Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 50 (22.6.1923)
- Date
- 1923-06-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 310 J Ul. MS Uit: RUNDSCHAU Nr. 50 die Verbindung mit linderen Gruppen mul Personen nun Ziele gemeinsamer Aktionen voraussetzt, dnli auch der Vcrtragsgcgner an diesen Aktionen ernsthaft interessiert und zur Mitarbeit gewillt ist. Es handelt sich deshalb nicht um eine Alternative, die rein theoretisch zu entscheiden wäre, nämlich ob wir zur Erweiterung der Jcwislt Agency gezwungen sind und sie machen müssen, oder ob eine Erweiterung der Jewish Agency durch Nichtzionisten für uns ausgeschlossen ist. In Wahrheit haben weder die für die Er- Weiterung der Jewish Agency angeführten politischen Gründe, noch die finanziellen Momente ein solches Schwergewicht, daß sie die Notwendigkeit einer Er- Weiterung der Jewish Agency beweisen. Ebensowenig aber haben die gegen die Erweiterung der Jewish Agency geäußerten bedenken — sei cs, daß sic; für die Zukunft eine Schwächung unserer politischen Position befürchten, sei es, daß sie andere Einwendungen geltend machen — eine so allgemeine Gültigkeit, daß von diesem Standpnnkt aus jede Erweiterung abztilehnen sei. Vielmehr wird die Präge der Erweiterung der Jewish! Agency erst dann definitiv zu entscheiden sein, wenn klar ausein• ander gesetzt worden ist, welche Kreise zu einem Eintritt in diese Körperschaft bereit wären, und welche Leistungen wir von ihnen erwarten können. Sache de;; deutsehen Dclegicrtcntages wirdes sein,nicht den Gedanken der Erwei teru n g dcr Jewish Agency abzulehncn oder ihn bedingungs* los zu akzeptieren, sondern sich über die Voraussetzungen klar zu werden, unter denen eine solche Erweiterung zu beg r ü ß c 11 i s t. 1 Die Entscheidung dieser Präge Ist nur für den möglieh, der ein klares Bild von der gegenwärtigen Situation unserer Bewegung, und eine Vorstellung davon hat, wie er sicli die Weiterarbeit der nächsten Zeit denkt. Nichts wäre verhängnisvoller, als von den nächsten Monaten und vielleicht vom nächsten Jahr zu erwarten, daß wir mit wesentlich anderen Hilfskräften rechnen können, als mit denen, die wir bisher gehabt haben. Es läßt sich schwer vorher sagen, ob, wenn wir zu einer Erweiterung der Jewish Agency kommen, dann diese Institution langsam zum' wirklichen zentralen Aufbauorgan werden wird. ,Vorläufig wird das jedenfalls nicht der Fall sein, und die realen Werkzeuge des Aufbaus werden die Zionistische Organisation und die von ihr geschaffenen Finanzinstitute, vor allem der Keren Hajessod, sein. Sie werden auch in Zukunft die Träger des Aufbaus bleiben müssen, und auch im günstigsten Falle werden die Wirkungen eines Bündnisses mit nichtzionistisclicn Gruppen sich nur sehr langsam geltend machen können, ,Audi hier gilt ein Gedanke, den wir bei anderer Gelegenheit oft betont haben, daß es gerade im Interesse der nichtzionistischen Gruppen, die mit uns gemeinsam vorgehen wollen, aufs stärkste liegt, daß sie eine auf der Höhe ihrer Leistungsfälligkeit und ihres Selbstvertrauens stehende Zionistische Organisation finden. Deshalb wird der deutsche Delegierten!,1g und ihm folgend der Kongreß die gegenwärtige Lage der zionistischen Bewegung mit größter Sorgfalt zu prüfen und alle Schäden, insbesondere organisatorischer Art, auszubessern haben, die sicli im letzten Jahr gezeigt haben. Es bestehen hier bekanntlich eine Reihe von Vorschlägen. Darunter finden sich Vorschläge so weitgehender Natur, wie der von dem Mitglied der Hitachduth Dr. Hellmann, der durch Abschaffung des Schekels jedem Juden die Wahlbercclitigmig zum