Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 58 (20.7.1923)
- Date
- 1923-07-20
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2652595-2652502-2652555--16715-2674388- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
! ׳1 ’D '“~Jp—"‘"•'*ן ןך.1ו.-ו^ ן t י \ A J! 1 L,. ->**ך H- I I ( / (' \j י i % \; j ' I rv"1 \; ־ ׳ n | I t “ J X. - / f t.I ■’—-■«1'V gl''»'»"*»j g*"' .«| ן«-ח*1ווו■!^ |» ■.•■׳,—"«| | 1 1 \ 1 4 S! \ LH \ j p \J / ו rj —1 l,. u l Redaktion u.V erlag W15, SächsischoStr.8. Erscheint jeden Dienstag ״. Freitag Bezugspreis bei der Expedition f,3.Quartal 23 inkl. KongreOausgabc 12000׳.-M. Bestellung bei den Postämtern monatlich. /I1״l1ml«hcnnem«al1 w«rd#a io d«r WUmmJ der irielnen itader berechne!. Nummer 58 I Berlin, 29. ¥11.1923 |S=as1»si*i3ssa»aszK1i^a2ssra==Äs3s=x.»s2:s3ffi==;=:r ׳.* por Zionismus erstrebt filr das jüdisriho Volk di■ Anzeigcn-¥crwallung: StraüeS. - Telephon־ Amtl alxburg 6697. 6698 u.66W. nz«11,caprc1s für die 8-gespaltene Nonparcillczeile 1500M. Iurh«br.Amc1geDl5ö%AuUcblag. 1־ ü r AualaruliinacrtU 100% ValuUzuicMig Anzeigenschluß: Dienstag und Freitod nachmittag 4Uhr. - ■.iiy-rrrr•y~:sgTa. 3tt. jr.;r . 'jzr*MiaumzM - r-fרז1ו זזי-ו־ז— Schäftung einer öftaraliieh rechtlich gesicherten Heimstätte In Palästina• ״Baseler Programm•‘* Sß f י V fl T**׳^ f״| W’i- «1 '«*׳•V» $tj M i-A4U*iut WJ► du* iL fg Wir halicn in unserer letzten Ausgabe bereits kurz auf den Artikel hinfjewiescii, welcher in der ״Deutschen Allgemeinen Zeitung‘ veröffentlicht war und der zu der in dieser Zeitung piihii'/ierten Artikelserie des gewesenen englischen Minister- Präsidenten gehört. Lloyd George wendet sich zuerst scharf regen dm Antisemitismus, den er als die ״stupideste Bigotterie״ tu'. cirhnct, eines von den ״dumpfigen, schädlichen Unkräutern, die aut dem Morast des Rassenhasses wachsen.“ Seit Jahrhunderten werden die Juden, wo immer sic sind, . «ad unter allen erdenklichen Vorwänden, verfolgt. Das Neueste auf dem Gebiete dieser erbärmlichen Leidenschaft ist tlic Agitation gegen die Ansicd'.ung der Juden in Palästina. Unter jüdischer 1 lerischaft ist dereinst die Bevölkerung dieses Landes 5 Millionen Seelen stark gewesen, unter türkischer kaum 7U0 000. Pas Land, in welchem ,Milch und Honig floß, ist heute größten- , teils eine steinige, häßliche Wüste, und trotz der fürchte!■- :: liehen Vernachlässigung ist Palästina nach den Worten eines hervorragenden Businessman ein Land immenser Entwicklungs- 1 möglichkciten. Wenn Palästina Ln einen dem alten Wohlstand 1 entsprechenden Zustand gebracht werden soll, so kann das i nur durch jüdische Ansiedlung geschehen. Die jüdische Nieder- 5 lsssung in Palästina fängt nicht erst mit der BaUour-Deklaration an. Sie beginnt mit Sir Moses Monteiiorcs Experiment im Jahre 1S54. Vor hundert Jahren habe es nicht ganz IGtiOO Juden in Palästina gegeben, vor dem Kriege gab es deren 100 000. Der Krieg hat eine gewaltige Lücke gerissen, die durch die im Jahre 191S neu ersetzende Einwanderung noch immer nicht ausgcfiillt sei. Das für die jüdische Besiedlung zur Verfügung stehende Land war nicht gerade das beste. Es mußte altes vermieden werden, was