Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXVIII (1923)
- Issue
- Heft 49 (19.6.1923)
- Date
- 1923-06-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 298 JUEDISCHE RUNDSCHAU ״Observer“, der schreibt, die Juden könnten von den Engländern nicht verlangen, daß sic mit einer Armee gegen die Araber zu Felde ziehen, um die jüdische Sache zu verteidigen, vielmehr müßten die Juden selbst sich bemühen, mit den Arabern zu einer direkten Vcrstandigung zu kommen und England dadurch die Aufgabe erleichtern. Diese Mahnung, die ungefähr dasselbe bcsagt, was in der ״Jüdischen Rundschau“ immer wieder als unsere zentrale politische Aufgabe bezeichnet wurde, führte Herr So kn low als Beweis dafür an, wie sogar unsere Breimtle in England über die Sache denken; unter diesen Umständen dürfe man sicli nicht wundern, wenn der Zinnismus in England unpopulär geworden sei. Mit Recht betonte ein Redner in der A.-C.-Debatte, cs sei sehr traurig, daß wir erst auf eine solche Mahnung eines uns freundlich gesinnten englischen Blattes warten müßten, um cinzusehen, daß unsere Verständigung mit den Arabern das erste und dringendste Erfordernis jeder praktischen Politik ist. In Palästina ist man aber scheinbar noch nicht so weit. Dort hält man es für bessere Politik, Protest auf Protest zu häufen und den ״Gekränkten“ zu spielen. Die Herren, die im Actions-Comite die pessimistische Stimmung Palästinas Wiedergaben, haben nicht gesagt, wie sie sich unsere positive Politik vorstellen. Denn wenn man nicht zu den Rcsultaten kommen will, die Jabotinsky gezogen hat, kann man konsequenterweise nur den anderen Weg gellen, eine direkte Verständigung zu suchen, der zu Liebe man auch zu Opfern bereit sein muß. Jede Außenpolitik besteht darin, daß man von seinem eigenen Standpunkt etwas preisgehen muß, sonst kann man mit dem andern zu keiner Verständigung gelangen. Dies ist es eben, was — besonders bei relativ machtlosen Völkern — die Unpopularität des Aiißcupolitikcrs begründet. Um dieser Unpopularität zu entgehen, verfallen politische Führer leicht in den Fehler, nach dem Willen der großen, urteilslosen Masse zu sprechen; das klassische Beispiel haben wir im heutigen Deutschland, wo die Außenpolitik sieb durch die ewige Rücksichtnahme auf innerpolitische Stimmungen und Prestige in immer unhaltbarere Situationen verwickelt, nur zum Schaden auch für das innere Leben des Volkes. Die jüdische Politik ist vielleicht noch komplizierter. Auch bei uns aber ist es fast eine Lebensfrage geworden, daß wir den Mut zur Unpopularität aufbringen. Gerade die Haltung der Jischuw zeigt uns, daß unser Volk auch angesichts der deutlichen Tatsachen blind bleibt. Das stärkste, was wir auch bei dem Ausgleich mit den Arabern in die Wagschale zu werfen haben, sind moralische Faktoren. Gerade diese aber hängen von der öffentlichen Meinung des Volkes ab. Unsere politische Leitung hat bisher es nicht nur nach außen hin an aktiver Tätigkeit fehlen lassen, sondern auch versäumt, irgend etwas für die politische Aufklärung und Erziehung des eigenen ,Volkes zu tun. In dieser Hinsicht bleibt ein großes Arbeitsfeld, und der nächste Kongreß muß Einrichtungen treffen, die die Durchführung dieser Arbeit sichern. Die Rechtsstellung Palästinas wird durch den Vertrag mit Hussein nicht berührt. Bleibt also Palästina ein Problem für sich. Die palästinensischen Araber verharren in ihrer Obstruktion gegen die Regierung. Sic haben ihre Beteiligung׳ an dein neuen Advisory Council abgclehnt. Die Annullierung der Wahlen war ein Affront