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Jüdische Rundschau · 1923-08-09 · Heft 65 (9.8.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 65 (9.8.1923)
Date
1923-08-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Referat üssfschkio. ' Die Arbeit In Palästina. Vor Ihnen liegen die gedruckten Berichte, aus denen Sic erfahren, was in Palästina in den letzten zwei Jahren aufgebaut wurde, und wie die allgemeine Lage Ist. Meine Aufgabe ist nicht, Ihnen diese Berichte nochmals vorzutragen, sondern nur ganz kurz eine Einleitung zur Debatte über diese Berichte zu bringen. ln diesen zwei letzten Jahren war unsere Arbeit aus zwei Gründen, aus politischen und finanziellen, sehr schwer. Ich werde nicht über unsere politische Lage im Lande im allgemeinen sprechen. Ich kann nur sagen, dass die englische Regierung ihre Vcrpflichtnng, uns heim Aufbau auf Grund des Mandates za helfen, nicht erfüllt hat. , Was die finanzielle. Lage an langt, so wissen Sie gewiss, dass wir von der Zionistischen Organisation nicht das bekommen haben, was uns vor zwei Jahren auf dem Kongress und voriges Jahr auf der Jahres- Konferenz zugesagt worden war. Ja, selbst das, was wir erhielten, haben wir nicht rechtzeitig, sondern verspätet erhalten. Die Kräfte der Mitglieder der Exekutive in Jerusalem waren daher meist nicht mit der praktischen Arbeit des Aufbaues, sondern mit vcrschiedencn kleinen und grossen finanziellen Kombinationen beschäftigt, um die Position aufrech tzucrhalten, bis neue Mittel cintrafen. Wir haben die kostspielige Wirtschaft des Armen geführt. Ich werde Ihnen in ganz kurzen Worten sagen, was wir trotzdem in diesen beiden Jahren Neues im Lande geschaffen haben. Nicht alles wurde von der Zionistischen Organisation gebaut, es wirkten auch andere Kräfte mit. In erster Linie der grosse Jude Baron Edmund Rothschild, der unter dem Pseudo- ,nym lea ununterbrochen arbeitet, der Joint, der eine grosse Leihkasse (Ktippat Milwalt) geschaffen, einige tausend Waisen im Lande erhalten, an der Pflege der Krankenhäuser und bei den sanitären Arbeiten mitgeholfen hat, die sogenannte Brandeisgruppe, die eine Institution für langfristige Kredite zum Häuserbau schuf und das grosse Verdienst hat, mit dem Aufbau des neuen Jerusalem begonnen zu haben. Diese Gruppe hat auch zusammen mit dem Joint und der lea ein Kreditinstitut für Kooperative geschaffen. Der Economical Board in London hat die ersten Schritte seiner Arbeit zusammen mit der Ica und einer Privatgruppc begonnen, durch Exploiticrung von Salz bei Atlith. Die Alliance tsraelite Universelle hat ihre Tätigkeit im Schulwesen in den Städten des Landes vergrössert, dessen Geist sich unseren Teil denzen nähert. Besonders ist zu erwähnen, dass die Landwirtschaftsschule Mikweh Israel seit der Zeit, da ihr Budget vollkommen von Baron Rothschild gcdeckt wird, eine der besten Institutionen des Landes ist und eine nationale Jugend vorbereitet. Die Anglo Jewish Association hat ihre Mädchen schule in Jerusalem aufreciit erhalten. Von der Tätigkeit des alten Jlschuws ist nichts besonderes zu berichten. Das Waisenkomitee (Rabbiner Diskin) baut jetzt in Jerusalem ein kolossales Gebäude. Auch