Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 50 (22.6.1923)
- Date
- 1923-06-22
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seile 314 gemessene Verzinsung noch nicht gestalten werden, mußte gegebenenfalls der Keren Hajesaotl eine solche Vsrzinstmg ■ dadurch crmüglielini, da» er für einen hcstiiirmleii Zeitraimi׳ die Zinrdiffm'iiz übernimmt); der zweite Typus käme z, 11. für die ludurtiicbank in Betracht. Als Interessenten für den ersten Typus müßte man namentlich auch die jüdischen (Jemcinden, Stiftungen usw. der ganzen Welt zu gewinnen suchen, die satzuiigsgemuß Kapitalien in sicheren Wellpapieren Anlegen. Die Frage, ob, wann, in welchem Umfange und unter welchen Voraussetzungen eine Nation alanleihe möglich ist, müßte mau — ähnlich wie Deutschland das im vorigen Jahre getan hat, aber selbstverständlich in aller Stille — einem Bnnkicrkonsortlum zur Begutachtung voilcgen. Der außerordentliche Vorteil, den das Zustandekommen einer Anleihe für das Aufbauwerk bieten würde, liegt auf der Itand. Andererseits ist unter den besonders schwierigen Vcrliältnisscu der Gegenwart womöglich noch mehr als bisher eine vorsichtige Beurteilung der Frage geboten, ob die Zeit für eine Anleihe bereits gekommen ist; die vorzeitige Auflegung einer Anleihe könnte dem Autbanwerk fast mehr schaden, als ilun die rechtzeitige Auflegung nützen würde. ln der ersten Zeit nach Beendigung des Weltkrieges hofften wir, dal! uns die Fiiiatizicningsnrbdt durch die Frrichlung einer zionistischen Notenbank in Palästina erleichtert werden würde. An dieser Forderung soUtc trotz der Veränderungen, die die politische Situation inzwischen erfahren bat, festgellalten werden. Die Abhängigkeit Palästinas von der Währung eines anderen Landes ist nur als Uebcrgaugszustnnd erträglich. Wenn jetzt auch ein Notenbankmono pol nicht zu erhoffen ist, so würde doch auch eine jüdische Notenbank, die neben einer arabischen Bank gleicher Art besteht, von groflcm Vorteil für die Aufbauarbeit sein können, . : I ‘ 2. Es ist erwünscht, daß der geschäftliche Geldgeber die Auswahl zwischen einigen palästinensischen Kapitalanlagen bat. Aber wenn er die Kreditwürdigkeit jedes einzelnen Anlagepapiers, das ihm empfohlen wird, besonders nacliprüfen muß, so erschwert das naturgemäß die Placierung der Papiere. Deshalb ist anzustreben, da» in Palästina selbst eine Stelle bestellt, die vor der Zulassung eines Antagepapiers zu dem dem zionistischen Einfluß unterstehenden Kapitalmarkt feststellt, daß das krcditnaclisuchcnde Unternehmen für den bcauspruchten Kredit gut erscheint; dieser Weg der Kreditbcsclraffung ittüßic außer den zionistischen Finanzmstitutcn auch sonstigen palästinensischen Wirtsdiaftsutitemchmungcn ׳*ילד"‘ " . eie nach ihrer Art und Größe für Kredite dieser Art in; . ,u׳l,1 kommen. .Wie die Feststellung möglichst auiorii... v — für Palästina und für die Diaspora — gestallet v.uden kann, muß reiflich überlegt werden. Bei der entscheidenden Bedeutung, die eine Lösung des Kreditproblems für den Aufbau Palästinas hat; in der Erkenntnis, daß das Schicksal jedes einzelnen Wirischaftsuntemchmcns von dem Schicksal der Gcsamtwirtsdiaft des Landes aWiäiigt: müßte die ganze jüdische Wirtschaft Palästinas mitwirkeu, lim die nötigen Garantien zu schaffen. Wenn man die geringen gegenwärtig unseren Finaiiziustilutioncn für Kredite zur Vcrliigting stehenden Beträge mit den Privatkapitalien vergleicht, die immerhin schon in der palästinensischen Wirtschaft investiert worden sind (die Privatinvestitionen für Handel und Gewerbe!iahen in der Zeit vom April 1918 bis Zum Scptember 1922 etwa 1 500 (XX) £ betragen), so gewinnt man den Eindruck, daß die durch die bestehende Wirtschaft