zu einer neuen Belastung unseres Verhältnisses zu den Arabern führen können, oder die von der Mandatarmacht Privilegien verlangt, die unserer tatsächlichen Leistung im Lande noch nicht entsprechen, würde unseren Gegnern in der Kommission w'illkommenes Material liefern und würde unsere Freunde in ihrer Fähigkeit und vielleicht auch in ihrem Willen schwächen, unsere Position zu verstehen und zu erklären. Vor allem aber darf die Einrichtung der Delegation nicht dazu führen, die einheitliche Leitung unserer Politik durch die zionistische Exekutive zu gefährden. Welche Politik man auch für richtig halten mag — keine Gruppe, die ernsthaft einen Erfolg ihrer Ansichten nach außen erstrebt —, darf sich damit einverstanden erklären, daß zwei wichtige offizielle Organe der zionistischen Bewegung zu gleicher Zeit einander entgegengesetzte Politik nach außen machen und gegeneinander ausgespielt werden können. Diese Sorge, die gegenüber den Mitgliedern der diesmal gewählten Delegation unbegründet ist, muß doch im Zusammenhang mit den sehr zahlreichen und entschiedenen Aeußerungen vorgebracht werden, die immer wieder die bitteren Klagen des Jischuw über das ihm angetane Unrecht, insbesondere in der Gendarmeriefrage, in den Mittelpunkt der Arbeit der Delegation rücken wollen — womit die Haltung der Delegation sehr deutlich von der politischen Linie der Exekutive abweichen würde. Gegen die enge Verbindung der Gendarmeriefrage mit den Aufgaben der Delegation bestehen um so größere Bedenken, als die Haltung des Jischmv in dieser leidigen Angelegenheit keinesw׳egs unangreifbar ist. Auch wenn man die Propheten nicht bemüht, sondern sich auf ruhige Erwägungen praktischer Politik beschränkt, kann man zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als sie der größte Teil der palästinensischen Oeffentlichkeit gefunden hat. Ueber die Gefährdung der Sicherheit des Jischuw durch die Reorganisation der Militär- und Polizeikräfte ist nicht ganz leicht zu reden. Jedenfalls ist die summarische Behauptung, daß durch die Reorganisation der Schutz der jüdischen Bevölkerung gegenüber den früheren Verhältnissen nicht wesentlich beeinträchtigt worden ist, ebenso berechtigt wie das Gegenteil. Und was den Angriff auf die nationale Ehre anbetrifft — war kennen aus der europäischen Politik den Mißbrauch dieses Begriffs zu gut, um nicht zu wissen, daß er nur mit äußerster Vorsicht gebraucht werden darf. Zugegeben, daß die Veröffentlichung des ersten Entwurfs der Verordnung in der vom Militärreferenten vorgelegten Form, in der gesagt war, daß das neue Grenzkorp« ohne Beteiligung von Juden gebildet werden sollte, ein Mißgriff war. Aber genügte es nicht, daß die Regierung auf die Intervention der Palästina- Exekutive und später Dr. Weizmanns dieses Versehen zweimal!־evozierte, indem sic den Verordnungstext zweimal änderte? War cs nötig, auch noch nach diesen Aenderungen die Kampagne fortzusetzen, eine Volksbewegung mit der ganzen dafür zur Verfügung stehenden Technik, mit Schlagzeilen in den Zeitungen, Alarmnach! ichten, Volksversammlungen, flammenden Resolutioncn zu entfachen? Der Nachweis, daß mit diesen Requisiten auch im jüdischen Palästina die Volksseele ohne große Schwierigkeiten in Wallung gebracht werden kann, ist gelungen. Den Nachw eis, daß in der jüdischen Politik das gefährliche Instrument der nationalen Leidenschaft nur für Gegenstände eingesetzt werden wird, die ihrer würdig sind, sind die Führer des Jischuw schuldig geblieben. Die Haltung des