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Jüdische Rundschau · 1926-03-12 · Heft 20 (12.3.1926) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 20 (12.3.1926)
Date
1926-03-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seile 146 Bedeutung sei». Suii es aber wirklich fortzeugen, soll als der von der Sehnsucht und Hoffnung vieler Juden aus anderen Kontinenten bestrahlten Insel selbst ein Kontinent, natürlich ein Kontinent in geistigem und seelischem Sinne, werden, so muß die Quantitätsfrage gelöst werden. Ueber die Dimensionen, die der Wirtschafts- und Volksaufbau ist Palästina erreichen kann, mögen die Ansichten der Fachleute verschieden sein. Einige meinen, daß in günstigem Falle eine Million Juden dort leben und Nahrung finden können; andere glauben, daß es weit mehr, andere, daß es weit weniger sein werden. Aber daß die bisher noch recht engen Grenzen sich weiten müssen, daß in diese Erweiterungen der Grenzen (Grenzen natürlich in geographischem und politischem Sinne verstanden) auch die Vorbedingung für die moralisehen Rückwirkungen und die psychologischen Erfolg- Wirkungen des Pnlästinaproblems auch die Juden der Diaspora liegen wird - nachdem das Wunder der qualitativen Wiedergeburt seine Wirkungen in den vergangenen Jahren geübt, aber — wir dürfen es uns nicht verhehlen . auch schon etwas erschöpft hat .. darüber wird kaum eine Meinungsverschiedenheit bestehen können. Wir haben uns an dem Erlebnis der Wiedergebürt erbaut und gestärkt, wir haben gelesen, daß jüdische Bauern, jüdische Handwerker, jüdische Dörfer und Städte möglich sind. Wir können uns an diesen Musterbeispielen nicht immer wieder erbauen, wir müssen auch sehen, daß diese Zahlen wachsen können, daß sie den Trieb und die Kraft des Wachsens in sich selbst tragen. Wir müssen sehen, daß die jüdische Land- Wirtschaft zum mindesten den Agrarbedarf der jüdischen Palästinabevölkerung zu konkurrenzfähigen Preisen entweder selbst decken oder auf dem Weltmarkt tauschen kann, daß die Bevölkerung der Städte von den Erzeugnissen ihrer Eigenproduktion, nicht von den mitgebrachten Vermögensresten aus verlassenen Gastländern leben und ihr Wachstum bestreiten kann. Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten, was in diesem Falle das Schwerere ist: Die Grandlegung der Qualität oder die Ausweitung ins Quantitative. Gewiß, leicht war es nicht, die ersten Bäume ins versteppte, versandete Erdreich so zu pflanzen, daß sie Wurzeln fassen, Blätter und Früchte treiben konnten. Gewiß mußten erst die richtigen Bäume und die richtigen Standorte gefunden werden, damit später der ganze Wald angepflanzt werden kann. Aber dennoch scheint mir das Quantitätsproblem in diesem Falle das Schwerere zu sein. Zu der Schaffung des Mikrokosmos, der heute dasteht, war mehr Idealismus als Kapital — wenn auch nicht wenig Kapital — erforderlich, und da in den Kreisen, die den Palästinaaufbau bisher trugen, die Ideale viel reicher gesät waren als das Kapital, so konnte für die bisherige Arbeit schließlich «ahne unüberwindliche Schwierigkeit»; wenn auch unter großen Anstrengungen, die richtige Mischung zwischen Ideal und Kapital hergestellt werden. Die Ausweitung ins Quantitative wird zwar auch noch große Anforderungen an den Idealismus stellen, noch größere aber beinahe an das Kapital. Die Hauptlast dieser Entwicklung werden nicht mehr die Chaluzim, die Pioniere, sondern die Geldgeber zu tragen haben. Den jetzt neu hinzukomtuenden Kolonisten sind die Wege in vieler Hinsicht bereits durch die Arbeit der alten Pioniere geebnet worden. Das Kapital wird jetzt erst die Hauptmasse seiner Kräfte einsetzen müssen. In idealer Gesinnung, aber doch nicht ohne wirtschaftliche Berechnung. O b dies geschehen wird, darüber werden die nächsten entscheidenden Jahre des Palästinaaufbaus Aufschluß