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Jüdische Rundschau · 1924-12-24 · Heft 102-103 (24.12.1924) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 102-103 (24.12.1924)
Date
1924-12-24
Page
– (sequence 7)
Language
German
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4 .1• Nr. 102/103 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 743 */\ך I v it H |*|. ן ' ' j \ 5 *\ { mLv «*►*A ^Kagf •Eil» « < ^**י'״״ ס רך I ,1 .ן / ־־ » f-n» ך«* 7*׳ *״^ ‘ i! f /׳. |7"’iT ן*-.י״״ן 7־*“7 P״" ׳/, ," ■/ ifc»# fc* .Jlw.jj v\ ' <ך/יבב׳׳. י ן; ז׳וד ־ | ־ ב1 " «i JL!» <L׳t ■ 1L^ו^י' der Zfonfstisclien Vtrdalpiif für DcalscMand Win 1. Juli 1023 bis Ende Dezember 1921 Der Bericht, den wir erstatten, erstreckt stell auf die Zeit \on1 1. Juli 1923 bis Ende Dezember 1921. Die eigentliche Arbeit dieser Berichlsperioiic begann jedoch erst am 1. Old;!her 1923, an weichem Termin der bisherige Vorsitzende der Z. V. {, i>., Herr Rechtsanwalt Felix R ose ח b I fi 111, aus der Arbeit aussdiied, 1!m nncli Pnliistin.1 übeivir.ieddn, und Herr Dr. Alfred Lands• ber״ die Führung der Geschäfte der Z. V.f. IX übernahm. In den 11־;׳.!:״ Monaten ries vergangenen Jahres war die;;es,mute Arbeit noch wegen der unsicheren wlrtscliafilichon Situation erheblich erschwert und erst am Beginn dieses Jahres ließ infolge der Stabilisierung der Mark die wirtschaftliche Unsicherheit derart nach, daß die Arbeit rum erstenmal seit Jahren ungestört durch wirtschaftliche Katastrophen und Zwischenfälle geführt werden konnte. Auf der ersten Sitzung des Zentralkomitees der Berichtppcrio'Je wurden in einem Referat über ״Die Neubelcbung der zhnistiseben Propaganda“ von Dr. Landsberg zum Ausdruck gebracht, daß die zionistische Propaganda gegenüber der Arbeit für den Keren Ha- Jessrad wieder stärker in Erscheinung treten müsse. Dringemäß legten wir in der gesamten Beiichtspcrkxlc bcsonderen Wert auf eine verstärkte Unterstützung unserer Gruppen in ihrer Propagandnarbeit. Doch ist es nur In beschränktem Maße gelungen, die als notwendig erkannte Vereinheitlichung und Systematisierung unserer Propaganda durcbzufiihrcn. Wir richteten immer wieder an unsere für Propagaiidaarbeit geeigneten Freunde die Aufforderung, sich für kürzere oder längere Zeit zu Projvgaudazwcckcn zur Verfügung;11׳ stellen. Zu bcronderem Dank sind wir Herrn Dr. Sdunarjahu Lev in verpflichtet, der gelegentlich cipe־■״. Aufenthalts in Deutsch- 1,1 nd eine Reihe von größeren Städten besuchte und dort öffentliche Vorträge hielt, auch in Zirkcivcrsammlungcn unsere Idee einem Kreis besonders wichtiger Persönlichkeiien nälierbraclite. Eine beträchtliche Anzahl von Ge• sinnungsgenossen im ganzen Reich förderte unsere Pro pngauda durch Emzclvorträgc und die Herren Dr. Nah um Gold m.1n 11, Dr. Albert Go Id berg und Juda Born stein unterstützten in dankenswerter Weise unsere Arbeit dadurch, daß sie sich für längere Zeit zur Verfügung stellten und in einer ganzen Reihe von .Städten propagandistisch tätig waren. Vortrags reisen nmtemahmen ferner im Aufträge der Zentrale Frau Gerda Ariosoroff, Herr Dr. Rudolf Samuel, sowie Herr Dr. Eliescr Ascher. Die Zentrale entsandte wiederholt Herrn Dr. Wern er Bloch zur Propngamlaarbc.it unter die Jugend, mit welcher Arbeit dann stets auch eine allgemeine