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Jüdische Rundschau · 1924-06-20 · Heft 49 (20.6.1924) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 49 (20.6.1924)
Date
1924-06-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
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rimsmacr 6 Berlin» 20. VI* 1924 *f*»־'*» . Lö' <0.1. 11.6 G kA \־/-י 15«*• /«־׳> 1 s׳*»s*1 1 » mf• ^®־# . ה״״ן ףז> ך־ ן יי־ 1 f UÜiKk וווו5י*י1 0iikn Plc niijcstüjjcüilc Eliivraiiflerunn Von unserem Jerusalemer Korrespondenten. Die erste P e r i odödes Ta b n k 1) au8 geht in weni- {:eil Wochen zu linde, und es ist schon die A41>glid1kcltgcgvb«1, die Resultate dieser Periode für die Einwanderung und für die ],roduktion zu u’> •;׳ ..!um. Dr. Zw i Luft vom Vorstand der Landwirtschaftlichen Zentrale der Arbeiterorganisation hat die Daten hierüber zu'.aimnvngi'tragui. Die ersten Vertragsabscliliissc zwiseben der Arbeiterschaft 111111 den Kolonisten wnien im Monat Kislew zustande gekommen. Es handelte sich damals nur tun Verträge mit einzelnen Bauern und erst Anfaugs Adar Kam ein Kölle ktivvertrag zwischen der Organisation mul den Kolonisten von U n t e r ß a 1 i 1 ü n zustände. Der Vertrag setzte fest, «lafl jeder Kolonist eine für die Pflanzung vorbereitete B<xlcufläclto bereitstem, dali er die Setzlinge und das Wasser für die Bewässerung besorgt, lind!laß er Arbeitsgeräte beschafft. Die Landwirtschafts-Zentrale der Arbeiterschaft verpflichtet sich ihrerseits, die Arbeiten zur Zeit fcrtigziislcilen. Die Bruttoeinnahmen werden in der Weise verteilt, daß die Arbeiter 50 ס/י,/י erhalten, wovon 1 ״/o der Arbeiterkraukenkasse abgeiiefert wird, der Kolonist 491/a<y.>. Die Steuern werden von beiden Seiten gleichmäßig getragen. Insgesamt winden in Ober- und Unteripililäi» Verträge ülicr 1600 Dunam für 700 Arbeiter in dieser ,Weise abgeschlossen, außerdem erklärte sich eine Anzahl von Kolonisten bereit, mit jüdischen Arbeitern, jedoch gegen Tage;- oder Monaislolin zu arbeiten. In Samaria und ,Jeliuda fand diese Art des Kollektivvcrtrages keinen Anklang. Int ganzen wmrden der Laiulwirtseliafts-Zcutrale zur Bearbeitung übergeben: in Obergaliliia 630 Dunam, in Untergaliläa 1000 Dinam, in Samaria 500 Dunam, in Jeliuda 220 Dtmam. Die Zahl der in Ta ge- oder Monatslohn beschäftigten jüdischen Arbeiter betrug im Tabakbau 7,11 Pcßncli zirka 250 und wild mit Ankunft neuer Einwanderer bis auf etwa 450 Arbeiter vergrößert werden, welche etwa 1500 Dunam bearbeiten, so daß insgesamt zirka 3850 Du 11 am Tabak von jüdischen Arbeitern bearbeitet Werden. Hand in Hand mit der Sorge für den Tabakbau ging das Bestreben der Arbeitcrzcntraie darauf hinaus, andere Arbeiten in den Kolonien zu bekommen. Es ist überhaupt im Laufe des letzten Jalnes durch Maßnahmen, die hei anderer Gelegenheit erörtert worden sollen, gelungen, die Z a 111 der Jüdischen Arbeiter in den Kolonien zu vermehren, so daß in Pctach Ti k wall 400, in Chederah 230, in Jabncel 80, in Me sc ha 50 und in Gcdcra h 30 Mann arbeiten. Der Organisation der land