Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 61 (31.7.1923)
- Date
- 1923-07-31
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2651273-2652595-2652502-2652558--16738-2674414- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
■!K'> צ *■־ י"‘,, L/J? ,ןי*ן *״״* 1< ,״? ו*.%? ■ 1% j ״r ו• •* J V.. ־/ ר—t i I י 1 ( ץי**<ן I '1 נ. I 1 Y ג 1 ך*—"—S ] 4*\ . ] r ך; ־—"«ן J i » •«*«־ ׳«״«»״»«*« 3«•**” Anzeigen-Verwaltung: י lakiionu.Vcrlai* W15, SächsischcStr.8. Erscheint jeden Dienstn!' י ־■! '*!reit•!(!• m')V> Expedition f.3, Quartal 23 inkl. Kon- ׳ Jüdische Rundschau G.m.b.lL, BerlinW15, Sächsische 1 *®»*gab* 42000.—M. Bestellung bei den Postämtern monatheh. t Skaßc 8. _ Telephons Amt Pfakbuvß 6697, 6698 «.6699. ■ t;״,l»b°n..cmcnt, werden in jtcr WEHrun,; d«r cH»#l— Und« bsr.cl.nct. ,j AaMif,eapfcis {ärdic 8.gespaltene Nonparcillezcile 4000M. 3־=—ד=שב;כ:;;ד״xs: j.*arhebr.A1״״i1!<!»l50Ü6A«1l«ct1t•({.Für Au.Und.in»״•(.U>0% V»lut״u»etd«a!' fjuiasncr 6i ' ff Berlin, 31. VII. 1923 Jj Anzeigen SC Kluß: Dienstag und Freitag nachmittag 4 Uhr. Telephon: Pfalzburg 669711.6698. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Für Oesterreich: Postsparkassen amt Wien. Konto Nr, 156030. Für Tschechoslowakei: Postsparkassenamt Praß, Konto Nr.59410. — RcdaktionsschluO Sonntag und Mittwoch nachmittag. — י״ח אס תרס״ג XXVIII. JSahrg. y U ך -» ־ י Zionismus erstrebt Sllr das indische Volk die Schaffang einer öffentlich - rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina. ״Baseler Programm.**!1 j, £ I t I ־ ־si,' ־< ■ $ ' f l') nach ־ ' hoi r.:- ML Nr. 30. נשר u':n;:cn. I' ronovirri ־ CUr: י•,ler י׳ Kn! urclt 1 > U|,1a,n Komlito / Cllirtru es4r.ey mu;Tornm£4S \ dos j ’ ffC':״l!3" | וג er«!;;;:!, i ׳nd abondj a*iten aiw, j rocher S2a bfift© Boanf 1־ hrdortu! Höhen!« Iger Hirsch.; der :aaaa' 66 Der Friede von Lausanne [mir der türkischen Ansprüche aul Mesopotamien und Palästina London. (J. C.B.) Bei der Abstimmung über das;,ft des Kolonialamtes im Unterhaus in der Sitzung 25. Juli erklärte der Unterstaatssekretär der Kolo- Mr. Orinsbv Gore, daß der in Lausanne mit der T .ei nhgcselilosscnrc Vertrag die türkischen Ansprüche :iMesopotamien und Palästina c n d g ii 11 i g c r 1 e d i g t!:!;4 Ueber die Nordgrenze des Vilajets Mossul werde ' 1■ isclieii (irt libritaimieu und der Türiei ein freundschatt* ‘.|IC5 Abkommen abgeschlossen werden. Sollte aber ״;orliaib neun Monaten vom Tage der Räumung Kon- Väiitiiiopcis kein Uebereinkommen zustande gebracht ״:־je!!, hätten beide Parteien zugestimmt, daß der gVikcrluind die Frage entscheiden soll. Während der drei Jahre, erklärte Mr. Orinsby Gore, habe sielt 35 Koion'.alamt dauernd bestrebt, die Ausgaben zu ver-;:-ern. Ms Folge des mit der Türkei jetzt abgeschlosoca Vertrages werden drei Bataillone sofort aus Meso- ־,;;un'eii zurückgezogeii werden. ׳Auch die Garnison ג Palästina werde verringert werden. Mr. ■Ormsby liorr schloß, er habe nichts mehr hinzuzufügen, nachdem t: bereits ausführliche Berichte auf die gestellten Fragen ״;eilt habe und eine ausführliche Darstellung seitens Ts Herzogs von Dcvonshire gegeben worden sei. I Ü1T Laiisanncr Vertrag und das Palästina-Mandat j Genf. (J. C. B.) Wie die italienische Telegraphen-;entur ,,Volta“ berichtet, werden, nachdem der Frie- : :.'nsvcrtrag unterzeichnet worden ist, in Kürze zwischen :?rankreich und Italien Unterhandlungen beginnen wegen der Rechte der italienischen Bürger!r! den Ländern der früheren Türkei, die. jetzt unter '.::;nzosischem und britischem Mandat stehen. Die ׳Mandate für Palästina und Syrien, die vom Völkerbund ratifiziert worden sind, werden sofort, nach- Mi eine Verständigung zwischen Frankreich und ,;dien erzielt sein wird, in Kraft treten. Keine Diskussion des Palästina Mandates im י Völkerbund I Genf. (J. C. B.) Die gegenwärtig in Genf tagende ■hnilatskommission des Völkerbundes sollte unter Klerem auch den Bericht Großbritanniens über ie Verwaltung Palästinas während des verflossenen jäircs prüfen. Die Kommission hat aber beschlossen, jsch mit der Frage der Mandate der Klasse A nicht {’:u beschäftige eit, da diese noch nicht völlig in i:öaft sind. Das Mandat über Mesopotamien ist noch ':l!t vom Völkerbund ratifiziert worden, die Mandate ':r Syrien und Palästina sind zwar vom Rat ratifiziert orden, cs Avurdc aber seinerzeit vereinbart, daß sie 0t öa!1 n in Kraft treten, sobald Frankreich und Miicn zu einem Einverständnis betreffend Syrien gelangt •M. Die Schwic; igkeiten zwischen Frankreich und Italien;'d noch nicht beseitigt worden, und es wird i'Vrum weder das palästincnsichc noch das syrische Man- M verwandelt werden. EDen■ BeimM der P&läciimaver^/alk&ng am deki VöEierbn^d Wie wir bereits gemeldet haben, hat die englische Regierung dem Volkcrbiiiidratc den Bericht über das Verwaltung«- jalir 1922 vorgclcgt. Wir entnehmen diesem Berichte die folgenden Daten; v, Mandat u ii d Weißbuch. 1111 Vorwort heißt es: ״Das für Palästina wichtigste Ereignis im Jahre 1922, war die am 2, Juli crfolgtte Bestiitigung des britischen Mandates durch den Völkerbundrat.“ Sodann wird darauf hiiigcwicsen, daß am 10. August die Order in Council erlassen wurde, in der die Councils und deren Funktionen bestimmt wurden mul laut welcher Sir Herbert Samuel als High Coiiimissioner und Oberkonimaudicrcndcr Palästinas eingesetzt wurde. ״Im Juli 1922 Wurde sodann das ״Weißbuch“ veröffentlicht, welche?. eine Erklärung über die Politik der 1 britischen Regierung in bezug auf Palästina enthält. Diese Erklärung hat bei Hinweis auf den in der BaUour -Deklaration erwähnten Zweck der Schaffung eines jüdischen nationalen Heims in Palästina diesen Zweck bezüglich der Art und Weise, wie crdurchgcführt werden soll, so definiert, daß kein Raum mehr als Zweifel geblieben ist, daß die Regierung entschlossen sei, Rechte 11׳n d Interessen der 1! ich t jüdischen Bevölkerung zu wa 11 re 11.“ Transjordnnicn. ,,Nachdem S. M. Regierung im September dein Völkerbunde ein Memorandum überreicht hat, hat der Völkcrbuudrat eine Resolution gefaßt, T r a n s jo r <1 a n i c'n von den Artikein des Mandats, die Bezug haben auf die Heiligen Orte, auszuschließen. Für die Schaffung des jüdischen nationalen Heimes sollen die nötigen Schritte, im Einvernehmen mit der Jewish Agency, unternomnien werden. Audi die Order in Council enthält eine Be- Stimmung, daß .sie sich nicht auf das Territorium jenseits des Jcrdar.s bezieht.