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Jüdische Rundschau · 1924-07-11 · Heft 55 (11.7.1924) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 55 (11.7.1924)
Date
1924-07-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 30S IUEOISCHE RUNDSCHAU Nr. 55 Die Leistungen des Heren Ifc]cssol in drei Jahren (1. April 1921 Ws 31. März 1924) 1. I 1>1ות wirtschaftliche Kolonisation (mit l'inscl 111111 der Versuchsstation . . .£330,893 27,03 ״/o 2. nr/iehunpT imd Schulwesen (mit Ein* Schluß der Universitätsbibliothek) . . £254,201 20,76 e/0 3. Einwanderung (mit Einschluß der Paiiistiiia-Aemter und der ilachscharah) £156.110' 12,75 6/0 4. Kapitals.1nl.1gcn: Ruthenberg Elcktrifi/ierungs - Cescll* schaft .£ 50 000ייf,09 »״׳ Hypothekcuba 11k . £ 43.20ä-«3,69 «,0׳ Palestine Land Devclopmcnt Co. . £ 10 000—6,82 0/0 Schulgebäude . . .£ 8.001-•0,72 *,׳״9,32 £114.111 «׳« 5. Ocffcntliche Aibcii“.£ 105.509 8,62 ׳,״« 6. Aerztliclie Fürsorge 89.519 7,32״;« 7. Besondere Ausgaben und nationale Organisation in Palästina .... £ 50,013 4,00 ״'« 8. Ausgaben der Verwaltung in Palästina £ 43.213 3,94 <y# 9. Palästina Budget der Misrachi-Ürganisation. . £ 32.301 2,64 ״'״ 10. Jüdischer Nationalfonds . . . £ 10.672 1,6S «0 11. Technikum.£ 12,100 0,99 ׳״,) 12. Handel und Industrie* , , , ’ , , £ 10.2*12 0.81 "'!י £1.223.151 iÜU.OO *Vo" Eine tinerMrle Provokation des pokiselien Intcrrlehtsmin’stcrs In der Warschauer Jüdischen Ocmcinde <1 arf nicht jüdisch und hebräisch gesprochen werde n. In der erden Sitzung der gewählten Gcmc'ndcvcrtrctimg kam es zu stürmischen Szenen. Der po'nischc Unterrichtsministcr hatte nämlich an die Gemeinde-Vertretung einen Brief gerichtet, in dem er den Gebrauch der jüdischen oder hebräischen Sprache hei den Beratungen der Gemeinde• und die Zulassung von Presse und Publikum zu den Verhandlungen verbot. Ferner schrieb die Regierung die folgende Tagesordnung der ersten Sitzung vor: 1. Er- Öffnung durch den bisherigen Präsidenten der Gemeinde; 2. Wahl eines Präsidenten und eines Rcprüscntatitcnratcs; 3. Einsetzung eine!׳ fünfgliedrigen Wahlkommission. Diese Wahlen bedürfen «ler Bestätigung durch die Regierung. Außerdem erschien am Sitzungstige vordem Gebäude «ler Warschauer Jüdischen Gemeinde eine starke Polizei-Abteilung, besetzte die Eingänge und trieb das erschienene Publikum auseinander. In der Sitzung der GcmcmJcveitrctcr wurden von nllen Parteien Protesterklärungen gegen die Forderung des Ministers M i k 1 a s z c w s k i abgegeben. Die vorgesehene Wahl eines Vorsitzenden und seines Stellvertreters fand nicht statt und die Versammlung würfe, r.ls «!er bisherige Vorsitzende lierr Brenn mann in polnischer Sprache die Sitzung eröffnen wollte, durch stürmische Zurufe ״Jüdisch reden!