propagandistische Tätigkeit verbunden war. Wir verweisen in dieser Beziehung auf den Sondcrbcrichf des Jußcudsekrctnriats. Schließlich stand uns in diesem Jahre in. Herrn Arnold Zweig ein Propagandist von besrmderem Rang zur Verfügung, der in mehreren Reisen, insbesondere nach Mitteldeutschland, dem Rheinland, Schicsien, Baden und Bayern eine größere Anzahl von Orten besuchte und mit starkau Erfolg in öffentlichen Ver- Sammlungen für unsere Idee warb. Anschließend au solche öffentlichen Versammlungen fanden dann stets Zirkclbesprechujigen in einem kleinen ausgc wählten Kreise von Nichtzionisten statt, die, wie wir glauben von besonderer propagandistischer Wirksamkeit waren Herr Jakob Herzberg, der gleichfalls seit Beginn der Berichtsperiode der Zentrale filr propagandistiscljc Arbeit zur Verfügung stand, war zunächst im Ruhr• gebiet mit erheblichem Erfolge tätig und ist seit Be ginn dieses Winters in Frankfurt a. AL stationiert, wo er die zionistische Arbeit in diesem wichtigen Zentrum und in ganz Hcsascn-Nassau fördert, Die Leiter des Ostjüdischen Sekretariats, d. h. bis zuin 1. Juni d. J. Herr Dr. Stermann und ab 1. Juli Herr Ciomclski, haben gleichfalls eine Reihe von Städten besucht und in öffentlichen Versammlungen, sowie durch Bc sprechungen im kleinen Kreis propagandistisch, inshcsondere unter Ostjuden, gewirkt. Schließlich hat auch Herr Dr. Lands berg eine Reihe von Städten in der Berichtspcriode besucht und teils in öffentlichen Ver- Sammlungen, teils in kleinerem uichtzionistischcn Kreis gesprochen. Bezirkssekretariate bestehen in Thüringen, Baden, Bayern, Oberschlcsicn und Frankfurt a. M., wobei zu bcmerken ist, daß die drei erstgenannten gemeinsam von Z.V.RD., Nationalfonds und Keren Hajessod unterhalten \Verden. Unsere Bindung mit Palästina ist in der Berichts- Periode erfreulicherweise eine engere geworden. Eine erhebliche Zahl von Gesinnungsgenossen aus Deutsch land ist nach Palästina übergcsicdelt und der aus 15 Mitgliedern bestehende Landesvorstand hat vier seiner ak tlvstcn Mitarbeiter nach Palästina abgegeben. Es sind dies die Herren Felix Rose nbl üt b, Chajini Ar iosoroff, Fritz Löwenstein und Moritz Bileski Ein fünftes Mitglied des Landesvorstandes — der jetzige Leiter unseres Palästinaamts — verbrachte während der Bcricbtspcriodc nenn Monate im Lande. Drei weitere Mitglieder des Landesvorstandes hielten sich kürzere Zeit in Palästina auf. Als Touristen besuchte» ferner in diesem Jahre eine «rößerc Anzahl deutscher Zionisten das Land, $0 daß es heute nur wenige Ortsgruppen gibt, in denen nicht , wenigstens einige Mitglieder das Land aus eigener Anschaumig kennen. Alle Gesinnungsgenossen, die in Pa-;istin.1־ waren, haben durdi Vorträge in ihrem Kreis den Eindruck, den sie milbraclitcn, ,1־mlcreu fübcrmiUclt, und der Mut und die Sicherheit, die sic aus ihrer Reise gewannen, wird — wie wir hoffen —׳ eine noch größere Zahl unserer Gesinnungsgenossen veranlassen, im nachsteil Frühjahr das Land?11 besuchen. Wir liabcu in den letzten Monaten unsere Provinzpresse durch eine regelmäßige Korrespondenz, die ״Proko", ständig mit Material versorgt. Die Provinzkorrespondeuz wird aiiÄgebant werden, und wir können schon heule sagen, daß sie in hohem Maße zur Siehenirig und Hebung des Niveaus unserer Provinzprcssc