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Jüdische Rundschau · 1924-12-12 · Heft 99 (12.12.1924) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 99 (12.12.1924)
Date
1924-12-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 710 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr 00 linben in der Sonnenhitze Steine gebrochen, Strafen gebi nt, schwerste piij-.sisdu: Aiheit ohne Mturcn und i!u Glauben;111 eine bessere, Zukunft verrichtet. Das stellt־ b״re Resultat dieser Arbeit ist für jeden Besucher P.t* i;i.1;׳i11as p;n״;uiezu ein überrrisclieuj׳es Erlebnis. Wie konimt׳ t.s, dall eine Kommission des Völkerbundes, den wir;rern als die oberste unparteiische!nstnnz der 11cnieTcn Welt anselien möchteii, Dkrje zu sagen wagt, die jeder Zwvi-Woeiicii-Toiirist in Ra'iistiiii widerlegen!»rinn? Wie kommt es, daß diese KoimnUsslmi, deren Mitglieder IkUästina nicht gesellen haben, erklär(, dal» zwar der .־ionisiisdic Eifer der [nmiij׳rauten groß war, nicht aber ihre Eignr.ier zu der für das Land notwendigen Arbeit? Welche Arbdt ist nach Ansicht der Kommission für das Land erforderlich? Er. stellt fest, daß in der abgclanfmen Pe־׳io!!c nur zwei Faktoren die Wirtschaftliehe und kullurcl'e Lage des Landes gehoben haben, und zwar einerseits die Regierung, andererseits das jüdische Element, Dabei ist von besonderer Bedeutung, daß die Regierung, die mit Ssenergeldeni arbeitet, zwar natürliche Verpniciitiuigeit gegenüber den! Lande hat, das jüdische Element jedoch das gesamte Kapital hic'i/.» ans dem Ausland i1׳ das Land gebracht hat, so daß also die gesamte finanzielle Kapazität der pa!äst!iicnaischen Wi tschuft auf diese Weise außerordentlich erhöht wurde. Die Kommission hat darüber volle At;fk::iruug nicht nur von der Alamlatsregicnuig, somieni auch von der im Mandate sc'bst ernannten Jewish Agency erhalten. Es wäre nnttirlich gewesen, wenn die Kommission, die die Verwaltung und das Funktionieren der einzelnen He- Stimmungen des Mandates zu überprüfen hatte, ein \V0;t über diese Leistungen des Aufbaus gesagt lütte. E׳n kleines Wort der Anerkennung; oder Ennulgung lü'.ic bewiesen, daß die Kommission zwar Verständnis dafür hat, jedoch in ihrem Bericht absichtlich sich mit den Fragen beschäftigt, die in ihren Augen die schwierigeren sind. Ja wir 11 litten cs sogar verstanden, wenn die Kom* misr.ion die Ansicht ausgesprochen hätte, daß die bi;- licrigc Arbeit der Juden keineswegs genügend ist, und daß auf diese Weise der Zweck des Mandates nicht erreicht werden kann. Ware die Kommission mit Ernst und Sachlichkeit auf die Prüfung der jüdischen Aufbauavfceit cingcgaiig'cn, hatte sie diese Arbeit kritisiert, wir halten dieses Urteil liimiehmcn können. Wissen wir doch selbst, daß wir im Hinblick auf das Ziel noch viel z« wenig getan haben, daß das Tempo unserer Arbeit viel?11 langsam vorwnrtsschreitct, daß unsere Positionen im Lande noch schwach sind. Aber nichts davon ist in dem vorliegenden Bericht vorhanden. Mit eisiger Kulte übergeht die Kommission einfach das gesamte Tatsachen* ir.nteria] und den in ihre Hände gelegten Bericht. Diss ist nicht nur ungerecht, cs ist sogar beleidigend. Es ist wie die Gaste eines vornehmen Mannes, der die Vor- Stellungen eines unerwünschten Gastes zu überhören scheint. Dies ist eine Situation, die für das jüdische Volk nicht erträglich ist, und cs muß zumindest von der Mandatannacht gefordert werden, daß die Gründe für dieses Verhalten aufgeklärt werden, Ekiß wir über die Gründe solchen Verhaltens unsere Vermutungen haben, ist ein Privileg unserer zweitausendjährigen traurigen aber lehrreichen Erfahrungen. Die Ignorierung des Memorandums der Jewish Agency ist umso auffallender, als die Kommission sich mit dem Memorandum der sogenannten arabischen Exekutive ausgiebig auseinandersetzt. Während die Jewish Agency einen anerkannten Status unter dem Mandate hat, ist die Legitimation der arabischen Exekutive in den weitesten Kreisen der arabischen Bevölkerung Pa- Estin.