Wirtschaftliehen Arbeiter war cs vornherein klar, daß die Zahl der im Lande befindlichen Arbeiter nicht ausreichcn wird, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Regie• ra 1g erteilte bekanntlich einige tausend neue Visa, um dieser Lage abzuhelfen. Nach dem Programm der Arbcitcrorganisntion liätten 600 beschäftigungslose Arbeiter aus den Städten zum Tabakanbau gehen sollen. Aber nur ein Teil von diesen leisiele der Aufforderung Folge. Viele kcmiiieu dem städtischen Leben trotz der Arbeitslosigkeit nicht mehr entsagen. Die Organisation mußte infolgedessen Arbeiter .י' וזר den verschiedenen sepbardischen Gemeinden cinstelien, denen der Gedanke der Organisation fernstand und dies erschwerte natürlich die Erfüllung der fiiicrnomimmcn Verpflichtungen. Die Schwierigkeiten bei der rechtzeitigen Einstellung vier Arbeiter erzeugten am Anfang eine Panik bei den Kolonisten, die hcfürcUtetcn, nicht mehr rechtzeitig Arbeiter zu bekommen. Dazu kam die Schwierigkeit, daß die Einwanderung nicht so schnell vor sich ging wie man gehofft hatte, und daß statt Hunderten zunächst nur einige Dut/.cnde Einwanderer kamen. Die Landwirtschaftliehe OrganisniiVm hatte ihre Berechnung darauf gestellt, daß 600 Arbeiler ans den Stadien und 090 aus den Ncucinwandernden eingestellt weiden würden. Dieses Programm konnte nicht ganz, cingelialtcu werden. Die Arbcitcrorgani- «ation mußte infolgedessen den Kreis iiircr Arbeiten cinsch ranken, konnte in einigen Kolonien keine Kollcktivvcrtriigc mehr abschließcn und auch dort, wo die Bereitwilligkeit bestand, Arbeiter auf Tagclohn aufzunehmen, fehlte cs an der notwendigen Anzahl. Auch konnte das Mensdienniatcii'il nicht genügend gesichtet werden und eine Anzahl von zur Verfügung gestellten Arbeitern, besonders von den Sep 11 a rd 1 m » veriieß wiederum die Arbeit. Die Ausführung der Kollcktivvcrtriigc gellt in der Weise vcnstatlen, daß die Landwirtschafts-Zentrale die Arbeit nur an organisierte Gruppen auf Grund von Verträgen auf ihre Verantwortung hin überträgt. Die Bezahlung geschieht durch die Organisation der landwirtschaftlichen Arbcfter. 50/״ des Lohnes werden für einen Ausgleichsfonds zurückbehaltcn, welche den Arbeiter vor einem etwaigen Defi/it schützen soll. Die lokalen Vertreter der Arbeiterschaft sorgen für den den Aiijeitcm anvertrauten Bestand an Zelten, Betten usw, und für die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Kolonisten und Arbeitern. Schwierig war die Organisierung der Verproviantierung; au einzelnen Orten erüftnete 11er Ala sch bi r Verkaufsstellen, llic und da kam es zu Konflikten mit den Kolonisten, da diese verlangten, daß die Arbeiter ihren Konsum am Orte und nicht durch Vermittlung des Marclibir decken. Die Kosten der Lebenb haltu 11 g betragen im Durchschnitt 5—7 Piaster pro Tag. Last aus allen Kolonien laufen Berichte darüber ein, daß die Einfühlung eines so starken Stromes neuer Elemente in die Kolonien neues Leben gebracht hat, dessen Segen auch von den Kolonisten anerkannt wird. Die ülitcrabcIäSlze Palästinas Der geologische Sachverständige der Regierung veröffentüehte kürzlich einen Bericht über seine Nadiforscluuigen. Aus diesem gellt hervor, daß die inlncrnllscbeii Vorkommen viel größer sind, als man bisher annalun. 