irgendwie nach Expropriierung der arabischen Ansiedler aussah, auch wenn cs um bares Geld geschah. Die Juden mußten daher oft mit unfruchtbaren Sanddünen und Malnrinsiimpfcn vorlieb nehmen. Mrs. Fawcett, die hekannte Erauenführciin, die Palästina in den Jahren 1921 undj 1922 besucht hat, schreibt darüber: ״Fern von den Kolonisten, die aus den vorhandenen Hilfsquellen eines Landes lediglich Nutzen ziehen, haben sie Hilfsquellen g c s c ha f f c n , die j vorher nicht da waren. Sic 11aben geschickt kultivierte i Anpflanzungen auf Wüstensand fertig gebracht und diese in fruchtbare Wein-, Orangen- und Zitronengärten 1 verwandelt; an anderer Stelle haben sie aus eienden, nur Malaria und andere Krankheiten hervorrufenden Sümpfen wert- 1 volles Ackerland geschaffen. Die Kolonisten sind vor den 1 erforderlichen ungeheuren Arbeiten und Optcra nicht zurückgeschreckt, viele der Angekommenen haben über ihrem Werk ihr Leben gelassen. Die Ucbcrlcbcndcn setzen es tapfer fort, drailüeren die Sümpfe und pflanzen zu hunderttausenden 1 Eukalyptusbäume, sodaß aus dem Sumpf fruchtbarer Garten j wurde“. > Die jüdischen Ansiedler bringen überall reichere Ernten I hervor, als ihre arabisdien Nachbarn, sie bringen mehr j wissenschaftliche Arbeitsmethoden mit sich und wirken aus-; gezeichnet auf den arabischen Bauer. Natürlich wird es lange I dauern, che die Folgen jahrhundertelanger Vernachlässigung; gutgemacht, ehe Kaiman wieder das Land sein wird, in welchem i ״Milch und Honig fließt“. Es gibt nur wenige Länder auf j der Erde, die in vieler Hinsicht so viel Vorteile bieten wie j London. (J.C.B.) In einem an die englische; zionistische Föderation gerichteten Antwortschreiben sagt j Sir Herbert Samuel, die Bildung eines jüdischen ] Nationalheims in Palästina hänge zu einem großen Teil j von der Größe der jüdischen Bevölkerung j im La n d e a b. Die Erhaltung dieser Bevölkerung sowie j der Fortschritt der arabischen Bevölkerung, die wir,; unserem Versprechen gemäß, fördern müssen, hänge ] von der ökonomischen Entwicklung des 1 Landes ab. Diese müsse hauptsächlich durch Investie- | nmgen und Hilfeleistungen seitens der Juden der ganzen j Welt herbeigeführt werden. Derartige Investierungen und Hilfen sind bedingt durch die von Körperschaften, wie ן englische zionistische Föderation, geleistete Hilfe, j Sir Herbert Samuel schließt, es freue ihn, zu wissen, j daß er die Freundschaft und Sympathie der englischen i zionistischen Föderation besitze, obwohl mehrere seiner j Handlungen in Palästina sie gewiß enttäuscht ’ Laben. ■j ■ 1 Am 4. Juli hat Sir Herbert Samuel eine Deputation der englischen zionistischen Föderation, bestehend aus! Rabbiner J. F. Goldbloom, Mr. Paul Goodman und j Llr. Ludlovv, empfangen. | i liiütg Easseii verlangt die Aufteilung der | Baüour-Deklaration! London. (J.C.B.) Emir Abdullah hat an den j Präsidenten der pnnarabischen Delegation Muss j Kazim Pascha einen Abgesandten geschickt mit; «inem Briefe des Königs Hussein. In dem Briefe! t!Llärt König Hussein, daß er auf die Rechte der j Araber in Palästina nicht verzichten und die | ^fhebung der Balfoiu-DektaraUon ver- '5ngen werde, Palästina. Sein einziger