Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXIX (1924)
- Issue
- Heft 12 (12.2.1924)
- Date
- 1924-02-12
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nummer 6 Berlin, 12. II. 1924 «3 SCHLOIMALE Erzähl ung von TAenäaleJVloicJier «5/urim Autoi iaieite Übersetzung aus Jen» Jiddischen von Salomo Bnnla um W««fc4lrM&1 mUiN. C*rjrn*1*t 19f4 Vy JutJitfk«* Vacltj. (5. Fort»ctrun^) Im^Vinter versammelten •ich Her während ihre« Neujahrs jeden Abend geputzte Dirnen und Burtchen,' daß das Hau• voll war; das war •eit jeher schon •o Brauch. Sie •aßen, knackten Nüsse, taten stolz, lachten, plauderten, sangen, scherzten und hlieh en •o lange, his man sie mit V^assef öberspritzte und hinaurwari; das war seit jeher schon so Brauch. Und wenn das Haus tum Theater paffte, um wieviel besser dann noch zur Kaserne, Es gab an ^Vinterahendcn gar keinen besseren Platt, um Rekruten zu drillen, als Großvaters Haus; da war es warm, da war es hell, da konnte man sehen, wenn man — eine Ohrleige gab ... Ein solches Haus war auch das weiffgetünchte unter den Häusern des Ringes. Es gehörte Rehh Chajem. einem angesehenen, geschätzten und vornehmen Bürger der Stadt. Um in Armleuten ein angesehener, vermüglicher Bürger zu sein, genügte der Besitz eines Hauses, einer Kuh und eines Stückleins Beruf dazu; aber um vornehm, geachtet und helieht tu •ein, dafür reichte auch weit größerer Reichtum nicht aus. In Litauen ehrte man früher einmal — jetzt vielleicht nicht mehr so sehr — weniger den Besitz des Geldes als der Thora. Ein ungebildeter reicher Mensch war troi allem schließlich doch nur e>n ungebildeter Kerl, wie ja auch die Welt das Sprichwort hat! Aus einem Schweineschwänzleln läßt sich kein Straamel-Pelt machen'. Sich vorxudrangen und dreinzureden liegt solchen Leuten und ihresgleichen schon In der Natur, seit dieWclt erschaffen ist. Man muff ja vielleicht dergleichen ansehen, hören und schweigen — aber solche Leute auf den Ehrenplatz setzen, ihnen ergeben auf die Lippen schauen, sie wirklich von Herzen liehen — ach nein, um dessen würdig zu sein, muffte man .thoragelehrt, muffte gut und fromm •ein und mußte Vorfahren von Verdienst haben Adel war nicht der Beutel, sondern Kopf und Herz. So war'• in Litauen überhaupt und besonders gar in Armlcuten, das •eit ewig her eine Stadt der Thora war. deren Bewohner fast alle gelehrt, wo Beffmeddrcsch und Klous von älteren und jüngeren die Thora lernenden Burgern, auch von Jeschiwe- Jüngern und fremden Einsiedlern. d׳e Weih und Kind verlassen hatten, am Talmud saßen und ,Tage aßen*, erfüllt waren; wo sich jeden Abend zwischen Mmche Und Marew Hand׳ werker und andere Leute bei besonderen Tischen versammelten, um von den Vortragenden was Rechtes zu hören — an einem Tisch aus dem Meddresch, am zweiten aus ,Jakobs Auge', am dritten aus der Bibel, am vierten aus den ״Herzenspflichten“ und an anderen aus philosophischen und ethischen Werken; wo man an Schahbes und Jontcw am Baiemmer neben dem heiligen Schrein feurige Reden hielt, die Israels Herz zu heiliger Liebs für die Gotte-glorie entflammten, die mit Trostworten