111 der mittleren Küstenebene bei Akko findet sich unter dem Sand grobkristallinischer Kalkstein von schöner roter Farbe in dicken Schichten, begleitet von dünnen Schichten gelben Kalksteins, wk er hloßgclegt nordwestlich von Bcujamina zu scheu ist. Im Süden der Ebene«, bei Ramlch, Lutld und gegen Jaffa zeigt sich gleichfalls roter Kalkstein blofigclcgt, an der Küste ist er mit Sand und Dünen überdeckt. Die Dicke dieser Schichten Ft bedeutend, N.adi einer tiefen Ver neh bolmmg bei Karaten«! gehen die {•,rindigen und kalk•,and; tu SeiiidsUm’ bi־.; zu 330 Fuß Tiefe uml darunter liegen ziika 550 l'tili tief Schichten vcr!,chic<lc1wr Tonarten. Nach «lieseu Rcsultaton ist es nicht ausgeschlossen, daß 1«<>eh tiefer Kolilc liegen könnte. Im Jordan!,׳de sind mächtige 2 111 liefe Glpsach lebten voihauden, meiet mit Mergel vemuaigt. Auch Schwefel ist in Shieken v<>11 Wiümißgrößc imregelinäßig eiiigeaprengt, Wählend des Krieg«, wurde der Schwefel von den Beduinen für die türkischen 'hdverinbrilam gesammelt. in der Nahe von Nablus erreichen die Kalksleinsrliiditeii eine Dicke von!(KM) Füll. Auf der Linie von Khan I bitrura nach Kk hl «istlieh von Bethlehem und ebenso nordwe׳:l|ieI1 von Djobcl Usdtim finden sieh p h o s p h!Ft 11 a 11 i g e biluininüse Kalksteine 150 Fuß dick. Sie entli,allen Reale v<m l i ehen und sind manchmal ölhaltig. (Wie bekannt, ist inan schon wähn'ml des Krieg,es auf die ölhaltigen Steine aufmeiksam gewonlen uml wollte das (Xd namentlich aus <31halligem Alerg(■! gewinnen. — Amu, <1. Red.) Diese Kalksteine geben 8 ״> rohes"Gel. Die Phospliatschichlen erstrecken sich auf ein sehr weites Areal und schwanken im Phosphat• gelinlt von 20 bis 43 ״/o. U11(cr den Phospliataeldditen liefimlot sielt die bezeldt• ncndsle Formation Ostpalästhins. der kicteligc Kalkstein von inächtig'cr Dirke, teilweise ntark potrolcum haltig. Der Bericht beschreibt die verschiedenen Kalksteine, dar• linier mehrere M n rin or a r t c 11. Es soll mich zwischen Nablus mul l 'eisan goldhaUige Arten geben. Der Bericht rprlclit ferner kurz von den Schätzen des Toten Meeres. Dieses enthält 2000 Millionen Tonnen Pottasche. Salz, Brom, Magnesium, ferner Kalzium und Mng n csiumc 11 iorid, liier waicn durch lange Zeit mich Oel quelle 11 und Bltiiuicnvorkommen. Es Ist zu hoffen, «laß Palästina in absehbarer Zeit wieder Petroleum liefern wird. Anmerkung der Red.: Vor einiger Zeit meldeten bekanntlieh die ״Times“, daß der Standard Oil T r u s t bei seinen Bohrungen bei Hebron auf Erdöl gestoßen wäre. PrckljewefiiMifi hn April 1024 GelrckUproilüktioa und -Export Nachstehende handclsprcise für UI. Tabelle gibt Lebens- und t JCnhl dor Warong&Uuuff Zerfallen und Fleisch J3 Andere Lebensmittel umi Übst 34 Hcizmittel und Versdiicdcnrs 11 Generalindoc 53 die Indexzahlen zmittei im April Mtlr■• Aprilindo% ln<Ux 94,5 99,6 91,6 97,3 88,5 