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Jüdische Rundschau · 1923-11-23 · Heft 98 (23.11.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 98 (23.11.1923)
Date
1923-11-23
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 570 tUEDISCHH RUNDSCHAU Optimismus künnlcn die i’escldüsse des Kongresse der netten gemäßigten arabischen Partei eines besseren belehren. Aber dennoch ist die Tatsache, (lall die ganze politische Linie der letzten Zeit zu einem Fiasko geführt hat, für die Schaffung der psychologischen Voraus- Setzungen einer Einigung nicht ohne Bedeutung;. Die .Verantwortung, dir gegenwärtig auf• der puü.is.hcn Lührung des Zionismus liegt, ist also außerordentlich groß. ,Vor allein aber scheint cs uns wichtig, da 11 der kleine taktische Vorsprung, den wir durch die letzte Stellungnähme der englischen Regierung gewonnen halten, uns nicht zu neuen Fehlern und Fehlschlüssen verleitet. Als einen der verhängnisvollsten Fehlschlüsse würden wir cs mischen, wenn bei uns die Meinung entstünde, daß nunmehr England eine scharfe antiarabische Politik führen wird und daß wir im Vertrauen darauf uns mm wieder in einem stolzen Gefühl der Superiorität wiegen können. England hat uns wieder eine Chance gegeben; die nächste Zeit muß von uns zu verdoppelter polnischer und ökonomischer Aktivität benutzt werden, wenn wir verhindern wolle«, daß die Konjunktur wieder umschlägt. Wir haben in der vorigen Nummer das erste Stück aus dem neuen englischen Weißbuch, das die Korrespomlcnz über den Vorschlag einer Arab Agency enthält, veröffentlicht. Das zweite Stück bildet der Bericht Herbert Samuels über die Versammlung vom 11. Oktober, in weicher der Vorschlag gemacht und von den Arabern abgdelmt wurde. Dieser Bericht entspricht dem damals an die Presse ansgegebenen Kommunique. Der dritte Teil des Weißbuches endlich ist ein Telegramm des Kolonialminisiers Duke «f Devonshirc an Samuel vom 9. November, worin die Richtlinien für die weitere Verwaltung vorgezeichnet werden. Dieses letzte und wichtigste Stück geben wir liier wörtlich wieder: Der Staatssekretär liir die Kolonien an den Olierlcoiitiiiissär von Palästina (Telegraphisch), Datum 9. November, S. M. Regierung hat mit großem Bedauern von dem Beschluß der arabischen Vertreter Kenntnis genominen. Nunmehr hat sie hintereinander drei Vorschläge gemacht, mit dem Ziel, die arabische Gemeinde zu einer engeren Verbindung mit der Administration Palästinas heranzuzichen, nämlich: 1. Bildung eines Legislative Council, in welchem die Araber durch 10 gewählte Mitglieder vertreten sein würden; 2. Wiedereinführung eines Advisory Council, um eine tätige arabische Vertretung zu sichern; und 3. Anerkennung einer Arab Agency mit Funktionen ähnlich denjenigen, die nach den Bestimmungen des Mandats der Jcwish Agency zuerkannt sind. Gegen alle diese Vorschläge haben die Araber immer dieselbe Stellung eingenommen — nämlich Ablehnung einer Zusammenarbeit. S. M. Regierung wurde dadurch wider Willen zu dem Schlüsse gezwungen, daß weitere Bemühungen in dieser Richtung zwecklos sind und sich dementsprechend entschlossen, einen solchen Versuch nicht zu wiederholen. Inzwischen ist das Paläslinamandat durch Verfügung des Völkerbundsrates vom 20. September end•׳ gültig in Kraft getreten, und S. M. Regierung ist verpflichtet, mit der Erfüllung seiner Mandatspflichten