Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 88 (4.11.1924)
- Date
- 1924-11-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 88 ׳ Seife 624 .י ' ' JU ED IS CHE RUNDSCHAU an der Ba Ifour-Öcklaratioil erklärt hat; aber der Ernst, mit dem diese Erklärung in der praktischen Verwaltung- Uurcligefiihrt wird, hängt ab von dem Ernst, den die Juilcn in ihrer Tätigkeit entfalten. Nur wenn die englische Regierung sieht, daß sie. es mit keinem Phnnlasiegebilde, sondern mit einer ganz realen Sache zu tun hat, wird sie ihre Verpflichtungen ebenso real auffassen. Wir wissen noch1 nicht, wie das künftige Kabinett husselicu wird. Wir sagten oben, daß viele bewährte JTfrcundc des Zionismus der Partei angchören, aber wir wissen auch, daß wir nirgends so viel Gegner ]iahen wie im Lager der Tories. Der arabischen Delegation ist es seinerzeit gelungen, im Oberhaus festen Fuß zu fassen; viele mächtige Lords, darunter sogar solche, die 1017 Zionistenfrtnude waren, haben sich 'mit den Arabischen Tiffcndis verbrüdert und sind bei jeder Oe- Icgeniieit mit scharfen Angriffen gegen 'den Zionismus hervorgetreicn. Es ist allerdings nicht nimmchmen, daß .die äußerste Rechte, die sogenannten Dic-hards, in dem kommenden Kabinett eine grölte Rolle spielen werden. Aher immerhin ist es notwendig, rechtzeitig־ mit einer Aufklärungs-Kampagne in der englischen Oeffcntiichkeit 5m beginnen und vor allem unsere Haltung zu den Arabern sowie unsere positiven Leistungen so publik zu machen, daß eine neue Propaganda unserer Gegner auf unfruchtbaren Hoden fallen wird. Es ist Grund (nnziniciiinen, daß auch jene Kreise, die uns vor zwei Jahren bekämpften, heute andern Anschauungen zugänglicii sein werden. Natürlich mit Ausnahme der ausgesprochenen Antisemiten, die cs auch in England gibt und die sogar das moralische und tatsächliche Interesse Englands zurücksteüen, wenn cs sich darum handelt, die Juden zu bekämpfen und den Erfolg ihrer ,Arbeit zu hindern. . Wir sind heute in einem Stadium angelangt, wo jder Wechsel von Regierungen keine große RückwiiUung auf unsere Arbeit haben kann. Es sei hier an das .Wort Dr. Weizmanns erinnert, das er in Jerusalem hoch vor den englischen Wahlen sprach; cs kommt nicht auf Diskussionen über Politik an, sondern das stärkste politische Argument sind die jüdischen Kolonien iind jüdischen Städte. Diesem Argument kann sic]! niepaand entziehen. Unsere Aufbauarbeit muß in ununterbrochcncr Kontinuität und in raschestem Tempo vor sieh geben. Dies ist die entscheidende Bedingung des Gelingens. R. W. Der Daseinskampf des polnischen JideafiiEis Von einem gelegentlichen Korrespondenten. —y. Lodz, 30. Oktober. •g—־Db •Lage.• der.‘ Juden in ••Polen■ hat,׳■sieh!fr׳ kürze!‘''Zeit' ••wesentlich 'geändert. Rechtlich zum ,Bessern, indem 'die krassesten Mißstämie auf dem Gebiete der konstitutionellen Gleichberechtigung beseitigt worden sind. Man hat die zaristi• sehen Beschränkungen abgeschabt, die jüdischen Gemeinde• ״wählen ermöglicht, die Schließung hebräischer Schulen und -Vereine in Gniizicn aufgehoben und eine Neuregelung der ■jüdischen Miiioritätenrcchtc in Aussicht genommen, ln diesem;Zusammenhänge sei auch des Steigerprozesses in Lemberg erwähnt, der bei einem anderen Verhalten der Behörden sehr leicht ־zu einem polnischen Dreyiuß- oder Bcilisprozeß auswachscn könnte. Wirtschaftlich ist die Lage der Juden noch nie so traurig wie jetzt gewesen. Dies hängt zunächst mit der allgemeinen Wirtschaftskrisis in Polen zusammen. Die Juden, mitten im polnischen