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Jüdische Rundschau · 1924-09-19 · Heft 75 (19.9.1924) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 75 (19.9.1924)
Date
1924-09-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Der Zionismus war nati'irlich damals unter diesem Namen noch unbekannt, doch was den Inhalt des Zionismus ausmacht, darf man sagen, daß in meinem eherliehen Hause das Leben und Empfinden von diesem Geiste ganz durditränkt war, bis zu meiiicHi 1 I. Lebensjahre lernte ich nach altjüdischer Sitte im Glieder und im Helft Ifnmidrasch meiner Gchiirtsstadt. hn Jahre 1S70 ging ich nach Memel, mit dem unser Städtchen seit jeher in regem Verkehr stand, und wo iiu'iu ältester Bruder gelebt hat. Gort lernte ich bald Dr, Ralf kennen, der auf mein weiteres Leben und Gesinnungen einen großen Einfluß ausübte; (ich bewegte mich auch im Kreise des berühmten Gamis Rabbi Israel Salantcr, Ich wohnte dort im 1 lause meines viel älteren Bruders, der in Memel .ר!;; Kaufmann «ml angesehener Bürger schon damals ansässig war). Noch im seihen Jahre ging ich nach Westpreußen, wo ich einige Jahre in geschäftlicher Praxis stand. In jene Zeit fällt auch mein Aufenthalt in Lyck int Hause des Redakteurs des 1״ lamngid“, David Gordon, der einer der ersten Zionspioniere war. Ich kehrte nach meiner Praxis nach Meinet zurück, und als ich im Jahre tSSO meine gute Lebensgefährtin heiratete, machte ich mich geschäftlich selbständig•. Nach einiger Zeit übersicdeltc ich, der Entwicklung meiner Geschäfte folgern!, nach Papenburg in Ostirieslan-d. (Es ist kaum erwähnenswert, daß ich in diesem kleinen Orte ■die jüdische Gemeinde organisierte, die Synagoge erbaute und eine gewisse kommunale Tätigkeit entwickelt habe. Noch jetzt erinnere ich mich mit Sympathie meines dortigen Aufent- .haltos. Im Jahre 1834 wunde ich naturalisiert und siedelte im Jahre 1887 nach meinem jetzigen Wohnorte Cöh1 über, da sich meine Geschäfte, die inzwischen einen größeren Aufschwung genommen, in dieser Gegend konzentriert haben, Daten über meine anspruchslose zionistische Arbeit kann ich ihnen kaum angeben. Von beruflicher Beschäftigung ab• gesehen, war der Zionismus für mich nicht etwas, was man chronologisch in Daten fassen kann, sondern mehr; Lebensinhalt. Seitdem ich zu denken und zu empfinden gelernt liribc, war ich Zionist. Ich Lnieressierte mich lebhaft ־für die Cliowewe-Zion-Bewcgung und Stand mit allen denjenigen, die in Deutschland diese Bewegung geschaffen haben, in regem Verkehr. Ich war hier auch im jüdischen Gemeindeleben hier und da tätig, doch richtete sich mein Iilick vorwiegend gen Zion. Im Jahre 1S94 hielt ich hier den ersten öffentlichen Vortrag im jüdischen Uieraturvcrein über die Kolonisation Palästinas und war Mitbegründer eines Vereins, der sich die Unterstützung der Kolonisten als Ziel setzte. Epochemachend war für mich das Erscheinen des Hcrzlschen ״Judcnstaates“. Diese Broschüre machte auf mich einen 90 tiefen Eindruck, daß ich sofort nach Wien ging, um mich 1Dr. Herzl vorznstellen. Ich stellte mich ihm als praktische Hilfskraft mit all meinem Können und Wollen