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Jüdische Rundschau · 1924-12-24 · Heft 102-103 (24.12.1924) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 102-103 (24.12.1924)
Date
1924-12-24
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr lOZ/lOd ( U I: DI S C H E RUNDSCHAU Seite 747 Die Gcsamiz.1111 auf die einzelnen Monate verteilt, belauft sieh demnach auf Monat Männer Frauen Kinder Januar i % 27 & Februar » » 23 H •mm März m 36 15 \ » 1״P(׳ . , 46 28 Mai . . , 45 18 19 Juni . % ״ 31 3 1 Jul! . . , 30 7 7 All/Xlist * B 4! 11 2 September # 30 18 4 Oktober 46 16 4 November 28 6 3 391 Hl 41:573 Unter den Touristen befanden sid! 116 Kauflcnte, bei allen übrige/t handelte cs sich um akademische und freie Berufe. Unter der Kategorie Kapitalisten waren 14 Kaufleute, der Rest bestand aus selbständigen Hand■ werkern und Landwirten. Seine Mitglieder einer geordneten Hnchycharab «1 unter* ziehen, für die kulturellen Bedürfnisse der Chaluzim zu sorgen, und insbesondere auch alle seine Arbeiten den Forderungen und Bedürfnissen Palästinas cnzu* gleichen. Durch das innige Zusammenarbeiten beider räumlich und in Personalunion verbundener Sekretariate ist cs heute jedoch bereits fast unmöglich, in einem Arbeitsbericht eine Trennung der beiden zusammen* gehörigen und sich gegenseitig ergänzenden Arbeiti* gebiete (jui'ch/uführci). Dieser Brrlebt enthält also die Arbeit des ״Clialtizsekrctariat:־,“ als übergeordneten Be* griff der beiden in ihm vereinigten Instanzen. Gesamtzahl und Organisation. Im gesamten Verband des deutschen Hechaluz waren im August 1021 zirka 1000 Chawerim organisiert. Davon sind zirka 800 Jungen und 200 Mädchen. Die Alters* Verteilung ergab im August folgende Zusammen* Stellungen: NaclvMeliend die Berufsstatistik der auf Grund von Zertifikate־! gefahrenen Olim. Männer: Landwirte und Gärtner . Tischler Bauarbeiter. Klempner und Schlosser Ingenieure und Techniker Schuhmacher .... Setzer . , Korbmacher .... Verschiedene Berufe * Frauen: l'hefrauen : . . , Hauswirtsehaftcrinncn Gärtnerinnen . . , l.chrc.ilmien . , Kranken •diwestcr , Kindergärtnerin . , Sozinlhc.imtin! . Sekretärin , , , , Schneiderin . , , $5 8 5 22 6 2 1 3 18 w 3 16 12 2 1 1 1 1 1 38 Ingesamt wurden also im Jahre 1021 vorn Palästina* amt 1350 Personen befördert. Wie bereits erwähnt, ist im Jahre 1021 Palästina als Touristenland auch beim Palästina,1n!t Berlin in stärkerem Maße in Erscheinung getreten. Die hiermit zusammenhängenden Arbeiten vvur* den im Einvernehmen mit dem Palästinaamtc in Wien und Triest erledigt, jedoch fehlte leider vollständig eine korrespondierende Stelle für Tourisfcn-Angelcgcnbeiten in Palästina. Hierauf sind letzten Endes die »»eisten Mängel bei der Organisierung der Touristen* reisen zurück zuführen. Immerhin wurden in diesem Jahre reiche Erfahrungen für die Organisierung derartiger■ Rcisen gemacht, die für die kommende Touristensaison den einzelnen Reisenden zugute kommen werden. Schon jetzt liegen zahlreiche Anfragen von Gesinnungsgenossen sowohl wie auch von Nichtzionistcn vor, die im kom■ inenden Frühjahr nach Palästina reisen wollen. Aeußerst schwierig gestaltete sich für das Pa- Jästinaamt die eigene Finanzierung, wie ‘auch die Finanzierung der Alijah aus Deutschland. Während im Jahre 1023 die Zionistische Eexkutive für den Etat des Palästinaamtes £ 7.