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Jüdische Rundschau · 1923-07-20 · Heft 58 (20.7.1923) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXVIII (1923)
Issue
Heft 58 (20.7.1923)
Date
1923-07-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 368 JUEDISCHE RUNDSCHAU Wiederholt hervorliebt), nicht erreicht werden durch ein zum wenigsten nicht organisiertes Nebcncinanderarbciteu einer Reihe von Einrichtungen, die ©ft die verschieden■• stcu, oft identische, vielleicht aber auch einander widersprechende Absichten und Ziele verfolgen. Gerade die 1Ta<snchc, daß wir nicht rein mechanische Kolonisation in irgendeinem Lande mit irgendeinem Volke betreiben, sondern daß wir eine homogene jüdische Siedlung in Palästina schaffen wollen, verpflichtet uns zu systematischen! Vorgehen in der Richtung eines ständigen und organischen Aufbaues der vorhandenen und der Errcichung neuer Positionen, deren mich politische Bedenhing de Liane selbst zugibt. Um die beste Form dieser Ökonomischen Ucbcrzeugungspölililc und um die Schaffunp der günstigsten politischen und materiellen Voraussetzunger für sie geht der Kampf in den Reihen der Organisationen. Der ganze Fragenkomplex hat sich um die Probleme der Jcwish Agency und der Aufbringung der Finanzen kristallisiert. Wir vermissen im Aufbauplane Simons und im Progrnmmentwurfe de Licmcs eine klare und eingehende Stellungnahme zu diesen Problemen. Es handelt sich in diesem Augenblick nicht, leider nicht, darum, wie die vorhandenen Mittel verwendet werden, sondern um den geeignetsten Weg, die für den Aufbau notwendigen Summen zustande zu bringen. Auch in dieser Hinsicht scheint uns der vorgeschlagene Weg der Dezentralisierung nicht gangbar 711 sein, weil er eine ganze Reihe von Spezialfonda schafft, für deren jeden eine intensive Propaganda hetrieben werden müßte, um das Interesse der Beitragenden dauernd in höchstem Maße wach zu erhalten. Der Erfolg dabei wäre — das ist schon zu oft gesagt worden, als daß es noch weiterer Begründung bedürfte — nicht allein eine vollkommene Zersplitterung der ohnedies geringen Kräfte, sondern auch ein völliger Verlust des Ueherblicks des Einzelnen über das Ganze, unter dem schließlich dieses leiden müßte. Es bieibt also wohl nicht viel anderes übrig, als für jene Aufgaben, die im allgemeinen Staatsaufgaben sind und für die der Staat sein Steucrquellcn in Anspruch nehmen kann, weiterhin ״Gelder ä fonds perdu“ aufzubringen, welche uns bei mangelnder physischer Exekutionsgewalt die Steuer ersetzen. Dieser Fonds perdu bestelltes ist der Keren Hajessod, welcher als der zentrale Aufbaufonds alle jene Aufgaben zu erfüllen hat, die auch de Lieme und Simon aus Beiträgen h fonds perdu gedeckt wissen wollen, ohne den Keren Hajessod zu nennen. Das hat durchaus nichts zu tun mit einer immer stärkeren Heranziehung der Privatinitiative, die niemals und von niemandem in ihrem Wirken gehindert wurde oder wird, noch auch damit, daß der Jischuw m immer siäikcrcni Maße zur finanziellen Leistung heranzuziehen ist. Docli darf nicht übersehen werden, daß eine ganze Reihe von kulturellen und sanitären Institutionen in nationalem Interesse und im Interesse der Einwanderung liegen, so daß sie wohl auch weiterhin das Budget der Organisation als des zur Durchführung der Idee der nalionalcn Ilcimstülte berufenen Organes belasten werden. Derartige Institutionen werden sogar von einer gemischten Jcwish Agency erhalten werden müssen, schon um der Kontrolle der Oeffentlichkeit willen, werden also auch deren Budget belasten. Mit einer gewissen Schärfe wendet sich de Lieme gegen das Propagandawesen