Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 21 (14.3.1924)
- Date
- 1924-03-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 144 jü \ JImeriltsi Auf der in Providcnce, Ncw-Yersey, stattgcfmidencn | Landeskonferenz des n inc rikanischiüdi8chen Kon* H: r e s s c S wurde die Forderung gestellt, daß der amerikanisch- [jüdische Kongreß als eine demokratisch auf ge-!baute Körperschaft in der Jewish Agency [vertreten sein soll, um an der Errichtung des jüdischen [Natlonniiieiiiics init/tiaiheileii. Der Vorsitzende des amerlj kaiiiscli-judisdien Kongressen, Dr. Stephen S, Wlsc, gab (seiner Ueherrasdimig Ausdruck, daß eile jüdischen No• Ltahcln die immor Gegner des Zionismus gewesen sind, [jetzt in bezug auf den Eintritt in die Jewish Agency den [jüdischen Massen, die immer treue Anhänger des Zionismus [gewesen sind, ־/ u v o r k o m m c n wollen. Es wurde eine [Resolution angenommen, die die Einberufung eines das geisnmte jüdische Vo'k repräsentierenden Weltkongresses pur Beratung der Palästinnfrage fordert. I Die Truppe des jiddischen Künstler-Theaters in New!York wird sich am 8. April auf eine Europa-Tournee bc- [geben, wobei sic die Städte London, Paris, Antwerpen, Berlin!und Wien besuchen wird. ״Jüdische JugcndbÜitter“. Das Septemberheft der ״Jü- .dischen jugcmlblätter", herausgegeben vom Verein Jüdischer 'Ipchsclmler ״llar Kociiha“, Prag, hat folgenden Inhalt: Er.- win Vogl: Zur zionistischen Situation, — Tel-Awlw (Ein ,Brief aus Erez. Israel). Jehoschuah Bi er er: Im Kampf um die Arbeit, lut Tageslicht. Arjcli Auerbach: Kolonisten und Arbeiter. Vom Gdud Haawodah. Brenner: Aumer-;kmigen. — Bemerkungen: Zippor: Der Kongreß. R. K,: Zion. Mittclschülcrgriippen. Sprcchsaal: Dr. Weiß: Bcm's• aimschichlun״. — Bruno König: Bremsen. — Jehoschuah!Dierer: Ziko. Omer Eines: Ein großes Wort zu einer kleinen Sache. Otto Arie: Rechte und Pflichten der Jugend. :-־ Berichte: R. S.: Der Bundestag des Techeieth Lawan in Tyss. •— Heinrich II off mann: Die Arbcitssicdiung des Tcclicictli Lawau. — Benno Cohn: Vom deutschen Blau- Weiß-Bund. — Bassan: Die jüdische Jugendbewegung in!Bulgarien.׳ — Ein Brief aus Palästina. *־־ Die .,Jüdischen;.tugendblätter“ erscheinen in freier Folge und sind in Deutsch- Lind zu beziehen durch Ludwig Kaiser, Hameln a. Weser, Ritterstr. 