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Jüdische Rundschau · 1924-03-25 · Heft 24 (25.3.1924) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXIX (1924)
Issue
Heft 24 (25.3.1924)
Date
1924-03-25
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 24 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 173 Aus äcr!tldlsclien Well HntcHIu Anläßlich des f>0. Geburtstages von F)>'. Stephen S. Wise am 17. Mürz werden an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen, beginnend mit dem 16. März, besondere Leierlidikeiteu abgchalten, die von deu Mitgliedern der (lenti.thn Synagoge und der Freien Synagoge in New Volk, an denen Dr. Wise nls Prcüijjcr wirkt, arrangiert werden. Juden, Italiener, Slawen, Griechen, Deutsche und Litauer in den Vereinigten Staaten, sowie geborene Amerikaner vereinigen sich zu einer energischen Kampagne gegen die von dem Vorsitzenden des Immigratiouskomitees des Reprasentantenliauses, Jo 1111.so 11, eiiigebruchte Immigration»* L i 11 s c h r ä n k u 1! g s - B i 11. 22 Organisationen haben sieh zu einem amerikanischen Glcichhcitskomitee zusammen• geschlossen. Alle diese Organisationen hatten fiir den 3. Marz 111 der Carnegie-Halt zu New׳ York eine Massenversammlung gegen das einschränkende Einwamlerungsgesctz. einberufen. Fs wurde eine ,Resolution angenommen, die dem Kemgieit zur Kenntnis bringt, daß die Massen amerikanischer Burger jedes Oesetz abk liuen, welches Rassommterschiede macht und eine Rasse auf Kosten der andereu begünstigt. Richter Thomas W. Cluirehill führte den Vorsitz, Von jüdischer Seite traten als Redner auf: k'ongrcßabg. Samuel Diekstein, Kongrcßahg. Nathan D. Perlman, Louis Alarshall und I)r. Stephen S. Wise. Italien Am 21. März, hat in Rom das geheime Konsistorium stattgefunden, bei dessen Eröffnung der Papst eine Anspräche halten sollte. Der gut informierte vatikanische Berichterstatter der ״Stampa" schreibt in bezug auf diese Ansprache: Drei Fragen sind es, die in diesem Augenblick den Vatikan vor allem beschäftigen — die mögliche Annäherung der englischen Ohristcn an Rom, der eventuelle Kontakt mit der slawischen Orthodoxie und die pol i t i $ c h r e 1 i - giösc Lage der Heiligen Stätten. Dir sc dritte Frage wird jeden Tag wichtiger und ernster, so daß sie unaufhörliche Aetißeniugen und Forderungen der katholischen Behörden verlangt. Einmal müssen diese Fordeitnigen zu einem konkreten Resultat führen. Es ist aber noch nicht sicher, ob diese Fragen ganz offen in der Ansprache berührt ■werden, da solchen offiziellen Kundgebungen eine lange diplomatische^ Arbeit vorauszngehcn pflegt. Jedenfalls ist es aus tausend Symptomen klar, daß sich etwas Entschci* dendes i in Vatikan vorbereitet. Die katholische Organisation ״Opera Pia Cardinal Ferrari“ hat dem bekannten italienischen Dramatiker Sabatino Lopez cingcladen, einen Vortrag zu halten. Lopez sagte zu, erfuhr aber nachträglich, daß der Reingewinn für die palästinensische Abteilung «ler Opera Pia bestimmt ist. Es ist bekannt, daß in Palästina die Opera eine a 111 i z i o n i s t i s c 11 e Haltung ein• genommen Jiat. Infolgedessen teilte Lopez den Veranstaltern mit, er sei als Jude und Zionist nicht in der Lage, den Vortrag zu halten. 