Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 102-103 (24.12.1924)
- Date
- 1924-12-24
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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octtfc 74h 1־- DIG C «'4i RUNDSCHAU Nr I02׳IÖ3 bereits bemerkt, daß die Arbeit des Chaluzsckrctnriatcs , in engstem Zisainmcnhnng mit allen Instanzen der ZV. j f. D. geführt 'vurdc. Insbesondere gelang cs in .diesem Jahr, die Chamznrbcit in dem we't:ren Kreis des dcut- Iselten Zionismus, insbesondere in seinen Ortsgruppen Lu verwurzeln. Das Ciiahiz-sekrefariat stellt mit den Imcisk’ii größeren zionistischen Ortsgruppen in direkter jVerbüidtiii״ und bcr.it sic in den besonderen Angelegen* J!1L׳i!c1׳ der Hachscharah und Aiijah ihrer CliaUiziin. If>ureit Anregung des Clinliir^ekrctariatcs wurden in vielen |0rts״n'p|)en erst Chniu/gmppen gegründet, zu denen Iso'vvrlil Chalu/.im von ,außerhalb wie auch aus den Städten!selbst gewonnen wurden, iMe zionistischen Orlsgn1p|1en Ihrerseits bemühe,! sich mit ihren Kräften insbesondere!!durch Stellenvermittlung■ und finanzielle Unterstützung llie Chrluzarhcit zu fördern. Die Ti.ich'crwerkstiiitc in [Magdeburg, das Chahtzhcini in f-'rankfurt a. M., die Bau* Ikwuzah in Leipzig sind die grüßten und sichtbarsten tr* Igchuir.sc dieser Arbeit. Aber auch an anderen Orten, jj.vie Cassel, Breslau, Hamburg, Chemnitz, Hannover,!Duisburg, Wiesbaden, Halberstadt, Köln, Beuthen wurden |n der Zusammenarbeit der zionistischen und der Chaluz- Ortsgruppe durch die Initiative des Clialuzsckrctarintes {viele und wertvolle Ergebnisse gezeitigt. Diese Zukammenarbelt müßte jedoch in Zukunft noch weher aus-!gestaltet werden, insbesondere müßten alle die Ortspnippen, auch die kleineren Gruppen, in denen sich noch keine Chaluzim befinden, speziell bei der Bej'.chaffunc; von Stellen und der Finanzierung, unter (weiteren Gesichtspunkten aber auch an der kulturcl en Arbeit dem Chaluzsekretariat wertvolle Hilfe lcisvcn können. Andere Organisationen. Eine der wichtigstvn Aufgaben des CliaUizsekrciarialcs war seine Füll-!ungnaliine mit anderen Organisationen, die für seine Arbeit arm Bedeutung sein konnten. Die wichtigste /crbindting war mit dem Weltliechaluz. und sowohl durch diese als auch direkt mit den entsprechenden ln!tanzen n Palästina. Es ist gelungen, gerade auch mit Palästina in enge Verbindung sowohl mit den FachorganlsaFoncn, ds auch den Alijahinsfanzen der Hi-tadrut und der Maclilakat-Haawodah der Zionistischen Exekutive zu vommen, so daß für die Arbeit in Deutschland wertj zolle Richtlinien aus Palästina gegeben werden, ln Deutschland steht das Chaluzsekretariat in engster Füh* ungnahnte und weitgehendem Zusammenarbeiten mit־ dien Jugendbimden, wie .auch mit dem Mhrachi. Außer-!alb des Zionismus werden mit dem Zentralkomitee!es ״Ort״, dem Arbeiterfürsorgeamt, der Zentralwohlahrtsstclle der jüdischen Gemeinde, den Legen, ja selbst!er Agudah und dem Zentralvcrein Verbindungen geiflegt. Für bestimmte Spczialzwecke wird die Hilfe üdischer, evtl, auch nicutjüdischcr Verbünde, benutzt ^'״Verein selbständiger jüdischer Handwerker", ,,Deut-!