vorzugehen. Unter diesen Umständen, da alle ihre Vorschlüge einer engeren Zusammenarbeit der Araber mit der Administration abgelebt!t worden sind, bleibt S. M. Regierung keine Wahl, als das Land weiter gemäß ihrer Unternehmungen zu verwalten, auch wenn sie auf die Mitarbeit der arabischen Gemeinde, die sie zu erhalten gehofft hatte, verzichten muß. Sie sind demgemäß ermächtigt, die Administration von Palästina mit Hilfe eines Beirates (Advisory Council) durchzuführen. Art. 3 des Palästina Amendement Order in Council vom Jahre 1923 gibt Ihnen diesbezüglich volle Verfügungsgewalt, unterworfen der Bestätigung des Staatssekretärs. Sie sollen dementsprechend verfahren. Ale ״l.iga liir ilensefienredil«*4 gegen Antisemitismus und Numerus clausus Auf dem Internationalen Kongreß der ״Liga für die Verteidigung der Menschenrechte“ in Paris wurde am 5. November folge mle Resolution angenommen: 1״ ief bewegt durch die gegenwärtige Erbitterung, welche die Rassengcgeusätze hervorrufen, eine unvermeidliche Konsequenz. des Nationalismus und insbesondere des erneuerten Antisemitismus, welcher in gewissen Ländern wütet, treu der Deklaration der Menschenrechte, welche die rechtliclic (jleicbheit aller Bürger eines Staates ohne Ausnahme der Abstammung fordert, protestiert der Kongreß der Liga gegen die legislativen und administrativen Maßnahmen, welche darauf ausgehen, die Klassen der Bürger zu unterscheiden und die eine« den anderen cutgcgcnzustcllcn. Der Kongreß unterstreicht namentlich die Maßnahmen, welche darauf ausgehen, gewisse Bürger der Wohltaten der Kulhir zu berauben, ohne die Dienste in Betracht zu ziehen, welche diese Bürger der Gesellschaft zu leisten imstande sind Der Kongreß erinnert dabei an das wesentliche Prinzip, daß der Genuß der bürgerlichen tuid politischen Rechte die loyale Erfüllung der bürgerlichen Pflichten einschlieüt Der Kongreß ersucht die Tcrritorlalvcrbändc der ״Ligen für die Verteidigung der Menschenrechte“ sich mit all ihren Kräften in ihren Ländern der Annahme von Gesetzen oder der Anwendung von administrativen Maßnahmen eines Aus• nahmccharaktcrs zu widersetzen.“ Das Büro der Föderation der Liga soll diese Resolution dem Völkerbünde und den Regierungen der interessierten Länder übermitteln. Das Vierfache der Frlcdensnbonnementngebührcn, bei wartboatuculigcr Bcz«Fhi׳n<g verlangen die Berliner Tageszeitungen. Die ״Jüdische Rundschau*' fordert nicht einmal den FrloclotwprelfS und bekommt immer noch von einem grossen Teil der Abonentcn entwertete Pnpiermark, während ein anderer Teil überhaupt nicht bezahlt. D 050 starke Schädigung des wicht! :nton iiilfsmUiolo der Bewegung muß störend auf die zionistische Arbeit wirken. Es ergeht daher die dringende Bitte an alle Abonnenten, die ihren Zahlungsverpflichtungen noch nicht nachgekommen sind, dies unverzüglich nachzuho'en und wenn irgend möglich wertbeständig zu zahlen! Wer die eingefordeten Mk. 0,50 Nachzahlung für November und Mk. 1,10 für Dezember nicht ®!