Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 21 (16.3.1926)
- Date
- 1926-03-16
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Stift 156 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 21 Nr. 21 Langsam und schwer Ist der Weg des deutschen Judentums zur Besinnung auf sein Wesen und seine Würde. Aber die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Auch durch die Furcht vor dem Zusammenwirken auf dem neutralen Boden praktischer Arbeit wird man sich davor nicht schützen können. Die Lage 10 Amerika #ir haben vor einiger Zeit die Rede Wiedergegeben, die Louis lipsky anläßlich der Sitzung der Landesexekutive der Zionistischen Organisation Amerikas am. 22. Februar gehalten hat. ״The New Pa 1 cstine“ (New York) vom 26. Februar veröffentlicht den Bericht über diese Sitzung und bespricht die Sitzung in einem Leitartikel! der auf die Vorgänge der Sitzung ein Lieht wirft. Es handelt sich um zwei Probleme: Erstens um die Beziehungen zu den nichtzionistisehen Gruppen Amerikas, die für die Erweiterung der Agency in Betracht kommen. Das zweite Problem ist die Reorganisation des Zionismus. Seit dem Kriege stehen die Amerikaner mit Recht auf dem Standpunkt, daß die heutige Form der Leitung eine Anomalie darstellt, da der Schwerpunkt der Bewegung nach Amerika verschoben ist, während die Leitung noch immer in Europa sitzt und abhängig ist von vielen europäischen Dingen, deren Bedeutung den Amerikanern klein erscheint. Die Amerikaner haben daher •eit zwei Jahren mit aller Entschiedenheit die Verlegung der Exekutive nach Palästina gefordert. In diesem Artikel wird zum ersten Mal der Gedanke einer Verlegung der Exekutive nach Amerika erörtert. Die Führung 8011 teils in Palästina, teils in Amerika liegen. Wir geben nachfolgend die wichtigsten Abschnitte des erwähnten Artikels •US ״The New Palestine“ wieder. ' ״Wir müssen uns darüber klar werden — Schreibt das Blatt — daß, wenn es auch unrichtig Wäre, von einer Krise zu sprechen oder uns in der Eile zu ungenügend erwogenen Schritten hinreißen zu lassen, wir dennoch empfinden, daß aus dem .Zusammentreffen der. Umstände der letzten sechs Monate eine Lage sich zu entwickeln beginnt, die sehr bald eine Entscheidung erfordern wird. Wir haben uns eine Zeitfang in sehr starkem Maße auf das .allgemeine Wohlwollen, das ffir den Aufbau Palästinas gezeigt wurde‘, verfassen. Wir haben 1s trotz des dringenden Hilferufes von drüben unterlassen, moralischen Druck auszuüben. Wir waren nicht gewillt, die mühevollen Verhandlungen von Jahren leichthin dadurch aufs Spiel zu setzen, daß wir auch nur im geringsten Maße Ver- •nlassung zu irgendwelcher Verstimmung oder dem Vorwurf vorschnellen Handelns gaben. Die Aufgabe, die vor uns;bt, kann jedoch nicht viel länger bloß dem allgemeinen ohlwollen überlassen bleiben. Es muß .eine definitive Forrlierung der Versprechungen erfolgen: ״Zur rechten Zeit d in der richtigen Form“ kann heute, rödrgen oder in drei hren bedeuten, je nach der Interpretation des Einzelnen, fmüssen recht baldwissen, was zu tun ist, wie, wann und 1ch wen es geschehen sö!l. Die Erweiterung der! ׳rj£Ort>'..Age:nf.j‘"isi:־etwas,׳'worin; w'it-uns; definitiv - lltfi! * f t ‘ hal&ffr Jtod.rJÜ M U^SK.#WS.'