Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1926-01-08 · Heft 2 (8.1.1926) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 2 (8.1.1926)
Date
1926-01-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2651273-2652785-2652787--17965-2675680
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seife 10 JUEDI5CHE RUNDSCHAU Nr. 2 Nr. 2 wird. Wir haben in der letzten Zeit auch in Deutschland Fälle erlebt, daß Menschen, denen der Versuch in Palästina nicht geglückt ist, zurückgekommen sind. Solche Fälle sind nur eine Selbstverständlichkeit. Es ist doch unmöglich, daß Jemand, selbst nach der besten Schilderung, aus der Entfernung sich restlos War darüber wird, ob eine Aufgabe, die er sich setzt, seinen wiiklichen Kräften und seiner Eignung entspricht. Erst die unmittelbare Erfahrung kann das lehren. Es ist in jeden! fall ehrenvoll, wenn ein junger Mensch das große Wagnis einer Versetzung in ganz andere, ganz ungewohnte Lebcnsbedingiingcn unternimmt, um einer Sacht zu dienen. Es ist aber auch keine Schande, wenn er auf Grund seiner Erfahrungen sich ehrlich eingesteht, daß in diesem Moment und unter den gegebciicn Bedingungen er den Anforderungen nicht gewachsen ist. Es ist unseres Erachtens besser, dies rechtzeitig zuzugeben und zunächst wieder zurückzukeinen, als aus falscher Schani das Versagte erzwingen zu wollen und in Wirklichkeit nur dazu beizutragen, daß Palästina durch seelisch und off auch körperlich gebrochene Individuen belastet wird. Wo so viele ausziehen, können nicht alle ans Ziel gelangen. Das Seheifern Einzelner beweist nichts gegen den Zionismus und spricht auch nicht unbedingt gegen den Gescheiterten. Er kann in einem andern Zeitpunkt, unter andern Verhältntissen seinen richtiger! Platz in Palästina finden; er kann dies jedoch nicht, wenn er sein erstes Scheifern als moralische Niederlage empfindet oder wenn die öffentliche Meinung durch eine derartige Auffassung ihn belastet. Wenn also mit aller Deutlichkeit gesagt werden muß, daß solche Einzelfnlle von Rückwanderung eine Selbstverständlichkeit und kein nationales Unglück bilden so muß doch bei dieser, Gelegenheit wieder darauf liingewiesen werden, daß eine gewissenlose Propaganda, die die Aussichten des Pionierlebens in Palästina allzu rosig schildert, unbedingt verwerflich ist. Nur wenn unsere Chaluzim im vollen Bewußtsein der Schwierigkeit ihrer Aufgabe nach Palästina gehen, wird sich ein richtiger Prozeß der Auslese vollziehen können. Aber noch in anderer Weise wirken sich die Schwierlgkeiten Palästinas hier aus. Es kommen Briefe einzelner Unzufriedener aus Palästina, fallen in die Hand von Ahnungslosen, oft auch von böswilligen Gegnern, ■ und mit diesem Material wird Stimmung gegen den Zionismus gemacht. Jüngst hat sich in einer süddeutschen Stadt sogar der Fall ereignet, daß ein solcher, Brief eines offenkundigen Hysterikers in der Synagoge verlesen wurde. Bei Briefen dieser Art spielen versehie- 4— m ״ ♦זח <״,*,>״f^e Act *Treiber vor seiner r hat sich selbst über deren Zer* ndet es als sdiwere genügend Beachtung » einer unter Tausenden dasteht, in einem Lebenskampf, der stets etwas Aufreibendes und Ernüchterndes an sich hat. Wie oft ist es .vorgekommen, daß schon in der ersten Ein- Wandererstation im Lande die Unzufriedenheit und Empörung des Einwanderers begann, der natürlich nichj vorher bedacht hatte, in welcher Form notwendigerweise bei derartigen Massentransporten vorgegangeu werden muß (wobei wir natürlich nicht beschönigen wollen, daß viele Ungeschicklichkeiten und Fehler vorkommen). Eine Anzahl von persönlichen Mißgeschicken genügt bereits, um