«geschickt hat, bekommt vom 1. Dezember ab das Blatt nicht mehr zugestelltI Zionisten I Sichert den Fortbestand Eures Parteiorgans1 Verlag ״Jüdische Rundschau“ Berlin W15, Sächsische Straße 8 Samuel llntermyer gegen Zangwill New York. (J. C, B.) Der Präsident des amerikanischen Kcrcu Ilajessod schreibt in einem Briefe an den Präsidenten des amerikanisch-jüdischen Kongresses, Herrn Nathan Strauß; ״Als Präsident des Keren Ilajessod halte ich es für meine Pflicht, auf meine Würden als Vizepräsident, Direktor und Mitglied des amerikanisch-jüdischen Kongresses zu verzichten, als Zeichen des Protcstvsda j; c g c 11, daß der Kongreß sein Podium den zerstörenden und wenig überlegten Ausfallendes Herrn Zangwill gegen die Palästina -Bewegung zur V erfiigung gestellt hat.“ Nachdem Herr Untermyer seiner Zufriedenheit über die Stellungnahme des Kongresses gegen Zangwills Ausführungen Ausdruck gegeben hat, fährt er fort: ״Beim Aiihürcn der Ansprache des Herrn Zangwill habe ich es empfunden, daß er nicht von Tatsachen und Wirklichkeiten ausgeht, sondern daß er ein Wortekünstler und Plirascnmaclicr ist. Ich habe in meinem ganzen Leben mit Wirklichkeiten zu tun gehabt, und nur so habe ich mich auch den Problemen genähert, die uns in Palästina begegnen. Epigramme und paradoxe Aussprüche mögen sehr schön klingen, aber sie werden uns nicht helfen, die Probleme zu lösen.“ ״Herr Zangwill ist kein jüdischer Führer. Hinter ihm stellt weder «ine Organisation noch eine Oe folg- Schaft. Er ist sich allein verantwortlich. Und cs hat mich gefreut, daß seine Ansichten nicht nur von Ihnen, dein Präsiikmtcn des amerikanisch-jüdischen Kongresses, 11ml durch den Kongreß selbst, sondern auch von den führenden jüdischcn Zeitungen Amerikas verurteilt wurden.“ ״Zangwill versichert uns, daß kein Ausdruck zu scharf *ei, um die Art und Weise zu kennzeichnen, in der die britische Regierung mit dem jüdischen Volk umgegnngen ist. Er wollte uns glauben machen, daß die Balfour-Dcklaration, die schon gleich zu Anfang unbedeutend׳ und dunkel gewesen sei, jetzt bis zur Unkenntlichkeit beschnitten wurde. Der Oberkominissar von Palästina, den alle ninßgcbendcn Personen schätze«, und der ein schwieriges Vcrwnltungsproblcm in Palästina mit Geschick und nicht wenig Erfolg gelöst hat, wird von diesem Sclmcllschreibcr und quasi Staatsmann als ein Schwächling und Dummkopf bezeichnet. Dr. Wcizniaim, der größte Führer, den je ein Volk gehabt hat, wird von unserem Meister der Stilistik als jemand behandelt, der die Juden ihrer Rechte beraubt und das jüdische Volk ״schutzlos seinen Feinden atssgcliefert‘ hat“ Herr Untermyer fährt fort: ״Herr Zangwill widmet einen großen Teil seiner langatmigen Rede dem sogenannten ,Diaspora-Nationalismus*. Kein vcranlwoitiidier jüdischer lührer Amerikas hat jemals dem ,Diaspora-Nationalismus* das Wort geredet, insofern hicrimter die politische Gleichstellung etwa der Juden Amciikaspuit denen Palästinas gemeint ist. So sehr ich mit der palästinensischen Sache verflochten hin, ich würde nicht einen Tn״ länger mit ihr verbunden bleiben, wenn dies wirklich ein Teil der Politik oder des Programms der Bewegung sein würde; und ich glaube, cs würde ihnen ebenso gelten. Denn wir sind zuerst und vor allem Amerikaner und denken nicht daran, eine geteilte Staatsangehörigkeit zu unterstützen oder gutzuheißen. Der Palüstinn-Gründimgsionds, dessen Leiter ich bin, und der zu seinen Förderern Juden aller Richtungen zählt, Zionisten, Nichtzionisten und Antizionisten, befaßt sich ausschließlich mit dem Aufbauwerk in Palästina und hat sonst kein politisches Ziel. Das wird so bleiben, so lange ich damit in Verbindung stelle. Das Vorgehen derjenigen, die Herrn Zangwill im Namen des amerikanisch-jüdischen Kongresses eingeladcii haben, damit er hierher komme und seine halbfertigen Meinungen von sich gebe, war so unüberlegt und unverzeihlich, daß ich es vorziehe, weiterhin nicht mit dieser Organisation identifiziert zu werden, denn wer kann wissen, was ihr nächster Reinfall sein wird. Ich ziehe cs vor, nicht mehr ein verantwortliches Mitglied ■einer Organisation zu sein, die unser großes Werk den Folgen ähnlicher Fehler in Zukunft aussetzen könnte.