Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1923-10-12 · Heft 88 (12.10.1923) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 88 (12.10.1923)
Date
1923-10-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2652595-2652502-2652576--16886-2674580
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

—,»«!«1״■-■ y» *« «■»״-יי־״• ■“*״״»■ P J 1;*<•*<*. 4 b. 0 w2"’*׳ \,ji m■*• ־ Red.1kU0nt1.Vcrlnf!Wl5, Sächsische Sfr. 8, Erscheint jeden Dienstag u, Freiing. Bezugspreis bei der Expedition lür Oktober: HO Mill.M. [, *>rtl«n von |»111 »n nur Mob»t«*bonn.monO » n j n 0 m m d. AVtl>nd*1bonn«mcnt« ״werden in der Währung der •icuelnen linder berechnet. Berlin, 12. X. 1923 A11zel{|c11-Vcrwalü112f| j Jüdische RumlijclMiu G.m.b.H., Berlin W15, Sächsisch« Straiic 8. — Telephon: Amt Pfnlzbur!{ 6691, 6093 u, 6699. Anar!genprei«! Grund״rci* 100 M. tue! Scht&ifttlcaU de» Verein» DeuUehtr /,eUungtvtrietfer, heutei 100000. Förhebr.Am ־eigen 150״^Au(«chUi2. KürAuiUruUineer«{• 100%V*!uUju11chUj AmcIgenfchltiÖJ DI c n t * 4 und Freitag nachmittag 4 Uhr. \ jp*S»p®3| p«ll|l»»1wg. Telephon: Pfalzburg 6697u, 6698. Postscheckkontos Berlin Nr, 17392. Mt Oesterreich: Postsparkwsen&mt Wien. Konto Nr. 156030. hür Tichechoilowakei! Poitsparkasnenamt Prag. Konto Nr,59410. Kcdaktlonsachluß Sonntag und Mittwoch nachmittag, - Nummer £8 ppasasasaaaEJ.ass Zionismus erstrebt für das jlidlsctie Volk die Schaltung einer litfenSlic«! rechtlich Der ב׳ מרחשןו׳ תרס״ד Palästina. XXVIII. Jalu.£־ ״Baseler Programm•*' Die englische Palästina-Politik Jerusalem. (J.C. B.) Der Jerusalemer J.C. B- Vertreter erführt, dali die Palästinaregierung in Anbe- (rxlit der jetzt in London tagenden britischen Reichskonftreuz neue Richtlinien für ihre Politik erwartet. London, (J.C. B.) ״Morning Post“ berichtet: Es verlautet, dalt das englische Koloniahninisterium mit den in Betracht kommenden Stellen im Heiligen Lande 1״m Zwecke einer neuen Regelung der politischen Lage in! Lande Fühlung genommen bat.“ Das Slaalsbürgcrscliallsgesefz Der Jerusalemer J. C. B.־Vertrctcr erfährt, daß, nachdem twischen Frankreich mul Italien bezüglich der italienischen IntcuS'Cn in Syrien eine Verständigung erreicht worden sei, wodurch das Paläsimainaiidat in Kraft getreten ist, nuniticlir in zwei Wochen die Veröffentlichung des Gesetzes über die Staatsbürgerschaft in Pajjstina erfolgen soll. Der Gesetzentwurf ist in London bereits fcrtlggestcllt worden. Ebenso sollen demnächst die Wahlen in die Gemeindeverwaltungen von Palästina stattfinden. (Anmerkung der ]. C. B.-Rcdaktion: Die zurzeit in Palästina geltenden Bestimmungen, die das Recht der palästinensuchen Staatsbürgerschaft regeln, tragen bekanntlich einen vorläufigen Charakter. Alle diejenigen, die auf Grund dieser Bestimmungen als Bürger Palästinas anerkannt würden, sind lediglich im Besitze provisorischer Zertifikate der Regierung. Die endgültige Regelung dieser Angelegenheit sollte erst nach der endgültigen Unterzeichnung des Friedensvertrages mit der Türkei erfolgen. Jedoch war die Lösung von dem Inkrafttreten des Mandates abhängig gemacht worden, die jetzt auch erfolgt ist.) Die arabischen Forderungen in Palästina Jerusalem. (J. C. B.) Nach Veröffentlichung des Berichtes der vor kurzem aus London zurückgekehrten palästinensisch-arabischen Delegation hat sich ein Vertretcr der Jerusalemer J. C. B.