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Jüdische Rundschau · 1926-01-05 · Heft 1 (5.1.1926) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXXI (1926)
Issue
Heft 1 (5.1.1926)
Date
1926-01-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seife 2 JUED ISCHE RUNDSCHAU Nr. 1 Italiens in den Organen des Völkerbundes, so in der Permanenten Mandatskommission, deren Vorsitzender der Italiener Theodoli ist. Wenn jetzt eine Annäherung der beiden Mächte erfolgt sein sollte (die genauen Ergebnisse der Unterredung Chamberlain-Mussolini sind natürlich nicht bekannt), so könnte man davon auch eine Erleichterung der politischen Situation des Zionismus erhoffen. Denn obwohl die zionistische Politik, die lediglich jüdische Interessen wahrt, in keiner Weise gegen italienische Interessen verstößt, da Palästina als italienisches Einwanderungsland so gut wie gar nicht in Betracht kommt, so wissen wir doch, daß sich ein etwaiger italienisch-englischer Gegensatz leicht auf unserem Rücken entladen kann. Gerade für uns wäre es also wünschenswert, wenn die orientalischen Interessenkonflikte bald in ähnlicher Weise geregelt werden könnten wie die europäischen in Locarno. * Palästina stellt unmittelbar vor Beginn der Touristensaison. Es ist von einigen Seiten darauf hingewiesen worden, daß manche Leute Bedenken haben, in diesem Jahre Palästina zu bereisen, weil sie sich über den Umfang der Unruhen in Syrien nicht ganz im klaren sind. Es ist daher vielleicht angezeigt, mit allem Nachdruck darauf hinzuweisen, daß Palästina von dem Drusenaufstand und allen seinen Folgeerscheinungen völlig unberührt geblieben ist. Wir konnten wiederholt Berichte aus Palästina veröffentlichen, die dies bestätigen und geeignet waren, unsere Leser in dieser Be- Ziehung zu beruhigen. Nach den letzten Nachrichten scheint es auch zweifellos, daß die Bewegung in Syrien selbst ihrem Ende entgegengeht. Friedensverhandlungen sind eingeleitet und es ist nicht anzunehmen, daß ein sinnloses Blutvergießen fortgesetzt werden wird, zumal die französische Mandatsregierung zu weitgehenden Konzessionen in der Richtung einer Autonomie bereit zu sein scheint. Für Palästina besteht jedenfalls keine Gefahr und Palästina-Touristen können völlig unbesorgt sein. Sämtliche Bewohner Palästinas, die Araber ebenso wie die Juden, wissen genau, wieviel für das Wirtschaftsleben des Landes von einem ungestörten Verlauf der Touristensaison abhängt, und erhoffen einen recht zahlreichen Besuch. *' Der peinliche Zwischenfall in Amerika, der zum Rücktritt von Dr. Stephen Wise als Leiter der vereinigten Palästina-Kampagne geführt hat, ist wohl nur aus den Besonderheiten des amerikanischen Lebens zu verstehen. Wir selbst müssen uns jeder Aeußerung zu der Sache enthalten, da bis heute nicht klar ist, was Wise wirklich gesagt hat. Es scheint uns aber unmöglich, daß seine Aeußerung einen Charakter ge- .h«toi-l»#en Seite,' di©.-«%«ttfrechtem: Jwterfam «per-״• elfter wäre. Es handelt sWh hief um Auffassungen der jüdischen Geschichte, die individuell sind und gewiß auch innerhalb unseres Leserkreises in verschledenen Nuancierungen vorhanden sind. In Amerika ist man gegenwärtig bemüht, eine Aufklärung der Sache herbeizuführen, und eine Verständigung zustandezubringen. Es handelt sich nicht darum, daß in Fragen der Ueberzeugung jemand Konzessionen machen soll, wir verstehen aber nicht, was Dr. Wises individuelle historische Anschauungen mit der Frage des Palästina- 1Drives zu tun haben. Wir sind auch überzeugt, daß schließlich bei allen Beteiligten die Anschauung durchdringen wird, daß die Sache Palästinas höher steht als alle Meinungsverschiedenheiten und daß das amerikanische Judentum in ungeschwächtem Enthusiasmus seine geeinigte Arbeit für Palästina fortsetzen wird. Der Zwischenfall, der die Gemüter so heftig erregte, wird vielleicht dazu beitragen, die Leidenschaft für die Sache Palästinas in noch stärkerer Form zum Ausdruck kommen zu lassen. * Die ״C.