Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 61 (31.7.1923)
- Date
- 1923-07-31
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 388 JUEDISCHE RUNDSCHAU starben ln Palästina 113 Personen an Malaria, Im Jahre 1922 nur mehr 65, Irn Bericht wird auch darauf hingewiesen, daß vom Joint Distribution Committee m Amerika eine Kommission organisiert wurde, zur Erforschung der Malaria, die mit dem SanitätsdepartenicntdcrRcgicrung zusammen arbeitet. Sodann werden Zahlen über die einzelnen vorkommenden Krankheiten angcführt Ende 1922 praktizierten tu Palästina 313 Aerzte, 117 Apodicker, 81 Dentisten und 70 registrierte Hebammen. Die Zahl der Apotheken beträgt 66, wovon 14 im Laufe des Jahres 1922 neu eröffnet wurden, Polizei. Die Polizei in Palästina besteht aus 78 Offizieren (22 brltische und 50 Palästinenser), 116 Unteroffizieren und 10-13 JA)• luisten. Davon sind Mohammedaner 32 Offiziere und 879 Gemeine, Christen 34 Offiziere und 168 Gemeine und Juden 12 Offiziere und 82 Gemeine. — Ende 1922 zählten die Gefängnisse Palästinas 1276 Häftlinge. Dieland wirtschaftliche Arbeit. Wichtige Fortschritte wurden auf dein Gebiete der Ent- Wicklung der landwirtschaftlichen Arbeit in Palästina gemacht. Der Bericht schreibt u. a,: ״Das Land ist viel Dan k schuldig der Z i o 11 i s t i s c h c n E x c k 111 i v c, d e r I. C. A. und der Landwirtschaftlichen Schule in M i k w e Israel, für die sehr wertvollen Versuche betreffend Kultivierung neuer Pflanzen.“ Interessant sind folgende Zahlenangaben: Verkauft haben Araber 72038 Dunam, Juden 130S Dunam und andere Europäer 895 Dunam; gekauft haben Araber 29 530 Dunam, Juden 44302 Dunam und andere Europäer 476 Dtmam. Ein- und Auswanderung. 1922 sind nach Palästina eingewandert 7844 Ju• de«, 244 Christen und 60 Mohammedaner. Seit der britischen Okkupation, d. h. im Laufe ■von ungefähr fünf Jahren sind ausgewandert 1503 Juden, 716 Christen und 720 Mohammcdancr. Die cingcvvandcrten 7844 Juden stammen ans!Polen 3209, Rußland 725, Ukraine 1079, Rumänien 990, Lettland 281, Litauen 223, Tschechoslowakei 20, Deutsch- 1a nd 24, Oesterreich 165, Ungarn 33, England 34, andere europäische Länder 65, Amerika 166, Türkei 143, Syrien 7, Aegypten 191, Asien 307, andere Länder 156. Bezüglich der Hebraisierung der jiidisdien Namen wird darauf hingewiesen, daß im Laufe des Jahres 1922 1645 Zertifikate für solche Namensänderungen herausgegeben wurden. Zeitungswesen. In Palästina erscheinen zwei hebräische, eine englisdie und eine arabische Tageszeitung, an Wochenschriften eine englische, einige arabische und viele hebräische Parteiorgane, sodann technische Fachzeitschriften und Journale. In weiteren Absdmitten wird auf die Bevölkerungszahl, Fortschritte bezüglich der Entwicklung des Post-, Telegraphen- und Eisenbahnwesens usw, ]angewiesen. Die sechste Wcllkcnlercnz der Poale Ziou Am 27. Juli wurde in Berlin die sechste Weltkonfcrcnz der jüdischen sozialistischen Arbeiterpartei Poalc-Zion eröffnet. Ingenieur Kaplan ski wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, daß dies die erste Konferenz seit der im Jahre 1920 vollzogenen Spaltung sei. Die poalezionistische Partei habe diese kritische Zeit trotz der auch im jüdischen Volke erstarkenden Reaktion und trotz des Bruderkampfes im eigenen Lager überdauert. Die poale-zionistische .Weltorganisation hatte sich seinerzeit der Wiener Arbeitsgemeinschaft angeschlossen und gehöre jetzt der neuen in Hamburg geschaffenen vereinigten Arbeiterinternationale an. Der größte Trost und der beste Beweis der Lebenskraft der Ponlc-Zlon sei die trotz aller Schwierigkeiten in Palästina geleistete Arbeit. Die Poale-Zion habe jetzt in der