zur Verfügung, Seit jenem Augenblick bis zu den letzten Tagen seines segensreichen, leider so frühzeitig dahingerafften Lebens, stand ich mit unserem unvergeßlichen Führer in einem unuiitcrbrochenen!Verkehr. Der Fortsetzung dieses Werkes meine Kräfte zu widmen, betrachtete ich als meine Lebensaufgabe. Als man mir in der traurigen Zeit nach dem Tode Herzls die Präsidentschaft anbot, war es für mich eine Ueberraschung und eine!Verlegenheit. Ich sträubte mich dagegen, doch gebot rair mein Pflichtgefühl, die Arbeit zu übernehmen und ־zu tun, ,was Ich tun kann. Rabbi Eislls, der fater David Wulflsolms Von Dr. A. R o b i n s o h n. David Wolffsohn gab einst, als er befragt wurde, seit wann er Zkmist sei, zur Antwort; ״Schot» recht lange. Seit meinem 5. Lebensjahre." Und er erzählte dem erstaunten Fragesteller in seiner schmucklosen, aber kraftvollen Art, wie er als fünfjähriger Junge eines Abends sah, daß sein Vater sich wie ein Trat!- ernder zu Boden setzte, ein Buch in die Hand nahm und, darin laut lesend, bitterlich schluchzte. Er näherte sich ihm entsetzt und schaute ihn bange an. Der Vater nahm das!angsterfüllte Kind auf seinen Schoß, hielt abec keinen Augenblick iiine, sondern fuhr fort zu lesen und, gleichsam für sich selbst, übersetzte er die markerschütternden Klagelieder Jeremias ins Jiddische. Beklommenen Herzens lauschte der Knabe und in seine junge Seele drang das Echo des nhncuen Judenwehs. Aber auch ein Hauch von jenem tmcrschfitierlieheii beseligenden Glauben an eine bessere Zukunft, «11 die Wiederkehr eines henimirrcmlen Volkes in seine alle Heimat, Denn die Stimme des Vaters hatte nun Schlüsse einen zuversichtlichen frohen Ton angenommen und die!Tranen schwanden aus seinen Augen. Das Kind sieht, wie der Blick des Vaters freudig erstrahlt, und hört seine Lippen verkünden: Einst kommt der Tag, an dem all das Leid Verschwunden sein wird. Lange, nachdem er dieses Erlebnis mitgeteilt, kam Wolffsohlt ein merkwürdiges Buch in die Hand: ״Rom und Jerusalem", und er las zu seinem Erstaunen, daß auch in Moses Heß der heimatliche Herd den stärksten, ersten unvcrlöscliiiclien Funken ״Jüdisciikcii" entfacht hat. Moses Heß erzählt gleichfalls von dem Eindruck, den die Erzählungen (;eines Großvaters von der Zerstörung Jerusalems auf ihn lila Kind gemacht haben. In den ״nenn Tagen“, die dein Tisch•» b’Ab vorangehen, pflegte der Greis seine Enkclchcn ta» sich zu versammeln und ihnen die Klagelieder Jeremias vorzulcsen . . . Eine wundersame Mär halte sich besonders fest in der Seck von Moses Heß festgcaiikert, so daß weder Welt 1UEDfSCHE RUNDSCHAO Isf K U•« Ncb nsti-hcmler Brief aus dun Jahre 1013 war r,u b'rau Dr. L. gerichtet, die damals hebräisch zu lernen begann. Der Anfang des Briefes ist hebräisch; wir geben Um im Faksimile wieder. Der Schluß des Briefes ist deutsch abgefaßt. Nr. 75 \r '1 e I T7 G i i *5 G ki '■ *י"-׳־ p / atyA |/w P Meinen Sie vielleicht, daß 03 mir leicht wird, hebräische Briefe zu schreiben? Audi ich muß Hilfe suchen, weil mir die nötige Hebung fehlt. Lassen Sie sich nur nicht die Mülle vcr* drießen. Sie werden später desto mehr Freude an dem Erlernten haben. Trude lernt jetzt auch wieder fleißig und macht gute Fortschritte. Gesundheitlich geht cs mir in den letzten Tagen besser. Hoffentlich bleibt cs so. Herzliche Grüße Ihnen, Ihrem lieben Kinde und Ihrem Gatten, dem ich herzlichst für die Auskunft danke von Ihrem \P\ßf!