Zionistcnkongrcß geben will, und der auf diese ,Weise glaubt, jenes Forum schaffen zu können, vor dem sich die Jewish Agency verantworten kann. Zugleich ist der so erweiterte Zionistcnkongrcß als ein Schritt auf dem .Wege zum ,Weltkongreß gedacht. Dieser ohne Zweifel großzügige und beachtliche Vorschlag wird noch einer reichlichen Diskussion bedürfen, während andere Vorschläge organisatorischer Art, z. B. die Notwendigkeit eine homogene Exekutive zu bilden, nur noch auszuführen, abet nicht mehr zu prüfen sind.!!; Es ist bedauert worden, daß die bisherige Kongreßdiskussion und auch die Debatte des Actions-Comit£s Sich in zu ausgiebigem Maße mit den Fragen der Jewish Agency und den rein organisatorischen Fragen beschäftigt haben, während die den direkten Aufbau betreffenden Pläne kolonisatorischer und finanzieller Natur erheblich zurückgefieten sind. Wir glauben, daß dieser Vorwurf der Berechtigung nicht entbehrt. In der Tat werden auch die deutschen Zionisten, die den Gedanken des Keren Hajessod besonders ernst genommen und besonders leidenschaftlich für ihn gearbeitet haben, vorurteilslos genug sein, um alle Fragen der Finanzierungsarbeit erneut zu prüfen und festzustellen, ob! neben dem Keren Hajessod andere Wege gangbar sind, um die Kapitalbeschaffung für den Aufbau zu erleichtern. Der Gedanke der Anleihe ist häufig genug ausgesprochen worden und liegt sozusagen in der Luft- Es wird sieb fragen, ob dieser als Projekt so häufig angeschnittene Vorschlag jetzt eine Verwirklichung in irgend einer Form finden kann. Die eigentlichen Aufbaufragen werden in diesem Augenblick vielleicht naturgemäß etwas in den Hintergrund treten. Sind doch alle Fragen des Tempos und der Richtung unserer Kolonisation in höchstem Maße von dem Finanzierungsproblem abhängig. So wird denn auch bei der Prüfung und Beschlußfassung über das Palästina- Budget auf dem bevorstehenden Kongreß wieder die alte Unsicherheit zutage treten, die sich daraus ergibt, daß wir die Höhe der bevorstehenden Eingänge nicht genau beurteilen können. Von umso größerer Bedeutung wirf es sein, daß bei der ,Aufstellung des Palästina- {Budgets tio *W.eg gefmtden wird, m wenigstem, einen . Iafolj'c des Dckfjcrtentaf.cs entfällt In der nücksfea' Woche die Dkiisiaf! - Alwf/ibc der Jüdischen Rundschau. Die nächste Nunrmcr erscheint daher cm Frei io p, den 29. Juni. .z,.'!* a ־^~״ ,״״ s imrjaiaBgßrx ג 1 ־ - .jr.s.5 1יס׳ מד Teil unserer Einkünfte für die Schaffung neuer Positionen im Lande zu benutzen. Die Verstärkung der Einwan* derungs- und Sicdlungstiitigkeit muß das vornehmste Ziel unserer Palästina-Arbeit bleiben und bildet zugleich die wesentliche Stärkung unserer politischen Situation gegenüber der Mnndatnrmacht, gegenüber den Arabern und gegenüber den nichtzionistisclicn Gruppen, die wir zur Mitarbeit am Aufbau Palästinas cingeladcn haben. Sache des deutschen Dclegicrtcntages wird cs sein, die Entscheidung des Kongresses vorzubcrcitcn und zugleich zur Belebung des zionistischen Interesses in Deutschland dadurch beizutragen, daß er die deutschen Zionisten zur Stellungnahme in den entscheidenden Fragen der Bewegung zwingt. ־• ' F. L. Die Vorkonferenzen Das ,Plchüni des Delegiertet,ages wird fn diesem Jahre keine Fragen unseres Landesverbandes zu behandeln haben. Wohl aber werden vor dem eigentlichen Beginn der Verbandhingen wie schon im Vorjahre Vorkonferenzen stattfinden, die nicht der Beschlußfassung, sondern der Aussprache und Klärung dienen und bestimmte brennende Fragen der zionistischen Bewegung behandeln. In diesem JaJire sind die Fragen unserer Jugendarbeit und die unserer