und den Bcamtenapparat der Organisation. Zu Unrecht. Wäre nicht im Keren Hajessod der erforderliche zentrale Fonds vorhanden und stände diesem Fonds nicht ein entsprechender Propagandaapparat zur Verfügung, wir wissen nicht, wie wir die Krise, die wir zu Anfang dieses Jahres erlebt haben, überwunden hätten. Gerade wenn wir uns de Liemes Forderung nach Dezentralisierung erfüllt denken, würden wir für die in diesem Falle zu schaffenden zahlreichen Fonds einen propagandistischen Apparat brauchen, der unvergleichlich größer wäre!als der vorhandeiie, ohne daß die Erfolge der Vergrößerung entsprechen dürften. Schon heute erweist es sich, daß die beiden nebeneinander bestehenden Fonds, der Keren Hajessod und der Nationalfonds, einander in der Propaganda oft hinderlich sind; wie erst, wenn es statt zweier so und so viele Fonds geben wird? Die Gefahr der Verwirrung wäre dann kaum zu bannen. Es konnte im Vorangegangenen nur auf jene Probleme eingegangen werden, welche mit Rücksicht auf den bevorstehenden Kongreß wichtig zu sein scheinen. Wir glauben unseren Standpunkt rein sachlich begründet zu haben. Uebrigens wird de Lieme Gelegenheit finden, die Resonanz seiner und seiner Freunde Forderungen auf dem Kongresse selbst zu prüfen, Dr. J. Schmerz, Gegen die antizionistische englische Presse London (J, C. ß.). Eine Versammlung palästinensischer Juden, die vorübergehend in London wohnen, hat eine Protestresolution gegen die seitens eines Teiles der englischen Presse absichtlich betriebene Entstehung des jüdischen Nationalheims angenommen. Die Resolutem betont, die Araber Palästinas werden keineswegs von den Juden beherrscht. Es sei unrichtig, daß der britische Steuerzahler für das jüdische Nationnlheim bezahle. Die Juden entwickeln die vernachlässigten Hilfsquellen des Landes und es sei deren Wunsch, mit den Arabern, die sie wiederholt zur Mitarbeit am Wiederaufbau eingcladcn haben, in Freundschaft zu leben. Diese Preßkampagne, schließt ihre Resolution, führe Schaden herbei hnd hindere das Zusammenarbeiten der beiden Rassen lüs• die Wohlfahrt Palästinas. Nr. 58 Konferenz der Jüdischen Prediger Englands Im Univcrsily College ist am 10. Juli eine vom Ober• rnbbiner von England, Dr. J. A, Hertz, einberufene Kon־ ferenz der jüdischen Prediger Englands eröffnet worden, in seiner Eröffnungsrede gab Obcrrabbiiicr Dr. i lertz einen Uebcrblick über die während der letzten zehn Jahre von den Juden in der Ukraine und anderwärts erlittenen Verfolgungen. Er wies auf die ungeheure Gefahr hin, die über vier Millionen Juden in Sowjetrußlonct schwebt, falls die zaristische Regierung zurückkehren sollte. Die Anhänger dieser Bewegung erklären öffentlich, kein Jude werde leben bleiben, falls sie wieder ans Ruder kommen. Das britische Mandat für die Errichtung eines jüdischen Nationalheims In Palästina bezeichnet Dr. Hertz als ein Ergebnis, das nicht mehr aus der Geschichte gestrichen werden kann. Er weist darauf hin, daß das Häuflein Zionisten und ihre Nachkommen, die zur Zelt Cyrus dem Rufe Es ras nach Palästina gefolgt sind, für die Zukunft der gesamten Menschheit eine Wendung herheigeführt haben, wenn auch die Masse des jüdischen Volkes in Babylon zurückgeblieben ist. Rabbiner Michael Adler sprach über den Völker• bund und die Lage der Juden ln den Ländern der Unterdrückung. Rcv. S. Levy ersiatfete das Referat über ״Der Ruf Palästinas an die heutigen Juden“. Der Redner betonte, daß das Schicksal Palästinas keinem Juden gleich* gültig sein könne, ganz unabhängig davon, wer die Mandatar• macht ist. Auch fi'tr die britischen Juden ist cs nicht von entscheidender Bedeutung, daß