•ehe Landwirttchaftsgcscllschafl", ״Bodcnkulturvcrein“ jisw.). j Finanzierung. Die Gelder für die Hachsclrarah lossen aus verschiedenen Quellen: Keren Hajessod, V. f.D., Weltliechaluz, jiid. Gemeinde und einzelnen IipczLaispcnden. Außerhalb der zentralen Finanzierung vurden erhebliche Summen am der Arbeit der einzelnen :ionislisclicu Ortsgruppen aufgebracht Man bediente!ich hierzu verschiedener Fonnen, von denen sich die 7orm eines allgemeinen Clialuzvercins als die gecigicicstc erwiesen hat. ). EerlcM Azr Zeufrale las Eereo Kafcraclli I cjls- *ad über fite Arbeit tu BeitscMaad im Jaiire £824 Am 14. September 1924 fand in Leipzig eine sehr gut besuchte Konferenz der Vertrauucnslcutc des Keren Cijcnicth in Deutscliland unter Teilnahme de» Präs:-!eilten Ussisclikin statt. Auf dieser Konferenz wurde J'ine ansfiilnliclie Darstellung der Arbeit des K. K.L. in Palästina gegeben. Die Zentrale des K.K.L für!Deutschland iiatie ferner einen eingehenden gedruckten!Bericht den Teilnclimeru der Konferenz und allen Vor- [rtänden der Ortsgruppen zu gehen lassend') In dem nacholgeaden Bericht soll daher nur nochmals kurz die Arbeit der deutschen Sammelsfeilc des Keren Kajemeth m Jahre 1921 dargestellt werden. Auf der Konferenz in Leipzig, die das benerken swe r teste Ereignis der Keren-Knemet 11- Arbeit in diesem Ja Uro war, hat cs iic deutsche Sanintcislellc des IC. K.L. ül>ernommen, im ah re 5685 den Gegenwert von 600!) Dunaiu Boden auf-!!bringen. Bisher hafte Deutschland mit Auusnahme von Amerika die größten Einnahmen für den K. K. L Im ahrc 56S4 wurde der Betrag zur Auslösung von 3000 >unam gesammelt, wahrend in allen Bezirken Polens, wo IVt Millionen Juden wohnen, diese Summe noch nicht einaal ganz erreicht wurde. Für Deutschland wird es etzt darauf ankommcu, auch Lin kommenden Jahre den Veit seiner guten Organisation zu beweisen. Während der Berichtszeit war der leitende Gesichts-!unkt der K. K. L.-Arbeit in Deutschland, die spezi-!Ile Aufgabe des K. K.L., Palästina-Propaganda bei den Massen zu treiben, nicht nur als Selbstzweck für die Jlirekte Finan zarbeit zu erfüllen, sondern mit dieser Pro- »aganda eine starke Intercssierung der Einzelnen für len gesamten Komplex des Palüstina-Aufbaus zu verjiindcn. Durch den ״Aufbau“ sollten die Spender des!(.K.L. alle Fragen und Probleme des Landes kennen : *) Im Büro des Keren Kajemeth auf dem Deleglcrtcatag find noch einige Exemplare des Berichts zu haben. I lernen. Die Vertrauensleute selbst wurden mit der ge* samten Palästina-Arbeit bekannt gemacht Diejenigen, die neu gewonnen wurden, wurde» allmählich zur Arbeit für Palästina erzogen, damit sie in den betreffenden Gemeinden, in die bisher zionistische Propaganda noch rieht gedrungen war, für Palästina werbe.11 konnten. Für die Kinder hat die Sammclstelle in der Berichtszcit zum ersten Male Material gesell affen, das geeignet ist, dem Nachwuchs das Werden Palästinas rum Bewußtsein zu bringen. Oft hat gerade in diesem Jahr die Propagninla Jes K. K. L. auch 11 ichtjtid:sehe Kreise erfaßt und iinicn das Verständnis für unsere Bewegung vermittelt. Es war das bestreben, die gesamte Arbeit des K. K. L. mehr als früher in enger Verbindung mit der Zionistisehen Vereinigung für Deutschland zu leisten. Wirkönnen mit Genugtuung fcs{stellen, daß dies sehr günstige Ergebnisse gehabt hat Die Wirkung der Zusammennriicit machte■ sich auch bei den Ortsgruppen geltend. Es kommt heute nur noch vereinzelt vor, daß die K. K. L.