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Jüdische Rundschau · 1924-03-25 · Heft 24 (25.3.1924) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 24 (25.3.1924)
Date
1924-03-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Naaimcr 17 Berlin, 25. III. 1924 c Erzaklung von J^dcndahlVloiclier Sfurim Autorisierte Uebersetzung aus dem Jiddisclien von Salomo B irnhau m V1«Ura4t VlrWl«•• Crtpyn'fht 1924 Vy J«J*ch*r V«1t•«, ü.rli. Auch die Schankwirte fühlten itin. denn wenn der Wel, er mclita für'« Brot hatte, dann hatte er auch nichts für'• Trinken. Und wenn alle dicic Mangel litten, dann litten natürlich auch die Krämer, die Handwerker und alle kleinen Leute. Wer hatte den Kopf darauf, sich etwa» xu kaufen oder maclien xu (16, Fortsetzung) Die ersten Steine auf seinem Weg waren Leiden der Ge- *amtheit, Not und Heimsuchungen, die über Arndcuten kamen. Liner der 1 laupterwcrbszweige, wodurch »ich da» Städtlem vor allen andern in Litauen auszeichncte, war der Handel mit »Astrachan und ganz besonders mit ,Schlcicrhnncn'. ,Astrachan war eine dicke, dunkelgrün (!efärbte Leinwandsorte, in Stucken von einer (gewissen Lllcniahl zusammengerollt und diente meistens als Futterstoff und auch für die Rücke armer Leute. Warum die Leinwand den Namen Astrachan trug, das nt m der Geschichte der Stadt bis heute noch ungeklärt. ,Sehleicrlmnen* hieß eine ganz dünne, gebleichte Leinwand in Stucken von der Länge und Breite eines Handtuches. Beide Leinenarten wurden von den AVebern in der Stadt hergestellt. Emen solchen- ,Schleier* wickelten die Frauen über der Kuppke um den Kopf und falteten ilin so, daß zwei Ecken am Ilmterkopf iierabfielen, in der Große und Gestalt zweier Fladen und zu ihren Seiten zwei kleinere mit dem Namen «Facher. Den verschleierten Kopf umgab wie ein Reif ein zusammengelcgtes, auf der Stirne verknotetes Tuch, dessen Ecken hinein- oder fcstgcateckt waren, je ein Ende an jeder Seite des Kopfe». Bei alten, frommen Frauen kam der Knoten gerade nach vorn, wie Stirn-Twillen. Bei jungen, modischen Frauen war der Knoten ein bißchen zur Seite geruckt. Am Schabbcs und Jontcw trugen wohlhabende Burgerfrauen auf dem Kopf Seiden-, Kaschmir- oder türkische Tüchlein, an Wo ebentagen großgeblümte wollene — ,Apfeltüchlein. Ein türkisches und ein Apfeltüchlcin hatte die Familie des Bräutigams vor der Hochzeit der Braut als Geschenk zu schicken und die Familie der Braut schickte dem Bräutigam ein Stramcl für Schabbcs. So saben unsere Großmütter im Schmucke de» «Schleiers* aus. Der Schl cicr mußte weiß wie Schnee, gestärkt, geblaut und gerollt sein. Diese Arbeit des Rollens und Glattcns des Schleiers wurde von zwei Fiausfrauen gemeinsam getan und zwar folgendermaßen! Die eine hielt mit beiden I landen auf einer Seite den Schleier an den Spitzen, die andere tat es auf der andern Seite ihr gegenüber. Auf diese Weise war der Schleier zwischen den Frauen gestreckt wie eine lange, schmale Rinne, In diese wurde ein großer, runder, glatter Stein oder eine Glas- oder Eisenkugel gelegt. I'Ioh die eine em bißchen die Arme, so lief die Kugel im Schleier von ihrer Seite xur gegenüberliegenden. Dann hob gleich die andere ihre Arme und die Kugel 1m Schleier rollte zur ersten zurück. So lief die Kugel 111'n und her, hie der Schleier so glatt wie eine Puppe war. Wenn man den beiden Frauen dabei zusah, wie ernst sie einander gegenüberstanden, wie sie die Hände hoben, wie ihre Schultern zuckten, wie die Bäuchlein sich voretreekten und die Kopfe sich auf die Seite legten; wie eie Grimassen schnitten, die Nasen kraus zogen, die Augen rollten, wie sic einander von weitem ein süß-giftiges Lächeln, zuckersüße Worte mit spitzen Nadeln sandten — wenn man dem zuschaute, dann brauchte man wohl nichts Schöneres mehr in der Welt. Das Theater, unser heutiges Theater, ist rein nichts dagegen. Diese Schleier und auch die ,Astrachaner* wurden von den christlichen ehern des Städtlem» in ihren Werkstätten daheim hergestcllt und die Juden waren die Abnehmer der *Ware, für die sie bar oder auch mit Strängen Zwirn zahlten. Jeder hatte seine bestimmten VAber, mit denen er Handel trieb. Gewöhnlich waren junge Leute in diesem Geschäft tätig, die noch Kcstbi'ot aßen oder das gerade hinter sich hatten und die noch ein paar bare Groschen von der Mitgift besaßen. Auch die verheirateten Söhne Rebb Chajems handelten damit und hatten ihren Unterhalt davon. Diese Ware wurde dann durch größere Kaufleute auf gekauft und nach allen litauischen Städten ausgeführt, wo sie einen starken Abgang hatte. Die Armlculncr Schleier waren überall berühmt. Es war gutcrVerdicnst in! Städtlem und viele Juden lebten davon. So ging cs lange Jahre, vom Vater zum Sohn — und plötzlich war das Verhängnis da! Das schlimme Trachtengesetz war erlassen — die Männer sollten ,deutsche* Kleidung antun und die Frauen sollten sich nicht das Haar abschnciden dürfen. Wenn die Männer ,Deutsche* wurden, dann wurden also auch die Frauen ,deutsche Frauen ... Freilich in Armlcutcn ging es noch halbwegs gnädig ab. Die Pcjes, das Stramcl, die verschleierten, geschorenen Köpfe blieben wie früher, aber anderswo in der Welt, da stand es schlimm! . . . Die Juden taten Schirmmützen auf den Kopf und die Jüdinnen taten ihren Schleier vom Kopf und zogen litauische Flauben drüber, ein furchtbares Lumpenwerk. Au« war'« mit den Schleiern, aus mit dem Handel, au» mit dem Erwerb! Armlcutcn war wie vernichtet, jeder fühlte den Schlag Auch die Weber fühlten ihn und die Spinner, die kleinen und di: *«aßen Aufkäufer. en? Da« Elend nahm überl!and, es gab frische Arme, nagelneue Schnorrer. Verarmte junge Leute mit vielen Kindern ergriffen den Lehrerberuf. Luftmenschen und Lehrer gingen wie Unkraut auf. Es waren nicht «0 viele Schüler wie Lehrer vorhanden. Schlimm war es! Und wenn es den Menschen schlecht geht, dann werden sie selbst schlecht. Man biß und zankte sieb, wollte einander den Bissen aus dem Munde reißen, war einander so spinnefeind, daß man mit den Messern aufeinander hätte losgehen mögen, Die frühere Ruhe und der Frieden im Städtlem waren dahin. Auch hei Rebb Cbajem wirkte sieh die Zerstörung des Handel» schlecht aus. Die verheirateten Kinder saßen plötzlich auf dem Trockenen und verdienten nicht». Ein Schwager, der mit Zwirnstrangen gehandelt halte, machte Bankrott, lief davon und ließ »eine Frau mit einem kleinen Kind wie In der Wü ste zurück. Die fielen jetzt auf Rebb ct lajcms Schultern. Seme eigenen Gcachafte gingen auch »cblecht, Bei der Flei«ch«teuer, die er in der letzten Zeit gepachtet hatte, netzte er ungeheuer viel zu, denn die Leute aßen weniger Fleisch. Im Haus herrschte trübe Stimmung, man war gegeneinander ganz anders als früher. Schloimalc begann die Not zu spüren und die Bitterkeit des Lebens zu verkosten. Die kindliche Ruhe war vorüber. Wenn U 11■ duck kommt, dann bricht es von allen Seiten herein. Plötzlich, eines schönen Sommertages, gerade in der richtigen Zeit, da die jüdischen Städte niederbrannten, brach in Armlcutcn eine wilde Feucrshrunst au». Mehr alt die Hälfte der Häuser ging in den Flammen auf, unter ihnen auch Fradcls Elternhaus. Die Häuser waren zerstört, überall staken nackte, rauchgeschwärzte Flamin« auf Aschenhügeln, wie die Grabsteine auf einem Friedhof. Die Menschen irrten hungrig, zerlumpt, mager und blaß wie lebende Leichname durch die Straßen. Manche wühlten und stöberten in den Misthaufen ihrer verbrannten Häuser herum und suchten irgend etwas, irgend eine Spur ihre* Besitzes, »o wie man eich, nach dem Sprichwort, mit den Hufeisen aeines verreckten Pferd es begnügt. Und die Freude, wenn einer einen ,glücklieben Fund* gemacht und au» der Asche einen Nagel, einen Topf oder ein paar gebratene Kartoffeln hervorgegraben hatte, zerriß