15. Ausweis derZiouIslenstener*F,in!]ängc fiir das 1. Quartal 1924 vom 18. bis 21. März 1924 Ort Berlin Breslau Fulda Lübeck Konlitigtiil Elncanr vom 18. ft bis Ul.3.24 In«ct1»mt für 1• Quartil 24 Fciilbelrsj; 5000,— 146,75 2955,95 2014,05 ־־,1200 400,— 1100,— 100,— SO,— 155,— 255,— ___ so,- 25,— SO,— — :11 650,— 10,-*) 408,50 241,50 *) Davon Vorauszahlungen für 2. Quartal 5,-- M. Eingang vom 18. 3. bis 21. 3. 1024: fiir 1. Qu. 21: 731,75; für 2. Qu. 24: 5,—; Gesamteingang für 1. Qu. 21: 12 014,20; für 2. Qu. 24:. 318,50; für 3. u. 4. Qu. 24: 318,60; Sonder• spenden: 600,--. Spezifikation: Berlin: H. Margulics, A. Sulke je 10,—, Dr. Matlatzki 6,—, W. Ilberg, E, Snndberger, F. Singer, R. Siltncr, B. Sulmann je 5,—, O. B. Rcwitsch, W, Siibcrstcin je 4,-—, A. D. Ehrmnmi, M. Gonzer, B. Rabinowitz, A. Ringer, M. Rosolio, S.-R. Dr, Simonsohn, M. Sin-Meyer, W. Sktarz, 1. Spisbach, M. Sultan, Dr. I. Tugendreich je 3,—, div. 54,*5. Einzelne Zionisten: Seesen: R.-A. Dr. Kopfstein 10,— (1. u. 2. Qu. 24). Zionistische Vereinigung für Deutschland. Postscheckkonto: Berlin 8001. Vom Keren KajcmelSi Goldene Buehelntragung und Gärten - Wir fordern nochmals alle Zionisten auf, ihre Bekannten, die gemäß unseren Veröffentlichungen mit Goldenen Buch* Eintragungen oder der Anpflanzung von Gärten begonnen haben, zu deren Beendigung zu veranlassen, bzw. die Adressen der Zentrale des K. K. L. mitzuteilen, damit diese sich des- .wegen an die Betreffenden wenden kann, * Die Purim-Aktion des Keren Kajemcth verspricht ein großer Erfolg zu werden. Ueber 120 Orte haben der Zentrale des K. K. L. mitgcteilt, daß sie sielt durch Veranstaltung von Purimfeiern und Haussnmmhmgen an der Aktion hefeiligen. Schon jclz.t liegen provisorische Ergebnisse «Irr Sammlungen vor, die beweisen, «laß ein sehr gutes Durch- Kchnittscrgebnis bei den Sammlungen erzielt werden kann. So sind bisher in Bamberg und Landau je 1000 M. aufgebracht worden. Hieraus ist ersichtlich, daß auch in kleineren Orten bet intensiver Mitarbeit der Vertrauensleute große Betrage für den K. K. aufgebracht werden können. 111 der nächsten Woche wird der 1. Ausweis der Purim •Landspenden erscheinen. Wir erwarten, daß alle Vertrauensleute des K. K. bestrebt sein werden, zumindest mit größeren Teilergebnissen darin vertreten zu sein. Da jede Spende mit Namen und Text veröffentlicht wird, kann der Ausweis auch in erfolg, reicher Weise für die weitere Propaganda verwendet werden, indem er den Spendern zugesandt wird. JllilllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllM^ I ja Wir tcliou hierdurch mit, daß unser :; IüBerUoncprcis vom 1. April ab 0,30 Gmk. p für die achtgospaHeue Zelle, für Stellen• 3 II gesucho 0,13 M. beträgt• :[־ ן| y j§ Verlag ,jjlidisctiö HußdßdbaQu g |; Berlin W IS, Sächsische Straße 8. G |i(c ft, (*>1* Wi Dir®: Norjlner Zioniattkefe* ftarllii (J 19, P*yJ*liirala 8 TrJfiplfonj Merfeur y׳.'rtf/g4 * Pohtaofeeokkento Ko, Jijöoa U0r1111 NW 7 >U 1־ B. 7. V Uittwooh, tJmi y׳’!. Mär* *feaa«!■ 6 Ufer i-ruppe 0*1, t'm 7-iorsUi. 1 f®־Im, fHr Herr Dr. Koj,|pnnch^rr »,IH0.HUI. 4ia«»1>t*tlfl ln U1r«f hU!<*r!»eh«• KslwUI1l11s«a *!8 *!׳וזיזי Uhr Zl<mf*tUd1«r npf'hktrei׳, flrBppa f harlottenbafg, im NoHe&dorf* Kßfiino, K101Rti.tr. 41. flrnppen־Ab«1»<fe Donner■♦**. «־!