#u Hgdmtm; r sind aber nicht z» tiner stihdigeh Politik untätigen ffens verpflichtet» Wenn die eine Methode, der eine Weg, eine Gruppe nicht bereit ist, in erfolgversprechender Welse handeln, so müssen wir unsere Bemühungen nach anderen htungen hin ausdehnen. Dies ist eines der großen Probleme, die wir zu lösen haben, ein Problem der äußeren B-Ziehungen. Im Inneren aber entstehen aus dem Zusammentreffen der Umstände Pro- Werne von gleicher Bedeutung, die wir in großzügiger Weise lösen müssen. Sie sind mit jenen äußeren Fragen eng ver* banden. Wenn gesagt wird, daß das Schwergewicht der zionistfechen Bewegung sich nach Amerika verschiebt, 80 darf dies nicht als ein Problem der Geldaufbringung betrachtet werden, sondern muß als eine Frage der Politik angesehen werden. Das Zentrum des Problems der Jewisb Agency liegt in Amerika. Und amerikanische Vorgänge müssen für manche der wichtigsten Entscheidungen .des* Kongresses und der zionistischen Exekutive maßgebend sein. Daß die Exekutive an einem Ende der Welt das Material für ihre Politik von der anderen Seite der Welt, empfängt und dm dorthin, wo das Problem gelöst werden soll, die Instruktionen erteilt, die ihr von eben jener Seite inspiriert werden, muß dazu führen, die Exekutive in einen Zustand zu versetzen, der an Ohnmacht grenzt Es trifft hieran niemand die Schuld. Es ist eine neue Situation entstanden, und die *ich aus ihr ergebenden Aenderungen sind noch nicht vorgenommen worden. Wie ist die Situation zu lösen? Hierüber muß In naher Zukunft eine Entscheidung von uns getroffen werden. Diese Entscheidung muß auf Grund vor* sichtiger Erwägungen und noch in höherem Maße auf Grund genauer Einsicht in die Tatsachen erfolgen. Wir haben ln Amerika die nötigen Männer, die nötige intelligent und auch die nötige Hingabe. Nur eine gründliche Kenntnis der Tat- •ächiichkeiten der Lage tut noch not. Und diese Kenntnis müssen wir uns schnell und gründlich verschaffen, damit die zionistische Körperschaft, der die Ereignisse die Leitung fast aufgezwungen haben, gerüstet sei, sich ihrer würdig zu zeigen.“ Urd Allenby ii Aackiand Lord und Lady Allenby empfingen gelegentlich ihres kürzlichen Besuches in Auckiand (Neu-Seeiana) eine Delegation der dortigen jüdischen Gemeinde, di« Lord Allenby «18 Befreier Jerusalems und als Vorboten der Baifour- Deklaration begrüßten. In seiner Antwort erklärte Lord Allenby, er schätze sich glücklich, nicht nur dem britischen Reich einen großen Dienst erwiesen zu haben, sondern auch der Befreier Jerusalems zu sein. Er persönlich sei ein großer Bewunderer des zionistischen Führers, Dr. Weizmanns. Als Dr. Weiztnann ihm seinerzeit seine Plane für die Entwicklung Palästinas vorlegte, hatte er diese Pläne für etwas zu Idea- Hsttscb gehalten. Bei der Universitätseröffnung jedoch, der er und seine Gemahlin beigewohnt haben, habe er Dr. Weizmann zur Verwirklichung seiner Ideale gratuliert und seine Freundschaft mit ihm erneuert. Allenby gab hierauf eine detaillierte Schilderung der Entwicklung Palästinas. Die Ent- Wicklung der letzten sechs Jahre, sagte er, würde sich in den nächsten paar Jahren verdoppeln und verdreifachen. Die Balfour-Deklaration, die heute Bestandteil *der britischen Politik bt, sei von allen Weltmächten anerkannt