Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 26 (1.4.1924)
- Date
- 1924-04-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Nummer 19 Beilage der Jüdlcclien Rundschau Berlin, 1. IV. 1924 SCHLOIMALE Erzäklun^ wonJ^LcndaleJ^doiclier Sfurim Autorisierte Ucbersetzung aus dem Jiddischen von Salomo Dirnla um Copwnfk( 1914 ky HitUrMl verVelMt, ׳׳ iiiwm Verl•!, Kcrli» (18. Fortcetzunf) Am Picrem-Al'crul beim Festmahl saß Rcbb Cbaiem mit den Seinen air! Tisch. Er hatte sich ermannt und Mut gefaßt, um ein fröhliches Gesicht zu zeigen und alles zu erfüllen, so wie er es jedes Jahr zu tun pflegte. Neben ihm lag ein Beutel mit Kleingeld für milde Gaben. Arme Leute kamen herein und Rebb Cbaiem gab mit freundlichem Gesicht und gutem Wort, Burgerkinder kamen mit Tüchlcin und veranstalteten verschwiegene Sammlungen. Die einen taten es für eine unglückliche verarmte Familie, die im Geheimen litt, die andern für einen armen Mann aus bester Familie, für eine elende Witwe mit armen, kleinen Würmlcin — und Rebb Cbaj'cm gab und wartete mit Pierem-Lcckcrcien auf. Da kam die Gesellschaft der ,Heiligen Beamten‘: Schamußem, Musikanten, Badewärter, Hochzeitsspaßmacher, Totengräber. Picrem-Komödianten. — und alle nahm Rebb Cbaj’cm mit ,Willkommen!* und einem Gläslcin auf und gab ihnen was. Szure wieder war damit beschäftigt, da» Schlachmunes in Empfang zu nehmen, das die Nachbarn und Bekannten durch Knaben und Mädchen, arme Jeecbt'we-Jänger und Dienstmädchen ichickten. Auf den zugedeckten Tellern lagen Fladen. Kat’scrbrötlein, Hamans-Taschen, Möhnlein. Zuckerfischlein und Backwerk mit den Namen Wascht!'», Seeresch' oder der Königin Ester in Zuckergußlettern oben drauf; um diese schönen und guten Dinge, von denen nur eins oder zwei auf einem Teller lagen, waren einige gedörrte Pflaumen oder ein paar Mandeln und Nüsse m schöner Ordnung aufgelegt; manchmal lag auf einem Teller bloß ein gewaschener Hering in Essig und Honig — der kam von einem, der in allem die Einfachheit liebte und sieb um schonen Tand nicht kümmerte, sondern der überall hübsch bürgerlich was Sol ides haben mußte .... Und während Szure den Bringern Botenlohn gab und den Absendern ihre Wünsche und Segnungen überbringen ließ, stürzten *ich die Kinder auf die gebrachten Geschenke, betrachteten mit glanzenden Augen j'ede» Stücklein und ordneten sodann alles aufs Neue, um es andern Leuten wieder als Geschenke zu schicken. Der eine bekam »tatt *eines Fladens eine Hamans-Tasche, der andere statt seiner Waschti eine Seeresch, der dritte statt seiner Mandeln eine Feige oder einen roten Apfel. Selbstverständlich waren die Meinungen darüber geteilt, es gab auch manchmal Streit, hin und wieder setzte es einen Puff und Knuff, aber was wollte das sagen, man schluckte es ruhig hinunter, denn wer machte sich in der Freude aus solchen Kleinigkeiten etwas? Alles schien so wie in jedem Jahre zu »ein und war doch ander». Die armen Leute waren zwar dieselben, die milden Galen waren aber nicht mehr die früheren. Von den vielen Gästen, die sich immer zum Mahl einfanden, um sich*» gut gehen zu lassen und die ganze Nacht in Lust und Tanz zu verbringen, waren heute grad nur ein paar arme Verwandte da. Rebb Cha!em sang ,Die Rose Jakobs* und die Kinder begleiteten ihn, aber »eine Stimme war nicht die gleiche wie einst. In seinem Gesang klang es wie das Weinen einer zerwühlten, leidenden Seele, wie die Melodie der ,Klageliecler. ,Die Rose Jakobs* war wie eine abgerissene Rose, die schön zu sein scheint, der die Farbe zu Gesiebt »tebt — die ober im Innern keinen Saft und kein Leben bat und nur noch im Verlöschen atmet. Rebb Cbaiem tat sieb Gewalt an, kam m Feuer und wandte »ich tröstend an die armen Verwandten! ״Unbesorgt, Juden! Immer nur hoffen, nie den Mut verlieren! Wohl dem, der auf Gott vertraut! Er mag »ich sorgen!'