England das Mandat innchat. Trotzdem legt dieser Umstand gerade den britischen Juden eine besondere Verantwortung auf. Die Zionistische Organi• sntion ist heute nicht der einzige Vertreter der Palästina• Interessen, vielmehr ist sie nur der Kern, um den sich ein größerer Kreis gruppiert. Der Aufbau Palästinas mußdie eigene Sache aller jüdischenöemein• den der Welt sein. Der beste Weg hierzu ist die Verbreiterung der Basis der Jcwish Agency zur Sicherung der Mitarbeit aller großen Organisationen mit der Zionistischen Organisation, Es muß eine Zusammenarbeit ermöglicht werden, die für die einzelnen Gruppen keinen Verzieht auf ihre eigene Gesinnung erfordert. Redner betont schließlich, daß der Ruf, der an die Ocmeindcn und Organisation ergeht, mit der Zionistischen Organisation zusammenzuwirken, die Unterstützung der Rabbiner finden muß. Wenn diese Konferenz eine ständige Institution wird, dann müsse sie sich an die Zionistische Organisation wenden mit der Forderung, an der Bildung der Jcwish Agency beteiligt zu sein. Die Rabbiner-Konferenz müsse in der Jcwish Agency die religiösen Interessen vertreten. Außerdem wurden eine Reihe von Referaten über wissen• schaftliche Themen gehalten. Die Jranzöslsclteu Rabbiner und der Zionismus Auf der in Straßburg ain 26. und 27. Juni unter Vorsitz des Grand Rabbin von Frankreich stattgefinidcner» Jahres• Versammlung der französischen Rabbiner wurde mit allen gegen eine Stimme eine Resolution an• genommen, wonach die Vereinigung der französischen Rabbiner das religiöse!und historische Band, das Palästina mit dem Judentum ve’rknipft, ancr• kennt und fcststellt, daß eine jüdische Kolonisation 1m Heiligen Lande stets bestanden hat. Harte mehr * als je sei es eine Pfiicht von allerhöchster Wichtigkeit, nicht nur für die Erhaltung der Einigkeit dos Judentums zu sorgen, wahrend dieses auf das ihm von der Vorsehung bestimmte Schicksal harrt, als auch für die moralische und materielle Hilfe an die Glaubensgenossen, die das jüdische Rcciit im Lande, das das Verheißene Land1 war und sein wird, vertreten. Andererseits weisen die französischen Rabbiner darauf hin, daß die nationalen und politischen Lehren des Zio iiismus, deren moralischer und ideeller Wert für Millionen unserer Brüder anerkannt weiden muß, niciit in Ucbcrein■ Stimmung gebracht werden können mit den Prinzipien der französischen Judenheit und mit den Begriffen, die diese stets von ihrer Pflicht gegenüber der Wcltjudenhcit gehabt hat. De Vereinigung der französischen Rabbiner würde mit Genugtuung die Schaffung einer Gesellschaft zugunsten der Teilnahme der gesamten fran• zösisclien Judenheit am Wiederaufbau eines jüdischen Palästina begrüßen, Palästina-Konferenz in Lemberg fn der ersten Juliwoche fand in Lemberg eine von ungefähr 300 Delegierten aller zionistischen Fraktionen bcschickte Palästina-Konferenz statt. Den Vorsitz führte Dr. H a u s m a n n für die allgemeinen Zionisten, Dr, Schwarz, für die Hitachduth und Dr. Hausner für den Misrach i. Der Eröffnungssitzung wohnte der englische Generalkonsul in Lemberg, Whiteheat, bei. Nach Eröffnung der Konferenz durch Dr. Hausmann, der in seiner Ansprache dem absoluten Vertrauen des jlidischca Volkes zur englischen Regierung Ausdruck gab, bcgrüßte der englische Vertreter die Versammelten und gab die Versicherung ab, daß die englische Rcglenuig von Ihren bisherigen Richtlinien gegenüberdemZlonis• mus 111c 111 ab weiche n werde. Er bezciclmcte als die wichtigsten Bedingungen der Realisierung des Aufbaues von Erez-Israel seitens der Juden ausdauernde Arbeit, Verstand, Auf bietung der not wendi g e n