private Initiative einzelner Personen und Gruppen ist zu bemerken. In der Landwirtschaft arbeiteten einzelne Gruppen aus Amerika, England und Rumänien, allerdings in sehr kleinem Masstabc; die meisten übrigen befassten sich mit Industrie und Handel. Hiervon sind besonders zu erwähnen das grosse Unternehmen^ der ״Si!ikat"-Fabrik in Jaffa, das seine Krise hoffentlich schon überwunden hat, die grosse Mühle in Haifa, die von Baron Rothschild und anderen, und die grosse Fabrik ״Shenien“, die von Herrn Pacnson gegründet wurde, sowie eine ganze Reihe von Kieinindustrien. Trotz alledem war es doch die Zionistische Organisation und ihre Institutionen, die so viele Mittcl ins Land brachte, wie all die anderen Gesellschaf ten, Institutionen und Gruppen, mit dem Baron Roth Schild an der Spitze. Die Zionistische Organisation ist trotz ihrer Schwäche, die man ihr in der letzten Zeit unterschob, doch ebenso mächtig wie alle übrigen zusammen. Insbesondere die Menschen hat nur die Zionistische Organisation gestellt. Durch sechs Institutionen hat die Zionistische Exekutive ihre Tätigkeit im Lande ausgeübt; durch drei, die schon vor dem Kriege bestanden : den Jüdischen Nationalfonds, die Anglo Palestine Company und die Palestine Land Development Company, und durch drei drei seither gegründete : den Keren Hajessod, dem jetzt die meisten Zionisten Ihre Kräfte widmen, die Hypothekenbank und die Arbeiterbank, Der jüdische Nationalfonds. An erster Stelle steht heim Aufbau des Landes die Frage des Bodens, der Geulat Flaarcz. Von der Regierung haben wir nichts bekommen, und meine persönliche Ucbcrzcugung ist, dass wir auch nichts ״bekommen werden. Ich wäre sogar sehr zufrieden, wenn uns der Bodenkauf nicht überhaupt erschwert wird; Die Agitation in diesem Sinne seitens unserer Gegner macht grosse Fortschritte, und leider muss man sagen, dass alles, was unsere Gegner versuchen, von ihnen allmählich erreicht wird. Die Privatinitiative (ausser Baron Edmund Rothschild, den man eigentlich nicht zur Gruppe der Privatinitiative rechnen kann) interessiert nur zu einem sehr kleinen Teil aus verschiedenen materiellen und psychologisehen Gründen, Landwirtschaft und Bodenkauf. Der J. N. F., das Hauptinstrurnent der Geulat Haarez, hat in die6en beiden Jahren etwas ganz Grosses ge? scfiaficn'f (feit Kauf ira 'Emdfi 'tsrcel, ■Über 'den wir bereits vor zwei Jahren einen Bericht geliefert haben, und der de iacto wie auch juristisch erst zu dieser Periode zu rechnen ist. Jetzt haben wir in den folgenden Punkten des Emek : Jadjur, Nahalal, Djinjar, Mcrcbawiah, Tel Adas, Rubi-cl-Nasra und Nuris 73,000 Dnnam Boden. Ausser diesen Grosskäufen haben wir auch Boden ln Klar Malal, Nachlath, Jelmda, Kalandich, Chitin und anderwärts erworben. Unser Bodenbesitz beträgt etwa 100.000 Dunam und hat sich damit gegen die Zeit vor drei Jahren ve rfünffacht. Die Palcstlno Land Development Company. Der J. N. F. hat alle seine Käufe durch die P. L. D. C. gemacht, die ausserdem noch etwa 30 bis 35.000 Dunam für Privatpersonen und Gruppen in Tcl Adas, an den Grenzen von Kfar Saba und Ein Chai, in Jadjur. an der Grenze von Nes Zion und in Djelll erworben hat. ״ ״ Sledlungswcscn. Auf