der Propheten, mit Gleich Bissen, mit klugen, scharfen und geistreichen Aussprüchen der IVeisen gewürzt waren, deren Ton und Melodie erquickend durch alle Glieder strömte. Wenn man gewürdigt ward, in einer .olchen Stadt vornehm zu heißen, dann wird das woh •einen Grund gehabt haben, dann war man gewiß' gut, fromm gelehrt und reich an Vorzügen. Und Rehh Chajem besaß alle diese Vorzüge. Man kann mit Sicherheit behaupten, daß Rehh Chajem seihst, so un ansehnlich sein Kapital, das ganze Vermögen, das er in der Stadt hatte, anderwärts erschienen wäre, in einer große; Stadt mit •einen Vorzügen gewachsen und viel größer unc ausgezeichneter geworden wäre. Noch in ganz jungen Jahren, wenn Nichtjuden erst ans Heiraten denken, waren er und seine Frau Szure schon glückliche Großeltern. ^Venn man die Jahre zurückrechnete vom vorläufig siebenten Kind his zum ältesten Sohn, der auch schon Vater, •her noch auf Kest war, mußte Rehh Chajem *ehr Irüh, fast noch als Kind, geheiratet haben. Das hieß. wie Szure gerne zu erzählen pflegte, daß sie noch ein kleines Mädelchcn und der Mann ein kleine* Bühlcin war, als man sie plötzlich zur Panikzeit (mog's heute nicht kommen I) unter die Chippe stellte. Bei welcher Panik? Na, das kümmert einen Juden nichts, mag es die oder jene gewesen sein, das ist gleich. V/er kann sich denn ihrer aller erinnern?! Es ist möglich, daß das hei dem unseligen Gesetz geschah, wonach die Juden zum Militär gehen mußten. Damals verfielen die Juden auf den guten Rat, in Hast und Eile ganz kleine Kinder zu verheiraten, indem sic ganz vernünftig schlossen! ,/Wenn du Soldat sein kannst, du Wurm, dann kannst du gewiß auch ein Ehemann sein!.. .s Rehh Cha)em lebte, wie man zu sagen pflegt, sowohl für Gott als auch für die Menschen. Seine Zeit war dem Erwerb, der Thora und auch Stadtangelegenheiten gewidmet. Jahrelang war er ohne jegliches Entgelt Kronrabbiner um pflegte auch umsonst jungen Leuten J'almud und Dezisore vorzutragen, Sem Hau. war ir«mer voll, der eine kam, de andere ging. Nichts geschah ohne ihn. Gab es irgeadw. wist oder einen Prozeß, so war er der Vermittler. War irgend eine Notlage im Gemeinwesen, dann pflegte man •einen iat zu suchen und alles mit ihm zu überlegen. Aber wozu das Meer vollschwötzen? Eine einzige. 19 Beispiel gebrachte Szene wird besser als alle Worte sprechen... Drittes K.piteL Brauch ist, in den Senat und war sehr guter Dinge. ,Majestät, fragte ihn der Minister, .was gibt es, warum hist du heute so guter Dinge?' — ,So und so ist die Geschichte', antwortete ihm der Kaiser lächelnd, ,ich habe ein gutes Ge- •chaftchea gemacht, ich habe meine Jödcben für so und viel verkauft.* — ,Majestät!’ fuhr der Minister sehr •chrocken auf, ,was hast du getan?! Da« war ein ' Kauf! ,,. Und er bewies ihm sofort aus den R, buchern, daß die Zi 0 Zinsen einer solchen Ware — der Jude nämlich — in einer bestimmten Anzahl von Jahren den Preis um eine sehr hübsche Summe und noch so erirriger echnungsen S war ein Winterabend, nach Schabbes-Ausgaog. Auf der ,Pfanne' unter dem kleinen Kamin flackerte ein ästiges Feuer, das von Zeit zu Zeit mit dünnen, trockenen | der ganzen Ware um einen Batzen drüber überschreiten. ,Was ist IU tun?’ fragte der Kaiser. ,Gesagt ist gesagt, und da, Wort de* Kaiser* ist doch Gesetz. Bitte, sag doch, du hast ja staatsmännischen Kopf auf den Schultern, schaff vernünftigen Rat! — ,Majestät!', meinte der Minister, nachdem er sich eine Zeitlang besonnen hatte. ,Es gibt einen Ausweg. Erlaß einen Befehl, aber gleich, daß die Juden ,deutsche' Kleidung dich oder ich freß dich!' sagte Spanen genährt wurde. Vor dem Feuer saß die Familie an einem zum warmen Ofen geruckten Tisch. Ein« Nachbarin aus dem nächsten Elans war auch da und war von Neui'tfkeiten, wie eine "I romtnel, zum Bersten voll. Man wechselte Worte und schliß dabei Federn, wahrend gleichzeitig eins der Kinder die Geschichte von Josef in jüdischer Sprache vorla«. Man freute sich, bewunderte Judas Starke — ,wenn er ein Geschrei aussticß. <<!ng seiner ganz Ägypten zugrunde . Die Katze saß I lu *ragen haben. ,Re an den Ofen geschmiegt, leckte ein wenig ihr Pfotlem, bewegte I der Km»«r. .Wjj hat das eine mit dem andern zu tun?" die Ohren und freute »Ich anscheinend auch. Im Herde I "f•* «chon gut!, antwortete der Minister mit halben Anbrannte es, da kochte das Abendessen, eher vor allem siedete I dcutungen^ blinzelnd, und mit dem Finger beweisend: ,In hier ein Tonf mit Kartoffeln, die man derweilen zu *ich I fremder Kleidung, verstehst du, das ist schon ganz wa* nehmen wollte. Rehh Chajem ging in der Stube auf und I anderes^,., pur dich ist ja ein Wink genug...‘ — ,O, o, »h und rang mit tiefem Gelöhl dai L׳'ed vom Propheten I «blau! verstand ihn der Kaiser plötzlich. ,Du verdienst Ella. Und a's er zu Ende wari ,Ba'd komme er zu uns, Clne goldene Mcdadle für den Rat! — Nun hört, ״,.״״, da öffnete sich die Tür und angesehene Leute kamen herein 1 Herren, da« Ende , sagte Rehh Beer und begann die Pfeif! ״Gute Woche!“ I ״’ncrn ^raht von der Äsche zu reinigen. ״G ״Gutes Jahr!“ Und das war ja selbstverständlich, daß fnne Leute einander heim Eintreten respektvoll behandelten und die Tür seihst im Winter eine Stunde offen ließen, *o daß man in der Stube vor Kalte umkommen konnte. Ebenso f<1ng es heim Platznchmen, Es verging hübsch viel Zeit nut Rucken und Winken und Bitten und E'nander-auf-äie Fuße-trcten, bis die feinen Leute endlich alle Platz genommen meine 'e enau zur bestimmten Zeit kam natürlich Montefiore. ״Nein, anders, er kam nicht, er ließ vorher sagen konnte Rehh Josse! nicht an *Ich halten, schaukelte 10■ und” fiel ihm wieder ins Wort. ״Still, bitte! Haltet ein wenig an euch und unterbrecht nicht, Rebb Jossel!“ baten die Leute, die sehr gespannt auf den Schluß waren. ״Nun. Rehh Beer, nun, nun.“ .