Geldmittel und eine große Dosis von Geduld, Wenn diese Voraussetzungen eintreffen, dann werde auch der günstige Enderfolg nicht ausbleibca Im Verlaufe der Konferenz 14• federten Abg. 1Dr. Reich über ״Die Probleme der zionistischen Palästina-Politik“, Dr. Hausmann über ״Palästinensische Wirtschaftsproblcmc", Dr. Brüstiger über ״Finanzpolitik in Palästina“ und Dr. Melzcr über ״Die sozialökonomisclieti Probleme“. Das Ergebnis der zweitägigen Konferenz war eine von allen drei Fraktionen angenommene, vom Abg. Frostig unterbreitete Resolution, weiche die Notwendigkeit der Schaffung einer all« jüdischen Parteien umfassenden Organisation zwecks Durchführung der palästinensischen Aufbauarbeit anerkennt und die Forderung aufstcllt, daß der Zionistischen Organisation bei dieser Arbeit auch weiterhin derdominiertndeElnfluß gesichert bleibe. Alfred Moni! lflr den J. N.«F. .. u•"- 1?I? Kommission des Jüdischen Na• tionatfonds fair I ״!:laml teilt mit, daß sic von Sir A fred Mond einen Scheel, 5000 :״,־ Pfund Sterling erhalten hat™ ist das ehe drute Rate der von Sir Alfred Mond denv 1N ¥ »*gesagten 25000 Pfund Sterling. •‘יי Mrs. Snowden über Palästina L0 ndon (J,C. ß.). Zu Ehren von Mrs. Ph i||ipp Show* den, die eben aus i’alästina zurückgekehrt ist, wurde vom Direktorium des Keren Hajessod und der Arbeiterpartei Poale Zion ein Dinner gegeben. In einer Ansprache erklärte M״ Snowden, sie sei vollkommen unabhängig nach P.itästinj gegangen, mit der Absicht, die Tatsachen an Ort und Stelle zu studieren; sic sei dort zur Ucbcrzcugung gelangt, daß di־ britische Politik für ein jüdisches National, heim gerecht und klug sei. Sic habe nirgends, aü in Palästina eine derartig abscheuliche Opposition gegen diese Politik gesehen. Christen und Mohammcdan•! behaupten, um die Engländer zu beeinflussen, die jüdischen Kolonisten seien unmoralisch und von niedrigem Charakter Sic halie sieh aber Mühe gegeben, diese Behauptungen zu unter• suchen und habe sich davon überzeugt, dal! sie keine Spur von Wahrheit erhalten. Mrs. Snowden spricht ihre Be. wund e rung aus für die jungen Juden männlichen und we!b. liehen Geschlechts, die mit Mut, Hingabe und Begei. stcrung für den Wiederaufbau des Linde! arbeiten, Die Opposition der arabischen Führer, sagte Mrs. Snowden scheine aui Furcht zu beruhen, niciit vor etwas, das »ich er' eignet lud, sondern vor etwas, da! sich ereignen könne. Die große Masse der Mohammedaner interessiere sich jedoch keinesfalls für diese oppositionelle Propaganda, und der gelegentliche Besucher merke wenig von dem Streit, Juden und Mohammedaner arbeiten zusammen in einer sehr fruchtbringenden Kombination. Die Opposition der mohammedanisch-christlichen Gesell! scliaft beruhe hauptsädilich auf wirtschaftlichen Orü». den und sei mehr gegen die e 11 gI is c 11 e Regierung, »fc gegen die Juden gerichtet. Ab. Goldberg in Europa Landen (J. C. B.). Der Leiter der Palästinaabteihing des Verwaltungskomilccs cier amerikanischen Zionisten und Re• daktcur der Zeitung ״Das jüdische Volk“, Ab. Goldberg, befindet stell gegenwärtig in London, wo er mit den in London weilenden Mitgliedern dcrExecutlve, Licht heim, So. loweitschik und Halpern, Besprechungen hatte, Mr. Goldberg hatte auch eine Unterredung mit Mr. James de Rothschild. Mr. Ooldbcrg־ berichtete ihm Ober die Erfolge Dr, W e i z 111 a n n 3 in den Vereinigten Staaten und schrieb einen großen Teil davon der von Mr.de Rotsschild vor zwei Jahren in Amerika geleisteten Vorarbeit zu. Die Diskussion drehte sich meistenteils um die Je• wisii Agency, für die Mr. de Rothschild große» Interesse bekundete. Mr. Goldberg ist am 