gegen die Juden, die der Aufforderung zur Beteiligung loyal nachgekouunen waren; die Einsetzung des neuen Advisory Council bedeutete gleichfalls eine Schlechter- Stellung der Juden, da an Stelle von drei Mitgliedern unter zehn jetzt den Juden nur zwei Plätze von zwölf eingcräiimt wurden. Im Actions-Comite wurde der An-, trag gestellt, der Wand Lcumi möge keine jüdischen Vertreter ernennen, lieber diese Frage wurde viel debattiert, und die meisten Mitglieder neigten der Anschauung des Antragstellers zu. Aber noch wahrend der Sitzung kam die Nachricht, daß die Delegierten vom Waad Lcumi bereits ernannt sind. Wieder — wie bei den Wahlen — haben also die Juden die Aufforderung der Regierung loyal befolgt. Aber was geschieht? Gleich darauf rcsignierten die Araber, und der Advisory Council wird daher bis auf weiteres nicht einberufen. Die Juden sind die Blamierten. Wir wissen nicht, was die Regierung weiter tun wird. Aber die Juden haben vorschnell gehandelt, als sic ihre zwei Mitglieder nominierten. Es wäre vielleicht klüger gewesen, das Verhalten der Araber abzuwarten, oder aber direkt mit ihnen Fühiung zu nehmen. Vielleicht bot sich hier eine Gelegenheit, mit den Arabern zusammenzugehen. Wenn sich striche Situationen wiederholen, muß das Ansehen der Juden auch in den Augen der Regierung leiden. R. W. Die jüdische Einwanderung nach Palästina im April und Mai Jerusalem. (j.C. B.) Es wird offiziell bekannt gcgeben, daß im Laufe des Monats Mat 983 Immigranten in Palästina cingetroffn sind. Aus dem ausführlichen Immigrationsbericht für den Monat April geht hervor, daß von den 83*i Immigranten, die in diesem Monat in Palästina cingcfroffcn waren, 2 Christen, 23 Mohammedaner und der Rest Juden gewesen sind. 23 Immigranten wurden die Landung in einem Palästinahafen nicht erlaubt, weil sic nicht den Bestimmungen des Immigrationsgesetzes entsprochen haben. 90 Immigranten konnten sielt mit dem Besitz, von Geldmitteln ausvveisen; 223 waren zu ihren bereits in Palästina wohnenden Familien gekommen; für 198 war im Lande bereits eine bestimmte Arbeit vorbereitet gewesen und bet 326 handelte cs sicli um Frauen und Kinder der neuen Immigranten. Me idclraplßiiff ies Antisemitismus Von ׳״ * * Von geschätzter Seile erhalten wir die nachstehende Actif’eruitß, die wir als beitrag zur Diskttss.oti vciöffcntliehen. Unsere Stellung zum deutschen Antisemitismus braucht im Grunde nur in der Anwendung unserer grt׳n:.lnützlichen Haltung dem deutschen Volk und dem ilcutsehen Staat gegenüber auf einen Spczialfall zu bestehen. Was die Abwehr des ״exzessiven Judenhasses“ anlangt, wie ihn der ungenannte Autor in Nr. 43 der ״J. R.“ bczeichnet hat, so ist cs aussichtslos, sich an diesen direkt zu wenden und zu ihm zu sprechen. Der Antisemitismus, der verlangt, daß die Juden außerhalb der heute geltenden Gesetze und der Staatsverfassung gestellt werden, der luden, jüdisches Leben und jüdisches Eigentum für vogelfrei erklärt, ist nicht eine Frage des Judentu ms, sondern ein Problem der staatlichen Rechtsordiiung. Als Bürger dieses Staates können wir den uns durch seine Gesetze gewährleisteten Schutz, in Anspruch nehmen und die praktische Durchführung der durch die Verfassung gegebenen Gleichstellung mit anderen Bürgern fordern. Wir müssen cs ablchnen, mit denen, die die Verletzung der Gesetze und den Bruch der Staats- Verfassung propagieren, auch nur in eine Diskussion darüber einzutreten, ob wir durch unsere Haltung zum Staate ein Ausnahmcrccht gegen uns gewissermaßen verschuldet haben, Ls kommt einer