Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 29-30 (16.4.1926)
- Date
- 1926-04-16
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 220 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20/20 r, י* 4!®,«Lw 4 xx iS» Massenversammlung der B. Z. V. Mil einer von der Berliner Zionistischen Ver- | cinigniig um 11. d. M. (Roscli rhodesrh 1 jar> cinbcnifenon in 1» s s^c 1111;1 f t besuchten Vers a 111111 11111 g, wurde die 1 j a r - A k t i o n in Berlin cingclcitet. Nohen Richard L i c 11 111 c i 111. dem Vorsitzenden der B. Z. V., der die Vor- Sammlung leitete, teilten sieh vier Redner in die Aufgabe, den Zionismus in seinen Hc/ieUuugcu zu den jüdischen Problemen 711 erläutern. Professor Heinrich Loowc skizzierte in packen- (1,11 Worten die historische Entwicklung des zionistischen (10־ danken« im Lehen des jüdischen Volkes. 1)1'. Solo weitschik /eichnete in prägnanter Weise die Onindtliesen der zionistischen Auffassung' der Jmlenfnige. Ucbcr Judentum und niclitjiklische Umwelt sprach scharf pointiert Rechtsamvalt fi ro 111׳ m;11111. Don Abschluß des Abends bildete eine Ansprache Dr. Alfred Klees, in der er von der Werlisclwirkting •zwischen dein neuen Palästina und der Diaspora eine eindrucksvolle Schilderung gab. Zwischendurch wurden Schekalim gesammelt und;1111 Schlüsse der Versanimhing konnte der Vorsitzende unter dem Beifall aller Zuhörer festsfclleii, dali der Auftakt der Ijar-Aktkm in Berlin einen würdigen Verlauf genommen habe. Nachstehend der Bericht. Der Vorsitzende der B. Z. V., Richard Lichthehn erklärt die Ijar-Aktion für eröffne(. Er weist darauf hin, daß sie einen doppelten Zweck hat, einmal die Zionisten wieder fester zu sammeln, ihnen das Gefühl zu geben, daß die Or- ״anisation lebt und dali sie in der Organisation leben. Nach dem Kriege befand sich die Zionistische Organisation in einer völlig veränderten Situation, die praktischen Aufgaben standen völlig im Vordergrund. 11s gilt, sieh wieder darauf zu hesinnen, was die Zionistische Organisation als solche bedeutet. Wir, ein Volk ohne Staat, ohne Heer und (Motte, ohne Macht haben eine Aufgabe zu erfüllen, die sonst nur mit den Mitteln des Staates zu erfüllen ist, eine Aufgabe,_die_ im Kampf der großen Weltpolitik gelöst werden mußte. Zionistische Organi- Ration ist der Staat unterwegs, ist mehr als eine Partei, sie muß uns den Staat ersetzen. Wir sprachen zu den Mächten der Welt im Namen des jüdischen Volkes. Wodurch legi* ■tirilierten wir 1ms als seine wahren Vertreter? Die Hundertlausende voll Sclickcl/alilern waren unser Argument. Keine Hochfinanz, stand hinter uns, nur die organisierten Volks-!nassen. Der Kampf um Palästina ist noch nicht abgeschlossen, die Kraft des Widerstandes noch nicht gebrochen. Der Zionismus appelliert nicht an den Egoismus des jüdischen Menscheu, er verheißt ihnen keine materiellen Vorteile. 