* Aber diese V/orte kamen nur von seinen Lippen. Die Sorge lag wie ein Blutegel tief eingefressen 1m Herzen Rebb Cbajcms. Schmerz und Qual blickten ihm aus den bekümmerten Augen. Szure merkte es sehr wohl und ihr Herz wollte brechen. Sie ging in einen *Winkel, als ob sie dort etwas zu tun hätte, legte die Hände vor da» Gesicht und weinte in der Stille. Leje fühlte dasselbe wie Szure, sie wußte warum ihre Mutter in den Winkel gegangen war, aber sie beherrschte ihr Gemüt und blieb am Tische sitzen. Sie blickte voll Erbarmen auf die Kinder und schob ihnen ein bißeben Zuckerwerk in die Hände, damit die armen Kleinen Freude hätten. Dafür aber wurde hei Nacht das Kissen auf ihrem Lager von ihren Tränen feucht, SIEBZEHNTES KAPITEL S war ungefähr acht Tage später. Di« Sonne sah freundlicher und milder vom Himmel, sandte dem Winter durch ihre Strahlen und durch einen linden Hauch die erste Mahnung, daß der Endtermin seines Wohnens auf der Erde nahe, daß er freundlichat ausziehen und «ich davonmachen •olle. Und er tat dasselbe wie ein schlechter, trotziger Mieter — er gebrauchte krumme Listen. Bei Tag, vor den Augen der Sonne, nahm er unter Tränenströinca Abschied _ Wasserb ache rannen durch die Gassen. ,Ich gehe, ich gehe schon,' hieß das, ,laß mich nur packen, mein Zeug zusammcnnchmen. meinen Schnee, der Arme ist vor Kummer grau geworden!* Kaum schloß aber die Sonne die Augen und ging zur Ruhe, als er ihr schon mit umwölktem, bösem Gesicht Nasen drehte — erstarrte Eiszapfen, wieder nicht nachgab und eiskalt wie früher blieb. Aber webe ibml Er war verloren, man behandelte ihn schon all Luft — bei den Juden war es schon vor Pejssecb, an der Zeit, daß man Tür und Tor offne, Tische und Bänke auf die Straße trage und alles für Pejssecb scheuere, wasche und ka»chere, und niemand kümmerte »ich um den entthronten Wüterich. In Armlcutcn gab et schrecklichen Lärm und Aufruhr. Alles war mit dem lieben Pejssecb beschäftigt. Die Juden liefen auf dem Markt umher, Weiher und Männer, unter den VAgen mit W eizeu, Kartoffeln, Eiern und dem ganzen Grünkram, den Esau der Dorfsmann vor einem Jontew seinem Bruder Jakob in die Stadt bringt. In der Mühle vor der Stadt waren die Mühlsteine schon gekaschert. Di־ Leute führten Säcke W’eizcn hin. um sie für die Mazzebereitung zu mahlen, und jeder wartete, hi« die Reihe an ihn kam, einen Tag lang oder auch mehr. Die Fabriken zum Mazze-Backen standen schon arbeitsbereit, mit ihren Kneterirncn, Wassergießern, Rollern, Radlern, Schiebern und den Trägern mit den großen Körben. Überall auf dem Markt und in den Häuiern war Pejssecb zu spüren, und aus den Schulzimmern schollen die Stimmen der Kinder, die das Hohe Lied mit jener schönen Melodie lernten, bei der das Herz des Juden in süßer Wonne vergehen will. Im Hau» Rebb Ckajem», wo «on»t um diese Zeit noch mehr Trubel als überall herrschte, war e« heute traurig und öde. nicht das mindeste Anzeichen war zu sehen, daß der Jontew vor der Tur stand. Rebb Cbajem lag in «einem Zimmer angezogen auf dem Bett, beide Hände unter den Kopf gestutzt. Sem Gesiebt war weiß wie Kalk, »eine Blicke irrten wirr umher und »ein Atem ging schwer. Szure »aß mit den Händen 1m Schloß, in tiefem Kummer, und ihre Augen waren von Tränen geschwollen. ^Venn »ich ein» der Kinder nur rührte, so winkte »ie ihm gleich *ui ״Still! Vater ist nicht gesund! Ruhig!’* Die armen Kinder gingen auf den Zehenspitzen, krochen jede« in einen "Winkel und blickten schweigend und voll zitternder Ang»t. Bloß Leje ging umher und war in der Wirtschaft beschäftigt. Sie war traurig wie da« Grab. kielt du Getickt angewandt und 0311 niemanden im Hause ine Auge. Die Tur zur Stra ße zu öffnete •ich geräuschvoll und ein Edelmann kam breitspurig herein. Es war ein großer, starker Mann von schönem Aussehen mit dünn zugezwirbelten Scbnurrbartspitzen. gefolgt von zwei Lakaien, von denen der eine ein kleines Päcklein, der andere eine lange Pfeife mit bernsteinernem Mundstück trug. Der Edelmann schaute beim Eintreten im Zimmer umher, blieb eine Weile wortloe stehen und strich mit melancholiscb-ermtem Gesicht •einen langen Schnurrbart. ..Ab. hochmögender Herr!