großer Strom mit den Nebenflüssen fließt rasch und hat starkes Gefälle, Dieses Nahirgcschcnk könne in vollendeter Weise ansgebeutet werden. Das Tafel- Land Judäa hat einen Regen fall, der bei Auffangcn Ln entsprechenden Reservoirs an geeigneten Sammelpunkten die Wüste Judäa in einen blühenden Garten verwandeln würde. Trot/dcm Palästina wohl die berühmtesten Heiligtümer der Welt besitzt, ist, um nur davon zu sprechen, der Touristenverkehr ein minimaler. Das kommt daher, daß die türkische Mißwirtschaft die Pilger verscheucht hat. Erst jetzt besitzt das Land eine moderne und stabile Regierung. Doch kann das britische Reich das Expcrinient des Neuaufbaues Palästinas nicht aut seine Schultern nehmen, da es zu viele Lasten zu tragen habe. Diese große Aufgabe könne allein die jüdische!Rasse vollbringen, die dazu genug Genie, Hilfskräfte, Fähigkeit und vor allem Reichtum besitzt, ln der ßallour-Deklaration liegt keine Ungerechtigkeit den Arabern gegenüber, die weder die Mittel, noch die Energie, noch den Ehrgeiz haben, ihrer Pflicht gegenüber dem Aufbau des Landes Genüge zu tun. Auch ist die Balfour-Dcklaration keine Entcigmmg, sondern eine Bcfähifpingsklnuscl, denn »Ic betont, daß nichts geschehen dürfe zur Uecinträchtigung der bürgerlichen und religiösen Rechte der niclitjüdischen Gcmeinsiiaft in Palästina.“ Hingegen ״betrachte die Regierung S. M. die Errichtung eines nationalen Heims in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und werde sich nach Kräften bemühen, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern." Mehr verlangen auch die Zionisten nicht Auf die Beschuldigung der Aspiration einer jüdischen Oligarchie in Palästina, die den arabischen Bewohnern auf den Status der Knechtschaft gegenüber einer begünstigten hebräischcn Minorität herabdrücken wolle, gibt das Memor a n d u m die beste Antwort, vvclchesdieZlonistische Organisation dem Völkerbund unterbreitet hat Darin heißt es: ״Die Juden verlangen keine Vorrechte, a.ußcr denen, durcli ihre eigenen Bemühungen und Opfer ein Land wieder aufzuhaucn, das einst der Sitz einer blühenden und produktiven Zivilisation gewesen ist, und das man lange herrenlos gelassen hat Sie erwarten keine Vorzugsbchandlung in politischen oder religiösen Rechten, sie nehmen als selbstverständlich an, daß alle Einwohner Palästinas, ob Juden oder Nichtjuden, in jeder Beziehung vollkommen gleichgestellt sind. Sie suchen keinen Anteil an der Regierung des Landes, außer dem, der ihnen al« Staatsbürgern durch die Verfassung gewährt, wird. Sie erbitten keine Begünstigung, kurz, sie fordern nicht mehr als eine gesicherte Möglichkeit, ihr Nntkvn.ilheim auf friedlichem Wege durch ihr eigenes Bemühen aitszubauen und den Erfolg dafür nach ihrem Verdienste zu ernten•״ Es ist sicherlich gerecht, dieser Bitte stattzugeben und das in der Weise, wie Ehrenmänner ihre Verpflichtungen erfüllen. ״Ist cs zu viel verlangt“, schließt Lloyd George, ״daß diejenigen unter ihnen, welche am meisten leiden, cineZuflucht in dem Lande ihrer Viitcr finden sollen, das durch dm Glanz ihres Geistes, die Erhabenheit ihrer Gedanken, die Hingabe ihres Lebens und die Eingebung ihrer Botschaft au die Menschheit zu einem heiligen Lande wurde?