“ Ruhe im Lande. Diesbczüglxh heißt es im Bericht: ״Es gab sehr zahlreiche politische Kontroversen in Palästina, aber auf konstitutionelle W|eisc. Irgendwelche Störungen der Ordnung sind nicht vorgekommen.“ . Finanzen. Nach diesen im Vorwort enthaltenen politischen Hinweisen, wird die Entwicklung des Landes in nachfolgenden Zahlen dargesi'dh: ״Vom 1. Juni 1920 bis 31. März 1922 betrugen die Einnahmen der Regierung £E 3,420,771 und die Ausgaben £E 3,100,205; somit ergab die Vcrwaltungsperiode einen Ueberschuß von £E 311,560.** Des weiteren werden die einzelnen Posten der Einnahmen und Ausgaben angeführt. Handel. Der Handel.hat sich in den letzten vier Jahren s tark entwickelt. 1910 betrug der Import £E 3,126,494 und der Export CE 353,141; 1920 £E 5,109,937, res » £E 1,318,620; 1912 £E 5,871,878, resp. £E 1,416“!k8 und 1922 £E 5,531,132, resp. £E 1,353,338, wobei darauf hinge wiesen wird, daß. im letzten Jahre der Import abgenommen hat, infolge der Verklcincrung der Garnison. Weise analysiert, Es heißt dort u. a.: ״Die Arbeit in Paliistina kann im allgemeinen cingelcilt werden in arabische■ und jüdische.! Die landwirtschaftlichen‘ und nichtfacha inätmischci) ,iirabisdieu und jüdischen Arbeiter haben, vom industriellen Standjwnikt aus gesehen, nicht viel Gemein•• s a in c s. Die arabischen Arbeiter erhalten geringerem Lohn lind arbeiten unter ärgeren Bedingungen. Der arabische Arbeiter ist nicht zur Gänze von seiner Arbeit abhängig, wie cs der Fall reim jüdischen Arbeiter, ist. Der Araber besitzt noch etwas Boden oder irgendeine andere Vcrdienstquelie; erarbeitet also nur zeitweilig und leidet, wenn die Arbeit zu Ende ist, keine Not. Die 'j ü d i s c 11 c u Arbeiter dieser Art haben fast ausschließlich bei Juden Arbeit. Audi ein kleiner Teil der arabischen Landarbeiterste 11 t in jüdischen Diensten. Die a r ,ו b i s c h c n und jüdischen qualifizierten Arbeiter haben viel mehr Berührungspunkte; sie konkurrieren auf demselben Markte und arbeiten zu denselben Löhnen. Zu dieser Klasse gehören auch zahlreiche Armenier, Griechen, Handwerker aus dem Osten und auch einige Europäer. Die Mehrzahl der jüdischen Arbeiter, die in Palästina (.׳»!gewandert sind, sind in der Allgemeinen Arbeiterorganisation organisiert, die U n t e ro r g a n i s ,11 io n c 11 hat für Eisenbahn-, Telegraph- und Telephonarbciter, Landarbeiter, kooperative Bauarbeiter usw. Viele ihrer Mitglieder sind auch Mi tglieder kleiner gewerkschaftlichen Vereine, die ge* schaffen sind laut Distrikt und Art der Beschäftigniig und zu denen auch Nichtjuden gehören; sie erfüllen auch die Aufgaben einer Friemlly Society. Bei einer im September vorgcmmiinenen Zählung der jüdischen Arbeiter wurde Icstgcstellt, daß die Organisation 12 278 ni ä n n 1 ichc und 4161 weibliche Arbeiter zählt. Die üdischcn Arbeiter, die bei Juden und Europäern beschäftigt sind, arbeiten unter fast europäischen Beding ungen, 48 Stunden die Woche oder acht Stunden pro Tag und bekommen einen Lohn, der cs ihnen ermöglicht, in Palästina unter europäischen Bedingungen zu leben. Die arabischen Arbeiter, überhaupt die, die bei arabischen Arbeitgebern beschäftigt sind, haben eine viel länge re Arbeitszeit. Der jüdische kooperative Bauarbeiterverband in Palästina zählt 2600 Mitglieder und gilt als größte Organisation dieser A r t. Dieser