Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXXI (1926)
- Issue
- Heft 5 (19.1.1926)
- Date
- 1926-01-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Sri* m JUED1SCHE RUNDSCHAU Wir -würdigen völlig die.Bcstfebuftgen ■■gut Organl-- .-ieriin״ des ji6,dttjw, die äußerst notwendig und verantwoituüg.svofl sind, jtjs besondere in Anbetracht der ständig«* Einwanderung, die verschiedenartigste Eiemente jbs Land bringt, die van den Gemeinden aufgenommen werden müssen. Diesen Prozeß der Am* algamierung zu fördern, bei der Aufnahme neuer An-!;»mmiiuge wit/uwirken, diesen mit den Erfahrungen der bereits im 'Lande stärker Verwurzelten beimsteheri, dies alle:•; sind ries'ge Au!gaben Dir t!en or־anis'erten J'sdiuw. Die Politik sollte dahinter zurücktreten, da wir ja Palä- •stina nicht als Land der palästinensischen Juden betrach- Jen, sondern als potentielles Wirkungsgebiet der ge־ samten Zionistischen Organisation und darüber hinaus der am Palästinawerk milwirkenden Kreise. Wenn die neue Session der Assefalh Niwcharim den Jischuw seinen organisatorischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zielen nähcrbringt, so wird sie ein großes und wertvolles Stock Arbeit geleistet haben. * In dieser Woche hat in Palästina die Konf e r e n z der landwirtschaftlichen Arbeiter begonnen. Dieser Versammlung kommt diesmal nicht unbeträchtliche Bedeutung zu. Denn sie soll über ein Projekt entscheiden, das scljon seit Jahren die Diskusrion bewegt. Die allgemeine Arbeiterorganisation, die sich in einzelne Dachorganisationen gliedert, wünscht, daß der bisherige landwirtschaftliche Arbeiterverband sich zu einer Gesellschaft ״N i r“ Zusammenschlüße, die als Kooperative gewissermaßen die einheitliche Herrin sämtlicher landwirtschaftlicher A beiierbetriefce darstellen soll. Die einzelnen Wirtschaften sollen also in Zukunft nur im Einverständnis mit der Gesellschaft Nir ihren Wirtschaftsplan aufstellen und ihre Produkte verwerten, ihre Genosren aufnehmen und ihre Budgets festsetzen. Der Keren Hajessod und Keren Kajerneth sowie das Kolonisationsdepartement der zionir tischen Exekutive sollen gezwungen sein, nur durch Vermittlung der Gesellschaft ״Nir“ mit den Einzelsiedlunga* zu verkehren, sowie ihre Verträge mit der Gesellschaft ״Nir“ abzuschließen, die ihrerseits wieder Einzel vertrage mit den Siedlungen macht. Der Plan wird seit Wochen leidenschaftlich in der palästinensischen Presse diskutiert. Den extremsten Standpunkt gegen das Projekt vertrat in mehreren ausführlichen und sehr scharfen Artikeln der bekannte Agronom Elieser Joffe, der Gründer von Nahalal, der völlige Selbständigkett und Bewegungsfreiheit jeder einzelnen Siedlung fordert und von der neuen Organisation, die er als Erfindung der Städter hinstellt, nichts wissen will. Joffe geht so weit, daß er in seinen Anträgen dje Wiederherstellung des alten Landarbeiierverbandes —- wie vor dem Krieg — fordert, der zur Histadruth nur m Gineni losen Vfrbptois, stehen soll, .AupJ!׳der.״JVlMc|' ־•■ ÄiiiltdiJÄt‘..* ׳ darauf geprüft werden, ob er noch einen Wert für die landwirtschaftlichen Arbeiter besitzt. Die sehr radikalen Anträge Joffes, mit denen er wohl ziemlich allein stehen dürfte und die seiner persönlichen Vorliebe für paradoxe Formulierungen entsprechen, sind doch von großem allgemeinem Interesse, weil sie zeigen, welche starke Gärung und Selbstkritik im Lager der landwirtschaftlichen Arbeiterschaft vorhanden ist. Der größt«. Teil der wirklich in den Siedlungen Arbeitenden weiß heute sehr gut, daß das Hauptproblem der landwirtschaftlichen Arbeitersiedlungen heute ein rein wirtschaftliches