**' «prang Szure auf und ging dem Edel mann entließen. ״Frau Rabbi!“ rief der Edelmann •ebr gerührt, als er in Szures Augen Tränen bemerkte. ״Wa» ist denn gesell eben?*' Szure schluchzte und konnte kein Wort hervorbringen. Der Edel mann ließ sie gewahren und gab ihr Zeit, »ich zu fassen, netzte eich an den großen, gestrichenen Zimmertiseh, drehte ohne Unterlaß die Schnurrhartspitzen und die Äugen wurden ihm feucht und glänzend. ״Ile, Antnssja, die Pfeife!** Wie die Pfeile eckonsen keide Lakaien auf ikn 101. Der eine mit dem langen Rohr und vollgestopftem Pfeifenköpf, der andere mit dem Feuerzeug: Stahl. Feuerstein und einem Stucklcin Zündschwamm; er schlug Feuer und zündete den Tabak im Pfcifenkopf an. Der Edelmann rauchte und befahl den Lakaien hinauszugehen. Jan, der Besitzer von Wassi-xitz •tammte au» einem polnischen Adelsgeschlecht, dem die unter mehrere Brüder verteilten Dörfer der Umgehung von Armleuten gehörten. An ihren Feiertagen oder an einem gewöhnlichen Sonntag kam Jan prunkvoll vierspännig in die Stadt gefahren, »o wie die andern Edcllcute der Gegend, gerade vor die Kirche, die der jüdischen Häuserreihe am Markt, in der Nähe de» Abhanges gegenüber lag. Wenn er in der Kirche fertig war, dann pflegte er zu Fuß zu Reib Cbajem» Hau» zu geben, wo er einige Stunden blieb, um •eine Geschäfte mit Hand werkern, Kramern und Maklern, die da zu ibm kamen, zu erledigen. Auf Rebb Cbajem hielt er große Stücke, Er achtete ihn wegen •einer Klugheit und Anständigkeit und lichte ihn wie einen treuen Freund. Gab e» mal etwa», wa» ibm Kopfzerbrecben machte, dann beriet er eich mit Rebb Cbajem. Hatte er eine Streitigkeit mit jemandem, »o gab es für 1’bn nur ein Wort. ״Zum Rabbtl“ — so hieß Rebb Cbaiem kc! ihm — der sollte entscheiden. Er verließ •ich vollständig auf »eine Entscheidung, da er »ehr wohl wußte, daß Robb Cbajem um kein Haar vom graden "Weg abweichen würde. Und von alledem abgesehen, liebte e» Jan, stell mit Rebb Cbajem zu unterhalten. Rebb Cbajem sprach polnisch und schrieb es auch ziemlich gut. Er erzählte mitunter dem Edelmann geistreich# Aussprüche, Gleichnis•• und ichön# Geschichten aus dem Talmud, die Jan viel Vergnügen machten und die er über die Maßen lobte. War Rebb Cbaiem gerade mit Leuten beschäftigt, so störte ihn Jan nicht, sondern »aß ganz vertraut im Zimmer, rauchte.die Pfeife und wartete so lange, bis Rebb Cbajem fertig würde. Mögen andere über polnische Freundschaft für Tuden sagen, was sie wollen, aber die Tatsache, daß Jan wirklich Rebb Cbajema Freund war, bleibt besteben. Das erwies sieb bei vielen Gelegenheiten, und auch dieses Mal an •einem traurigen Gesicht und in »einen feuchten Augen, als ibm Szure von ihrer schlechten Lage berichtete und ibm sagte, daß ihr Mann vor Leid und Kummer krank »ei. ״Kann ich ihn ein wenig besuchen?*' fragte Jan. ״Ich will gleich geben und nachsehen,** antwortete Szure, ״und wenn er nicht schläft, will ich'» ihm sagen. Nach kurzer Weile bat Szure den Edel mann in iu Zimmer ihres M annei. ״"Was ist 10», Herr Rabbi?!“ sagte Jan beim Eintreten, unweit der Tür stehen bleibend, und schüttelte verwundert mit vorgeblichem Lächeln den Kopf. ״Herr Rabbi, Sie sind ganz verstört und haben den Mut verloren! Wo ist Ihr fester Charakter? Wo Ihre Weisheit?** ״Es gibt Zeiten, wo die menschliche VAisheit nichts hilft,“ antwortete Rebb Cbajem mit erzwungenem Läcbe'n. ״Es gibt dock aber einen Gott, der immer und zu allen Zeiten helfen kann! Brauche ich Ihnen, Herr Rabbi, Dinge zu sagen, die Sie heiser wissen als ich?