beigetragen hat. Au dieser Arbeit war in erster Linie Herr Arnold Zweig beteiligt. Wir habe» dann laufend unsere Gruppen mit Vort r :1 g s m a t c r i a 1 versorgt und sie dadurch in die Lage zu versetzen gesucht, eine propagandistische Arbeit ohne rednerische Hilfe von außen durchzuführen. Schließlich liaben wir im Sommer i!1 Gemeinschaft mit dem Nationalforuls in einer größeren Anzahl von Badeorten Bäder* p ro p a g a n d a veranstaltet Wir haben fernerhin versucht, die Erziehung*- arlieit innerhalb der □nippen zu fördern. Wir liaben ein besonderes internes und vertrauliches Informationsblatt für unsere aktiven Mitarbeiter geschaffen, das zunächst einem kleineren Kreis zuging und sc't einiger Zeit in die Hände jedes Znnistcnsleucrzahlcrs gelangt. Wir haben uns bemüht, in diesen ״Informatbncn" ein uiög* liehst lebendiges und umfangreiches Material zu verarbeiten, um den Gruppen die Möglichkeit zu geben, die jeweils .ihludlon Fragen des Zionismus in ihrem Kreis zu erörtern und sieh eine Meinung zu bilden. V/ir haben in diesen ״Informationen" Auszüge am der palästincnsischcn Presse gebracht und stets mit Nachdruck darauf hinge wiesen, daß alle Gruppen die palästinensische Presse verfolgen müssen, um an dem Fortgang des Aufbans lebendigen Anteil nehmen ru können. Wir haben Vortragsentwürfe und sonstiges Tatsachenmaterial durdi diese ״Infomntionen“ übermittelt und hoffen, daß durch eine Ausgestaltung dieses Inform,־dbnshlattes eine immer engere Bindung;zwischen einem größeren Krei« unserer Gesinnungsgenossen im Reich und der zentralen Arbeit hcrgcstcllt wird. Wir haben darüber hinaus ein umfangreiches lnfor m at io n sm n te ri a 1 in die zionistischen Ortsgnippen hiiiciiigelciiet, \v:r haben das Bestreben gehallt, alte wichtigen Beliebte, die wir von .׳innen bekäme», *den Gruppen zu übermitteln, und wir hoffen, daß nll.nihÜch der Vorwurf verstummt, daß das Informationsmatcrlal, das wir hin ausschicken, zu umfangreich sei. Ein Ortsgruppcnlcbcn kann sich nur lebendig gestalicn, wenn mau fortlaufend auf Grund des erhaltenen InformnHonsmatcriais die aktuellen Probleme de« Zionismus und insbesondere des Aufbaus, erörtert und den Kreis zu erweitem sucht, der für die schwierigen Gegenwartsfragen des Zionismus Verständni; hat Wir liaben ferner versucht, den Kontakt räumlich benachbarter Gruppen enger zu gestalten, indem wir in nilen Gegenden des Reichs darauf bestanden, daß von Zeit zu Zeit Gruppen verbandstag ungen stattfinden, in denen sicli die Vertreter der einzelnen Gruppen zusauimcnfindai, ihre Erfahrung fn der Arbeit austauschen und zu aktuellen Fragendes Zionismus Stellung nehmen. Herr Dr. Landsberg hat in der Bcricbtspcriodc an zehn dieser Gruppenverbandstngungen teilgenommen und sie durch ein Referat cingcleitet. Mit besonderer Befriedigung können wir feststellen, daß cs uns in den letzten Monaten gelungen ist, die he* brä Ische Spraclrbcwegwng in Deutschland sehr zu fördern. Es gelang unseren Bemühungen, durchgcbildete hebräische Lehrer auch in kleinere Gruppen zu bringen, so daß heute außer den größeren Städten : Berlin, Breslau, Köln, Frankfurt a. AL, Hamburg, Königsberg, Leipzig, wo cs schon seit einigen Jahren hebräische Sprachschulen gal), etwa zehn weitere hebräische Zentren geschaffen worden sind, von denen aus