kooperative Verband schließt Verträge betreffs Ausführung von Bauarbeiten und dcrgl., und die Mitglieder arbeiten auf kooperativer Grundlage. Der Verband beschäftigt auch eintige• Ingenieure, Architekten und andere Fach- Icutc, wie auch Spezialisten, die nicht Mitglieder des Ver* bandes sind. Gesetze und Gerichte. Ein besonderes Kapitel befaßt sich mit den Gesetzen und Gerichten. U. a, wird darauf hingewiesen, daß in Jerusalem, Jaffa und Saffed ein großer Teil der Prozesse in he* bräi scher oder jüdischer Sprache vor jüdischen Instanzen s t a 11 f i 11 d c t. Bei höheren Gei ichten werden hauptsächlich die englische und arabische Sprache benutzt. Gewisse Advokaten und Parteien zieh c n v o r, h c b r ä i s c 11 oder französisch zu verhandeln. Auch russisch, türkisch und jüdisch werden gelegentlich benutzt. Bei den Gerichten Palästinas waren im Laufe des Jahres 1922 21153 zivile und 18 931 strafrechtliche Prozesse angängig, :/»Jen?rWftfe• ,(iiiBtlnft .voroini :tfndön 4011abl b O El : (11 I ioiznlil . •מסש; c;olznH laruclu ) -111«1 ll. ״ 1har4t:: <׳i •It'ifli;׳ YOill י %י •, \־r L j 4.'J ölr. 8. ■ ■a Interview Reuters mit der arabisclnn Delegation! London. (J.C. B.) Die arabische Delegation, die :ז einige״ Tagen aus Palästina in London eintraf, er- Me bei ihrem Eintreffen in London einem Reuter- ״espondenten gegenüber, daß die Weigerung der ■ ahcr, im Palästina Council unter den gegenwärtigen :;"15fänden mitzuarbeiten, entschieden sei und kein;";3!,er mitarbeiten werde. Der nächste Schritt sei die :cigcrung der Bezahlung der Steuern, über M ein Kongrc (?entscheiden wird. Diese Idee, sagte;׳;C Delegation, stamme nicht vom Kongreß, sondern vom :."'׳־R selbst. Das Ergebnis der letzten Wahlen sei eine 5:wische Tatsache und müsse für die künftige Vcrwaldes Landes maßgebend sein. Aufgabe der Dele• •l{)« werde es sein, Dokumente über das Ergebnis ';fscr Wahlen und die gegenwärtige Administration so- (,,e "usführlichc Informatinoen über die letzte EnavickjT der arabischen Denkart der britischen Regierung 1Jr Verfügung zu stellen.; Der Hedschas-Vertrag, sagte die Delegation, sei ';׳m arabischen Kongreß verworfen worden, da der in ׳1;׳R'iloni veröffentlichte Auszug Referenzen auf Pa-;:1'י1"'־ enthielt, die den arabischen Forderungen wider- ,׳Mhen. Die Delegation weist auch darauf hin, daß . j Kommunique nur Von der Wahrung der bürger- . M ״nd religiösen Rechte der Araber spricht, deren; Aiische Rechte aber mit keinem Worte erwähne. Die | '.'“0׳Ption ist entschieden dagegen, daß Palästina eine .ץ “erc Verwaltung haben solle als Mesopotamien und :!'Mjordanien. Sie will von der Kabinettskommission 1 gehört werden, bevor eine Entscheidung in diesen 1 a»e!t getroffen werde. B a n k w c s c 11 11 n d neue U 111 e r n c 11 וזו u 11 g c 11. Das Bankwesen weist eine schöne Entwicklung auf. Die A 11 g 1 o - E ׳׳ y p l i a n B a 11 k und die Otto 111 a 11 i s c h e Bank haben neue Filialen eröffnet. Die American Express Company haben eine F i I i a 1 c i ji Jerusalem cröilnet. In Bezug auf die Entwicklung des jüdischen Ba n j, w es e ns heißt es: ״Die jüdischen Fa kimteriichmungeii haben ihre A u f g .