} 'ifß* VI •■)AI£ 5י ״A׳־״ 3׳י" ׳ . 1f\ üfi[ t3 « / המ־0*ו׳£/מ\ (׳, fy pß /(q ׳ p /je) g)*'׳ ס ^י/י«מ1 <די£ /1. .0 a D. Wolffsohn. Trude grüßt bestens. '?!j'tfy jQ # י5׳ *A - ^k\ h ■ . - . Aas WoMsöhns Tajjcbüciiicru!,״ Jaiii'C 1<HK) begann Woltfsoliu auf seiner Seereise nach Südafrika mit der Aufzeichnung von Tagebuchnotizen, die er allerdings nicht konsequent fortgesetzt hat. Nachstehend veröffentlichen wir zum ersten Male einige Abschnitte aus dem ersten Hefte seiner Tagebücher, An Bord der Artnadula Castle, 7. November 1906. Jetzt endlich fange ich mit meinem Tagebuche an. Jetzt werde ich auch Zeit haben, ein Tagebuch zu führen, wenigsfeus die nächsten 14 Tage, wem» das Wetter gut sein wird. Dann werde ich auch nachholen können, was ich bis jetzt versäumt habe, und wozu Ich mich so schwer entschließen konnte. Solange Herz! gelebt hat, hielt ich es fiir überflüssig, ein Tagebuch zi* führen. Die wichtigen Sachen hat er alle »iedcrgcschriebcii und meine Aufzeichnungen hielt ich Überhaupt nicht für wichtig. Als er starb, dachte ich mein daran, daß ich sein Nachfolger werden könnte, ich hielt die zionistische Bewegung fiir zu hoch, als daß man mich, dem alles fehlt, was ein Führer dieser großen Bewegung haben muß, Bildung, Wissen, Sprache!! usw., dazu hätte wählen Icömien. •Als es• aber doch geschah, war ich mit meiner Zeit derart in. Anspruch genommen, daß Id» kaum dazu kommen konnte, ein Tagebuch zu beginnen. Dam» aber schreckte mich der Gedanke ab, daß ich dieselben Fehler begehen könnte, wie Herzl mit seinen Tagebüchern.... * Es scheint mir unbedingt nötig, daß Ich alle Ereignisse, wenigstens die wichtigsten, verzeichne, gehöre ich doch nicht ganz mehr mir. Ob ich geeignet bin oder nicht, das Haupt der zionistischen Bewegung zu sein, ist jetzt eine unsinnige Frage. Ich bin cs und habe somit die Pflicht, alles wichtige zu verzeichnen, für die Bewegung und auch für mich,,,, .Mein Halsarzt schickte mich auf eine Seereise. Meine Stimmbänder sollen furchtbar angegriffen sein \»nd das beste Mittel wäre Seeluft und Schweigen. Ich entschied mich für Südafrika, weil dort gute Zionisten sind, die Verwandten meiner Frau, und was die Hauptsache ist, auf der Rückreise kann ich einige Wochen in Palästina Zubringern und vielleicht auch nach Konstantinopel gehen .... noch Jahre cs vermocht hatten, sie loszureißen: von unserer Mutter Rnhcl, die ihrem Grabe entstieg, als Ncbuzeradan mit Zi'linlauscmlcn von jüdischen Gefangenen auf dem Wege nach Babel dort vorbeizog. ״So spricht Gott: Man hört e!ue klagende Stimme und ein bitteres Weinen in der Höhe. Raitel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder.... Also spricht Gott: Laß Dein Klagen imd Dein Weinen und die Tränen Deiner Augen. Sie sollen wiederkommen aus dem Lande des Feindes,.,," ׳ Nim ruhen beide, Moses Heß und