Zionistischen Organisation eine wichtige Aufgäbe, da sich gewisse Elemente in der Bewegung von den demokratischen Prinzipien lossagen wollen, um die jüdische Plutokratie zu gewinnen. Die Tagung werde neben den Fragen der Internationale und des Zionistenkongrcsscs auch die Sprachenfrage in Palästina und im Galuth behandeln. Es müsse ein Ausgleich zwischen den zwei Kultiirwurzcln, der jüdischen und der hebräischen Sprache, gefunden werden. Auch die Möglichkeit einer Vereinigung mit der zionistisch-sozialistischen Partei ZcIre-Zion wird von der Weltkonfcrcnz erörtert werden. Im Namen der russischen Partei der Sozialrevolutionäre begrüßt Viktor Tschcrnow die Tagung und betont, daß die Sozialrevolutionäre seit jeher der poale-zionistisehen Bewegung ejn warmes Interesse entgcgengebracht haben. Die Konferenz wird ferner begrüßt von Vertretern der ein- «einen Landesorganisationen. Dr. N. Syrkin, der im Namen der Poale-Zionistcn Amerikas das Wort ergreift, bezeichnet die Konferenz als den Anfang des Aufbaues der poale-zionistischen Bewegung, Die Spaltung sei seit der Gründung der Poale-Zion ein chronischer Zustand gewesen, der seine Ursache in dem Mangel einer eigenen Ideologie hatte. Die Auflösuiig der Partei mit den fremden Ideologien, die sich vor drei Jahren vollzogen hat, sei nur eine logische Folge gewesen. Das Gerede von einem jüdischen Klerikalismus sei eine falsche Terminologie. Es sei auch falsch, daß die Spender für den Keren Hajessod den jüdischen Arbeiter versklaven wollen. Es könne hier von keine 111 Klassenkampf die Rede sein. Dr. Syrkin wünscht, daß die Weltkonfcrcnz den zionistisch-sozialistischen ■Katechismus revidiere und zwar auf der Basis der Id ec n , die sich in Palästina bewährt haben. Ingenieur Kaplandki bemerkt zu den Ausführungen!Dr, Syrkins, daß dieselben die privaten Ansichten des Redners, aber nicht diejenigen der amerikanischen ftoale Zionisten wicdergespicgelt haben. Hierauf wurde das Präsidium der Tagung gewählt, dem folgende Herren angehören: Ingenieur Kaplanski, Ben Zwi, Reiß. Ke sachlichen Beratungen der Konferenz begannen 6m 28. Juli. v Am Sonntag, den 22. Juli, wurde Henri Braunstein auf dem Friedhof Bagneux in Paris zu Grabe getragen. Braunstein war einer der tätigsten Zionisten Frank- .»klM» - ... , Glsrsca a!fl ß״cäas Jisrcsl Das Prcssebrüo der Agudas Jisroel in Wien teilt tnit: Colonel Oberrabbiner Jacob Mcir hatte anläßlich seines Besuches in Wien eine Konferenz mit ein»- gen Mitgliedern des Geschäftsausschusses der österreichischen Agudas Jisroel, bei der die Frage der Annäherung zwischen Agudas Jisroel und Misrachl behandelt wurde, Oberrabbiner Jacob Mcir hat sich bereit erklärt, die eventuelle Vermittlung zu übernehmen, wobei er betonte, daß über die Vergangenheit, in welcher sicherlich Fehler begangen wurden, nicht gesprochen werden soll. Es bestehe jedoch die Hoffnung, daß diese Fehler gut ״cm acht werden können, sobald die Vcrhandlungen beginnen. Seitens der Aguda wurde Oberrabbiner Mcir für seinen guten Willen gedankt und erklärt, daß der von der Kencssio öedaulo neu gewählte Geschäftsausschuß sich mit dieser wichtigen Frage befassen würde. Offizielle Gegenanträge wurden seitens der Agudas Jisroel nicht gcstellt, cs wurde jedoch seitens einiger Mitglieder des Gcschäftsausschusscs bemerkt, daß im Falle einer Annäherung als erste Bedingung volle Absage und Loslösurrg der Misrachi von der Zionistischen Organisation verlangt werden wird. An unsere Inserenten 1 Wir teilen hierdurch mit, d«ft wir geswungen «lnd, unteren Imcralenprcl« mit sofortiger Wirkung su erhöhen, Die achigcspalicnc Zeile kotiei von nun an 4000 Mark. Verwaltung der Jüdischen Rundschau Berlin W 