-Arbeit einem Menschen ־zugewiesen wird, der nicht alle Anforderungen, die diese Arbeit verlangt, erfüllt. Der K. K. L. in Deutschland kann sich beule auf eine Organisation von 500 Händigen Vertrauensle uten, die sieh aunf 330 Orte verteilen, stützen. Diese größtenteils sehr arbeitsfreudigen, ehrcnamt'iclicn Mitarlieiter stehen iri engem schrift'L'hcn und persönlichen Kontakt mit der Zentrale, Es wurde gerade in der Berichtszeit versucht, durch ständige individuelle und .allgemeine Rundschreiben, durah persönliche Briefe und Besprechungen die Vertrauensleute zu letzter Hingabe und Pflichterfüllung für den K. K.L. 711 veranlassen. Auf sehr vieler Reisen, die von den Beamten der Zentrale unternommen wurden, wurde das Interesse der Ortsgruppen für den K. K. L. belebt; neue N, F.-Kommisslonen wurden gohi’äet und dort, wo cs notwendig war, neue ,geeignete Vertrauensleute gewonnen. Es war das Bestreben der Zentrale, den N. F.-Apparat, der eine zeitlang zu einem rein technischen S,1111111 elapparnt herabznr-iriken drollte, von dieser sich breit machenden Medianirdcning 7:1 befreien. Insbesondere wurde er, den Vertraucnsleuten zur Pflicht gemacht, Mitglieder der Jugend- Organisationen — die wicht'gstcn' Helfer der K.K.L.- Arbeit — mit der Pa'ästina-Arb it und dem Grundgedanken des K. K. L.-Prinzip» so bekannt zu machen, daß sic die oft beschwerliche praktische Arbeit gern und mit dem Bewußtsein ihres Wertes leisten. Nur dadurch ist cs ge- Jungen, daß sich die Jugendorganisationen wieder freudig für den K. K. L. einsetzten. Wir können fcstsfcllen, daß sich im letzten Jahr alle unsere Jugend- Organisationen bereitwillig für den K.K.L, zur Verfügung gestellt habt n. Um die Vertrauensleute des K.K.L. über dessen Arbeit in den anderen Ländern und in Palästina laufeiic! zu informieren, wurde auf Veranlassung der deutsehen Sammclstelle vom Hauptbüro ein Monatsblatt ״Unser Fonds“ herausgegeben. Es ist versucht und erreicht worden, daß außer der Jugend auch die anderen Mitglieder der Zionistischen Organisation zu aktiver Arbeit für den K.K.L. veranlaßt wurden. Für die älteren Zionisten wurde sogar ein besonderes Sanmielmittel, der Spenden-Quittungsblock, geschaffen, durch den jeder bei allen sich bietenden Ge-!cgcnhcitcn mit nur ,geringem Aufwand an Zeit und Mütie für den K. K.L Spenden sammeln und quittieren kann. Auch die zionistischen Frauen konnten wieder in die Reihen der!Mitarbeiter des K.K.L cingcglicdert werden. Sie haben erfolgreich bei den Aktionen durch Sammlungen im Kreise ihrer Bekannten und Verwandten niitgcholfen; sie beteiligten sich eifrig an den Vorbcreitungen und Veranstaltungen von Festen. Durch unscre Propaganda gelang cs, auf die Frauen dahin zu wirken, daß sic ihre Kinder schon rechtzeitig zur Hergabe von Spenden für die Gesamtheit erziehen, imlcin sie sie regelmäßig die Büchse mit kleinen Spenden bedenken lassen. Es liegt im Wesen der K. K. L.