“ gestört. Trilnincnbesucher drangen überdies in den Saal ein, so daß «üc Sitzung aufgehoben ־.verden mußte. Angeblich soll die Polizei auf Verlangen Prennmauns vom Regiennigs-Konimksar erst entsandt worden sein, 11m gegen widerspenstige Gemeinde Vertreter verwendet zu werden. Der jüdische Paria me ntsklub hat eine Interpcüation an den Kultusmini•;,tcr gerichtet, in welcher erklärt wird, daß durch diese Vorschriften die Grundgesetze der Rcpubl ik verletzt worden sind. Es existiert kein Gesetz, laut welchem einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft wie der jüdischen Gemeinde die Vcrhnndlungsspräche vor ge sc 11 rieben werden darf. Dagegen bcstimmt Artikel 109 der Verfassung, «lall den autonomen Körperschäften der nationalen Minderheiten, die einen öffentlichrechtlichen Charakter tragen, die volle und freie Entwicklung ihrer nationalen Eigenschaften, wozu ja auch die Sprache gehört, gewährleistet werden muß. Wie «ler J. T. A.-Vertreter erfährt, sind nach einer von den verschiedenen Gruppen getroffenen Vereinbarung die folgciiden Mitglieder für den Vorstand der Kcliillah bcstimmt worden: Dr. Bischowsky (Zionist), Abg. Färbstein (Misrachist), Abg. Kirsc 11 braun (Agudist), Abg. Priluzki (Folkist) und Herr Ehrlich (Buudist). Das endgültige Wahlergebnis für die jüdische Oe* mcindc in Lodz ist: I iitnclul 111!1 213, Bund 1531, Poalc- Zion 1210, Zionisten 2914, Charsülim 2744, Orthodoxe 367, Assimilanten 310, Volkistcn 774, Agmiisten 4963, Religiöse Arbeiter 501, Zionistische Handwerker 1012 Stimmen. Von den 35 Mandaten erhalten somit: die Zionisten 9, die unparteiischen Chassidim 7, die Folkisten l, der Bund 3. die Poale- Zion 2 und die Agudisien 13. Die Assimilanten vermochten, wie in Warschau, kein Mandat zu gewinnen. — Bei den Kiiltuswnhlen in Knitsch erhielten der uatiotialc Block 7, die unparteiische Liste (Listenverbimlimg mit dem nationalen Block) 3, der Bund 2, die Poalc-Zion 1 und die Agudisten 7 Mandate. Der Numeros clausus aut dem I.yoncr Kongreß der VöikerbundllßJi Der ״Kongreß der Völkcrbundligcn“ in Lyon hat sicli auch mit dem Problem des Numerus clausus belaßt. Einer der polnischen Teilnehmer an dem Kongreß, Herr Stronsky, gibt nun in der ״R/cc/pospolita“ einen ausführlichen Bericht über die betreffende Sitzung des Kongresses, aus welchem hervor* geht, daß Herr Stronsky, dessen Mutter eine Jüdin war, die polnischen Numerus clmisits-MaOnahmen verteidigt hat. 1 in anderer gewesener Jude, Herr Mühlstein, behauptete, daß an einigen