7.11 uns sollen nur die kommen, die gewillt sind, sich für die Zukunft unseres Volkes einztisclzcn. Der Kampf um Palästina ist nie 11t beendet. Wir fordern, daß sich die Reihen enger schließen, daß die, die noch außerhalb stehen, zu utis kommen, und daß sie ihrem Gefühl der Verbundenheit mit der Zionistischen Organisation Ausdruck geben durch Zahlung des Schekels. Professor Heinrich Locwc führt aus: Zionismus bedeutete immer Verbindung von jüdisehen! Lind und jüdischem Volk. Solange, cs eine jüdische Geschichte gibt, ist diese Verbundenheit zutage getreten. Höchster Idealismus und praktischer, auf die Dinge des Tages gerichteter Materialismus leben in der Seele des Jude!» und ebenso wie es in der Landschaft und in der Natur Palästinas die schroffsten Gegensätze gibt. Solange unser Volk in Erez- Israel lebte, feierte es dort glücklich seine Feste, und Zion war ihm der Mittelpunkt seines Lebens. Und in der Verbaunung sang cs: ״Wenn ich dein vergäße Jerusalem, verdorre meine Rechte“, ln seiner ganzen Golusgcschiditc, in seinen Liedern und in seinen Bräuchen spiegelt sich der Traum um das verlorene Land. In dem verbannten Volke erwachte der Wunsch, sehr bald aus eigener Kraft dar, verlorene Land wiederzugewinnen. Aus dem stolzen Geschlecht der Spaniolen standen die ersten Männer auf, die die Juden zur Wiedercrobenmg ihres Landes aufriefen, ein Salvador, späier ein Moses Monlcfiorc. Dann waren es deutsche Juden, in denen der Gedanke wieder auflebte. Moses Heß schul sein berühmtes Werk ״Rom und Jerusalem“, die Kattowitzer Konferenz war ein Vorspiel des ersten Zionistenkoiigresses. Als wir uns zum ersten Male in Basel trafen, da fühlten wir über die rschicdenen Landesgrenzen hinaus, daß wir Kinder derselben r'amilie, desselben Blutes waren. Mit dem Baseler Kongreß begann die schwere Geschichte des Zionismus mit ihren Kämmen. Wir sind jetzt in der Zeit der Sfira. Sie wissen, daß diese Tage mit Ausnahme des Lag b’omrr eine Zeit der Trauer für uns Juden sind. Nur am Lag b’omcr wich die Trauer in Erinnerung an einen Sieg Bar Kochbas über die Römer. Am 22. Tage des Omer, am ״Kab b’Omer“, wurde in San Remo den Juden das Versprechen der nationalen Heimat gegeben. Ich hoffe, daß tu Hinkunft neben dem Lag b’Omer auch der Kab b'Omer ein Freudentag des jüdischen Volkes sei« wird. Vor 36 Jahren bin Ich in Palästina gewesen und konnte (damals nicht ohne Schutz bewaffneter Begleitmannschaft von Jaffa nach Jerusalem reisen. Vor drei Jahren bin ich wieder In Palästina gewesen und konnte einen Fortschritt fest- Stellen, der im Verhältnis den sprichwörtlichen amerikanischen Fortschritt bei weitem übertrifft. Die nationale Bewegung kt wichtiger als die Organisation. Aber die nationale Rewejgung muß iin Räderwerk der Organisation ihren sichtbaren Ausdruck finden. Jeder Jude hat die Pflicht, zum großen Heerlager der Kämpfer für den Aufbau Palästinas zu stoßen. Das Zeichen, daß er zu uns gehört, Ist die aSttraditfoncIle Zahlungsart: Der Schekel. Dr. Seiowdischlk führte aus! Oer Zionismus wird durch zweierlei charakterisiert:!durch die Diagnose der Gründe der jüdischen Not und durch die Prognose über den Werdegang zur Linderung und Behebung dieser Not, Die Diagnose besagt, daß die spezifische Not der Judenheit darauf zurückzu führen ist, daß wir durch den Gang der Geschichte ein bodenloses und heiniloses Volk geworden sind. Der Zionismus verknüpft jede Erscheinung im jüdischen Leben und jede Form der jiidisehen Not mit dieser Tatsache. Darin beruht die ganze zionistische Theorie. Ob man die wirtschaftliche Not in Be* traciit zieht, die politische Rechtlosigkeit oder die Bedrückung durch