Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 65 (9.8.1923)
- Date
- 1923-08-09
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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ahf; 11c n .י!id 7 cm Mirnfh ahr 1«)!) ein iior 4~0 riitnur erppc and auf dtp Die des rcn. min erst!ach bald von her- »den des ׳dolt and inoo den. ows izah inen ’ den iben Vorvenan cho- Seth, ken- Anache!1dehevon die , ln 1 den ,andin Wirtmen, aus- I ECwnk Arlaftzu von :hon Jähe rum i, in nten das :adthievon oronroverid- und die .!nie 50!!־(!(% uncfchc fTaupfeSchrtcii von efen ■'Gefdom iriisc* rCf Bank und vom Keren Hajessod durchgdiilirt wird. P;1s Wichtigste aber, das wir tun müssen, ist, Menschen ins Land zu bringen. Obwohl die QC|uvieriKkeitcn der Iinmicration sehr gross sind, ob- 5011! die Beziehungen der Regierung zu dieser Emmi- Rra(ion leider keine sehr freundlichen sind und wir 211r:ehc*1 müssen, dass mit jedem Schiff Leute zurück- ״;seliickt werden, die mit einem englischen Visum [ierkomincn, obwohl von all den Versprechungen vesrcn Erleichterung his heute noch keine praktischen Resultate za verzeichnen sind, obwohl die Vcrsorpinir mit Arbeit für die Ankommenden, die zum passten Teil mittellos sind, die sich nicht alle für schwere Arbeit eignen und denen zu anderen Ark’iten die Fachkenntnisse fehlen, schwierig ist, obwohl unsere Mittel wahrend der ganzen Zeit mehr als grenzt waren — haben wir doch in diesen 24 Mo* tmten Ober 20.000 Menschen ins Land hineingebracht, tind der grösste Teil hat in dieser oder jener Form lui Lande Wurzel gefasst Die Zahl der Arbeitslosen KtruE niemals über 2000 und es gal) Momente, da diese Ziffer his zu 500 sank. In den letzten Monaten hat die Auswanderung tu grösserem Masstab eingesetzt sie hat sogar den Ciiarakier einer Psychose angenommen; das ist keine bloss ökonomische!■'rage, sondern mehr eine politisch-psychologische. Die grosse Cnttäusdmng im politischen Lehen einerseits und die wmm »»■״ •י o-Tjr״K» *■*«&!־! ■ Keren Hajessod-Eingänge bla 3t. Juli 1923. bla 30.VI.» Juli 1923 Stimm* Ms 31.VII.23 1. VeremFCe Staaten 698138,14, K 2. K.'ui.ida 62130, 2, 7 5. Südafrika 30205, 1, 2 4. Polen 28188, 9, 4 5. Envrhiml 25203, 7, 7 6. Argentinien , ,. 21401, 5, 8 7. Tschechoslowakei ' 22304,14,10 K Deutschland < 21445, 9, 6 9. Holland 1440«, 7. » 10. Russische HttdlCltngO 18093,—,— 11. lö.uuäuica ... 10003,12,10 12. Ulanen ׳ 8040, a,— 13. Bossarablcn 9(03,14, 6 14. Bulgarien 0342,18,— 15. Belgien 'י 4904,12, 7 10. 17. Brasilien ' ’,*'׳wt Krank rcic.11: Pari* ״*! Sirasshurg 'ז .( 4395,12,10 / 3454, 2,- 18, י «lavier ׳Itirei,!»424, 7, 6 10. ()sleali/.ien 3205, 7, 0 20. Khmlaud 2803,19,— 2f. < »cs! erreich' 2510,15,— 20543, 1, 3 828069,15, R mangelnde Oijferwilligkeit des jüdischen Volkes haben es dahin gebracht, dass diese innere Reaktion begann. Das ist eine vorübergehende Krankheit die schon einige Male in der Geschichte unserer vierzigjährigen Kolonisation vorkant Ls kommen jetzt viel mehr Familien und sehr vLl mehr Angehörige zu ihren Verwandten als früher Dies hat seine positive Seite, dass diese Elemente schneller an das Land gebunden werden, cs hat aber auch seine negative Seite, dass nämlich