Stellung zum Antisemitismus als besonders brennend empfunden worden. Seit dem Prunncr Bundestag des Blau-Weiß macht sich eine starke Bewegung in der zionistischen Jugend geltend, die die ernste Aufmerksamkeit der deutschen Zionisten erfordert. Seit langer Zeit haben zum ersten Mal wieder in diesem Jahre die Fragen unserer Jugendbewegung wirkliches Interesse in weiten Kreisen der Organisation gefunden. Es steht somit zu erwarten, daß die Vorkonferenz über Jtigciidfragai, auf der Kurt Blumenfeld referieren wird, ein starkes Interesse des ganz.cn Delcgiertcntagcs finden wird. Da» Thema greiit eine der Kernfragen zionistischer Jugenderziehung heraus, die gerade auch in der sachlichen Auseinandersetzung der letzten Monate eine große Rolle gcs|»e!t liat, die Frage nämlieh, ob eine zionistische Jugenderziehung nur auf Palästina oder zugleich auch auf zionistische Arbeit im Galutli hin erziehen müsse. Wir hoffen, daß der Bück der Teilnehmer an dieser Konferenz nach vorwärts und nicht in die Vergangenheit gerichtet sein möge, und daß auf diese Weise eine fruditbare und unsere Jugendbewegung förderliche Aussprache zustände kommt. ׳ , ,!M‘ i , , I M M 1 1 1 ׳ ׳ Das Problem unserer Steifung zur antisemitischen Bewegung berührt eine ganze Reihe von Fragenkomplexen. Die früher so häufig geführte Diskussion über unsere Stellung zum Staat und zu Kultur und Leben des Wirtsvolkos bedarf einer Klärung, um die geistige Voraussetzung für die Teilnahme der Zionisten am Glcidibcrcditigungskampf zu schaffen. Allgemeine Ucbcrcinsiimmung benscht wohl von vornherein darüber, daß der Kampf gegen den Antisemitismus von uns mit einer anderen Ideologie und einer anderen Methode geführt werden muß, als dies vom Zcnlratvcrcin geschieht. Ucber Methoden und Aussichten dieses Kampfes bestellt vielleicht noch keine einheitliche Meinung und sic zu schaffen, ist die wesentlichste Aufgabe der Vorkonferenz. Das Bedürfnis, in diesen Fragen ru einer Klarheit zu getan,gen, ist auf vielen zionistischen Tagungen der letzten Zeit nun Ausdruck gebracht worden. So werden diese Vortagungen wenigstens einige Probleme aus dem Leben des deutschen Ziunismus einer Klärung näher ru bringen versuchen. Die sechste Lnndcshonlcrcnz der Zionisten Polens Warschau (J.C.B.). Am Sonntag, den 17, Juni abends, wurde die 6. Landeskonferenz der Zionisten Polens im Theater Novy eröffnet. . . ׳ ׳ Ah Stelle des im Ausland weilenden Präsidenten des Zentralkomitees, Dr. Kltmiel, begrüßte Herr Po Bi s cli evv s - ky die Konferenz, gab einen Ucbcrblick über die politische Lage des Zionismus und führte aus, dadurch, daß die Konferenz unmittelbar vor dein Karlsbader Kongreß stattfimlct, müssen die wichtigsten Kongrcßprobtcme, so besonders die Frage der künftigen Leitung und der Jewish Agency, mit ganzem Ernst behandelt werden. Auf Vorschlag des Abgeordneten Orünbaum wurde der Senator Dr. Brande zum Vorsitzenden gqwälitt. Hierauf gab Abgeordneter G rii n bäum einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees. Er wandte sicli gegen die zunehmende Uebcrmiidung in der zionistischen Bewegung Polens. Während vor dem vorigen Kongreß 162000 Sdickclzahfcr gezählt worden sind, gibt es gegenwärtig kaum die Hälfte dieser Zahl Dieser Niedergang ist aber' bloß ein organisatorischer, in der, allgemeinen zionistischen Stimmung, ebenso ln dein, zionistischen Einfluß nach außen ist im Gegenteil ein Aufstieg zu bemerken. Er kennzeichnet die Steifung der polnischen Mitglieder des großen Aktionskomitees zu den Fragen der Politik Sir Herbert Samuels und der Jewish Agency. Hierauf wurde die Debatte vertagt. ■{ Der amerikanische Vorschlag Zum Problem der Jewish Agency nimmt ״The New Palest ine“ in der Nummer vom 1. Juni 1923, also vor der Konferenz. . von Baltimore, noch einmal Stellung. Der entscheidende Absatz des Artikels lautet: ״Es wird infolgedessen vorgcscblagen — die Exekutive der Zionistischen Organisation von Amerika bat diesen der Convention von Baltimore vorwiegenden Vorschlägen im Prinzip »!gestimmt —, daß der nächste Zionistcnkongrcß die Zionistische Exekutive bevollmächtigen soll, zum Eintritt in die Jewish Agency gewählte Vertreter von jüdischen Organisationen und Qruppcg aufzufordern, die am Aufbau Palästinas interessiert sind oder interessiert werden können. Diese jüdischen Organisationen und Gruppen sollen aufgcfordert werden, nicht mehr als die eine Hälfte der Mitglieder der Exekutive der Jewish Agency zu wählen, und d. :sc sollen zusammen mit den Mitgliedern der zionistischen Exekutive die verantwortliche Leitung der Jewish Agency auf sich nehmen.“ Nach Ansicht des amerikanischen Blattes hat diese Jewish Agency den Weitkongreß voraibc reiten, . . ' י'', ' ׳ ׳.־ "v's■1— ׳■■״«■*׳’■■׳' ,I. Strafe,fpctllSioii wegen des llcbcrfaücs Sir Herber! Samuel wieder in Jerusalem Jerusalem, (J. C B.) Am 15. Juni ist Sir Herber! Samuel wieder in Jerusalem ciugelroffcn. Aus Mftulla wird mitgctcilt, daß dort eine englische Kavallerieabteilung eingeltoffen ist, um diejenigen Darier unter Strafe zu nehmen, aus denen die Urheber des Ucberf,alles auf die Begleitmannschaft Sir Herbert Samuels stammen. Es v«rlautet, daß ein Dorf von der Strafexpedition bereits niedergebrannt worden ist. Sir Herbert Samuel liälf seinen Pfau, Ende Juni nach London zu gelten, aufrecht und trifft die nötigen Vorbereitungen zu seiner Reise.!! Jerusalem (J.C.B.). Aus Lcbnnon wird offiziell mit. geteilt, daß sämtliche zwanzig Banditen, die an dem Ucberfall auf die Sir Herbert Samuel begleitenden britischen Gendarmen beteiligt gewesen sind, ermitle'.t und ver• haftet werden konnten. Nur einem einzigen Mitbeteiligten an den! Uebcrfall ist es gelungen, zu entkommen. Alle Verhafteten sind Drusen und gehören Räuberbanden an, die Jn der syrischen Grenze ihr Unwesen treiben. Sir llcrkrl Samuel und die Waiden in Palästina London. (J. C. B.j Das Koloniabninisterium vcrölfentlicht alle mit den letzten Wahlen in den Gesetzgebenden Rat Palästinas zusammenhängenden Dokumente, darunter auch einen diesbezüglichen Bericht des Oberkommissars von Palästina, Sir Herbert Samuel, J i ■ 1 . ״ Der Ohcikommissar berichtet ti. a.: ״Es ist eine erhebliehe Nichtbcteiligung an den Wahlen fcstgcstcilt worden, die allerdings hauptsächlich auf die aktive Agitation der Mitgücdcr der Exekutive des arabischen Kongresses in Palästina zuriiekzufiihrcn ist, nicht aber auf politische Apathie, amh nicht auf Mangel an Vertrauen für den Fat', daß wirklich Vertreter der Bevölkerung gewählt werden, keineswegs auch auf eine etwaige Ueberzcugung der Bevölkerung, daß der Gesetzgebende Rat keine bessere Verwaltung oder bessern Sdiutz ihrer Interessen als die gegenwärtige Administration herbeiführen würde. Juden und Drusen haben an den Wahlen in vollem Maße teilgenommen,•'- v;;; Das Verhältnis der abgegebenen Stimmen zu der Zahl der zur Tcitnalnne an den Urwahlcn Berechtigten war das Folgende: Mohammedaner 18 °/0, Juden 50«/• und Christen 5,5 ־/o. Die Agitation des arabischen Kongresse! dauerte auch nach Beendigung der Wahlen fort und sie trag auch dazu bei, daß die bereits gewählten Kandidaten nach der Wahl zu rück getreten sind. Eine Erklärung von der Niederlegung der Mandate erhielt die Regierung