judenfeindliche Strömungen, die Not der einzelnen jüdischen Persönlichkeit oder das furchtbare Schicksal des ewigen Wandernmussens, all das ist eine Folge der jüdischen Boden- und Heimlosigkeit. ^Die zionistische Prognose aber lautet, es sind heule genügend Kräfte ira Judentum vorhanden und in der außerjüdischen Welt Voraussetzungen, daß man eine Lösung für diese jüdische Not auf die Weise finden kann, daß man die Hauptursache dieser Not aus der Welt schafft. Der Zionis- ״“J“* ״* den letzten dreißig Jahren gezeigt, daß er die Wahrheit m sich trägt, und daß sogar dw kühnsten Hoffcamgco, dir 01׳ vor dreißig Jahren gehegt hat, durch den tatsächlichen (1;111g der Entwicklung übertroffen wurden. Unsere Einsicht ist auch die Einsicht der jüdischen Geschichte, unsere Auffassung der jüdischen Geschichte ist heute (| i c Auffassung schlechtwegs. Unsere Prognose hat sich bewahrheitet. Aus dem Stadium der Idee sind wir in das Stadium der Verwirklichung eilige!reteii. Wir sind Zeugen eines anstehenden Palästina. Unsere erhie zionistische Gesinnung ist das stärkste, was wir auf die Wagsclialc unseres Geschicks zu legen vermögen. Tod/. Verfolgungen und Unterdrückungen im Mittelalter sind wir ein harter Volksblock geblieben. Erst im 10. Jahrhundert sind wir zu einem Sandhaufen geworden, dessen Körner von jedem Wind verstreut werden konnten. Wenn es heute noch im jüdischen Volke bezüglich des Zionismus viele Neinsag er gibt, so werden die Kinder dieser Neinsager, wenn sie Juden bleiben wollen, den Zionismus bejahen müssen. Noch bestellt zwischen Zionisten und Niehtzionistcn im jüdischen Volke eine breite Kluft, sie kann überschritten werden, die Brücke ist der Anschluß an die Zionistische Organisation, dessen erster deutlicher Ausdruck die Entrichtung des Sehekels ist. Rechtsanwalt Groncinann untersuchte dis Problem, wie er *ich, wenn er kein Jude wäre, zum Judentum stellen würde. Wenn cs ihm, als Nichtjuden, möglich wäre, das Judentum tatsächlich in seinen echtesten Erscheinungsformen kcmieiiznlcrncn, so würde er du Bewunderer des Judentums werden. Diese Möglichkeit ist aber für den durchschnittlichen Nichtjuden nicht gegeben. Der Niciitjtuie lernt das Judentum der Gegenwart in Er- .schcimiiigstorincn kennen, die zum Antisemitismus treiben miissen. Unechtheit, Unehrlichkeit, Selbstcntwürdigung, Hang zur Miinicry, das sind die Merkmale derjenigen jüdischen Schichten, die am deutlichsten sichtbar werden. Das wirkliche Judentum, das seiner Eigenart bewußt ist und eine Auslese von zahllesen Geneiatioueii darstellt, die trotz größter Widrigkeiten ihren Lebciisrhytlinius beibehalten haben, lernt die nichtjüdische Umwelt nicht kennen. Groncniann zitierte ausführlich ein Schreiben des nunmehr völkisch eingestellten Börrics Freihorr von Münchhausen, der sich von dein vulgären Radau- Antisemitismus fern hält, aber dennoch beklagt, daß die Juden in so starker Weise das geistige Leben Deutschlands bcherrschen. Münchhausen uicint, daß nur jüdische Schriftsteller gelesen und ihre Bücher gekauft werden und übersieht, daß die Leser und Käufer von Biicheru zum großen Teile Juden sind. Die VcrwäRscrungsbestrcbuiigen der Assimilation, die jede jüdische Eigenart als nicht vorhanden Umstellt, sind nicht dazu angetan, die