hebräische Lei 1 rer die Arbeit zum Teil auch in den benachbarten Ortsgruppen durchführen. Wir können aus dieser überrasclicnd guten Erfolgen die Holfnung schöpfen, daß es bei fortgesetzten Bemühungen gelingen wird, die Hebraisicrung des deutschen Zionismus in weite»! Maße durdizufülircn. Wir haben schließlich in diesem Jahre die ״J ödi* sehe Rundschau“ weiter auszug-citalten gesucht, die in erster Linie dazu dienen muß, die Erziehung unserer *Menschen und ihre Kenntnis des zionistischen Lebens za! fördern. Wir haben eine ständige Palästina-Korrespondenz geschaffen, die jeweils über die aktuellen Fragen Palästinas Nachrichten übermittelt und dazu Stellung nimmt. Wir haben dann die propagandistischen Aufgaben der ״Rundschau" nicht aus den Augen verloren, und wissen dem Vorwurf zu begegnen, daß sie, um diesen Zweck zu erfüllen, zu sachlich gehalten sei u!ui nur dem Eingeweihten Interesse böte. Wir glauben, daß die Rundschau die einzige lebendige jüdische Zeitung ln Deutschland ist, gerade weil sic in sachlicher und au toi ltativer Weise zu allen Problemen des jüdischen Lebens, insbesondere aber auch zu den Fragen des Palästinaaufbaus berichtet und Stellung nimmt. Wir können zu unserer Freude fcststcllcn, daß es uns gelungen ist, die Abonncntcnzahl der «Jüdischen Rundschau", die ln der Jnflationspcriode erheblich abgenommen hatte, seit Januar dieses Jahres auf das Doppelte zu erhöhen. Nach wie vor genießt die ״Jüdische Rundschau“ in der ge* samten zionistischen und jüdischen Welt hohes Ansehen und wird auch im Auslände in ständig wachsendem A\aD0 gelesen. Wir haben den Kontakt zwischen unserer Arbeit und der des Keren Hajessod und des Jüdischen Na* tionalfonds aufrecht erhalten und enger zu gestalten gesucht. Wir glauben, daß beide Fonds ihre sehr erheb• liehen finanzielle» Erfolge, die in diesem Jahre zu ver* zeichnen sind, zu einem nicht geringen Teil der straffen und auf eine einheitliche, zentrale Arbeit liinzielcndcn ütganisatiou itn deutschen Zionismus verdanken. Wir haben nicht verhindern können, daß liier und da neben der Arbeit dieser Fonds Sonelcraklioncii für andere Zwecke stattfanden, aber wir haben immer wieder, und wie wir glauben, mit einem gewissen Erfolg, versucht, die Za 111 dieser Sonderakttone!! auf ein Minimum hcrabzudrückeu, um dadurch die Arbeit unserer zentralen Fonds zu erleichtern. Auf die Sondcrbaridile der beiden Fonds wird verwiesen. Ueber die Arbeiten des JugendsekretarDts liegt ein besonderer Bericht vor, auf den verwiesen wird. Erwähnt sei nocii an dieser Steile, daß wir in diesem Winter wieder ein besonderes politisches Dezernat geschaffen haben, das Herr Dr. Foerder leitet und das die früher angeknüpften politischen Beziehungen anJnalim und dabei ist, sie aus,:ub,men. Nach wie vor war die ganz besondere Sorge der Z. V.f. D., die H a eh s eh ב ra 11 zu fördern und ,luszugestalten. Es bestellt ein besonderes Ghalu/sckrctariat der Z. V.f. D., dessen Bureau vereinigt Ist mit dem Bureau des Merk.14 Heehahtz. und das mit diesem zusammen cinheiliicl! die gesamte Hacl1scharaharbe.it durchführt In dem Hechaluzsc-kretariat war bis vor einigen Monaten Herr Dr. Nagler tätig, der dann nach Palästina ging und der jetzt durch l lern! Hans Kaufmann ersetzt wird. Der Merkns Heehaluz wird geleitet von