-V.-Zeitung“ beschwert sich in ihrer vorigen Nummer über eine angebliche Störung des Burgfriedens durch die Zionisten, die den Keren Hajessod zuerst als ein von Zionisten und Nichtzionisten anerkanntes Instrument dieses Burgfriedens erscheinen ließen, jetzt jedoch den Central-Verein angreifen. Der Central-Verein habe seine Neutralität stets gewahrt. Komischerweise zitiert die Zeitung in dem nämlichen Artikel den Beschluß des C.-V. vom 10. April 1921, in welchem die Unterstützung des Keren Hajessod grundsätzlich abgelehnt wird. Angesichts dieser Tat- Sache ist es doch nicht verwunderlich, wenn auch in den Versammlungen des Keren Hajessod der C.-V. wegen seiner negativen Haltung zu einer wie wir glauben für das gesamte Judentum einschließlich des deutschen höchst bedeutsamen Angelegenheit angegriffen wird. Der Keren Hajessod ist hier in der Defensive. Auch nichtzionistische Freunde des Keren Hajessod müssen derselben Ansicht sein. Daher ist es falsch, wenn der C.-V. diese Auseinandersetzung mit ihm als eine Art Mißbrauch des Keren Hajessod zu zionistischer Propaganda behandelt. Der C.-V. beschwert sich insbesondere über eine Rede des Präsidenten der Z. V. f. D., Herrn Blumenfeld, in Hannover am 29. November. Ueber diese Versammlung, die im übrigen eine zionistische war, wird uns berichtet, daß Herr Blumenfeld allerdings versuchte, die geistigen und sonologisehen Grundlagen des deutschen Judentums in seiner Rede darzulegen und dabei sich grundsätzlich und grundlegend mit den in Deutschland vorhandenen Ideologien auseinanderzusetzen. Leider folgte man ihm nicht auf diese Ebene, sondern ein repräsentativer Sprecher des C.-V. hielt es lür gut, sich nach dem Vorbüd der ״national-deutschen Juden“ auf das Gebiet der Angriffe gegen einzelne zionistische Persönlichkeiten, die in Deutschland angesehene Beamte sind, zu begeben, was auch von vielen Nichtzionisten, selbst Mitgliedern des C.-V., offen mißbilligt wurde. Gewiß sind wir der Ansicht, daß der unpolitische Keren Hajessod alle deutsehen Juden einigen sollte. Dies' ist aber nicht so zu verstehen, als ob wir min auch das Denken und Sprechen einstellen sollten. Wir wollen, daß auch fernerhin die deutschen Juden über sich und ihr Judentum nachdenken, wir wollen die Problematik unseres Judeseins zu einer lebendigen Macht gestalten. Wenn der C.-V. erklärt, daß er den wahrhaft neutralen Aufbau des Hilfsvereins, des Esra, der Agudah unterstützt, so wird zunächst die naive Bezeichnung ״wahrhaft neutral“ jedem Sachkenner ein Lächeln abnötigen, dazu kommt aber, daß die recht bescheidenen Unternehmungen der genannten Vereine selbstverständlich völlig sinnlos wären ohne, das große zentrale Aufbauwerk des Keren Hajessod. Hinter dieser Flucht in die ״wahre“ Neutralität verbirgt sich nur der bedauerliche Wille, überhaupt nichts zu tun und die beschämende Tatsache, daß ein großer Teil der deutschen Juden gleichgültig abseits steht, wo das entscheidende Erneuerungswerk des Judentums (ob mit, ob ohne C.