dem Betrachter da« Herz noch viel heftiger als die Qual jener Unglücklichen, die mit den Händen im Schoß trüb und zerschmettert, mit blassem, langgezogenem Gesicht dasaßen, ’ Fradcls Eltern wurden mit ihren Kindern von Rebb Chajcm zu sieb ins Flau» genommen. Es entstand eine erstickende Enge und jeder litt. Aber was sollte man tun? Es war ja zura Erbarmen. Nur einer litt nicht — das war Scbloimale. Im Gegenteil« er war 1'm Fierzen ganz ungewöhnlich froh — er war ja jetzt mit Fradel zusammen und unter einem Dach. Je enger das Flaue, desto schöner war es für ihn. Gelegen■ beiten, um sic anzuschen, mit ihr xutammenzustoßcn, ihre «ußc Stimme zu hören, ihre bloßen, «chüngcformten Arme bei Irgend einer Arbeit zu sehen, ihren Atem zu spüren solcher Gelegenheiten gab es im Tag sehr viel, und man hatte cs nicht einmal notig, sich in acht zu nehmen, Schlotmale wußte gar nicht, was er anatellcn sollte, um eich den Eltern Fradcls irgendwie nützlich zu erweisen, ihnen etwas zu holen, Wege für eie zu machen, er tat, was ihm nur möglich war. Um ihnen zu gefallen und ihnen eine Freude zu bereiten, kam er alle Tage mit einem kleinem Wäg! ein zu ihrem verbrannten Hause, gerade zur Zeit, wenn Fradel dort berumstoberte. Schweigend, ohne ein Wort zu sprechen, suchte’ und grub er und was er erbeutete, das legte er ins Waglein. Was Fradel fand, nahm er ganz still aus ihren Händen und legte es dazu. V?ar das Wäglein voll, dann schleppte er den Wagen, Fradel half und stieß von hinten, und rot wie die Krebee und schweißgebadet, führten eie es nachhause. Auf diese Vt/eise naKra er einen ganzen Ofen und Kamin auseinander und brachte die Ziegel heim. Die Freude eines Helden, der im Triumph mit reicher Beute, mit Gold und Silber, aus der Schlacht zurückkehrt, konnte sich mit Schloimalc» Freude nicht messen, als er damals mit Fradel zusammen das mit Ziegeln, Eisenstücken und ähnlichen Üb er- Mc1bge]n aus dem Brand bepackte V/äglein schleppt«. Es ist traurig zu gestehen, aber et war wirklich so — der Brand, der so vielen armen Menschen Unglück und Verderben brachte, machte ihm 1m Herzen Freude. Es war genau so wie mit einem Erben reicher Eltern. Er weint ja, wenn sic die Seele aufgeben, aber zu gleicher Zeit ist er im Herzen gar froh. Aber wehe, Scbloimale bekam den Brand erst später ZU fühlen. Erst später traf ihn das große Unglück und sein Hab und Gut brannte sozusagen nieder. Die armen Eltern Fradcls gaben alle Hoffnung auf, sich hier in der Stadt je wieder zu erholen, nahmen für immer Abschied von ihr, packten die Kinder zusammen und fuhren Irgendwohin in die Ferne. Nachdem Scbloimale so lange Zeit mit Fradel zueammen verbracht hatte und so innig an ihr hing, riß ihm Ibra Abreise das Herz entzwei und das Lehen wurde ihm zu- Oual. FÜNFZEHNTES KAPITEL ND wie Meereswogen kamen nacheinander Leid und Unglück über Armlcutcn. Bloß Juden, die lcidgewohnten, die »chwachert und beweglichen, können die gewaltigen Wogen über «ich hmweggehen lassen, sich wie Schilfrohr beugen, und können dann wieder den Kopf' erheben! ,Also »prlcht Gott, dein Schöpfer, Jakob, dein Former, Israeli Fürchte nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe deinen Namen gerufen. Mein bist du. Gehst du durch Wasser — ick bin mit dir, und durch Ströme — »o sollen sie dich nicht überfluten, gehst du in Feuer — du wirst nicht verbrennen, die Flamme wird dich nicht versengen!