geben. Wenn es aber geschieht, und damit es wirklich den Erfolg haben kann, der zur Erreichung des Endzieles erforderlich ist, muß die Sicherheit bestehen, daß das Kapital, das sich zur quantitativen Erweiterung der Palästinawirtschaft zur Verfügung stellt, auch richtig nngewendet wird. Solange es sich um kleine Dirnensionen, um relativ geringe Kapitalien handelte, konnten interessante Experimente gemacht, aufschlußreiche oder auch weniger aufschlußreiche Umwege gegangen werden. Ja, es konnte durch nichts anderes als durah Expcrimentieren und Tasten die Richtung, die Linie gefunden werden, auf der sich die Palästinawirtschaft mit der Aussicht auf den größter» wirtschaftlichen Erfolg fortbewegen muß. Wenn cs aber zum quantitativen Ausbau kommt, wenn aus der Urzelle, dem Mikrokosmos, dem ״Modell“, das große und weite Leber» werden soll, wenn nicht mehr kleine, sondern große Kapitalien in der Palästinawirtschaft investiert werden sollen, dann muß die Richtung, in der sich der Aufbau zu vollziehen hat, festgelegt sein. Es muß Klarheit über die richtigen Wege, die richtigen Methoden, die richtigen Mittel bestehen. Es darf bei den großen Investierungen — wenigstens in den Hauptfragen — nicht mehr experimentiert werden, denn Verluste von vielen Millionen Kapital, Falschleitung von Hunderttausenden von Menschen, darf das Palästinawerk nicht riskieren. Es ist bekannt, daß auch in Palästina’ jetzt eine Krise ausgebrochen ist. Nachdem die Einwanderung im verflossene!» Jahre erstaunlich große Dimensionen angenommen hatte, die Bautätigkeit und das geschäftliche Leben in den Städten in ein fast stürmisches Tempo geraten waren, ist ein Rückschlag eingetreten, der auch in Palästina Fallissements im Gefolge gehabt hat und Arbeitslosigkeit im Gefolge zu haben scheint. Man wird einet» solchen Rückschlag nach überhitzter Lebendigkeit vielleicht als eine natürliche und erwartbare Reaktion zu bezeichnen geneigt sein, auch als ein Symptom dafür, daß die städtische Entwicklung in Handel, Gewerbe und Verkehr vorher ein Tempo eingeschlagen hatte, dem das landwirtschaftliche Hinterland nicht so JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 20 Nr. schnell zu folge» vermochte. Aber die Gründe für die Krise scheinen doch noch etwas tiefer zu liegen. Sie liegen meines Erachtens darin, daß die Ausweitung ins Quantitative unter dem Einfluß palästinensischer, aber auch außerhalb des Landes (namentlich in Polen) liegender Triebkräfte bereits zu einem Zeitpunkt mit fast ungestümer Kraft eingesetzt hatte, in dem noch keine absolute Klarheit über Grundlage!» dieser Ausweitung, keine völlige Sicherheit über die Richtung, in der sie sich vollziehen, über die Mittel, deren sie sich bedienen sollte, geschaffen war. Die Wirtschaftskrise, die heute in den jüdischen Städten Palästinas, besonders in Tel- Awiw, ausgebrochen ist, braucht uns, vom Standpunkte einer langfristigen Entwicklung aus betrachtet, nicht zu stören und zu schrecken. Vieles, was während der letzten Jahre in Tel-Awiw emporgewuchert war, hat manchem von uns sowieso nicht übermäßig gefallen. Es schien uns die wahren Wege und Ziele des Wiederaufbaues und der Wiedergeburt eher m verwischen als zu betonen. Es kann mir gesund sein, wenn die Boden- Spekulation in den Städten und auf dem Lande wieder etwas zitrückgcworfen und dank einer zielbewußten Bodenpolitik die Möglichkeit und die Zeit gegeben wird, der Wiederkehr dieser Spekulation nach Beendigung der Krise die Wege zu verlegen. Auch die Uebersetzung im Handel und Kleingewerbe wird und muß während der Krise zum erheblichen Teil abgetragen werden. Aber gefährlicher als diese Wirtschaftskrise scheint eine tieferliegende Krise zu sein, die — vielleicht nicht aus Zufall — fast gleichzeitig mit der Wirtschaftskrise ausgebrochen ist: Ich meine die Krise der wärtschaftl'ichen