89,5 92,5 95,5 der Groß• 1921 on: Zunatun« 5,1 2,7 1,0 3,0 1111 allgemeinen hat sich der Preisstand 1tm 3 0/0 in diesem Monat gehoben und ist nunmehr nur um 4,5 ס/י billiger als im vorigen Jahr. Diese Steigerung hat ln beträchtlichem Grad das Zusammciitreffen der christlichen und jüdischen Feiertage mit dem Ramadan bewirkt; weitere Ursachen bilden die Knnpphcit an laiulwirtschaftläe-hcn Erzeugnissen, die saisonübliche Steige• rttng der Milchprodukte sowie eine allgemeine Erhöhung der Hei/mittelpreise. Weizen 1m!t Gerste haben noch Immer steigende Tendenz uml sind teurer als je Innerhalb des letzten Drcivicrteljahrr». Die Lat:e in Getreide ist am besten aus nachfolgender Tabelle ersichtlich: Außectondcl in Weizen, Melil, Gerste*) 1. Vierlei 1022 Wo Trnpnrfe Totmon 1 ■ n n Kipor» ׳J«IT1n0(« 594 Mahl Import ׳r11״״nn 2078 Oonto Import Bxport Vonnan l'uim•« 1923 ״ .1 : — 609 25S1 1362 ~ 1921 ״ .1 : 3259 — 2792 1235 - FrotluMou umlPrdse von 1,2s d1v!rl,sc!13!sprodu!;lfn ln Palästina Weizen Gf’if'hUr.tuProduk# tion iu Tonium W\ ii».4‘־ 79,079 79,798 OroßhaiuirtUproifio in JafU per lOtfkg Saolc April 1024׳ April 10iU April 102? P.T. 152 P. r. 109 P.T. 159 Gerste 21,30«) 32,079 ל» " 89 ״ 91 ״ I )!irr-alt 14,238 21,255 100 ״ 70 ״ 77 ״ 110 ״ 125 ,, Kersetmch 9,020 3,103 120 ״ Sesam 3.434 3.167 217 ״ 309 ״ u 352 Die lebenstiaitnnflskoslcn gemessen an 'den Kleinhandelspreisen sind ebenfjlti leicht gestiegen, wie die folgende Tabelle zeigt; MannII, AT0(.׳nI19 *'inof amlil.olion f> liiiptig. K11011H« 6 y0ü״r noUeiaen (iebrouohii.riik*! Index •Zitier« Zn. <+) od Ab• »limn (-) ««. gonübor dem Vormonat Januar 1024 P.T, 853 Durchschnitt 1022 753 ״ Durchschnitt 1023 653 ״ Januar 102t 655 ״ Februar 1024 646 ״ März 1924 638 ״ April 1024 655 ״ Der Iudex ist damit nt»f dei stellt mmmehr lun 2 % unter c — ס/י 100,0 — ס/י 83,2 — 0/0 76,6 o/״ 1,0-f- ״/0 76,8 0/0 1,1 — 0/0 75,7 «/״ 0,9 — ס/״ 74.8 0/0 2,0 -|- ס/״ 76,8 Jamiarstand gekommen uml in vorjährigen Niveau. Die ״Ccslalt“ Wir werden von jetzt ab regelmäßig kurze Motto, graphten palästinensischer Unternehmungen verüffentliehen. um ein Bild von iiircr Tätigkeit und ihrem Go, schäftsgange zu geben. Die. Red. Die ״Oculah“ (jetzt ,,Geiilnh Co. Lt<!.", Tcl-Awtw) wurde!902 als Immobillcngeselteeliaft «lurch die Qiowewc Ztoa gegründet, Ihr Kapital beti.igt 20.1.MK) £F, ciugetcilt in 2ÜU0 Anteile ä 10 £E, der Reservetomls 6,(XX) •LE. Seit Gründung der P. L. D. 0. arbeitet sie in Ucbercwi* Stimmung mit dieser Gesellschafl. Sic erwarb früher größere Strecken Landes in der Nachbarschaft der Kolonien und ver• half ihnen so zur Vergrößerung. Auch bei dem Erwerb vcm Terrains für Tcl-Awiw war sie tätig. Sie fiat gegenwärtig folgende Grundstücke zu verkaufen: ׳ Parzellen Größe in Pick Preis per Pick (1 Pick 0,57 «״ qm) in Piaster in Zentrum v. Tcl-Asvlw 10S WKJ-UKK) 24-40 1 Seliecliunath Tschleuow 39 700— HX) 12-28 , Selieduiiiatii Beza lei 39 5CX»—850 ־ 23 , Genial! 