Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 63 (7.8.1923)
- Date
- 1923-08-07
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 402 JUEDISCHE RUNDSCHAÜ Grundsätzen“, noch der ״zionistischen Tradition“ die Befugnis zu, unsere Entscheidung bestimmen zu wollen, wo es um die Zukunft des Aufbaus geht Also nicht in «die Sphäre der formalen Prinzipien ist die Erörterung zu lieben; aber in die der lebenden Idee. Die lebende Idee steht nicht, wie die Prinzipien der geschichtlichen ]Wirklichkeit in abstrakter Fremdheit gegenüber; sie ist tief in die Wirklichkeit bezogen, so daß sie immer neu aus dieser gelöst, daß sie in immer neuer Weise, weil Immer neuer Wirklichkeit zugehörig, ausgesprochen wer* «den muß. So betrachtet, wächst die Frage, die wir erörtern, Zu der nach der Vertretung des jüdischen Volkes, 511 so fern cs sich in seiner Diaspora zu seinem Werk, dem Aufbau eines Gemeinwesens in Palästina, zusam mengeschlossen hat. Vertretung nach außen, den Staats-, Kirchen- und Volksmächten gegenüber, die unmittelbar oder mittelbar dieses Werk zu fördern oder zu behindern imstande sind; autoritative Vertretung aber auch nach innen, gcltnngskriiflig für alle, die durch ihren freien Entschluß in die Gemeinsamkeit des Aufbaucns eingetreten sind. Dies aber gehört zum׳ Größten, was wir au geschichtlicher Wirklichkeit zu fassen vermögen. Denn erst mit ihrer Vertretbarkeit steht eine sich geschlossen fortpflanzcndc Mcnschenviclhcit in der Geschichte. Diese [Tatsache ist durch historiosophische Theorien wie die!von der ״Masse“ und hinwieder die vonr ״Helden“ vordunkelt wurden. Scharen werden geschichtlich, indem! sie vertrauen lernen, glauben lernen, sich vertreten lassen, Einzelne werden es, indem1 sie Glaubwürdige, Vertrauensträger, Vertreter werden. Diese machen, indem sie ihn ausführen, den jeweiligen Auftrag offenbar, den die Masse, ohne ihn zu kennen, ihnen erteilte, indem! sie ihnen Vollmacht erteilte. Es erhellt schon daraus, daß Vertretung nicht not- Wendig ״demokratisch“ zu verstehen ist Vertreter können gewählt .werden, sie müssen es nicht Vertretung kann erbgesetzt, überlieferungsgesctzt sein; sic kann ״selbstgesctzt“ sein; sie kann ernennungsgesetzt sein; sie kann wahlgesetzt sein; immer ist sie Vertretung nicht durch den Akt ihrer Einsetzung, sondern dadurdi, daß sie und nur insofern sie vom ״Volk“, durch Wort oder ohne Wort, durch Handlung oder ohne Handlung, in seinem Wesens- und Schicksalsbewußtsein als seine Vertretung erkannt wird.!! Die• Diaspora hatte Lehrer, sie hatte Fürsprecher, aber das eigentliche Gefühl des Vertretenseina gewann sie nur in der Trunkenheit der mcssianischen Bewegungen. Das Zeitalter der Emanzipation kannte mir noch die Scheinvertretung; und es ist von den Erscheinungen des Verfalls eine der traurigsten, dieser Jubel Üer Menge über jeden mächtigen finanzier, der von seiner Zeit, seinem' Einfluß und seinem Geld ein Prozent für ״die jüdische Allgemeinheit“ spendet, ohne sich selber einzusetzen, in einem1 unverbindlichen und ruhmreichen Nebenbei. Die Anfänge der zionistischen Bewegung bezeichnen Für einen wachsenden Teil des Volkes eine Aufrüttelung, einen Antrieb zur Selbstbesinnung. Man erkennt, daß Iman das Almosen für das Opfer nahm, man will den Schein nicht länger dulden, man fühlt sich befreit, man fühlt sich endlich rechtmäßig vertreten. In dem Volk hatte sich, cs dunkel und beunruhigend