Fakultäten in Polen die Zahl der jüdischen Studenten 40 ״/<!, ja sogar 50 ",'0 aller I lörcr übersteige. Der Vorsitzende, B1״i. Atilard, cntgegnetc, daß in den' letzten Jahren die Juden zurückgedrängt winden, Die polnischen Delegierten wiederholten, «laß die Juden, die nur 14 0/0 der Bevölkerung ausmachen, an den Hochschulen 40 0/4 der Studierenden stellen, während doch in den Vertragsbcstimmuiigeii betreffend die nationalen Minderheiten mir von einem ״gerechten Anteil an den Staatsschuld!" die Rede ist. Nach einer Verständigung zwischen Stronsky und Prof. Aulard wurde nachstehende Resolution angenommen: Die Ver- Sammlung der Ligen des Völkerbundes bleibt ihren Prinzipien in bezug auf die nationalen Minderheiten treu. Sic verschiebt die Prüfung des Numerus clausus auf eine spätere Tagung und spricht sicli schon jetzt gegen jedesSystem der Vergewaltigung der Prinzipien von Gleichheit sowie gegen die Behinderung Irgendeiner einzelnen Person aus. 8 ich die Ihr entsprechende Bildung anzueignen. Es *ollen aber alle jene Umstände berücksichtigt werden, die bei der Volksmehrheit die Furcht Hervorrufen können, sic ici in den Hochschulen nicht gehörig vertreten. Gegen den letzten Passus wandte sich der österreichischjüdische Vertreter, Dr. I, M3rg11Iics< * •״ Py0’ f, 11 f «* •w *if'h f /,S [i A .* *, A. ,.׳N'fc.jj V U ־1 «י & *tA ii •ikmVV•» »»vi nfi/•*!!««>»• Yerelnfrnn*. He/Im W 15, MftineVe»trei• 1(V T»l*pl10» t liiiS'nernk «H, 70—׳ « Pu »*««־ h *< h k * מ $• Nt»! LlerUn KW u K ** 1׳*n׳י«sf יי*ft! trinu> rl^r H 7״ V gr«•■«*■*■'•־ ■: «w« -• ■•».״ :«־י•r ■ "ו־־ ■־■׳■י•׳swvnww«’wwyiWM Sonnaböüd* den 12, Jnll *bend• 8^ Ohr lUfaPI ItiiBtYf im Zionl»H*nbrtn Heim. HeniUlmrcfer Rtf. R9. InUrnn Mitj,׳liftiUrvtr*»4nmhmj; nnd lnform*UonR*bead. Soanlftg•, d«a 10. Juli I Uhr ZlonUtliafcer Ha«htw«r, im H tnm. Ur-iH;:• »!«ifitr, Ä2* Tftp(*1ra*dntm*1 1. Uetfabt dp* jCftnlrelen VorsUnd*», f, AnMprtfth• über Pankt \. & lieferet (Ulewar n*n*ri über: ״THe •ukflufllg• Arbeit.* 4• An•- •prftoU« ftbbr PnwUfc U. 8. Enüeatttnsc de« Vor«* *öde«, H. Keuwfthl, 7. An* tritge. 8. Vertchledenee. Da• Ereoheinen eller Mitglieder Uh Pflicht, Fftfhtklvb fl*r CilOfft* SnnDiArf, d״n in. Jnll, Afml׳m«t*chie»s@n. Hien*(**, iUn i\ Juli, Ferhtan. dein 72, .fnli, Verbten* 84»nnte־״, den -f7, Juli, VVartdcrneg r>Un*t*nr, י7 1י״י׳, KcgIiI*!». Vom l»G״rt״rtttf4^ don 17, JtiH, bU Ronntaf, 50. Jnll. flndoh •In• vtftrtüjfigo WftntUnmf? •t*tt. Tollnfthrnftf wollen •Ich ■ur V*rb*ipr«ohang b«l C, H. Knhn mtddftTi, rrtiitr, Jnli *h*md* Uhr blyüögo?