■1s höchst umstritten. Es ist nicht einzusehen, warum diese Körperschaft mehr Resonanz findet als die jüdische. Am sonderbarsten ist aber die Antwort der Kommission auf die verschiedenen Beschwerden. Es wird darin der arabischen Exekutive naiic.gelcgt, mit der Ucbcrreichnng von Beschwerden dieser Art fortzufahren und ihr Material nocli mehr zu spezifizieren. Es wird erklärt, daß die arabische Exekutive das Protokoli der Sitzung der Mandatskommission, in der der Obcrkommissar seine Aufklärungen gegeben hat, erhaben soll, wahrscheinlich um die Angaben Herbert Samuels nachprüfen zu können. Wir haben gegen diesen Vorgang, wenn er dem Oberkommissär recht ist, unsererseits nichts eiiimwcndeu; aber wir müssen fordern, daß die Jewish Agency zumindest ebenso behandelt wird. Der ganze Vorfall ist so unerklärlich, daß man beinahe auf den Gedanken verfällt, daß das Memorandum der Jewish Agency auf dem Weg von London nach Genf oder im Sekretariat des Völkerbundes verloren׳gegangen ist und garnicht in die Hände der Kommissionsiiiitgiieder kam. Es wäre vielleicht der richtige Weg gcwesen, wenn auch die jewish Agency sowie die Araber das Memorandum durch den Oberkoinniissiir hätte überreichen lassen. Aber cs ist heute müßig, solche Ucberlegungeu anzirstellcn. Wir bedauern außerordentlich, daß cs Dr. W-eizmarin nicht möglich gewesen ist, nach Rom zu fahren, wie nräprüngiicli beabsichtigt war. Es wäre unseres Erachtens angesichts der heutigen Situation erforderlich gewesen, die Vertreter der verschiedenen Staaten persönlich darüber aufzuklären, Worum es sich eigentlich handelt und warum der Bericht der .Mandatskornmissiort, wenn er unverändert bleibt, ein grobes Unrecht gegenüber dem jüdischen Volke, gegenüber den Pionieren des Aufbau«!11 Palästina, gegenüber all denen, die für diese Sache ihr Bestes hergegeben haben! darstellt » Wahrend der vorstehende Artikel bereits zur Presse geht, kommt die Nachricht, daß der Vöikerbundsrat den Bericht bereits bestätigt hat Es war wohl nicht anders cu erwarten, denn cs wäre ein ganz außerordentlicher Eklat gewesen, wenn der Rat die Kommission de«- avouiert Kille. Mit Gcmigtiuing können wir aber feststellen, daß der britische Vertreter Au teil Chamber- 10 in sich mit großem Nachdruck gegen den »vom- 11m;,ion;:bcridif ,׳u«״v5prochcn und einen Teil der Ein- Wendungen, die and! wir zu machet» linben, im Rate vorgetrages! hat. Einige der krasses,teil Ungercditigkc'tcn des Berichts wurden von ChambcrEm widerlegt. Daß er in diesem Augenblick und bei dieser Gelegenheit nicht den ganzen Konip'cx der Judenfrage und den tieferen Sinn des paiäsiinetvdsdtcn Unternehmens auf• rollen konnte, ist verständlich. Aber es wird Sache der zionisüsclicu Organisation sei», ln Weit höherem Maße als bisher der offenbar völlig clisoriciiticrtcir Ocl'fcntliclikeit dieses Wesen der Sache klarzumaehen. R.W. Engrsdi-amerkrtnlschfs Abkommen ÜVr FaüMina London (J.T, A.) Das auswärtige Amt veröffentlicht am 3. De/rmber folgendes Comiminiquö! Iler Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten und der l’otscaafier der Vereinigten Staaten in London iintmciehnenn heute eine Convention in Bezug auf die Rechte der beiden Rcgivnmgen und ihrer rcfspddivcn Staatsangehörigen in p « I .