Achtung vor den Juden zu erhöhen. Was wollen die Zionisten? Dis Verhältnis zu der jiidisehen Umwelt ändern. Wir wollen der Menschheit zwei Dinge geben. Wir wollen arbeiten wie die anderen auf eigenem Boden, wir wollen unser jüdisches Mittelalter, das siel» nicht mit dem Mittelalter der anderen Völker deckt, abschließen und frei unsere Kultur entwickeln. Theodor Hcrzl prägte das Wort von der Rückkehr zum Judentum vor der Rückkehr ins Judenland. Heute scheint die Voraussetzung für die Rückkehr zum Judentum für sehr viele Juden die Rückkehr nach Palästina zu sein. Dort wird der jüdische Lebensrhyfhmus wieder ungebrochen sich cinstcllcn können. Dort wird das Judentum jüdisch werden. Denn mit Nordau muß man sagen: Das Judentum wird zionistisch sein oder cs wird nicht schi. Dr. Alfred Klee erinnerte an die Hochstimmung nach den Tagen von San R c m o. Seitdem sei eine gewisse Ernüchterung erfolgt. Die Zionisten der ganzen Welt müßten wieder zu träumen beginnen. Nicht träumen im Sinne der Untätigkeit, sondern träumen von der Größe und Ungeheuerlichkeit des Wunders, das sicli vor unseren Augen im jüdischen Volke und im gesamten Judentum vollzieht. 1000 Jahre haben die Juden von der Erlösung geträumt und nunmehr ist die Zelt der Erfüllung gekommen. Nicht zum ersten Male erlebt das jüdische Volk eine Diaspora. Es gab eine große Diaspora 1m hellenischen Alexandrien. Es gab eine Diaspora in Babylomen, eine spanische Diaspora und nunmehr naben wir die Diaspora im Ahendlande. ln Alexandrien vergaßen die Juden ihre eigene Sprache, verloren den Zusammenhang mit Paläsb’na und darum war diese Diaspora eine Diaspora des Todes, die zur Auflösung der in der Gegend von Alexandrien lebenden Gemeinde führte. Ganz anders war die Diaspora in Babylonien. Die babylonische Judenheit behielt das Bewußtsein des Zusammenhanges mit Erez-Isracl, der Einluitsgedanke von Palästina und jüdischem Volk ist in Babylonien nie getrübt gewesen, in Babylonien luid seinen Hochschulen ist das gigantische Werk des Talmud geschaffen worden, die babylonische Diaspora war eine Diasjrora des Lebens. Audi in Spanien durchlebten die Juden eine Diaspora, und große bedeutende Leistungen sind von den spanisch-jüdischen Gclehrten und Dichtern vollbracht worden. Das war chic Diaspora der Erhaltung. Immer wieder wiederholte sich die Erscheinung, daß jüdische Volkstcilc, die den Zusammenhang mit der Wiege unseres Volkstums verloren haben, die den Gedanken an Palästina aufgaben, unrettbar dem Untergang verfallen wären. Gegenwärtig erleben wir eine Renaissance der Verknüpfung von jüdischem Volk und Palästina. Es ist kein Zweifel, daß in absehbarer Zeit der größte Teil des jüdischen Volkes in der Diaspora bleiben wird. Es handelt sich nun darum, daß diese Diaspora eine Diaspora des Lebens werde. Die Zeit ist nicht mehr fern, wo aus der hebräischen Universität in Jerusalem Lehrer und Erzieher der iu der ganzen Welt zerstreuten Judenheit hervorgehen und überall echtes Judentum lehren worden. Unser Traum ist, aus Palästina ein Land der Freiheit, des Friedens und der Kultur zu machen. Nach den mit stürmischem Beifall aufgenommenen Ansprachen schloß Richard Licht heim die Versammlung. tue ferner italttsgeraelaae inner zionistischer Führung In der