• I«n Zionlill*oh«n L»nd«b#rg«r Str. B9. ii 0ift#«di«Btl• Konn»b#üd. d*r» JO, dnli 9 •מיזןזסות*/! Uhr Im ZionliH*oh«n H*lm. I1ßnd*hcrg«r Str. 69. OotttctlUnat• JS4U«h - Kifttirn•!• Pr»**artr«(ii1gn■( n©nn«r*t»g, d«n f4. .Jnli Xin׳UrV*ftnk*יי•יי«♦*»H nn*h K UftrUn• AbUhrt?.40 St«Uln«r Vo״orthh#, Dor.TGfrit•«׳. d*n 7. Anornm larfthÜtUolt• Kr»i*1mng»1kr.»tftH ן1י«1«י suTQ0Vg«V>lUh«T1• Kinder riftftJIt« fMftrk) Ahfftltrh 1.25 Potndftm•? Bfthnhof, Wildpark »•eh!)••tita Stadt. r>ot3n*ri*ftc׳. d^n 21. An4rn«fe nrh8 ,״ Uhr V*r*in i'roand• d«r •TolMt Ilm’m, W*IB#n*ft*, Pirkitr. 9SU X.ini*n 63. 163, 60, 61. TrftOpnnki in d«r AnitnJt• nachm. 6 Uhr Jn.li«oh*• fdr Pchwanhilrmlir•. Wellen»*•, W6rth»tr, 90, Donnercteg, den 4. H*ptemb*r Anni »t»ir, 15/lT. 1. ilinw!, — t. K!nder#nel»nntr. — Ä, V8dehenh«fm Ah»w». «— 4, Klnd§rgert׳»n. — 6. tehrwerk*»ltUn de• JüdUöbeo Arbeit»״ •mtea. — 6. S&ngU&paheim n*w, J« l*n ifonl»g »H#nd• 8^ Uhr Urae•• K«rd im <1»rUn der Sr*ner«l A0l60htn»*r All••* IUlו■וו»•aו•ו« J«d*n Mittwoch •k»nd• 8Vf Uhr fOraef• Ost in d*r Br»t1«r«i F/i*-lrlch»heln. Am Frl*drlohih»in 19/28• n»UftMM«n«*tn Grs?»• WettoChaTUiteahsrg Jeder. Mittwoch •bend» Uhr Krol• der Cherlottenhnrrer ZionUten« 7a«*mmen»eln• Kondttorol Ta«eh*ndor£, Sohlfltomtr•••«, •n der Ksn(•!»••••. Jedtn MonUg *band• 8^ Uhr JSrolt der 5Clon!*ten de• W««t«nt. ZM»trtM*n»ftt1. Konditor•! I/«on, Nollonder^plata. J«l*n UUnahsf OatJldt«fk«r 6t«d»st*nver«la, l׳,rUdrUh*lm 11§!*!•miner fßr ICdUeh# (!•!•hlebl•. Qrapp• Wftatrt'h«rlftltenbnrr t■ 0*mft1a«rh«fl ml! I«r R«rll««r h!1«raekl-Or«(>y)• Jede n^onnehand nmrhir». 6—7 Uhr, IUrr Lesern» lUrthf vKUi&• Propheten*, Joiaf 1Iaydn*tr. 1. Jeden Üfon+ftfr N—Uhr abend«, Herr Pr. flrtJnn! T»enf*nder Woeheneh1(׳*hr.»tt *יוז d«3r Thor• um! Prophft‘*n, in der Synagoge Peaialoaai• •trftite, \VooJ1«nt*jr*״vnftf?o#ren*fteJ (lief, recht• Tflr). Jeden Montear riftcbru. f.4^—4־,י' Uhr. l!err IXfthb. 1>r, F.mU l*ewy ו Flliaia, Im SchUUr-Ueelgymnaiiam, CherlotienhoTg, 8ehUler»tr. Sn. Aas der jüdischen Weit Grzr, Wie die P.1I. Tel. Ageniur mehlet, entsendet die .,Hist6• druth IDowdim“ Vertreter zu der Internationalen Arbcits-Erzichungs-Konfercnz, die Im August In Oxford tnger. wird. Die Herren Ben 011 r i o n und S h e r tok werden die Delegierten der Histadruth auf dieser Konferenz sein. Die Tel.-Agentur erfährt, daß die Polizei In dem arabischen Dorfe Bnliulj in der Nähe von Jerusalem 41 Gewehre vorg c f 11 n d c n und b c s c h la g n a h ni t hat. Deutschland Der Oberkommissar des Völkerbundes für die Fl fleht- Hngc hat von dem amerikanischen Joint Distribution Commlitce einen Betrag von 10000 Dollar für den Unterhalt russischer Schulen in Berlin erhalten. Wie der J.T. A.