Jischuw׳ in der Gendarmeriefrage ist im Grunde mir ein Ausdruck der allgemeinen Bereitschaft zum Protest, die viele Politiker des Jischuw seit langem als die einzig richtige Stellung zur Mandatarmacht propagieren. Es ist aber durchaus zweifelhaft, ob der Jischuw׳ auf diesem Wege ein gewichtiger politischer Faktor werden kann. Die Ueberlegung zeigt, daß unser politisches System für absehbare Zeit auf Kooperation mit England angewiesen ist. Eine Ein- Wirkung auf diese Macht ist durch Proteste, durch Anrufen höherer Instanzen, die keine sind, kaum zu erwarten. Anders, wenn wir uns durch Leistung im Lande wachsende Bedeutung erringen, wenn wir außerdem zeigen, daß wir imstande sind, auch die politischen Bedingungen unserer Mit- und Gegenspieler zu sehen und zu verstehen. Dann wird man uns die Fähigkeit zur Kooperation zuerkennen. Besonnenheit und Zuvcrlässigkeit unserer Politik wird die Bedeutung unserer realen Position im Lande steigern, auf der nach wie vor die politische Stellung des Jischmv in erster Linie beruht. Wenn wir uns durch diese Eigenschaften politische Geltung erringen, dann werden auch unsere Ein- Sprüche und Wünsche für die gegenüber zahlreichen Mängeln der Verwaltung durchaus Raum ist — verstärkte Beachtung finden. Arbeit und abwägende Vernunft sind bessere Garantien unserer Politik als viele Ausbrüche von Leidenschaft. Nach den Wahlen Brief aus Rumänien. m. Bukarest, 26. Mai. Das gesamte öffentliche Leben in Rumänien stand zwei Monate lang im Zeichen des Regierungswechsels und der dadurch bedingten Neuwahlen in das Parlament. Selbstverständlich wurde auch das rumänische Judentum von diesen Ereignissen berührt. Die rumänischen Juden versuchten bei den Wahlen geeint aufzutreten, was bei den früheren Wahlen nicht g^unges, war, , Leider fet auch״;dtepal ״die-JPPÄsche Reife ׳' fff1 - JüdenscB J§*llf pl!1etlf:#<w־den, der sie noch nicht gewachsen waren, wochenlange Beratungen der Vertreter der verschiedenen politischen und territorialen jüdischen Gruppen des Landes brachten die ersehnte Einigung nicht, und der Wahltag fand die jüdischen Wähler zersplitterter denn je. Die jüdischen Nationalverbände der neuen Provinzen, wo solche existierten, stimmten durchweg für die Regierung, während der reichsrumänische Klub sich für die demokratische Opposition entschied, und die Anhänger des Verbandes rumänischer Juden, der keine bindende Parole ausgab, nach lokalen Interessen die Stimmzettel abgaben. Es ist erwähnenswert, daß infolge der durch den Wahlkampt geschaffenen Lage verschiedene bedeutende Errungenschäften für das jüdische Volkstum in Rumänien erreicht werden konnten. Die Regierung, die von Anfang an entschieden für die Aufrechterhaltung der Ruhe im ganzen Lande eintrat, sicherte den Juden die vollständige Niederhaltung des Radau- Antisemitismus in Schulen und auf der Straße zu und hielt ihr Wort in einer Weise, die aufrichtiges Lob verdient. Obwohl die antisemitische ״Liga für die Nationalchristliche Verteidigung“ im ganzen Lande eine sehr heftige Wahlpropaganda entfaltete, und auch leider einen nennenswerten Erfolg verzeichnen kann, ist es nirgends zu irgendwelchen Zusammen- Stößen oder Belästigungen von Juden gekommen, und auch auf den Universitäten, wo seit Jahren helle Anarchie herrschte, ist eine Ruhe eingetreten, die vorläufig von keinerlei Mission getrübt wird. Ferner konnten die Juden auch einen politischen Erfolg verzeichnen: Herr Dr. Olsvanger, von der Zionistischen Exekutive in London, wurde hier vom