Wirtschaftsleben stellend, sind als erste allen Rückschlägen nusgesetzt. Hinzu kommt noch die agrarische Steuerpolitik, alle Lasten des Staates auf Handel •uml Industrie ab/nwälzen. Hiergegen hat man um so weniger Bedenken, als die Betroffenen in erster Reihe Deutsche und Juden sind. Die Ungerechtigkeiten, die seitens der Schützlings- ■kommissionen Juden gegenüber an den Tag gelegt werden, spotten jeder Beschreihung. Tausende und abertausende Juden ■wurden auf solche Weise dem Ruin nahegebracht. Ferner hat die Einführung des Tabakmonopols in Koiigrcßpolcn mehr als 20000 jüdische Familien brotlos gemacht. Tausende andere sind durch weitere Monopole bedroht. Es ist klar, daß ln allen diesen Praktiken eine uncingcstnmleuc antisemitische Tendenz liegt. Man ist vom politischen zum wirtschaftlichen Antisemitismus übergegangen mH der ausgesprochenen Absicht, den Juden in Polen das Leben Uiicrtriiglicb zu machen. Hat sich doch erst jüngst Minister- Präsident Grabski ausländischen Journalisten gegenüber bezüglich der Judenfrage wie folgt geäußert: ״Die Judciifrnge bildet in Polen eines der kompliziertesten Probleme,!,ölen erwartet, daß ein Teil der 2>/נ Millionen Juden, die in großer Nut leben, wieder nach Rußland zurückkehren wird, sobald dort normalere Lchcnsbcdingungcn eingetreten sind. Die Auswanderung einer großen Zahl von iiideu würde Polens Lage verbessern, weshalb die Regierung ervit wäre, die Auswanderung zu erleichtern.“ Daß diese Behauptung ernst gemeint ist, haben die jüngsten Regien!ngscrlnssc bezüglich der Auswanderung nach Palästina bewiesen. Die Regierung geht so weit, selbst w c 11 r p f 1 i ch t i g c 11 jungen Leuten die Auswanderung zu gestatten — sie müssen sich bloß verpflichten, nach Polen nicht mehr zurückzukehren. . Faktisch wächst die Auswanderung nach Palästina ו Monat zu Monat. Sie hat Schichten ergriffen, die sich frii vom zionistischen Gedankenkreis vollständig fern hielten. kann ohne Uebcrtrcibung sagen, daß ein erheblicher 3 der polnischen Judcnhcit sich mit dem Gedanken, der A Wanderung nach Palästina ernstlich beschäftigt. Dem Niedergänge auf wirtschaftlichem Gebiete ist solcher aul geistigem gefolgt. Das ,Schulwesen stagni die Nachfrage nach Literaturerzeugnissen bat gänzlich t gehört. Der schwere Daseinskampf beherrscht wieder ein! die jüdische Gasse und' erstickt" alle geistigen Regung Ucbcrall ein Bild des Niederganges. Y/rn ׳ : 0 ffe* A הי ךי"" \ליץץ* י:.ף י. ׳* -־ ■* j ׳ «־•* Am ״״״ ״*C * livTiicrl Samuel vor der F,l714öd3l£ei3slsd0a Genf, 3(1. Oktober. Die Sitzung der Mandala-!;.־immer wurde Mittwoch, den 29. d. M. fortgesetzt. Nach dem Bericht Herbert Samuels ging ilic permanaite Mandatskommission zur Diskussion der einzelnen Punkte des Berichtes über. Vorher aber drückte die Kommission den Wunsch aus, daß im nüchsicn Jahre ein ]:!־soliderer Bericht über die Administration Trans- Jordaniens, das zwar eine besondere Regierung hat, aber in das britische Mandat mit ci!!geschlossen ist, erstattet weide. Drain wurden au Herbert Samuel seitens der Mitglieder der Mandatskommission des Völkerbundes eine Anzahl prägen gestellt, U. a. wurde gefragt, aus welchen Gründen die arabischen Führer in Palästina die Angebote einer Konstitution abgelehnt und die Wahlen in die gesetzgebende Körperschaft (Legislative Council) boykottiert haben. Die anderen Fragen betrafen das LandcigcnUniisreclit, die Erwerbung von Staatslämiercien, das System und die Ausübung der Gerichtsbarkeif, endlich die Rolle, die die Zionistische Ofgtanisation in der Entwicklung des Landes spielt. Herbert Samuel beantwortete diese Fragen gesondort. In Bezug auf die jüdische Immigration in Palästina sagte er, daß sielt die jüdische Bevölkerung seit der britischen Besetzung durch Immigration tun etwa 40000 Personen vermehrt hiiflc. 