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Jüdische Rundschau · 1923-10-12 · Heft 88 (12.10.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 88 (12.10.1923)
Date
1923-10-12
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 518 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 88 zehnten ist, der nicht mutwillig gestört werden darf, wenn nicht die große Chance verloren gehen soll. Die Erklärung, die der britische Kolomahuinislcr in der Reichskonfercnz abgegeben hat, zeigt, daß Jede Vermutung, die englische Politik könnte zum Nachteil des Zionismus verändert werden, unbegründet ist. Der Herzog von Devons', 11"re hat deutlich betont, daß die englische Politik in Palästina sich auf die Balfour-Dcklurntiot» gründet. Bei dieser Feststellung ist wohl udt verstanden, daß das Mandat in seiner Gänze auf der Bahour-Dcklaxation beruht, die einen integrierenden Bestandteil des MaudaUextes bildet. Selbst wenn jene Recht hätten, die behaupten, England habe nur während des Krieges den Zionismus als Vorwand für die Okkupation Palästinas benützt mul brauche heute diesen Vorwand nicht mehr, so wäre es doch eine Tatsache, daß die einmal übernominelle Verpflichtung bestellt, und wir bezweifeln, daß sieb ein englischer Staatsmann finden würde, der den ungeschminkten Zynismus besäße, ein solches Versprechen, an dem die lioffmtngen von Millionen unglücklicher Menschen hängen, wie einen Fetzen Papier zu behandeln. Die nüchterne Art, in der der Kolonialminister die Palästinafrage behandelt hat, hat für uns — das soll offen gesagt werden — etwas unbefriedigendes. Bei einem solchen Unternehmen, dessen Verkündigung einst die Massen in Bewegung setzte, das den Enthusiasmus für eine welthistorische Tat erweckte, der sich auch äußerlieh manifestierte — wir erinnern an die Ricsendcmonstration vor Mr. Buehanau in Rußland und die Riesenkimdgcluingen in Amerika —, bei einer solchen Sache muß inan auch die großen Aspekte sprechen lassen und nicht nur die nackten Zahlen. Darf es bei einer Sache von solchem ideellen Gewicht darauf ankommen, ob das mächtigste Reich der Welt im Jahre eine halbe Million Pfund mehr oder weniger ausgibt? Vom administrativen Standpunkt ist es sicher wichtig, daß das Land ökonomisch so gehoben wird, daß es allmählich seine finanziellen Bedürfnisse selbst decken kann. Aber schon diese Ueberlegung zeigt, daß cs falsch wäre, die Finanzfrage isoliert zu betrachten, denn gerade der Aufbau der jüdischen Heimstätte wird auch die ökonomische Entwicklung des Landes in einen» Temjio fördern, das sonst schwcrlichcr zu erreichen wäre, Die Versicherung des Ministers, daß England seine .Verpflichtungen erfüllen wird, und daß cs falsch wäre, wenn irgendein Faktor darauf spekulierte, daß dem anders sein könnte, beweist, daß die verantwortlichen englisehen Staatsmänner sich der dargelcgten Tatsachen bewußt sind. Wir stimmen mit dem Minister darin überein, daß auf dein Boden dieser Tatsachen eine Lösung des jüdisch-arabischen Gegensatzes gefunden werden muß. Vielleicht wäre es schon früher möglich gewesen, zu einem nationalen Ausgleich im Lande zu kommen, wenn die aktive Unterstützung Englands stets gewährt ■worden wäre. Es ist aber kein Geheimnis, daß gerade durch englische Faktoren, sei cs in der Beamtenschaft des Landes, sei es in Parlament und Presse der Hauptstadt, der Gegensatz