Führung. Es ist hier nicht der Ort, auf diese Zusammenhänge näher einzugehen, aber soviel muß doch gesagt werden, daß der Platz der wirtschaftlichen Führung, der durch den Rücktritt des bisherigen Führers leer geworden ist, gerade in der jetzigen Zeit nicht mehr lange leer bleiben darf. Die Palästina- Wirtschaft steht vor der großen Aufgabe der Lösung des Quantitätsproblems. Für die Lösung des Qualitäts- Problems war die moralische Führung vielleicht noch wichtiger als die wirtschaftliche. Der Mensch war in dieser Phase weit wichtiger als die Rente. Aber nun, da der Menschentypus sich gebildet hat, muß sich auch die Rente bilden, sonst ist das Quanütätsproblem, das nicht nur von einer geringen Zahl von Elitenienscheii bestritten werden kann, sondern einer großen Zahl normaler, wenn auch idealgerichteter Menschen bedarf, nicht lösbar. Ohne daß darum1 die moralische Führung zurücktreten darf, muß die wirtschaftliche Führung jetzt beherrschend mit in den Vordergrund treten, und diesem Erfordernis werden sich auch diejenigen nicht verschließen dürfen, die bisher die moralische Führung in der Pal|stinaw1rtschaft berechtigterweise gehabt haben. Für sie gibt es’hur zvvei Möglichkeiten : Entweder wirtschaftlich selbst führen und zwar richtig führen lernen oder sich führen lassen. Wenn das an den entscheidenden Stellen erst begriffen werden wird — und die Erkenntnis davou ist im Werden — dann wird die Krise der wirtschaftlichen Führung bald überwunden sein, ebenso wie die Wirtschaftskrise selbst. Maiistskommissira und P#li»ü»airagr Aeußerungen Generals d’Andrade. Rom, 5. März. (J. T. A.) Aus Anlaß der letzten Tagung der Mandatskommission des Völkerbundes, die in Rom stattfand, weilte hier der frühere Außenminister Portugals, General d’Andrade, eines der angesehensten mitglieder der Mandatskommission des Völkerbundes. In einen» Gespräch mit dem Vertreter der J. T. A. erklärte General d’Andrade: ״Wir Mitglieder der Mandatskommission wissen, daß Palästina aus der Intelligenz, dem Arbeitseifer und dem Kapital der Juden großen Nutzen zieht. Die Araber im allgemeinen und die palästinensischen Araber im besonderen sind sich darüber im klaren. Wir pflegten früher fortwährend Petitionen und Klagen von den palästinensischen Arabern zu erhalten, jetzt haben die Klagen aufgehört. Die Mandatskommission liegt im allgemeinen Wohlwollen gegen über den Juden; gewisse Mitglieder, wie z. B. Prof. William Rappard, sind ganz begeistert von dem jüdischen Aufbauwerk und dem Fortschritt, den dieses Werk für das ganze Land bedeutet. Meine persönliche Ueberzeugung ist, daß die wirtschaftliche Stabilität Palästinas von dem Schicksal des jüdischen Nationalheims abhängt. Die Evakuierung der britischen Garnison beweist, daß Palästina eines der ruhigsten Länder des Orients ist“ — General d’Andrade erklärte weiter, angesichts der dringenden Not der jüdischen Massen In den osteuropäischen Ländern wäre eine Auswanderung nach den portugiesischen Kolonien sehr zu erwägen. Wledereröflaug der Mesie ia Tel •Awiw Die palästinensische ״Messe für den Nahen Osten״, die zum erstenmal im Oktober 1925 eröffnet wurde und einen so erfreulichen Erfolg hatte, wird am 16. März für die Pessachzeit im selben Umfang wieder eröffnet werden und bis zum 10. April dauern. Das Ziel der Veranstalter der Ausstellung für diese Saison ist, die Wichtigkeit der Landesproauktion zu betonen. Unter den zahlreich ausgestellten Tozereth Haarez-Fabrikaten werden die ersten in Palästina hergestellten Pianos sein. Die Automobilausstellung, obwohl sic keine hiesigen Fabrikate enthält, wird ebenfalls die Aufmerksamkeit der Besucher fesseln. Die Ausstellungshalle, die aud» in der Zeit, wo die Ausstellung geschlossen war, dauernd benutzt wurde, wird für Vorträge über die Ausstellung dienen. Die jetzige Ausstellung