Harn Dr. El i c sc r A s ehe r. An der gesamten Hadischaraharbeit nahm die Z. V. f. D. tätigen Anteil, pnd cs ist fcstmsteüen, daß auch unsere Ortsgreyren immer mehr die holic Bedeutung der Hachscharali erkennen und F1!hlung gewinnen mit den Chaluzim, die in ihrem Bereich arbeiten. In steigendem Maße fühlen siel! auch die Ortsgruppen verantwortlich für die Finanzierung der Hach* scharah und Alij.di derjenigen Chaluzim, die ihnen an* gehören. Der Zusammenhang zwischen den Orts* gruppen und den in der Hachscharali stehen Jeu Menscheu müßte noch enger gestaltet werden, derart, daß die Chaluzim die Möglichkeit liaben, die zionistischen Probleme in ihrer Gesamtheit zu werten, sich der Ortsgruppe zugehörig zu fühlen und eine Verbindung mit ihr auch nach ihrer All]all aufrecht zu crlia’ten. Es wird im übrigen auf den besonderen Bericht des Chaluz• Sekretariats verwiesen. Wir haben uns alsdann bemüht, das Palästinaamt ,entsprechend den stärkeren Anforderungen, die jetzt auch im deutschen Zionismus an diese Arbeit gestellt weiden, auszubauen und zu erweitern. Seit l. Oktober hat Herr Dr. Georg Landauer die Leitung des Pa* lästinaamts fibcnioninicn, da Herr Samson, der bisherige verdienstvolle Leiter des Palästinaamts aus diesem' ausschcidcf, um außerhalb Berlins eine andere Tätigkeit zu übernehmen. Wir verweisen Im übrigen au! den bcsonderen Bericht des Palästinaamts. Wir liaben auch in der Berichtsperiode, wie früher, an der Arbeit des Arbeiter-Fürsorge,imts der jüdischen Organisationen Deutschlands und der ZentralwoliEahrts* stellt der deutschen Juden tätigen Anteil genommen und diese wichtigen Jüdischen Institutionen subventioniert. In der Erkenntnis, daß die Finanzierung dieser gesamten, umfangreichen Arbeit in ständig wachsendem Maße sehr erhebliche Mittel erfordert, haben wir uns bemüht, den Kreis der Zionistensteucrzalilcr zu erweitern. Wir können mit Befriedigung fcststcllcn, daß uns dies in der Berichtsperiode in hohem Maße gelungen ist: Die Zahl der Zionistensteucrzalilcr stieg von 3000 im Jahre 1923 fn diesem Jahre auf etwa 6000. Trotzdieses Erfolges ist jedoch unsere Arbeit noch keineswegs finanziell sichcrgcstelit. Es muß erreicht werden, daß sämtliche der Z. V.f. D. angeschlossencn Zionisten regelmäßig zur Zahlung der Zionistenslcuer herangezogeo werden. Wir erwähnen noch eine Tatsache, die von symbolischcr Bedeutung ist für das Wachstum der Arbeit im deutschen Zionismus und die nach außen hin diese Stärke überzeugend verkörpert Dies ist der Erwerb des Hauses Meinekestraße 10, in dessen Gartenhaus die gesamten zionistischen Bureaus, sowie die Bureaus des Keren Hajessod untergebracht sind. Es gelang, die Finanzierung dieses Hauserwerbs in diesem Jahre fast vollständig durchzuführen, ohne daß die übrigen Finanz* aktionen in nennenswerter Wels« beeinträchtigt wurden. Auch diese Tatsache ist ein Beweis für den' Opferwillen des deutschen Zionismus. In der Bcrichtspcriodc fanden drei Zentralkomitee- Sitzungen statt und auf jeder dieser Tagungen nahmen wir zu den aktuellen Problemen der Gcsamtbcweguiigi und zu den wichtigsten Fragen der zionistischen Arbeit in Deutschland Stellung. Die erste dieser Sitzungen, die am 1, Oktober 1923 in Berlin tagte, beschäftigte sieb

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