«AIso er kam“, begann Rehh Beer wieder seine Erhatten. Szure wartete den Gästen freundlich mit .Spezien* 1 Zahlung, dehnte die V/ortc, als wollte er Rehh Jossel ärgern auf — einem Blüten- und Kräutertee, gegen den Tee ein | und grinste vor Vergnügen, ״also er kam, wie ich'* euch hie 1er Hund ist —- und mit Stöcklcin Kandiszucker, gegen den erzähle, zum Termin und sprach folgendermaßen! ,Majestät! der heutige Zucker ein Hund ist... Man saß, trank und Hier hast du da* Restgeld und laß mich gemäß dem Depositarschwieg voll Anstand, blies und trank In kleinen Schlücklein 1 schein die Vl/are — die Juden nämlich — nehmen' _ O* ein wenig und macht« nach jedem Schlücklein eine Pause. sagt der Kaiser, ,gerne, ... geh' bitte und wo du einen Juden Einer steckte seine Pfeife an, einen Porzellankopf mit silbernem 1 sehen wirst, da nimm dir nur deine Ware, 1'm Namen de« Deckel und langem, geflochtenem Rohr. Einige husteten sich j Gottes Israel*..,‘ Montefiore ließ *ich nicht lange bitten ein wenig aus. strichen sich Nase und Bart und man begann und ging. Er ging in eine Stadt - nichts zu finden, in S>'cl1 zu unterhalten. Ein wenig über dies und ein bißchen | eine andere — wieder nichts. Schließlich nach Dümmingen — über das, his man nach einigem Hin und Her endlich auf folgenden Gegenstand kam. ״Ach — cha — cha .., Da* Kleidergesetz ist doch eine ganz böse Sache!“ sagten alle seufzend. ״Juden sollen fremde Kleidung antun! Eine Schirmmütze!.. Furchtbar ist das, ganz sei!rccklich! Und wozu denn, Gott, ach, wozu?!... Was können ■sie denn davon haken, daß die Juden •ich ,deutsch' kleiden?.. Es muß doch alles einen Sinn haben..,'' ״Man sagt, daß da eine List dahinter steckt,“ nahm der mit der Pfeife das MkTort, die Stirne in Falten und mit heftig verzogenem Gesicht, indem er R.uclik ringel ausstieß. .,Es soll gar von — na, von wem meint ihr, soll es kommen? Von Montefiore! ״Um Gotteswillen, Rehh Beer! Was sagt ihr da? ״Das, was ihr hört. Darf man Rehh Burcch Hiliela vielleicht nicht glauben? Er kommt eben erst von den Jahrmärkten und hat dort mit eigenen Ohren ״Ich habe auch so wa» gehört“, fiel ihm ein lebhafter, zappliger Mann ins Wort und hiß die Lippen aufeinander! ״Nun. wartet mal, was haha ich nur gehört?“ ״Unterbrecht nicht, Rehh Jossel“, verlangten die Leute. ״Still! . .. Nun, Rehh Beer ״Also, man erzählt cs so , begann Rehh Beer gelassen und langsam und zerkaute jedes Wort, bevor er es aus dem Munde tat. ״Draußen in der Welt, das heißt, hei den Leuten auf den Jahrmärkten sagen sie: Montefiore sah, daß es schlimm stand ... Da kam er mit folgendem Projekt! ,Majestät*, sagte en. ,verkaufe mir deine Juden. Ich werde für sie so und •o viel Millionen gehen.' ״Elundcrttausend, habe ich gehört, hunderttausend Mil lionen!“ fiel ihm Rehh J osscl wieder ins Wort. E» war ihm nicht 10 sehr um den Betrag zu tun, als darum, den Leuten zu zeigen, daß er auch so gut wie einer wisse, wa* in der Welt vorgehe. ״Na, was hat das zu sagen“, sagte Rehh Beer, zog die Nase kraus und erzählte weiter ״,Meinetwegen!' sagte der auch nicht». Keine Spur von einem Juden. Alle Juden trügen «deutsche* Kleidung — e» waren •Deutsche*." ״O — ach — ach — 01" sagten die Leute verwundert. ״Also, das erzählt man *ich, »agt ihr! Da muß wa» daran sein, wenn*• alle erzp Iden!“ ״Bah!“ sagte Rehh Chajem und lächelte. ״Es ist nicht immer wahr, was in der Welt herumgeht. Es ist Rederei...