— pro Monat zusteuertc, wurde dieser Betrag zwar am 1. Januar 1024 auf £35.— erhöht. Auch diese Summe ist gegenüber den Ausgaben des Paiästinaamtes und der Größe seiner Arbeit keineswegs ausreichend; um so unerträglicher ist die Tatsache, daß auch mit der Zahlung dieses Satzes die Exekutive noch einige Monate io! Rückstände ist. Die Z.V, f. D. hat daher die Finanzierung des Palästinaamtes in der Berichtszcit fast vollständig übernehmen müssen. Bei der Finanzierung der Alljah hat man mit Rücksieht auf das Monopol des Keren Hajessod und Keren Kajemeth für Sammelaktionen von einer besonderen Sammeltätigkeit für einen Keren Alijah Abstand genommen. Trotzdem reichten die uns von seiten des Keren Hajessod zur Verfügung gestellten Summen von insgcsamt zirka 1000 £ für das laufende Jahr bei weitem nicht aus, um die an uns gestellten Ansprüche zu bcfricdige.n; er. sei darum an dieser Stelle den Ortsgruppen gedankt, die für die Finanzierung der Alijah der in ihrem Bereich ausgchildcten Chaluzim zum Teil erhebliehe Mittel autbrachten. Cie in der ßtatiatile für das Jahr 1021 angegebene Zahl der Durchwandere!־ ans Kowno und Riga läßt, wie wir betonen möchten, keine Schlüsse auf den Stand der Alijah dieser Pall.L’.na;imtcr zu, da in letzter Zeit eine größere Anzahl Olim von diesen Palüstinaiirntem auf den Weg ge* bracht wurde, die das Palästinaamt Berlin nicht berührten. Anschließend sei noch hervorgehoben die besonders eifrige Mitarbeit des Palästinaamtes München (durch- ' Herrn Paul Grünbaum), sowie von Frau Dora Schwarz in Salzburg bei der Durchführung der Transporte via Triest. Wir möchten bei dieser Gelegenheit erwähnen daß in letzter Zeit seitens des Palästinaamtes Berlin bercits verschiedentlich Transporte via Marseille geführt wurden, die Erfahrungen über die Brauchbarkeit dieses Reiseweges aber noch keineswegs abgeschlossen sind. C. Bcriclit des ״Chalazsekretarlatcs“ ״Das C11 alu zsekreta ria t" umfaßt das spe* zitlle Chaluzsckrctariat der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und das Sekretariat der Leitung des dcutsehen Landesverbandes ״Hechaluz". Während das Sekretariat der Z. V. f. D. vor allem die Autgabc hatte, die berufliche Vorbereitung junger Menschen für Palästinn zu organisieren und den Gedanken der Chaluziut und der Hachscharah im deutschen Zionismus zu ver■ wurzeln, war cs Aufgabe der Leitung des deutschen Hechaluz,. die Organisation des Landesverbandes durch Zufuhren, die Zalil der Chaluzim zu vergrößern, alle l»h*• ttnlfrll bl* II b>n!9 bl«E0 blt 11 4«זי»!9י fmml Chawerim 81 86 100 07 107 303 M7 Chnwcrot 22 38 38 37 18 00 213 Gesamt 103 124 141 134 123 4» 1050 Den wichtigsten Bcrüfsgruppcti nach waren: Rerufc und Ausblldutigasfndlen. Gesamt. (29ä| 72)227 ln! wievielten Jahr der Auiblldiifiu 1 >e Oe- Beruf 1 Jahr 2Jahre 3Jahn lieber י |!