ו .s t i ״ a. Die Convention, die . noch der Ratifizierung durch die Beilen Regierungen bedarf, verleiht dem amerikanischen Staatsangehörigen die gleichen Rechte in Palästina, wie sic die Angehörigen jener Mächte bc• aitzen. die dam Völkerbund angehören. 1 Die Frage der Rechte der Vereinigten Staaten in Palästina war *chon verschiedentlich seit der Ratifizierung des Palästina• Mandats durch den Völkerbund Gegenstand von Verband• hingen. Die R.vifizicrung war mehrere Mate deshalb auf. geschehen worden, weil die Vereinigten S’aaten gewisse Forderungen, betreffend die amerikanischen Rechte in Pa• Eistina, wir sic z, B. schon unter der türkischen Rcg'Crung bestanden, fiir sich in Anspruch nahmen. Zuerst forderte das Staatsdepartement der Vereinigten Staaten, daß eine be• sondere Klausel in den Mandatstext komme, in welcher fcM״cttc!H wird, daß die Vereinigten Staaten dieselben Rechte in Palästina genießen, wie die Staaten, die dem Völkerbund angeboren. England aber schlug damals vor, eine solche Klausel nicht in das Mandat einzuführen, sondern einen Sondervertrag zwischen den Vereinigten Staaten und Großbrilannien als der Maudatsmnclit abzuwlilicßen, durch welchen diese Rechte der Bürger der Vereinigten Staaten gesichert werden. Ein amerikanisches Urteil über den 7J0nlsmus Mr. Albert H. Putney, der frühere Chef des Staats• departcme.nt» für den Nahen Osten und fetz'gcr Dakan des Instituts für DLlomatic und Jurisprudenz an der New Yorker Universität hat sich gegenüber dem J. T. A.-Vertrcter dahin geäußert, er habe.den Bericht der Zionistischen Organisation an die Mandatskomniissfon des Völkerbundes gelesen und stelle fest, daß die Jcwisli Agency in den jAllftn a-lt־ der Balfour-F.rkfärung A1jßcrordentl<hcs geleitet hat. Mr. Putney sagte, er glaube fest daran, daß das jüdische Natioiralhekn verwirklicht werden wird. Albert Thomas über Zionisten und Araber Der Bukaretter Korrespondent der ״Neuen Züricher Zeitung“ halte in Bukarest ein Interview mit dem Präsideuten des internationalen Arbeitsbüros beim Völkerbund, dem früheren französischen Minister Albert Thomas, über seine Mission in Rumänien, Albert Thomas sagte im Verlauf des Gespräches: ״Meine Freunde haben mir oft meine Syrap a 111 i e 11 zum Zionismus vor geworfen, indem sie dar. auf himviesen, daß der jüdische Nationalismus mit den Interessen der Araber nicht vereinbar sei. Ich aber 6ehe fn dem Zionismus den höchsten Ausdruck des 11 a t i o - n a I e 11 Prinzips, für weiches ich immer gekämpft habe. Für mich ist der Zionismus die höchste Stufe nationaler Politik. J e h schätze die von den Juden geschaffenen Werte sehr hoch ein und ich stütze mit allen meinen Kräften die jüdische Befreiungsbewegung.“ Thomas bedauerte, daß er in Rumänien nicht• mehr mit So ko low wird zu• sanimentreffen können und bat den Korrespondenten, Sokolow seine herzlichsten Grüße zu.übermitteln. Vereinigung von netlicIias-SfütJIcn mit TranslortJanIcn Jerusalem. (J. T. A) Die Zeitung ״Alcf Ba" schreibt: GroEbiitannieu hat aus den Unruhen in Hcdschas Vorteile gezogen, indem' cs die Städte Akaba, T a b ou k, M a a 11 und Petra vom׳Territorium des HecRchas abircimtc und sic als einen Bestandteil Transjordanbns, das unter dem britischen Mandat stellt, proklamierte. Die Ein• woliner von Akaba, so teilt die Zcltiftig weiter mit, haben bei der britischen Regierung gegen diese Handlung Protest eingelegt. Ihn Sands Mekka-Konnreß Jerusalem. (J. T. A.) Hier verlautet, daß fast olle mohammedanischen Länder die Elnlachmg des Sultans Ihn Saud zum all-mohammedanischen