konstituierenden Sitzung der Grazer isracli sehen Kuliusgcmeindc wurde der Zionist Dr. Rob! Sonnenwald mit 15 Stimmen bei 9 StimmencnthaUiing zuin Präsidenten gewählt. Da die konservative Pari welche bisher die Mehrheit gehabt hatte, die aktive Mitarb an den Gemeindegeschäften und insbesondere die Ucb< nähme einer Stelle ira Präsidium sowie in den Ausschuss verweigerte, wurde der Zionist Karl Schwarz zum erst Vizepräsidenten gewählt und weitere fünf Zionisten in d Vorstand entsendet. Ferner wurden alle Sektionen von d Z-omsten im Einvernehmen mit der ihnen nahestehend Wirtschaftspartei besetzt. Die beiden restlichen Vorst,am stellen fielen der Wirtschaftspartei zu. General Sir Ronald Storrs, Gouverneur des palastine stachen Süd-Distrikts, wolrnte als Gast des Oberrabiners faa Meir der Zeremonie des eisten Sedcr-Abends bei. Vorläufige Ucbcrslcht der Veranstaltungen. Aachen. ObcrregieriingM'at Ooslar-Berlin: 19. April; Dr.Wcm« Bloch-Berlin: erste Mai-Woche. w Alle!ist ein. Jakob Ilcrzbcrg-Frankfurl a. M.: 10. April. Ansbach. Harry Bein-Nürnberg: Ende April. Bamberg. Dr. Thalmann-Nürnberg: Ende April.; Bayreuth. Dr. LöwenthaI-Niimberg: Ende April.; Berlin. Rechtsanwalt Gronein.uui-Berlin, Rechtsanwalt Dr. Klee. ' Berlin, Richard ürlitlicini-Berlin, Professor Dr. t r...Ä(,‘ 1 Berlin, Dr. Soloweitsdiik-Bcrlin: H. April; Dr. Walttr! Snl/.hach-Frankfiirt .1. M., Kurt Bluma1tfld.Rcr1jn. i 19. April; Geh.-Rat Prof. Dr. Ed. Meyer-ßerljtä; 27. April; Oberregiertiugsrat Ooslar-Bcrlin: 3. M,n’■ 1 Mose. Waldmami-Iicrliu: 1׳• Mai. ’ üeulhen. Frau Dr. f-'uchs-Hcß-Breslau: Ende April; M,kcs ' Waldntann-Berlin: 21. April. ■| Bielefeld. Dr. Mcndcl-IIamn1: 12. April; Dr. Werner Bio.K;! Berlin: 29. April; Kurt Löwcnstcin-Duisburg: 4. Mai. ’• Bochum. Dr. K. Moosberg-Essen: 12. April; Dr. H. Epsicit!■ Duisburg: 14. April; Jakob Reich-München: 9. Mai, , Bremen. Rnbb, ISIum-Fmdeii; Ende April; Dr. Erich Buch•! Itolz-Uaniburg: Anfang Mai. j Breslau. Kurt liluiueiiield-Berlin; 21. April; Richard Licht-! lu'im-lkrliii: II. 11. 12. Mai. j Cassel. Kurt Blumcnfcld-Berliii: 15. April. I Cöln a. Rh. Obcrrcgierungsrat Goslar-Berlin: 18. April•! Dr. Werner Bloch-Berlin: 29. April; Karl Glaser-Berlin; Anfang Mai. Cottbus. Dr. Hans Blodi-Beriin: 23. April. Crefeld. Dr. Neubcrgcr-Dfsseldorf: 12. April; Dr. Werner Bloclt-Bcrtin: 22. April; Martin Ledermann-Dubbur׳־׳• ft. Mai. Dessau. Ar־:old Zweig-Berlin: Anfang Mai. Dt. Eylau. Jakub Hcr/hc.rg-Frnnkfurt a. M.: 22. April. Dortmund. Adolf Korh-Fisscir 11. April; Obcrrcgierungsrat Goslar-Berlin: 22. April; Dipl.•Ing. R. Marcus-Essen- 3. Mai. Dresden. Jakob f’eich-Mündtcu: Ende April; Dr. Kollcnschcr• Berlin: Anfang Mai. Duisburg. M. Ledermann-Dnisburg: 14. April; Dr. Werner Bloch - Berlin: 28. April; Julius Kaufmann - Aachen: 15. Mai. Dliren. Dr. Werner Bloch-Berlin: 15. April. Düsseldorf. M. Ledermann-Duisburg: 12. April; Dr. Werner Bloch-Berlin: 21. April; Jakob Reich-München: 8. Mai Duisburg-Ruhrort. Iran B. Epstein-Duisburg: 13. April; Dr. K. Moosberg-Essen: 29. April; Dipl.