*n '27. Mhra *Bond• H Ufer lUrllwRr ^!•»«rlil-Brriooo, im lf«r*aa! der Ryneror* Pa*(ft!01!*i«t1•.!446 Korr lUbb. l)r. Wilhelm La»y: ״Hosleiiae KKEleltRitniptofelfn}•" *fern!«!* $*/« Ufear flmpp« Ntid, In der bueor K"Ut1»«\ KnHhnR«r T)»m1n ll״rr Dr. A. Borthi *1»Je und Krtrebnls•• der AnncfeHoßoml Außäjirßcho. Sonnebond, «lfm ־*U Miire ftbond» 8 Uhr 1״0ת«מ ITatafr im Zl«mi*'t{110')>׳n HMm, TjnD׳l׳1<״‘r1r<D* Sfr. 8^ (»m A1*x«vh׳]Arpletr״\ ‘flnaumknmlscobwu^ für <!ir> Mce dr• Arhtlf•1l0nia1>aoa. En Rprochon: Dr. ArloeorolT. Dr. HoUrmmu 0,״Ulend), Dr. Kudolf R^mtiol, Limrmnn Lr ■wineobn u. a. Mmiffis: Dnn ’M. März, h\mvte U)^ (.ru1<or AVest-t harlottm^urj?, im Or. Rani der Dnifft, ■▼oAoWm'vDmlomtr. 1a Goorj* Dornhnrtl 1 ״Blr «!״utiriton Juden und dl« KefchcUn•• wilileu**• Anwohiioüonni Di«kus*ion. Ä . . •,«*na* B €r«|p« der ZUxtitea d. 0*te*, im Helm, Undab*rs«r Str. 80 Grapp.'ntbead. («rappe Nord, im Jto1׳nf ZHolt011, TloRontb&leratr. U/12 Brappeaabeatl. ««**י ן «Inn t. April «band« 8 Uhr y.tonUt. Jagfadior©Hi ilofhewer, (ir1״»p« HB«!, ln dor Konditorei KnohMilenifior Oranionplnta, (יruppon-Abend• MiMwoob. «Jon «. April ebenda B Uhr ZlunBU .latroudteroln €herlAtt*«b«r9t (m Koliondort• Kanino, KloUtelr. 41. 0»084&6יו»קק• ״ ״ . . . xbrndi 8 Ufer 1«rnpnR 1>«t, 1m חח4<י>»11ז»1}י׳1תרו71ג TTelm, T,fmd«*'0rfc«r Str. 80. Herr Dr. VVoruor Hab; HI>le poMtDrhrn Htnuuangea und dai doalaabe . Judentum ** VorAttRiichtlich om ü. April Krappe Vfeit-therlottanbarf Auaipracfeo über; ״Weitl'rh• Ku'tar and ZioaUmna“. Befirtnii Barr Df. , H5n« Biooit. K«»rr*3f1־rent; Dr. D5bH0. Jedou Dlcmetap׳Rb^״d. 4*Uhr OstjilrtUchrr 811*׳1*?וו»*וו»ו»ט», Friedrlohatr. H5 Hamlnnr Hir lüdliöb* Oeerli'eht«, Di«D*t!*s:a8Rnd, R U}^ .!Ndlerher K«ltnrT«rtlB P«1fr«1־s im Zlmi’af!•«'ben Ifeim, Uandsburgar 8kr« 6t. Seminar Iflr iä«|i«rh« (}«•cMohte unter Uaifmip: «1«• Herrn •U!d ph’l. U. fi © h & e h 11 r. Ornpra Nord Mittwoch ▼cm *'«'8—HO Ufer bol Kim. hery, Oranlenhnritar S4f. #10, öecoarab, Sonnabend noclim. 4־—ft Uhr hr» K«lm. Urj: Ochulebun araofe* Sonntag ▼nrmitUg 11—1 Uhr b*| Kdrn. Uery! Oemnrah. Brrlhier Ulararhl.(«rappe .r#«len Kontra, Im llftr«aai J>ynef?n^« l>0Rtf\1o?1!«tr.]44&, abendiron 8—!OUhr Dr. liränn : Tonacb. Jeden Dienet»^, afeerda V* 10 Uhr: Dr. Knttu«r,Ch\tmr«ofe m> Tleaohl n.Dlnltn. Jeden Montag, Im Ucftljrvmna«lnm Srhlllorrtr. 24. nachm. Ufer, llabb. Dr. ]«:mH Bery: AnRgewhfeU« P«atm«a. אגודת בחי־ספר לישראל .Tlidl«eher SclmlTcrcln E. V., B»rlin 010, Seyd»l«tr. 8 dUaeh&ftaführondea Vor«tandamitf;Hetli Ktu׳Manrat Kurk HiauBlniiii, Grunawaid, FrUdrich*rub«r*tr. ßi. בית ספר ללשוו העברית בברליו B־׳brfU*fih« Spruehnclitif« ta Barllo (XI. Rea1*»lar) AuAantt «rteilt der R<־fevUWltor, Hort K. HcTc0׳rün, MBiwocfe, 8 Ufer abaadl in dor Iioob8chn1f iür die Wl«1cn*chaf* da• Judtnttiaai, ArtinorioatraOa U, l, Zimmer 4. בית ספר לילדים במערבה של ברליי Jdtliicha Orund^rhala We»f, Auafeanfi erteilt «110 HcfenlleitoHn, Fräuloin Oberlehrerin Beiijr Lende« Montag and MUtwooh ß—4 Uhr, Steinpieta בית ספר לילדים בסורהה של בוליי JiMi.clio Orundtctiüle 01t. AutVanft orteik di, Schultcltorln, Frltuloin Su.tnn• LiohUiit.la, Vr.ltiii 2-4 Uhr, S'Mikow SlM, Zionislisclicr Dezirltsvcrband Sachsen ־ Anhalt Tagung am 2*>. und 30. März in ti<■-! Räumen des Kaufmännischen Vereins, Magdeburg, Berliner Str. 30/31: Sonnabend, den 20. März( abends 81/נ Uhr: Vorbe• snrcehtmg der Ortsgmppcnvorstamlc iiher die Tätigkeit der Ortsgruppen. Sonntag, den 30. März, vorm. 1t) Uhr: 1. Die allgemeine Lage der Bewegung und der* Stand der Paliisiina-Arbeit. Ref. Gerda Ariosoroff. 