und erregend, der Wunsch bewegt, daß etwas getan werde, was zu tun die bestehende Schcinvertretung weder gewillt noch befähigt war. Da war es nun geschehen, daß Menschen eben für das Vollbringen dieser Tat, dieses Werks zur aktiven Vertretung des Volkes! ״sich aufwarfen“. Sie Wurden nun wahrhaft zu ihr, indem! sie vom Volk, fortitulierter- und un form ul iert erweise, die Vollmacht erhielten. Das Gespenst der pflichtiosen, verantwortungslosen Scheinvertretung war gewichen. Die neue Vertretung wollte eben dies, was jene, wenn es überhaupt in ihren Voilstreckungskreis getreten wäre, verlacht hätte: vom! Volk in Pflicht genommen werden, ihm Rechen- Schaft abiegen, ihm׳ verantwortlich sein. Und sie erlangte cs. Hier ist auf beiden Seiten Größeres als dernokratische Formen und Formeln; hier ist Liebe und Glauben, und was hier Verantwortung heißt, hat eher den Charakter der religiös-sittlichen als den der geschäftlichen' Und vcrwaltungshaftcn, wiewohl es die Obliegenheiten dieser mit umfaßt Hier ist einer der gesegneten Orte der Geschichte, wo die Wahrheit des Gesetzes die Wirklichkcit durchdringt: lebende Idee. Man vergegenwärtige kich, was dieses sichere Gefühl des rechtmäßigen Vertretenseins an regenerativen Element enthält, aber auch, welche Kraft die Zionsbewegung aus ihm zieht, und man wird die Tragweite der Entscheidung ermessen, die wir zu treffen haben. Es geht um den (aus Ursachen, die hier nicht zu besprechen sind, nicht unversehrt gebliebenen) innersten Zusammenhang zwischen Bewegung Und Volk. Ob die Aufnahme einer Anzahl politisch und wirtschaftlich einflußreicher Personen in die Jewish Agency ihren Zweck — Einwirkung auf England und Gewinnung der Finanzkreise — erfüllen würde, darüber bestehen ver- 9chiedcne Meinungen. Ich neige dazu, diese Frage zu denen zu zählen, die nur experimentell (dadurch, daß .Im'an das Fragliche tut), zu beantworten sind. Aber ein anderes kann und muß bedacht werden, ehe man das Experiment unternimmt. Man will die Sache des A'ufbaus fördern. Die Sache Öes Aufbaus gibt es jedoch nur so lange, solange es ein zum Werk zusainmcngcsclilossenes Volk gibt; und wenn ich ״Volk“ sage, meine ich nicht etwa die pompöse und Unsichtbare ״Nation“, sondern die wirkliche Volksmenge. Die Grundfrage* von der aus alle andern m entscheiden sind, Ist: Wie erhallen, wie festigen, wie erneuern wir den lebendigen Zusammenhang zwischen Bewegung und Volk? Wenn wir dem1 Volk eine Vertretung auferlegen, die zur Hälfte Schcinvertretung ist, wenn wir Verantwortung und Verantwortungslosigkeit vor seinen Augen zusammen koppeln, dann machen wir die Befreiung, die wir an ihm׳ vollzogen haben, zunichte, und wir erregen den Zweifel in ihm* wir werden ihm unglaubwürdig; wir geben ihm nicht seine Vertretung» wir nehmen sic ihm. Daraus folgt nicht etwa, daß wir unsere Grundlage nicht erweitern sollen. Aber es folgt unzweideutig daraus, wie allein wir sie erweitern dürfen. Es folgen unmittelbar daraus folgende praktische Forderungen: 1, Die neu aufzunehmenden Personen müssen zu einem» wesentlichen Teil solche sein, die ihrem Leben und ihren! Werk nach das ganze jüdische Volk als seine Vertreter betrachten darf. 2, Die aufzunchmcndcn Repräsentanten, der ihrer Verfassung nach dem Volk nicht verantwortlichen Organisationen müssen solche sein, die willens sind, dem Volk verantwortlich zu sein. 3, Die Konstituierung der neu gebildeten