seitens eines mohammedanischen und dreier christlicher Mitglieder des Gcsetzgebenden Rates im Jerusalemer Wahlbezirk und seitens zweier mohammedanischer Mitglieder im Samariabezirk. De arabische Presse hatte auch über andere Mamlatsiiicderlcgungen gemeldet, jedoch erhielt die Regierung keine Kenntnis hiervon. Die Regierung erkennt Ihrerseits nicht das Recht eines Kandidaten an, nach der bereits erfolgten Wahl das Mandat nicdcrzulcgcn. In Samaria wurde ein Verfahren gegen gewisse Araber cingclcitet, die beschuldigt werden, einen ungesetzliehen Druck ausgeübt zu haben, um einen als Wahlmann aufgestellten Kandidaten zu veranlassen, die •Annahme der Wahl zu verweigern. Es war die« der einzige Fall, wo ein Bcvveii erbracht werden konnte, daß die Boykoltbcwegung gegen dal Gesetz verstieß,“ - - Die ResijjiKdioii der arabischen Mitglieder des Advisory Council London (J.C.B.). Ucber die Resignation der nicht• jüdischen Mitglieder des Advisory Council herrscht noch immer nicht vollkommene Klarheit. Ein offizielles Kommunique des Kokmicnministcriunis besagt: Eine Bestätigung der Nadiridit über die Resignation sei nicht cingctroffen, dagegen sei das Kolonicnmiiiisterium davon benachrichtigt worden, daß der Obcrkotnmissar Unterhandlungen mit den arabischen Mitgliedern der Körperschaft über die Möglichkeit ihrer Mitarbeitschalt gepflogen hat. Demgegenüber glaubt die Preß Association zu wissen, daß die nichijiidisdien Mitglieder des Advisory Council endgültig resigniert hatten. Die Preß Association ergänzt ihre Mitteilung dahin, daß in du! gut informierten Kreisen die Lage so airtgcfaßt wird, daß Sir Herbert Samuel berechtigt ist, neue Personen an die Stelle der Zurückgctrctencn zu berufen, sowie überhaupt die Beratende Körperschaft aus eigenen Beamten zusammenzusetzen. 1 Die paiitslinensischcn Araber gegen den Uctlselias - Vertrag Jerusalem, 19. Juni. (J. C. B.) Der zur Zeit in Jaffa tagende Kongreß der palästincnisclien Araber hat sich mit großer Entschiedenheit gegen die Pa- I ä s t i n a betreffenden Bestimmungen im Vertrage zwischen der englischen Regierung und dem König Hussein von Hedschas ausgesprochen. Der Kongreß hat den folgenden Beschluß angcnomtnen: Sollten die jetzt zwischen der Exekutive des arabischen Kongresses in Palästina und dein König Hussein von Hedschas angebahnten Verhandlungen nicht zu einem für die palästinensischen Araber zufrieden-• stellenden Ergebnis führen, werden die palästinensischen Araber der Verwirklichung der Vertragsbestimmungen einen ganz entschiedenen Widerstand ent* gegensetzen. Wie bekannt, wurde der arabische Kongreß, der für einen späteren Zeitpunkt vorbereitet worden war, in aller Eile ztisammcngcrufen, um zu dem die arabische Konföderation betreffenden Vertrage zwischen England und Hedschas Stellung zu nehmen, Es verlautet, daß der arabische Kongreß einen Aufruf an die arabische Bevölkerung Palästinas vorbereitet, in weichem dieselbe aufgefordert wird, an die gegen* wärtige Regierung des Landes keine Steuern z« entrichten« ■»«»»"".. 11 »»■I, Nr.; >|וי t D ' Di nahm« : Stell«» : religiö ,1 »eilten aufbav .. Intcre! : sie •I Vcrstl seiner den < erlaßt ' Bindti und i : ist no ן liehe, eines , schaff Wcgv für d! , Natioi , kultur l Galutl G Festh Kindh , über ' dürft« wie d überb wird wir t rnlku aber noch Kam! den t nicht; libe «log« 11n i< det 1 tätig and, werd schei priv« zelna kann wert Leist nehn arbe scha n a 1 ein mit der jüdii verk Gro Ene jüdk Ten Nid lebe nehl kret Wir kau kön reiz we dlj Mit des wir die U11C ne: sati nis׳ an »P* näc!101 En dei vie da! Du b»< Wa Im So 21 ni! an Zi