verschärft worden ist. Es gibt englische Lords, die arabischer sind als die Araber. Wir beschuldigen nicht die Regierung, denn die Regierung selbst hat unter den Angriffen derselben Elemente zu leiden und ihnen bisher staiulgehaltcn; aber wir glauben, daß eine etwas aktivere Politik der Zurückweisung dieser Scharfmacherei auch die iüdisch-arabischc Annäherung wesentlich fördern könnte. Wir sind immer dafür eingetreten, daß es zu einer loyalen Aussprache von Volk zu Volk kommt, daß Juden und Araber sich verständigen zum Wohle und im Interesse des gemeinsamen Landes und versuchen, Grundlagen für eine Intcressenharmonie zwischen jüdischer und arabischer Welt zu finden. Solche Versuche müßten von England, wenn es aufrichtig die Ruhe und die kulturelle Entwicklung des Landes wünscht, verständnisvoll gefordort werden, Freilich sind auch die Voraussetzungen einer solchen Politik; nämlich das Bewußtsein von der schicksalhaften Notwendigkeit des Zusammenlebens im Lande, bei beiden Völkern noch nicht vorhanden. Diese Voraussetzung zu schaffen, wird aber äußerst erschwert, wenn England nicht entsprechendes Verständnis dafür zeigt. Sir Herbert Samuel, der einzige, der u. E. wirklich das Verständnis hat, ist jetzt nach Palästina zurückgekehrt, und wir wünschen, daß es ihm! gelingen möge, seine schwierige und unpopuläre Aufgabe einen Schritt weitcrzubringen. * Das erste Mitglied der Exekutive, das sich zur Lage des Zionismus nach dem Kongreß und über die weiteren Aufgaben öffentlich geäußert hat, ist der neugewählte Mr. Lipsky. Schon aus diesem־ Grunde verdient das Interview, das wir in unserer letzten Nummer wiedergegeben haben, großes Interesse, Man darf wohl aunelimen. daß die Richtlinien der künftigen Arbeit, die Lipsky entworfen hat, dem Programm der Gesamtexekutive entsprechen. Danach betreffen die nächsten Absichten der Exekutive vor allem zwei Gebiete, die Schaffung der erweiterten Jewish Agency und die Stärkung der Organisation. Bezüglich der Jewish Agency erklärte Lipsky, daß das Schwergewicht der Verhandlungen jetzt nach Amerika verlegt werden soll. Im׳ Sinne des Kongreßbeschlusses sollen zunächst in Amerika diejenigen Organisationen, die auf dem Boden des Palästinainandates stehen, zur Ent- Sendung von Vertretern in Jen Ccunei, der Jewish Agency aufgefordert werden. Erst nachdem׳ diese Bemühungen einen Erfolg gehabt haben, will die‘Exekutive ihre Besprcchungen mit den Vertretern des englischen Judentums torisetzen, Das soll wohl nicht heißen, daß die schon früher begonnene Fühlungnahme mit den englischen Juden unterbrochen wird; aber man verspricht sich offen- "vHnz3sr-, ״ ■־*£**£>* . . ■ . ,Ai»*־, . ';•«I N ן Tpj) // *?״׳ *-״' '*״) ך י** zfs5״״“ ׳ f י/י*■■*‘*״״ IL4Jik'iJ׳äL1.LÄ41iK«׳*vÄ£'W Ü I L , m %-f st unmöglich, wenn dlo ״Jüdische Rtradsdiau״ gelihrdet ist. Sie kunapft um Ihre Existenz und kann nur weiter erscheinen», wenn jeder Zionist seine flicht tut und für die ,״Jüdische Rundschau“ wirbt Alle Ortsgruppen und Vertrauensleute der Z. V. f, D. müssen die alten Abonnenten an ihre Pflicht mahnen und noua werben. Wenn die an die Abonnenten herausgesandten Nachnnhmon nicht sofort cingclost werden, muß die ״Jüdische Rundschau“ ihr Eradieiaen einstellon. Verlag״ ־Jüdische Rundschau“ Berlin W15, Süchslachc Straße 8. bar eine Förderung und Beschleunigung dieser Verbandlungen, wenn