Kötperschaft muß im Zeichen einer Aufgabe erfolgen, an der nach bestem Können mitzuwirken sich Mitglieder bereit erklären müssen: der baldigen (zeitlich zu befristenden) Einberufung des ersten Weltkongresses für den Aufbau des Landes Israel, als der parlamentarischen Instanz, der die Agency als Ganzes und jedes ihrer Mitglieder im besonderen verantwortlich ist — Erfüllen wir diese Forderungen, so haben wir in Wahrheit unsere Grundlage erweitert: den Grund, auf dem wir stehen, den Bund mit dem Volk, ohne den alle Bündnisse eitel sind. Und dafür ist es noch nicht zu spät. Der ArbelterzwisclteiilaH in Tci-Awlw Vor kurzem ging eine Nachricht durch die Presse über Arbciterunrulicn in der Nähe von Jaffa. Wir haben diese Nachricht gleichfalls mit Vorbehalt wiede!•gegeben, Die nun״ mehr hier cingclangten palästinensischen Zeitungen bringen ausführliche Berichte, aus denen nunmehr ersichtlich ist, worum cs sich handelte. Auf einem Grundstück in Tcl-Awiw sollte ein Betonbau ausgetührt werden, über dessen Durchführung die Vertreter der •allgemeinen Arbeiter-Organisation bzw. das Arbeitsamt der Jafläcr Arbeiterschaft mit dem Arbeitgeber verhandelte. Nach längeren Verhandlungen erklärten die Unternehmer, daß sie. rmclulcm sic zuvor scheinbar auf die Bedingungen der Arbeiterorganisation cingegangen waren, nunmehr die Arbeit dem Hapoel Hamisraclii übertragen haben. Da das Jaffaer Arbeitsamt die Verhandlungen im wesentlichen im Interesse der Verkleinerung der Arbeitslosigkeit geführt hatte (es sollte nach Möglichkeit abgcwcchsclt werden, um mög-, liehst viele Arbeitslose zu beschäftigen) verlangte das Arbcitsamt nunmehr vom Hapoel Hamisraclii, daß er gleichfalls eine gewisse Anzahl Arbeitsloser an dem Bau beteiligt. Da diese Forderung nicht erfüllt wurde, bemächtigte sich der Arbeitslosen eine starke Erregung, die darin zum Ausdruck kam, daß sich am 16. Juli auf dem Arbeitsplatz eine große Menge Arbeitsloser ansammcltc und die misrachistischcn Arbeiter an der Arbeit hindern wollte. Es kam zu lebhaften Auseinander- Setzungen und schließlich zu einem Handgemenge, Die jüdische städtische IMlizci von Tcl-Awiw vermochte die Ruhe nicht Itcrzustellen und der Stadtrat von Tcl-Awiw, als dessen Leiter in Abwesenheit des Herrn Dicscngotf Herr I stnuztk amtierte, rief die Polizei aus Jaffa herbei. Es kam eine Abteilung bc* rittencr irländischer und arabischer i'olizist« n unter englischem Kommando und begann sofort auf die Demonstranten loszuschlagcn. Es gab zahlreiche Ver* wundete und eine große Menge Arbeiter wurden ver• haftet. Die Polizei hat sich schwere Ucbergrifie zu Schulden kommen lassen und in den Straßen Tcl-Awiws auch die Passanten nicht geschont und vor den Häusern nicht Halt gemacht. Es kam zu außerordentlichen Tumulten, die erst allmählich ihren Abschluß fanden. Die gesamte Einwohnerschaft von Tcl-Awiw ist über den Vorfall außerordentlich erregt. Die Arbeiterschaft stellte am 5. Ab um 3 Uhr nachmittags zum Zeichen des Protestes gegen die Stadtverwaltung und die Polizei die Arbeit ein und berief eine öffentliche Protcstvcrsamm 1 ung, in der der Sekretär der städtischen Arbeitsorganisation unc: der Vertreter des Waad Poöl der allgemeinen Arlieitcrorganisation Bericht erstattete. Die Versammlung faßte eine Anzahl Beschlüsse, die einen scharfen Protest gegen das grausamc und unberechtigte Vorgehen der Polizei, sowie einen Protest gegen die