Minister des Aeußeren, Herrn M i t i 1 i n e 11, empfangen und dieser wiederholte in seinem Namen und im Namen der gesamten Regierung die bekannte Deklaration des früheren Außenministers Duca, indem er für die zionistische Bewegung und das Aufbauwerk in Palästina die Sympathie Rumäniens zum Ausdruck brachte. Ein weiterer greifbarer Erfolg wurde dadurch erreicht, daß die Regierung, um die Stimmen der nationalen Minderheiten zu gewinnen, ihnen in der Schulfrage die Konzession machte, daß alle diejenigen Schulen, welche vor der Veröffentlichung des neuen Schulgesetzes das Oeffcntüchkeitsrecht genossen und dieses durch das neue Gesetz verlieren sollten, die früheren Rechte wieder voll und ganz erhalten. Von dieser Erleichterung werden die jüdischen Schulen in einem Teil der neuen Provinzen ausgiebigen Gebrauch machen können. Daß die Regierung, auf der Suche nach den Stimmen der jüdischen Wähler, diesen in speziellen Aufrufen die feierlichsten Versprechungen abgab, daß sie den Antisemitismus bekämpfen und die Ruhe und Ordnung im Lande aufrechterhalten werde, ist nicht zu verwundern; die Aufrufe der Regierung konnte« sich jedenfalls auf eine bestimmte und schlagende Tatsache stützen: Daß im Jahre 1920 dieselbe Regierung Averescu es war, welche den ukrainischen Pogromflüchtlingen die Grenzen des Landes ohne Rückhalt öffnete und die Unglücklichen aufnahm, hinter denen das blutige Schwert der wilden Mörderhorden raste. Andererseits kann aber nicht verschwiegen werden, daß die Regierung die maßlose Wahlpropaganda der Antisemiten, allerdings in den Grenzen der ungestörten Ordnung, duldete und gestattete; vielleicht ist es ihr gerade dadurch gelungen, Exzesse zu verhüten, die sonst in einer so aufgeregten Zeit und Stimmung nicht zu vermeiden gewesen wären. — Enttäuscht hat in gewissem Sinne die Haltung der Opposition. Als die vereinigte Bauern- und Nationalpartei erkannte, daß sie im Wahlkampf unterliegen wird, heß sie den jüdischen ״Ballast“ fallen und so kommt es, daß auf den Listen der Opposition kein Jude erschien, während auf der Liste der Regierungspartei und der Sozialisten, ja sogar auf der der Liberalen, einzelne jüdische Kandidaten figurieren Es stellte sich somit heraus, — was'für die bewußt jüdisch Empfindenden eigentlich nie ein Geheimnis gewesen ist - daß auch für die demokratischen und judenfeindlichen Politiker die Parteiinteressen vor der Judenfreundlichkeit gehen. Manche jüdische Mitläufer dieser Parteien haben sich mit enttäuschte!! Hoffnungen von den betreffenden Parteien zurückgezogen, als sie sich als Anhänger zweiten Ranges behandelt sahen. Ueber die tatsächlichen Folgen dieser Generalwahlen, die gestern im ganzen Lande stattgefunden haben, wird man sich wohl erst etwas später ein richtiges Urteil bilden können Vorläufig steht soviel fest, daß einer geringen Anzahl jüdischer Abgeordneten eine weit größere Zahl cuzistischer (antisemitischer) Deputierten gegenüberstehen wird. Daß die Wahl. Versprechungen der Antisemiten, die an die pharaonischen Unterdrückungsmaßnahmen erinnern, nicht die geringste praktische Bedeutung haben können, ist klar. Immerhin wird im kommenden Parlament oft das vergiftende Wort der anti. semitischen Führer gehört werden, und die Energie der jüdisehen Parlamentarier wird sich in Redeschlachten mit diesen Maulhelden erschöpfen müssen. Es bleibt zu hoffen, daß die Regierung, welche bisher eine feste Hand und äußerste Ge. Schicklichkeit in der Behandlung heikler Fragen gezeigt hat, auch