-Arbeit, daß der Vertrauensmann immer und überall, wo sich irgendwie eine Gelegenheit bietet, zur Verfügung sein muß. Alle Anlässe, Familicufcsilichkeiteti, Versammlungen und Vernnsfaitungen soll er dem Bodenenverb nutzbar machen. Vom organisatorischen und propagandistischen Standpunkt aus erschien es uns hdocli zweckmäßig, die Arbeit auf einige Gclcgenhe.fen besonders zu fconzentrieren. Dadurch wird die intensive Ausnutzung eines Sammelmiticls und die Vorbereitungen für die einzelncn Aktionen erleichtert Demgemäß wurde die Arbeit auf die einzelnen Monate folgendermaßen verteilt: Januar: Büclisenleerung und Aufstellung; Februar: Vorbereitung der Purim-Aktion; März: Aktion zu Purim; April: Spenden anläßlich Lag b'Omer; Mai: Büchsenlctrung; Juni: Bäderpropaganda, Landgemeinden; Juli: Bäderpropaganda, Hcrzls Todestag; August: Bäderpropaganda, Biich«c.nlcenu1g; September: RoschliaschanaSi-Akücn, Vertraucnstnä 11er• Konferenz; Oktober: Spendenbuch und alle ührigen Sammclmittcl: November: Bücbsenlcerung; Dezember: ChamjH-n!1-Aktion. Da die K. K. L.-Arbeit in ihrer Vielseitigkeit, be• sondere in größeren Orten, immer schwerer allein durch ehrenamtliche Kräfte *יי bewältigen Ist, sind wir in Deutschland dazu gegangen, Bezirks-Sekretariatc cinzurichtcn. Diese Bezirkssekretariatc, die die ehrenamtliche Arbeit nicht ausschalten, sondern ergänzen sollen, hal>cn folgende Aufgaben: Schaffung einer Ici&tungs fähigen N. F,-Orgnnisntio11 in der betreffenden Stadt und den Orten ihres Bezirks, dauernde N. F.-Propaganda dort, Intcressicning 'der Spender und Mitarbeiter, Eroberung neuer Gemeinden usw. Ls bestehen jetzt Bezirkssekretariate in: Beuthen, Breslau, Dresden, Frankfurt a. M., Gotha, Hannover, Mannheim und Nürnberg, die sich fast alle gut bewährt haben. Demnächst werden solche noch in Ham bürg und Köln eingerichtet werden. Um die neuen Beamten möglichst schnell mit unserer Propaganda und Organisation vertraut zu machen, ihnen Einblick in den Apparat der Zentrale zu gewähren und einen persönlichen Gedankenaustausch herbeizuführen, fand fin April d. J. ein dreitägiger Kursus statt Durch diesen Kursus erhielten die Teilnehmer nicht nur einen Ucberblick über die gesamte Tätigkeit des K. K. L., 6011deru auch über die der Z. V. f. D. und des K. H. Zur Unterstützung der Vertrauensleute und Bezirks* Sekretäre wurde eine rege Propaganda-Tätigkeit vonseiten der Zentrale des Keren Kajemeth mit vielen neuen Methoden entfallet Eine besondere Presscabteilung erhielt eile Aufgabe, die zionistische und allgemeine jüdische Presse mit Artikeln, Notizen, Inseraten und einem wöchentlich erscheinenden Informationsblatt zu versehen. Zur Ausstnttung der Propagandainittel wurden Künstler zur Anfertigung von künstlerischen Zeichnungen für Inserate und Plakate gewonnen. Es hat sich ausgezeichnet bewährt, daß die Zentrale auch eine eigene K.K.L.-Ze itung geschaffen hat, nämlich den ״Aufbau“. Durch den ״Aufbau“ werden außer den 25 000 Büchseninhabern in Deutscliland noch zirka 15000 Fainiüen in besonders wirkungsvoller Weise über die einzelncn Gebiete der Palästina-Arbeit informiert. Von allen Seiten aus Deutschland und den anderen Ländern, gelangten sehr anerkennende Urteile über den ״Aufbau“ an die Zentrale. In Oesterreich, der Schweiz und Tscliechosiowakei und anderen deutschsprachigen Ländern wurde der ״Aufbau“ ebenfalls für die Propaganda bei den N. F.