1 10 700—1000 22 , Gen lall 11 11 ]!XX) 21 Jnzelne l’arzellen 7 800—1000 ■ 22-23 ferner in Bnci Brak 800-1000 Dunam zu 8-12 £ per Dunam und in Mikweli Israel 81 Dunam zu 12 £ per Dunam. Die Gesellschaft s«huttote schon vor dem Krieg Gewinnaivteile aus. Von 1910-1921 zahlte sic jährlich 6 1922 7,®/0, Dividende, Der letzte Jahresumsatz betrug 200.000 £, Gctreidemangcl umf schlechte Erntcausslclifcn. Am Haifa wird berichtet: 1111 Monat April war der üctreidemarkt recht ruhig. Weizen, löiirriia und Sesam wiesen eine 81 c i - gen de Tendenz auf. Infolge der nuf dem Weizenmarkt herrschenden Knappheit konnten i!1 Haifa einige Mühlen ein p a a r T a ge I a u g nicht arbeite n. Die Ernte stellt infolge des Ausbleibens der Spätregen in diesem Jahr «lürflig, Auch aus Syrien wird gemeldet, daß «ier Santenstand unter Durchschnitt sei, weshalb die syrischen Behörden den Weizen-, Gerste- und Mehlexport aus Syrien verboten haben. Es 6tcht zu befürchten, daß bis zum Eintreffen der neuen Ernte auf den» Markt weitere Preissteigerungen in Weizen und anderen Zcreaiicn erfolgen werden. Ein neues Viertel in Jerusalem. Auf Böden des K. K. L'. und der P. L. D. C, wir«! jetzt im Westen von Jerusalem in der Nähe «1er Bezald-Kutistschiilc eine neue Jerusalemer Vorstadt mit dem Namen ״Rechawia“ errichtet, 70 Grundstücke für Gebäude sind bereits verkauft worden; die Häuser werden von Richter Gad F r u in k i 11, Advokat Auster und Architekt E. Y eil in gebaut. Weitere vier Häuser wie auch das Gebände der Arbeiterinstitutionen, dieses auf K. K. L.- Boden, sind ebenfalls bereits im Bau. Dieser Tage wird auch der Grun<U(cin des Hauses Dr. R u p p i n 8 gelegt. Des ferneren sollen liier das Hebräische G y m 11 a 8 i u m, das M is r a cli i S e m i n a r und das Ffauptbüro des K. K, L. erbaut werden. Die Gründer wollen aus dieser neuen Vorstadt die schönste aller kürzlich um Jerusalem entstandenen Viertel machen. Sie hat auch den Vorzug, ganz nahe nn der neuen K in g George Avenue zu liegen, die verlängert werden soll, so daß sie die neue Vorstadt durch* schneidet und *chlieü'idi .111 einem Jerusalemer li.ihnhof mündet. Dadurch wird Rediawia gerade in «Irr Mitte «liescr neuen Vcrkehrsstraßc liegen, die schon jetzt «Ier breiteste und bestgelegene Weg im alten und neuen Jerusalem ist. Die Entwicklung von Hndnr HakarnieL Dieses neue Viertel, das nur etwa einen halben Kilometer von Haifa entfernt und mit «licsein diucli m׳:l1rere Straßen verbunden Ist, besteht seit vier Jahren und zählt jetzt gegen 2000 Seelen, «lio in 120 Häusern und <X> I lolzbaracken wohnen. Von dem eine Million Quadrat-Pics (700 Dunam großen Areal) gehören 180 000 Pies dem Nationalfonds. Hier soll auch das Viertel Jcchicl zittn Andenken an Dr. Jechiel T schlcnow errichtet werden. 