und Messe steht unter der Leitung eines Komitees, dem Männer angehören, die in Ausstellung- und Messeangelegenheiten fute Erfahrung haben, insbesondere Herr Joschua Gordon, er die erste Tel-Awiwer Ausstellung im Jahre 1924 organisiert hat. Sie wird von der iudaean Industrial Corporation, dem Finanzinstrument des Ordens der Bne Zion von Amerika finanzier* Der volkstümliche amerikanische Zionistenführer Josef Barondes feierte dieser Tage den 60. Geburtstag und war! aus diesem Anlaß Gegenstand vielfacher! Ehrungen. * General von Schoenaich in Palästina Der bekannte deutsche Pazifist General von Sch0e na Ich ist, wie uns aus Palästina bricht et wird, in Jerusalem eingetroften. Von dort begab er sich iu Begleitung von Dr Hugo Bergmann nach Tel-Awhv und in die jttdäisenen Kolo nien. Sodann besuchte er mit Dr. Ruppin Galiläa und die Arbeitersiedlungen im Emek Icsreel. in einem Gespräch mit dem Vertreter der Pal. Tel. Ag. sagte General v. Schoenaich, er werde seine Eindrücke im Lande zu Papier bringen und in ganz unparteiischer Weise schildern, was er gesehen habe. Keineswegs wolle er auf die Zionisten einen Dithyrambus anstimmen, er wolle nichts als die Wahrheit sagen. Bis jetzt habe er Tel-Awhv, Moza und Dilb, zwei Mädchen-Kwuzoth in der Nachbarschaft von Tel-Awiw, die landwirtschaftliche Station Beth Schemen und die Kolonie Pctaeh Tikwah besichtigt. Er habe überall ein Arbeitstempo gesehen, das ans Wunderbare grenzt. Er würde wünschen, daß arabische und jüdische Arbeiter in Reih und Glied Zusammenarbeiten. Jüdische Arbeit allein Ist für die Landwirtschaft zu teuer. In den K w u z o t h, setzte General von Schoenaich fort, ist das Prinzip der Kommune in einer Weise verwirklicht, wie er cs selbst in den l.andwirtschafts- Kommunen in Rußland nicht beobachtet habe. (Bekanntlich hat v. Schoenaich vor mehreren Monaten eine Reise durch Rußland gemacht und über seine Eindrücke ein Buch veröffentlich!) Ich glaube, sagte General v. Schoenaich, daß Araber und Juden in Palästina einen gemeinsamen Staat, eine Art Bundesstaat nach dem Muster der Schweiz bilden könnten. Die Zusammenarbeit muß damit anfangen, daß unparteiische wirtschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Volksteilen geknüpft werden. Am 8. März abends hielt Genera! v. Schoenaich in einem De! I’alästin Teil mi alten K gewisse zum gr Zeit is׳ jüdisch׳ Kolonie Ein Zeit au!eistet Was eii aus den oder d< heute : söhnen sie firn neuen zu bea Da schaftli! der le! die Am luzim, . entstam Emek auf de Saal des deutschen Viertels Jerusalems vor einer nibt c: zahlreichen Versammlung einen Vortrag über ״Pazifismus‘׳. Qrunt] Der Gast entwickelte den Gedanken der Errichtung einer Irt,u..n״ europäischen Staatenföderation als Teil des Völkerbundes.׳^• , Minister Benescb t&d die zionistische Bewegung Der tschechoslowakische Außenminister, Dr. Bencsch, der zwecks Unterzeichnung des österreichisch-tschechischen Schiedsgcrichtsvertrag in Wien geweilt hat, empfing im Hause der tschechoslowakischen Gesandtschaft die Vertreter der Presse, unter ihnen auch Vertreter der jiddischen und hebräi• sehen Presse. Im Verlauf der Unterhaltung kam Dr. Beneseh auch auf die Stellung der offiziellen tschechoslowakischen Politik zur zionistischen Bewegung zu sprechen und sagte der ״Wiener Morgenpost״ zufolge: ״Ich habe immer gesagt und dies in sieben Jahren meine! Tätigkeit auch bewiesen, daß ich der zionistischen Bewegung mit meiner vollsten Sympathie gegenüberstehe, aus allgemein-politischen Gründen, aber noch mehr aus 111 ora - li sc hen Gründen. Es wäre eia großer Fortschritt für die allgemeine Politik, wenn gs gelingen würde, ein nationaljüdisches Staatswesen zu schaffen, und tatsächlich stehen ja auch die Arbeiten an diesem Werk unter dem Schutz, des Völkerbundes.