-Redaktion an den Führer der arabischen Delegation Musa Kasim Pascha mit dem Ersuchen gewandt, sich über die Pläne der Araber betreffs Palästina zu äußern. Musa Kasiin Pascha erklärte hierauf: ״Wir beharren auf unseren Forderungen, daß in Palästina eine nationale konstitutionelle Regierung errichtet werde. Das ist der einzige Weg, den Frieden itn lande zu erreichen. Wir werden nie auf diese Forderung verzichten, sondern sie unablässig wiederholen, bis sic eine endgültige Befriedigung finden wird. Wir können mit der Palästinaregierung nicht Zusammenarbeiten. Wir werden unsere sämtlichen Forderungen direkt an das Kabinett in London richten, es sei denn, daß es sich um geringfügige lokale Angelegenheiten handelt. Ueber solche werden wir direkt mit den lokalen Behörden verhandeln.“ An unsere Postabonnenten lletlfas und der Völkerbund London. (J.C.B.) ״Daily Telegraph“ berichtet, daß der Völkerbund die Aufnahme Fledjas abgelelint labe, da König Hussein von Hedjas sich geweigert hat, den Friedensvertrag von Versailles zu unterzeichnen. Bekanntlich hatte König Hussein vor einigen Wodien Erklärt, daß Hedjas nach dem Beispiel Abessiniens in den Völkerbund einzutreten beabsichtige. In den poütisdien Kreilen nahm man damals an, daß König Hussein die Vorteile einer Mitgliedschaft im Völkerbunde so hodi einschätzt, daß Er um diesen Preis auch den Friedensvertrag von Versailles unterzeichnen würde, was nun nicht der Fall gewesen ist. Die Araber pflegen den Vertrag von Versailles, der eine Neugestaltung der arabischen Welt bedeutet und u. a. die beiden arabischen Mandate (Syrien und Palästina) vorsieht, stets als eine Verletzung der den Arabern vorher gegebenen Zusagen zu bezeichnen. Lloyd George tttr Zionismus und gegen Antisemitismus New York. (J.C,B.) Gleich nadidem der frühere Englische Premier David Lloyd George amcrikanisdien Boden betreten hat, besudite ihn ein Vertreter der New Yorker J.C.B.-Redaktion und befragte ihn über seine Stellung zu 'kn Juden. Lloyd Oeorge erklärte, die Aussichten der zlo- ״istischen Bewegung seien seiner Meinung ״ach gut. Die Juden werden Palästina aufbauen, wenn 'lies auch iängere Zeit in Anspruch nehmen werde. Den Antisemitismus sieht Lloyd George als eine Bewegung von Narren an. ״Rassenhaß“, so schloß er, ״hat noch nie dnem Lande Nutzen gebracht.‘“ Wir verständigem hierdurch unsere Leser, die die Jüdische Rundschau direkt bei ihrer Post bestellt und bezahlt haben, davon, daß wir in den nächsten Tagen noch eine kleine Nachzahlung ilir Oktober durch Nachnahme von ihnen erheben werden. Wir bitten um soiortlge Einlösung. Verlag ״Jüdische Rundschau14 Berlin W13, Sächsische Straße 8 Postscheckkonto 1 Berlin 173 92 Butidscbau Die }Udisciten Wahlen in Ulanen Kowno. J.CB.) Die Wahlen in den jüdischen Nationalr»t Litauen, sowie in die jüdischen Gemeinden sind bereits durchgcführt worden. Trotz der Wah'.enthaltung der ortlioboxen Partei ״Achdulh“ haben ungefähr 70—80 fl/0 aller Wa'11berechtigten das Wahlrecht ausgeübt. Sowohl bei den Waben « den Naiionalrat als auch in die