-Vertreter erfährt, handelt cs sicli hier nicht um Schulen rtisr.iselier jüdischer Flüchtlinge, sondern um die Schulen der christlichen in Berlin wohnenden Russen, (Diese J. T. A.-Meldung bedarf dringend der Aufklärung. — Red. >(J- R.ji) Der New Yorker ״Hntoren" veröffentlicht nach der ״Jcwlsh Tribüne“ in seiner Mainummer einen Aufsatz von Georg Bernhard ülwr ״Die Wiedergeburt des deutschen Judentums“. Dieser Aufsatz wurde im Jerusalemer ״Doar Ha- Jom" im New Yorker ״Jüdischen Volk", sowie |m Organ der oslgalizisehcn Zionisten ״C h w 11 a“ nachgednickt, ln der gleichen Nummer des 1״ iatoren" widmet Joseph B rn In I n Georg Bernhard, den er während seiner Anwesenheit In New York kennen gelernt, einen längeren Aufsatz, Ru*sls»u<! Im Zusammenhang mit der regcimrmen Periode In der Ukraine Kt mich für die jüdischen Kolonien In der K r i 111 eine schwere Zeit horelngebrochen, Die jüdischen Kolonien, unter ihnen Tel Chaj und Hamiselimor, werdeti seiir empfindlich unter der Mißernte zu leiden haben. Die Kolonien haben sich vergebens an das ukrainische «tnattichc i iilfskoinitce für Landwirtschaft um Hilfe gewandt. Da der ״Joint“ liquidiert hat und die Gesellschaft ״Ort" jetzt keine landwirtschaftlichen Kredite geben kann, Ist die Lage der jüdischen Kolonien trostlos. Das Zentral-Exckuliv-Komitce der russlsch-kommunislischen Partei hat die Führer der Jew-Sektion (iüdisciie Sektion der kommunistischen Partei) Levltan, Kantorowicz und Sagaria aus der Partei ausgeschlossen. Zu gleicher Zelt wurden die drei Genannten von ihren Staatsämtern enthoben. In Riga trafen Nachrichten ein, daß ln Witebak weitere Verhaftungen von Zionisten vorgenommen wurden. 30 in Minsk verhaftete Zionisten sind nach Turkestan verschickt worden. Das Moskauer jüdische Künstlerthcater, das während der letzten zwei Jahre unter der Führung der jüdisehen Kuiturliga in Moskau und anderwärts Vorstellungen gab, mußt« aus iinatuiciica Ortmdca aufgelöst werden. ■ Gtiqland Londoner Blätter verzeidinen in bestimmter Form die Nachricht, daß Sir Alfred Mond zum künftigen Führer der englischen Liberaler! nusersehen sei. In der abgclaufcncn Woche fanden in England 600 liberale Versammlungen statt, in denen neun gewesene Mini.dcr rcicriert haben. In der größten Versammlung, im Pavillon-Theater, hielt Sir Alfred Mond die Ansprache. Um Mond zu einem Sitz im Unterhaus zu verhelfen, wird der liberale Abgeordncte Griftith sein Mandat niederiegen. *ftnerth» In Chicago fand Ende Juni eine Internationale Fest- Veranstaltung zugunsten der Arbeiterschaft Paiäs t i n a s im Zusammenhang mit der Aktion der jüdischen Gewerkschaft(! zur Schaffung