ist, nämlich die Erzielung der Rentabilitat Auf dieses Ziel sollten alle Kräfte konzentrier! werden und wir sind überzeugt, daß dieser Gedanke der Konsolidierung und Selbständigwerdung auch auf der Konferenz einen weiten Spielraum einnehmen wird. Demgegenüber sollten aber u, E. Projekte wie das der Gesellschaft ״Nir“ zumindest für spätere Zeit zurückgestellt werden. Sofern in dem Plan eine Tendenz zur ״Sozialisierung“ steckt, so müßte doch bedacht werden, daß auch eine solche Maßnahme nur dann sinnvoll sein kann, wenn die einzelnen Wirtschaften Erträge abvverfen. ln unserem heutigen Zustand jedoch, wo keine einzige Siedlung noch völlig ausgestattet wurde und somit alle von den Budgets des Keren Hajessod abhängen, würde die Gesellschaft ,,Nir“ nichts anderes bedeuten als die Einschiebung einer neuen Verwaltung■'״ zwische-’instanz. Das Bedürfnis nach einer solchen aus eigener Kraft der Arbeiterschaft hervorgegangenen und mit ihren ^-falmmgen gespeisten Leitung, ist verstandhc',1 aus der Unzulänglichkeit des Kolonisationsdepartements, daß bisher noch k-ein System der Instruktion und einheitlichen Disposition im Rahmen eines Wirtschaftsnlanes zu schaffen vermochte, hauptsächlich infolge des ständigen Geldmangels, der eine planmäßige Arbeit erschwerte. Die heutige Zuschußwirtschaft macht jedoch die Siedlungen von der Exekutive abhängig, und die Exekutive steht dem Plan der Gesellschaft ״Nir“ ablehnend gegenüber. Auch dies ist ein großes Hindernis, das nicht unterschätzt werden sollte, und es Ist fraglich, < b der gegenwärtige Zeitpunkt günstig ist für Entfachung eines neuen Kampfes dieser Art innerhalb des Zionismus. Ein Kompromiß Vorschlag kam von Kaplansky, dem Leiter des Kolonisationsdepartements, der seihst ein Führer der Arbeite־schaft ist. Kaplansky schlägt vor, die Gesellschaft .״Nir“ möge nöt den Einzelsiedlungen dahin Übereinkommen, daß sic in dem Maße, wie sie infolge ihrer Abzahlungen’ von dc.n öffentlichen Fonds unabhängig werden, ihr Eigentum der Gesellschaft ״Nir“ übertragen; inzwischen möge, wie es die Exekutive fordert, jede Einzelsiedlung ihren Vertrag mit der Kolonisationsinstanz schließen. Dieser Vorschlag i«t sicher vernünftig, weil •er den einem Teile der A^iterSchaft Heb gewordenen Gedanken der ״Nir“-Koupmtive bestellen!Mt, füf alle pral tischen Zwecke jedoch zunächst unwirksam macht. Dem was die Siedlungen tun, nachdem sie von ihren Schulde« frei sind, das geht weder die Exekutive noch die Oeffentlichkejt etwas an. fm Augenblick jedoch hat die Exekutive die Verantwortung für jede Einzel- Siedlung und ihre Prosperität und so sehr die große Kcoperative vielleicht in Einzelheiten, wie Verwertung von Produktionsmitteln, systematische Instruktion und Kontrolle Wertvolles leisten könnte, so kann doch die Exekutive auf direkte Einwirkung unter Ausschaltung von Zwischeninstanzen nicht verzichten. * Dje Pazifizierung Syriens geilt langsam vor sich, obwohl die Nachrichten über die Durchführung der WaffenabÜefenmg noch widersprechend sind. Der Korrespondent des ״Manchester Guardian“ weiß sogar zu melden, daß sich neue Formationen von Aufständisehen untei der Führung ehemaliger türkischer Offiziere sammeln. Die Drusen dürften jedoch an ihrem Widerstand nicht festhalten, wenn klar wird, daß die übrigen Syrier sich ausgeglichen haben, ln dieser Bezjehung sind die Verhandlungen, die aus Damaskus berichtet werden, von größtem Interesse. Die syrisehen Führer haben dort erklärt, sie seien ״keine Revolutienäre, sondern Evolutionäre“, d. h. sie fordern nicht die sofortige Aufhebung des französischen Mandats, sondern nur die