worden und die Zukunft des Zionismus sei absolut sichergeatellt. (Ziko.) Sttd*!rik« für PaJlsttna Eine Ueberweisunf von £ 7500. Aus London wird uns geschrieben: Das Büro des Keren Hajetsod hat ein Telegramm vom Keren Hajessod in Südafrika erhalten, wonach die südafrikanischen Zionisten, beschlossen haben, auf Grund der Appelle des Keren Hajessod-Direktoriums und der Berichte über die Lage in Palästina sofort £ 7900 telegraphisch zu über• weisen, die als Vorschuß auf die kommende Keren Hajessod- Kampagne gebucht werde« sollen,. Der Appell des Dircktoriums an ’ die südafrikanischen Zionisten wurde durch die persönlichen Berichte von Benzion Hereph, dem Mitglied der südafrikanischen Exekutive, unterstützt. Die südafrikanische Kampagne selbst wird in den nächsten Wochen beginnen. Das Direktorium des Keren Hajessod entsendet für diese Kampagne Herrn Nahtim Sokolow, der am 12. März von Ammika nach England abgereist ist und die Weiterreise nach Südafrika am 9. April antreten wird. Als zweites Mitglied der Delegation wurde vom Direktorium des Keren Hajessod Herr Dr. M. Hin des aus Warschau, gewonnen, der schon am 19. März von England nach Südafrika abreist Die betriebtliehe Ueberweisung aus Südafrika wird tatsächlich die Situation des Keren Hajessod und damit die Lage in Pa'Is'ina schon in den nächsten Wochen günstig beeinflussen. Das Direktorium des Keren Hajessod hofft, daß weitere Sonderüberweisungen aus verschiedenen Lindern, insbesondere aus Amerika, folgen werden, da die finanzielle Lage eine sofortige Erhöhung der Ueberweisungen dringend erfordert. Febmarelrwlufle des Kerei Ha|essod (MRgeteilt vom Londoner Hauptbüro.) 1. Vereinigte Staaten £ 20658.14. 6 2. Rumänen: Bukarest £ 30KJ.H.I0 Bessarabien ~-.260.19 ״ Transsylvanien 11.—.206 ״ . Bukowina 1 .5 .197 ״ » 3 747.16.10 3. Finnland 1270. 2. 7 4. England ׳; 1 151. 5. 8 5. Holland 1001.10.- 6. Südafrika 1 000.-.- 7. Deutschland 967.16.10 8. Polen: Krakau £ 382.18. 5 Warschau 8 .7 .330 ״ Lemberg ..120. 5.10 833.11.11 9. Tschechoslowakei ׳ 812. 3. 4 10. Erez-Israel 792.-. 2 11. Litauen 357.15. 2 12. Italien 340.11. 6 13. Chile m— 14. Mexiko 239. 1. 2 15. Oesterreich 187.13. 9 16. Lettland 181. 1. 4 17. Schweden 113.13. 4 18. fugoslavieo 10Q.~.~ 19. Griechenland 55.-»- 20. Danzig 49. 4. 7 21. Frankreich (U 48.17, 5 22. Argentinien ‘ » 15. 6. 5 Xh/Maxkil&O’»^ *■18> ׳״.:׳.orr.׳:־> ...» }•sjUA ׳־4 h־'״׳•״•••־; {Norwegen-«.,!? r«•»» **hi ß»c4**8•• - i ־ M 187.11 2 Die Gesamteingänge des Kereft Hajessod betragen demnach per 28. Februar 1926 £ 221147$. 8. 2. Vom United Patesfiee Appeal Groß-Ncw York nähert sich seiner 1,5 Millionen Dollar- Quote. Das bedeutendste Ereignis bildete ein zu Ehren Bfaliks veranstaltetes Diner In der Sektion Hartem-YoTkvifle, an dem 300 Gäste tellnalnnen und da• ein Ergebnis von 75 001 Dollar hatte. Ein weiterer Clou der New Yorker Kampagne war wiederum ein Difter, das die., Eastem Parkway-Section zu Ehren Bialilcs gab. Außerdem war der Dichter noch Gast vieler Versammlungen des Palestine United Appeal von New York. In St. Louis eröffnete Inzwischen .Dr. Stephen WIsc die 75000 Dollar-Kampagne mit einem. Diner; schon vor der offiizellen Kampagne waren 27 pOO Dollar aufgebracht. Das Eröffnungsbankett von