David Wolffsohn, auf dem Friedhof zu Deutz-Coln. Als Menschen trennte« sie ganze Welten von einander, sie waren grundverschieden, wie cs nur Menschen aas entgegengesetzten Kulturzentren sein können. Aber wie rücken sie einander nahe, wenn man sie als Julien tictrachtet. Beide sind ein Teil der jüdischen Urkraft, die unsere Vorfahren noch ganz ungebrochen in sich getragen »nid in ihren Herzen wie ein heiliges Altarfeucr gehütet haben. Vor mir liegt ein Bündel alter vergilbter Briefe den Rabbi tiü.ik an seinen Sohn, die dieser «argfällig aufhewahrt halte. Sic sind in einem kernigen, aber schlichten, für den damaligen Zeiigesdtiiinck sogar auffällig zicratlor.cn Jlebräkelt geselliie-!jcu, Aus diesen Briefen strahlt das glntibenssclige Antlitz eines patriarchalischen Juden entgegen, eines Juden aus jener so rasch entschwundenen Zeit, wo die hereinbrediumte 1110dorm: Kultur das alte starke Judentum noch nicht zu 2ersetzen vermochte, sich vielmehr an dieses n tisch miegto Und es bescheiden um! hingebungsvoll tmtrankte. Ich will einige dieser rührend schönen Züge liier festhalten. Rabbi Eisik war von Beruf Lehrer in Dorbinny, einem kleinen russischen Städtchen. Seine Gegenstände wiesen eine sehr große Mannigfaltigkeit auf: Hebräisch in allen seinen Verzweigiitigen, aber auch Deutsch und Russisch. Es heißt, daß manche böse Zunge ihn ob dieser profanen Fächer einen Ketzer gescholten hätte. Noch nie ist jemand so ungerecht verleumdet worden. Allerdings standen auf seinem Bücher* breit neben den Ricscnfolian'en des Talmuds und des Schulchan-Aruch auch die von der Kaiserlichen Akademie der Ich ging geschäftlich nach Slawonien, aber über Berlin, wo ich Tewik Pascha gesprochen habe, der mir gute Empfehlimgcn für den üranüwesir und einen sogenannten Reise• paß für die Grenze geben wird. Die Empfehlung für den Grandwesir, ein offener Brief in» Türkisch, den ich mir in Jaffa übersetzen lassen werde, erhielt ich noch vor meiner Abreise, den sogenannten Paß wird er mir an die Anglo Palestinc Company nach Jaffa schicken, damit dieser zur richtigen Zeit ausgestellt wird.... Von Tewik Pascha habe ich noch nachzutragen, daß er wiederum sehr offen und frei mit mir über den Sultan und die türkische Regierung gesprochen »nid wieder wärmt Worte wie Garnier, Halunken usw. die mildesten Ausdrücke, als er vom Sultan und seinen Vertrauensmännern sprach. Der Großwesir, sagte er mir, Ist unter all dem Diebcsgcsindcl der einzige anständige Mensch, auf den ntan sich verlassen könnte. Wenn er in unsere Dienste treten wird, darf ich ihm ruhig vertrauen. Er erzählte mir wieder die Geschichte mit der FlintenUeferuug, daß er als Ambassadeur trotz allen Sfräubcns mit dem Lieferanten wegen großer Bakschische unterhandeln mußte, weil sonst aus der Bestellung unmöglich etwas geworden wäre, und daß der Kaiser in seiner Gegenwart zu •liiilow. gesagt h,11jq:u ״Na, wcnti’s anders nicht geht, so müsse!» wir die Million״ dem Gesindel in den Radien werfen, um die Konzession für die Bahn zu bekommen.