2. Generaldebattc. — Gemeinsame Mittagstafel in den Räumen des Kattfm. Vereins. Nachm. 3 -4 Ultr: Gemeinsame Besichti• gung oer Chaluzwcrkstatt. Nachm. 4י/, Uhr: 3. Praktische Chaluzarhcit des Bezirksverbandes. Ref.: Dr. Ascher. 4, Gc• neraldebatte. Nordwestdeulsclicr Gruppcnvcrbandsfag Am Sonntag, den 0. März, fand in Bremen der Verbandstag des N'ordwestdeutschcn Zionistischen Gruppcnverhandes sunt. Der Tagung wohnten 52 Mitglieder verschiedener «mippeu des Bezirks hei, Vertreter von Hamburg, Bremen, Lübeck, Osnabrück, Varel, liraniischweig, Lüneburg, Oldenbürg, Bremerhaven, Rüstringcii. Von der Gruppe Hannover, die bisher einem anderen Bezirk zngctcilt ist, war ein Vorstaiulsmitglied als Gast anwesend. Die Tagung wurde vom Verhamlsvorsit/ciidcn, Herrn Adler, Hamburg, eröffnet, der besonders das Erscheinen des Vorsitzenden der Z. V. f. D. Herrn Dr. Landsberg begi-Qfite. Das Vonnittagsreferat hielt Dr. Landshcrg über: ״Die allgemeine Lage im Zionis- 11111s und <lic deutsche Arbeit". Der Referent sprach misführlieh über die gegenwärtige politische Lage, über die Situation in Palästina und über die arabische Frage. Er beschäftigte sieh fodanu mit «lern Zustand der Organisation und kam zu dem Ergebnis, daß nicht so sehr äußere Faktoren in diesem Augenblick den Erfolg unserer Arbeit bedingen, als eine innerlich starke Organisation mit einem einheitlichen Arbcils• willen, der zu letzten Opfern bereit ist, um in den nächsten, für uns riiLfhcidcüdon Jahren, deu Aufbau zu .sichern. Die angeregte Debatte zeijjie, daß die Anwesenden den Ausführuugcti Dr. l.amtsbergs volles Verständnis entgegen• brachten. Nach einem Bericht und nach kurzer Aussprache über die Gründling einer neuen Ortsgruppe in Brepicrhavcn- Rüstringcu trat die Mittagspause ein. Das Mittagessen, an dem sich alle auswärtigen und viele Bremer Gesinnungsgenossen beteiligten, wurde gemeinsam eingenommen. In der Nachmittagssiiztmg erstattete Herr 'Adler das Referat über die G r u p p e n a rb ei t des kommenden Termins, in denen alle Tätigkeitsgebiete zionistischer Arbeit behandelt wurden. Nur vom Arbeitswillen des Einzelnen hänge unser Erfolg ah, die Anforderungen müssen von den einzelnen Gruppet! kommen, mir dann würden die Anregungen von der Verhandsltitttng auf fruchtbaren Boden fallen, fn der Debatte «Iber dieses Referat äußerten die einzelnen Gruppen ihre Wünsche für die Arbeit der Zukunft. Bremen wünscht, daß die größeren Orte dt׳, Bezirk(. r״ch eiftiger der Bearbeitung ihrer Landbezirke niinehmcn ״.