20 Prozent dieser jüdischer» Immigranten siedelten sich in den jüdischen landwirtschriftlichen Kolonien an. Die Uebrigen seien In Fabriken und Werkstätten beschäftigt und arbeiten an der industrichen Zukunft Palästinas, Prcsscempfanjj Iicl Samuel Herbert Samxrcl empfing nach der Sitzung die Pressevertreter und gab ihnen Aufklärung über die Leistungen der jüdischen Aufbauarbeit. Die Zionistische Organisation und jüdische Privatleute hätten bis jetzt zur Ermöglichung der Niederlassung und zur Arbeitsbeschaffung 0 Millionen Pfund Sterling zur Vcrftigung gestellt. Die britische Regierung subventioniere die Verwaltung Palästina nicht, sondern sic unterhalte lediglich das Militär. Die während der Jahre 1922 und 1923 bestandene wirtschaftliche Krise habe s i c h s t a rk v e r m i n d c rt. Die Einwanderung dauere an, docli sei die Aufnahmefähigkeit des Lan* desbeschränkt. . Um.Sari crnrtml,׳seinen.,Sota,stroaI!«!$el22s-.Ik0fnt€a:; Jerusalem (J.T.'Ä.J. '■!!>11' Saud,(•der Sultart»׳des Ncjd und Froherer des I ledsdms, hat seinen Sohn, den Emir Feis 111, zum Leiter der Hcdscltas-Rcgicrung ernannt. Der Emir F eis ul hatte noch vor der wahnbitisclien In* vasioii im Wcdsclias einen Apoll an das arabische Volk und an die gesamte mohammedanische Welt gerichtet, in weichem er König Hussein beschuldigte, daß er ׳sich gegen den Willen des Arabertums /.um Kalifen proklamieren ließ. ErtfsdtSfzc am Berge Sinai Das ״Berliner Tageblatt“ vom l.N-ovcmbcr veröffentlicht folgende Nachricht: Am Berge Sinai sind, wie ein Funktelegramm ans Jerusalem meldet, große Gold- und Petroieu in 1 ag er entdeckt und von der englischen Regierung zum Zwecke der Ausbeutung beschlagnahmt worden. 4־ ו» Der Aufmarsch unserer Gegner Eia Scmoranttoi der Arabischen Exckoiivc ’ I Genf (J.T.A.). Diu Exekutive des Palästinensisch- | Arabischen Kongresses hat der permanenten Mandaiskom- '1 niission des Völkerbundes ein Memorandum unterbreitet, in •j weichem gegen die zioiiistisclicn Bestrebungen lind gegen die Politik eines jüdischen Nafionnlhcims in Palästina schar• 1 fer Protest erb01:011 wird. In dem Memorandum wird verlangt, daß der Völkerbund die Politik des Jüdischen Na-! tionalliciins fallen lassen und eine nationale Regierung in j» Palästina einsct/cii möge. Die arabische und die jüdische | Volksgemeinschaft sollen in dieser nationalen Regierung im f Verhältnis zu ihrer Kopfzahl vertreten sein. | Ela filemoratHlnni der Ilallenischcs-Kalholisclicn Union I Die Exekutive der ״Hnliciiiscli-Katholischen Union für die 1 Heiligen Stätten und Wallfahrtsorte" hat dem Völkerbunde I ein Memorandum unterbreitet, in welchen gegen die zio• I nistischc Politik in Pa lä s t in a [’rötest erhoben wird, I In dun Memorandum wird 11, a. ausgeführt; Indem die ״Italienisch-Katholische Union für die Hei* ligen Stätten und Wallfahrtsorte1' jeden Rassenhaß und jede antisemitische Empfindung von sich weht, sicht sic in den zionistischen Taten den Wunsch nach einer Vermehrung der jüdischen'Rechte in Palästina, welche auf Invasion und ProfattaUon hinzlcieu. Es ruft die Katholiken I der Weit dazu auf, gemäß dem vom Heiligen Vater in seiner I Botschaft über das heilige Jahr (1925) ausgedrücktcu Wunsche 1 zt( fordern, daß die