all den Böden, die wir gekauft haben, hat man angefangen, Siedlungen zu schaffen. . Diese grosse Aufgabe wurde gleichfalls auf die schwachen Schultern des J. N. F. gelegt. Die Arbeit der As- Sanierung im Emek geschah unter ausserordentlich schweren Verhältnissen; sic litt unter dem Mangel an Fachleuten, an Facharbeitern, an Geld, an Röhren und anderen notwendigen Materialien, auf die man monatelang warten musste, bevor sie aus dem Auslande cintrafen. Wir haben nach Beendigung der Arbeit eine Kommission von Regicrungsbeamten nach Emek geschickt, und zwar Ingenieur Kantor, einen amerikanischen Ingenieur, der in der Sanitätsabteilung der öffentlichen Arbeiten angcstellt ist, und Dr. Klügler vom Joint, der bei der Regierung als Leiter der Sanitätsabteilung fungiert Diese Kommission' hat die Resultate der Arbeit genau studiert und sich wie folgt darüber geäussert: ״Die Arbeit ln Nahalal und Nuris ist die allcrwiclitigste, die in Paliistina geschaffen wurde. Als Resultat der Austrocknung dieser Sümpfe werden die klimatischen Verhältnissc in diesen Orten allmählich immer besser und die Gegenden zur Kolonisation reif gemacht Wenn diese Arbeiten beendet sind, werden diese Orte die gesündesten in ganz Palästina sein.“ Aus einem anderen, aus dem Berichte der Abschätzungskonv mission, die aus den Herren Liebrecht, einem Kolo nisten aus Pctach Tikwah, Dr. Levite, einem Kolo nistenagronom aus Bath Schlomo und Bilinsky, einem Kolonisten aus Jawnel bestand, will ich noch zitieren : ״In Nuris wurden Sümpfe auf einer Strecke von 16.000 Dunam ausgetroeknet״ Dank der Austroknung dieser Sümpfe, Ist diese Strecke Jetzt der fetteste und fruchtbarste Boden. Man kann von diesem Boden jetzt viel, viel besser ernten als von irgend einem anderen, sogar vom besten palästinensischen Boden. Was Nahalal anlangt, so müssen wir dasselbe sagen wie über Nuris. Dort, wo die Sümpfe waren wo früher niemand hinüber konnte, konnten wir unseren Augen nicht trauen, so gross waren die Ver■ änderungen seit der Zeit, wo wir mm ersten Male diese Orte besuchten.“ Von anderen Amcliora'tioncn sind zu erwähnen: Strasscnbau im Nahalal, in Kfar Jccheskicl. in Ain Charod, Wasserversorgung in Nahalal, ln Giwah Kfar Jccheskicl, Ain-Charod, iu Tcl Joseph in Beth Alpha, in Kiriath Anawim, in Chulda in Daganie Beth, in Nachlath Jchuda, fer ner die Pflanzungen für Grenzmarkierungen ln den neu erworbenen Ländereien, In Nuris durch etwa 75.000 Bäume. Auf all diesen Böden wurden neue Siedlungen ln der Art der sogenannten Moschawe Owdim (Arbeiter Siedlung), bezw. der Kooperative geschaffen. Der grundlegende Unterschied zwischen dem Moschawe Owdim und der landwirtschaftlichen Kooperative liegt in der Arbeitsmethode. Während die der letzteren kooperativ ist, ist die Art des Moschawe Owdim individuell. Aber auch diese Anhänger einer individucllcn Wirtschaftsform übernahmen von der koopcrativen Wirtschaft das Bestreben nach Kooperation In allen Arbeiten und allen Zweigen, in welchen sie aller Voraussicht nach Nutzen bringen kann durch Produk tiv- und Wirtschaftsgenossenschaften. Gemäss den jetzigen ökonomischen Bedingungen des Emek Israe wurde die Normalflächc für den