repräsentierte relativ beachtliche Finanz- und Kreditkraft mehr als bisher dem Kreditbcdürfnis der Gesamtwirtschaft nutzbar zu machen sein müßte (und dies Problem wird immer bedeut-;1 ■r, je mehr die jüdischen Investitionen in Palästina ins-; .amt sich vermehren). Das könnte in primitiver Form durch Bürgschaften geschehen, die die größeren palästinensische« Unternehmungen nach einem bestimmten Schlüssel für die an den Kapitalmarkt gelangenden Kredite übernehmen; am wirksamsten wohl durch eine organisatorische Zusammenfassung der gesamten jüdischen Wirtschaft Palästinas zu einer Art Krcditge mein schaft; oder in irgendeiner der mannigfachen Tonnen, die zwischen diesen beiden Extremen denkbar sind, Jedenfalls würde das Korrelat zu dem Opfer, das der Wirtschaft Palästinas zugemutet wird, ein entsprechender Einfluß auf die Zulassung von Krediten sein, die selbstverständlich nur nach sorgfältiger Prüfung der Kreditwürdigkeit erfolgen darf. Da bei der ungeheuren Kapitalarmut Paliistinas die 1'ntsHioklnng über die Krcditzulassutig in weitem , Maße eine Entscheidung über die Gestaltung der Wirtschaft in sich schließt, würde hier ein Organ entstehen können, das z. B. für die Entwicklung der Arbeiterkooperaiiven oder für die Regulierung des Imports nach natioiiaUvirtschatl'ichcn Gesicld• punkten von höchster Bedeutung werden könnte. Für den Kapitalmarkt aber würde naturgemäß das Vertrauen, das die jüdische Bevölkerung Palästinas selbst den krcditsiichcmlen Fiiiaiiziiistitiiten und Wii tbcliaftsimtcmelimimgen entgegenbringt, die Neigung zur Kreditgewährung erheblich erhöhen. 3. Es ist schon öfter darauf hingewiesen worden, daß unsere Wertpapiere ungleich leichter zu placieren wären, wem cs eine Börse für sie gäbe. Tatsächlich müssen wir heute, wenn ein Erwerber solcher Werte z. B. in einer Notlage sie wieder realisieren möchte, im allgemeinen achsclzuckcnd erklären, daß das mir ״bei Gelegenheit“ möglich sei. ' Diese mangelnde Realisierbarkeit erschwert namentlich den reingeschäftlichen Absatz. Auf der anderen Seite würde cs natiirlieh (seihst wenn cs ohne weiteres möglich wäre) nicht ungefährlich sein, eine Kiirsnotierungs- und Verkaufsorganisation zu schaffen, ohne du» wir in der Lage sind, den Kurs in gewissen Grenzen zu beeinflussen. Hier wird sich Rat schatten lassen, wenn mal! für ein zweckmäßiges Inc i 11 a 11 d e rg rei f c n von geschäftlicher und ungeschäftlicher Geld 11 ergäbe Sorge trägt. Wenn t. B. ein jwlilstincnslsclics Unternehmen 100 000 Obligationen auf wesentlich geschäftlicher Grundlage nbgcsetzt hat, so müßte die Propaganda für diese Obligationen bei den ״Nichtgcschäftsleiiten“ fortgesetzt werden, Ihr Ziel würde sein, eine Nachträge zu schaffen, die ausreiclit, um zu einem angemessenen Kurse den Teil der Obligationen aufzunehmen, den die ersten Obligationemiehincr, die ״Geschäftsleute“, abznstoßen wünschen. Nehmen wir einmal an, daß dieser Teil zunächst 15 oy0 beträgt, so ist cs sehr wahrscheinlich, daß ' dieser Prozentsatz sich in dem Maße verringert, in dem die 'Obligation sich als realisierbar herausstellt. Anzustreben ist überhaupt, daß immer der auf geschäftlicher Grundlage gegebene Kredit und der von Nlclityeschäftsleutcn gegebene Kredit so meiuauiierspielen, daß das Vertrauen, das der chic Geldgebc■rtypus bezeigt, dem anderen Gcldgebcrtypus das trkiche Vertrauen abnötigt, JUEDISCME RUNDSCHAU E**i£2C1'1c;31!j5-¥erfo'j, <3. m. b. H., Berlin Soeben (,meinen in deutscher Spracho (224 Seiten)! Chaüsa AHos©?