Kongreß abgeiehnt hätten. Um Sam! hatte dienen Kongreß einbcrufcn, um die Frage des Kalifats und der heiligen Stätten zu erörtern. Charnberlala beim Papst Wie aus R o m gemeldet wird, betraf die Unterredung, die C b a 111 b e rla i n mit dem Papst und Kardinal Gasparri haüe*, in erster Linie Palästina. Der Papst versuchte, an der Hand ihm vorgelegter Dokumente die schwierige Lage der Katholiken in Palästina m■schildern. Es habe sich na dt der Ansicht des Papstes dort das Paradox heraus* gebildet, daß in Palästina die zuverlässigsten Fround« *der Katholiken die Muselmanen »ekln, Woher der Papst seine Inrorma'tiorten und *,Dokumente“ bezögen ha* dürft« nicht zweifelhaft sei,». Dr. C11 a j c s ist 111 New York ebtgftlröffmi. Ef wird bekanntlich .11:־ mehreren anierikuni :eben I jücliscfiukn Vor• Icsungcu über orientalische Wissenschaft baitci!. Die Reform der Crgaufsailon P r c »* * s 11 m m c 11. Die feilte Nummer des Zcntraiorganes ״New Judaca“ jetzt die Debatte über die Reform der *ionlttlfChen Org.ini.!mtfon&foriiien fort, die dort durch den auch in unseren! Platte ausziigswekt wledcrgegebcnen Artikel von R. Wcl'.'ch über die Sciickelfrage clngNeltct worden ist. Das Problem wird bekanntlich auf dein deutschen Delegicrtcntag üi Wies, baden behandelt werden. Ein redaktioneller Artikel von ״New Judaea“ betont die Notwendigkeit, diese Diskussion zur Voibcrcltimg des Kongresses sowohl Im Zentralorgan, als auch In den wichtigsten LandCsorganen, ab» welche ״Th® New Palestlue“ (New York!, und die ״Jüdische Rund, * 111 a u“ genannt werden, fortmlüliren. Der erwähnte Leitartikcl untcrsticicht jedoch den für uns deutsche Zionisten nicht fremden Gedanken, daß die entscheidende Reform nicht von einer Acnderung der Exekutive oder des Kongresses aiisgehen kann, sondern von der Ortsgruppe, die die Basis der ganzen Organisation bildet. Auch das Schekel- Problem müsse vom Gesichtspunkt der dynamischen Stärke dar Ortsgruppe, die fiir die Sammlungen verantwortlich ist, ongcpackt werden. Unsere Organisation hat zwar viele Instanzen und Komitees, aber die große Masse der einfachen Mitglieder stellt oft last teilnahmr.los und ohne klart Vcr. antwortung daneben, ln einer echten demokratischen Be• wegung müsse der individuelle Steuerzahler, der durch seine Beiträge im Grunde sowohl die Landesorganisation als auch die Weltorganisation erhält, auch Verantwortungen tragen und von ilun muß auch der Wiederaufbau der Bewegung ausgehen. In einem umfangreichen Artikel derselben Nummer besöhSttigt 5id1 der bekannte englische Zionist, Leön Simon, mit dem Problem das Schekels und der Finanzierung der Organisation. Er sieht die Hauptscbwierigkcit darin, daß für den Aufbau Palästinas dure.11 Keren llajeasod und Nationalfonds Mitlel gesammelt Werden, die zum Teil beigetragen werden von Leuten, die außerhalb der Organisation stehen, während beide Fonds zur Voraussetzung die Arbeit der Zionistischen Organisation auf politischem und Organisator'!• sehen! Gebiete haben. Er hält den Vorschlag, den Landesverbänden spezielle Kontributionen für Orga mationsrwecke aufnierlegcu, für unausführbar, und fordert daher, daß die beiden Palästina-Fonds einen bestimmten Boitrag für die politischen und organisatorischen Zwecke der Bewegung zur Verfügung stellen. Kein Bcitragsleistendcr könne dagegen etwas einzuwc.'iden haben, denn e& sei evident, daß 1. B. der Keren f fajcssod nur dann arbeiten kann, wenn die Zionistische Organisation durch politische Arbeit den Weg ebnet. Ia England jedenfalls würde sich gegen eine solche Regelung kein Widerspruch erheben. Was