Jacksonville brachte 25 000 Dollar an , Zeifchtiungen, den' größten Beträgt den׳׳diese Stadt je für eine jüdtsfche Sache gegeben hat. Die-Jüdische Oemelnae von Orlando beschloß : auf einem 'Lunchebn 4er zionistischen Führer, eine Kampagne für 25000 Dollar durchzuführen. Am 24. Fe* bruar hegann, die Kampagne in Miami mit einem sehr eindrucksvoflen von über 300 Gästen besuchten Diner. Hauptredner war Judge Julian Mack. Auf dem Diner wurden 37 000 Dollar aufgebracht. Am 7. Februar fand die erste zidniätische Konferenz des Staates Indiana statt, die von über 100, 15 Gemeinden vertretenden Delegierten beschickt war. .Die Konferenz orgänlsierte die Kampagne für den ganzen Staat. Es wurde beschlossen, eine vereinigte Kampagne mit der United Jewish Campaign (Joint) für 400 000 . Dollar durchzuführen, wovon in diesem Jahre 1000$ Dollar_ dem United Palestine Appeal zufallen sollen, während die nächsten drei Jahre der Aufbringung von 300 000 Dollar zugunsten der United Jewish Campaign gewidmet sein •ollen. Aus Texas hat das New Yorker Hauptbüro einen Scheck aut 20000 Dollar ä conto seiner 100000 Dollar-Quote erhalten mit der gleichzeitigen Versicherung, daß die Kampagne in Texas sich unentwegt ihrem Ziel nähert. (Ziko.) Keren Hilessti In Rnniilea Aus Bukarest wird berichtet, daß die Keren Hajessod• Arbeit in Rumänien während des Februar recht erfolg*;reich verlaufen ist. In Bukarest selbst geht die Arbeit un-. unterbrochen weiter. Bis zum 19. Februar wurden 1540 Zeichner registriert mit einem Betrage von 6391047 Lei, davon 4538947 Lei in bar. Mat! erwartet mit Bestimmtheit, daß in diesem Jahre die Eingänge des Keren Hajessod ln Bukarest gegenüber dem vorigen Jahre eine bedeutende Er• höhung aufweisen werden. Man rechnet mit 9 bis 10000000 Lei, also über 30 «/o mehr als im Vorjahre. In der Provinz wurden Inzwischen bearbeitet Buhusi, Jassy, Odobesti, Podul, Stefanestl, Focsarti, Sarat, Bazargic, Pitesti, FaWceni und Craiova. Gezeichnet wurden bisher 5 500000 Lei, davon 2859340 Lei in bar und der Rest in Wechseln und bankfähigen Briefen. Eine größere Zahl von Städten ist von der Kampagne noch immer nicht ergriffen worden. Die erzielten Resultate können im allgemeinen als ziemlich befriedigend betrachtet werden, wenn man die enormen Schwierigkeiten berücksichtigt, mit denen die Kampagne dieses Jahr infolge der politischen und wirtschaftlichen Lage Im Lande zu kämpfen hat, sowie auch die Unterbrechung der Kampagne infolge der Gemeinde- und Parlamentswahlen. (Ziko.) Palästina-Fraijeu Un Ualcrhans London, H), März. (J,T.A.) Das Unterhausmitglied Sakfatvalii (Kommunist) richtete an den Kolonienmintster die Frage, ob cs wahr sei, dal] in Cypern und in Palästina unter Billigung der britischen Regierung Kommunisten verhaftet worden seien; welcher Vergehen diese Kommunisten bezichtigt werden und wann die Prozesse stattfinden werden. — Minister Amery erwiderte: Die am 1. Juli v. J. vorgenommene Deportation' von Kommunisten aus Cypern geschah mit Zustimmung der britischen Regierung, waa Palästina betrifft, so sind die lokalen Behörden instruiert, Personen, die die öllcntliehc Ruhe gefährden, zu verhaften.