die Sache zu verdammen und nur ihre schwachen Seiten zu sehen. Wenn dann in einem vor! solcher Stimmung erfüllten Berichte auch einige objektive Tatsachen angeführt werden, wie z. B. Symptome der Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit usw., dann erscheinen auch diese in falschem Lichte. Das Ganze macht dann einen deprimierenden Eindruck und reizt oft die Zionisten, in ihrer Abwehr derartiger Angriffe, zum Widerspruch gegen den ganzen Inhalt solcher Berichte, auch gegen die darin enthaltenen Tatsachen. Wenn heute in Palästina Arbeitslosigkeit herrscht, die wahrscheinlich in den nächsten Monaten noch etwas zunehmen wird, so ist das eine natürliche Reaktionserschelnting, die zu leugnen sinnlos wäre. Wir müssen uns damit abfinden, daß auf sehr lange Zeit hinaus periodisch Krisen der Arbeitslosigkeit in Palästina eintreten werden. Selbst in den Ländern mit entwickeltester Wirtschaft gibt es heute ein Heer von Arbeitstosen, so daß man selbst in ernsten bürgerlichen Kreisen sich mit dem Problem beschäftigt, ob der Kapitalismus noch ein geeignetes Wirtschaftssystem zur Er- * nährung der gesamten Bevölkerung ist. Um ׳wieviel mehr muß in einem kleinen Lande wie Palästina, das durch vielfache Fäden von anderen Ländern und Paktoren abhängig ist, und ein ihm entsprechendes Wirtschaftssystem noch gar nicht gefunden hat, in einem Lande mit ständiger, nicht auf wirtschaftlicher An- Ziehung beruhender Einwanderung, die Krise eine Folgeerschdnung von Stockungen und Rückschlägen sein. Wer das nicht versteht und aus der temporären Arbeitelosigkelt in Palästina eine Waffe gegen den Aufbaugedanken des Zionismus schmiedet, der 2eigt, daß er überhaupt nicht versteht, worum es sich handelt. Der Zionismus ist keine Idylle, er gewährt niemandem ein sicheres Verweilen unter Feigenbaum und Weinstock, er gewährt jedem Juden nur die große Chance, seine Zukunft unter ehrlichen Bedingungen im Rahmen seiner Volksgemeinschaft zu erarbeiten. Gerade darum ist er die großartigste und sittlich erhabenste Umwälzung, die das Judentum seit seiner Verbannung erlebt hat. * Selbstverständlich ist es Aufgabe der Zionistischen Organisation, in so ernster Lage rinzugreifen und die Schwierigkeiten zu mildere,. Besondere Verantwortung liegt unter diesen Umständen auf den Ressorts für Ein- Wanderung und Arbeit, den beiden Fachressorts, die glücklicherweise in der palästinensischen Rumpfexekutive besetzt geblieben sind. Was die Einwanderung betrifft, so haben wir bereits die Meinung gesagt, daß sie in der nächsten Zeit beschränkt werden sollte. Wir haben schon vor einigen Monaten, ab die Nachricht durch die Presse ging, daß die Palästinaexekutive von der Regierung für das nächste Halbjahr 15 000 Zertifikate angefordert hat, uns mit starker Skepsis darüber geäußert. Wir würden es für richtig halten, daß die Exekutive selbst einen Teil dieser Zertifikate gegenwärtig zurückstellt. Wenn nicht die Zionistische Organisation die Einwanderung den Bedürfnissen entsprechend reguliert, dann riskieren wir wieder Eingriffe der Regierung, die uns mit Recht unwillkommen sind. Die schwierigste Aufgabe hat das Arbeitsdepartement zu lösen und wir ersehen aus den letzten Berichten, daß es sich der Bedeutung des Augenblicks bewußt ist. Es gilt, ein Maximum an Arbeitsmöglichkeifen herauszuschlagen, um die Arbeitslosigkeit einzudämmen. In gewissem Umfang kann die Heberführung von Arbeitern aus den Städten in die Kolonien gelingen, in gewissem Umfang kann auch die Exekutive aus dein allerdings lächerlich geringen Arbeits- Budget (£ 38,003.