Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 71-72 (20.8.1923)
- Date
- 1923-08-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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*Icfiort tst tmd dlo Verwendung otne tf©n!1(tcnd0 Durch- »clmlttsrcntabllltat dos Gosamtkapltals gewährleistet. Das Arlosoroffsclie Projekt, das dlo Aatbrftirnng einer derartlccn Anleihe auf der Grundlage kollektiver Garantie rum Zwecke der Schaltung eines grossen Kolonisation*- trusts rorsclilÜRt, Ist Gegenstand eines besonderen GodaiikcnaurtniiKcbes Im finanzpolitischen Ansschuss gewesen. Ob dieses Projekt den Ausgangspunkt für eine Anleihe bilden kann, muss In der Wclso tcstgcstcllt werden, dass der Finanz- und Wlrtsclmltsrat cunficbst Gutachten lach-!!eher Autoritäten clnholt nnd, wenn cs aul Grund der Gutachten angebracht erscheint, Informative Verhandlungen irlt Bankiers nulnliiinit. Voraussetzung iiir eine systematische Fflrdcrnns der privaten mul Rcnossenschaftllclicn Wirtschaftstätigkeit Ist die Schnilmi^ einer mit umfassendem Material versehenen Informntlonszentralc In Palästina, die In Form einer Soeldtd d’dtudcs errichtet werden kannte. Im Gahith uiiisscn dieser Zentrale PalHstlna-WIrtschattsstellcn entsprechen, die Je nach Zweckmässigkeit einzelne Länder oder grössere Wirtschaftsgebiete tu bearbeiten haben werden. Ihre Aufgabe Ist vor allem die Erteilung von Infor* matlonen über Handel. Industrie, Handwerk, Bodcnkäulc, Hausküule usw. In Palästina, Resolution, Im Budget fflr Palästina sollen die unmittelbar produktlven Ausgaben den Vorrang haben. Präsident Motzkln führt die Abstimmung über die Annähme dieses Antrages durch. Derselbe wird angenommen, mit Ausnahme der Schlussresolutlon, die erst beim Budget zur Abstimmung kommt. Dr. Hugo Schachtel begründet die folgenden Anträge der Nationnlfonds-Kommisslon: o) Betreffend Organisation und Propaganda. 1. Der Keren Kajcmcth Lejlsrael Ist das Instrument der Zionistischen Weltorganisation zur Durchführung Ihrer Bodenpolitik Im Dienste des jüdischen Volkes. Der Keren Kajemeth Lejlsrael hat, zusammen mit dem Keren Hajessod. die Grundlage für den Aulbau des Jüdlsehen Naflonalhclms In Erez Israel zu sichern. Der Kongress konstatiert mH grossem Bedauern, dass Innerhalb der Zionistischen Organisation dem Keren Kaiemeth Lejlsrael ln neuerer Zelt nicht Jenes Interesse entgcgengebraclit wurde, aul das er nach den bisherigen Wien und Karlsbad Während in Karlsbad der zionistische Kongreß tagte, trat am Mittwoch in Wien die Ke11:s:»io Gedau'oh, der Kongreß der Agudas JLsnoel zusammen. Unter den Beratungsgegenständen dieses Kongresses befindet sielt auch, und zwar an letzter Stelle die Arbeit in Erez- Israel. Diese Anordnung der Tagesordnung scheint uns darauf hinzuweisen, daß die Agudas Jisroei die Be- Schlüsse des Karlsbader Kongresses abwarten wollte, ehe sie selbst eine Entscheidung trifft, Wir nehmen an, wir wollen annelimeri, daß für diese Aufstellung der Tagesordnung nur sachliche, niclit aber parteipolitische Momente in Betracht kamen, denn wir können nicht glauben, daß die Leitung der Agudah die Notwendigkeiten der Zeit so gründlich mißverstehen sollte. Es sind in der letzten Zeit innerhalb der Agudah selbst eine Reihe von sehr ernst zu nehmenden Stimmen laut geworden, welche mit großem Eifer einem Zus,immenwirken mit der Zionistischen Organisation das Wort reden. Es wurde auf die Tatsache hingewiesen, daß die Zionistische Organisation durch Erlangung der politischen Erfolge von der Balfourdcklaration an bis zum Mandat für das ganze Volk bedeutungsvolle objektive Bedingungen geschaffen hat und es wurde darauf hingewiesen, daß, sollen diese Erfolge für das Volk von jener Bedeutung sein, die man von ihnen erwartet, auf unserer Seite straffste Konzentrierung aller Kräfte, Verantwortung im 11 ochsten und schwersten Sinne des Wortes notwendig ist. Es