Gemeinden haben die *tonnten den Vorsprung vor den übrigen Gruppen. Der Poflrom In Bcuthen Spezialbericht der ״Jüdischen Rundschau“. —y., Bcuthen, 8. Oktober. Das ״Bcrl. Tageblatt" vom 8. Oktober brachte einen telegraphischen Bericht über pogro ווו artige Aussrhrcitungcii in Bcuthen, Die übrige Presse hat — soweit wir sehen — dazu geschwiegen, aue.11 die sozialistische. Wir geben jiachsteliciid die ausführliche Schilderung unseres Korrespondenten. Wird sich jemand finden, der diese Sache im Landtag zur Sprache bringt? Red. Wir haben cs herrlich weit gebracht. Wir erleben wirklich jetzt in Deutschland Zustände, wie wir sic von früher 11er aus dem dunkelsten Rußland nur vom Hörensagen kennen. Vor einigen Tagen gab es hier in Bcuthen so etwas, wie einen regelrechten Pogrom. Juden wurden auf der Straße angchaltcn, iicrausgefordert, sahen sich plötzlich von eine! Florde junger Burschen umzingelt und in brutalster Weise mit Gummiknüppeln und anderen aus Bayern importierten Werkzeugen verprügelt, Die Polizei teils zu schwach, teils nicht willens, tatkräftig cinzugreifcn.1 Das ״Publikum“ sieht zumeist tatenlos zu — es wird ja doch nur ein Jude verprügelt —, wenn cs nicht direkt gegen die Juden Partei ergreift. Ein Glück, daß den Herrschaften manchmal auch ein Verseilen verläuft. Ein Qirist wird für einet! Juden gehalten und muß dann auch dran glauben, bis er sich legitimiert. Man ist geneigt, eine Satire zu schreiben, wenn die Dinge nicht blutig ernst wären, denn was heute liier in Öbcrschlcsicn passiert, kann sicli morgen an anderer Stelle des Rcidics ereignen. Die Zusammenhänge liegen klar zutage und die Aktion wird ganz planmäßig geleitet. Unter dem Vorwände, das Land zu schützen, hat bezahltes Gesindel — aus welchen dunklen Quellen es gespeist wird, dies fcstzustcllcn, wäre eine, besonders dankbare Aufgabe -— das 111 Bayern anscheinend kein ausreichendes Feld der Betätigung findet, sein Standquartier nach Öbcrschlcsicn verlegt, IJcbcrali erkennt man sie auf den ersten Blick, Blüte der deutsche« Jugend, Hörige Hitlers und Roßbachs, mit ihren besonderen Abzeichen, wie sic in Rotten zusammenstehen und cs sich zur Aufgabe gemacht haben, die jüdische Bevölkerung zu terrorisieren. Mit Kunze- Versammlungen fing cs vor einigen Monaten gelegentlich der Bcuthcncr Stadtverordnetenwnhlcn an, mit Straßcmimziigcn unter den Klängen der Flakcnkrcuzlicdcr ging cs weiter, bis wir vorläufig zu dem ruhmreichen Zustand gelangt sind, daß jeder Jude, der des Abends über die Straße geht, Gefahr laufen muß, angcrempclt oder verprügelt zu werden. Man muß cs den Herrschaften lassen, sie haben sehr geschickt gearbeitet, und die Dcutschsozialcn, die ״geistigen Väter“ der Bewegung, stellen, dank ihrer skrupellosen Waldagitation — ein besonderes Ruhmesblatt der Stadt — die zweitstärkste Partei Im Stadtpnrlämcnt. Bezeichnend für ihre Zügellosigkeit ist ein Antrag, den Sie jüngst in der Stadt verordnetenvcrsammlting cingcbracht und den sie offenbar selbst nicht ernst genommen habe», nämlich sämtliche Juden, die sich in den letzten Jahren in ikiiMicn niedergelassen haben, auszuweisen. Dabei ist cs klar, daß ohne die Passivität der nichtjüdischen Bevölkerung die Dinge nicht