— fürs ganze Jahr) Notstandsarbeiten unternehmen oder anregen. Von größter Wichtigkeit wäre die Besorgung ausreichenden Hypotiickarkredites, der die Baubewegung wieder beleben könnte. Dem» obwohl das Bedürfnis nach Wohnungen noch inwttr ein sehr großes ist, hat die Geldknappheit zu einer Stagnation auf den! Baumarkt geführt. Die zionistische Exekutive sollte alles daran setzen, um für äjese Spezinlaufgaben so schnell als möglich außerhalb des ordentlichen Budgets größere Mittel aufzubringen, zumal die Meisterung des Arbeitslosenproblenjs auch politische Bcdcutnug hat Die Leistungen des zionistischen Arboitsdepartemente, das schon im vorigen Jahre bei Ausgleichung von Ungleichmäßigkeiten der Arbeitsverteilüng geschickt und erfolgreich operierte, werden in der zionistischen Welt nicht recht anerkannt. Dies hat seinen Grund zum Teil in Unkenntnis, zum Teil aber auch in einer gewissen Voreingenommenheit, die siel! in bestimmten zionistischen Beziehungen herausgebildel hat. Es sei gestattet, über diesen Punkt einmal offen zu sprechen. Die Resignation des Treasurers der Palästinaexekutive, Herrn van Vriesland, und die durch sie erzeugte Unzufriedenheit weiter zionistischer Kreise gibt Anlaß dazu. a׳׳;p־ «nyetWnwbpt^ ftBu iioh,ABtrteft8/'der: ÄIIÄMAferwalfung gebildet hat, der eine natürliche und berechtigte Ursache hat. Auf der einen Seite stehen dort die Departements der eigentlichen Aufbauarbeit, in unmittelbarem Kontakt mit den Bedürfnissen des palästinensischen Lebens und völlig erfüllt von den täglich sich weisenden Notwendigkeiten; auf der anderen Seite steht die Kassenverwaltung, deren Einnahmen ungenügend sind und die sich fortwährenden ungestümen Forderungen und Ansprüchen gegenübersieht, denen sie nicht genügen kann. Aus diesem natürlichen und gesunden ressortmäßigen Gegensatz, der in den meisten Staaten ähnlich vorhanden ist, entwickelt sich jedoch in der leidenschaftliehen Atmosphäre Palästinas leicht eine menschliehe Spannung, die um so gefährlicher ist, als hinter den Ressorts des Aufbaus als stürmischste Dränger die Arbeiter stehen, so daß Klassenmomente mitspielen. Statt in der Sphäre des Sachlichen zu bleiben, werden die Konflikte überspitzt und erhalten allmählich die Färbung eines moralischen Gegensatzes, die vergiftend auf die zionistische Atmosphäre wirkt. Viele Schärfen des Kongresses lassen sich daraus erklären. Der Gegensatz zwischen geldgebenden und geldnehmenden Funktionären des Aufbaus wird dort auf einen größeren Kreis übertragen und die Abneigung kehrt sich auf der einen Seite gegen die, denen man engherzige Zurückhaltung der Mittel vorwirft (zu Unrecht, denn die Mittel sind beschränkt), auf der anderen Seite gegen die, denen man Unersättlichkeit vorwirft (zu Unrecht, denn sie leiten nicht persönliche Interessen, sondern die Idee des Aufbans). Nur aus dieser eigentümlichen Transponierung eines funktionellen Gegensatzes aus dem sachlichen in das moralische Gebiet, wird auch die Erbitterung verstündlich, die beim Kampf um das Budget auf dem Kongreß entsteht. Sie spinnt sich weiter in der Form eines permanenten gegenseitigen Mißtrauens zweier Lager. Im Unterbewußtsein selten die Arbeiter in den Verkürzen« des Budgets Schädlinge des Aufbaus, während die wirtschaftlich Rechnenden in ihrem Unterbewußtsein die anderen allmählich als eine Art lästiger Schnorrer zu betrachten sich gewöhnen. Diese zum Teil sicher unbewußte gegenseitige moralische Gering- Schätzung erzeugt eine Demoralisation, die wirklich gefährlich werden kann, und daher betrachten wir es als eine dringende Aufgabe der nächsten Zeit, an einer Entgiftung dieses Verhältnisses zu arbeiten. Dies setzt