16. Juli nach Paris abgereist und hofft, mit Baron Eümond de Rothschild zusammen• zutreffen und ihm über die Paläsiinaarbeit in Amerika, 60wie über die amerikanischen Vorschläge Bericht erstatten zu können. Unmittelbar vor seiner Abreise nach Europa gewährte Ahraliam Goldberg einem Redakteur des New Yorkci ״Morgenjournals“ ein Interview, in welchem er den Zwecl seiner Reise nach Europa darlcgte. Er sagte, daß er sein« Mission darin erblicke, einen engere n Kontakt zw|. sehen den amerikanischen und den europäi sehen Zionisten herbeiztrfüliren, um insbesondere au Seiten dieser ein besseres Verstand!5 Mr die Voraussetzung«! des amerikanischen Zionismus 7« wecken. Er geile einci Monat vor dem Kongreß nach Europa, um dahin zu wirken daß der bevorstehende Kongreß nicht wieder so stürmisch vet laute, wie der letzte. Er wünsche, und dieses sei auch de Wunsch der amerikanischen Zionisten im allgemeinen, daß de Kongreß nicht von lauten und leidenschaftlichen Dcbatter sondern von sachlicher Auseinandersetzung bt herrscht werde. Das würde die Situation der amerikanische Zionisten bei den amerikanischen jüdischen Massen, welch an das minder laute nnrhmentnrisrlie System Amerikas gcwolir seien, ungemein erleichtern. Die Grundlage seiner Arbe vor und auf dem Kongreß seien die Proposais der Konfcrcn von Baltimore, Er lege besonderen Wert darauf, daß di europäischen Zionisten den Sinn dieser Proposais und au« der anilcren in Baltimore gefaßten Resolutionen erkcmie! Er mochte nicht, dal! sie sich vor der größeren materielle Kraft der Amerikaner beugen. Die Amerikaner wollen auc g ei st 1g mitarbeiten, mul man sollte nicht immer jede ihn Aciilirningcn anderen Einflüssen risch reiben. Die Resolution« der beiden Häuser des amerikanischen Parlaments zur Pi lastuiafrage waren nicht, wie in Europa allgemein gcglaul werde, ausschließlich dem Eingreifen Nahitm Sokofows ztut schreiben; ebensowenig ist cs wahr, daß die Proposais Wci manns Werk seien. Um ,die Piopnsals aufzustellen, hat d l eitunst «er amcriknnisrhe'1 Orgamsuion einen ganzen Moni gebraucht, und erst nach eingehender Beratung sei ein eil hcitliclHT Beschluß gefaßt worden, der in den vorgelegtt i ron״s.־tls seinen Ausdruck gefunden habe. Die Amerika!!! wolle״ aber, dies betonte Goldberg besonders, nicht de Anschein erwecken, als wollten sie ״diktieren", vielmehr c warten sie eine harmonische Zusammenarbeit mit den cur! patschen Genossen, Die litauischen Zionisten zur Frage ״Jewish Agency" K o w n o (J. C. B.), Die zionistische Landeskonferenz1 Litauen hat zur politischen Lage in der zionistischen Bewegt!« die folgende Resolution angenommen: .daß große jüdische Organisation( 1 a l 1 v,0״ <cr 7•feuKtisclicri Ideologie durchdrungt sind aber ein ernstliches Interesse am Aufba 1 alastinas haben und mit Rücksicht darauf, daß die Ei berufung des jüdischen Weltkongreß für Palästina ln d nächste״ Zeit undurchführbar erscheint, hält cs die zionistiset b.״״d״״Sk0!'nrCJ’.Z ft,'r JPhVt'n(%> »י״ dem 13. Kongreß zu vc ״T.’״t?1d|IC ■hVIS1 ARe1lcy vc״ dcr zionistischen Ex cuthe gebildet werde, die ihrerseits andere Organlsi 11one», die beim Aufbau Palästinas mitarbeiten wolle di״ FrlMehc"1 Dle ,,01,'Mische Executive soll II antwortlich*Min/‘*' * zionhtisdle" Geologie ve Unruhen ln Palästina? י״** *יי ■יי ״י* •*י* “׳*&»£«־׳&& ז1*״״י eincm'nALu״fr״UnV״!1״n Jauffa ״״i1, Jemsalem, kam es 1 einem nur ruh r jüdischer Ei 11 Wn nit.r.r in P dS״BnmiliÄ * - hitlen. Di. Bcfc6.de erfc ״״• dNt|f,et[cn der cnjjiisclicii Mili .,rpnliici. die mit Hilfe V, &“«, ־» *?״״ב״ 1;׳ liUfÄSÄ ד

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