Schaffung eines souveränen syrischen Staates, in welchem die französische Mandatarmacht wirklich Mandatsfunktionen und nicht die einer Kolonialmacht ausüben sollte. Diese Gruppe von syrisehen Politikern, die wahrscheinlich bald ihr Ziel erreichen und die Macht in Syrien unter französischer Oberhoheit übernehmen wird, ist politisch radikal, beeinflußt offenbar von der Europäisierung der Türkei. Wenigstens enthält ihr Programm Punkte wie die Abschaff•׳ -g des Schleiers, der Polygamie, einschneidende soziale Reformen und Beseitigung der religiösen Gerichtsböfe. Es ist anzunehmen, daß dieser Reformwut auch der Fez zum Opfer fallen würde. Diese Dinge erscheinen dem Europäer vielleicht belanglos, wer jedoch den Orient kennt, muß zugeben, daß sie von einschneidender Wirkung wären. Die Europäisierung der Araber, die durch diese Acußerlichkeiten symbolisiert werden soll, macht rapide Fortschritte. Diese EnT'rickiung kann auch für Palästina nicht ohne Einfluß bleib?«. Die Modernisierung der Araber ist ein Faktor, mit dem wir zu rechnen haben. Obwohl Palästina in. weit höherem Maße als die andern Mandatsländer einer internationalen Kontrolle unterstellt bleiben muß, so wird doch die schnelle Entwicklung seiner ansässigen Bevölkerung sich im innern Leben des Landes ^l?§llÄ6A¥Sfückfttt,,Vcraid,i|3|GT3^^^ |U§ m .vemcwhetw ypdv mäht £inm..W«gL2u._e«ßr Verständigung mit diesem Faktor zu suchen, wäre ein Fehler, der sich bitter rächen müßte. * ' Der Präsident der Zionistischen Organisation Atnerikas, Herr Lipskv, trifft dieser Tage in London ein, um über die Lage in Amerika zu berichten und mit der Exekutive über die weiteren Schritte zu beraten. Wir wissen, daß nur aus Amerika die Mittel kommen können, die Palästina benötigt. Der Wunsch, diese Mittel und den Kreis der unmittelbaren Interessenten am Aufbau Palästinas zu vergrößern, hat zu den Verbandlungen über die Erweiterung der Jewish Agency geführt. Die Grundlagen dieser Verhandlungen sind unverändert geblieben, obwohl inzwischen durch die Neu* aufnahmc der Tätigkeit des Joint und die dadurch erzeugte Konkurrenz der Sammlungen eine gewisse Ver- Stimmung erzeugt worden ist. Auf den Konferenzen in Philadelphia und später in Baltimore wurde zwar das Festhalten an der Politik der Jewish Agency feierlieh proklamiert, aber konkrete Resultate sind bisher nicht bekannt und die Verhandl11״gen scheinen sich hinzuziehen. Leider konnte Dt. Wcizmann bisher seine beab ichtigte Amerikareise noch nicht antreten, um selbst einzugreifen. Die Reise Lipskys hat offenbar den Zweck, ihn zu informieren, inzwischen schreitet in Amerika der Fünf-Millionen-Drivc erfolgreich fort. Gewaltige organisatorische Maßnahmen werden getroffen, und die Berichte zeugen von starker Anteilnähme der jüdischen Bevölkerung. Eine rasche Erhöhung der Eingänge des Keren Hajessod ist ein dringendes Erfordernis der Stunde. Auch die Dezent - bereiugärye sind hinter dem Budget weit zurückgcblieben lind der Rückstand der drei Monate beträgt bereits über SO 000 £, Inzwischen steigt in Palästina die Arbeitslosigkeit. Dies alles muß uns zu denken geben und sollte der Anstoß sein, die Arbeitsweise des Kongrosses und die Grundlagen unserer Finanzwirtschaft von neuem auf ihre Zweckmäßigkeit zu überprüfen. Wir können in diesem Augenblick auf diese schwierigen Problemc nicht eingehen, können aber nicht unterlc een, darauf hinzuweisen, daß die Verpflichtung gegenüber dem Keren Hajessod von jedem Zionisten heute ohne Saumseligkeit erfüllt werden müßte, * - ' Die Schilderung des jüdischen Lebens in Amerika, die unsere arerikatiisrke Korrespondentin in