Bedingungen in Palästina ■so geregelt I werden, daß die Rechte des katholischen Glanbens gesichert sind. Die Union sicht die zionistische Bcwegung als eine materialistische und a ntichrist* 1 i c 11 c Konzeption der Geschichte an und bctrachtet sic infolgedessen als null und nichtig. Die Union leugnet das ethnische und nationale Recht der in der ganzen Welt zerstreut lebenden jüdischen Gruppen auf die Wiedereroherung des Landes, das sie vor 2000 Jahren verloren haben. Angesichts dessen, daß diese zweitausendjährige Zer- Streuung ein Zeichen der göttlichen Gerech* ti’gkcit gegen diese goticsmördcnschc Rasse ist und angesichts der zionistischen Drohung erneuter Entweihung der Heiligen Stätten und vor allem des Gocnacttlum (Abendmahlssaal auf dem Berge Zion), welches der ausschließliche Besitz 'des italienischen Siaatcs ist, fordert die ״Italieniseh-Katli-oUsdihc Union für die Heiligen Stätten und Wallfahrtsorte", daß der Völkerbund die zionistische Bewegung dämme und daß die Vertreter aller Nationen die unverletzbaren Rechte des Christentinns in Palästina schützen. Die Union ersucht den itaiienisehen Premierminister und den Minister für auswärtige Angclegenhcitcn, der historischer» Mission Italiens eingedenk zu sein, und die Rechte des Christentums In Palästina zu vor־ leidigen lind zu beschützen. , ־ ׳יי > .i D ׳•.':י•: ,•:׳./) י•׳־״ ■׳י יOh .. ׳. -,.*■i י ׳ < י• Die Anhvort der-dlalienlschea Ziottislcn י־ Die Zionistische Organisation in Italien stellt in einem f Craitmunifjuce an die Presse gegenüber dem Memorandum 5 der Italienisch-Katholischen Union fest, daß die Zionisten!§. niemals die Rechte der christlichen Religion bedroht oder je | die Heiligen Stätten entweiht hätten. Die Frage des Coen- 5 aculum dringt garnicht in die zionistische Sphäre ein. ״Wir J weisen die gegen den Zionismus erhobene Anklage der in- '» vasioii und Pröfnnalion zurück. Der Zionismus, der seine j historische Begründung in der göttiiehen Offenbarung und . in den Worten der Propheten findet und von einer geistigen Konzeption der Geschichte inspiriert ist, will die ihrem großen reiigiösen Ideal treu gebliebenen Juden vor einer 2009 Jahre alten Verfolgung retten. Wir bedauern im Namen der Nach• stenliebe, die die jüdische Schrift die Menschen lehrt, daß die ״Italienisch-Katholische Union", die sielt gegen Antisemitismus verwahrt, diejenigen Juden angreift, die, dem Haß entfliehend, das Land ihrer Väter aufzubaucn versuchen. Ble PalSsüna-Eimvaaderutig im Sepfeailicr 1924 Im Laufe des Monats September sind 2750 Personen in Palästina eingewandert, einschließlich 104 Palästinenser, die wieder hcimgekchrt, und 547 Personen, die mit Touristenvisen im; Land gelangt sind. Von den 2750 Personen gelangten ins Land 1884 via Jaffa, 674 via Haifa und 102 via Jerusalem. Unter den Einwanderern befinden sich 483 Familien mit 1687 Seelen. Von den 2556 Ncueiitwandercru waren 1075 Männer (׳US ledige, '212 verheiratete, 415 Familienväter), 780 Frauen (232 ledige, 77 verheiratete und 47! FaimiicnmtUtcr) und 701 Kinder; davon 1911 aschkeuasischc, 425 scphardischc, 111 kurdische, 50 babylonische, 30 bttchnrische, 14 jemenitische, 10 an.itolische, 4 persische und 1 arabischer Jude. Die meisten Einwanderer stammten aus Polen (1056), Rußland (376), Irak (182), Litauen (175), Griechenland (115), Bulgarien und Kurdistan (je 95), Amerika (86) und Rumänien (76). , Die dkxSältrijjen KoslicQeiite des Nationalloads Ussi seit kin hat seine groOnngelegfc Propaganda- Tournee durch ■ Europa beendet lind hat über Triest seine Rückreise nach Palästina angctretcn. In Bratislava, seiner letzter: Station in Europa, ist iitin ein großartiger Empfang bereitet worden. Auf seiner erfolgreichen, Europa reise ist cs Ussisehkiti gelungen, die einzelnen Länder zu veranlassen, sicli zu verpflichten, im Laufe des nächsten. Jahres viel höhere Kontingente als bisher aufzubringcu, und zwar übernahmen Griechenland C 7000, Bulgarien 2000, Rumänien 12 000, ließ- «irabien 12000, Bukowina .6000, Oesterreich 8000, Tscheche!