wurde von der Agudas Jisroei verlangt, daß sic sich der Verantwortung endlich bewußt "erde, daß sie die Aufgaben erkenne, die zu lösen sind und daß sie tatkräftig an die Lösung dieser Aufgaben schreite. Es wurde von der Kcnessio Oedauloh dn diesbezüglicher Beschluß verlangt. Nun steht unverrückbar die Tatsache fest, daß die 'on der Zionistischen Organisation ge* sthaficncit objektiven Bedingungen von jedem positive jüdische Politik betreibenden Juden nicht nur beachtet, sondern als Ausgangspunkt seines Wirkens 1m jüdischen Bereiche angesehen werden müssen. Dies gilt eist recht yon einer Gruppe, die sich die Lösung der Judenfrage; r;.:,ivcr Richtung zur Aufgabe gemacht hat; dies Kilt g;1״z besonders von der Agudas Jisroei, wenn sie ii ihren Namen zu recht trägt Es muß festgestellt werden, daß die Agudas Jisroei \ elne Gelegenheit, sich an dem palästinensischen Aufbau- "erke zu beteiligen und 90 an der Wiederaufriclitung tics jüdischen Volkes mitzuwirken und damit die Einheit; *Sr3ds praktisch zu dokumentieren, bereits versäurtit hat. E5 muß fer,!gestellt werden, daß die Agudas Jisroei sich a״ jener Jns.itution, die jedem׳ Juden ohne Rücksicht a1;f Weltanschauung und IMrteizugeliörigkcit die Möglich- ״yit gibt, dem Bewußtsein seiner Volkszugehörigkeit prakls״hcn Ausdruck zu geben: am Keren*Hajessod nicht bchat. Das muß festgcstelit werden, ohne daß wir dadurch ein Urteil fällen wollen. Heute bietet sich der %udah neuerlich eine, vielleicht nicht mehr wiederkehrende Gelegenheit, durch die Tat zu beweisen, daß 115 »Ich tatsächlich von der Anschauung leite« läßt, Leistungen und nach seinem Zlof und Zwcelr Serochtfglea Anspruch Imt Der Kongress verpflichtet alle Zionisten und hwheaoadere die Irnndcs- und Sondcrvcrbflnde, die Arbeit des Keren Kajcmcth Lejlsrael Im gesamten Judentum auf Jede Welse *u fördern und sich für das Gelingen dieser Arbeit verantwortlich zu halten. (Bereits am Vortage angenommen.) 2. Die Propaganda des Koren Kajemeth Lcjlsrnol and des Keren Hajessod Ist miteinander In Einklang zu bringen. Dies crlolgt durch Abschluss von Verträgen and Festlcßinig von Arbeitsplänen zwischen den Zentralvorwaltangen dieser Institutionen und Im Sinne der allgemeinen Regelung zwischen Ihren Landcskomtnlsslonen. (Angenommen.) 3. Der Kongress hebt tilr die Zukunft den Beschluss der Londoner Jahrcskonfcrcnz auf, der den Keren Hajessod znr Abführung von 20 Prozent seiner Reineinnahmen an den Keren Kajcmcth Lejlsrael verpflichtete. Diese Tatsache Ist bei der Propaganda beider Institutionen In entsprechender Wclso zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Der Kongress bcställgt das Ucborelnkottimcn beider Instltntlanen, wonach als ein Acqulvalent für den bisher vorgesehenen 20prozcnllgcn Beitrag des Keren Hajessod an den Keren Kajcmcth Lejlsrael tilr diesen während der nächsten zehn Jahre In den Palästina• Etat der Zionistischen Organisation Jahresraten von jo 20.000 Plund eingestellt werden. (Angenommen.) b) Bctivflcnd PalHstlna-ftrbelt. 1. Die Hauptaufgabe des Koren Kajemeth Lejlsrael Ist die Auslösung des Bodens. Amclloratlonca au{ seinen Böden hat der Keren Kajcmcth Lejlsrael durchzulflhren, Ms aitdero KolonlsnUonsliistltute dlcso Arbeiten werden übernehmen können, (Bereits gestern angenommen.) 2. Der Koren Knlemcth Lejlsrael soll sein Tätlgkeltsgebiet aushauen durch: a) Bodenerwerb zur Gründung halbstädtlscher, halbländllchcr (vorstädtischer) Siedlungen: b) Bodenerwerb für gemeinschaftliche Siedlungen von Leuten mit Vermögen und von Chaluzlm; c) Ausdehnung des landsmannschaftllchcn Slcdlungsgedankens auch auf vorstädtische Böden und Heranziehung der ln gutvalutarlschcn Ländern lebenden Juden zur Unterstützung von Siedlungen schlcchtvalutarlschcr Länder (Patronate); ' <ff CewähTnnf Von Vorrechten auf tibpachtböden an einzdne nnd kollektive Spender grösserer Beträge unter noch festxasteüenden