“ meinte Jan und setzte sieb neben Rebb Cbajem. Ungef äbr eine Viertelstunde verbrachte Jan bei Rebb Chajera, dann verabschiedete er sieh und ging mit beklommenem Herzen xu!einem Wa gen vor der Kirche. Am nächsten Abend fuhr ein VAgen bei Rebb Cbajem• Haus vor und die beiden Lakaien trugen Säcke mit Weizen und Kartoffeln. Hübner und ein Paar Truthühner in« Haus. Rebb Cbajem wurde von Tag zu Tag schwächer. Er erlosch wie ein Liebt. Seine Kräfte schwanden, bis er wie ein krankes Kind liegen blieb, ohne «ich von der Stelle rühren zu können. Die ganze Familie litt fürebterheb. Man aß und trank nicht und ruhte und schlief die ganzen Nächte hindurch nicht. Verwandte, Freunde und Bekannte stellten »ich ein, jeder mit seinen Trostworten und seinen Heilmitteln. Man holte auch einen Arzt aus einer׳ nahen Stadt an sein Bett. Er gab der Krankheit einen Namen, schrieb Rezepte, empfing •einen Lohn — und das alles ball ebensoviel wie die Hausmittel der Leute und der mitleidigen alten Frauen. Schrecklich war die Nacht acht Tage vor PejsaecL Rebb Chajem lag ohne Bewußtsein mit geschlossenen Augen. Sein Mund stand halb offen, seine Ltppen brannten, kaum daß er bauchte und die Pulse noch gingen. In der Brust rasselte es, als ob man sägte. Von Zeit zu Zeit verzog »ich »ein Gesiebt und er seufzte au» schwerer Seele und herber Qual. Szure beugte sieb über ihn und sprach zu ihm, aber er hörte sie nicht und antwortete nicht. Er war ohne Bewußtsein und wußte nicht, was um ihn vorging. Szure ließ den Kopf sinken und weinte leise. Leje »aß zu seinen Häupten. Sie bezwang das Leid m ihrem Herzen und würgte die Tränen hinunter. Bloß ihre Glieder zuckten und zitterten zuweilen auf. Auf einer langen Bank neben dem Ofen schaukelte bei einer dunkelbrennenden Kerze Schloimale den Körper über einem Psalmbuch. Ein stilles Flehn stieg in siedendheißen Gefühlen und brennenden Tranen tief aus seinem Herzen auf und zum gnädigen und barmherzigen Vater im Himmel empor. Er weinte und flehte und dachte bei eich! .o Er«• barmen. Erbarmen, heiliger Vater! Ach. tu ein Wund er, allmächtiger Gott, schenk mir und den armen, kleinen Kindern, die sich dort im Winkel quälen, ach, schenk uns unsern Vater!‘ Dafür versprach er Gott im Herzen, seine Gebote zu erfüllen und ihm treu zu dienen. Schloimale flehte und appellierte und warf zuweilen von weitem einen Blick au{ den kranken Vater« hoffend« daß Gott plötzlich ein Wund er tun und ihm Heilung schicken werde. Er sagte wieder Psalmen, flehte und sprach wieder, warf wieder einen Blick bin — und, o Freude, die Mutter winkte Leje zu, die Füße des Kranken befühlend, sie winkte und sagte leise mit froher M tenci ״Schweiß!“ ״Um-m-m!“ sagte Schloimale und hielt mit al en Kräften an »ich. Das hieß! .O Gott, guter Gott! Du hast mich erhört!* Es war schon spät in der Nacht. Hahnenkrähen au» den Nachbarhäusern drang ins Zimmer. Üb er den Kranken war ein große» Federbett gebreitet. Szure ging auf den Zehenspitzen um ihn herum und deckte ihn immer besser zu, damit er fest schwitze. Leje nahm die eingeschlafenen kleinen Kinder von der harten Bank, trug sie in ihre Betfen und hieß auch Schloimale schlafen gehen. Schloimale war müde und zerbrochen von 10 schwerer und langer Qual und Pein. Sem Kopf echwmdelte, die Augen wollten nicht mehr offen stehen. Er warf »ich angekleidet auf •ein Lager und schlief sofort wie ein Stein ein. .—.- lF0rt>e1!unf ntbeniUhsniU Wssckti: Dis Gtmablin des KSnig• Aebsschweroseb. — S»«r*tebt Di« Frau Hamsns. — Ksscbern: Zur Arbeit (ür Pssssbmebl Kerrlcbien. — Mtzssi UnjssSusrts» Pesiah-Dret. — Scbemuffimi Syes<og«nb&»l«1 — Sshlscbmunesi Di« de Purim-Gtsebsnks eiusadsr lugcsardtse Spsissa•