■ Mir wurde Über Verhaftungen von Kommunisten in Palästina m der letzten Zeit nichts mitgeteilt. Das Unterhausmitglied Walter Baker (Arbeiterpartei) wollte wissen, wieviel Autos in den Jahren 1024/25 in Palästina eingeführt wurden. Der Parlamentssekretär beim Departement für Uebcrseehamkl, Mr. Arthur Michael Samuel, erwiderte: im Jahre 1924 wurden 305, in den ersten zehn Monaten 1925 056 Autos in Palästina eingeführt. Die meisten der eingeführten Autos stemmen aus den Ver einigfei* Staaten, Lord PItuncr über die Laidvvirtsebslt Lord Plumer besuchte vor einiger Zeit die Jaffaer Orangen-Ausstellung und wurde vom Jaffaer Bürgermeister Asam Bey El-Said begrüßt In seiner Erwiderung tagte Lord Plumer: Während meines nun schon sechsmonatigen Auf• enthalte? im Lande hat sich bei mir die Meinung oefestigt, daß die La ndwir tscha f t die Hauptbasis von Palästina kt und sein wird. Die Regierung wird der Landwirtschaft jede Unterstützung gewähren. Die Jaffaorangen sind im Auslande sehr beliebt und erreichen hohe Preise. Die Regierung wird für bessere Transoortgelegenheit ‘ sorgen und den Jaffaer Hafen verbessern. Die Orangen• zucht hat Aussicht, der führende Zweig der Wirtschaft zu werden. Die Im Lande herrschend• Ordnung und Gesetzlichkeit garantiert eine gute Entwicklung. Lord Plumer verteilte an die Aussteller 14 Ehrenpokafe und 16 andere Ehrenpreise, sowie zahlreiche Diplome. ' > öer muselmanische Oberrat Die Mitglieder der muselmanischen Ratsversanrnihmg In Jerusalem hielten eine Sitzung ab, in der sie sich mit dem gegenwärtigen Zustande des Oberrates auf Grund der letztes Wahlen beschäftigten. Nach sehr stürmischen Debatten wurde . beschlossen, der Einsetzung eines Rates von außehhin größten Widerstand zu leisten. Der Führer der ' Gegenpartei, Sukri aj Tagt erklärte, daß es Pflicht des Oberrates sei, Frieden zu stiften und schon aus diesem Grunde den alten Rat nicht zu belassen. Während seiner Rede kahl ׳ es zu stürmischen Zwischenrufen und persönlichen Beleidi« gütigen. Es gelang dem Vorsitzenden, Scheich Abu a! Saud, mit schwerer Mühe, die Ruhe wieder herzustellen. Zum Schlüsse wurde beschlossen, den Rat der 56 einzuberufen, der eine provisorische Exekutive zur Leitung der Geschäfte ein* setzen soll. Die Tagung beschäftigte sich auch mit der politischen Lage der Mohammedaner jn Syrien und faßte eine Protest* resolution gegen die Tätigkeit Frankreichs. Der Antrag, daß man die Regien!n - auffordern möge, die Leitung des Er- Ziehungswesens nur Muselmanen zu übergeben, wurde , als noch nicht zeMgemlJ •«frtagtv ■•־;ך:.־ : Ke arabische .pfes« , Beklagt .sfch...8fhf,.״dai man Jait״« . Pressevertretern :den*' Ätrif;.f«:־'#h;'Bftitüni«saal' veHtotel'-“ hat» ja 'selbst der Korrespondent des mohammedanischen Organs ״Muktam“ konnte keine Bewilligung erhalte«, den Beratungen beizuwohnen. Für arabisch •!Mische Verständigung in dem Kairoer arabischen Organ ״AI Muk tarn“ behandelt der Redakteur des In arabischer Sprache erscheinenden ״Israel“, Jakob Malchi, die arabisch-jüdischen Beziehungen nach dem Stand der letzten Erklärungen des High Commissieners an die arabische Delegation. Ke Errichtung der jüdischen Heimstätte in Palästina bedeutet nicht irgendwelche Beeinträchtigung der arabischen Bevölkerung, im Gegenteil, es liege im Interesse beider Völker, sobald als möglich einen Ausgleich