1. Berlin. '(Gruppe Wes t-Ch a rl ot t c n b u rg.) Die Gruppe Wcst-Charloltcnhurg der B. Z. V veranstaltet am Mon*;lag, den 17. März, abends punkt S1': Uhr, im Restaurant Pscliorr-Haus, Tn11rntzienf.tr. Ti (Ecke Rankestr.), Vcrcinszim* er Nr. 3, im Einklang mit den ziouistisclicn Jtigcndorganl* safionen Berlins einen Jugend abend. Tagesordnung: ״Jugend und Chaluziuth", Referent: Herr Dr. Heinrich Nagler (I lechahiz); ״Zionistische Jugend und Zionistische Org.uii* s.Vlion", Referent: Herr Dr. Paul Hirsch (K. J. V.). Die Mitglicder der B.Z.V. sind als Gäste willkommen,;; Gruppe der Zionisten aus dem Osten. Unser Vorstandsmitglied, Herr Juda Herz, verließ vor einigen Tagen Berlin, um rieh als erster in der von uns gegründeten Gartenstadt ״Zibnah“ am Wcst-Karmel nicdcrzulasscn: Anlälllich seiner Abreise veranstaltete der Vorstand eine Abschiedsfeier, in der Herr Fett die Bedeutung der Gründung der Siedlung :würdigte und Herrn Herz dazu beglückwünschte, als Erster ms Land fahren zu dürfen. Hnpoiil-Haza'ir. Die Chawerim der Berliner Ortsgruppe des Hapoiil-Haza'ir, die in der letzten Zeit die Rund- ־■chrcibcn des Lokalen W.iad nicht erhalten haben, werden gebeten, ihre genauen Adressen dem Büro, Charlottcnburg, Carmerstr. (>, anzugeben, Freie Jüdische Volkshochschule. Herr Dr. Wolfsberg beginnt seinen Vortragszyklus ״Ans der modernen Religions- Philosophie“ am Donnerstag, den 13. März, abends 8 Uhr,;Synagoge Fasancnstr. Hörgebühren werden nicht erhoben. Jüdischer Frauenbund. Eine Vorstnudssitzung am 11. und 15. Februar nahm den Bericht sämtlicher Kommissionen ent- :egen. Aus den Mitteilungen der S t i nt m r e c 111 s k 0 m * misiiion ging hervor, daß sich in der letzten Zeit verschicdcnc Gemeinden bemüht haben, das aktive und passive Frauciiwnhlrccht cinzufüliren. Die Arbeit der Tuber-!<ulosekommission wird durch die Wiedereröffnung des Kinderheims in Wyk wieder aiifgenommen. Es wurde bcschlossen, die verschiedenen Adoptionsstcllen in einer A (1 o p t i o n s z c 111 r a 1 e 2u vereinigen. Alle Stellen, die sich mit Adoptionsvcrniittliuig befassen, werden gebeten, sich mit dieser Zentrale, deren Leitung Frau Mosheim in Barmen übertragen wurde, zu verständigen. Ferner wurde die Weiterarbeit in der Erziclumgskonfcre 111, bcsonders im Hinblick auf linuswirtschaftlichc und pädagogische Ausbilduiigsinögliciikeiten für weibliche Jugendliche irt Erzieluingsheiiiicn beraten. Stinimrcclitswochc. Auf Anregung des Jüdischen Frauen- (»indes finden in der Woche vom 23.—2Ö. März in allen jüdischen Gemeinden Deutschlands, die das Frauen-Stlmmrecht noch nicht eingefülirt haben, Versammlungen statt, in denen Männer und Frauen zum aktiven und passiven Wahlrecht der Frauen in der jüdischen Gc• in e i n d c sprechen werden. Warnung. Von einer Reihe von Gesinnungsgenossen aus verschiedenen Städten wird uns mitgeteilt, daß ein Herr Eu ge n Nc uni a n 11 — angeblich aus Tilsit —, der sich als :Vorstand: der Zionistischen Vereinigung ״Macabea“, Leiter: des Turnvereins ״Macalwa“, Schriftführer: des Hilfsvcrcins;deutscher Juden, Mitglied: des Vereins für jüdische Geschichte [und Literatur, Mitglied: des Memelländisehcii Jugendbundes, ausgibt, den Versuch gemacht hat, größere Geldbeträge zur .Behebung einer Notlage zu bekommen. Da die von Neumann gemachten Mitteilungen den Tatsachen nicht ent- 'sprechen, warnen wir alle Gesinnungsgenossen dringend,!den Mann finanziell zu unterstützen. IUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 21 Batti.intändcz Die Hauptstadt Kroatiens Zagreb (Agram) war dieser Tage (icr Schauplatz a 111 i j ü <! i sc her A u s * c h r e 11 u n gen. Junge Leute aus nationalistischen Oiganisaiioncn dran- 11 in die Music-IIall ein, um die vom jüdischen 1 loclisdnilcrer.׳ in ״Makabi“ veranstaltete I'ascliinpsimtrihaituiig zu stören. Zu diesem Zwecke .schütteten sie mehrere Fläschchen Salmiak oder Ammoniak aus. Es kam zu einer Schlägerei, die' Polizei nahm eine Anzahl Verhaftungen vor. Das ״Za■־ ׳!״eher Tageblatt“ beklagt es, daß die nationalistische Dcwcgiing in Kroatien einen antisemitischen Einschlag erhält, und sagt zum Schluß: ״Pogromgcliis'.c haben kräftigere Nationen, als wir es sind, arg geschädigt.“ Beeil rVylfr.at‘ Zfnrjktlrse! Mcrkui־ ' iWHu SW ׳; f»״ייו b aU*/ <$ *J י Vf'FaljU.itm tlaifle? »WH« U 19, 5 * |>WnohoftLko0tft Ha. nV(3rw«ltmiv dnr M '/*, V Honuntutmt, ä׳׳n U» Mftrn aWimU 8 Uhr JiMl«ch*r kl&dArjcRct«* N0rd,lmYorwAHm1r:«q;ftl).d Jü4.Q0mtln<l*|U<'fl6attr.&*4 . . LU ,ח ויrkrtttij Irl. Dbtileljrftna LatnUui Im KI®Äir|trte»*״ י' ־ ‘ ’ »h*n<1a B Ühr ' im Ztönfat»!!•Im, Bbr> B9 (Eingang Ki. funk* fort«1r Kir. U) Df. U1X Lurja, MitgllM dr»* tfnntrnHiömH‘'״*■ doi 55• tr• S5I011 (!Utachduth), über! )!«raUitua*"• Soauing, <Utk MCLm , , J(Mla1>fc*r Knlf«rr*»6l« rrt»r«ia * Auktion n»ch d, HS׳for*.!orf«r-ii«ll1bA11׳3־»Ä Tr#!tpunkt1 %'t\Q im W*rU״ß0»t R. KJ. da* KürnbftUnhofetf AL5x*n1#rx>Uia Montag, dmn tt, VKr« ftfcandüi 8)^ Uhr ärippt >ard, im Ttodef Zdoknh,!1-19 Frau Wagucti ״jQdicch• E(1Uh1mgM ahand* 8ühf d«r ZionUit* «»1 d. im TT©im, U©nd«b«rg*r btr, 80 *•ruppcnübrnd ... Vortrag ▼״n tTarrn M^rawbnrr. Thom© wird nork b#>k*nnf3©g«b«ft# lif-bfi.it o)jü U. Jiid. Üdiiu11־j״n Hc1״'n tur Finaloh^ •G*, •bond* Uhr Grtp?i W«ti<Chirl«it*1k«rg, im Tla*Unra״fc י1ז«11״מ0ו<0*יז»?ftBooUUattr. 16 (Voraitt**immar Nr. 0) Jos־f»«d«baf»d 1. «nd (Ri'far^nt Dr IT0!«r. NntjUi* TTickftlu’k % Zionistigch« Jngond und ■fnnlitiioh© Or״anif»Hon (R«f#r©nfc1 Df. Ptul rUrimh, K. I. V.) . Mittwoch. d«u 10 Dar f Mit rs ׳. ׳ . dr«9«• 0*1 iruppanthandOUlt wofran doi rnrtmfoiio* *n*. «nnnnband. dan 2׳.