“ Mehrere Male sagte er mir, daß er zu mir grenzenloses Vertrauen habe, und daß er mir daher auch erzählen wolle, wie es jetzt mit dem Sultan stehe. Seine Krankheit ist durchaus nicht gefährlich, ein gewöhnliches Blasenleiden, das durch eine Operation leicht zu heilen wäre. Der Sultan läßt sich aber nicht operieren, weil die Operation nicht ohne Chloroform vollzogen werden kann und chiaro• formieren läßt er sich nicht. Von Bergmann ist ohne Resultat abgereist ■und sein Assistent Dr. Bier (ein Kölner) kommt auch schon in wenigen Tagen zurück. Wahrscheinlich wird die Krankheit ein böses Ende nehmen, aber so rasch als die Welt meint doch nicht. Ich fragte ihn, wie er über die Nachfolge denke. Er antwortete mir frei, das könne kein Mensch, auch nicht der Sultan Voraussagen, nur eins ist sicher, daß er seinen Lieblingssohn, den vielten Prinzen, nicht cinsctzen wird, weil ..-T-B Wissenschaften in St. Petersburg ״zwecks Verbreitung von Aufklärung unter den Juden“ licratisgcgebcne Bibel samt deutscher Ucbcrsctzung des damals verpönten Moses Mendeksohn und in einer unauffälligen Ecke gar manches noch bedenklichere Buch. Allerdings kennt er die jüdischen Reli־ gkmsphilosophen, auch die nicht orthodoxer Richtung, ja er weiß sogar von Aristoteles, Spinoza und Kant zu erzählen. Aber in seiner unerschütterlichen Glaubensstärke stand er souverän über allen diesen mondänen Geistern. Der erste liefert ihm gar manchen Beweis für dk Unfehlbarkeit unserer Glaubenslehre, den Spinoza zerzaust er ganz unbarmherzig, so daß er nicht mehr mitzureden hat, und — Kant? Gerade dieser, ״der Größte unter den Philosophen“, habe durch seine ״Lehre von den Antinomien“ — selbst diese kennt Rabbi Eisik — bewiesen, daß ntan sein Heil nur im festen Glauben {indem könne. Rabbi Eisik hatte noch zwei Berufe: er war ״kazionynbitt“ (offizieller Rabbiner) — was in einem kleinen Städtchen gleichbedeutend int mit einem Matrikelfiihrcp — und Prä* sklcnt einer ״Chewrah-Gmorah“. Was das letztere zu bedeuten hat, bedarf in unserem Tagen selbst für die meiste« jüdischen Leser schon einer Erklärung, trotzdem noch vor wenigen Jahrzehnten eine ״Chcwrah-Gmorah“ zu deu not* wendigen Itigredenzien einer (cdeii!.iigcschenen jüdpehen Ocineiiide gehört hat. Line ״Chewrah-Gniorali" ist ein Verein nun Zwecke des Tahnudsüidiums. jedes Mitglied erhält einen Talunid-Folinnten zugewiesei], den er im Laufe eines Jahres durchzustudieren hat. Am Schlüsse des Jahres, gewohnlich am Simchat-Torah, findet ein ״Ssium“*Fcst, — sit venia verbo — eine Absolvcntcn-Knoipc statt. Ais Rabbi Eisik sein Alter heranirahen fühlte, legte tr sein Amt als Matrikelführer zugunsten seines zweiten Amtes nieder. Er schreibt an seinen Sohn, er könne nicht länger zweien Herren dienen und müsse froh sein, daß ilun sein ge־ schwächtcs Augenlicht mit Gottes Hilfe noch gestattet, sein Tagcspensniu Talmud zu absolvieren. In jedem Schreiben teilt er seinen» Sohne mit, die wievielte Seite des Traktates er gerade vorhabe, mul führt einige besonders merkwürdige Stellen, mitunter auch seine eigenen Deutungen an. Denn 12. i kom be'm mir nich alle Bew andt bevt erzl cs י scha wen Urit* die wot ist 1 bart rieh

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