* Da* Unglücksgesetz hatte die Schleier getroffen —• das war freilich eine böse Sache. Aber Juden gewöhnen »ich an alles! Nun, Gott wurde auch ohne die Schleier helfen. Man würde ■ich ein wenig enger schnallen, *ich nicht so recht satt essen, ein bißchen von dem und ein biße hen von jenem abknappien — es würde schon gehen! . . . Der Brand war über die Stadt gekommen — ach, das war schlimm, war wirklich ein furchtbarer Jammer! Aber was ließ sich da machen? Gott ist ja ein gütiger Vater und Israel ist cm Volk des Erbarmens. Man schrieb also Briefe um Unter- Stützung und schickte Sendboten au». Man hoffte und wartete — aber nichts kam. Die Sendboten waren!a auch Menschen au» Fleisch und Blut und hatten Frau und Kinder und die Armen krauchten ja zum Essen . , . Der kalte und nasee 11erbst kam heran. Er gab deutlich zu verstehen, daß man im Freien nicht leben könne, und zwang die Leute, Irgendwie in die Hauser zu ziehen. Daß cs da em bißchen enge wurde — das machte nichts, wenn man nur brüderlich beisammen war . . . Eine Krankheit brach aus und viele Leute starben — nun, dafür setzte man einen Faittag ein, las Psalmen und fastete . . . Das Elend wurde immer schwerer und die Not immer größer. So machte sich denn auf und davon, wer das tun konnte — Gottes Welt war ja groß und Wolhynien ein ergiebiges Land. Dort war em Lehrer eine gangbare \Vare. So ergriff man denn den Lehrerberuf und schien wieder Ruhe zu haben. Aber da kam plötzlich das Unglucksgesetz mit den ,Scheinen : Kein Mel ammed durfte ohne staatliches Zeugnis unterrichten. Eine böse Geschichte! Man mußte also die nötigen Mittel anwenden — und Gott erbarmte ■ich und man konnte weiter unterrichten. So lebte das arme Städtlem und überdauerte bitter schlechte Zeiten! Wie mit dem Wind flog damals die Kunde von den jüdischen Kolonien in die Stadt hinein; Die Regierung gab den Juden Boden, um *ich darauf anzusiedeln und ihn ZU behauen. Diese Nachricht rollte natürlich wie em Ball von Mund zu Mund, nahm viel verschiedene Versionen in *ich auf und war zum Schluß so wirr und verwickelt, daß CS schwer hielt, den wahren Kern herauszuschälen. Was für Kolonien da» waren, wer den Boden gab, wo und wem er gegeben wurde — darüber herrschte keine Klarheit und die Meinungen waren ,»ehr geteilt. Die ganze Stadt war in großer Aufregung. Überall, auf dem Marktplatz, in Beßmeddresch, am Schichl-Platz standen Menschengruppen und man sprach, stritt, schrie und schimpfte laut. ״Ich bitte euch, Rebb Seelig", debattierte Cbakel der Hinkende, der Feuer und Flamme für die Kolonien war, ״sagt mir doch, Ihr Philosoph, warum sagt Ihr »Ach was! und warum sagt Ihr ,Bah!? Was soll Euer ,Ach was!* und Euer .B«l.r bedouten? Eine eolche Sache, die für die Juden ein Glück ist, die kann man mit Philosophiererei und mit einer gerunzelten Stirn nicht abtun, mit ,Ach was!‘ und mit JBahT ״Was bah* ich mit dir zu verhandeln, Cbakel, wenn du . . . hist, nichts für ungut,*' antwortete Rebb Seelig mit einer Grimasse und nahm eine Prise Schnupftabak, ״wenn du das Wesen, da• beißt den Kern einer Sache nicht begreifst. Man gibt Kolonien! Was heißt das! ,Man gibt‘? ,Wer gibt dir denn was ohne Grund! Hier hast du, Chakale. und »ei ein Edelmann und Gutsbesitzer!* Ach was und tausendmal ach was!*‘ ״Dasselbe sag ich ja auch zu meinem Fawischke“, mischte sich Jaankel vom Maggid in* Gespräch. ״Ein Edelmann willst du werden? o nein! Die Sache riecht, Verzeihung, nach Prügeln, die die Bauern kriegen , , . Noch mehr, man sagt sogar, wenn man nicht gut arbeitet, oder was weiß leb. für irgend eine Kleinigkeit wird man als Rekrut genommen oder gar nach Kleinpalästina verschickt — nach Sibirien nämlich! ,Fawischke*, sag* ich, ,du hist L׳ehrer? So bleib Lehrer! Rede dir keinen Unsinn em, zura Beispiel, du wärest «chwangerl Nein, Fawischke, Jakob* Flände sind nicht * Esau* Hände!‘* ״Nein!" ließ *Ich eine Stimme au» einer andern Gruppe vernehmen. ״Hier m den Gouvernement» wollen wir nicht», um keinen Prci* der Weit! Lieber dorthin, in jene Gegend — nach Jekaterinoilaw, nach Cher»on." (Fortsetzung felgt•) Kupple«‘. Hasrverbüllung. —- Stslig: Mannarnam« (dir Glücklich#). — Chakeh Koseform von Chaj'cm. — Fawischke! Kossform zu Fswiich (Pliiibu•?), — Jesnkelt Dewin von Jaankzw (Jakob). — Jskok, Eaaul Juden, N'ichtjudta, , I

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