15, Sichtliche Strafte S Die Resolutionen der MfsracM - Rabbiner In Polen Warschau. (J.C.B.) Die Konferenz der misrachisti sehen Rabbiner Polens spricht in ihren Resolutionen der von der Agudas Jisroel nach Wien einberufenea Kencssio Gcdauio die Autorität ab, im Namen des gesamten religiösen Judentums aufzutreten. Diese sei nur eine Konferenz der Agudas Jisroel. Sic drückt aber die Hoffnung aus, daß es doch gelingen werde, alle Kräfte des orthodoxen Judentums für ׳das jüdische Volk, die Thora lind das jüdische Land zu vereinigen. Die Konferenz wendet sich an den 13. Zionistischen Kongreß mit der Forderung, alle Mittel zu ergreifen, um die Verletzung der jüdischen Gebote in Palästina zu verhin- 1dern. Die Konferenz bezeichnet cs als eine Gefahr, daß in vielen jüdischen Schulen die Bibel nicht gelehrt wird und beauftragt das Zentralkomitee des Misrachi, der Schulfrage besondere Aufmerksamkeit zu schenken und ein misrach istischcs Schulgesetz zu schaffen. Die Konferenz protestiert gegen die Verfolgung der jüdischen Religion in Rußland. Konferenz für das arbeitende Palästina ׳ Der ״Waad Poel“, der palästinensischen Allgemeinen Ar* beiterorgnnisation (Histadruth haovvdim) hat bekanntlich beschlossen, 'eine ״Konferenz für aas arbeitende Paiäistina“ ejnzubterufen. Zar Teilnahme an diesen Konferenzen sind diejenigen Organisationen cingcladen, die in Verbindung mit der allgemeinen Arbeiterorganisation Pa- Iästinas die Schaffung einer jüdischen arbeitenden Gesellschaft in Palästina anstreben. Die Konferenz wird zwei Tage nach Schluß des Zionistenkongresses inFischern (Tschechoslowakei) eröffnet werden. Für die Vorbereitung der Konferenz hat der Waad Poel einen Drcicrausscluiß, bestehend ans den Herren B. Katznelson, I. Sprinznlc und Pcrlson, eingesetzt. Sämtliche Zuschriften sind zu richten an Sekretariat der Weida lcschem Ercz Israel owedet, Karlsbad. Dr. Schniarjahu Lcwln über zionistische Fragen Vor seiner Abreise aus Amerika gewährte Dr. Schmarja Lewin einem Redakteur des ״New Yorker Morgen-Journal“ eine Unterredung. Dr. Lewin äußerte sich mit großer Zutriedenheit über die zionistische Bewegung in Amerika, die, wie er sagte, sich außerordentlich vertieft habe; er ist davon überzeugt, daß, wenn nötig, die amerikanischen Juden allein Palästina aufbaueil würden. ■Besonders lobend erwähnte Dr. Lewin das hebräische Schulwesen in Amerika. Schließlich äußerte sich Dr. Lewin auch über die von ihm propagierte Zionistische Propagandaschule, welche zionistische Agitatoren hcranziehen soll. Er ist der Ansicht, daß der Zionistcnkongrcß einen Fehler begeht, wenn er immer die Ausgaben bestimmen will, ohne auf ilirc Quellen Rücksicht zu nehmen. Die HaupU|t1clle' ist das Volk, und man muß wissen, wie zum Volke zu sprechen ist. Dr, Lewin hofft, der Kongreß werde sein Projekt betreffend die Zionistische Propagandaschulc gutheißen. Wieder das Rutlienbergprojckt London. (J, C. B.). In der Montagssiizung des Unterhauscs fragte Mr. Becker, ob die Regierung angesichts der Tatsache, daß die Ruthe nbcrg-Compagnic in Palästina Oel in aschinen benutzt, was einen Bruch des Monopolvertrages darstellc, gewillt sei, die Angelegenbeit zu untersuchen, und wenn nötig den Vertrag zu annullieren. Mr. Ormsby Gore antwortete schrlftlieb, es sei ihm nicht bekannt, daß irgendeine Ver- Jetzung des Vertrages stattgefunden habe und er halte es weder für möglich, noch nötig, die vorgeschlagcne Aktion zu unternehmen. Der Plan einer Indnslrlcbank Kongreßwahl in Dänemark. Am 16. 4 AL fand in Kopenhagen wie uns V0,n a berichtet wird, eine Wahlversammlung zum 13. Zionistcnk1!