-V.) vollzogen wird. Oer Streit um Jesus (Siehe auch Seite 1) Jerusalem, 29. Dezember. (J.T.A.) Dr. Joseph Klausner, der Verfasser des Buches ״Das Leben Jesu", welches Dr. Wise zum Ausgangspunkt seiner Predigt gemacht hat, die in Amerika einen solchen Sturm erregt, äußerte sich in einer Unterredung mit dem Vertreter der Palästinensischen Telegraphen-Agentur wie folgt: An keiner Stelle meines Buches ist davon die Rede, daß die Juden in Jesus einen jüdischen Lehrer sehen mögen. Ich habe geschrieben, daß in der Lehre Jesu zwei Abschnitte zu unterscheiden sind: der eine Abschnitt ist reine Ethik, ähnlich der Lehre unseres Hillel: also ganz und gar jüdische Ethik. Der zweite Abschnitt ist ebenfalls jüdische Ethik, aber von Jesus zu einem äußersten Extrem gebracht, so daß der jüdische Nationalismus und die jüdische Religion, die beide eine Einheit bilden, durch diese Konsequenz der Vernichtung preisgegeben sind. Dieser Teil der Lehre Jesu entspricht nicht dem Leben und geht auf die Vernichtung von Staat und Gesellschaft aus. wir haben deshalb keinen Grund, in Jesu einen jüdischen Lehrer zu sehen. Unmöglieh aber kann man leugnen, daß Jesu ein Kind des jüdischen Volkes ist und daß alle seine Lehren im Judaismus ihre Wurzeln haben. Er ist nicht dafür verantwortlich zu machen, daß seine dem Heidentum entstammenden Nachfolger seine Lehre nach nichtjüdischer Richtung ausgebaut haben. Der Kanonikus der St.-George-Kathearale, Dr. Danby, der Dr. Klausners Buch aus dem Hebräischen ins Englische übertragen hat, äußerte sich gegenüber dem Vertreter der Pal.Tel.-Ag. dahin, die Existenz von Klausners Werk beweise den Sieg des Zionismus im jüdischen Leben. In ,frühere!» Jahren hielt sich Ü^r Jude ängstlich Vor fetter‘ Erörterung der Person Und dief Lehre Jeäü zufütk, dessen Nachfolger die Existenz des Judentums vernichten wollten. Jetzt aber, da das nationale Leben der Juden erstarkt und gesichert ist, kann der Jude seine alte Waffe des Ver- Schweigens entbehren. Der nationale Jude in Palästina ist innerlich und äußerlich frei genug, um sich in alle Phasen seiner Geschichte versenken zu dürfen, ohne daß eine Gefahr für seine neue nationale Kultur entsteht. Dr. Klausner sieht in Jesu eine hohe jüdische Figur; man wird zugeben, daß dasjudentum den ethischen Idealen Jesu nähersteht als dem Christentum, das aus dieser Lehre hervorgegangen ist. in den Missionskreisen Palästinas wird das Werk Dr. Klausners als eine Attacke gegen das Christentum scharf angefeindet. Henry Mirgeithia in Palästina Jerusalem, 27. Dezember. (J.T. A.) Mr. Henry Morgenthau, der einstige amerikanische Botschafter in Konstantinopel und gewesener Oberkommissar des Völkerbunds für Rettung der griechischen Flüchtlinge, ist soeben in Palästina elngetroffen. In einem Interwiev mit dem Vertreter der Pal TeL-Ag. sagte Morgenthau, er sei nach Palästina gekommen, um die Fortschritte seit seinem letzten Besuch im Jahre 1914 zu beobachten. Im vorigen Jahre sei er Zeuge dessen gewesen, wie die griechischen Flüchtlinge auf fremden Boden Fuß faßten, nun wolle er sehen, wie die jüdischen Wan« derer sich in Palästina ansiedeln. Morgenthau hat bereits eine Zusammenkunft mit dem Oberkommissar Lord Plumer und dem Gouverneur des Süddistrikts Sir Ronald Storrs gehabt, Er wird auch mit den jüdischen, den christlichen und den moslemitischen Führern in Palästina Zusammenkommen. Wie verlautet, soll Morgenthau unter dem Eindrücke der jetzt in Palästina gemachten Erfahrungen und des Fortschrittes der Aufbauarbeit im Lande sich mit Sympathie über den Zionismus geäußert haben. Eleklrisilllsversorgmig in Palästina Wie aus Jerusalem berichtet wird, hat die dortige Stadt- Verwaltung einen Vertrag mit Mawromatis, dem nach der Entscheidung des Haager Gerichtshofes die Konzession für die Elektrizitätsversorgung Jerusalems zugesprochen worden ist, geschlossen, wonach dieser die Belieferung der Stadt mit Elektrizität übernimmt. Nähere Angaben über diesen Vertrag liegen noch nicht vor. Am 19. Dezember erstrahlten zum ersten Male die Straßen Haifas in elektrischem Lichte. Unter der Bevölkerung herrscht große Freude, ganz