\ NiKr* ■ . ■ ' H Vhr JUj'Of.i ]iixatr im ZionUb. Kaim. D1M1־d*bor<rar 8tr, 69 (Kingftag KU Frankf«3r4©T Ptr 6“) .. Dr. TTallmann (DattUml)i H^nKl*nd •■d d'• rolliDeh• Dt*•!in Z!0*!«m«1H» Xtouts:־. tim Mftrii 4\* י1«יי©«<© ׳ Uhf Grupp• im NnllandArf-D»*lno, Kloft'alr• 4^ וי״יייייסחחווזס^ Hafifar 8ויי>״ח!וז ,TT*rr Dr. Tlndolf ״Volltlk doa Zl״n»*ma• B«d dte A-f.-kltrunt״. MHtwooh. dm vd. MRrm nViond• 8 Uhr Gm!»1*0 •יו, fm Tfalm. D©nd*b«rg11r 8»r 0מ IT^rrDr K011anach*r> 6״t• Jffd, fDiurtnd* Ir ihr«r ht tartafh•• Fatn!»״k11»g״ ר״י<ויחתי>ו*^. d*n 00. MMn Rbrud* 8 Uhr YtRpoH Hastlr im Zionist. Holm. Dabdcher^r ßtr, 69 CF Ir rang El. FrankbirUr «tr \\\ 6#rlf>1t flhor 8י• k •()•RNinn*!י Raforaaiant Dr Ch. ArJo-oroff. Kaplan iPal»**׳ lna\ Dr. Hrllmann (Lettland), _ Arihwr T/Awtna^hn 0יוז*יחי Yorauaalehttloh nm 6. AptM ׳ An»-Draoba «hart ״Writl»fl1• Ka’tai׳ r*0׳7 1׳nt*wasM mir Ifarra 1 >r» DAblin, Reforan*'} Harr Dr. Ha*•!Hook* Dlom^arohaml, o T^br Jädlichir KaU«rreref• Fo«rrr•• tm ZiAn’MisAhfm Heim, Laadabaraer Str. 19, «*mtnar für irtdlscK• da*ftht׳*ht• unter Leitung des ITerrn •tnd. phli. L, 80h kohtar. Soanabaad, 801 ייk. Mn»־• abarot«, Llniecatr. 160 LH״ra»l״rhor Ahrnd , , Koforent* Chawer Floteik Mitt• lUra btgiiman bebr&iioba Kur■•, Ort tmd;׳•lt wird noab htkaoab* (fogahen. ־ ׳ J«dsa Dl0aita^«h•׳״!. « Uhr Oat!adU*h*r ®tttd*n»enra*־et», Frle^rlebat»• IIS Seminar ♦Ur lüdlaoha Oeseh’oV•. Omer• N'ard MOtvrneh wot» V8—V^üIThr bei Wdm. Lary, Oranianbnrifar ^tr. 80, Oemarab Sonnabend naehm. 4—a lThr h«| Kdm. ftaryi B״h«l׳»han araob• Sonnt•* vnrmlO■* 11—1 ühr b•! Kdm. Lrvvi Oemarab. 6 ■ 1 ' ־’״ : ־• ־•׳ ־*rMnrtf >lfsr#4ht-0rupp• *- ־ ׳, .• Uf‘.; ’!■׳ i׳r:״ , Jaden Moata^.lm Hdriaal?••^,»10*וי1א r,U״i6»ab«6d«T0alH־!Gübr,' Oי*, lirünn t Tonanh, ' 1 '* 1 Jaden Dl׳»nstaß־, ah*pd*«—10 Ubn Dp, KnHn»r, Chnmeinb m. Ra«obi 1t.Dlntm Jeden Montag. Im baaVvmna*>rtm Srhlllamlr. 94, ח*ohm, H4—׳V0 Uhr! Habb. Dr. Kmll L»vy: AnseawRbltn Psalmpn, ׳ אגידח בחי ספר ליעראל!. JHßlcelier Schnlverfiln E. V., Berlin C40, Soydelitf. 8 ׳ , fl»»eh&(t»lüh.r,nd.״ Vnr.t,nd,mU,H«d t smz1,nr»♦ Kurl II*mm,r1t«ln, Orua,w»M, Frl,drloh,rul1,r,tr. 01, , - בית ססר ללשוי העברית בכרליו lf#fcrul«׳*h« Kprtfhifha’• ווז1תת׳! נוי fXI. ^*«••tar) Aoilunft erteilt der 5*ehnll^ltrr, Herr H. Dor^irrlm, MIHwoob, Übt abendl Sn der Hocbrohnlo für dl* WI*»an*obaft d•• Jadaotam•# ArtUUrlesirade U, t, Zimmer 4. , בית סבר לילדים במערבה של בדלי‘ J01!l>ol,» r.runfl.rlial» Waat. Atuiunlt «rf״nt di, P<u.nl1«t*»rln, Frltu1״tn Oh.rRbr.rtn 8,117 Landkn Montau nml MlUwoflh 8—4 Uhr, Ht.tnplnt» KHO. בית ספרי לילדים במורחה של בדליי JtlfMarhn Gruidiehvi. Oat. * י י Ao*»ur,It firtelli CE® Behallnitdrln. 