jedodt auf beiden Seiten einen starken Willen zur Sachlichkeit voraus. Der Rücktritt van Vrieslands, der schon mancherorts als Fanfare für das angebliche Ueberwuchern parteimäßiger Elemente in der Exekutive benützt wird, erschwert noch die Situation, Uns scheint jedenfalls dies nicht der richtige Anlaß zu sein, um gegen diejenigen Personen Front zu machen, die trotz der schweren Lage auf ihren Posten ausharren. Es ist bedauerlich, daß dies nur Personen sind, die Parteien angehören, und I daß die anderen Persönlichkeiten sich ihrer Berufung I entzogen haben. Daß in diesem Moment die Palästina. I Exekutive nur aus drei im wesentlichen fachlich fest- I gelegten Personen besteh*, ist ein Zustand, der unhaltbar I ist, wenn nicht Ansehen und Wirkung der Zionistischen I Organisation unrettbar zerstört werden soll. Wenn das 1 Aktions-Gamite nicht fähig war, eine bessere Lösung I zu finden, so müßte u. E. die Exekutive im admi- I nistrativen Wege die nötigen Ergänzungen vornehmen. I * I Die Arbeiterschaft ist der aktivste Teil des auf- I bauenden Palästina, sie allein hat seit dem Kriegs- I ende ein kontinuierliches, stetig wachsendes Werk auf I allen Gebieten des Wirtschaftslebens aufgebaut Die I Siedlungen und Institutionen der Arbeiterschaft waren I eine schöpferische Leistung, deren Größe herabzusetzen I von kleinlicher Mißgunst zeugt. Aber gerade das Alter des ArbeUenverkes bringt es mit sich, daß bereits ein Komplex von Dingen da ist, die sorgfältig gehütet und vom Zeit zu Zeit einer Nachprüfung unter, zogen ■werden müssen. Denn Betriebe vorn Wesen und Ausruf! fi der Arbeiterinstitutionen, unter so abnormalen Bedingungen entstanden, und dauernd um die Anpassung an Öie jeweilige Situation bemüht, unterliegen in jedem Stadium ihrer Entwicklung anderen Gesetzen. So ist 4 B. für die landwirtschaftlichen Siedlungen anfangs äer Gedanke nationaler Okkupation ausschlaggebend, später aber der wirtschaftlicher Rentabilität. Die Kooperativen für öffentliche Arbeiten wieder hatten anfangs die Aufgabe, einströmenden Einwanderern Arbeit zu geben, später verwandeln sie sich in Unternehmungen, die nach geschäftlichen Grundsätzen vorgehen müssen. Dies sind keine neuen Weisheiten und die meisten der verantwortlichen Arbeiterführer sind sich über die Sachlage im klaren. Eine andere Frage ist jedoch, ob überall die Fähigkeit und Kraft vorhanden ist, die in der gegenwärtigen Situation notwendigen Gesichtspunkte zur Geltung zu bringen. Eine Revision der Betriebe und der Arbeitsmethoden, eine genaue Kontrolle der Zweckmäßigkeit aller Einrichtungen scheint uns gerade in dem Moment, wo sich im Bewußte ein der Arbeiterschaft der Uebergang zu wirt« schädlicher Denkungsart vollzieht, unerläßlich. Gerade die Freunde der Arbeiterwirtschaft, die nicht wollen, daß dieses System durch etwaige Mißstände, die nicht im Wesen der Sache liegen, kompromittiert wird, müssen wünschen, daß sich wirtschaftlich geschulte, objektiv denkende fachmännisch^ Kräfte in den Dienst einer solchen Nachprüfung stellen.' Dazu kommt aber ein psychologisches Moment von geradezu ausschlaggebender Bedeutung: Das oben geschilderte Verhältnis i gsgeps eit|gi)1t^Bii#1e)^,__ '׳ fefen Zusammenprall innerhalb des" ZforasnuisV.'luirMPv' wenn nichts geschieht, um die Fragen in eine saChliehe Atmosphäre hinüberzuleiten. Eine von politischen Gesichtspunkten freie, lediglich wirtschafts-technische Ueberprüfung scheint uns für eine solche Wirkung sehr geeignet. De unglückseligen parlamentarischen Verhältnisse des Kongresses und des A.