- Slowakei 20000, Litauen 17 000, Estland 6000, England 20000, Frankreich 4000, Deutschland 30000,'Polen 50000, davon Ostgalizicn allein 2'iOOO und Wcstgalizicn und Schlesien 10000. Wie das amerikanische K. K. L.-Uüro berichtet,, sind, ,im letzten Jahre rund 200000 Doll, in den Vereinigten Staaten fiir den K. K. L. eingenommen worden, gegen 150 009 Doll, iia Jahre 56S3. ,, . . Das Nationalfumisbiiro in Eiigbnd hat von einer ungenannt bleiben wollenden Persönlichkeit eine Spende von L 530 für den K. K. L. erhalten. 14 Joden ins Unterhaus gewählt Bei den Wahlen in das englische Unterhaus wurden vierzehn jüdische Kandidaten gewählt. Unter den gewählten Juden gehören sieben der siegreichen konservative!! Partei an, und zwar: Major J. Brunei Cohen, Liverpool (wiedergewählt); Sir Walter de F re c e, Black pool (wicdcrgcwählt); bir Philipp Sassoon, Rvthc (wicdcrgcwählt); D. Flnburgh, Salford (ncugewiilill); Isidor Safmon, Harrow (neugcwiihlt); A. M. Samuel, I'armham (wicdcrgcwählt), Samuel Samuel, Putney (wicdcrgcwählt). Der liberalen Partei gehören fünf jüdische Abgeordnete an. Es sind dies: Sir Alfred Mond, Carmarthen (wicdcrgcwählt); Major L. 11or « - B e l i s It a, Devcnport (wiedergewühlt); Dr. Ci. F. Spero' Stoka Ncwingto» (wicdcrgcwählt); Pcrcy A. Harris, Belhnni Green (wicdcrgcwählt); J. Sualigtit, Shrcwsbury (wicdcrgcwählt). Der Arbeiterpartei gehören die folgenden zwei jüdischen Abgeordneten nn: L'maiiucl Sh in weh (Bergwerksminister), Unlithgow (wicdcrgcwählt) und M. Turner-Samuels, Fernard Castle .(wicdcrgcwählt), Major H. L. Nathan, der liberale Kandidat für White• ciiapcl, ist von Harn׳ Gosling, dem Trans|>or »minister, geschlagen worden. Audi Philip G 11 cd a 11a, der Präsident der englischen Zioiiistisclicn Föderation, der der liberale Kandidat für Derby war, blieb in der Minderheit. Der Liberale L, B. Franklin, Schwiegersohn Sir Herbert Samuels,_ ist in seinem früheren Wahlbezirk llaekney nicht wicdcrgcwählt ׳worden. Audi der Liberale Colonel Charles Waiey Cohen, Vorsitzender des Rechtsum! Parkmientskuinitecs des jüdischen Deputiertenrats, blieb in der Minderheit. Ebenso R. B. So• lomon, ein aktives Mitglied der englischen Zionistischen Föderation, liberaler Kandidat für Milo‘End. Bialik in der Leitung der Wcbriiiichen Universität. Das Komitee fiir die Hebräische Universität hat von BiaJj* die Verständigung erhalten, daß er die Einladung, als Mit• glied der Leitung der Hebräischen Universität in Jerusalem tätig zu sein, gern annehme. Louis Ltp'sky'nach Palästina nbtfcreist. Louis Lipskv trat atu Mittwoch, den 2). Oktober, von London die Reise nadi Palästina au. Herr i.ipsky gedenkt Ende November wieder in Europa zu sein. be V< di■ di er, zv kt fa bl fit m R g> ki U Li ni f< a! st d öl si K bi di si o di sr st vi st m m d tü VI at U di te hi rt re is 7t in oi G h! v» zi d< di u! V b< m di s< R1 f« a| V hi n di m di bt tu gi K c! m di w d: J1 hi hi v< zt ti m dt Z< Ri n vc de A ar Kt •V, Rt Rt d< de Pi pä Jv V, m׳ gt si.