des 150 000 Dollar-Fonds statt. Es nahmen teil Italiener, Schweden, Chinesen, Russen, Japaner, Franzosen, Bulgaren, Indier und andere Nationalitäten. Mehrere führende Persönlichkeiten der amerikanischen Arbcifcrschaft hielten warme Ansprachen zugunsten des Aufbau* Palästinas durch die Juden. MKIfilungm der Z. V. I. D. Wir suchen für zwei bayrische Großstädte bestemnfohlene hebräische Lehrer (garantiertes Monatseinkommen 200 M.), die einen Sprachkursus leiten und Privatunterricht erteilen könnten. Es kommen auch Ausländer in Frage. Meldung an die Z. V. f. D., Berlin W 15, Mcinckcstr. 10, Zionisten In böhmischen Kurorten. Zionisten, weiche nach Karlsbad und Marienbad zur Kur kommen, treffen sich bei den regelmäßigen Zusammenkünften aller Gesinnung*• genossen. Treffpunkt: Karlsbad, jeden Donnerstagabend S Uhr, Hotel Giattauer. Marienbad: jeden Dienstagabend Hotel Walhalla. Berlin. Sonnabend, den 12, Juli, findet eine interne Mitgllcdcrvcrsammlung der Chawerim des Hapoel Hazair im riciinc Lamhliergcrstraflc 89 statt, in der gleichzeitig Infor* malionen ülier die Lage in Palästina usw. gegeben werden. Wir bitten alle Chawerim, anwesend zu sein. 12, Ausweis der Zlontstcnslcuer-linaange lür das 2.Quartal 1924 vorn 1. bis S. Juli 1924 ^-1 Kontinreet wr1 Iftkt, KiickMIndc Elnftn; vom 1.7. bl« S. 7.14 (in;». (imt t.a.Qu 14 Ftblbtlrig Aschaffenburg IM,— 5,— 49,- 51,— Berlin 5030- 338 — 4 '03,- 797 - Bremen 150,— 107,50 107,50 42,50 Cassel 450,- 48,— 432,- 18,— Göthen 109 — 20,—*) 26,— 73,— Duisburg 406 — 165,- 155,— -,״3 Düsseldorf 750,- 90,— 100,- 5M,— Emden 50,— 30,— 38,— 12,- Gleiwitz 150,— 107,— 107,— 43,- Hamburg 1500,- 300,— 1263,- 237,- Heidelberg IM- 15,- 66,— 31- Insterburg 225,- 66,— 91,- 131,- Lübeck 150 — IOC),— IM,— 50,— Mannheim 200,— 70,— 120,- 80,— München 4M — 23 — 216,- 181,— Oppeln IM,— IM,— 100,- Zwickau 450.- 81,— 381,- 69,- Einzelne Zionisten 650,— 6,—**) 675,— ■ — Spezifikation: Aschaffcnburg: A. Roscnlhal 5,—. Berlin! I. Midiacl 20,—, Dr. Löwenheim, St. Midier, H. Wasserreich, S. Weinberger je 10,—, Prof. Dr. Löwe, Dipl.- Ing. Michel, Dr. II. Nagler u. Frl, S. Nagler je 6,—; M. Baum, I. Hoepner, I. Löwcnthal, S. Martin, R Maß, Dr. S. Melder, E. Mever, Fr. P. Nathansohn, R, Nciscr, Dr. W. Noher, Dr. Simonsohn, R. Sittner, P. Schmelzer, D Sciimcrz, E. Schragcidicim, M. Schuck je 5,—; M. 11. R, Mayer 4,—; H, Goldenlicrg, Grodrin, t lirschhriich, Keßler, Kirciistcin, I. Klein, M. Kleiner, it, Kobelski, S. Kolinski, 1.1.evy, Fr, Dr. Lewin, 1. Lewin,!).Lieber, M. Lieblich, E. Mandelbaum, J. Mandeihaum, L. Mayer, Leo