׳Ilten und fordert die Herausgabe eines lokalen zionistischen Mitteilungsblattes. Bratmschweig schildert die Erfolge der Arbeit dieses Winters mul berichtet, <11ß dort mit der Heraus;;,!he eines eigentti Blattes gute Erfolge erzielt seien. Lübeck verlangt von der Leitung der Z. V. f. D. eine positive Stellungnahme zu den Fragen der Abwehr des Antisemitismus. Hamburg gibt an Hand der Erfolge der Keren Hajcssod-Knmpagnc Anregungen für die Arbeit auch m anderen Gruppen, Der nls Gast anwesende I>r. Sulke, Hannover, gibt ein Bild von der Wirkung des in Hannover erscheinenden Mitteilungsblattes, das auch in nicht/iouisfisehen Kreisen Veibrcitung habe, und bittet dies Blatt als Veibandsblalt erscheinen zu lassen. Es wird der Gruppe Bremen die Anregung gegeben, mit Hannover das Blatt gemeinschaftlich fiir diese beiden Orte erscheinen zu lassen. Die Debatte endet mit einem Appell des Referenten nn die Gruppen, die Verbandslcitmig in Zukunft durch energische Mitarbeit und erhöhte Forderungen zu unterstützen., Zum Verbamlssitz winl Hamburg wicdcrgcv.ählt. Du: Gruppe Hannover wird aufgefordert, sich nach erfolgtem Linverataml• nis mit Berlin unserem Verbände anzuschlicßen. In die Ver. hatulsleitung werden gewählt die Herren Adler und Dr. Victor, Hamburg, £ 5 c h a r i a s, Bremen, Dr. Roth• schild, Lübeck. Der Verbandstag verlief harmonisch und angeregt. Es ist bedauerlich, daß die Gruppen Emden und Kiel die Tagung nicht beschickten. I>ic Anwesenden werdet! sicherlich Anregungen für die kommende Arbeit mit nach Hause genommen haben. Berichtigung. In Nr. 22 der ״J. R.“ soll es auf Seite 15b in der Uebcrschrift heißen statt ,.Nord west deutscher Gruppenverband‘', ״Vom nordost deutschen üruppenverband". . m Neue Palästina-Ansichtskarten. Der Verlag ״Arzcmi", Charlottcnburg, Goethcstr, 61, der sich hauptsächlich mit «Irr Herausgabe von Palästina-Postkarten befaßt, hat soeben eine Serie von 42 Ansichtskarten von Tcl-Awiw herausgegeben. Die Aufnahmen sind durchwegs gut, jedoch läßt die technische Reproduktion noch manches zu wünschen übrig. Wochcnkalcncicr. Sonnabend, 20. März, 23. Adar schenl 5684, Sch’mini, Schabbat Parah,, Neumondverkündigunj (Nissan), Nacht 7,11. Die Ortsgruppen Bochum. Am 21. Februar fand liier die diesjährige ordentliche Generalversammlung der zionistischen Ortsgruppe statt. Der erstattete Tätigkeitsbericht zeigte, daß in dem letzten Jahre eine recht gute Arbeit geleistet worden ist, was aucn aus den Berichten der einzelnen Ressorts hervorging. Dieser Erfolg der Tätigkeit in den letzten Monaten ist ins• besondere der aktiven Mitarbeit von Fräulein Pomcran* und Herrn Herzberg zu verdanken, die bei ihrem Autenthalt im Ruhr,gebiet auch die Arbeit in Bochum wesentlich unterstützt hatten. So ist durch ihre Hilfe der ״Zionistische Jugcndbimd“ gegründet worden. Der Beginn unserer Arbeit wurde durch eine Palästina-Filmvorführung ein. geleitet, die einen guten moralischen und finanziellen Erfolg zu verzeichnen hatte. Bochum. Am 0. März fand hier die Aufführung des Palästinafihns statt. Der Film war von Juden und sielen christlichen Mitbürgern zahlreich besticht und hatte einen sehr guten Erfolg. —• An dieser Stelle sei besonders den Jugendlichen und vor allem Fräulein Cohn und Fräulein Samson für die ausgezeichnete Vorbereitung der Aufführung gedankt. Friedberg (Hessen). Am 20. März (Purim) fand in! Zentraltheaicr die Aufführung des neuen Palästinafilms statt. Dank der guten Vorarbeit durch die Studenten der V.J.St. ״Kadimah" 1m K. J. V. kann man die Aufführung als gelungen betrachten. Die jüdische Bürgerschaft war zahlreich erschienen, ebenso die eingeladenen Behörden. Vor der Aufführung hielt Herr R.