Grundbesitz einer Familie auf 100 Dunam festgesetzt. Die Moschawe Owdim, die in den letzten zwei Jahren gegründet wurden, sind: Nahalal, Zahl der Siedler 80 Familien. Die Siedler konnten sämtlich Baracken für sich errichten, ferner wurden provisosehe Baracken für öffentliche Zwecke und 50 Ställe aus Eisenbeton gebaut. Das lebende Inventar beträgt 80 Stück Milchkühe uiid 20 Paar Arbeitstiere. Bis jetzt konnten die Siedler in Nahalal 3000 Dunam für Winter- und 1000 für Sommergetreide bearbeiten, 500 Dnnam mit Waldbäumcn, sowie 150 mit Reben bepflanzen. Jeder Siedler konnte endlich einen Garten neben seinem Hause bearbeiten. Die zweite Mcschawc Owdim ist Kfar Jecheskiel. Sic trägt den Namen des verstorbenen Bruders eines Anonymus aus Bagdad, der dem J. N. F. die Summe von 35.000 Pfd. zum Bodenkauf dieser Kolonie gespendet hat. In Kfar Jccheskicl siedeln jetzt 60 Familien. Es wurden bereits Baracken für alle Familien und 30 Ställe aus Eisenbeton gebaut. Die Siedler haben in diesem Jahre 1800 Dunam Ackerland und 400 Dunam Gärten neben den Häusern bearbeitet, sowie 200 Dlnam Wald gepflanzt ln Kfar M1M wohnen 24 Familien. Zu den bereits vorhandenen Steinhäusern wurden 18 Baracken errichtet und 10 Ställe gebaut. Die Siedlung hat dieses Jahr 70g Dunam Ackerland und 100 Dunam Pflanzungen beai. beitet Von 'den Kwazoth is! zu erwähnen: Klrkt\ Anawim mit 50 Seelen. Diese haben im letzten Jab 172 Dunam Ackerland, 150 Dunam Weinberge und % Dunam Wald bearbeitet. Für die Molkerei wurde ein Stall gebaut. Ferner Giwah mit 32 Seelen. Hier wurden 1170 Dunam Ackerland und Gemüse und 4ןן) Dunam Pflanzungen bearbeitet. Die Gruppenmi!. glieder wohnen noch in Zelten: Baracken wurden nur Dir Ställe, für die Küche und für ein Kinderheim errichtet Djinjar: Zahl der Arbeiter 20. Die Gruppe bearbeitete in diesem Jahre 1300 Dunam Ackerland und Gemiisc. Jadjur: Dort licss sich die Gruppe auf dem Boden der Gesellschaft ״Ncschcr" nieder, die die Absicht hat, eine Zementfabrik zu hauen. Die Gruppe wohnt provisorisch in den Gebäuden des arabischen Dorfes, die jetzt der Gesellschaft gehören. Zahl der Arbeiter 15, bearbeitet wurden 450 Dunam Ackerland und Gemiisc. Obwohl die Gruppe sich erst airzc Zeit dort befindet liefert sie bereits Milch nach Haifa und wird bald Gemüse liefern können. Sobald die Fläche von 3000 Dunam, die vom Boden von Jadjur durch den J. N. F. erworben wurde, ihm übergeben sein wird, wird diese Gruppe auf den Boden des J. N. F. übergehen. Auf einem anderen Teil des Bodens sollen Siedler aus Deutschland angesicdelt werden. Hierfür wird gegenwärtig in Deutschland eine Aktion durchgeführt. Es handelt sich um 1000 Dunam, die durch den J. N. F, erworben wurden. Diese Kolonie wird den Namen Echiel Tschlcnows tragen. Endlich ist zu erwähnen die grosse Kwuzah des Gdud, Ain-Charod und Tel Joseph, die zusammen 350 Arbeiter zählt. Diese haben alle vorbereitenden Arbeiten auf diesen beiden Plätzen geschaffen, haben 3500 Runani Gemüse und Pflanzungen bearbeitet. Zu verzeichnen ist noch: Verbesserung und Vcr- Stärkung der Position durch Gebäude, lebendes Inventar und verschiedene andere Dinge, ferner Hilfe an neue, kleine Kwuzoth, besonders