zu finden. Nur durch ein friedliches Zusammenleben und -arbeiten wird die Ueberbrückung aller bisherigen Differenzen erfolgen können. Ke Anwürfe der Araber gegen die englische Regierung hinsichtlich der jüdischen Immigration sind vollständig unbegründet, da ja ohnehin für die Juden eine beschränkte Einwanderung besteht. Er appelliert an־ die arabischen Führer, den Haß und die fortwährendem ״׳ Streitigkeiten aufzugeben und dem jüdischen Brudervolk die Hand zu reichen. Durch eine verstärkte Einwanderung der Juden und Schaffung jüdischer Positionen gelangt Kapital ins Land und neue Leoensbedingüngen werden geschaffen.' Die arabisch-jüdische Verständigung ist die wichtigste Voraus- Setzung für einen gedeihlichen Aufbau Palästinas, Vier Jshre Palästiaaeinnai eruog In den Jahren 5683 (Oktober 1922 bis September 1923), 5684, 5685 und den ersten vier Monaten 5680 betrugen die Einwandererzahlen nach Palästina in den einzelnen Monaten: 5683 5684 5685 5886 (Okl. 19JZ (Okt 1923 (Okt. 4924 (Okt. 192S bis bis biß bis Sept-19231 .Sept. 1924: Sept 49251 J«. 19261 Oktober 720 548 1805 3 843 November 1888 590!859 2791 Dezember 809 383 17» 2 695 Januar 1022 398 1762 1625 Februar 883 430 1860 März 1151 578 3S11 April 960 938 3004 —<■» Mal 973 831 3 228 Juni 941 1739 4102 Juli 636 1654 2779 — August 743 " 2 583 3546 . September 643 2 556 3472 — 10 674 13 220 32194 10954 Laut einer Mitteilung des Colonial Office sind im Ver- . laufe des Jahres 1925 33 801 Juden nach Palästina eingewandert. Da im erwähnten Jahre 2141 Juden aus Palästinä wieder ausgewandert sind, so beträgt die reine Zunahme der jüdischeh Bevölkerung in Palästina durch die Einwanderung 31600 Seelen. Diese Zahlen decken sich, wie stets, nicht ganz mit den Zahlen der Statistischen Abteilung der Zionistischen Palästina-Exekutive, die oben angeführt sind. Ziouistisebe Exekutive nid Wand Lern! Wie der ״Jewish Times“ aus Jerusalem telegraphiert wird, ist zwischen der zionistischen Palästina-Exekutive und dem Waad Leumi eine Vereinbarung getroffen worden, wonach die zionistische Exekutive sich mit den das nationale Heim betreffenden allgemeinen Fragen befassen werde. Der Inhalt dieser Vereinbarung wurde der Regierung übermittelt. Innerl die jeden gleichgülti Horizont heit für < Aenderun! über. W gerüttelt praktische <md nerve rtstina al kommen. Selter so eng u! Jedes Er! lang auf 1 des engli! Syrien, d und der für politis Orients l Ereignisse mutet es Kämpfe bildet, an »annigfal Solan war man hinwegzu! das Land Teil auf Plumer v Punkt, V( Warte, v! nach Ba! haben nie fassen eh der Breni von zum jüdische verwickeh gungen s Teil vom zweitrang sich das von ihm und Völk Commissi nicht dei Orients. Dam auch wei Ist, von 1 Ist 4iBS,.« nalen He oder bed die Basis je nachde zu den Ke 1 Verteidig! außen!! Chaussee Wicklung Bedeuten des Schn Bildung korp* un darmerie, •fchtspunl sie tief h 2■ i Ratte Maggid“ rassische! Fabeln u zirkuliere gekürten großen f die Ten! ״Daitsehc Pracht u geben, n und Bro zierte un vergoldet während so hißlii Zeremoni gekleidet umhängt los, ohm meinte c Gemeind! und Pole es seine Es 1 verheirat arm wa! sammen, Los, wie kein Ver »ie satt Ihr seht Schwest« Glück i! Speisen, der Sam mein M; •och sic »fl der einsam 1