-C. haben es dahin gebracht, daß in der Leitung und im System der Palästinawirtschaft im Grunde alles beim alten blieb. Es wäre u. E. ein Fehler der Arbeiterschaft, wenn sie jetzt den Anschein erregte, als ob sie diesen Zustand als eine Art ״Sieg“ betrachte (wie manche törichte Aeußerungen der palästinensischen Arbeiterpresse tun), , und auch selbst alles beim alten ließe. Die Unzufriedenen unter den Arbeiterführern, die die Notwendigkeit schrittweiser Reformen einsehen, müßten u. E. unbedingt die initiative ergreifen, um die Arbeiter- Organisation zu bewegen, daß sie aus freien Stücken sinngemäß durchführt, was, wenn es ihr abgezwungen würde, einen ganz falschen Charakter bekäme; nämlich eine allgemeine Sach- und Zweckmäßigkeitsrevision. Wir glauben, der Arbeiterschaft Palästinas diesen freundschaftlichen Rat geben zu müssen. Sie würde dadurch das wesentlichste zur Vorbereitung des nächsten Kongresses tun, sie würde beweisen, daß sie die Fähigkeit zum Mitregieren hat und würde einen moralischen Sieg erringen, der nachhaltiger wäre als ein madhtpolitischer Kongreßsieg. — Ke Revision hätte sich übrigens auf alle Ein riehtungen zu erstrecken, nicht nur auf die Arbeiterbetriebe, doch ist die Arbeiterwirtschaft der wichtigste Kornplex unseres Aufbaues. * Dies also ergibt sich für uns aus der gegen• wärtigen Lage: Einschränkung der mittellosen Einwanderung, Ver. Stärkung des Arbeitsdepartements, außerordentliche Kapitalbeschaffung für Notstandsarbeiten; . Uebergang zu einem System strenger Oekonomie und Vornahme einer allgemeinen Zweckmäßigkeiterevision, womöglich unter positiver Mitwirkung der Arbeiterschaft; Schaffung einer starken und autoritativen Leitung des Aufbauwerkes, durch Ernennung leitender Kräfte im administrativen Wege; Bekämpfung künstlich erzeugter Panikstimmungen durch dauernden Hinweis auf die Notwendigkeit und Unvermeidlichkeit von Krisen und periodischer Arbeitstosigkeit, energischer Kampf gegen alle Uebertreibungen; und schließlich das A und O, Vergrößerung der öffentlichen Mittel (Keren Hajessod und Keren Kajemeth), die ln der Hand des Kolonisators das unentbehrlidie Werkzeug dauernder Kontrolle darstellen. Robert W.eltsch. » Deutsch Wie in kurzem ein durch Bciträ auszeichnet t; tum“ trägt, befriedigt, st ganz fernliej der andere t unveröffentii! Inhalt nicht rtellerische u .Materie zu stellt — auc angefügt. N werden, die drängten. Was in Wolfgang S zunächst die weihten \vir< Kreisen Anti in scharfem tum stehen, entfernt, daC jüdische Wel dementen de nannten Phil! und sie nur 1 Staate lebene mokratie unc Worauf es Verständnis an Liebe \v; trachtung ur jüdischen Pr uneingeschrä so war in di welche natioi Theorie erscl loyale Bürg! fession, in d einheitlich 7.1 und Konflikt behandelten, die Singular deren zu fit Von dir Mitbürger s daß die Vo losigkeit, no< als einen ״v überhaupt n! es als ״uir Juden sein \ befangen ah zu Gericht dle^iäMzelna Beüiütangsvi auch bei de seelten Deut deshalb so gewiß ausg! Das zwe schwere Bed bikl, das d Forderung 1 Selbstvernich (Schmitz), tc als nicht ver bezeichnet (: das den Ju< diese Herrei wenn schon die ihr Dekr zu fühlen; e! Zuges bewu Forderungen Ein ben Am 14. weilenden S׳ Aus vielen weil sein ne sehen Kunst! sächlich — dichterischen daß man sic. Jubiläumsfest auf wirkungs Es ersehne; man weint Fremder, wi. rischste Volk alles in krass zur Literatur, des jüdische nicht seines{ alle, die keil: Und stirbt < anderswo, v. Verehrer 11a Oskar Wilde Stendhals Bc New York Rosenfeld, de dichter, der sungen hat, i!t elendster herum und Als man ab waren sie w Gedichte ntel Der Hot kamen Sch; er hielt ein!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.