*hrt a u N samt L» M l V» n i, * 5 5 ‘ G י־ •ö ’% f ־0 »V r 5 5 it 3 : » JS 5 ‘ E י ־* 1- *3 F®? £ 3 t .n 0 k U Je 3* Landwirte . . ״ .־׳16 47 93 37?3 10 23 14 14 135 121 456 Clärlncr. , , , . 24 17 20 m 10 3 20 8 74 46 120 Schlov er , , , , 26 — 26 1(» — fi — 76 - 76 Tischler . . , , 22 — 1» — 8 — 8 7 63 — 63 Elektrotechniker. . 16 — 15 4 — « — 2 45 — 45 Mechaniker . , . 12 - 14 — 4 — 3 — — 33 * 33 Zrmmerlciite . . . 4 — 11 — 2 — 1 — 1 19 — 19 Maurer .... 4 3 — 2 - 1 — 2 12 — 12 Bdonarbeltcr . , 2 — 3 — 1 — 1 10 — 10 Berulcutä .... I — 6 * 3 2 — 4 16 — 16 Maler ..... 3 — •* — 1 - 2 4 10 10 Sticker, Weber . . 3 — 2 — 4 — 3 -י 1 13 —- 13 ingenicure, Techntkeru, Akademiker fi fi 7 10 . 11 34 8 42 Schmied׳! . . , , 2 — 1 — 1 1 — — 5 — 5 Korbmacher . . , — - — — 2 — 2 2 Buchdruck, u. Setzer 1 1 . 4 — 3 2 11 — 11 Polsterer , . , . 3 — 1 - — - 1 — — 5 — 5 Goldschmiede . , 2 — — 1 M. 1 -י — 4 4 Scl1״eidcr1inncn) , 1 4 5 6 4 2 ג ־“ 8 17 25 KtmJcrgärtner . , — 4 — 6 — I 3 — 14 14 Sozialbcanve und Angestellte . . 1 — •M» m 2 3 ג Konditor .... — ״■ - - 1 — — 1 •— 1 Schwestern . , , — — — — «*. — «•» ־• 1 — 1 1 Biidibindcr . , . - — - — 1 — 1 — 1 Küfer . , . . , — — — - 1 — 1 — 1 Friseur ..... י— — — — 1 — — 1 — 1 Noch nicht ein* geschichtet . . - mx 26 25 1 26 Ohne Berufsangabc ־— — -־־־ ־•* ־־** 35 33 ־ 35 C8|1221 Iß! 10113)28 |1׳jfi37|213| 1050 1050 Der weitaus größte Teil aller Chawerim sind In Ortsgruppen bzw, Zentren organisiert Es waren im August 1021 fm einer Konzentrierung: bl• S bis IS bl• Jo blt 00 dttObtr Chawerim 162 263 272 173 175 organisiert. Seit Ende des Sommers hat die Zahl der Chaluzim sowohl durch die große Alijah Im Herbste dieses Jahres, wie auch durch das Ausscheiden mancher nicht tauglicher Elemente sich etwas verringert, so daß die Zahl der Chaluzim in Deutschland heute noch zirka S50 beträgt Insgesamt umfaßt der Landesverband 30 Ortsgruppen und Zentren. Landwirtschaftliche Hachscharah. Das Hmipiarbeitsgcbict des Sekretariates war die landwirt* schriftliche Hachscharah, da dieser Beruf als für Cha* luziin und Chaluzot geeignetste als Vorbereitung für Palästina erscheint. Die Arbeit erstreckte sich hierbei auf die Auswahl der geeigneten Bewerber, die Be- Schaffung der notwendigen Stellen, Installierung ganzer Gnippen in einzelnen Dörfern, Errichtung und Stützung bzw. Förderung der landwirtschaftlichen Siedlungen, die insbesondere vom Blau-Weiß gegründet worden waren, sowie ständige Kontrolle und Fühlungnahme mit den in der Arbeit befindlichen Chaluzim. (Wir verweisen hierbei auf die ausführlichen landwirtschaftlichen Berichte in den ״Informationen".) In der Hauptarbeifsperiode vom März bk August umfaßte die landwirtschaftliche Stellenvermittlung zusammen mit den vom Praktikantenamt des Blau - Weiß (im Zusammenarbeiten mit dem Chaluzsekretariat) vermittelten Stellen 313 Leute. Vom August bis November wurden vornehmlich als Ersatz für solche Clialuzim, die ihre Stellen verließen, um nach Palästina zu fahren, 35 Steilen und im Dezember 6 Steilen vermittelt. Natürlich beginnt die eigentliche Saison für landwirtschaftliche