besonders unter den Juden, nachdem der Kampf um die Stadtbelcuchfung so lange gedauert hat und erst jetzt der Widerstand der Araber hat überwunden werden können. Die Beleuchtung ist vorläufig noch etwas dürftig, da die Stadt- Verwaltung vorläufig nur 150 Lampen bewilligt hat. Die Siedlung Hadar nakarmel hat auf ihre eigene Rechnung 50 elektrische Straßenlampen eingeführt. Zum stellvertretenden Polizeichef in Tel-Awiw wurde ein ehemaliger Offizier des jüdischen Regiments, Captain Yof|e, ernannt. (Ziko.) Nr t Sleiaer-lilcrpellatio■ im polnischen Se|m Warschau, 29. Dezember. (J. T. A.) Der Jüdische Klub hat mit Unterstützung der Fraktionen der Sozialdemokraten und der von Thugutt geleiteten ״Wyzwolenie“ eine Interpellation im Sejm eingebracht, die sich mit den ungeheuerlichen Mißbräuchen von Polizei und Staatsanwaltschaft im Untersuchungsverfahren gegen Steiger beschäftigt. Nach Anführung der Einzelheiten, die unseren Lesern z. T. bereits bekannt sind, heißt es in der Interpellation weiter: ״Das sind Zustände, die in einem Rechtsstaat unmöglieh sein sollten. Es ist unmöglich, im Rahmen eitler Interpellation alle Grausamkeiten, und Rechtsbeugungen, Rechts- Verletzungen darzustellen, die von der Staatsanwaltschaft, der Polizei und den Untersuchungsrichtern verübt worden sind.“ Schließlich werden dann an den Justizminister die folgenden drei Fragen gestellt: 1. Sind dem Minister die geschilderten Tatsachen und der gesamte Zustand der Akten in den Prozessen gegen Jäger, Kornhaber und Glaserman, sowie gegen Steiger bekannt? 2. Was gedenkt der Minister zu tun, um aus dem Gerichtswesen jene Personen zu entfernen, die das Vertrauen der Bevölkerung zu der Justiz und zur Rechtsordnung dieses Landes dadurch untergraben, daß sie selbst, die zu Hütern des Rechtes bestellt sind, die Gesetze mit Füßen treten? 3. Wird der Minister die Schuldigen zur gerichtlichen Verantwortung ziehen? Gleit I politik“ (politisch( Lemberg, 29. Dezember. (J. T. A.) Es stellt sich heraus, daß die Lemberger Polizei zur Zeit der antFemitischen Ausschreitungen nach Steigers Freilassung sehr brutal gegen einzelne jüdische Passanten vorgegangen ist. Der jüdische Schriftsetzer Oerber ’ wurde, als er vor dem ihn verfolgenden Pöbel flüchtete, von der Polizei aufgegriffen, in ein Arrestlokal gesteckt, wo er 7 Tage lang festgehalten und während dieser Zeit von Polizeiorganen schwer mißhandelt wurde. Er liegt jetzt krank darnieder. Unter den Ukrainern in Lemberg werden Haussuchungen und Verhaftungen vorgenommen, die im Zusammenhang mit dem am 5. September 1924 versuchten Attentat gegen Präsident Wojciechowski stehen. k ז e 1 s u nicht ur verhäng! vor! auf Wege e m erfol wfgung anderen .Hjßenpo; die Mot aus thec Die näher: der d! wegen <1 einer vli Lager g lieh, wc beider 1! bewegtu Löwe 1 des Pro: Ausfälle auf sich Ziele de wurde. <fle Auf obwohl «flas Pr! gesetzes Tag _ licruug hanptcti Nicht z pation \ kreise c Der 5-Millionen״ Drive der amerikaiisehen Zionisten Die Kampagne in Amerika zur Aufbringung eines Fünf- M₪onen-Dollar-Fonds für Aufbauzwecke in Palästina ist im Gange. Die ersten eingelaafenen Berichte geben Zeugnis von der großen Bereitwilligkeit der amerikanischen Judenheit, für diesen Fonds beizusteuern. Die 5 Millionen Dollar wurden auf die einzelnen Städte aufgeteilt. So haben die Juden New Yorks eine Quote von eineinhalb Millionen Dollar übernommen. Die New Yorker Kampagne soll am 17. Januar ihren offiziellen Anfang nehmen. Sämtliche jttdi־ sehen Gesellschafts- und Berufekreise organisieren sich bereits zu eigenen Gruppen, um rechtzeitig mit den Vorarbeiten fertig zu werden. Audi in anderen großen Städten hat die Arbeit bereits eingesetzt Schon