unwillkürlichen Sanktion der antisemitischen Anmaßung richterlicher Befugnis gleich, wenn wir eine solche Argumentation durch Bcweise unseres Patriotismus und der vollsten Erfüllung unserer Stnatsbiirgerpflichtcn widerlegen zu sollen glattbcn. Es ist kein leerer Formalismus, sondern nur der Ausdruck unserer eigenen Würde und unserer Achtung vor dem Staate, dem wir angeboren, wenn wir erklären, daß wir auch den zu unserem Schutz berufenen Bchörden und öffentlichen Instanzen keine Rechenschaft über unser staatsbürgerliches Wolilvcrliaitcn, besonders nicht im Falle akuter Bedrohung, schulden. Selbst im vorinärziichen Poiizeistaat konnte der Schutz vor widerrechtlichen Angriffen nicht von. Bedingungen abhängig gemacht werden; auch in der privatrechtlichcn. geschweige denn in der öffentlich-rechtlichen Sphäre ist seit jeher die Durchsetzung von Ansprüchen mittels Selbsthilfe verpönt. Ebenso wie daher Kundgebungen der Solidarität der deutschen Juden mit dem deutschen Vaterland und die Betonung ihrer Schicksaisverknüpfung mit dem deutschen Volk als Versuch eines staatsbürgerlichen Alibibeweises abzulehnen sind — ist der nicht verdächtig, der andauernd seine Unschuld beteuert? —, ehe;ס sind auch Feststellungen abzulelmcn, wie diese, daß das Judentum nicht kommunistisch sei. Denn cs ist genau so wenig kommunistisch wie anlikoimnttiiisüsch. Solche Bcleuerungen nützen nichts Und sind unwürdig.' Wie überall, kamt auch bei denen, die überhaupt noch bclchrbar sind (mit den Exzedcntcn des Antisemitismus darf cs nicht einmal eine Gemeinsamkeit der Diskussion geben), nur die streng wahrheitsgetreue Darstellung des Sachverhalts etwas nützen. Darum z. B. keine Beschönigung oder Verschleierung des Anteils von Juden am Bolschcwisimts, sondern Erklärung dieses Anteils, verbunden mit der Kennzeichnung der politischen, wirtschaftlichen und ethischen Gründe, welche die *Majorität der Judcnlicit tatsächlich zur Ablehnung des Kommunismus veranlassen. Jede der beliebten Deutungen der jüdischen Lehre aber als dem Wesen des Bolschewismus entgegengesetztes Prinzip kann nur Mißtrauen hervorrufen. Die Erinnerung an die religiöse Kricgsapologctik ist hier ein WarnungS- Zeichen wohl noch , für lange Zeit, In unserem deutschen Staatsbürgcrtum liegt das gcineinsame Merkmal, das Zionisten und Niciitzionislen bei der Durchführung des Rechtsschutzes verbünden kann, in unserer Liebe zum Judentum die gemeinsame Idee bei unserer Abwehr der speziell gegen die Ostjuden gerichteten Angriffe. Die deutschen Zionisten, die ihre staatsbürgerlichen Pflichten mit Ernst, Verantwortungsgefühl■ und derselben idealen Auffassung erfüllen wollen, die für ihre zionistische Gesinntmg kennzeichnend sind, können eine Anzweiflung ihrer Staatsgcsinmmg entschieden zurückwciscn, besser als jene christlichen Deutschen der ״nationalsten“ Couleur, die ihre Standes- und politischen Interessen Über die Republik stellen. Die deutschen Zionisten haben ihre staatsbürgerliche Treue niemals von Bcdingungeu abhängig gemacht, wie es sich jetzt bei diesen früher unerreichbaren Vorbildern deutscher Volks- und Staatsfreue liernusstelit, deren Patriotismus vielleicht der Staatsform, nicht aber dem Staate selbst galt, Diese wahrhafte Stantsbürgcrgcsimiung kann nur mit einem Staat in Konflikt geraten, der für sich eine gottgleiche Allmacht in Anspruch nimmt. Diese Allmacht des Staates, die sich auch auf Gebiete des privaten Lebens erstreckt, die ganz im Sinne jenes inneren knpcrialismus des zentralistischen Einheitsstaates Nationalität mit