weiterhin nach dem Rechten sicht, und ihre, während der Wahlkampagne den Juden gegebenen Versprechungen getreu cinlüilt. * Die sin! So!! Wu uns seit Anläßlic ,;js zionisti: war es me feinem Mitt regenkomn aussprechen 1״k1 sogar sich da alle Fäden kein ander! Zionisten zi lincr Büro; der ganzen Zunäch: klingen der mir folgern ״Die Auf zionistischem Gebiete gehörte der abgelaufcne Monat zu den ereignisreichsten der letzten Zeit in Rumänien. Der allgemeine Eindruck, den man sowohl in der Hauptstadt als auch namentlich in der Provinz nach dieser großen An■ strengung der Ija raktioti wahrnehmen kann, ist, daß die zio׳ liistische Bewegung, die einer Auffrischung bedurfte, durch die intensive Propaganda des abgelaufenen Monats in glänzender Weise belebt worden ist. Ob dieser moralische Erfolg siel! auch materiell (in bezug auf die Schekelzahl usw.) aus■ werten wird, bleibt abzuwarten. Aber die Grundlage zionistischcn Empfindens ist gestärkt, die zionistische Idee wachgerufen, das Studium der Prinzipien des Zionismus wiederum angeregt und angefacht worden. Und dies ist schon allein der größte Gewinn, den man sich von der Ijaraktion nur hätte wünschen können. Im Zusammenhang mit dem Erstarken der zionistischen Bewegung im Lande sei auch der in letzter Zeit besonders scharf hervorgetretene Wunsch der rumänischen Zionisten er■ wähnt, eine Kolonie rumänischer Juden in Palästina zu begründen. Der Gedanke einer eigenen Kolonie rumänischer Juden in Palästina mag, von höherem nationaljüdischen Standpunkt aus gesehen, vielleicht als ein Lokalpatriotismus oder als eine Uebertreibung der Einstellung in Landsmannschaften auf dem Boden Palästinas betrachtet werden. Andererseits aber ist nicht zu leugnen, daß gerade eine solche Gründung welche namentlich von einer jüdischen Bevölkerung wie die rumänische als Ehrensache und als Ansporn für weitere zionistlsche Betätigung angesehen wird, sowohl erzieherisch als auch propagandistisch einen hohen Wert hat. Von diesem Gesichtspunkte aus gesehen, gewinnt der Gedanke einer ru manischen landwirtschaftlichen Kolonie in Palästina erhöhte Bedeutung, und man versteht, warum die Führer der rumä nischen Zionisten in der letzten Zeit bei den leitenden Faktoren interveniert haben, daß die Schaffung einer solchen Kolonie ermöglicht werde. Uebrigens hat die Palästina-Exekutive diesen Gedanken gebilligt und sogar zum Teil mit seiner Verwirklichung begonnen. Schon vor mehr als einem Jahre wurde Boden des Nationalfonds in der Nähe von Afuleh im Ausmaße von 4000 Dunam, für eine Kolonie reiehs rumänischer Juden bestimmt. Es fehlten bis jetzt die nötigen Bedauern zusetzen, gern wie Bei ( sam, daß Gange is wäre drii So sch! pflegen stil ״guten“ 0׳ nistischen I ein beseht ierteljährli׳ issscrn. 5 wie der b erleidet, de Ausfall mi: zahlen, unc sie sehr 01 kaum darg Währei auf solche den die im politischen wegung tu Erbitterung wenigen J, Jwlenhcit sprechende die Ergehn /rügenden Wahlen zu: Gemeinde umschränki zu einem Niederkäm! behaupten, eigentliche! scheut siel Versammlu uTaTcafo- ,!nif; , efnerJEw zeugen ge! Rumänien kolonisiert wende, Nun sind in letzter Zeit wiederum die Verhandlungen mit der Leitung in Jerusalem aufgenommen worden und es steht zu hoffen, daß die von der Exekutive wiederholt abgegebenen Versprechungen in der nächsten Zeit in Erfüllung treten. Die rumänischen Zionisten versprechen sich von der Verwirklichung dieses Projektes eine bedeutende Erstarkung der zionistischen Propaganda und praktischen Sammeltätigkeit in Rumänien. 