Stellenvermittlung erst wieder!tu Februar—März. Es liegen Jetzt bereits eine große Anzahl Angebote und Nachfragen für landwirtschafHiebe Arbeitsstellen vor. Während im April die Zahl der in der landwirtschaftlichen Hachscharah belindliehen Chaluzim 250 betrug, von denen 83 neu in die Hachscharah eingetreton waren, stieg $Ie Im August auf 409, so daß dieses Jahr zirka 300 Chaluzim neu in den landwirtschaftlichen Beruf übergeführt wurden. Neben der allgemeinen landwirtschaftlichen Berufsausbüdutig wird eine spezialisierte Fachausbildung gepflegt, die .teil vor allem auf die Gebiete der Schafzucht, der Konservenfabrikatiön mit Gemüsebau pnd der Geflfigclzucht erstreckt. Handwerkliche Hachscharah. Das Ziel bei der Durchführung der handwerklichen Hachscharah war vornehmlich die Ucherführung möglichst vieler Chaluzim aus weniger ged finden handwerklichen Berufen in die besonders wicliligcn, die Konzentrierung einzelner spezieller Berufsgruppen in bestimmten Stauten und die Bereitstellung neuartiger und für Palästina wichtiger handwerklicher und industrieller Berufs,arten (Steinnictzc, Sei!miede, Wagenbauer, Stellmacher usw,). Diese Arbeit litt In stärksten! Maße unter den schwierigen Verhältnissen auf dem deutschen Arbcitr.inarkt, unter der Tatsache, daß die meisten Chaluzim bereits als ältere una auf den Verdienst eines Evistenzminimums angewiesene Menrehen in die Hachscharah gingen und an der vollkommen chaotischen Zersplitterung aller Chaluzim in die mannigfachsten Handwerke. Es gelang in Mngdeburg, eine genossenschaftliche Tisdilcreilchrwerkstätte cinzurichfcn, in der 8 Chaluzim unter Leitung eines deutschen Meisters arbeiten. Die Werkstiittc als rolc'hc ist rein j:c6cl!ü[tnch au!gebaut; die für die Ausbiidung der Chaluzim nötigen Summen fließen aus dem für diese Zwecke speziell gegründeten Vercinsfonds. Die Werkstiittc arbeitet auch geschäftlich mit gutem Erfolg; die Ausbildung ist eine vorzügliche. (Vcrgl. den Spezialbericht in Nr. 1 des Chaluzheites.) ln Berlin arbeiteten bei einer Firma 8 Chalu.im des Blau-Weiß als Bau» arbeiter. Vor kurzem gelang cs in Leipzig, eine geechlosscne Baukwuzah einzu richten. Durch die starken Bemühungen der zionistischen Ortsgruppe in Leipzig״ wurde Wohnung und Verpflegung sowie die notwendigen Stellen für eine Gruppe von 6 Chawerim bcrcitgestdlL Es soll im Frühjahr zu Beginn der neuen Bausaison versucht werden, die Gruppe erheblich zu erweitern. Außerdem bestehen zwei Tcxtilgruppcn, die eine in Berlin, die andere in Barmen, während versucht wird, in Hamburg eine Hoiznrbeilergruppc ruiarnmcimistcilcn, Mfi d eh c n - li ac 11 sc ha ra h. Seit dem Sommer diese« Jahres wird die Mädriicnarbcit, die bisher im Zusammenhang der ganzen Arbeit schlecht und recht mitgefuhrt wurde, durch ein spezielles Dezernat systc» matiscl! organisiert. Von eleu zur Zeit organisierten 220 Chaluzot verteilen siel! auf: Hauswirtschaft so Kindergärtnerinnen 119 3 Landwi rtschaft 20 Hortnerinnen 2 Geflügelzucht 4 Lehrerinnen 2 Gärtnerin nen 12 Schneiderinnen 10 Säuglingspflege 1 Jlandvverkerinnen 3 Krankenschwester 