״-r! statt, welche Herr Dr. L. Fraenkcl leitete. Herr M, schik referierte über die wichtigsten Probleme, weiche 1 1 bevorstehenden Zionistcnkongrcß beschäftigen werden ן"*! oondere über die! Frage des wirtschaftlichen Auibau* p! I Iästinas, Er führte unter anderem aus: ״Die Errichtung T jiidisch-natinalcn Heimstätte hängt von dem Wirtschaft]j(gir| Aufbau Palästinas ab, der Aufbau Von der jüdischen Eitiwano I rung, die Einwanderung von der Arbcitsmogiiclikeit, dashtiö'l von Unternehmungen, diese aber von nUtcrnehmern und I Kapital. Es geschieht viel zu wenig, um den Chaluam 1, bcitsgclegcnhcit in Palästina zu verschaffen. Ohne pt״, initiative könne kein Land aufgebaut werden. Es sollten d,w Ortsgruppen von ״H aolim-Vcreinen“ gegründet werde״' deren Mitglieder nicht unbedingt selbst nach Palästina!,<.(״' müßten, sondern dafür interessiert s'.nd daß zidbewuHte*'1UC|,r‘ tige Unternehmen mit Initiative, welche eine fachmännisch* Ausbildung und Erfahrung haben, nach Palästina gehen ri ist ein Schaden für Palästina, wenn unerfahrene Unternch!»! nach Palästina gehen, die gleich ihr Geld verlieren. Diese un erfahrenen eute würden auch in jedem anderen andc ch-iffbruch erlitten haben, um so mehr ü Palästina, wo tatsächlich mehr Energie und Tüdiiigkeit et forderlich ist als in anderen Ländern. Gleichzeitig soll vor erfahrenen Kaulleutcn eine Indusjriebank gegründet werden, an weither die Gründer selbst fflit größerem Kapital interessiert sind und selbst mit arbeiten. Die Hauptaufgabe dieser Bank soll folgende sein: Beteiligung an bereits bestehenden oder neu zu gpai. eienden Unterncliinen, wo der Unternehmer oder eine Gruow von Unternehmern selbst wohl so viel Kapital besitzen, da! ein Risiko für die Bank ausgeschlossen Ist, jedoch nicht gt. nicht nur auf die Aussichten der Rentabilität zu prüfen, 'soa clcrn auch, ob die Unternehmer die geeigneten Persönlichkeiten iür dasa betreffende Unternehmen seien. Die Leitung würde sich jedenfalls als Mitbeteiligte am Unternehmen, ihren Ein. fluß und Kontrolc Vorbehalten, nötigenfalls, wenn der Unter, nelimer nur technischer Fachmann wäre,, einen Vertrauens• mann zur kaufmännischen Leitung zur Verfügung stellen. Dadurch, daß die iiidustriebank in der Form von Beteiü. gung die Unternehmer fmanz'cren würde, würde sie fachmän■!lisch ausgebiideten Unternehmern auch ohne kaufmännische Erfahrung die Möglichkeit geben, in Palästina rentable Grün, «lungen vorzimchmcn. ohne wie cs so oft der Fall ist, die Unternehmer schon in der ersten Zeit aus Mange! ... Kapital oder kaufmännischer Erfahrung in Schwierigkeiten ge raten. Die Bank selbst aller hätte durcii die Form der Gewinn■ beteiligung ebenfalls große Vorteile, da sie mehr verdienen wrde und aüticli ihren Aktionären gute Dividende bezahlen könnte. Das Risiko der Bank wäre durcii den Umstand, daß » gleichzeitig an mehreren Unternehmungen beteiligt wäre, sehr minimal, auch wenn das eine oder andere Unternehmen nicht rentabel wäre. In dieser Industriebankgesellschaft würde atidi immer Platz für tüchtige Kauflcute mit Kapital sein, die sich aktiv beteiligen wlolcn, indem die Beteiligung der Bank an vcrscliiodciicmUnteriiclimungen und die dadurch hervorgcrulene Ntowcndigkcit, Vertrauensleute zu entsenden, viele tüchtige Arbeitskräfte erfordern würde. Für eine solche rein geschält■ liehe und hohe Dividende versprechende Industriebankgcseli schaft dürften leicht genügend Interessenten zu finden sein, Allerdings dürfte cs an Propaganda, wie für jedes geschah■ iche Unternehmen, nicht fehlen. Mit dieser Propagandatä%. keit müßten sich zum großen Teile, sowohl in bezug auf Schaffung von Kapital, als auch um geeignete Unternehmer zu finden, die Haolim-Gruppen eifrig Inefassen. Der Redner schlägt vor, daß gelegentlich