ihrem. in der heutigen Nummer veröffentlichten Briefe entwirft, wird vielleicht von mancher Seite , als zu optimirlisch empfunden werden. Insbesondere diejenigen Kreise, die dem Gedanken Ser religiösen Reform prinzipicll ablehnend gegenüberstehen und darin e::trc:.:c Assimilationstendenz sehen, werden vielleicht durch ihre Nr. 8 Darstellung irritiert sein. Wir glauben jedoch, daß es sich hier nicht um theoretiiche Auseinandersetzungen handelt, sondern tun lebendige Eindrücke, die als solche von hohem Wert sind. Daneben aber scheint uns gerade diese Schilderurtg m unerwarteten und erstaunliehen Resultaten zu führen. Wir sehen nämlich, daß aueh die Reform lediglich ein Kleid ist, hinter dem sich der warm gebliebene Körper des jüdischen Volkstums ve; birgt. Diese Menschen, die völlig assimiliert zu sein glauben, schaffen sich aus Innerem Bedürfnis und auch zum Teil infolge ihrer äußeren Isolierung ein eigenes jüdisches Leben, das sich auf alle Gebiete, nicht etwa b'08 auf Religionsübung erstreckt. Mag es auch im Vergleich mit dem alten Judentum geistig unzulänglich und flach erscheinen, es ist doch eine Ralliierung jüdischer Gemeinschaft Unbewußt und ohne, es zu wollen, erbringen diese Raformjuden den Beweis der Existenz des jüdischen Völkes, das sich nirgends, wo es in größeren Massen lebt, restlos der Umgebung einfügen kann, sondern seinen Eigencharakter und sein Eigenleben behält. Dieses Volk ist es, das aus seiner Lethargie allmählich erwacht und das Material der nationalen Widergeburt stellen wird. Ela Profestrabbiner In Nr. 3 der C.-V.-Zeitung vom 15. Januar ergreift det Rabbiner in Dortmund Dr. B. Jacob das Wort, um dem Keren Hajessod auf die Frage ״Muß ein deutscher Rabbiner für den Keren Hajessod cintreten?“ zu antworten. Dr. B. Jacob bietet in seiner ״Antwort“ eine Blutenlese all r fadenscheinigen und demagogischen Argumente, die bis heule von zionistengegneri'cher Seite jefhals ins Treffen geführt wurden. Im Nachfolgenden seien aus seinem Aufsatz einige Sätze zitiert, die, wenn auch aus dem Zusammenhang gerissen, kaum krasser wirken als im Aufsatz selbst. Herr Jacob beginnt mit der FesUtrilung: ״Ein deutscher Rabbiner ist zweierlei: Ein Rabbiner und ein Deutscher.“ Mit Verlaub, Herr Rabbiner: Ist ein Rabbiner nicht auch ein Jude? Herr Jacob stellt ferner fest: ״Ein besonderes Gebot der Thora, das jetzige Palästina wieder aufzubauen, gibt es für die nicht in diesem Lande wohnenden Juden nicht“ Ei ei, Herr Rabbiner, wie rabulistisch! Sie schreiben ״das jetzige Palästina“. Einen derartigen advokaiori eben Kunstgriff hätten wir bei einem Rabbiner nicht vorausgesetzt. Herr Dr. Jacob stellt weiter fest: ״Zwar wird im Talmud das Wohnen und Leben im heiligen Lande in vielen Aussprächen auf das stärkste empfohlen, aber selbst dies ist nur eine Empfehlung, kein Gebot . . Welch feine Unter- .Scheidung! Im Munde eines Rabbiners besonders liebreizend. Gesetzt, es sei nur eine Empfehlung, dann Ist es immerhin W& kftin :׳ .... .,,■'Xi׳:.; Es kommt noch schöner,•־-Br י Jaeofe-tttifrcibt:״ ׳ ׳Man ftit die Wiederherstellung des Landes, Jerusalems und des Tempels ersehnt und darum unablässig gebetet, aber man hatte dafür auf Gott und das Kommen des Messias vertraut und keine politische un'd geldsammelnde Agitation entfaltet.“ Das sagt ein Rabbiner und kennzeichnet damit den Ernst, mit dem er Gebete spricht. In einem weiteren Satze stellt er fest: .,Welch hohen religiösen Wert eine unerfüllte Sehnsucht hat, soll hier nicht ausgeführt werden.