1'ran:1 ח n B.ia.nn* Lichtjnat,in, Fr,n,| 0—4 Uhr,, Pankow 07M, Jüdische Grundschule Rykestraßo. Anmeldung der zu Ostern Rchulpfllchtig werdenden Kinder kann jeden Dienstag in der Zeit von 12—1 Uhr hn Konferenzzimmer der Schule Rykestraße erfolgen., ׳ Vorlesung. Bonntag, den 16.׳März um!!>/! Uhr vorm, tragen Frau Frieda■ Blumenthal und Herr Herz Großbari 11 aus Werken Ost jüdischer Dichter in der ״Ewer“- Buchhandlung, Berlin W5, Knesebeckstraße 54/55, vor. Aufrufo von Araold Zweig:' Parlm>Samtnolbogea ׳ P a r Im-Thcat orallick• Qaltlangsblook■ PftUlatlaa-Po«|kfttrl«a B(,,,kilr,g1 DShn, O.r fltUioh. N.Uoiullimd Pnli.Ua• > K.rt.a BroichBr•■ «ad »4״, ,Bro.ckBf.a, J,di1 V.rtr.a.n.iaaaa b.at.lta amg.ttaad 41• IQ, *ala,a' Ort b*. nBlictaa Mk1«rI.Ii.a, damU dl. P,1lH*Aktl,a, 41, b.r.It, I, 8h,r baad.rt Orl.n varb.r.lt.t wird,, (>41•, Krlolg hat. . aa~?m //fl ,A3 ׳״. M ׳;,־י■* i x m W U* kki k'i I fl pc« li " j W M kl;.׳־U M ' •tM# fl " L.v-S'S‘»׳.• ml W Bcufhen. Am 17. Februar sprach Dr. Stermnnn hier in einer öffentlichen Versammlung über das. Thema. ״Morris Roscnfeld“. Das Resultat dieser Versammlu״g kann man als einen sehr großen Erfolg verzeichnen. Es winde ein Gruppder Zionisten mii dem Osten gegründet, zu der sich sofort 40 neue Mitglieder meldeten. Wir hoffen, von die ein neuen Verband viel für die zionistische Arbeit hier am Orte, [)er Vorstand der neuen Gruppe •setzt sich, wie folgt,־.zusammen: 1. Vorsitzender: Josef llochbaum, 2. Vorsitzender und Kultur, kommissar: Chtcf Schwarzbart, N.-F.-Kommissar: Przcsuchcr, Schriftführer: S. Friedmann, Keren Hajessod-KomnFssar: V, Friedrich. Sonstige Mitglieder des Vorstandes: S. Meyer, A, Friedberg, Sara Hochhatim, Out. Breslau. Am 23. Februar sprach in der Gruppe der Zio. nisten aus dem Osten im überfüllten Saal Herr Prof. Dr, Stermann über das Thema: ״Morris Rosenfeld als Arbeiterdichter und NationaFtida“. Dr. Stermann hat es verstanden, mit seinen hiurcifiemien Ausführungen die Anwesenden 80 zu fesseln, daß gleich nach dem Vorfrage nich über 70 Mit. glicder unserer Gruppe nnger.chlorsen.. haben. Am nächr.tnn Tage des Vortrages In ml 111 der Wohnung van Herrn Rechts, amvnlt jacobsoliri eine interne Besprechung zw sehen den Mitgliedern des Vorstandes der nciigcbildetcn Gruppe statt Dr. Stermann besprach sämtliche Org.misationsfragen. Breslau. Die Misrachl-Ortsgruppc veranstaltete am 24. Fe• briiar vormittags dne öffentliche VcrKammtung, in der die Herren Dr. Aron Barth und Oberreg.