Handlungsweise der Stadtverwaltung aussprechen. Die Versammlung forderte die sofortige Freigäbe der verhafteten Genossen, Ferner forderte die Versammlung den sofortigen Rücktritt des stellvertretenden Bürgermeisters David Ismuzik und seiner Genossen in ,der Stadtverwaltung, die bei der Heranrufung der nichtjüdischen Polizei mitgewirkt haben. Die Ver- Sammlung erklärt, daß sic diese Stadtverwaltung, die mit dem Blut jüdischer Arbeiter befleckt ist, und zu der schweren nationalen Entehrung der ersten jüdische« Stadt Palästinas Anlaß gegeben hat, nicht mehr anerkennen kann. Sie fordert vom waacl Lcumi die Einsetzung eines öffentlichen nationalen Ehrengcriclvts gegen Ismuzik und die anderen Stadtratc. Ke Vertreter der Arbeiterparteien im Stadtrat. David Bloch und Ioscf Aronowitsch haben zum Zeichen des Protestes 31 re Mandate niedergelegt. Die allgemeine Arbeiterorganisation sandte einen schrittlidheu Protest an den Gouverneur in Jaffa, worin über das Verhalten der Polizei Besdiwcrdc geführt wird. In dem Briete wird besonders betont, daß die Polizei ohne vorherige Warnung und ohne Befehl zum Ausciiiandergehcn sofort tätlich eingegriffen hat und in den Straßen von Tcl-Awiw unter englischem ־ Kommando ähnlich gewütet hat wie die zaristische Polizei in Rußland während eines Pogroms. Es wird auch darüber Klage geführt, daß unter der Polizei <las Gerücht ausgestrcut wurde, cs sei ein bolschewistischer Aufstand in Tcl-Awiw geplant und daß die Polizei in bewaffneten Abteilungen die Stadt durchzieht, ohne mit den jüdischen Instanzen Fühlung zu nehmen. Der Brief fordert sofortige und strenge Untersuchung. Es ist anzunchmcn, daß der bedauerliche Vorfall, dessen restlose Aufklärung iedesfalls im Interesse aller Beteiligten liegt, noch weitere inncrjiWisdie Auseinandersetzungen zur Folge haben wird. Die zionistische Leitung ernannte dlne Kommsision, die Verhandlungen zwfsfhcn der Allgemeinen Arbeiterorganisation und dem rlapoöl Hamisrachl veranstaltete, um in Zukunft jede Konkurrenz hiut&nzuhaltcn. Nr. 8, Von Arnold Zweig. Es wimmelt in der Welt von hoffnungslosen ®״s schwermütigen Angelegenheiten. Rcchtlxhaltcn Ist cjn« der ,unanständigsten davon. , Ala ich nach dem Kriege und auf Urlaub während dieses großen Schlachtfestes in Berlin Altersgenossen dabei traf, Palästina, ein leeres Land,' ideell zu kofenj, sieren, so ideell, daß einer von ihnen in edier Stren״» Eisenbahnen ans dem Lande verbannt wissen wollte, v4j sie dein׳ erneuerten Gcmcingciste allzu technisch sprächen, behauptete ich, daß das bei weitem wichtig sei, arabisch zu lernen.*) Ich sah als Realität lebendige, arabisch denkende Bauern über ein zerrüttetes Land ausgestreut, so wenig gesonnen, von ihren Steinen herzu, geben wie bayrische oder tschechische Bauern sich von Gemeindeland trennen wollen. Man mußte zu allererst mit ihnen leben, also sprechen können. Und min haben wir, dank unserer Unterlassungen, den organisierten Widerstand von Herren Und Bauern gegen uns, denen eine christlich-arabische Journalistik unter den segnenden Augen des Monsignore Barlassini — hieß er wohl mal Barsinai oder Barsilai? — so oft als möglich aufreizende Artikel ins Blut gießt, ohne daß wir dagegen angehen können. Denn selbst wenn wir selbst arabisch redeten träfen unsere Worte auf präparierte Ohren, die nur hören, was sie wollen. Ich bin also Realist Das Wirkliche allein ver. pflichtet mich; freilich