-Ing. R. Marcus- Essen: 10. Mai. Elberfeld. Dr. Werner Bioch-Bcrlin: 13. April; Obcrregicrungsrat Goslar-Berlin: 18. April. Elbing. Jakob Hcrzbcrg-Frarkfurt a. M.: 19. April. Essen. Kurt Löwcnstcin-Duisburg: 14. April; Oberregierungs• rat Goslar-Berlin: 21. April; Jakob Reich-München: 10. Mai. Eydtkuhncn. Jakob Herzberg-Frankfurt a. M.: 15. April. Fischbach. Ludwig Mayer-Augsburg: 3. April. Frankfurt a. M. Leo Motzkin-Paris: 26. April; Arnold Zweie• Berlin: Ende April; Dr. Ernst Simon-Frankfurt a. M., Dr. Alfred Landsbcrgcr-Wiesbadcn: Mai; ferner acht Zirkelveranstaltungen. Freiburg 1. Br, Kurt BIumenfcid-Berlin: Mai. Fürth, Karl G!aser-P<erlin: 12. Mat. Gclsenkirchcn-Wanim. Dipl.-Ing. Marcus-Essen: 13. April; Dr. Werner Bloch-Berlin: 25. April; Dr. Josef Neu• bcrger-Düsscldorf: 12. Mat. Glclwitz. Moses Waldmann-Bcrlin: 24. April. Hagen. Dr. Mindci-Hattim: 13. April; Kurt Löwenstein־Duis• bürg: 20. April; Dr. Königsbcrgcr-Mühlhcim/Ruhr: 6. Mai. Halbcrstadt Kurt Blumenfeld-Berlin: 14. April. Halle. R.-A. Jacobsohn-Brcslau: Ende April; Kurt Blumcnteld• Berlin: Mai. Hamborn. Frau B. Epstein-Duisburg: 12. April; Dr. Werner Blocli-Rerlin: 21, April; Dr. H. Epstein-Duisburg: 5. Mai. Hamburg. Richard Lichtiiäm-Berlin: 26. April; Dr. A. Barth- Berlin: 3. Mai; R.-A. Dr. Kollcnsdicr-Berlin: 10. M,1i. Hamm. Dr. Mendel-Hamm: 14. April; Kurt Löwenstein-Duisbürg: 25. April; Dr. K. Moosberg-Essen: 6. Mai. Hannover. Dr. Soloweitscliik-Bcrlin: 18. April; Kurt Blumenfeld-Berlin: 1. 11. 2. Mai; Karl Glaser-Berlin: 16. Mai. Hlndcnburg. Moses Waldinaun-Berlin: 19. April. Insterburg. Jakob Hrr/bcrg-Frankfurt a. M.: 11. April. Karlsruhe. Dr. Alfred l andsbcrg-Wiesbadeti: IS. April; Dr. Ernst Simon-Frankfurt a. M.: 18. April; Dr. Aitrcd Apfel-Berlin: 4. Mai; Lazarus Barth-Berlin: 11. Mai. Kfssingen. Dr. Ludwig Maycr-Nürnbcrg: Ende April. Königsberg. Jakob Her/.berg-Frankfurt a. M.: 21. April; Jakob Herzberg-Frankfurt a. M. (Jugcndvcrs.): 24. April. Leipzig. Rechtsanwalt Groncmann-Berlin: 19. April; Dr. Ernst Simon-Frankfurt a. M.: 26. April. Llcgnitz. Kurt Ülmnenfelcl-Berlin: 25. April. Lyck. Jakob Herzberg-Frankfurt a. M.; 17. April. Mainz. Arnold Zweig-Berlin: Ende April. Mannheim. Leo Motzkin-Paris: 24. April; Dr. Apfel-Berlin: 6. Mai; Lazarus Barth-Berlin: 12. Mai. Mayen. Dr. Werner Bloch-Berlin: 17. April. Mühlheim. Dr. Neuborgcr-Düsseldorf: 14. April; Adolf Koch• Essen: 29. April; Martin Lederin,mn-Duisburg: 13. Mai. München. Dr. Apfel-Berlin: 29. April; Karl Glaser Berlin: Anfang Mai; Dr. Werner Bloch-Berlin: Mitte Mai. München-Gladbach. Dr. Werner Bloch-Bcrltn: 14. April. Münster. Adolf Koch-Essen: 13. April; Dr. Werner Bloch* Berlin: 27. April; Kurt Löwcnstcin-Duisburg; II. Mal• Nürnberg. Arnold Zweig-Berlin: 28. April; Karl Glaser* Berlin: 10. u. II. Mai. Oberhausen. Dr. Ncuberger-Düsscldorf: 13. April; Martin Lcdcrmann-Duisburg: 22. April; Julius Kaufmann-Aachen: 8. Mai. Oppeln. Moses Waldniaim-Bcrlin: 22. April. Ratibor. Dr. Deutsdimann-Oppdn, Dr. Gutinann-Beuthea, Moses Waldmann-Berlin: 18. April. * Recklinghausen. Dr. K. Moosberg-Essen: 14. April; DipW»2• M.. 26. April; Dr. H. Epstein-Duisburg: Marcus-Essen: 14. Mai. Regensburg. Rechtsanwalt Feilchenfeld-Nürnbcrg: Ende April. Saarbrücken. Leo Motzkin-Paris: 27. April. Schwclnfurt. Dr. Nußbaum-Nürnbcrg: Ende April; Jakob Herzberg-Frankfurt a. M.: 12. April. Wiesbaden. Arnold Zweig-Berlin: Ende April. Würzburg. Dr. Bamberger-Nürnberg: Ende April.