111 der Tat wird es auf den durchschnittlichen rumänischen Zionisten anspornend und aneifernd wirken, wenn er weiß, daß auf den Gefilden Jesreels auch die Söhne rumänischer Juden Schweiß und Arbeit darbringen, um das Aufbauwerk zu beschleunigen, und daß aus dem Oelde, das Rumänien für Keren Hajessod aufbringt, ein Teil für Kredite an die Kolonie verwendet wird. Es ist zu wünschen, daß dieser Plan bald zur Ausführung gelangt und daß die er hofften Wirkungen auf die Stärkung des zionistischen Willens und der Tatkraft der rumänischen Juden in Erfüllung gehen, staatsbürg( "deren; rn her iniiii( juden von Bewegung, ersucht, c oheurer , büren. I der letzte! wurde, rn! und Nicht; c svstr einer Stell׳, iserc Be Tankfurt Wir 7 für notwn der dcutsc ie mchtjü Sie ifidisefee Kaltirbeweguig in Amerika Im Rahmen der Ijar-Aktion der amerikanischen Zionistischen Organisation fand, wie schon gemeldet, in New York eine Kultur-Konferenz statt, der 300 Delegierte verschiedener Körperschaften ganz Amerikas beiwohnten. Den Vorsitz führte Louis L i p s k y. Es wurde beschlossen, einen Verein für jüdische Kultur und Erziehung zu bilden, der in allen Teilen Amerikas seine Zweige haben soll. Zum Präsidenten des neuen Vereins wurde Dr. Nathan Isaacs, Professor für Handelsrecht an der Harvard-Universität, zu Vizepräsidenten wurden Abraham Goldberg, Rabbi Jacob K 0 h n und Bernard Seme! gewählt. Die Exekutive besteht aus 21, der Rat aus 100 Mitgliedern; in beiden Körperschaften ist die Zionistische Organisation durch ein Drittel der Mitglieder vertreten. Das Budget des ersten Jahres wurde auf 290 000 Dollar veranschlagt. Das Ziel des Vereins ist: Förderung der hebräischen und der jiddischen Sprache und Literatur, Verbreitung der Kenntnis über Palästina, Stärkung der jüdischen Jugend-Organisationen und Gründung eines Verlags für hebräische Literatur und Zeitschriften. Die ״Stadt Jesreei“ ln der Frage der Umbenennung von Afuleh hat dieser Tage eine neuerliche Sitzung des betreffenden Komitees stattgehindcn, das einstimmig den schon einmal beschlossenen Namen ״Jesreei“ bestätigte. Mehrstimmig wurde noch die Hinzufügung des Wortes ״Ir“ beschlossen. An der Sitzung beteiligten sich die Herren Prof. Klausner, Prof. Skmscli, Dr. Lurie, Dr. Braun, Dünaburg, Dr. Sacher-Schachor und Dr. Brawer. Als Abwesende erteilten ihre Zustimmung u. a• Prof. Klein und der Waad von Afuleh. (Zilco.) snncr gai Menschen Recht verl der Zentr; fehlt. Hu! Wenn mütswerte jüdische י drmograp! Gliedern i Volkes ers auf/ubauei Statistik < Anfänge! Das ist kc sondern i! sie trotz 1 mögiiehkei jüdische f das eigen bringen, lehrtcniioc Visscnsdi in der Sa stiindc wi Jshrhundc Daß das höchsten! Analyse s bei der < von ihr a brechen. Die Aisbealang der Oeltelder io Palästina Wie die ״Wiener Morgenzeitung“ berichtet, ist in Genf eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 12,94 Millionen Schw. Franken gegründet worden, die den Handel mit Erdöl und die Ausbeutung von Oelfeldcrn, besonders in Aegypten, Syrien und Palästina, bezweckt. Der Großindustrielle E. L. Nobel aus Paris bringt Werte in Höhe von 9,5 Millicnen Schw. Franken ein, die aus Werten der Socidte Franco- Egvptienne und der Socidte Industrielle de Naphte et de Commerce A. J. Montacheff et Cie., Paris, bestehen. (Ziko.) Um s jüdischen immer bk: 11'itional 1 Strom׳..' de darken jii Minden. I Volkskund •13t die ,: In" Max" war und Heinde in

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