schon amerikanische Resultate vorliegen. Ueber die Arbeit in den anderen Ländern äußert sich Lipsky nicht. Dies mag der Vorsicht entspringen, die vermeiden will, öffentlich Programme zu verkünden, ohne vorher mit den zionistischen Gruppen der betreffenden Länder Fühlung genommen zu haben. Aber walirschcinlieh spricht auch bewußt oder unbewußt die Grundanschaumig mit, daß sich der Schwerpunkt des Zionismus und der gesamten jüdischen Politik verschoben hat und daß cs heute tatsächlich in erster Linie auf das nmerikanische und englische Judentum ankonunt. Bevor der im Kongrcßbcschluß in Aussicht genommene Council zusamincntrctcu kann, wird zweifellos noch viel Zeit vergehen, denn die Vorbercitungsarbciten werden nicht leicht sein. Es entsteht nun die Frage, wie die Energie derjenigen Menschen, die sich zur Mitarbeit in der Jewish Agency bereit erklären, inzwischen fruchtbar gemacht werden kann. Sir Alfred Mond bat in Amerika öffentlich erklärt, daß er namens des Eoonomic Board in die Jewish Agency ciutreten will. Wenn auch im amerikanischen Judentum bereits Vertreter nominiert sein werden» so müßten diese Menschen, auch bevor der komplizierte Apparat des Council in Funktion tritt, die Verantwortung für. die Aufgaben des Aufbmis Palästinas, wenn auch nicht formell, so doch moralisch mittragen. Dies hat auch Dr. Wcizmann offenbar gemeint, wenn er sich von diesen Verhandlungen eine wesentliche Erleichterung der Aufbringung des Palästina-Budgets versprochen hat. Die Zusagen, auf die Lipsky hindcutct, müssen wob! in diesem Sinne verstanden werden. Im übrigen erwarten wir, daß die Exekutive ehestens einen alle Länder umfassenden Gesamtplan zur Durchführung dc.% Kongreßbeschlusses entwirft, und im Einvernehmen mit diesen Ländern an die Durchführung hcrangcht. Ausführlich hat sich Lipsky über die Prinzipien der organisatorischen Arbeit geäußert, die er nach seiner Angäbe leiten soll, Die ganze Bewegung wird ihm beistimmen, wenn er betont, daß die Tätigkeit der Zentrale nicht lediglich in einem technischen Verkehr mit den einzelnen Verbänden bestehen kann, sondern daß die Zentrale der lebendige geistige Mittelpunkt der Bewegung sein muß, der für ständigen geistigen Kontakt und ideelle Einheitlichkeit der ganzen Organisation Sorge trägt. Ueber die Mittel und Wege, wie dieses Ziel zu erreichen ist, hat sich Lipsky allerdings nicht ganz klar ausgesprochen. Er empfiehlt die ״amerikanische Methode“ und scheint darunter die zunehmende Selbständigkeit der Landesverbände zu verstellen. Die Notwendigkeit der Autonomie der Landes- 11 ml Sonderverbände in bestimmten Fragen wurde niemals bestritten, und es ist auch ein richtiger Gesichtspunkt, d.1ß die einzelnen Verbände zu stärkerer Mitverantwortung herangezogen werden sollen. Denn <ler heutige Zustand, daß die Unterverbände alle Verantwortung auf die Leitung schieben, und für sich vor allem׳ das Recht der Kritik reservieren, ist in einem gewissen Sinn demoralisierend, Dieses System der Zentralisation durch Dezentralisation hat also, so paradox cs klingt, etwas für eich. Aber es genügt nicht. Was uns heute mnugelt, Ist nicht nur die klare Parole für eine konkrete praktische Arbeit, sondert» die innere Sicherheit und Orientierung den zionistischen Problemen gegenüber und zwar nicht nur den praktischen, sondern auch den geistigen. Um׳ diesem Mangel