Staatsbürgcrtum identifiziert, die die frühesten Regungen des Menschen mit harter Gewalt ergreift und die bei der notwendigen׳ Inkongruenz zwischen ihrer Ausschließlichkeit und dem sich dieser nicht beugen- ,den Leben gezwungen ist, die nationale Gesinnung nach ihrer Stärke zu klassifizieren — dieser gewaltige Versuch einer geistigen Unifor* inicrung muß naturgemäß zu den schwersten Konflikten führen. Der erste Zusammenstoß erfolgte in Deutschland itn Kult u r k n tn p f, durch den der preußische Obrigkeitsstaat sogar das Wagnisi unternahm, seine Macht gegen die vielleicht stärkste innere Bindung itn Menschen* die religiöse, auszusjtielen, Nr. 49 Der zweite Versuch war der, durch eine rücksichtslose Sialhings-, Schul- und Sprachenpoütik einen gesch'r5״c. | neu Teil des polnischen Volkes, dem in PuSJ1 ״ lebenden, seine Nationalität aii'rzutrciben. Litt <iri;tcr1 § nicht weniger krasser Fall dieser neuzeitlichen A״\yCn. | düng des Prinzips ״ettitts regio, iliitts religio“ auf ‘ Staatsgedanken war die Verfolgung und Aechlun״ der 1 deutschen Sozialdemokratie. Sozialisten anderer jj Länder, in denen die sozialdemokratische Bewegung auch 1 unter Schikanen und Verfolgungen zu leiden hatte, hab n 1 seinerzeit erklärt, daß die in Deutschland beliebte MethoG 9 der Sozia!istenbekämptung einzig daslelic. Es liegt eine I innere Verwandtschaft zwischen dem deutschen Ami• I semitisnus, der die Juden als destruktive Feinde 1 Staates erklärt, und dem deutschen Anti-Sozialismus \ der die niederträchtige Bezeichnung von den ״väl . landslosen Gesellen“ erfunden hat. Dieses reaktionäre I System der staatlichen Allmacht mit ihrer Vergewaltigung I aller, auch der intimsten Lebenssphären hätte auf die Dauer, wie bei dem Ultramontanismus der preußischen Katholiken, dem internationalen Sozialismus der deutschen Arbeiter und dem polnischen Nationalgcfühl der preuBisehen Polen vielleicht auch mit dem Zionismus deutscher Juden in Konflikt geraten können. ln diesem Konflikt mit einem unerträglich überspann. ten Ftaatsgcdanken haben cs schließlich viele von uns als befreiend empfunden, als bei Kriegsausbruch die künstliche Hochspannung der geforderten Staatsgesinnung der gc• wisscrniaßcn natürlichen Spannung des Augenblickserfordemisses, der Erfüllung der schwersten Staats- Bürgerpflicht, wich. So ist es za verstehen, warum auch aus den zionistischen Reihen so viele Kriegsfrei• willige kamen. Es ist übrigens eine Bestätigung der hier dargcstclltcn Gegensätzlichkeit zwischen Zionismus und Obrigkeitsstaatsideal, wenn dessen markantester Vertreter im republikanischen Deutschland, der General Ludendorff (in seinem Buche ״Kriegführung und Politik“), den früher für unnötig gehaltenen Angriff auf die deutschen Zionisten und auf die nationaljüdische Bewegung überhaupt eröffnet. Ein solcher, obendrein nur nachträglicher Kampf gegen die deutschen Zionisten ist nicht bloß wegen des Mangels an Berührungspunkten zwischen ihren und den dentsehen politischen• Zielen absurd, sondern auch in Anbetracht der fast völligen Hingabe der zionistisch gesinnten Kreise des deutschen Judentums an die Ludendorffschc Staatsidec zu Beginn des Krieges. Es ist durchaus keine Schande, dieses Eingeständnis zu machen. Wer hat damals, 191 ■I, die Dinge wirklich klar gesehen? Es macht die verhängnisvolle Tragik der Idee der demokratischen Freiheit aus, daß sic in Deutschland nickt spontan und aus eigener Kraft zur Herrschaft gelangte, sondernohne innere Einstellung eines Großteils des deutschen Volkes plötzlich unter dein Zwang der Verhältnisse ihre "Verwirklichung fand. Das deutsche Volk, düs schon in de׳r Vergangenheit genug unter den Sünden und Fehlern -seiner regierenden Oberschicht zu leiden hatte, mußt? nun auch noch die Verantwortung für deren Hauplsclu-li übernehmen, während die wahrhaft Schuldigen in einer unerhörten Umkehrung des Sachverhalts die demo• kratisehc Staatsform mit den von ihnen selbst verschuldetcu Folgeerscheinungen ihrer Politik belasteten. Di.