-Interessen teil verwendet. Bisher sind vier Nummem des ,Aufbau“ in einer durchschnitt'izhcn Auflage von 50000 Exemplaren erschienen. Sie enthielten abwecli!lungsreiche, z. T. unbekannte, sehr schöne Aufnahmen von Palästina und kurz.c über die einzelnen Gebiete sachlich informierende Artikel. Auf gute Ausstattun״ wurde Wert gelegt. Preisausschreiben, intcressante Statistiken, künstlerische Zeichnungen haben die Wirkung erhöht. Vor allem hat sich die ״Aufbau“-Propaganda viel besser als die bisherige Propaganda durch Broschüren, die meist nicht verbreitet oder gelesen wurden, bewährt. ln Verbindung mit dem ״Aufbau“ wurde in letzter•' Zelt auch ־ein Bilderarchiv geschaffen, das nicht nur für den Atifbaun selbst, sondern auch für die illustrierten Beilagen jüdischer und nichtjüdischcr Zeitungen Material lieferte. Außer dem ״Aufbau“ sind folgende Broschüren, die unbedingt benötigt wurden, liergcstelit worden: Kartcnbrosclnlren, Bilderbroschüren, ״Die Eroberung des Emck“ (vom Hauuptbüro hcrausgcgcbcu), ״Der jüdische Nationalfonds“ von Adolf Bo eh in (Haupt- Büro), Tnsclienkalender, Wandkalender, Richtlinien für die gesamte N. F.- Arbeit, Flugblätter, Aufrufe, Ansichtskarten von Palästina usw. Ein ganz neues Gebiet unserer Arbeit war, wie oben erwähnt, die Intercssierung der Kinder durch geeignete Mittel (nicht wie früher durch Aufruf!). Das Hauptbüro stellte einen Modellierbogen der Siedlung Merchawiah her, durch den Kindern und Erwachsenen die Anlage der Siedlung plastisch vor Augen geführt wird. Ferner wird bereits zu Clianukkah eine sehr schöne Idee verwirklich{, nämlich den Kindern dadurch die Entwich- Iniig des jiidi, dien Landes zum Bewußtsein zu bringen, daß sic Produkte ans den Siedlungen erhalten. Zu Clianukkah werden Mandeln aus Palästina in einer kfuistlerisch ausgcschmiicktcn Tüte, die gleichzeitig als Ausschncidebogen verwendbar ist, verkauft weiden. Dem allgemeinen Mangel an guten jüdischen Stücken z 11 r A u f f ü h r u n g an den Feiertagen sollte abgehoben werden, indem der Keren Kajemeth selbst solche Stücke verlegte. Als erslcs dieser Bücher sind die ״Biblischen Puppenspiek“ von Albert Bacr mit sehr schönen Bildern von Käthe Baer erschienen. Die Spiele wurden ln mehreren Orten, wie z. B. in Cassel, vor zahlreiches' Kindern zugunsten des Keren Kajemeth mit großem Erfolge aufgeführt. Ls wird geplant, weitere gute Stücke zur Aufführung bei den Chanukkahfeiem und Purimfesten im Rahmen der zu den Feiertagen stattfindenden Aktionen herauszugeben. Diese regelmäßigen Aktionen zu Rcscli« liaschanah, Clianukkah und Purim haben «ich als die eineinträglichste Einnahmequelle des Keren Kajemeth in Deutschland erwiesen. Bei den Aktionen werden außer den Veranstaltungen vor allem Hau-ssatnmliingcu größten Stils durcligcführt Was die Veranstaltungen anbclangt, so wurde von der Zentrale immer darauf gedrungen, daß sie ein gutes künstlerisches Ni/eau und jüdischen Inhalt haben. Nur dadurch wird allmählich dieses unbe I ige n twendige Einnahmen».tc! mit umeren allgemeinen jüdisehen Zielen in Einklang gcbra.h'.. Erfreulicherweise macht sich in der letzten Zeit überall die Tendenz bemerkbar, die Veranstaltungen, sei cs anläßlich der Aktionen zu den Feiertagen oder auch sonst nach diesem Prinzip zu arrangieren. Vor kurzem fand in Leipzig ein Fest statt, das diesen Anforderungen durchaus entsprach. Auch