die Arbeitsbedingungen für Familienväter viel schwerer sind als für junge, ledige Leute. Die Zahl der Einwanderer vom 1. Oktober 1921 bis zum April 1923 betrug rund 15.000, davon waren rund 4500 aus Polen und 5500 aus Kussland und der Ukraine, zusammen ai:n 10.000. Die übrigen 5000 verteilen sich auf fast alle Länder der Welt, darunter 1500 von den sephardisehen Elementen au:, den verschiedensten Ländern. Wie Sie sehen, sind aus allen nur denkbaren lindern der Erde Menschen gekommen, in erster Reihe der junge Typus der Cltabizim, die ihre Kräfte, ihren Schwciss und, wenn nötig, auch ihr Blut dem Lande darbringen. Leider finden wir, dass die Clialuziin-Bcwcgung in einem der grössten Jüdischen Länder, in Nordamerika, sich nicht entfaltet hat. Wir wollen nicht nur das Geld von den Vätern für den Au ibau des Landes, wir wollen auch die Kräfte der Jugend Amerikas. Kommet und schaffet und arbeitet zusammen mit Euren Kameraden aus allen anderen Ländern! Und noch an ein anderes Element möchte Ich mich wonden: das ist die orthodoxe Jugend überall, wo sie sich findet. Sie .st noch wenig im Lande veitreten; aber die Forderung, die Form des Lebens in Palästina traditionell aufzubauen, kann nicht durch Streit mit den freien Elementen geschehen, sondern durch Vergrösserung der arbeitenden Llemente der Gcsetzcstrcucn. Ein schweres Problem war und ist die Arbeitsbeschafiung für die neuen Ankömmlinge. Mit diesem Problem beschäftigten sich unsere Abteilungen ״Immigration”, ״Arbeit”, *,Handel und Industrie”, ferner die Parteiorganisation der Arbeiter, des Misraehi, und jn letzter Zeit auch der Merkas Balmein•- chot. Manche haben ihre Exstcuz in den Siedlungen der Zionistischen Organisation gefunden, leider nur ein sehr kleiner Teil in den alten Kolonien. Ein gewisser 1 eil der Händler, kleinen Unternehmer, Industriellen und Handwerker wurde in den Städtert, sogar in einzelnen neuen Pmtklcn Installiert mit Hilfe von kleinen Anleihen. Aber der grösste Teil der Chaluzim wurde bei verschiedenen städtisehen Unternehmungen ganz oder teilweise mit Arbeit versorgt. Am meisten geschah dies durch unser Arbeitsdepartement, durch die Arbcitcrorganisatlont|', und auch hier hat die Arbeiterin»uk grosse Hilfe geleistet. Alle Schwierigkeiten, die vor unk lagen, haben yir doch überwunden, und wir sind in diesen beiden Jahren um 20.000 Juden reicher geworden, Menschen, Menschen und Menschen — das ist neben der Geulath Haarcz die Forderung, die unsere Position politisch und finanziell erleichtern soll. oas Wort der Begrenzung der Immigration muss unserem Lexikon gestrichen werden. Begrcn- *m!g der Immigration wird nie unsere politische bitution erleichtern, sondern vielmehr erschweren. Nicht Finanzen schaffen Menschen, sondern Mensehen schaffen Finanzen, Ich will jetzt kurz über unsere kulturelle. Arbeit ™ Lande sprechen. Wenn die Tendenz aller an dereit Abteilungen unserer Arbeit immer ist, vorwärts Rehen, zu vergrössern und zu verbreitern, so hat ״ic Tätigkeit in dieser Richtung eine ganz andere Tendenz: zu schmälern und zu verkleinern. Die Kürzung des Budgets unseres Erzichungsdcpartc-!