so, daß auch der Blick, mit dem ich es auf seinen Grad abschätze — denn cs gibt natür. lieh Grade der Realität eine Hierarchie der Realitäten, scheierisch geredet — nicht vor Fiktionen und Schein, realitäten Halt macht. So sicht dieser Blick also auch, daß zu den Realitäten höchster Ordnung gewisse Ideen gehören und daß die zionistische für den Juden unter ihnen steht; und indem׳ dieser Blick den Kongreß und seine Probleme auf ihren Wirklichkeitsgehalt abschätzt, kommt er zu folgenden Resultaten: 1. Der Zionismus ist die Idee der jüdischen Wieder« erschaffung des Juden und seines Gemeinwesens. Das Gemeinwesen ist wichtig nur als Erscheinungsform da schöpferischen jüdischen Wesens, das weniger am isolicrfen Ich als vielmehr im Geist des lebendigen Beisammenlebens erfahrbar ist 2. Form und Art dieses Gemeinwesens sind nicht schaffbar, sondern entstehen, werden nicht gemacht, sondem treten hervor. Sic leben bereits jetzt keimhaft und potentiell zwischen den jungen und älteren Menschen, die der Dienst am Lande und die Leidenschaft zu ihm hinübergeführt haben. 3. Dem gegenüber steht als Realität minderer Ord• nung, aber größerer aktueller Dringlichkeit die Doppelfrage des Geldes und der wahllosen Verpflanzung mögliehst vieler Juden nach Palästina, das ihnen weniger Ort des Geistes als Ort der Lebensmöglichkeit ist Leben ist eine Voraussetzung des geistigen Seins; daher ist die Dringlichkeit der finanziellen Lösung von niemandem zu leugnen. 4. Ist also die Finanzierung des Vorhandenen und seine Ausweitung zu größerer Aufnahmefähigkeit des Landes nur unter idellcn Opfern möglich — Jewish Agency durch Aufnahme undemokratischer, aber finanz־ kräftiger Organisationen der jüdischen Bourgeoisie — so müssen diese Opfer gebracht werden, weil das Lebendigsein Voraussetzung für das Neuwerden des Juden ist. 5. Dann löst sich die allgemeine Palästinaarbeit von der Arbeit der zionistischen Organisation reinlich los; jene wird, was sie ist, eine allgemeine jüdische Angelegen• heit, diese erweist sich als das, was sie von jeher war, eine schöpferische Arbeit am Juden. Nicht also hebt sich dadurch die zionistische Organisation selbst auf, vielmehr tritt sic ihre eigenste Aufgabe an, im Galuth und in Erez Israel. 6. Und es stellt sich heraus, was von je fcststand daß sie die heutige Erscheinungsform׳ jener altjüdischen Angelegenheit ist, die im Worte der Propheten ebenso mächtig war wie im Wirken der großen sittlichen Per• sonen des Galuth: die Idee der Läuterung, der sittlich sozialen Gesinnung, der religiösen Grundhaltung zurt Menschen. *) Welch verdiente, taktvoll verborgene Verachtung ich erntete, Erzrealist, der ich mich zu sein nicht entblöaefel Ilalienrelse Sir Herbert Samuels ,London. (J. C. B.). Der Oberkommissar für Palästina. Sir Herbert Samuel ist am 31. Juli nach Italien abgercst, wo er einen kurzen Aufenthalt nehmen wird. Gegen Mitte September wind Sir Herbert Samuel nach Palästina zurück kehren Ein jüdisches Arbeiterspital in Palästina Jerusalem. (J.C.B.j Die jüdische Arbeiterkrank«»• kassc ״Kupat Holim“ hat beschlossen, in Tibcrias in der Näh« von Mirjath Sdimucl ein Spital וגג errichten. ^inmiininttiimuiiHiiniuiiiininuuiimiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiioiiiiiiiiiiiiiiiiiuiitiimsiiiiuiiiiiaujiimnmiiiiini^ m s ן Wer für den Nationalfonds wirbt, t E3 hilft Palästina aufbauen! imuiiiiiiiiuiiuni jiiinuilii