die bisherigen Ergebnisse lassen erkennen, daß der Zion-Appell in Amerika einen Widerhall gefunden hat, wie er ragÄhts:; ^;:|ft#lfilte«ei»©pilar״■ Drive des Joint selbst von den größten Optimisten kaum erwartet worden ist In Bufallo hat die Sammelaktion mit einem Bankett zu Ehren Dr. Wises ihren Anfang genommen. Die Juden Bufallos, die 75 000 Dollar übernommen haben, haben schon während des Banketts 27 OCX) Dollar eingezahlt, während spätere Nachrichten vom Eingang von weiteren 7000 Dollar berichten. Die bedeutendsten und angesehensten jüdischen Persönlichkeiten haben sich für die nächsten Wochen für die Arbeit zur Verfügung gestellt. Ueberall in den Vereinigten Staaten werden jetzt Meetings abgehalten, um das Interesse für Palästina zu wecken. Der Ankunft Colonel Wedgwoods wird mit großen Erwartungen entgegengesehen. Von weiteren Drives wären noch zu nennen der von Texas, das 100000 Dollar aufzubringen hat, von Albany mit 15000, Syracuse mit 25030, Boston mit 2500D0. während die Aktion ln Cincinnati bereits zu Ende geführt ist und als erfolgreichster Drive dieser Stadt sich erwiesen hat, es sind hier an Zeichnungen 33 000 Dollar eingegangen, davon 15000 in bar, um 100״/o mehr als im Vorjahre, während die Zeichnungen gegenüber dem Vorjahre eine Steigerung um 70 ״/o auf weisen. Das Komitee der I. O. B. B. hat auf einer Sitzung beschlossen, in engem Zusammenarbeiten sowohl die Palästina- Kampagne wie auch die Joint-Kampagne zu fördern. (Ziko.) Amerikas Arbeiter tir Palästina Jude a! C ohei aber ap in den Akzent bei dei mangel! länglich von de Die auch, ו Verfass Emanzi Lebens selber : mit-Eu: 1 Hauff? pierter viel jü ,(lie Sar haben, Kenn/c gesellsc ntiliatio Versucl <les J deutsch holte 50 Jah: die Fr nur 11c bleiben kann : sein?“ Erez“, dieser dcutun, hat. A! Di der Rt. in P; Die amerikanischen United Hebrew Trade Unions mit Max Pin es an der Spitze, haben beschlossen, ihre Kampagne für die organisierten jüdischen Arbeiter in Palästina wieder aufzunehmen, mit dem Ziel, 250000 Dollar aufzubringen. Man erwartet, daß die diesjährige Kampagne in Anbetracht des Interesses für Palästina, das durch den Besuch Ab. Kaha ns in Palästina rege geworden ist, ihr Ziel erreichen wird. (Ziko.) Die teberifibrug der Fable Jerusalem. 23. Dezember. (P.C.) Die Künstler und Mitglieder der Palästina-Oper mit Herrn Golinkin an der Spitze bereiteten der königlichen Fahne des jüdischen Bataillons einen eigenartigen Empfang, indem sie dem Zuge, der sie brachte, bis Bittir (der Station vor Jeru:alem) entgegenfuhren. Sie begrüßten die Fahne, welche von chemaligen Soldaten begleitet wurde, mit dem Liede ״Hatikwah und mit dem Chorgesang ״Unser ist Zion“ aus den Makkabäern. Das gesamte Opernorchester wirkte mit. Captam Jaffe vom jüdischen Bataillon trug die Fahne und salutierte bei der ״Hatikwah“. Die Steinbrflche um Jerusalem Jerusalem, 23. Dezember. (P. C.) In Jerusalem wurde eine Kooperative Aktiengesellschaft zur Ausnutzung der Steinbrüche in der Nähe der Stadt mit einem Kapital von E£ 6000 gegründet Ein Teil dieser Steinbrüche wurde bekanntlich vom KKL. erworben. Interessant ist auch die Zusammensetzung des Kapitals, an dem sich sowohl Privatkapital, als auch der Solei Boneh und vor allem der KH. beteiligen. Der letztere hat von den E£ 6000 E£ 4000 beigetragen, und zwar je E£ 2000 auf das Budget für Handel und Industrie und vom Arbeitsbudget der Zionistischen Exekutive. Diskus: Verein: Siudim der R Ohne Lehrer stehen haltern (O/ar währei bogen nistisc! gramrn Vc kann! In eine des m eine s! natürli׳ aus a Buches Leser, los hin fehlt, Irrtum ischen Aünos h ander Anspie der E eben נ ,werbe!

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