®w asiKi'dosisiiieiicii Inhalt: Vorwort. — Au» einer ])uiikechrlft an da» Hauptbüro der ■ionlstischon Arbcitspartoi Tlitnchdnt. - Pio Loge de» Zionismus und die Jewifh Agency. - Pio Legende von der Privatimtintiv*. — Die •/,i(1t1iM.I»chcn Spendenfonds. — Die moderne Si-illungskolonUation und der lncrnftt.ion.alo Kredit. — Die nationale Kr-ditgemeinsrlinft uml die Anleihe. — Da» Syndikat, die Zentralbank und der Schuldendienst. — Schluß: Planmhßlgo Groilkolonisation, * Preis: Ft'r Deutschland Orttnflznhl fl Mark (Schlüssel des Deutschen Buchhandel»), Im Ausland l'/j Shilling, 05 Cent, 10 tachceht• »che Kronen, 20 000 Üstsrroiehische Kronen. 7, o best eh an 70m Verlagslagon eerüÄF'iOiißn'uürg, Carmersiposo ß,T״kfö״,Ä*u Anfang Juli crschcinti ADOLF BÖHM DER 30DISC11E NATIONALFONDS Dritte vollkommen neu bcnrbcitctc Auflage (nach dem Stande vom 30. April 1923) Mit einer Karte Preis fiir Deutschland und Österreich 5000.— ö, K, Bestellungen nimmt entgegen! Sammclstellc des J. N F., Wien II, Zirkusgnssc 33, 4. Der Absatz unserer Wertpapiere uml eine Intensive Förderung der sogen. Privatintintivc ist nur möglich, wenn auch diese Arbeit in der Diaspora systematisiert wird. Heute hängt cs vielfach von Zufälligkeiten ab, ob und in weldicm Umfange in den einzelnen Ländern Versuche in der Richtung einer geschäftlichen GcUlatifbringiing erfolgen. Die Zionistische Organisation müßte in das reguläre Aktionsprogramm der Exekutive auch die Herstellung wirtschaftlicher Verbindungen zwischen Palästinnund der Diaspora atifnelimcn. Die organisatorische Durchführung dieser Aufgabe würde zweckmäßig nicht von London oder Jerusalem aus erfolgen. Vielmehr müßten nach Möglidikeit für überselibare Wirtschaftsgebiete (Amerika, Zentral-Euiopa usw.) bcsondere Stellen eingerichtet werden, deren Aufgabe ganz allgemein dahin gehen müßte: alle Möglichkeiten zu einer Förderung der Wirtschaft Palästinas, die in der Diaspora bestellen oder geschaffen werden können, aufzudecken und wahrzu nehmen. Sachlich darf Richtschnur für ehe Tätigkeit dieser Stellen ausschließlich das Interesse Palästinas sein. Das muß seinen Ausdruck in der Fragestellung finden, mit der die Stelle an jedes einzelne Aufgabengebiet herantritt. Wenn cs sich z. B. um dm Import nach Palästina handelt, darf die Frage nicht lauten: ״Was kann man in Palästina verkaufen?“, sondern sie muß lauten: ״Was brauclrt das Land?“ Im einzelnen komipen insbesondere folgende Aufgaben in Betracht; a) die Vermittlung wirtschaftlichen Wissensstoffes, b) die Vermittlung wirtschaftlichcr Verbindungen, und zwar 1. kmifmännisclicr Verbindungen zwischen palästinensischcn Unternehmungen und Unternehmungen, der Diaspora, 2. Kredithergab'en1 und Beteiligungen an palästinensischen und Palästina dienenden Unternehmungen. Die Herstellung wirtschaftlicher Verbindungen zwischen Palästina und der Diaspora stellt die entscheidende Aufgabe der Stellen dar. Durch Vermittlung von Bezugsquellen für einzelne in Palästina benötigte Waren, von Absatzmöglich• keiten für palästinensische Produkte, würde ein Netz von Bc- Ziehungen zwischen der palästinensischen und der Gallith- Judcuheit zu schaffen sein. Neben diesen immerhin loseren wirtschaftlichen Verbindungen müßte das palästinensische Kreditproblcm durch Vermittlung von Kredithergabcii und Beteiligungen und das palästinensische Wirtschaftsproblem überhaupt durch Förderung aller Formen der sogenannten Privatinitiative gelindert werden. In diesem Zusammenhang würden die neu ciirzundilendcn Stellen in der Lage sein, auch dafür Sorge zu tragen, daß die palästinensischen ,Werte in allen Ländern systematisch vertrieben werden.; Die Durchführung .11־ dieser Arbeiten muß sclbstvcrständlieh unbürokratisch erfolgen. Auf Einzelheiten muß an diese? Steile verzichtet werden. Nur ein paar Andeutungen: Außer der Schaffung von Wütschaftsardiiven, die in geeigneter Form über die palästinensischen Bedürfnisse un i die