“ Auf eine Frage bezüglich der Benachteiligung der jüdischeu Wähler bei den letzten Wahlen erwidernd, sagte Dr. Bencsch: ״Wir haben in der tschechoslowakischen Republik die Juden als eine nationale Minorität in der Verfassung ga- , raßüert und wir sind der Meinung, daß wir diejVerpflichtupgen auä dem MinorrtätsvCrtrag auch 2u erfüllen haben. Wir haben den jüdischen Wählern die vollste Freiheit gelassen, es entstanden aber Schwierigkeiten innerhalb dieser Minorität selbst. Wenn Uebergriffc irregeleiteter Einzelbeamter vorgekommen seien, so bedauert das die Regierung selbst." Die große Ratheaberg •Konzessioa Jerusalem, S. März. (J.T.A.) Lord P 111 in e r unterzeichnete soeben die Ruthenbergsche Elektrizitätskonzession, wodurch die Palestine Electric Corporation 1r.it einem Kapital von einer Million Pfund endgültig legalisiert ist. Der ursprüngliche Vertrag war im Jahre 1923 abgelaufen, woraufhin mit dem Kolonialamt in London erneut Verhandlungen eingeleitet wurden, die dazu führten, daß alle strittigen Fra• gen beigelegt worden sind. Man erwartet nun einen neu ■ Aufschwung in der Elektrifizierung des Landes. Da dazugel die cii Landwi lästina Boden die 81'־ gebiete chassid Diese 1 verseht eigener wolle!! auf die aber fr lieh jtii Uebcrg und ni sind, 7 zwei a vielen Mängei helfen schaftli der•' Fd siedlun, ln Absehh den ein abgescl d i s c h lieh in finanric der wi Da Siedtun und B träge 5 Hajess׳ auch d: Siedlun Oberst Bosse is Palästina Haifa, 8. März. (J. T. A. Oberst H 0 u s e , der intime Freund des verstorbenen Präsidenten Wilson, ist auf seiner Orientreise Jn Haifa eingetroffen, von wo er sich nach den Vereinigten Staaten zurückbegeben wird. Oberst House besuchte das jüdische Technikum, sowie die jüdischen Vorort 1■ In der Umgegend von Haifa und zeigte warne- Interesse für den jüdischen Aufbau in Palästina. Der Palästina-Drive New York, 9. März. (J.T.A.) Wie heute bekannt gegebeu wird, sind bis jetzt zu dem Fünf-Mi!lio1u11־-DolIar־Drivc zugunsten der zionistischen Arbeit in Palästina bereits drei Millionen Dollar beigetragen worden, davon eine Mil- Hon allein in New York. 2700 Paiäsiifia• Ei!Wanderer ia Februar Jerusalem, 6. März. (J.T.A.) Im Monat Februar 1926 sind iu Palästina 2700 Personen zu dauerndem Aufenthalt eingewandert. Die Zahl der Einwanderer im Januar betrug 2300. Im Verlauf des Monats Februar sind 930 Juden aus Polen nach Palästina ausgewandert. Aiiragei in Uilerbaas In der Sitzung des Unterhauses fragte das Mitglied der Arbeiterpartei L. Mac Neili-Weir den Kolonienminister, ob ihm bekannt sei, daß die Gendarmerie in Palästina, in der Juden, Araber und Tscherkcssen vertreten waren, demobilisiert und auf einer Basis reorganisiert worden ist, daß Juden ausgeschlossen seien; ferner ob der Minister Schritte unternehmen will, um diese ungleiche Behandlung der einzelnen Rassen, die Unzufriedenheit hervorruft und die harmonischen Beziehungen der Völker untereinander stört, zu verhindern. — Kolonienminister Amery erwiderte: Ich habe meiner am 2. März an Colonel Wedgwood gegebenen Antwort nichts hinzuzufügen. Ich korrespondiere über diese Angelegenheit mit dem Oberkommissar weiter. Die Schaffung des neuen Grenzkorps steht noch unter Erwägung Wie aus Genf telegraphiert wird, finden dort im Zusaminenhang mit der Völkerbimdtagung auch Beratungen der Inter• nationalen Union der Völkerbündligen statt. Aut der Tages- Ordnung dieser Beratungen stehen u. a. die Fragen der polnfsch-juaischen Verständigung und des Numcru.f clausus. Vit jesscxl dieser Brunne Un werken crschie oder s und b< J. L. ' Di! Jahre satz, I ihnen und K der M russisel haben. Ga und d< Der C der sei polnisci sich v ״Akzis! Orthod Ziehung in der dieseib! wurde kannte! Wolosc ’,«J1 leicht schreib entspre gefertig anderes Reise I nach \ Wolosc zum I fiel al zunäch •>

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