so weit hätten treiben können. Ganz geringe Ausnahmen bestätigen die Regel. Die akute Gefahr hat auch die Juden zusamniciigcschwcißt Ist es schon gelegentlich der Stadtvcrordiietcnwahlen gelungen, eine jüdische Einheitsfront zu bilden, an deren Herstellung sich die Zionisten «in nicht geringes Verdienst beimessen dürfen, so hat sich jetzt zur Abwehr der physischen Be drohuiigen eine Selbsfwchr gebildet, und jüdische Fäuste werden nötigenfalls dafür sorgen, daß jenen Helden der Appetit zu iitren Taten allmählich vergeht. Man hat ferner in der Erkenntnis der Notwendigkeit, auf die, vielfach einer stillschweigenden Duldung glcichkommciidc Passivität der Bc völkeruug zu reagieren, einen sehr gesunden Beschluß gc faßt, man hat nämlich die — sonst sehr, vielleicht allzu sehr bereitwillig fließenden — Zahlungen für alle gemein nützigen Zwecke, wie die Notgcincinschaft eingestellt, bi der Schutz der jüdischen Bevölkerung wieder wirksam garan tiert ist, und da das Portemonnaie der Juden sich immer noch eines gewissen Respekts erfreut, hat man damit eine empfindliche Stelle getroffen. Obwohl die Dinge immer noch im I ltisse sind, darf man rückblickend sagen, daß die Vor* Ränge, so traurig sie sind, vielleicht das eine gute gezeitigt haben, daß sic die jüdische Solidarität gestärkt und daß sie auch in dem bcge'stcv.cstcn Naumanaricr gewisse Zweifel au der Richtigkeit seiner natioiialdeutscheii Theorie haben aufsicigcn lassen. Die Reichskonferenz und Palästina — Llpskys Programm -־ Zurück zur Idee — Unsere Existenzfrage' R. W., Berlin, 10. Oktober. ( Der britischen Rcichskonferenz, die jetzt in London! tagte, ist eine große grundsätzliche Bedeutung beige, legt worden. Diese Konferenz, die gewissermaßen die höchste Instanz des britischen Gesnmtirnperiutns darstellt, in der die einstigen Kolonien Englands nunmehr ab selbständige Sfaatskörpcr die politischen Tendenzen und Geschicke des Weltreiches mitbcstimmcn, sollte Beschlüsse fassen, die für die grundsätzliche Richtung der britischen Politik itn gegenwärtigen Augenblick cnlscheidend sind. Es ist nicht unsere Sache, die Probleme, die dabei im Vordergrund stellen, wie z. B. die a;l nähliche Ab- Wendung von der Politik des europäischen Kontinents, die Stärkung des inneren Marktes durch entsprechende Zollpolitik usw., an dieser Stelle zu betrachten. Wohl aber gewinnt eine solche politische Beratung für uns dadurch besonderes Interesse, daß auch Palästina heute in den Rahmen des britischen Weltreiches eilige* flochten ist. Nattirgcmäfl tritt i!11 Bereiche der englischen Politik eine Einzeifrnge wie die palästinensische etwas zurück. Nichtsdestoweniger dürfen wir annehmen, daß auch dort die Bedeutung nicht nur Palästinas als geographischen, wirtschaftspolitischen oder strategischen Gebictcs, sondern auch der englischen Unternehmung, bei der Lösung der Judcnfrage durch die Errichtung einer jüdischen Heimstätte zu helfen, nicht unterschätzt wird. In der Rcichskonferenz sitzen Männer wie der südafriklinische Ministerpräsident Smuts, der ein warmer und überzeugter Freund der zionistischen Sache ist und die revolutionäre menschliche Wirkung der zionistischen Idee bd verschiedenen Anlässen mit einer geradezu