Möglichkeiten der Diaspora Aufschluß geben, muß ein umfangreicher Ausk 1111.Bedienst eingerichtet werden. Des ferneren kommen periodische Veröffentlichungen der verschiedensten Art in Briracht; die zum Teil wertvollen Ansätze, die bereits vorhandelt sind (z. B. in Deutschland die ״Paliistinensichen Wirtsdiaflsnadiriririeu׳') nm A־n der Arbeit ««gegliedert und ausgebaut werden. Schließlich wird überall ih der Diaspora die Schaffung einer Wirtschaftsorganisation in Anlehnung an die /.ioubtisdi-poli tische Organisation und an die Keren Hajessod-Organisatiou atizr.strcben sein. Die Äusgcstnllung dieser Organi aiiüii wird sich überall nach den bcsonderen örtlichen Verhältnissen richten müssen: in dem einen Lande wird man sich a׳!f einen territorialen Wirtschaftsausschuß (wie er z. B. kt Deutschland schon besteht), in dem anderen Lande auf diese eder jene im Wirtschaftsleben stehenden Fittzdpcrsönlichkeiicn zu stützen haben. Daneben wird and: die Schaffung interterritorialer Fachausschüsse (z. B. für den Holzhnmk'l mich Palästina) *zu er .vagen sein; hierbei würde natur• gemäß der schriftliche Gedankenaustausch unter den Ausschuß• mitgliedem die 1 iuupir »l'e spielen müssen. Die»״. Wirtschaft:- Organisation würde zugieieii die Grundlage für die Hcntelhmg .״oa .Verbindungen mit Banken in den einzelnen Limdern um. Nr. 50 soweit die örtlichen Verhältnisse cs zulassen — tor Sdiailimg be .üiKkrer Banken mit mehr oder weniger beton(״ Palüstinatcndcnz oder für die Beteiligung an solchen Li:,, ken sein. Voraussetzung fiir die angedcufefe Tätigkeit ist tiatur. gemäß, daß in Palästina eine geeignete SteUc die Verb״,. Jung mit den in der Diaspora zu schaffenden Stellen aufrecht erhält. — Für Amerika wurde die hier angcdcutetc Aufga־t< voraussichtlich die neue Gesellschaft übernehmen könne״, (jtr0| Gründung nach Zeitungsnachrichten in absehbarer Zeit zu warten ist. Thesen 1. Die Fin»n7Ierunj(*nrb«it kam und muß Jetzt, notwendigen Jnhrcit «le* Experimeniiercn» Ut.d Erfahrung(״, Sammeln», auf Grund eine» sachlich und methodisch gt, sdilosccnen Syitta i erfolgen. Die Fond» »ind die ungeschäft llchan Flnt״. *.icrungrinstruinenic', »ie dürfen Im Verhältnis Zwilche״ Institution und Spender keine privat wirtschaftliche Not! auf wehen. Die zionistiscl en Flnanxlnatltut« können als hnlbgoschäf t liehe Finaniicrungsinstrumente «n. gesehen werden. Alle übrigen Geldaufbringungsmöglich. keiten müssen sl* rein geschäftlich behandelt werden, II. Die ln Aussicht genommene Zentral, *teile für Finanzpropaganda muß »chleunigat ins Leben treten und insbesondere mit der Machtbefugnis au»• gestattet werden, über Zweifelsfragen von interterritoriahr oder grundsätzlicher Bedeutung, die »ich in der Keren Hajeiiod- und Nationnlfondaarbelt ergeben, unverzüglich veranwortllch« Entscheidungen zu fällen. III. Die gewichtigen Gründe, die zur Statulerung der Masserpflicht für Zionisten geführt haben, gelten unverändert fort. Die Masserpflicht muß bestehen bleiben; weder eine Beseitigung des Masserprmtips noch der Ersatt der Masserpflicht durch den Masaergeaanken als bloBti Symbol lat angängig. Notwendig dagegen lat eine Neuausgeataltung der Masserpflicht: der Verinügcnsmasser muß abgewandelt und die Masatrordnung beseitigt werden, IV. Um die Unterbringung palästinensischer Werte in זז• leichtern, ist die Schaffung einer Stelle anzustreben, die in Palästina selbst unter Beteiligung der jüdischen Wirtschdt Palästinas die bestmöglichen Garantien für die Palästlni• krcdlte schafft, Diese Stelle darf nur nach sorgfältiger! Prüfung der Kreditfähigkeit Kredite zum zionistische! Kapitalmarkt zulassen. V. Es muß Bedacht darauf genommen Werden, daß die | geschäftliche und die nri eachäftliche Geldhergabe möglichst wM.tin Inander• greifen. Insbesondere muß v ,,'AjüH« der nlchtgeschäftlichen Nnchf׳a ,» und aufrecht zu erhalten, der ׳, u . ,»es palilstincnsische Werte aufuimint. VI. Um den Absatz der paläsHncnnisiLe״ Wertpapiere und eine intensive Förderung der sogenannten Privatinitiative sicher zu stellen, muß die zionistische Organisation für die großen Wirtschaftsgebiete Stellen cinrichtcn, deren *1זן1יח Aufgabe die systematische Herstellung wirtschaftlicher Ve!