|tcnts mit einem Male von 100.000 auf 70.000 PfcL, {״ h. tun 30 Prozent, konnte nicht ohne üble Folgen “eiben. Was die Burjerung anJangL bestand die! Mesopotamien Lettland 24. Griechenland 25. Tunis 25. I ).uieniark 27. Chile 2S. Kstldand 29. Marokko 30. Bukowina 31. Pmuis 52. Kalk״־ 53. Norwegen 5t. Schweiz 55, Schweden 23, 2202.15.10 4 ,«14,1־23 0 ,0 ,2208 19.56.10.11 9 ,7 ,1945 7 ,9 ,1912 5 .1684,16 1 ,1814,12 1713.19.10 9.11 .1470 —,0 ,1459 1337,10, 9 1315,18, S 1170,12, 6 2207, 1, a 01:1«7, ».10 1350,—,— 37615, 1, 2 875,10, 7 23863,19,1 i ׳ ■״, ר* 21.262, 7, 7 ״״־ 24101, 6, 8!372,19,11 23737.14, 9 S0O,18. 9 21706, n, » 65197, 5, 8 20705,12, 6 165,15,1— 18258,1«,— t״V~. 7 1075.1,10, 5 720, 5,11 9672, 8,11 850,—,— 9353,14, 5 0312,18,- 50,-,- 4954,175, 7 4 m, 12,10 540, 2. 4 127.19, 9 41 >2, 3, 0 .—•י,— 8124. 7, 0 115,10, 6 8329,17,11 813, 5.- 8122, 4,- 581, 4,11 8041,19,11 420,—,— 2082,15,10 165, ft, 2 2510. 0, fi 09,14, 8 2248, 4, 5 1 1!«6,10,11 21, 8.- 1960,15, 9 ־־־־־׳ f " HM 2, 9, 7 223, 8,11 1107,19, 4 1,-,- 1816,12, 1 65*—, 1 1708,19,11 68, 5,11 1628,15,10 I4r.i1, 1337,10, 9 1315,18, 8 1179,12, 3(1. Palästina 029,18, 7 15,-,- 944,18, 7 37. Aden 800,-,— 800,-,- 38. Sibirien» ’ 670, 4, 9 67,— 743. 4, 9 .«׳3 '1 iirkei 695, 7, 7 4.14, 4 «00, 1,11 40. Portugal 640,-,- 640,—r- 41. Spanien '׳ 853, 5, 7 353, 6, 7 42. Indien e 297,10, 6 297,10, f. 4.1. China 284, 8,11 ÜHi, 8,11 41. Cil.railar 270,15,- 270,15,— 45. llrugllaV 201,12, « 261,12, 6 •15. Luxemburg 201, 6, 2 201, H, 2 47. Transsylvanien 197,16, 7 8.— 205,15, 7 48. Mexiko 83, 5, 9 *־־׳—׳— 83, 5, 2 40. Algier 67, G.10 67, fi,10 50. Ungarn 05,10, 6 86,10, 5 51. Kaukasus ־־•<־־*“«־־- £2,10,- 22,10,— 52, hiiiz'.'lbciträge 19-,- 1 Summe 936022, 941 46678, 7. 6 »82694,17, 4 nt Hiera: Einzcibeiträge 16000-,— 16000,-,- b) W. 1. Z. 0, Juwelen- Komis 2309,13, 4 2309,13, 4 c) Keren Ilagculali Paläslina 1332, 0,10 2000,13, 1 9 ,8 ,81003505 ,,״.47840,1 1 ,055004,10 Beteiligung nur in einer sehr kleinen Unterstützung. Wir erhielten im Jahre 5081 von der Regierung nur 2675 Pfd., und im Jahre 5682 gar nur 2379 Pfd. Die Regierung beharft auf ihrem Standpunkt, dass sie kein Geld für die jüdischen Schulen habe. Die Einkiinftc aus dem Lande selbst betrugen in runden Ziffern: Im Jahre 5679 7000 Pfd12.000 5680 ״ Pfd., 5681 19.500 Pfd., 5682 23.500 Pfd. Dies ist immer noch zu wenig, um die Herabsetzung der Subvention der Zionistischen Organisation auszugleichen, und besonders eine Vergrösserung und Verbesserung der Schulen ins Auge zu fassen. Trotzdem waren in unseren Schulen im letzten Jahre 12.000 Kinder, 2000 in den Kindergärten, 8500 in den Volksschulen, 900 in den höheren Schulen, 300 in den Lchrcrsemina rcn, 300 in den Fachschulen und 300 in den Handwerkerschulcn. Die Einschränkungen der Kulturarbeit waren die folgenden: Die Zahl der Kindergärtnerinnen wurde verringert, ebenso die Zahl der Lehrstunden an den Volks- und höheren Schulen. Das Lchrcrpcrsonal wurde verkleinert, ln den Kolonien und in den Städten haben wir einige Schulen ganz geschlossen. Ich muss auch auf einige positive, wichtige Momente liimveisen. Wir haben eine grosse Sannnhing geographischer Karten, historische Bilder, diverse Karlen für den Unterricht in den Natur- Wissenschaften, Schauobjekte