visionären Kraft geschildert hat; nicht nur er, sondern auch der kanadische Ministerpräsident hat wiederholt sein Verstiindnis für den Zionismus bekundet und seine Mithilfe versprochen. Beide sind nicht nur aus Gründen der persönlichen Anschauung, sondern auch aus politischen Gründen mit der zionistischen Sache verbunden, denn sie wissen, daß der geschlossene Wille der Judcnheit ilires Landes, die dort ein wichtiger Faktor ist, die Durchfiihrung der zionistischen Politik fordert. Diese Staatsmäniier wissen sehr wohl, daß die Palästinafrage mehr ist als die Einfügung eines kleinen Territoriums in das britische Machtbereich. Schon vor der Reichskonferenz waren Gerüchte verbreitet, daß die Palästina-Politik dort zur Erörterung stehen wird, und svie gewöhnlich haben auch bei diesem Anlaß die geschickten antizionistischcu Politiker einen Vorstoß zu unternehmen versucht. Die heute von uns wiedergegebene Meldung, daß die Reichskonferenz eine Neuorientierung der Palästina-Politik ins Auge gefaßt habe, ist noch nicht offiziell bestätigt. Jedenfalls ist es klar, daß sich eine solche Absicht nicht auf die Politik der jüdischen Heimstätte beziehen kann, Vielmehr dürfte es sich um die endgültige Regelung der schwebenden Frage der palästinensischen Konstitution handeln. Es darf nicht verkannt werden, daß sclbstvcrstündlich auch diese Frage in ihren praktischen Auswir• ktingeti in die jüdische Sphäre hincinrcicht. Auch auf unserer Seite aber muß Verständnis dafür bestehen, daS gerade eine Körperschaft wie die Rcichskonferenz dem Palästina-Problem gegenüber in einer schwierigen Lage ist. Denn die Grundsätze, auf denen heute das in der Rcichskonferenz repräsentierte Weltreich aufgebaut ist, die weitgehende Selbständigkeit der einzelnen Teilstaatcn, können nicht analoge Anwendung auf Palästina finden, weil Palästina ein Sonderfall ist, ein eigenartiges internationales Problem, in dem die verschiedensten Interessen zu wahren sind, und dessen Verwaltung England mit einem bestimmten Auftrag singulärer Art übertragen wurde, Diese Einzigartigkeit, die es verbietet, diese Sache nach der Schablone zu behandeln, kompliziert natürlich die Frage nach den dort anzuwendenden politischen Methoden. Wenn heute die Verwaltung des Landes nachgeprüft wird, so kann es sich nur darum handeln, einen Weg zu finden, der die Mitwirkung der Bevölkerung ermöglicht, ohne den Mandatszw׳cck zu gefährden. Denn so sehr auch vielleicht die öffentliche Meinung Englands durch die arabische Agitation und ihre englischen Helfer irritiert ist, so muß doch mit allem Nachdruck betont werden — und dies ist vielleicht in der letzten Zeit von unserer Seite nicht genügend getan worden —, daß die ungelöste Judenfrage eine noch viel größere und beunruhigendere Schwierigkeit für die Welt darstellt. Der Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina ist das Mittel zur allmählichen Lösung der Judenfrage. Wenn inan die prinzipielle Richtigkeit dieses Weges einmal verstanden hat, — und dies haben Balfour, Robert Cccil, Smuts u. a. — dann muß man auch begreifen, daß die wirkliche Vollendung ein geschichtlicher ProzcB von Jahr• v . ... ,1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.