“ Der Jahrestag der Balte-Deklaration Eine Feier der amerikanischen Zionisten. New York. (J, T. A.) Der sechste Jahrestag der Baifour-Dcklaration wiuxlc von der amerikanischen zionistischen Vereinigung feierlich begangen. Gleichzeitig feierte die Ver- Sammlung die Einweihung der von «len Zionisten Amerikas begründe len und nach Lord ßalfour benannten Kolonie "״B a 1 - fouria‘* durch Sir Herbert Samuel. — An Balfour und Lloyd George wurden herzlich gehaltene Begrüßungen gesandt Die lUorning Post Uber die Balidur-BeklaraUon 1.011 ilnfl, 12. Noveril )kt. (J. T, A.) In dem Schluß, artlkcl einer Serie des Korrespondenten der ״Mornwg Post» in Kairo versucht dieser naclizmvdsen, daß die lklf011r. Deklaration von den Juden anders auf gef aßt v()r. den sei, als sie von der hriticiien Regierung . meint war. Die britische Reg.trung wölbe PaUstina so■ wohl den bedrück len nissischcn und (Klinischen als auch ,״ן| übrigen Juden als ein Land aisbiefen, in welchem 5!e (j,f Möglich Ire t erlangen, eine nationale Einheit zu bi d-'n und Palästinenser zu werden, mt den Rechten und Vortfi!״) die das palästinensische Bürgertum überhaupt bietet. Aber die Zionisten Kirnt in der Auslegung der B.idoiir-I.A־kta weiter gegangen; sic haben sic als ein V c r s p re c 111 ״ an di« Juden :1 וו f g c f a ß t, daß Palästina ein über, wiegend jüdisches Land werden sollte. Und dieses Versprechen ist weder wörtlich noch dem i n h a 11 nach jn der Balfour-Dcklaration zu finden. Der Korrespondent erinnert daran, daß die britische Flagge über Palästina wellt; dennoch .aber würde ein Zurück* trete« der Zionisten von Palästina Folge״ verachiedcncrArt nach sieb ziehen. Fi Heus wurde man es sicli nicht allein mit den Zionisten, sondern audi mit dein größten Teil der Juden der Welt verdorben haben. Zweitens würde das Sicluurückziehen des Zionismus aus pa. lästina den Verlust einer Organisation bedeuten, deren An- Wesenheit man nicht zu fürchten braucht, deren Unterstützung man aber weiterhin dem Lande zugute komme״ lassen sollte. Drittens würde damit der britischen Regierung eine schwere Last aufcrlcgt, da jetzt die Zionisten einen bedeutenden Teil der Aufbauarbeit in Palästina übernommen haben» die sonst der britischen Regierung obliegen würde. Außerdem zahlen die zionistischen Siedlungen Steuern, die dann der Palästina- Verwaltung verloren gehen würden. Ein grundlegender Wechsel in der Pä. las ti« a Politik müßte aber auch die Folge haben, daß man den palästinensischen Arabern eine Art nationaler repräsentativer Regierung würde zuerkennen müssen. Das würde jedoch ein gefährliches Experiment sein, Denn er t ■ns sind die Amber in der Selbstverwaltung ungeübt; bei der augenblicklichen Bcschaffcnheit der palästinensischen Ik-völkerung würde das ein Experiment sein, das wenig Aussicht auf einen befriedigenden Erfolg geben kann. Daraus folgt, daß bei einer radikalen