“ Beschwichtigung der Araber Jerusalem. (J.C.B,) Der Zivilsekretär der päläsfiucnsischen Regierung und stellvertretender Oberkommissar für Palästina, Sir Gilbert Clayton, hat die arabischen Mitglieder des Advisory Council zu sich gebeten und ihnen erklärt, daß das Kolonialamt ihre Mitarbeit im Advisory Council nicht als Anerkennung der Palästinaverfassung betrachte. Die arabischen Mitglieder versprachen, die Angelegenheit zu erwägen und in zehn Tagen ihre Antwort mitzuteilen. Die arabischen Mitglieder des Advisory Council hatten bekanntlich Sir Herbert Samuel erklärt, daß sie keine Ernennung annehmen, sobald die Regierung nicht kundgibt, daß die Mitarbeit im Advisory׳ Gauneil nicht die Anerkennung der Verfassung und der Balfour-Dcklaration bedeute. Es wird erwartet, daß sie nach der Erklärung Sir Gilbert Ciaytons ihre Demission zurücknehmen werden. Wcrliaaälungca weg« der Jewlsli Agency London. (J.C.B.) ,Am 11. Juli fand eine Konferenz von Mitgliedern der zionistischen Exekutive mit Sir Robert Waley Cohen, Mr. O. d'Avjgdor Goldsmid und Mr. Nathan Laski statt. Die Vertretcr der englischen Judenschaft haben einen neuen Plan zur Diskussion gestellt, der sich von demjenigen, der während der letzten Wochen verhandelt wurde, unterscheidet. Es ist möglich, daß diese Aendcrung auf die Anwesenheit des ,Vorsitzenden der Brandeis-Gruppe, Judgc Julian Mack, zurückzuführen ist. Die neue Auffassung ist, daß die Jewish Agency als ein CIcaringhousc für die verschicdenen in Palästina wirtschaftlich tätigen Organisationen dienen soll. Der ÄiilKiarseli ler Programme 11. Simon und de Lieme Wer mit erwartungsvoller Spannung der Stellung* nähme jener Kreise zu den Kongicßproblemen entgegengesehen hat, die sich um ßrancleis bzw. um das Haager ■üppositionskomitcc gruppieren, wird von dem Inhalt der Programme, die in dem im ״New Palcstinc“ veröffentlichen Aufbauplan Simons und im ״Programmentwarf samt einleitender Begründung“ des Haager Oppositions-Komitees, dessen Verfasser de Lieme ist, vorliegcn, .ziemlich enttäuscht sein. Die beiden gedanklich in vielen Hauptpunkten sich berührenden Vorschläge behandeln die im Vordergrund des Kongicßintcresses stehenden Probleme der Auf* bringung der Finanzen für das Aufbauwerk und der Bildung der Jewish Agency nur sehr kur* sorisch; hingegen wird die organisatorische Frage aus dem Zusammenhänge herausgegiiffcn und derart Ln den Vordergrund gerückt, daß der Schluß berechtigt ist, daß beide Gruppen gerade diese Frage als das Grundproblem anschcn, von welchem aus man zur Lösung aller anderen Fragen gelangen kann. Beiden Vorschlägen gemeinsam ist das Verlangen nach Dezentralisierung auf allen Gebieten zionistischer Tätigkeit, also sowohl der finanziellen wie auch der politischen. Ja, sie gehen so weit, eine Dezentralisierung auch in der Struktur der Organisationen durchgeführt wissen zu wollen, wobei sic den Landesverbänden einen Grad der Selbständigkeit zubilligen, der das Ende der zionistischen Weltorgaulsation bedeuten würde. Die Lösung der Frage der Jewish Agency wird in der Weise vorgeschlagen, daß seinerzeit eine Koordinierung