filr Mathematik und Geometrie angeschafft. Ein hebräischer Globus wurde mit unserer Hilfe herausgegeben u. a. m. Eine pädagogische Zwehnonatschrift ״Hachinuch” und zur Erörterung der Frage der Kindergärten wurden die Zeitschriften ״Ganenu" und ״Jlaginali" herausgegehen. Schulbauten sind geplant und zum Telle in Ausfiihnmg begriffen. Die Universitätsfrage Ist auch uni ein Stück vorwärts gekommen, ln der Nationalbibliothek, die für die Universitätsbibliothek vorbereitet wird, wurde die Zahl der Bücher ständig vergrössert. Der Kalalog der Bibliothek enthält heute etwa 250,000 Buchzcitel. In den letzten Jahren ist cs gelungen, für die Bibliothek eine grosse Anzahl wichtiger Handschriften als Geschenk zu bekommen, so z. B. das Manuskript von ״Rom und Jerusalem” von Hess und einige historisch bedeutsame Archive der nationalen ן Bewegung. Derzeit hat die Bibliothek gegen .1000 regelmässige Besucher pro Monat. Ihre Zukunft hängt in erster Linie vom Bau des Hauses ab. Der J. N. F. ist bereit, von den bereits in seinem Besitz beÜfidlWien Böden einen Plai! *p ,Verfügung zu stellen, wtuf die Wonisohn-StlTCung sollte so sclineil wie möglich im Andenken an den verstorbenen Prä-J sidenten mit dem Bau beginnen. Die Zentrale der Versuchsstation isf in Tef Awiw, die Versuchsfelder befinden sich in drei! Orten: In Ben Schemen für die Böden der jüdischen! Hochebene, in Merchavinh für den Kmek Jesreel und! In Daganiah für das Jorelantnl. Die landwirtsehafU liehe Versuchsstation umfasst nunmehr Laborato rien fiir Chemie, Fntomologie, Pathologie, angrs wandte Physik, Pflanzenzucht Boden zusammen- Setzung und ferner eine Abteilung für BetriebswLssetH Schaft. In Jerusalem besteht ein Museum der Zlonfsti-' sehen Organisation fiir Landwirtschaft and Natur* > künde, das bis jetzt 10 verschiedene Abteilungen umfasst Im letzten Jahr trat man ,mit der Realisierung des alten Beschlusses einer Landwirtschaftsschalc für! Mädchen und Farmbetrlcb fiir Arbeiterinnen in Nah»«1 lal begonnen. Den Boden und die Wasserleitung: stellt der J. N. F״ die Mittel zum Beginn der Bauteil und der Arbeit der Keren Hajessod und der Fraucun verein zur Verfügung. Noch zu erwähnen ist dass wir im vorigen- Jahre unter Leitung des l>cparlements für Handel und Industrie Kurse für jüdische Führer geschaffen׳ haben. 1 Das Gesundhcitsdcpartcmcnt, das unter dem Namen ״Organisation liadassah" funktioniert hat in diesen!נאiden Jahren seine Arbeit nach seinem alten Programm geführt: Aufrechterhaltung der Spitäler — die Ikulassah hat im vorigen Jahr ein neues Spital in Haifa eröffnet eines in Tiberias aber geschlossen — Unterstützung der Arbeiterorganisation Kupath Cholim, medizinische Hilfe in einem Teile der Kolonien und in unseren Schulen. j Geehrter Kongress! Meine Einleitung zu der! Debatte ist beendigt Sie werden sieh jetzt über unsere Tätigkeit iin Lande äussern, ob und wieweit, sie mit den Mitteln, die zu unserer Verfügung starrden, genügend oder nicht genügend war, wie weit sie Im ganzen oder teilweise rationell oder nicht rationell geleitet wurde, wie weit die Methoden der Arbeit die richtigen sind. Meine Losung für die Zuknnft ist: ״Boden, Menschen, h c b r ä i - sehe Kultur!