־ noch viel größere innere Schwierigkeit, die für die demokratische Idee in Deutschland entstand, besteht darin, daß diese in Anbetracht der verhältnismäßig nicht großen Zahl überzeugter Anhänger und der gegen sie unaufhörlich geführten Schläge durch die stark ״cbiiebenen Parteien der Reaktion gezwungen ist, die ohnehin durch den Kricgsnnsgang mit seinen Folgen an sieh erschütterte Macht des Staatsgedankens zu festigen und zu sichern. Es ist dies eine Notstandsmaßnahme, die dem Wesen der demokratischen Idee eigentlich widerspricht. Die dauernde Akzentuierung des Sinaisgedankens in allen p.xtscilschaftliehen und individuell n Beziehungen ist ihr fremd. Ihr Wesen mr/ht gerade die Freiheit des Individuums, die Seihstbcstiminung ׳ des Volkes,, die gegenseitige Duldanj und "1 oieranz und die Erweiterung jener Sphäre ans, die der Theoretiker des Nationalitätenstaates, Karl .Renner, auf das Verhältnis von Staat und Nation bezugnehmend, als ״staatsfrei“ bczeichnetc. Es vc stellt sich von selbst, daß die deutschen Zionisten der Natur der Sache nach gar nichts anderes als entschiedenste Anhüngcrdcs deutschen Volksstaatcs sein können. Dieser allein ermöglicht ihnen seiner Idee nach, da er den Bürger nach seiner Fagott selig werden i iß! — eine Formel, die natürlich nicht nur konfessionell zu verstehen ist — eine tiefere, von innerer Wärme erfüllt.‘ Beziehung zum deutschen Staat, mit dem über die st •׳'srechtlichen, wirtschaftlichen und schicksalsmäßigcn Bi1'• düngen hinaus, auch unverkennbare kulturelle und s'C• lische Beziehungen den deutschen Zionisten verknüpfen. So werden auch solche Zionisten das Bekenntnis zmn deutschen Volksstaat abicgcn müssen, die durch persönliche Anlage und Neigung vielleicht eine ander? Staatsauffassung heben. Das heißt nun nicht, daß auch nur die dcutsclicif Zionisten, geschweige denn die (leidsehen Juden, damit Gegner jeder monarchistischen Staatsform wären. Vielmehr können die Zionisten von ihrem Standpunkt aus jede Staatsverfassung und •Vorwnltung begrüßen, die ihnen und den anderen Staatsbürgern die Freiheit der Uebcrzengnng läßt. In diesem Sinne läßt sich das hier Gesagte beispielsweise ebenso auf das englische monarchistische Prinzip anwenden wie cs nicht für das System der russischen Sowjetrepublik gelten kann, selbst wenn in anderer (wirtschaftlicher, politischer us\v.) Beziehung zu dieser kein Gegensatz bestünde. Nr.; E .:ch Ström So i« zeitig ן . sehen , C Staats , 11 6amm ' j 1׳ Staat« , ' Nätio Staat dcuts• und t ן unten staatl natio! ן kann gebe« Erste ׳|! wird detiis nicht Gleicl unser; Staatl ,, kointi י zunät . Staat! zeitig | sehen;; in de; lands sond« der $ 11, daß < " veran ö der! , nach 1 v dem; staatl ׳ eine 1 die ( ( Repu deutt andei h!: Gegc ,י Staat die 1! über! Ideal ן; nati« i Diej D vor» 11 ׳: Dies und ist, י Volk Selb! 1 aber veriv in d sich!; dem! 11 For<j 1! Eige , sieru lehr» zum ein h wer« 1' wer«; zu Betr es Ü ä Anh dcut detii der ist nacl hier Qua best sch« und büri als 1 wie teid Zwi ane: lieh ruft durt p, Leit sich 1 kan ’ ist mö! des > pol troi wa! zwi 1 lan /