aller in Palästina wirkenden Institutionen und ■Organisationen stattzufinden habe, deren Resultat schließlich eben die Jewish Agency sein wird. Diese Vorschläge erscheinen uns in der vorliegenden Form uuannchmhnr. Vor allem ■unerfüllbar erscheint uns die Forcierung nach Ueberlassung der politischen Arbeit an die Landesverbände. Gerade diese politische Arbeit muß u. E. durchaus zentralisiert sein, da sie doch vor allen Dingen in einein ständigen Kontakte und in konse* quenten Verhandlungen mit der Mandatarmacht besteht. Jede politische Arbeit außerhalb des so gegebenen Zen- ‘ trums muß mit jener in engstem organischen Zusammenhange stehen. Denn jede politische Aktion in Rom, Paris oder New-York etwa besitzt bei all ihrer Wichtigkeit, vielleicht sogar Entscheidungsschwere, immerhin nur mehr peripherischen und aktuellen Charakter. Soll sie das erstrebte Ziel erreichen, so muß sie durchaus im Sinne der zentralen Politik der Organisation geführt werden. Sie kann also weiter keinen Zweck haben, als diese zentrale Politik wirksam und zweckentsprechend zu unterstützen. Nicht viel anders steht es mit der Araberfrage. Gewiß ist in diesem speziellen Falle das natürliche Aktionszentrum Palästina. Doch kann auch hier eine Dezentralisierung in der Weise, daß die Lösung dieser Frage ausschließlich dem Jiscliuw überlassen wird, nicht stattfinden, Von allem andern abgesehen, wird das Londoncr Kolonialamt bei allen jüdisch-arabischen Verhandhingen entscheidend mitwirken wollen, zum wenigsten aber wird es wohl noch oft in die Lage kommen, beiden Parteien seine guten Dienste als Vermittler anzu* bieten oder von beiden Parteien um solche Dienste angerufen zu werden, ehe es kraft seiner Machtvollkommenheit als Landesregicrungsbehörde entscheidet. Aber auch dieser Umstand erfordert eine ständige Fühlungnahme der politischen Vertrehing der Organisation mit den zentralen Instanzen des britischen Imperiums, Gewiß ist wohl, daß das Hauptgewicht der arabb scher! Verständigung in Palästina liegt; aber wir glauben nicht, daß sic sich ausschließlich in diplomatischen Verliandlungcn erschöpft, sondern vielmehr gerade das sein muß, was de Lieme an einer Stelle der Begründung seines Programmentwurfes, und zwar bezeichnenderweise gerade im Zusammenhang mit der Araberfrage — ״Ökonomischc Ucberzeugungspolitik“ nennt. Schon durch diese Einordnung gibt de Lieme zu, daß unsere wirtschaftlichen Positionen im Lande von entscheidender, politischer Bedeutung itn Verhältnis zu den Arabern sind. Eine derartige Ucberzeugungspolitik muß aber systematisch betrieben werden und kann nicht dem mehr oder minder zufälligen organisch nicht abgegrenzfen ZusammcnwirLen irgendwelcher Institutionen und Organisationen überlassen bleiben. An einer Stelle der Begründung seines Programm1• entwurfes sagt de Lieme ausdrücklich, daß ״das Er• reichen des Zieles der Balfour-Dcklaration zu aller Ende die Folge konstruktiver ökonomischer Politik ist“. Solche konstruktive ökonomische Politik kann aber רוו einem Lande mit wich primitiven Voraussetzungen, wie Palästina es heute noch ist (eia Umstand, den d« Lieme Herbert Samsels Bolscliait au die englischen Zionisten