abzuhclfcn, muß die Leitung unserer Bewegung für eine Intensivierung des zionistischen Lebens, für eine Ausgestaltung der Propag an da und für den Zusammenhang aller Teile der Bewegung sorgen. Diese Arbeit ist keine Kleinigkeit, und es ist zu bezweifeln, ob sic mit den heutigen Mitteln der Londoner Zentrale gelöst werden kann. Wenn Lipsky mit Befriedigung fcststcllt, daß die Kosten der Zentrale fast um׳ die Hälfte herabgedriiekt worden sind, so wird ihm auch darin jeder bclpflichten, soweit es sich bei den Ersparnissen um׳ Beseitigung überflüssiger bürokratischer und technischer Einrichtungen handelt. Was aber die Maßnahmen für eine geistige Wiederbelebung der Zentrale betrifft, sollte die ganze Organisation, die den bedauerliehen Zustand des Zerfalls auf dem XUI. Kongreß emp. flinden hat, sich darüber klar sein, daß in diesem Punkt eine kleinliche Ersparnispolltik verhängnisvoll werden kann. Das Zentralkomitee der deutschen Zionisten hat in seinen Beschlüssen, die In vielen Stücken mit Lipskvs Gedanken iiberemsiiinmen, gerade diesen Punkt unterstrichen. Der Exekutive »st heute, selbst wenn sie e$ wollte, die Ausgestaltung der Zentrale durch entsprechende Einrichtungen äußerst erschwert, weil in der Bewegung das Bewußtsein der Notwendigkeit dieser Maßnahmen noch nicht stark genug ist und weil man sich nicht eingestehen will, daß für derartige Einrichtungen auch materielle Opfer gebracht werden müssen. Die Ausfübrungen Lipskys erwecken die Hoffnung, daß eine Besserung des heutigen Zustandes und eine Festigung der Organisation Von der Leitung angestrebt werden. Bei den deutschen Zionisten werden alle Versuche in dieser Rieh, tung sicherlich warme Aufnahme finden. Ueber die Zeniralkotnitccsitzung, die eine neue Epoche der zionistischen Tätigkeit in Deutschland einleitete, wird wahrscheinlich noch zu sprechen sein. "Wenn man die Stimmung, die dort zum Ausdruck kam, kurz charakterisieren soll, so kann man wohl sagen, daß die Sitzung unter der Devise stand: Zurück zur Idee. Die zionistische Welt bat das Gefühl, daß ein Moment in unserer Entwicklung gekommen ist, wo wir innehalten und uns wieder Rechenschaft geben müssen über Sinn und Wesen des Zionismus, Die enge Berührung mit den politischen Mächten, der Glaube an die unmittelbar bevorstellende Verwirklichung hat dazu geführt, daß wir uns eine Zcitlang nur mit den Dingen der konkreten Wirk• lichkeit beschäftigt haben. Ein solches Aufgehen in den praktischen Fragen führt aber schließlich zu Opportu• nistnus, Verflachung und Unsicherheit. Die erste Vor• aussetzung der zionistischen Verwirklichung ist das Vor• handensein von Menschen, die Träger dieser Verwirk• iichung sind. Dies können aber mir Menschen sein, die von der zionistischen Idee ganz erfaßt sind. Man muH bei den Menschen anfaiigen und nicht bei den Dingen. Der Zionismus Lst seinem Wesen nach ein Phänomen des Willens. Wenn das jüdische Volk ein neues Leben nicht will, dann nützen uns auch die besten praktischen Bedingungen Palästinas nichts. Das jüdische Volk will aber ein neues Leben, nur ist dieser Wilie tausendfach umnebelt, umschleiert und verirrt. Diesen Willen bloßziilegcn, ihn zur treibenden Macht des Bewußtseins zu machen, ist die erste und entscheidende Aufgabe des Zionismus. Und diese Aufgabe wird aktuell in jedem einzclncn Falle. Der Zionismus ist der Wille zu einem neuen