ו b e 11 ausgedehnt durch Rcßislricrung einer B a udarlclicn• und Sparkasse, einer Zentralbank für kooperative Institutionen, einer Allgemeinen Hypothekenbank, einer A r b e i t c r b a 11 k und von Spar- und Darlehens-Genossenschaften in zahlreichen Städten und Dörfern. 4t) neue Unternehmungen mit einem Kapital von XE V» Millionen wurden geschaffen, die umfassen Fabriken für Licht, Ziegel, Zement, Salz, Möbel, Tabak und Schokolade, ebenso Magazine in den Hafenorten, Mühlen, Molkerein, Transportunternchnuingen, Bauarbeiten und Druckereien. Bankerotte! sind nicht vor gekommen, ebensowenig zwangsweise Auflösungen von Geschäften. A r b e i t. Im Jahre 1921 wurde bei der Administration ein Sub- (1 e p a r t c m c 111 für Arbeit geschaffen mit folgenden Aufgaben: a) Angebot und Nachfrage für Arbeit zu erforschen, ebenso die Mittel, um der Nachfrage naelizukoinmcn; b) Stud i 11 m der Arbeitsbedingungen,׳ bezüglich". Arbensiosigkeit, Löhne, Arbeitszeit usw. je) Vermittlung zwischen den Regierungs- und Militärbehörden einerseits und der organisierten Arbeiterschaft andererseits; d) Arbci.crsta'itig-kcitcn aiiszugleiehen und zu vermeiden; Schaffung von Arbitration und Trade-Boards; c) Studium der Probleme der kooperativen Arbeit. Jüdische und arabische Arbeiter. 111 dem Kapitel über Arbeit wird auch der Unterschied zwischen der jüdischen und arabischen Arbeit in interessanter Bildung und Erziehung. Diesbezüglich wird darauf verwiesen, daß die Regierung außer ihrem eigenen Schulwesen, auch die Privatschulcn mit 5900 Pfund unterstützt hat und zwar die jüdischen mit 3081, die christlichen mit 1612 und die mohammedanischen mit 301. Die der Regierung nicht unterstehenden Schulen haben das BiklungsJcpartcmcnt der Regierung eiugcladen, an den Prüfungen t c i 1 z u n c 11 m c 11. Das Regicriingsdcpartement hat sich dieses Jahr zum erstenmal beteiligt an der L> i p 1 o m p r ii f u n g der j ii d i s c 1: e 11 H andelsschule in Jaffa. Intcressanle Tabellen veransclwniiidien den Besuch der einzelnen Schulen. Von mohammedanischen Kindern, besuchen*die Schulen: Knaben 24 und Mädchen 0 0 ׳, von den christlichen Kindern: Knaben 64 und Mädchen 68®/# und von den jüdischen Kindern: Knaben 90 und Mädchen 96 <yb aller schulpflichtigen Kinder. Nach einer weiteren Tabelle gibt es in den Städten 41 Regicrungsvolkssclvulen mit 32 Lehrern und 3-15«Schülern und 26S0 Schülerinnen und in den Dörfern 262 Regierimgsvolksschulen mit 326 Lehrern und 11 604 Schülern und 303 Schülerinnen. An Privatschulcn gibt cs 37 mohammedanische mit 67 Leiirern, 1510 Schülern und 245 Schülerinnen, 111 Christliebe mit 442 Lehrern, 3300 Schülern und 4797 Schülerinnen und 142 jüdische Privatsdnilcn mit 614 Lehrern, 8253 Scliülern und 7296 Schülerinnen. Mittelschulen gibt cs sechs staatliche, drei mohammedanische, 19 christliche und drei jüdische; Colleges zwei staatliche und vier jüdische;, technische und Handelsschulen (staatliche keine) eine mohammedanische, vier christliche und 17 jüdische; Landvrirtschaftsscliiilen eine christliche und eine jüdische; thco logische Schulen eine mohammedanische, vier christliche und drei jüdische. י Sanitätswesen. Der Gesundheitszustand in Palästina hat sich bedeutend gebessert.׳ D!ic Malaria wird erfolgreich bekämpft. Vor anderen Krankheiten konnte das Land behütet werden, 1921 ׳il"! 1 1,1