die Zusammen- Setzung des Kongrcärea betrifft, schlägt Simon vor, das Wahlrecht folgenden Personen zu geben: 1. den Beitrags- Zahlern für Keren H.ijejsod und Nationalfonds und 2. zionistischcn Arbeitern, die nicht als Bcitragslclstcnde registriert sind, aber durch ihre Arbeit für don Zionismus den Anspruch auf Wahlrecht erwerben. Für die erste Kategorie sollte ein Minimum von etwa 10 Schilling für die Kongreß- Periode der zwei Jahre festgesetzt werden, die zweite Kategorie eoU durch Entscheidung der lokalen Komitees^ festgesetzt werden. Für Palästina solle eine . Sondcrbestim-' mutig getroffen werden, am besten, indem allen palästinetisiselicn Juden das Wahlrecht erteilt wird. Der Antrag- Steller ist sich bewußt, ■daß eine solche Reform weitgehende konStitutione'le Acndemngen nicht nur bei der Zionistischen Organisation, sondern auch bei Keren Hajcssod Und National, fonds erfordern würde, für die ein großes Maß gegenseifigen Entgegenkommens ciforderlich ist. Der abnormale 2us(n1!d, daß einerseits die Zionistische Organisation nicht wirklich alle Juden repräsentiert, die zum Aufbau der nationalen Heimstätte durch einen der Fonds beitragen, während andererseits Keren Hajcssod und Nationalfemds heute für die ihnen unentbehrliche politische Arbeit nicht» beitragen können, müsse beendet werden. Produktive Darlehen des Keren Hajcssod Die Hand werker« Genossenschaft von Tel- Awiw hat unter Bürgschaft der Hypothekenbank ein Darlehen von C 800 aus den Mitteln des Keren Hajcssod erhalten. Weitere Darlehen wurden gewährt: den Gruppen ״Darom“ in Ncss-Ziomah und Rcchoboth Im Betrage!יוסי £ 333,50 fiir die Errichtung eines Stalles und den Ankauf von Maultieren und Wagen, um ihnen zu ermöglichen, bei dar durch die Regierung erbauten Chaussee Rischon-Ic-Zion— Rcchoboth TrnnsporUrbeitcu zu übernehmen. Ferner erhielt die Kwuza Hascharon-Jawnicl £ KW, um ihr ebenfalls die Ucbcrnahme von Transport!»beiten beim Straßenbau in Untergnliläa und bei den dortigen Farmen zu ermöglichen, die Kwuza Machnajiin £ für die Vorbereitung der der Kwuza gehörenden Felder, die Kwuza Gnu SchmticI C ln0 a;s Beteiligung an der Trocknung des in der Nähe der Kwuza befindlichen Sumpfes, wofür die Regierung £ 20ü bcwi'i'gt hat. £ 60 wurden Jawiiicl für die Errichtung einer Arbeiterküchc gewährt, um den landwirtschaftlichen Arbeitern, d:c »ehr niedrige Löhne erhalten, zu helfen. Ferner Int das Arbeits-Departement •C 456 für den Ankauf eines Stück Lande» in Petach-Tikwah fiir die Gruppe ״Maavvad* verausgabt Der Solei BouqIi erhielt £ 2.00.3 nls Vorschuß für vcr- »chiedcuc Bnukontraklc für Rechnung des Arbcits- und LandwirtschafU-Departcments, eins in monatlichen Raten von £ 200 von« Budget flbzüzi.hcit ist, Au» dom Budget für Hund׳l Und Industrie der zionis.ischen Exckidivu wurden einer Arbeitergruppe in Jerusalem, die sich mit Slo'nbruch-Arbciicn beschäftigt, fiir die Anschaffung spezieller Maschinen £ 634 als Darlehen gewährt Die Palästina ־Wanderung über Triest Das Palästina-Amt in Triest veröffentlicht in unserem italienisch geschriebenen Brudcrorgan ״Israel“ folgende Daten: Es reisten Über Triest nach Palästina im Januar 91, Febmar 192, März 220, April 220, Mai 450, Juni 370, Juli 310 August 644, September 538, Oktober 412. Zusammen 317*1 im Jahre 192i (IQ Monaiej. fm.Jalirc 1923 relslcu im gleichen Zeitraum 1827. Für das Jahr 1921 ergibt sich gegenüber 1923 ein Ud?crscbuß von 1647 Reitenden. Unter den Reiaoitdtn bildeten Kaufigiitc und IFiniUcr au* Polen sowie deren .Frauen und Kinder die Mehrheit.

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