-Rat Hans Oos le rüber das Thema ״Nation,׳«!religiöses Judentum,,— der Weg des Misraclii“ referierten. Trotz der ungewöhnlichen S unde war der große Raum überfüllt, Herr Dozent Dr, Rabin cröffndc die Versammlung, Solann gal» Herr Obcrrcgiemnpsrat Hans Goslar eine Darsteilmig vom Wesen des Judentums als rcligifts-natlonalc Einheit. Der zweite Referent, Herr Dr. Aron Barth, ging mehr auf die praktischen Aufgaben der Misrachi. arbeit ein, schilderte die Notwendigkeit der knlturrl'cn Wirksanikeit in Palästina und in den Ländern des Galutli und gab schließlich einen Ucbcrhlick über die Fülle der bisher ec• gründeten und jetzt in Gründung begriffenen Institutionen fles misrachi. Auch seine Aubühungrcn fanden lebhaften Beitä’l. — 111 der Diskussion sprach zunächst ein Anhänger der Nau. mami-Gnippc, dessen unrichtige und unsachliche lielia'jptiingcu von Herrn Rechtsanwalt Jacobsohn c ne kurze energ'schc Richtigstellung erfühlen. l>cr nächste D'skussions e;fncr,״H:rr Dr. Willielm Frcvhan, vertrat einen Standpunkt der Ortliodoxie, der der Religion eine Vormachtstellung gegenüber dem nationalen Moment im Judentum zuerkannt wissen will. Demgegenüber legte Herr Dr. Barth in seinem Schlußwort nochmals die untrennbare Einheit und Gleichwertigkeit Von Volk, Lehre und Land a'.s das entscheidende Charakteristikum des historischen Judentums dar und schloß mit einem .eindrdcksvollen Appell zur Mitarbeit an den Zielen des Misrachi. — In jeder Hinsicht kann diese Veranstaltung als ein ganz besonderer Erfolg des Misrachi gewertet werden. Düsseldorf. Am Sonntag, den 23. März, abends 7</a Uhr, findet im Parkliote! die Purimfeier der Zionistischen Ortsgruppe statt. Das Erscheinen auswärtiger Gesinnungsgenossen und Freunde wird gerne gesehen. Frankfurt a. O, Im hiesigen größten Kipo wurde am Sonntag, den 24. Februar, der Palästina-Film des National• fonds aufgeffihrt. Obwohl die Veranstaltung aus lokalen Grün• den nicht öffentlich .angekündigt werden konnte, war sic recht gut besucht. Es waren auch der Regierungspräsident, die Oberpfarrer der evangelischen und ka'holischen Gemeinde, yertreter der Stadt und zahlreiche Lehrer erschienen. Nur die Vertreter der Jüdischen Gemeinde, die durch bcsondere Schreiben um ihr Erscheinen gebeten worden.waren, nahmen von dem׳ Palästina-Film keine Notiz. Wir konnten etwa 400.