“ An seinem verzogenen Gesicht war zu sehen! daß ihm da» Gehörte nicht zusagte. ״So oder so — aber vorläufig stcht's schlecht", sagte man und stöhnte. ״Das Gesetz ist ja da! Meinetwegen, der Kaftan mag schon hmgehn, man wird einen Spalt dran machen, und der Rock wird von dem Schlitz hinten auch nicht zum Teufel gehen ... Aber eine Schirmmütze, um Gotteswillen, eine Schirmmütze!.. Rehh Chajem, habt ihr keinen Rat, nun, was meint ihr, Rehh Chajem?“ ״Ich denke“, antwortete Reh Chajem, nachdem er einige Minuten geschwiegen und sich die Stirn geriehen hatte, ״ich denke, was haben denn die Weisen m ihrer V/e15heit nicht alles im Notfall für Maßregeln getroffen. Zum Beispiel darf man am Schahbes doch nicht tragen: da lassen sie eine Schnur spannen — und man kann tragen. Man darf keine Zinsen nehmen — da haben sie die ,Zinserlauhnis' geschaffen — und man kann'• tun! Es gibt einen Ausweg, Leute! Sagt mir, meine Elerren, was ist cm Klappenhut?“ ״Wie meint ihr?“ fragten alle erstaunt zu gleicher Zeit. ,,Ein jüdischer Klappenhut ist ein Klappenhut. Wer kennt denn den Klappenhut nicht, den jüdischen Wochentagshut?!“ ״Bitte, Rehh Jossel, geht uns euern Hut als Musterl“ sagte einer, streckte die Hand aus und nahm ihm wie 1m Scherz den Hut ah. ״Euer Hut ist neu und schön. Schaut! Der Flut da hat von leiden Seiten aufgcstcllte, mit Werg ausgestopfte Klappen aus Maulwurffell, und von vorne über der Stirn ist er von der einen Klappe zur andern mit einem schmalen Pelzatreifen Kaiser kurz, sie verpflichteten •ich durch Handschlag und j belegt, der unten und oben gut festgenaht ist. (Fortsetiung folgt.) Montefiore gab inzwischen eine Anzahlung.“ ״Ach, behüte, hunderttausend Millionen in har, sofort in har!“ begann Rehh Jossel loszuschaukeln, als oh er mit jemandem heim Talmud diskutierte. ״Aber, bitte, Rehh Jossel, stille!“ baten ihn alle höflich um Schweigen. ״Kurz, er gab inzwischen eine Anzahlung“, erzählte Rehh 'ecr ruhig und gelassen weiter und kümmerte sich nicht um!ebb Jossel, ״und die Restsummc verpflichtete er sich, zum Termin heim Empfang der Ware, der Juden nämlich, zu he-;!eichen. Damit verabschiedeten sie sich: .Lebewohl! -,Glucklieh• Reite!' Nach dem Frühstück ging der K&iier, wie tt der Stimmet: Jüdische festliche Kopfbedeckung mit Verbrämung aus Fuchiuc'-wänicn, — Beffmeddrcsch•, Lehr- und Bethau•. — Klous: Bet- und I.dieh«US. — Minchs: Nachmittartgebet.— Marew: Abendgebet.— Meddreseh: Midrasch, Auslegung,»- und Homilienlitcrstur. — SchahbesI Sabbit, — Baiemmer: Almemor, MiltelestraJc in der Synagoge. — I!eiliger Schrein: mit den Thorarollen. — Szure: Sara. — Chippe: TrauUldachin. — Soldat: damals wurden Kinder gewsllsam «um Militärdienst gepreft. — Kronrabbiner! eine Art russischer!jüdischer) Matrikclbeamter, ohne rabbinische Funktion. — Gute Woche: Gruff nach Sabbatende tun neuen Wochenbeginn. — Gutes Jahn Allgemeiner Antwortgruff. wenn die Zeit gewünscht wird. — Beer: ,Bar', Vor• nama. — Burcch Hillels: Baruch, Sohn dea HilUL — Jossel 1 Koseform von Josef. — Schnur: der Eruw; dadurch ■wird ein größere» Gebiet tu aiaar privaten Einheit, in dar da# Tragen gestattet ist, ziuammcngcfafft.