“ Auf diesen drei Grundlagen soll sich unsere ganze Arbeit entwickeln und soll unser Land aufgebaut werden. Wenn Sie zu Ihren Wählern zurückkommen, die Ihnen die Frage stellen werden: ״Was ist in Palästina in diesen zwei Jahren ge-: scbchcn?”,so antworten Sie ihnen: Nach der Grösse unserer Hoffnungen und nach den Forderungen des politisch-historischen Moments, nach den Forderengen der ungeheuer schweren Lage von Millionen Juden In vielen Ländern ist in unserer eigenen Heimal sehr wenig geschaffen und vorbereitet worden. Aber doch sind diese beiden Jahre nicht umsonst gewesen. W i r s i n d ein s c 11 ö n e s u n d scliwer c s S t ü c k vorwärts gekommen. Diese zwei Jahre sind für uns nicht verloren gegangen. Und wenn wir der Aufgal« gewachsen sein wollen, die uns unsere Gescllieble gestellt bat, dann sollen Menschen zu uns kommen in grosser Zahl, mit tine-rscbüttcrlichcin Glauben an unser Endziel, mit unbegrenzter Liebe zu unserem Volke und zu unserem Lande, lind mit unermüdlicher Arbeitsfähigkeit Dann werden wir unsere Aufgabe in einer viel kürzercn Zeit, als andere cs von uns denken, lösen. ״W i r werden Palästina in E r e z I s r a c 1 _v e Wandel n.“ Awisar (Palästina) (tichriiisch) spricht sich auf das entschiedenste daKecen aus, dass der Beschluss, dass Hebr.Visch die offizielle Sprache des Kongresses sei, Jedes Mal iibirtrctcn werde. Die ofilzicllen Redner des Kongresses 11aben, obwohl sie hebräisch können, deutsch gesprochen. Der Kampf, den das jüdische Palästina mit der Regierung um die hebräische Sprache führt, wird durch solches Vorgehen erschwort. Redner!ordert im Namen Palästinas, dass alle jene, welche hebräisch beherrschen,■ sich dieser Sprache bedienen und die Reden aller arideren ins Hebräische übersetzt «׳erden. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen wird die Sitzung vertagt. Schluss der Sitzung 1 Uhr. Dritte Sitzung. 7. August, nachmittags 3,30 Uhr. Vorsitz: M o t x k l n. Sekretär f)r. liiwenstcin * verliest die eingolmifenen Be-1. Rrtisstingstclcgramme. Vizepräsident Motzkin: Es ist noch ein Brief des Herrn Simon da, dessen näherer Inhalt Ihnen anlässlich• der Debatte zur Kenntnis gebracht werden wird. Herr Simon teilt mit, dass er aus dringenden persönlichen Gründen beim Kongress nicht erscheinen kann. Referat über Organisation. Das Wort erhält das Mitglied der Exekutive, Herr; L i c h t h e i tn, zur Erstattung des Organisationsrefe* rates.; Ueber den Stand der Organisation ist in dem gedruckten Bericht reichliches Material vorhanden. Was die Tätigkeit in organisatorischer Beziehung betrifft, so Ist das Organisationsdepartetnent ständig mit einer! Reihe von Arbeiten befasst, die man unter dom Titel;; ״Erhaltung und Ausbreitung der Zionistischen Organi«! sation“ rubrizieren kann. Unsere Organisation ist hi den letzten Jahren stark gewachsen. Es ist gut, sich! gegenüber der häufigen Kritik vor Augen zu halten, dass’ wir vor dern Kriege durchschnittlich 100.000 Schekahm hatten, jetzt das Fünf•• bis Sechsfache davon: früher betrug das Budget ein;chlicsslieh der Palästina-Arbeit 10.000 Pfund j^rlich. heute senden vir 30.000 Pfund monatlich nach LO*Üt». Unter diese» geänderten!