Acndcrung der augenblicklichen Palästina- Politik wenig gewonnen und viel verloren werden kann. — Von dringender Wichtigkeit ist es aber, daß in Palästina ein englischer Oberkommissar eingesetzt werden müßte. Sir Herbert Samuel ist nicht unparteiisch, weil «r Jude ist, auch ist er nicht die überragende Persönlichkeit, die allein erfolgreich sein kann. Der Oberkommissar muß unbedingten Gehörsam verlangen können. Da erein Jude ist, betrachten ihn die Araber als mit den Zionisten verbunden. Nur ein britischer Verwalter kann den Ausgleich zwischen Juden und Arabern schaffen. Poincarg und die jüdische Nalionalbibiiolhek Paris. (J. T. A.) Poincarä ließ dem französischen Generalkonsul in Palästina Instruktion zugehen, die jüdische Nationalbibliothek In Jerusalem in jeder Weise zu fördern. Gleichzeitig hat Poincare bestimmt״ daß auch dem Budgetfonds zur Verbreitung französischer Literatur im Auslande eine Geldsumme zur Anschaffung fran• zösi scher Bücher für die Jerusalemer Bibliot h e k bcrcitgcstcllt werde. Diese Bücher sollen dem in Paris existierenden Komitee ״Pro Bibiiothcca Judaica“ übergeben werden. Die amerikanischen Juden und Deutschland Ne vv Y 0 r k. <J. T, A.) Das Büro des amerikanisch• jüdischen Kongresses beriet vor einigen Tagen gemeinsam mit Mitgliedern des administrativen Komitees über die anti jüdischen Ausschreitungen in Rcrlin und anderen Teilen Deutschlands. Das amerikanische Staats-Departement hat dem Büro des amerikanisch-jüdischen Kongresses seine Anteilnahme an der Lage der Juden in Bayern bekanntgegeben. Eine Obligationsanleihe der P. L D. C. Wie mitgcteilt wird, hat die Palcstiuc Land Development Company die Vorbereitungen zur Ausgabe einer 6 *v.igcn Obi i ״ a t i o n s a 111 e i It e beendet. Zur Sicherstellung der Anleilt, die die Summe von 75 00:1 Pfund betragen wird, diene» die Ländereien und das Grundkapital der P. L. D.C. Das Kapital aus der Anleihe wird zum Ankauf von Ländereien und Häuserbau in Palästina verwendet. Die erste Obligations• scric wird die Summe von 50000 Dollar.״ betragen und aus Obligationen zu 10, 50 und 100 Dollars bestehen. Diese Bens werden im Jahre 1030 bezahlt werden. Sowohl die Obligationen als die Coupons werden dann von der P. L. I). C. als Entgelt für gekaufte Landteile, Häuser und kleine Wirtschaften in Zahlung genommen werden. Ebenso werden sie als Zahlungsmittel seitens der vor kurzem gemeinsam mit der P. L. D. C. von einer Gruppe Privatpersonen gegründeten Oe• Seilschaft ״Meschek“ entgegengenommen werde«. Für das arbeitende Palästina Das Komitee für das arbeitende Palästina hat in seiner letzten Sitzung den Beschluß gefaßt, eine allgemeine Aktion für das arbeitende Ei ez-Jis rocl in a.K» Ländern Europas zu proklamieren. Die Aktion soll vom 17. LR' zemher 1923 bis 17. März 1924 dauern. Hauptziel wird der Verkauf der 2. Serie der Aktien der Arbciterban* in Palästina in der Höhe von 30000 Aktien sein. UssischWn gegen die Arab Agency Jerusalem. (J.C. B.) Am 7. November tagte dtt Waad Lcumi in Anwesenheit von Delegierten au ו vielen jüdischen Gemeinden Palästinas. Ussischkin und die anderen Redner protestierten in scharfer Form gegen das Angebot einer Arab Agency durch die Regierung und kritisierte das Verhalten der palästinensischen Zionistischen Exekutive ln dieser Frage.

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