jüdischen Leben und er wird in jedem Einzelnen wirksam als der Wille zur Erneuerung des eigenen Lebens. Die Erkenntnis, daß das jüdische Leben in seinen, hcutigen Beziehungen und Formen unerträglich ist, ist die Quelle der revolutionären Energie des Zionismus, ln den Ictzlcn Jahren glaubten viele von uns, daß die große Umwälzung sich vollzogen hat, daß das neue Leben schon da sei. Ficute sehen wir, daß die Blütenträume nicht ge• reift sind, daß nicht nur wir, sondern alle jene Teile der Menschheit, die den Tag der Verjüngung gekommen wähnten, sich getäuscht haben. Unser Werk geht vor* warts, aber es geht ianngsam und bedarf der nie versiegenden Speisung durch den Strom des zionistischen Idealismus, Die Erfahrung hat gezeigt, daß in dieser Zeit der Reaktion viele Zionisten, die sich in den Jahren des Aufschwungs nach der Balfour-Dcklaration der Or* ganisation angcsclilassen hatten, wieder abgebröckelt sind. Am deutlichsten zeigt sich das in England, wo heute die Bewegung viel schwächer ist als noch vor einigen Jahren, Wir scheu, daß auch unsere cnglishcn Genossen in ver* stärkten! Maße dasselbe Bedürfnis haben, das sich bei der Zcntralkomiteesifzung der Z. V. f. D. so deutlich inani• testiert hat und überhaupt für die gegenwärtige Phase der Weltbewegung charakteristisch ist, Das letzte Heft der Monatsschrift der Engllsh Zionist Federation ist aus• schließlich dieser Frage der inneren Konsolidierung ge• widmet. Es werden dort Stimmen der Resignation und ״Melancholie“ laut, die recht pessimistisch klingen. Allerdings wird in England das Problem vielfach nicht in seinem ganzen Umfang verstanden, sondern mehr als organisatorische Frage —■ z. B. Vereinigung des Keren Hajcssod mit der Zionistischen Organisation — gefaßt. l>och ist es interessant, wenn auch dort das Versagen der zionistischen Erziehung — z. B. in bezug auf die 11c• brüischc Sprache — als eine Hauptursaclic der Krise emp• funden wird. Di« Sitzung des Zentralkomitees war die erste Zu• sammenkunft der aktiven und führenden deutschen Zio• nisten nach dem Kongreß. Sie hatte also eine Funktion zu erfüllen, die sonst dem Delcgicrtcntag obliegt, nämlich den Plan für die Arbeit der Wintcrsaison aufzustelk«. Bei der Besprechung dieser Aufgabe wirkte der Eindruck des Kongresses entscheidend nach. Der Kongreß hat manche innere Verflacluingserscheiiuing schonungslos «nt• hüllt. Die Unzufriedenheit mit dein inneren Zustand der Bewegung fand aber ihren Ausdruck nicht nur in «inet Reihe von Vorschlägen an die Exekutive, sondern vor allem in der Kundgebung des Entschlusses, im eigenen Wirkungskreis selbst mit der inneren Wiederaufrichtung zu beginnen, ln den letzten Jahren hat der gesamte zio• nistische Apparat der Gcldsammlung gedient. Es hat sich gezeigt, daß auch dieser Apparat auf die Dauer nicht im Betrieb bleiben kann, ohne starke geistige Triebkraft• Daher ist die zionistische Propaganda und Erziehung der Gcldsammlung vorarzustellen. Wir wollen nicht nur das Geld, sondern den ganzen Menschen erfassen. Aus dem Uebcrinaß der politischen und organisatorischen Geschäfte muß die Bewegung den Weg zum geistigen Urquell zurückfinden. Die Bemerkungen, die unser amerikanisches Bruderblatt ״Das jüdische Volk“ unserer Zeitung gewidmet hat (siehe ,vorige Nummer der ״J. R.“), sind für H®3

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