Maver, Dr. Mcisels, B. Menasse, E. Menasse, H. Mcscritz, A. ,Mises, M. Mische!, Mondschein, S. Nagler, Gcsciiw. Gbstfeld, H. Qlschowsky, E. Opnrowcr, B. Peiser, Fr. Dr, Pciscr, Fr. Peritz, R. Rawitz, E. Scliächter, A. Schein, Dr. Scheinesohn, Dr. Schicsinger, Dr, H. Schnnil, 1. Schönfchl, A. Schulim, M. Sack, I. Saß, T. Silherstein, Ch. Simon, Dr. Stockholm, A. Sturm, M. Tuchncr, A. Weinberg, H. Wcilncr je 3,—, div. 29,—. Cassel! H. Kogan 15,—; S. Kaufmann 10,— : J. Fischer, W. Grünspan, S. Sternberg je 5,—; J. Heinemann, S. Heinemann je 3,—; div. 2,—. Ciithen! L. Schönfcld 20,— (f. 1. u. 2. Qu. 24), Duisburg 1 Brodingcr 75,—; Dr. Königsberger 30,—. Düsseldorf! Dir. A. Victor 60u—, J. Heimberg 30,—. Heidelher 1(1 M. Mark 10,—; W. Scliöncmaiin 5,—. Insterburgs Maliigsohn 20,—; A. Kador, Dr. Posner je 10,—; B. Demant, H. Löwi je 3,—. München! Dr. L Feuchtwangcr, Th. Feuchtwangcr je 6,—; E. Feuchtwangcr, Dr. Schäler je 3,—; div. 5,—. Zwickau! Dr. Moses 50,—; P. Katz 15,—; E>r. Noßbäum 10,—, M. Friedmann 6,—. Einzelne Zionisten! Grevenbroichs CI. Moser 6,— (f. 1. u. 2. Quartal 1924). *) davon f. 1. Qu. 24 M. 10,-; ••) davon {. 1. Qu. 24 M. 3,—. 1.Ausweis der Zionlstfnsleuer-Fiugänge Iflr das 3.Quarla! 1924 vom 1. bis S. Juli 1924 Ort Konlinjfat 8.'7?M Berlin 54100,- 505,— Dresden 450,— 10,— Zwickau 450,— 626,—”) Spezifikation: Berlin! I, Fetterring 45,- (3. Rate einer jahrcszeichnu״״), Dr. Hantke 30,— (3. Rate einer Jahres- Zeichnung), E. Göritz 25,—, Gebr. Blalcr, Dr. M. Lcw׳y, Dr. E, Lirpmann, B. Schneemann, S. Scliolcm, R.-A, Steinitz je 20,—, L. Altcrthum, Dr. Bamcli, J. Busse, Dr. Haase, Dr, Mühsam, A, Polink, H. Singerinann, K. Symann, Dr. H. Unna, Prof. Warburg je 10,—, Dr. Hadrian, S. Bry, F. Danziger, N. L. Fürst, G. Heilbnnm, J. Hcilbnmn, S. liepner, 1, JaMrow, M. Jonas, Dr. F. Kahn. Dr. F. Korcf, Dr. H. Kurrcln, Fr. Dr. Levy, G. Münz, Dr, Orbach, A. Schcrk, Schragenhcim, R. Sak>- schln, Jos. Singer, Dr. Tugendreich, Dr. S. Woiff. Dr. Zimmermantin je 5,—, M. Baum, N. Berggrate, L, Engel, B. Franken- *teln (1. Rate f. 3. Qu. 24), A. Freitag, S. Fried mann, H. Orau, P. Hepner, K Hirsch, Dr. P. Hirsch, Fr. F. Kassel, Lenüchütz, A. Moser, J. Ncumann, H. Noher, E. Nothmann, L. Oppenheim, l. Pasch, M. Rosenthai, Dr. F. Salinger, Dr. Stein, F. Walk je 3,—, div. 9,—. Dresden! Dr. E. Kaufmann 10,—. Zwickau! S. Schocken jr. 600.— (f. 3. u. 4. Qu. 24), (Dr. Locwcnthal, Dr. Noßbaum je 10,—, M. Friedmann 6,—. (.);ווו וו"»• Ketlbtlr(( fB 011.14 532,-*) 4168,— 10,— 440,— 326,- 124,- *) davon 27,— Eingänge aus dem 1. Halbjahr t. ± Qu, 24; ־•)d4von 300,- f. d. IV. Qu. 24, J \

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