Bedingungen. (Als Material an dl« Exekutive und das Aktionskomitee überwiesen.) Mitteilung: Die Kercn-Kn]emeth-Lejtsrael־K0mm!1« *Ion des XIII. Zlonlstenkongresscs fordert das Dlrektorlum des Keren Knlemcth Lejlsrael auf, die Eigentumsrechte des Keren Kajcmcth Lcllsrpe! bei der Besetzung des Bodens, bol der Namensgebung für die Siedlung der Pacht- Zahlung und In sonstigen Fällen unbedingt zu wahren tmd mit allen Mitteln durchzusetzen. (Zur Kenntnis genommen.) Hecker verliest und begründet zwei Resolut!onsantTig« betreffend das Technikum In Half a, die in der nächste« Sitzung zur Behandlung gelangen sollen. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen schüesst Vis«- Präsident Motzkln um 12 Uhr nachts dl« Sitzung. Nächste Sitzung Llonncrstag den 16. August um 3 War nachmittags. Berichtigung Wir stellen fest, daß die hier in Nummer 68 auf Grund von Meldungen dos Jüdischen Correspondenzbüroa (verschcntlich ohne Quellenangabe) gegebene Darstellung der ״Vertrauensfrage auf dem Kongrett" den Tatsachen nicht entspricht. Diese Meldung beruht, wie unser Karlsbader Berichterstatter ans mitteilt, auf einer Mystifikation. Wir werden auf diese Angelegenheit noch zurQckkommen. Die Neawahl Der Kongress wurde gestern (Sonntag) s Uhr früh geschlossen. Die Wühlen hatten das folgende Ergebnis* Präsident der Crgan'satlon: Dr. Chaim Weizmann; Vorsitzender der Exekutive: Nahum Sokolow. Mitglieder der Exekutive: Louis Upsky Josef Cowen Dr, Solowettschlk Dr. Ruppln Colonel Klsh Sprlnzalc Prof. Pick in London in Jerusalem Naldltsch, ßerthold Felwel und Dr. Georg Halpern haben als Vertreter des Finanz- und Wirtschaftsrates Sitz und Stimme In der Exekutive. daß das jiiciisclte Volk eine Einheit sei: Sie hat die Möglichkeit, an der Jewish Agency tcilzunchmen. Sir Herbert Samuel hat einer Delegation der Agudas Jisroei, welche ihn vor seiner Abreise aus London bcsuchte, auf die Darlegung ihrer Wünsche zur Antwort gegeben, daß er, d. h. die englische Regierung, wohl nur mit einer jüdischen Vertretung zu tun zu haben wünschen, daß aber die Jewish Agency niclit seine Angelegenheit sei. Das ist ein nicht mißzuverstchcndcr Wink. Er bedeutet die Aufforderung an die Agudah, wenn sie ernstlieh am Aufbau des Landes tcilnchmcn will, sich mit jenem Faktor ins Einvernehmen zu setzen, der zur Bildüng der Jewish Agency rechtlich und tatsächlich und allein berufen und berechtigt ist: Mit der Zionistischen Organisation. Die Zionistische Organisation wird gegen eine Teilnähme der Agudas Jisroei an der Jewish Agency gewiß nichts einzuwenden haben, vorausgesetzt, daß sich die Agudah zu einer entsprechenden Leistung für den Aufbau Ercz-lsraels und zu einem sachlichen Zusammenwirken mit der Zionistischen Organisation verpflichtet. Aber, wie gesagt, dieses Zusammenwirken muß sachlich sein. Es darf nicht durch irgendwelchen Doctorinarismus getrübt oder gar gestört werden. Diese Sachlichkeit kann von der Agudah nur erreicht werden, wenn sie *ich die von Weizmann in seiner Kongreßeröffnungsrede aufgestellten Bedingungen zu eigen macht, wenn sie das Prinzip der Verantwortlichkeit und den Grundsatz der nationalen Bestimmung des Siedluugswerkcs in Palästina unverändert zu den ihren macht. Dem steht unseres Erachtens nichts im Wege, dcnVi im Stntutcncntwurf der Agudah, der der soeben zusammcngctrctcncn KcncsMo Gedinloh vcrgclögt werden soll, heißt es (§ 2d): ״Die Agudas JLroci bezweckt die Wiederaufrichtung des heiligen Landes als einer Stätte geheiligten jüdischen Geistes- und Wirtschaftslebens.'