des Zionistenkongresses in Karls• bad eine Kommisskui gebildet wird, die die* Aufgabe haben sollte, eine Konferenz von Fachleuten einzuberufen. Die Bank könnte später in größeren jüdischen Zentren Filialen gründen und Depositen, insbesondere für längere Zeit unkündbare Depositen, gegen gute Zinsen übernehmen, da die inZsen in Pa• lästina nicht nur bedeutend höher sind,, sondern die Kapitalbcschaffung mich gegen hohe Zinsen sehr schwer ist. De rRcfcrciit erküret, daß er sich bei Ausarbeitung seiner Vorschläge auf Beispiele aus der Praxis stütze. Er sei selbst m Palästina gewesen und habe dort die Verhältnisse studiert Er spreche als praktischer Kaufmann. Sein Plan verlange von en Beteiligdten weder materillc noch andere wesentliche Opfer, da sie ja dabei ihren Gewinn haben sollen.“ . Dem Vortpsge schloß sidi eine Diskussion•,an. Es fand darauf die Dckgicrtcnwabl statt und wurde Herr Erteschik tum Kongrcßdelegicrten gewählt. Die kanadischen Zionisten Iür die amerikanischen Proposals Auf einer Sitzung der Exekutive der Zionistischen Föderation von Kanada wurde einstimmig beschlossen, die von der Baltimorcr Convention gutgeheißenen Proposals zu akzeptieren. Die kanadischen Kon• greßdelegicrtcn sind beauftragt, in dieser Frage sieb den amerikanischen Delegierten anzuschlicßen. Ein amerikanisches Komitee zur Erhaltung der heiligen Ställen in Jerusalem New York. (J. C. B.). In New York wurde ein Ko• mitee gebildet, das sich die Sammlung von Geldern für di« Erhaltung der heiligen Statten in Palästina zur Aufgabe inacht Der Vorsitzende ist Bischof William P. Manning, Da» Komitee beabsichtigt, zwei Millionen Dollar auf Zubringern meisten cliristlidien Sekten der Vereinigten Staaten sind im Komitee vertreten, Jubiläumsfeier Iür Baal Machschowes in Warschau W a r s c h a u. (J. C. B.). Anläßlich des fünfundzwanzig-;ährigen Schriftsteller,ubiäums Baal Machschowes veranstaltet« der verein der jüdischen Schriftsteller und Journalisten i# Warschau einen lestabend. an dem sich die Zionis ische £*«■ kutive. die jüdische Kulturiiga, der Verein jüdischer Schau• spicler. das Lehrerseminar und die Gesellschaft für jüdische Kunst beteiligten. Eine Ehrenresolution für den Jubilar wurde unter stürmischem Beifall angenommen. Die konstituierende Sitzung der deutschen Landsmannsdiaü Die konstituierende Sitzung der deutschen Landsmann• schaft findet am Montag, den 6. August, nachmittags 21/2 Uhl pünktlich im Hotel Post in Karlsbad statt. Auf das recht• zeitige Erscheinen aller deutschen Delegierten wird bestimmt gerechnet. Reise zum Kongreß aus Berlin Da voraussichtlich eine große Reihe Gesinnungsgenossen aus Berlin am Sonntag, den 5. August, nach Karlsbad tahren wollen, werden .diese Gesinnungsgenossen gebeten, sich tm Donnerstag ־ Mittag bei der Zionistischen Vereinigung Deutschland, Sächsischeste. 8, zu melden, damit Platze, ein ganzer .Wagen, reserviert werden kann. יא '1 r ganis *, P . 1׳ In-wI und ן piiiss ‘ ' zeit ׳ J einer ׳!_ 't . itiiun , , hat 1 y mit j bat ך, י י■ nr.d offen ׳■ . .. . y01k.ן■, ן ■; die •.!: ׳;; epruc , teilt ■;/, Base:,!;,1' fl *nde ■ ר \ t «eha ■ 11 . \ diese , ׳ ,Volk \ j Orm 1 ׳■' v' kein«1 1, ״. «ich ... Luid lt davo ׳: .. diirc! wirts , '• Stell« ‘ ן ■ arabi 1 / ׳ *taat; «teh«״, c »Heil ׳';; beru; 5,. ־ mit ,׳'׳'!.׳ kann׳■ ohne V , Bevö,: Aufb 1׳!.\ ן Wir vcrti Ein« Man van Maj< Die liehe den m c. '4 die '*• sutg ü kanr ,■((■ sehe .■: 4♦ו wer! KTt n!T r.!׳!; •■L' ' ■ftr/■ Prä? 1J> 1 . der!'׳;/ Obli! ■'1| /' enc 1'1/: •chi 4' ev jödl, zub< den den kan! Orf« Jew , 60U glei rat er aut bau Att : 41 . ,:/!l *ן <׳ h kla ין ז.י. aut i. J . 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