600 Bauplätze für Privat- und ICo mm u 11 n 1 g c b ä u de sinu noch verkäuflich, und zwar beträgt der Preis für einen Bauplatz, von 1000 Pies von .CE 200—300. Mit tten nötigen Straßen, Wasserversorgung*• und Drainage- Vorrichtungen usw. ist «lic neue Vorstadt schon versehen. Nach Fertigstellung der Ruthe 11 bcrgschcn Kraft- Station in Haifa wird auch Hadar Hakarmcl mit clektri sc 11 cm Licht versorgt sein. Eine neue Mineralwasserfnbrik in Haifa. In Haifa hat rin Italiener namens Vincente Figli eine Mineral* und Sodawasserfnbrik eröffnet. Die amerikanischen Zionisten für eine Kommunalanleilic der jüdischen Gemeinden Palästinas, im Zusammenhang mit der vo!1 jmlgc Rosenblatt wrgcschlagencn Anleihe der jüdischen Gemeinden in Palästina hat das PaSestüie Committee der amerikanischen Zionistischen Or• gauls,ilion beschlossen, der Pitlsburgcr Convention vorzuschlagen, eine Kommission von zwölf prominenten Geschäftsleuteu zu wählen, die sieh nach Palästina begeben 8011, uin die Wirtschaftsmöglichkeiteii des Landes zu prüfen. Die Fest• Stellungen «Ier Komini'sion Rollen die Haltung der Zionistischen Organisation in der Finge der vorgesclilngenen Anleihe bestimmen. *) in «Uesen Ziffern sind die großen Importe aus Tram- Jordanien nicht mit einbegriffen, da sie nicht registriert worden :im!. Sn Z!וו ס latlscfi-VolttgsosI allst lache Partei Papocl liciznls׳ pältacI1d?5f), Groppa Berlin l<* ff ":/־-/ץ-!י, d \״J| t j| U tu» M -zuij 4יוי Mi id ■J ־W.J te «S kii eä iäi i«i 6m Sonnabend, den 21. Jnnl, 8'/j Uhr ebeadt, im grollen Saal de* Zionistischen Helm■, Landsberger Str. C9 (Akxaadcrplatz) T 11 e r*1 a; . 4 i, «V* Ni ודי«• n<*, rr ä U W W 1 »־* w »■ 0 <>. »■ «,,I £ B e d n 0 rl M. Bwlor (Pr.lttstlna) ״Da« Wegen dar Ohalnslöt“ Br. J. Hnllmnnn ״Neue Bobensformon in PaltlRtina*1 1). ßwordlotT (J’alilstina) ״Das Werk der ArlieitorBcbaft'‘ Araohl Zweig; ״D»r »07AaU#U*chn MonscV* Gttsto ■wlllkoBimonl Fr#ia AuMprftcn»! Die ״Hcrzlia״-Ka1npagnc ln Amerika. Auf einer am 20. Mai in New York ahgehaltenen Versammlung, an der über biindert Tcrrainkäufer «Ier neuen amerikanischen Kolonie mul Gartenstadt llerzlia tcilnnhmcn, erstattete Harry Cuttier, Direktor «1er Zion Commonwealth, einen ausführlichen Bericht über die bisherigen Ergebnisse. Danach wurden bisher Böden für 310 000 Dollar verkauft, Mr. Cuttier erklärte, daß er vom Standpunkt des Kaufmanns ntts die Gescliätisführung der Zion Commonwealth geprüft habe 11ml bestätigen könne, «laß jeder Dollar richtig verwendet und ln Palästina vorsichtig investiert werde. Von der Redaktion. Auf mehrere Anfragen teilen wir mit, daß das wöchentliche ״W i r ts c 11 a f 18 b i a 11“ der ,.Jüdischen Rundscliau“, zunächst versuchsweise, an die Stelle der ״Pa l!1 81 i ת a B c i 1 a g e״ tritt. Die Grolle des Material«, darunter auch Aktuelles, und die Wichtigkeit des Gegen- Standes erforderte das häufigere Erscheinen einer Palästina• Beilage, wenn auch kleineren Umfangs, an Stelle der früheren umfangreichen, die nur alle 6—8 Wochen gebracht werden konnte. Diese Lösung, die zunächst nur als Versuch zu betrachten ist, erfolgte in Ucbcreiustimmung mit allen in Betracht konnnemten Fakbon-n, Herr Adolf Böhm, Wien, der die frühere Palästina-Beilage redigierte, hat sich bereit erklärt, auch an dem Wirtschaitsblatt mitzuarbeiten. Die Redaktkm des wöchentlichen ,Wirtscliahsblattcs führt Hcnt E, Davis, Berlin, ,

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