‘ Hier ist der Ort, an dem sich die Zionistische Organisation und die Agudas Jisroei in sacklieber Zusammenarbeit finden können, auch wenn sie int allgemeinen von durcliatis verschiedenen Ausgangspunkten zu dem gleichen Resultat der Notwendigkeit des Wiederaufbaiis Palästinas kommen. Denn auch wir, wahrhaftig nicht minder als irgend ein Angehöriger der Agudas Jisroei wollen Palästina aufbaucn, weil wir daran glauben, daß der neue jüdische Mensch, der neue jüdische Geist nur dort erstehen kann, wo die ganze Vergangenheit des Volkes läuternd auf den einzelnen ein wirkt, wo eine alle Kräfte im höchsten Maße in Anspruch nehmende Gegenwart ihn von allen Fesseln der Galuthexistenz mit ihrem ständigen, Jahrtausende alten Zwange zur Defensive befreit, wo eine nur geahnte, aber mit letzter Glnubenskraft gewollte Zukunft restlose Hingabe verlangt. Dieser Glaube kennt zum Teil wohl keine Form, aber er kennt auch keine Grenzen. Nur solch grenzenloser Glaube konnte uns, konnte dem ganzen Volke jene politischen Errungenschaften bringen, welche auch die Agudah als solche anerkennen muß. Nur solch grenzeitloser Glaube konnte eine Erscheinung hervorrufen, wie wir sic in unseren Chaluzim besitzen, und nur dieser Glaube konnte Formen schaffen, vor deren Reinheit und Größe der blasierteste Europäer erschüttert steht. Audi dieser Glaube ist von einem sehr starken religiösen Impuls erfüllt und es ist die Pflicht des gesamten Juden«, tums, diesem Glauben, der Uckermcnschliches zp Weg« gebracht hat und zu Wege bringt, Lebenskraft und Le* bensdauer zu sichern im eigensten Interesse des ganzen jüdischen Volkes. j Damit aber sind wir wieder beim realpolitischert Moment angelangt. Der Zionistenkongreß hat, indem es Weizmann das Vertrauen aussprach, sich dessen Grund« sätze zu eigen gemacht. Die Antwort Sir Herbert Samuels, die die Agudah sich übrigens, da sie vorauszusehen war, bei einiger politischer Geschicklichkeit hätte erspare« können, weist ilir den Weg, den sie zu gehe« hat. Die Erfahrungen, die die Agudah mit Rabbi Jakob Mcir und in Polen gemacht hat, weisen deutlich aul die Grenzen ihres Einflusses hin. Will aber die Agudab ihren Einfluß behalten, will sie sich nicht selbst zu eine» quantitd negligeable hcrabwürdigen, 90 hat sie jetzt ein« selten günstige Gelegenheit, sich in den Dienst de» größten Aufgabe zu stellen, die das jüdische Volk seif 2000 Jahren auf seinem Wege vorfand. Die Kenessia Gcdauloh wird durch einen den tatsächlichen Verhältnissen Rechnung tragenden Beschluß zu beweisen haben, ob die Agudas Jisroei tatsächlich von jenem Vcrant« wortungsgcfiihl erfüllt ist, das sic zu besitzen behauptet. I. Sch. Die Wahlen zum Waad flair in Jerusalem Jerusalem. (J. C. B.) Dieser Tage fanden die Wahlen in den Waad Hair, den jüdischen Gemcindcrat Jerusalems, statt. An den Wahlen haben sich 3000 Wähler, d.!. 4b Hälfte der Wahlberechtigten, beteiligt. 1200 Stimmen wurden für die scphardischc Liste abgegeben, 000 Stimmen für die Liste der I ־listadruth Haowdim, 365 Stimmen für die Liste des Hapoel flaiiiisrachi und 357 Stimmen für die Liste der Zionisten und Bnei Brith. Der Rest der Stimmen verteilt sich( auf die Listen kleinerer Gruppen. Der Waad Hair zählt 70 Mitglieder.; Eine Ausstellung palästinensischer Erzeugnisse In Tei-Awiw T c 1 - A w i w. (J. C, B.) In Tei-Awiw ist eine Ausstellung eröffnet worden, in der die Erzeugnisse des palästinensischen Bodens gezeigt werden. Tausende von Besuchern und auch Richter Julian Mack wohnten der Eröffnung bei. Richter Mack erklärte, er habe nicht geglaubt, daß Palästina derartig« Fortschritte gemacht hat. Die Palästina Verwaltung wcigcrl sich, den Sabbath als Ruhetag anzuerkennen Jerusalem. (J. C. B.) Die palästinensische Eisenbahn-! Verwaltung hat das Gesuch des palästinensischen Rabblnats, den jüdische« Arbeitern die Beobachtung der Sabbathruhe zu gestatten, wofür diese am Sonntag den Dienst versehen sollten, abgelehnt. Die Verwaltung besteht darauf, daß entsprechend Ihrer letzten Anordnung der Sonntag als der einzige Ruhetag im Lande beobachtet werde. 130 jüdische und eine Anzahl mohammedanische Eisenbahn* arbeiter haben als Protest gegen diese Verordnung am Sonn* abend, den 4. August, die Arbeit niedergelcgt.