2 Hebamme _^ ן Insgesamt!45 Die übrigen 75 Chalurrt haben sich entweder je'zt bereits organisicit, um im Frühjahr in die Hachschirah zu gehen oder diese Im Winter auf kurze Zeit unterbrochen. Die Hauptaufgabe des MädchciuJezeriiäles ist ebenfalls: fachgemäße und auf genaue Informationen Palästinas begründete Berufsberatung, Ausfindigmachung und Bereitstellung der notwendigen Arbeitsplätze in landwirtschaftlichen Mädchcnztntrcn und Institutionen in der Stadt und ständige Verbindung und Kontrolle mit den in der Hachscharah befindlichen Chaluzot, sowie Zusammenarbeit mit den Mädchengruppen der Jugendbundc. Die Ausbildung der Chaluzot vollzieht sich fast überall in den Zentren und Ortsgruppen der Hechaluz, nur besondere Spezialgebiete, z. B. die Geflügelzüchterin in Schildow sind vornehmlich der Mädchenausbildung Vorbehalten. Kulturarbeit. Eine der wichtigsten Aufgaben der Zentrale war die kulturelle und erzieherische Becinflussung der Chaluzim. Bei der Vcrsclücdcnartigkcit ln der Zusammensetzung der Ortsgruppen, dem slän» digen Wechsel der Chaluzim, insbesondere der Abreise der besten und reifsten nach Palästina, war diese Auf« gäbe außerordentlich schwer. Das Chaluzsekretariat unterhält einen außerordentlich lebhaften Briefwechsel mit all seinen Ortsgruppen und einzelnen Chawerim; seit eiern 1. März 1924 sind insgesamt 21 Rundschreiben an alle Chaluzim bcraiisgegangeh, die sich sowohl mit speziellen, praktischen, wie auch allgemeinen und prin» zipidlcn Fragen beschäftigen. Die Zentrale hält eine große Anzahl hebräischer Zeitungen mtd Zeitschriften, daneben einige deutsche, die regelmäßig an die Gruppen versandt werden. Das spezielle Kulturdezcrnat bemüht sich vor allem mit der Förderung der hebräischen Sprache und gab zu diesem Zwecke bestimmte Anweisungen zur Erlernung des hebräischen Unterrichtes und verschickte eine ganze Anzahl hebräischer Lehr-, Unter* richts- und Lesebücher. Seit einiger Zeit erscheint eine eigene Zeitschrift des deutschen Hechaluz, die in tndg* liehst reichhaltiger Zusammenstellung Probleme der C.haluzbewegung, der Hachscharah, des arbeitenden Palästina und des allgemeinen Zionismus erörtern und möglichst lebendige Bilder aus dem Leben der palästinensischen Arbeiterschaft und der Arbeit des Hechaluz ln Deutschland und in anderen Länden! vermitteln will. Alijah. Seit dem 1. Januar 1924 bis 1. Dezember 1924 sind aus Deutschland 188 Chaluzim und Chaluzot nach Palästina gefahren. Ir! den letzten drei Wochen wurden 100 Chaluzim und 15 Chaluzot ln Gruppen organisiert zur Tabakarbeit nach Palästina geschickt (die genauen Statistiken hierüber 9. Bericht des Palästina* amtes). Wirtschafts stelle. Um sowohl die Cluilu/Im für Palästina als auch für Deutschland mit Arbeiteklcidung und Ausrüstuiigsgegcnafändcn zu versehen, wurde eine ״Wirtschaftsstclic“ gegründet, die vor allem im Zusammenarbeiten mit den zionistischen Frauen* vereinen eine große Zahl Chaluzim ausrüsten konnte. Zionistische Organisation und zio» nistische: Ortsgruppen. In der Einleitung wurde

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