-M. Kaingcwinn an den Nationalfonds abfiihran. Herr Rechtsanwalt 1 cilchcnfcld aus Berlin, der im Aufträge des Keren Hajcssod eine Aktion durchführte und vor der Film* Aufführung und später in größeren . und kleineren .Zirkeln über die Bcdcu'ung des Palastina-Aufbauwerkcs auß'fordcntlieh wirkungsvoll referierte, konnte viele Vorurteile, die, unter den hiesigen Gemciudcmlt״Uedern gegen den Aufbau des jüdischen Palästina bestanden, zerstöre 11. GIcIwitz. Am Donnerstag, den 14. Februar, sprach hier ln einer öffentlichen Versammlung Herr Dr. Stermann über das Thema: ״Die jetzige Lage der Juden in Europa“. Der Erfolg des Vortrages war die Gewinnung einer großen Anzahl von neuen Mitgliedern. Es wurde folgender Vorstand gewählt: 1, Vorsitzender: Lac 11 mann, Z Vorsitzender: Aronheim, Schriftführer: Gold st ein, Kassierer: Schlitz ko wsky, N.-P.-Kommissar: Herta Herlitz, Zionlstcnstcuer-Kommissfir: Herbert Herlitz, Beisitzer! Kaminskv, Blau- Weiß: J. S ac h 8, Ostjüdischer Beisitzer: Buchbinder P ä r b e r. Magdeburg. Der am R Februar von Dr. Stermann, ■Berlin, liier abgchaltcne Vortrag hatte einen sehr großen Erfolg zu verzeichnen. Am 10. Februar hielt' Rabn. Dr. Wüae, Magdeburg, einen wissenschaftlichen ׳ Vortrag, am 28. Februar Dr. Werner Bnb, Berlin, einen Propagandavortrag über das Thema ״Die Zukunft und das Schicksal der Juden“. Die letzteren Vorträge brachten uns ebenfalls nennenswerte Erfolge, so daß wir’ unsere Mltgltcdcriahl vergrößern konnten und auch finanziell Erfolg gehabt haben. Zürich. Am 20. Februar bildete sich nach einem Vortrag ״Die Mitarbeit der Jüdin am Aufbau Palästinas“: von Frau Nanny M a r g u 11 e s Im Israelitischen Frauenverein einaus Frauen aller Richtungen bestehende Gruppe des ,,Verbandes Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Pa'astma“.*vorlitzcnjic Frau Charl. Mayer, Zürich, Alpcnquai 20.״ *.. .׳ י München, ln München soll zum Andenken von Ons tä v Landauer für die auf dem Waldfriedhofe belindliehe Ar.chenurnc ein Ocdcnksteln gesetzt werden. Wir werden gebeten, mllzutcilcn, daß Beträge hierfür von Johann Weigl, München, Elsässer Str. 22, angenommen werden. Offene und gesuchte Stellen. Für eine gebildete Dame, die sehr musikalisch ist, eine Stellung als Gesellschafterin oder als Hausdame (Tagesstcllung) gesucht. Ferner dringend Stellungen für Anfängerinnen, für Lehrmädchen in der .Schnei• derel, im Haushalt bei Kindern, Für lungen Lehrstelle für Elektrotechniker, für F'c'nmcchnnlkcr und Schlosser, Möglichst ln Betrieben, die am׳Sabbath geschlossen halten. — Stellungen für Buchhalterinnen, für Vcrkuifcrlnncn jeglicher Branche, für Stenotypistinnen gesucht. Meldungen an die Jüdische Arbeit*• 'gemetnsehaft, Auguatstr. 17. ,, Wir weisen, unsere Leser auch an dieser Stelle darauf Mn, daß das Berliner Komitee des Vorstandes für Gesund• hcitsschntz der Juden ״OfC״ hygienisch biLhrcnde Vortri;׳c veranstaltet, die jede Woche stattfiuden. Nähere» s. Inserat