“ Herr Jacob betet also (was zu seinem Beruf gehört) und sehnt sich — aber in der ruhigen Zuversicht, daß das Erbetene und Ersehnte unerfüllt bleiben wird. Nach zahlreichen ähnlichen von hohem ü:ist, tiefem jiidisehen Gefühl und refer politischer Einsicht zeugenden Aus- Sprüchen schreibt Herr Jacob am Schlüsse: ״Als ich im Jahre 1921 aufgefordert wurde, dem Komitee für den Keren Hajessod beizutreten, lehnte ich dies u. a. mit der Begründung ab, daß ich es unmöglich mit meinem Oewi-sen vereinbaren könne, in dieser Zeit der schrecklichsten Not unseres zusammengebrochencn Vaterlandes und insbesonde-e auch der jüdischen Gemeinden in ihm Oald für eine englisch-jüdische Kolonie in Asten zu?-־nmcln, Wenn cs mit dem Wiederaufhau Palästinas 2C00 Jahre Zeit, gehabt hat, so kann er auch noch weiter eine Welle warten.“ Nein, Herr Jacob, es ist keine Zeit mehr zu warten. Die Zersetzung des Judentums ist bereits so weit gediehen, daß Männer Ihres Schlages Rabbiner und Wortführer sein können. Wir haben keine Zeit mehr zu warten. Ein neuer Geist muß ln das jüdische Volk kommen, damit solche Rabbiner wie Sie unmöglich sind. Der Aufbau Palästinas als Ausdruck der Renaissance des jüdischen Volkes soll in hoffentlich abrehbarer Zeit bewirken, daß wir neben anderen argen Schäden unserer Diaspora auch unsere Protestrabbiner 101 werden. Was aber sagen die anderen deutschen Rabbiner zu ihrem Berufskollegen aus Dortmund? Werden rie es widerspruchslos hinnehmen, daß Dr. Jacob sozusagen in Ihrem Namen spr'c’d? Wird sich ein deutscher Rabbiner finden, der in der C.-V.- Zeitung mit hörbarem Ruck zwischen sich und dem P otestrabbiner aus Dortmund Distanz schafft? Mo. Wa. Die bri:i:cbe Federation of Synagogucs hat in ihrer Sitzung vom 13. Januar mit 31 gegen 5 Stimmen beschlossen, für den Keren Hajessod 75 £ und für den Nationalfonds 75 £ zu bewi'ligen. Diesem Be Chinese kommt eine besondere Bedeutung zu, weil die Föderation of Synagogucs unter dem-Einfluß von Lord Swaythling es bisher immer abgelehnt hat, sich offiziell an der Förderung zioni.stischer Iirtitutionen zu beteiligen. In der letzten Zeit haben jedoch in der Federation of Synarrogues die naiionalen Elemente, an Einfluß gewonnen und ihren Bemühungen ist der eingangs erwähnte Be chluß zu verdanken. Eine TourLfengruppe aus Amerika hat ein Komitee gebildet mit der Aufgabe, für das hebräische Gymnasium in Jerusalem ein neues großes Gebäude zu errichten. Nr. 5 Geistige St Ein grt hämischen j Das ist stärker auf« rangen etv all der g< ließen, wir Judentum t und irdisch! Dies P kann doch als hier. C Wahl, nlrg! In kein so ungetrü Selbstbestin der Mensc Selbs tauflös als hier. U! hatte, mit dere Ersch denn je, allem amer lösen kann, Der Jt als Lebens: Während b saraen We! Lebenslehrc lästinawille und Tod u! mus sublii zeption des judaistische rang und bei uns sc Sozialisten Ueberrasch höchsten s< dringen in und Zioni! I schaftssund j Dem I 1 Rcvolutioni zu halten, : Lage viel brächte. Dieser wenn auch heranwachs nur. nation: Der R! jüdischen 1 kredenzt il i denen ihn. j die Lippen leersteheu regelmäßig! agogen bat 1 werden. D ) Bewegunge i ganz besor Freilidi sind diese mittelalterli! Synago! umwohnenc sozialen Be bei uns zu mehr ״Cen geschmackv ganz neu, gesprossen griffen. De Zentren, di zu ihrer V Klein und Fröhliches getanzt. A aber versa! Zentrums ti trag ihres Moder! mit allen 2 sind die Rel orthodoxe Die Rabbin deren Bert: stattet und Beleuchtung von ihnen nehmen, un hören. So 1 lärste aller Carnegie-H: Publikum י soziologisch dem ihm eij träge diesei letzter übe! Zündstoff,; za dem sie ln das Zei könnte. Sei fortschrittlic Themata wi Sonntagsprc Begründer rangen ein schafft, die letzter Zeit Gelchrsamk׳ ß'