aus der Tschccho- Slowakei, Deutschland und Galizien in Degniah Beth, Kcrkur, Kaicudiah, Kfar Uriah, die Gruppe Markenhof, Leitmcritz, Tel Zor, Merchawiah, Kfar Saba, Anleihen an Balfouria, an die Tabakpflanzer in Nachlatli Jchuda, Slavota, Zwi aus Deutschland und endlieh die Gruppe Chcfzibah, 25 Arbeiter aus der Tschechoslowakci, welche sich jetzt auf dem Boden von Ost*Nuris, Beth Alpha, festgesetzt haben. Für die Jemeniten wurden Häuser in Rischon-le-Zion, in Chedera und Petach Tikwah gebaut, zum Teil von den Geldern des J. N. F., zum Teil vom allgemeinen landwirtschaftlichen Budget. Alle diese Arbeiten in den beiden Jahren auf dem Gebiete der Landwirt- Schaft — ausser den Böden und den Ameliorationea, die vom J. N. F. bezahlt wurden — wurden ausschliesslich aus den Geldern des Keren Hajessod gcschäften. Grosse Verdienste erwarb sich die Arbeiterbank mit ihren kleineren und grösseren Darlehen an Arbeitergruppen in den verschiedenen landwirtschaftliehen Betrieben. Auch über städtische Kolonisation ist viele zu sagen. Die P. L. D. C. hat eine ganze Reihe von Baustellen am Karmel, am Roten Karmel, am Kischon (alles bei Haifa), in Djcbellah und Jarkon in der Nähe von Jaffa, in Tcl Awiw, in Jerusalem und im Zentrum von Haifa vorbereitet. Der J. N. F. trug dazu bei, in Tcl Awiw ein grosses Viertel, den sogenannten Mcchusro-dicoth, von 170 Häusern anzulcgen, das jetzt den Namen Nordaus trägt, ferner ein Stadtviertel in Haifa, Schadliah, das den Namen Tschlettows erhielt, ferner Boden des griechischen Patriarchates in Jerusalem, auf dem einige öffentliche Gebäude errichtet werden, des weiteren in der Nähe von Jaffa eine Gartenstadtsiedlung, die den Namen Borochows trägt. Der J. N. F. hat auch im Viertel Boroyhows und im Viertel von Tel Awiw zur Wasserversorgung und zum Strassenbau beigetragen. Den Impuls, Häuser zu bauen, gab an allen diesen Orten die neugegriindetc Hypothekenbank durch hypothekarische Darlehen im Gesamtbeträge von mehr als 100.000 Pfd.. Wenn die Hypothekenbank einen Absatz für ihre Obligationen finden wird, so werden sich grosse Baumögiichkcitcn in allen Städten des Landes auch für jene Familien ergeben, die jetzt gezwungen sind, den Arabern hohe Mieten für ihre Wohnungen zu zahlen. Zu den allgemeinen Unternehmungen industricller und kommerzieller Art von Privatpersonen und Gruppen hat die Zionistische Organisation durch die Anglo Palestine Co. beigetrageu. Fast der gesamte Verkauf von Landesprodukten aus den jüdischen Kolonien wurde durch die Bank finanziert. In der Beriehtszcit sind wieder eine Anzahl wichtiger industrieller Unternehmungen gegründet worden, und wo immer dies möglich war, hat die Bank dies unterstützt. Es muss gesagt werden, dass wir bis jetzt kaum eine einzige industrielle Unternehmung haben, die vollen, geschäftlichen Erfolg hatte, und so wunsehenswert die Industrie auch ist, so zeigt sich doen immer klarer, dass die Bank sehr vorsichtig verfahren muss. Der Anteil der Juden am Handel des Landes ist im letzten Jahre ganz erheblich gewacnsen. — Hier ist auch noch die grosse Arbeit von Ruthenberg zu erwähnen, die in Jaffa begönne״

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