׳ blndurgen zwischen Palästina und der Diaspora ist Keren!)ajessod ־Amerika. Wie aus Baffimbre berichtet wird, wurde bei dem Weizmann 7u Ehren veranstalteten Bankett in Philsdclphia Dr, Weizmann etn Scheck auf 150 000 Dolht überreicht. Somit waren hier gleich an* Beginn der cigent• liehen Kampagne bereits mehr als die Hälfte der tur oea ganzen Kreis Pliilaiklphia 250000 Dollar befragenden Quoll in bar aufgebracht. Atlantic City hat bereits ihre .Quote von 20000 Dollar aufgebracht. De Hälfte davon, 10000 Dollar wurden Dr. Weizmann an* 7. Mai bei seinem Empfang in Philadelphia überreicht. — In Jersey City wurde am 1. Mai der Schluß der dortigen Kampagne mit einem Bankett gefeiert, nachdem die Quote von Jersey City, 25 000 Dollar in bar, sichergestcllt ist. Trotz Erreichung der Quote set7.cn die Mitglieder des Keren Hajessocl-Komitces von Jersey City ihre Keren Hajcssod-Arbcit weiter fort, — Aus Texas ist der erste Keren Hajcssod-Bcitrag in Höhe von 10 000 Dollar an das amerikanische Hauptbüro des Keren Hajcssod bereits überwiesen worden. Diese 10 000 Dollar wurden in Städten Wharton, Jlillsboro, Beaumottf, Port Arthur, San Antonio, Houston und Dallas aufgebracht. — Aus Chicago laufen beim amerikanischen Keren Hajcssod-l lauptbiiro gü*• stige Meldungen über dert weiteren Gang der Kampagne *י״• nachdem bereits Weizmann hei seiner Tour durch Middle West von der Cliicagocr Jmlcuhcit ein Scheck über 110000 Dollar überreicht worden ist. Die Barciiigänge sind fast doppelt so groß wie im vorigen Jahre, Das Chicago« Kcrc» llajcssod-Koniitcc hofft, von den ausstehcmlen Verpflichttinges für das Jahr 1923 noch gegen 100 000 Dollar herein*־״ bekommen und beabsichtigt, die Arbeit 90 lange foiizusetzen, bis die Quote von 250 000 Dollar voll erreicht ist. > Nach seiner Rückkehr aus Boston hat Dr. Weizmann in New York auf einem Bankett seiner Zufriedenheit über den Erfolg der Kampagne Ausdruck verliehen. Er glaube, daß jetzt alljährlich die Lcisltmgen sich steigern würden, um die nötigen Fonds für die Erhaltung und die Erweiterung der jüdischen Positionen in Palästina zu sichern. Auch in Boston hatte Weizmann gute Resultate, Zwei Schecks v-״ 5 und 20 000 Dollars wurden ihm m'Boston überreicht. — Aus allen Teilen des Landes laufen günstige Berichte über den fortlaufenden Gang der Kampagne ein, mit Rekordergeb• nissen iit Chicago, Philadelphia, Hartfort und den anderen großen Zentren. Neben Weizmaimn, der seine Tour fest beendet hat, bereist jetzt Dr. Alexander Gold st ein im Verein mit Rabbi Silverman die jüdischen Zerttrcn *י Far West. (Ziko.) Zur Ab י De! : veranstl ,, fiihrunß h von Me ■, des Wii!!mißte Dramas; | einzelne, j; Gab es ' im letz 1 denen, < ׳ Truppe Akte e* 1 2 beiden 1 änderet. Damals ,V die um; uutergi ■ logisch : werdet der M; des Zu; mystisl; Selbst; der A fühlt t den in tcuflisi reinen I Lea bl I, spielt Nintbtl ן gibt »; Zweif! 1' Ahnet 1 in det 1 schw»; Welte ״ b'; ist ib Weit, die \ , ihm forscl ן die I Zwei Mitlc kamp spielt wird Hand ihm | Eiße.1 : Men: leich ׳ gotti So t neue der geht erst( geht men f Seel ■; Für: 1 uns!; Dra , des logi tur( Ans mei , wu dal 1 (zu Le 1 Dä ne f dü ' vvl tut cn fo fü al! bi A R< ai h( Ui U. fl b n!5 I V ' I I 1 I