-A. Dr. A. Rosen bl att aus Frankfurt a. M. eine kurze, einleitende Aussprache, in der er auf die Bedeutung der Paläsiinakolonisatioti, verbunden mit der N.-F.-Arbcit hin• wies. Der Film h'mterließ bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck. Heilbronn. Am 17. Februar sprach hier Frau Arlosoroff vor einer großen Zuhftrcrsthar über ״Das Gebot der Stunde". Ihr Vortrag war von sehr starker Wirkung. Das zeigte sich auch darin, daß sämtliche N i c h t z i o nisten, die in der Diskussion sprachen, es für eine allgemeine jüdische Pflicht erklärten, den Keren Hajcssod aktiv zu unterstützen. Im Verlaufe der Debatte wurde auch noch die religiöse Seite behandelt. Der Abend wurde durch ein glänz-cmlcs Schlußwort der Rednerin beendet und kann als voll gelungen betrachtet werden, insbesondere auch dadurch, daß er der von dem neutralen Keren Hajessod-Komitee begonnenen Aktion wertvolle Dienste geleistet hat. Karlsruhe. Vom 14. bis 16. Februar weilte Frau Gerda Ariosoroff in Karlsruhe und hat das innere Leben unserer Ortsgruppe außerordentlich anregend beeinflußt. Frau Ariosoroff sprach am 14. Februar in einer öffentlichen Vcrsammhing vor etwa 120 Personen über ״Die Lage in Palästina" und am 16. Februar in einer Mitgliederversammlung von etwa ItX) Teilnehmern über ״Aktuelle Probleme der Palästina• arbeit". Bei beiden Veranstaltungen hatte sie in «ler _ Dis• kussiott Gelegenheit, den Vortrag durch anregende und iitier- 0־: ante Mitteilungen zu ergänzen. Beide Vorträge übten eine sehr gute Wirkung aus, und wir schätzen den Wert derjenigen Vorfrage, die ■ganz auf die aktuellen Fragen der Palästina• arbeit eingestellt sind, höher ein als den der üblichen Propagandavcranstaltuug. Am 15. Februar war Frau Ariosoroff noch mit der hiesigen Jugend zusammen und sprach im kleineren Kreise mit K. J. V.crn und Blau-Weißen über Palästin,!-Fraget! und Fragen der Bewegung. Königsberg i. Pr. Am 4. März fand zum Zwecke der Bildung einer Ortsgruppe des y c r b a n d c $ Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina eine öffent* liehe Veranstaltung statt, in welcher Frl. Dr^ Mirjam Scheuer, Prag, über die Gegenwartsaufgaben der jüdischen Frau sprach, wobei sic in theoretischer wie praktischer Hin* sicht gleich eindrucksvoll über die Ziele des Verbandes Auf• Schluß zu gebet! wußte. Lebhaftes Interesse äußerte siel! in der nach dem Vortrag entsetzenden Aussprache, bei der die Anregung gemacht wurde, die Gründung einer Ortsgruppe vorzubereiten. Es schlossen sich sogleich eine Reihe von Frauen zu einem Arbcitskomitcc zusammen; gleichzeitig konnte eine wesentliche Anzahl von Mitgliedsanmeldungen für dei» Verband verzeichnet werden. Landsberg a. W. Am 27. Februar sprach Dr. Leie wer, Berlin, in einer gut besuchten öffentlichen Veranstaltung der zionistischen Ortsgruppe über das Thema: ״Im Kampf gegen den Antisemitismus“. Der Vortrag!unterließ eine sehr gute Wirkung und warb unserer Bewegung neue Freunde. — Am 9. März wurde der Palastina-Film vorgeführf. Die Orts-

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